Australier unterstützen Freiheit für Falun Gong während G20-Gipfel (Fotos)

24. November 2014 | Von den Minghui-Korrespondenten Chen Xinning und Mu Wenqing

(Minghui.org) Mitte November bekamen die Australier während des G20-Gipfels der Staats- und Regierungschefs in Brisbane die Gelegenheit, mehr über Falun Gong und die Verfolgung in China zu erfahren. Die Falun Gong-Praktizierenden zeichneten sich unter den mehr als 20 protestierenden Gruppen durch ihre Friedlichkeit aus. Das Anliegen von Falun Gong gewann Anteilnahme und Hilfe von den Polizeikräften sowie Unterstützung durch die Bürger.

2014-11-20-minghui-australia-g20summit-01
Australische Aborigines luden Falun Gong-Praktizierende in ihren heiligen Kreis, um über Falun Gong und die Verfolgung in China zu sprechen.

Friedensaktivist drängt Medien, über die Verfolgung zu berichten

Der Friedensaktivist Bradley Rankin stieß auf dem Emma Miller Platz auf eine Kundgebung der Praktizierenden. Als er von dem Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden erfuhr, sagte er: „In meinem Inneren dreht sich alles um. Man kann es sich kaum vorstellen… Es ist eine Schande, dass unsere Regierung Handel mit China betreibt und solche Sachen gegenüber der Weltpresse nicht erwähnt. Ich habe gerade über dieses große Geschäft gehört und unser Land hat die Gelegenheit, darüber Rechenschaft zu fordern – über menschenrechtliche Sachen.“

Herr Rankin sagte: „Die Kundgebung war so gut organisiert, und es wurde so direkt über die Ungerechtigkeit in China gesprochen.“ Er sagte, dass er zumindest die Reden dort persönlich hören konnte. Er war über das „Stehlen der Organe“ ganz bestürzt.

Herr Rankin rief die Mitarbeiter der Medien auf und bat sie über das Thema Falun Gong zu berichten. Er sagte, dass Falun Gong verfolgt werde und es wichtig sei, dass die Welt darüber Bescheid wisse.

Australische Aborigines laden Praktizierende in ihren heiligen Kreis ein

Musgrave Park, der Endpunkt der Parade am 15. November, hat für die australische Aborigines große Bedeutung. Als die Falun Gong-Praktizierenden im Park ankamen, wurden sie mit herzlichem Applaus begrüßt, weil sie keine Parolen riefen oder Fahnen verbrannten.

Die anwesenden Aborigines waren von der Friedlichkeit der Praktizierenden berührt und luden einen Vertreter von ihnen ein, in ihrem heiligen Kreis die Praktik vorzustellen und über die Verfolgung zu sprechen. Sie zündeten auch ihr heiliges Feuer an, um während der Reden der Praktizierenden ihren Respekt auszudrücken.

Der heilige Kreis ist für die australischen Aborigines sehr wertvoll und selten laden sie Außenseiter ein, in diesen Kreis zu kommen.

2014-11-20-minghui-australia-g20summit-02
Daren Williams, einer der australischen Aborigines, applaudiert Falun Gong.

Daren Williams, einer der australischen Aborigines, kennt Falun Gong seit sieben Jahren. Er sagte, dass er den Eindruck habe, dass diese Praktik „ehrlich und barmherzig“ sei sowie „Liebe und Frieden teile“.

Er sagte, dass er hoffe, dass die Verfolgung bald enden werde: „Sie [die kommunistische Partei Chinas] verfolgt euch, tötet euch, raubt euch eure Organe, nimmt euer Land und verweigert euch eure Rechte. Die chinesische Regierung nimmt keine Rücksicht auf euch. Sie nimmt euch alles weg. Ihr müsst diese Botschaft an den Rest der Welt übermitteln. Kommt nach Australien – wir stehen zu euch. Kommt und wir helfen euch. Weigert euch, Ungerechtigkeit und Bösartigkeit hinzunehmen.“

Stimmen der Unterstützung bei der Kundgebung

Glenn Brandham fragte, worum es bei der Kundgebung der Praktizierenden ginge. Er sagte dann: „Ich finde, dass Sie sehr mutig sind. Sie haben mehr Schneid als die meisten Leute. Ich beglückwünsche Sie zu Ihrem Tun. Ich unterstütze Sie.

[Die kommunistische Partei Chinas] ist so bösartig – Sie haben es wirklich schwer. Ich bin wirklich sehr beeindruckt. Wenn man ein neues Organ bekommt und nicht weiß, woher es kommt, das ist traurig. Ich möchte kein Organ kaufen und dann herausfinden, dass jemand dafür verfolgt und getötet wurde. Das wäre so viel schlechtes Karma.“

Milton Conde, ein Student von TAFE NSW, sagte: „Es ist falsch. Ich meine, wenn Leute etwas für ihre Gesundheit tun wollen, dann soll man sie doch lassen. Man kann doch keine Schranken aufbauen, um sie daran zu hindern. Es sollte doch eine Demokratie sein.

Dieser [Organraub] ist falsch! Sie verletzen die Menschenrechte … Alle sollten anfangen, darüber zu sprechen und sich zusammentun, um dagegen anzukämpfen. Die Menschen bekommen Angst vor Sachen. Die Medien bringen nicht die wahre Geschichte“, fügte er hinzu.

Sergio, Miltons Bruder, ein Touch Football Spieler, war der gleichen Meinung: „Alle sagen einfach ‚es ist doch gleich, schwimm einfach mit der Strömung mit‘. Aber in dieser Strömung sitzen wir doch alle im selben Boot und dann wird es zu spät sein. Wir müssen alle den Preis zahlen. Daher ist es besser, jetzt sofort etwas dagegen zu unternehmen. Später werden wir es bedauern.“

2014-11-20-minghui-australia-g20summit-03
Milton Conde und Sergio Conde

Englische Version vorhanden

http://en.minghui.org/html/articles/2014/11/22/146994.html

Chinesische Version vorhanden
澳洲民众支持法轮功 谴责中共暴行

Rubrik: Kundgebungen

Provinz Anhui: Pensionierte Krankenschwester im Frauengefängnis der Stadt Suzhou gefoltert

25. November 2014 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Anhui in China

(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierende Wang Cuilan aus dem Kreis Linquan in der Provinz Anhui wurde im Jahr 2013 rechtswidrig zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Derzeit ist sie im Frauengefängnis der Stadt Suzhou eingesperrt. Kürzlich besuchten sie ihre Familienangehörigen im Gefängnis und stellten fest, dass sie völlig ausgemergelt und ihr Körper mit Wunden übersät war.

Frau Wang hatte zuvor 65 Kilogramm gewogen, doch nun schien sie 20 Kg verloren zu haben. An ihrer linken Augenhöhle hatte sie eine Wunde und einen Bluterguss; sie ging sehr unsicher und musste immer wieder stehenbleiben. Als ihre Familie sie fragte, wie ihre Verletzungen zustande gekommen waren, wagte sie nicht zu sprechen. Sie bat sie nur, nicht mehr danach zu fragen. Aber ihre Angehörigen wollten wissen, was man ihr antat. So gingen sie zur sechsten Abteilung des Gefängnisses und stellten den Leiter namens Hao zu Rede. Dieser behauptete steif und fest, dass sie sich bei einem Sturz diese Verletzungen zugezogen hatte. Er hatte auch Frau Wang dazu gezwungen, dies zu sagen. Außerdem beharrte er darauf, dass die Gefängnismitarbeiter Frau Wang sehr gut behandeln würden. Frau Wangs Angehörige glaubten ihm jedoch kein Wort. Sie sind entschlossen, sich dafür einzusetzen, dass Frau Wang Gerechtigkeit widerfährt.

Frau Wang ist pensionierte Krankenschwester, früher arbeitete sie am Kreiskrankenhaus Linquan. Als sie begann Falun Gong zu praktizieren, verschwanden alle ihre Krankheiten. Nach Beginn der Verfolgung durch die KPCh war sie sieben Mal festgenommen und zweimal zu Zwangsarbeitslager verurteilt worden. Im vergangenen Jahr verurteilte man sie zu Gefängnis.

Frau Wang war im August 2013 von Cheng Feilong, dem Leiter der Polizeiwache der Großgemeinde Zhuanji, und dessen Stellvertreter Huang Donglin festgenommen worden. Damals hatte sie auf einem Markt in der Großgemeinde Zhuanji Informationsmaterial über Falun Gong verteilt. Aus diesem Grund wurde sie zu vier Jahren Haft verurteilt. Nachdem sie beim Stadtgericht Fuyang Berufung eingelegt hatte, wurde die Strafe auf drei Jahre festgesetzt.

Im Frauengefängnis der Stadt Suzhou folterte der Leiter des Büros 610, das dem Gefängnis angeschlossen ist, sie mehrmals. Yi verweigerte Frau Wangs Familienangehörigen monatelang das Besuchsrecht. Erst als Frau Wangs Ehemann das nicht mehr hinnehmen wollte und in der Provinzhauptstadt eine Beschwerde einreichte, erlaubte das Gefängnis, dass die Familie Frau Wang besuchte.

Kontaktinformationen zu den Tätern:

Frauengefängnis der Stadt Suzhou: +86-557-3060113, +86-557-3021277Cheng Feilong, Leiter der Polizeiwache der Großgemeinde Zhuanji : +86-13956789809Huang Donglin, stellvertretender Leiter der Polizeiwache: +86-558-4071118Lu Guofeng, oberster Richter beim Stadtgericht Jieshou: +86-13095581269

Englische Version vorhanden

http://en.minghui.org/html/articles/2014/11/14/146849.html

Chinesische Version vorhanden
退休护师遭安徽宿州女子监狱虐待

Rubrik: Augenzeugenberichte

Provinz Gansu: Stationen der Verfolgung zweier Rentnerinnen

24. November 2014 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Gansu, Festlandchina

(Minghui.org) Von der Verfolgung von Falun Gong in China sind Menschen aller Altersgruppen und Gesellschaftsschichten betroffen, auch viele alte Menschen. Der folgende Bericht skizziert einige Stationen der Verfolgung der beiden Rentnerinnen Frau Guo Lianqing und Frau Gao Xirong.

Die beiden wurden viele Jahre lang immer wieder eingesperrt und misshandelt. Laut den aktuellsten vorliegenden Informationen zu dem Schicksal dieser beiden Frauen sollten sie im letzten Jahr, am 14. Juli 2013, zu jeweils dreieinhalb bzw. vier Jahren Haft verurteilt werden. Was danach mit ihnen geschehen ist, ist der Redaktion derzeit noch nicht bekannt.

Im Jahr 2000 begann das Martyrium für Frau Guo Lianqing

Frau Guo und ihr Mann Wang Gengfa wurden jahrelang von der Polizei schikaniert und ihr Haus unzählige Male geplündert. Frau Guo wurde immer wieder festgenommen und eingesperrt.

Im Januar 2000 verurteilte man sie das erste Mal zu einem Jahr Arbeitslager. Sun Jieqiang, der Polizeichef und Sicherheitsbeauftragte des Pingchuan Polizeireviers, brachte sie damals in das Pingantai Arbeitslager in Lanzhou. Der dortige Leiter der siebten Station beauftragte zwei Mitgefangene damit, Frau Guo rund um die Uhr zu überwachen. Frau Guo musste dann mehr als zehn Stunden am Tag arbeiten. Im Winter setzte man sie der Kälte aus, im Sommer der Hitze. Die Beamten schlugen und beschimpften sie ununterbrochen. Am stärksten wurde sie misshandelt, wenn sie die Falun Gong-Übungen praktizierte. Man legte ihr Handschellen und Fesseln an, an denen sie aufgehängt wurde. Eine andere Foltermethode war die Einzelhaft in einer kleinen Zelle.

Trotz all dieser Misshandlungen und obwohl man sie sogar hungern ließ und ihr den Gang zur Toilette verbot, ließ sich Frau Guo in dem Lager nicht „umerziehen“ und dazu bewegen, Falun Gong aufzugeben.

Als Frau Guo infolge der Folterungen schließlich das Bewusstsein verlor, wurde sie aus der Pein befreit und endlich entlassen.

Im Dezember 2005 kam es zu einer erneuten Verhaftung, dieses Mal durch Liu Junrui, dem Leiter der Politik- und Sicherheitsabteilung des Pingchuan Polizeireviers. Nach dem Verhör sperrte man Frau Guo erneut in das Baiyin Arbeitslager. Das Gericht in Baiyin verurteilte sie illegal zu vier Jahren Haft. Danach kam sie in das Gansu Frauengefängnis.

Damit nicht genug, nach ihrer Entlassung suchten die Beamten Frau Guo nochmals auf. Im April 2012 tauchten sie in ihrer Wohnung auf, um sie wieder zu schikanieren. Daran beteiligt waren Agenten des Gansu Frauengefängnisses, des Büro 610 der Stadt Pingchuan und der Pingchuan Chemie Industrie Familiengemeinschaft.

„Wir werden eure Familien bis zu eurem Tod schikanieren, bis sie daran zerbrechen!“

Auch Frau Gao Xirong musste seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong in China 1999 viele Jahre der Schikane, der illegalen Festnahmen und Misshandlungen erfahren. Man erpresste Geld von ihr, sperrte sie in eine Gehirnwäsche-Einrichtung und verurteilte sie zu vier Jahren Gefängnis mit Zwangsarbeit.

Im Dezember 2005 wurden Frau Gao und eine weitere Praktizierende von dem Leiter für Staatssicherheit der Stadt Pingchuan, Liu Junrui, und weiteren Polizisten verhaftet. Der Grund: Die beiden Frauen hatten Informationsmaterialien über Falun Gong verteilt. Das Gericht der Stadt Pingchuan verurteilte sie anschließend zu vier Jahren Gefängnis. Danach wurden die beiden in das Gansu Frauengefängnis gebracht. Liu Junrui sagte zu ihnen: „Ich sorge dafür, dass ihr so lange im Gefängnis bleibt wie möglich! Wir werden eure Familien bis zu eurem Tod schikanieren, bis sie daran zerbrechen!“

Das Gansu Frauengefängnis hat eine spezielle Abteilung für die Verfolgung von Falun Gong- Praktizierenden. Einer der dortigen Leiter, Zhu Hong, zwang die Praktizierenden, sich Videos über die Verleumdung von Falun Dafa und seinem Gründer, Li Hongzhi, anzusehen. Dann wurden die Praktizierenden noch bis spät in die Nacht vom Schlafen abgehalten, um sie anschließend sehr früh am Morgen zum Arbeiten zu wecken. Jeden Tag zwang der Wärter Meng Xianru sie zu Überstunden.

Während Frau Gao im Gefängnis war, gab ihr Mann unter dem Druck der Polizei das Praktizieren von Falun Gong auf. Später erkrankte er an einer Kleinhirnatrophie (Degeneration des Kleinhirns) und starb im Jahre 2007 daran.

Gefängnis verweigerte die Aufnahme, weil sie zu alt waren

Am 21. Dezember 2012 informierten Frau Gao und Frau Guo die Bewohner der Stadt Baiyin über Falun Gong. Sie gingen damals auch in ein Geschäft in der Shizi Straße im Bezirk Pingchuan. Dort sprachen sie mit einem jungen Mädchen namens Zhang Yun. Ein Freund von ihr namens Teng Yunfei zeigte die beiden Praktizierenden daraufhin bei der Polizei an. Er brachte die Polizisten der Dashuito Polizeiwache zu dem besagten Geschäft und zeigte auf die beiden Falun Gong-Praktizierenden.

Beide Frauen versuchten zwar friedlich, ihr Recht auf Meinungs- und Glaubensfreiheit deutlich zu machen und wiesen darauf hin, dass mit einer Festnahme gerade dieses Recht verletzt würde. Doch die Polizisten interessierte das wenig, sie nahmen sie fest und brachten sie zur örtlichen Strafanstalt. Dort verweigerte man die Aufnahme der Frauen mit der Begründung, sie seien zu alt für eine Inhaftierung. So wurden die beiden gegen 2:00 Uhr in der Nacht wieder freigelassen.

Kam es im Juli 2013 dann doch zur Verurteilung?

Einige Monate später, es war mittlerweile April 2013, überwachte und verfolgte Zhang Dongli unter Befehl seines Abteilungsleiters die zwei Praktizierenden heimlich. Als Frau Gao und Frau Guo den Passanten auf der Straße erklärten, dass Falun Gong eine gute Übungspraktik sei, forderte Zhang sie dann auf, zur Staatsanwaltschaft des Bezirks Pingchuan mitzukommen. Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft, Zhang Xiaoping, brachte sie zum Gericht von Pingchuan. Dort versuchte das Gericht erneut, das Urteil von dreieinhalb und vier Jahren Haft wirksam zu machen.

Danach wurden Frau Gao und Frau Guo unter Hausarrest gestellt und permanent überwacht. Die Polizisten nutzten die Situation aus und erpressten Geld von der Familie. Der Gerichtstermin beider Frauen wurde auf den 14. Juli 2013 gelegt.

Derzeit liegen der deutschen Minghui-Redaktion keine weiteren Informationen zum Schicksal dieser beiden Frauen vor. Sobald wir Näheres erfahren, werden wir darüber berichten.

Hintergrund

Frau Guo ist 70 Jahre alt und Angehörige eines Mitarbeiters des 133 Coal Geological Exploration Teams. In der Vergangenheit litt sie an vielen Krankheiten und musste regelmäßig Medizin einnehmen. Im Zuge dessen litt sie an Herzproblemen und Neurasthenie, einer Nervenschwäche. Bereits wenige Bewegungen oder geringer psychischer Druck erschöpften sie völlig. Als sie in jener Zeit begann, Falun Gong zu praktizieren, waren nach nur sechs Monaten all ihre Symptome verschwunden.

Die zweite Rentnerin, Frau Gao, arbeitete früher selber für das 133 Coal Geological Exploration Team. Damals litt sie an Diabetes, Magenbeschwerden und Kopfschmerzen und musste deshalb viele Medikamente einnehmen. Nachdem sie 1996 mit Falun Gong begonnen hatte, brauchte sie die ganze Medizin nicht mehr. Seither erfreut sie sich einer guten Gesundheit.

Englische Version vorhanden

http://en.minghui.org/html/articles/2013/9/8/141876.html

Chinesische Version vorhanden
甘肃白银市两老妪面临非法开庭

Rubrik: Augenzeugenberichte

Die Schicksalsverbindung eines schwedischen Ingenieurs mit Falun Dafa (Foto)

19. Oktober 2014 | Von Ziyun, einem Minghui-Korrespondenten

(Minghui.org) Peter Ebertz ist ein Unterwasser-Ingenieur mit besonderen Fähigkeiten. Infolge der Art seiner Arbeit muss er hundertprozentig konzentriert sein, sonst kann er das Leben seiner Mitarbeiter in Gefahr bringen. Er entspannt sich erst, wenn er aus dem Wasser herauskommt und frische Luft atmet. Dann gibt es nur eine Sache, die Peter tun will – die Falun Dafa-Übungen!

22562a015fd
Der schwedische Praktizierende Peter Ebertz

Jeder Praktizierende erlebt die Fürsorge des Meisters

Peter ist nicht gesprächig. Früher stand er immer hinter seiner Frau Bolette Ebertz, einer Koreanerin, die in Schweden aufgewachsen ist.

Während der Europäischen Falun Dafa Konferenz zum Erfahrungsaustausch 2014 stieg Peter endlich „aus dem Wasser“. Vor Kurzem erst realisierten die Menschen, dass er seit 19 Jahren praktiziert. Peter begann über seine Kultivierungsreise mit ein wenig Scheu zu sprechen: „Ich bin nicht gut darin, mich schriftlich oder mündlich auszudrücken. Es gibt viele Projekte für Falun Dafa. Wenn meine Frau etwas tat, war ich glücklich, ihr dabei zu folgen. Wenn sie einige Vorschläge machte, folgte ich ihnen. So war ich viele Jahre immer derjenige, der ihr nacheiferte und sie unterstützte.“

Bolette, Peters Frau, war eine der Praktizierenden, die Meister Lis frühe Vorlesungen besucht hatte. Vor neunzehn Jahren im Jahr 1995 hielt Meister Li persönlich in Göteborg in Schweden einen Vortrag über Falun Dafa. Bolette ging zu diesem Vortrag. Peter konnte nicht mitgehen, da er geschäftlich unterwegs war. An dem Abend, als er nach Hause zurückkehrte, zeigte Bolette ihm die erste Übung. Es war so wunderbar!

„Ich hatte zuvor kein Interesse an irgendetwas Spirituellem gehabt, während meine Frau genau das Gegenteil war. Sie interessierte sich für Spirituelles und hatte viele Arten von Qigong ausprobiert. Als sie mir die ersten Falun Dafa-Übungen zeigte, wollte ich sie sofort lernen!“

Zu dieser Zeit hatte Bolette gesundheitliche Probleme, und sie rauchte und trank. Sie hatte von einem ortsansässigen Arzt der traditionellen chinesischen Medizin eine bestimmte Qigongform gelernt, um ihre Gesundheit zu verbessern. Dieser Arzt erzählte ihr auch von Falun Dafa. Bolette traf Meister Li Hongzhi (den Gründer von Falun Dafa) zu den Vorlesungen in Göteborg. Ein paar Tage später hatte Peter auch eine Chance, Meister Li persönlich zu sehen.

Am Tag nach der Rückkehr von seiner Geschäftsreise besuchte Peter den nächsten Vortrag über Falun Dafa. Da hatte er gerade begonnen, die Übungen zu lernen. Er spürte, dass seine Bewegungen nicht korrekt waren, weshalb er einen Schritt zurücktrat. In dem Moment sah er, dass Meister Li ihm zuwinkte, um ihn zu ermutigen, sich den anderen anzuschließen. Er schämte sich und ging fort und versteckte sich.

„Das war das erste Mal, dass ich Meister Li sah, und ich war verlegen. Wenn es heute geschähe, würde ich ganz anders reagieren“, sagte Peter und lächelte.

Bolette begann zu praktizieren, um ihre Gesundheit zu verbessern. Es war eine Überraschung für sie, als Meister Li die zweite Übung lehrte:

Der Meister sagte:

„Aus der Jieyin-Position heben sich die Hände langsam vom Unterbauch. Die Hände gehen dabei auseinander. Wenn die Hände die Höhe der Augenbrauen erreicht haben, zeigen die Handflächen zum Gesicht. Die Fingerspitzen weisen mit einem Abstand von etwa 15 Zentimeter zueinander. Die Arme bilden einen Kreis.“ (Li Hongzhi, Das Falun vor dem Kopf halten, zweite Übung in: Falun Gong – Der Weg zur Vollendung)

Dies war eine sehr schlichte Stehhaltung, aber Bolette fühlte Veränderungen in ihrem Körper.

„Ich hob meine Hände auf Augenhöhe, und eine Sekunde schien sehr lang zu sein. Ich mühte mich so hart, meine Hände hoch zu halten, dass ich zu schwitzen begann. Ich hatte nie zuvor so geschwitzt, und es tropfte mir in die Augen. Ich konnte die Energie in mir fließen fühlen, und der Schweiß floss in Strömen.“

Diese starke körperliche Reaktion war ungewöhnlich für Bolette. Sie tat ihr Bestes, um die Haltung zu bewahren. Ihr Geist beruhigte sich, und sie fühlte sich sicher und angenehm. Sie spürte, wie ihr gekrümmter Daumen langsam und vorsichtig korrigiert wurde. Sie öffnete leicht die Augen und sah Meister Li lächeln.

Die schwedischen Praktizierenden lernten die Übungen unter der persönlichen Anweisung des Meisters. Zu jener Zeit erlebte jeder seine Fürsorge.

„Wir hatten das Glück, ringsum den Meister Li sitzen zu können und freuten uns wie kleine Kinder“, sagte Bolette.

Die Verbreitung der Wahrheit über Falun Dafa im schwedischen Kongress

Nach Beginn der Verfolgung von Falun Dafa dauerte es ein paar Monate, bis Bolette realisierte, dass es die Verantwortung eines Praktizierenden war, die Verfolgung zu beenden, das Fa zu schützen und die Lebewesen aufzuwecken. Sie fing an den Menschen zu helfen, Falun Dafa zu verstehen. Peter folgte ihrer Führung.

Während eines Gesprächs mit ein paar Mitpraktizierenden sagte Peter: „Ihr mögt denken, dass wir uns gegenseitig helfen und uns gemeinsam verbessern könnten. In Wirklichkeit ist es jedoch umgekehrt. Wir haben 34 Jahre lang zusammen gelebt und kennen uns zu gut. Wenn es einen Konflikt gibt, gehen wir noch miteinander um wie Mann und Frau, anstatt wie Mitpraktizierende. Aber im Vergleich zu unserer Situation vor der Kultivierung, wenn wir jetzt auf die Konflikte zurückblicken, geben wir einander nicht mehr die Schuld und es gibt keine negativen Gefühle mehr.“

Die Führung übernehmen

Der Dokumentarfilm „Free China“ trieb Peter an, die Führung bei einigen Bemühungen zur Erklärung der wahren Umstände zu übernehmen. Er wurde durch den Film berührt und ermutigt. „Free China“ ist eine Koproduktion von New Tang Dynasty TV und dem bekannten Menschenrechts-Dokumentarfilmer Michael Pearlman. Der Film erzählt die Geschichten von zwei verschiedenen Praktizierenden und Details über die Verfolgung von Falun Dafa-Praktizierenden in China. Er hat sechs internationale Preise gewonnen und ist in zwölf Sprachen für private Vorführungen rund um die Welt übersetzt worden.

Peter sagte: „Mein Gedanke war, den Film zu verwenden, um Aktivitäten zu initiieren, mit denen die Menschen über die Verfolgung informiert werden. Das ist die Verantwortung eines Praktizierenden. Allerdings hatte ich nicht die Absicht, die Führung zu übernehmen. Als ich dazu ermutigt wurde, war ich nicht sicher, ob ich reif genug dafür war. Ich nahm die Verantwortung mit Bedenken an. Ich musste meine Schwächen, wie Faulheit, mangelnde Toleranz etc. überwinden.“

Peter arbeitete mit vielen Mitpraktizierenden, um Möglichkeiten zu finden, den Menschen zu helfen, die Fakten über Falun Dafa zu verstehen. Ein paar Monate später waren sie in der Lage, die Tür zu einem Treffen mit VIPs in der schwedischen Regierung zu öffnen, und sie zeigten den Film in Schwedens Kongress. Mit der Hilfe eines Kongressabgeordneten arrangierten sie viele weitere Privatvorführungen für Politiker. Seitdem zog „Free China“ die Aufmerksamkeit von jenen in den Positionen von Macht und Einfluss auf sich. Die Fakten über die Verfolgung sind nun in Schweden bekannt, und die Menschen haben begonnen, ihre Aufmerksamkeit auf Menschenrechtsfragen in China zu richten.

Sechs Monate später hielt der schwedische Kongress das „Forum über den Organraub durch die KPCh“ ab. Mitglieder des Kongresses aus verschiedenen Parteien organisierten das Forum, und es zog ein großes Publikum an. Viele der Mitglieder unterschrieben die Petition der Organisation DAFOH (Doctors against Forced Organ Harvesting: Ärzte gegen den Organraub).

„Immer, wenn ich die Leute kommen sehe, um den Film „Free China“ anzuschauen, bin ich sehr berührt und glücklich. Wir haben seit zwei Jahren Privatvorführungen in Almedal abgehalten. Viele Praktizierende halfen, dazu die Flyer zu verteilen. Sie standen bei Wind und Wetter stundenlang draußen. Wir hatten oft ein volles Haus oder ausgebuchte Vorstellungen und mussten eine zusätzliche hinzuzufügen.“

Es scheint an der Oberfläche, dass jeder Praktizierende etwas Alltägliches tut. Wie ein Wassertropfen im Meer – er selbst ist klein, aber in Kombination mit anderen Tropfen sind sie ungeheuer mächtig. Peter spürt, dass er sich glücklich schätzen kann, ein Wassertropfen im Meer der Praktizierenden zu sein.

Peter fühlt sich nicht unterdrückt oder einsam, wenn er tief unter Wasser arbeitet. Jedes Mal, wenn er auftaucht, genießt er diesen Moment. Die Freude geht weit über die normalen Gefühle hinaus, und in seinem Herz ist Frieden.

Englische Version vorhanden

Rubrik: Chinesische Version vorhanden

Auf dem Weg der Kultivierung

Provinz Shandong: Mittelschullehrerin in Einzelhaft, unbekannte Drogen injiziert

19. Oktober 2014 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Shandong, China

(Minghui.org) Kaum drei Jahre nach der Freilassung aus einem Zwangsarbeitslager wurde Frau Yi Shulin im Juli 2014 erneut festgenommen. Sie hatte Informationsmaterial über die Verfolgung von Falun Gong verteilt. Nach der derzeitigen politischen Leitlinie immer noch ein Verbrechen! Agenten des örtlichen Büros 610 und Polizisten brachten sie ins Untersuchungsgefängnis.

3b4bf6b27
Yi Shuling

Am 18. Juli 2014 war Frau Yi beim Büro 610 angezeigt worden, weil sie mit ihren Mitmenschen über Falun Gong sprach. Agenten des Büros 610 versuchten, sie festzunehmen, blieben jedoch erfolglos. Danach wiesen sie die Polizeiwache Changlu an, sie zu ergreifen. Mehr als ein Dutzend Beamte wurden ausgeschickt, und als sie Frau Yi und Frau Gong Huadong fanden, nahmen sie sie fest. Die beiden Praktizierenden wurden noch am gleichen Nachmittag in das Untersuchungsgefängnis Linyi gebracht.

Frau Yi protestierte im Gefängnis gegen die Verfolgung und rief: „Falun Gong ist gut!“. Man steckte sie in Einzelhaft und spritzte ihr unbekannte Drogen.

Frühere Verfolgung

Frau Yin, 45, hatte 1998 begonnen, Falun Gong zu praktizieren. Sie war bekannt für ihre außerordentliche Leistung als Lehrerin an der Experimentellen Mittelschule in Mengyin. Damals verlor sie jedoch ihre Anstellung aufgrund der Verfolgung. In den letzten 15 Jahren war sie mehrmals festgenommen worden, weil sie sich weigerte, ihren Glauben aufzugeben. Sie wurde viele Male in einem Untersuchungsgefängnis und in Gehirnwäsche-Einrichtungen, zweimal in einem Zwangsarbeitslager und in einer Nervenklinik festgehalten. Ihr Mann konnte der ständigen Qual nicht mehr standhalten und ließ sich 2003 von ihr scheiden.


Folternachstellung: Die Füße zerquetschen

Frau Yi wurde festgenommen und wiederholt gefoltert. Im Juni 2002 verletzte ein Beamter Yis Fuß sehr schlimm, als er mit all seiner Kraft darauf trat. Frau Yi erlitt auch Schläge, Beschimpfungen, Essensentzug, Zwangsernährung, Aufhängen, zwangsweise Injektionen/Verabreichung von Drogen, Verbot, die Toilette zu benutzen und andere körperliche Beschränkung. Man kann immer noch Narben an ihren Handgelenken, Fußgelenken und ihrem Mund sehen.

An der Verfolgung beteiligte Parteien

Wang Zaien (王在恩), Direktor des Büros 610 im Bezirk Mengyin und stellvertretender Direktor der Polizeibehörde Mengyin, Provinz Shandong. Qiao Shenghua (乔胜华), Liu Sekretär der Kommunistischen Partei Chinas, in Guanzhuang: +86-13583931589 (Mobil)

Lesen Sie auch die folgenden Artikel über die Verfolgung von Yi

Mittelschullehrerin aus dem Bezirk Mengyin, Provinz Shandong, wurde wieder ins Zwangsarbeitslager gebracht (Fotos)

Kreisbehörde Mengyin verfolgt herausragende Lehrerin in der Provinz Shandong (Fotos)

Englische Version vorhanden

Chinesische Version vorhanden

Rubrik: Augenzeugenberichte

Nach Gehirnwäsche in eine Haftanstalt gebracht. Universitätsdozent hält trotz massiver Repressalien an Falun Gong fest

19. Oktober 2014 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Jilin, China

(Minghui.org) Das Gehirnwäscheverfahren werde während der Sommerpause abgehalten und sei für Falun Gong-Praktizierende, die Lehrer sind, bestimmt. Das sagten Beamte, die mit der Verfolgung von Falun Gong befasst sind.

Auf Anweisung des Komitees für Politik und Recht Jilin und des Büros 610 waren Herr Han Yongqiang und seine Frau Wei Xiujiuan festgenommen worden.

Herr Han ist Dozent am Campus Beihua der Universität Jilin. Beamte der Staatssicherheitsabteilung des Bezirks Gaoxin und der Polizeiwache Changjianglu nahmen ihn am 1. August 2014 außerhalb seines Hauses fest.

Sie nahmen seine Hausschlüssel an sich und durchsuchten sein Haus. Dann konfiszierten sie seine beiden Computer, sechs Laptops, sechs Mobiltelefone und andere Gegenstände. Frau Wei war zuhause und wurde ebenfalls verhaftet. Man brachte das Paar direkt in das Untersuchungsgefängnis Shahezi.

Dort mussten beide sich wiederholt verleumdende Videos anschauen und „intensive Lernstunden“ besuchen. Das Ziel dieser Gehirnwäsche war es, die Praktizierenden zu zwingen, Falun Gong aufzugeben.

Am 6. August am Ende des Gehirnwäscheverfahrens kam das Paar in das Untersuchungsgefängnis Jilin, weil es sich weigerte, Falun Gong aufzugeben.

Später wurde Frau Wei aufgrund ihres Gesundheitszustandes entlassen. Herr Han wurde fast zwei Monate lang im Untersuchungsgefängnis festgehalten.

Dem Anwalt von Herrn Han wurde am 12. September 2014 das Recht verweigert, ihn im Untersuchungsgefängnis zu besuchen. Gefängnismitarbeiter sagten aus, sie hätten von der örtlichen Polizeibehörde den Befehl erhalten, alle Besuche abzublocken.

Der Anwalt verbrachte einige Stunden damit, verschiedenen Mitarbeitern bei der Polizeibehörde, Staatssicherheitsabteilung und bei der Kriminalpolizei zu erklären, dass es rechtswidrig ist, einen Anwalt von einem Treffen mit seinem Klienten abzuhalten. Er schaffte es, Herrn Han am Nachmittag zu treffen.

Englische Version vorhanden

Chinesische Version vorhanden

Rubrik: Augenzeugenberichte

Fa-Konferenz in Großbritannien – Barmherzigkeit herauskultivieren und schnell Menschen erretten (Fotos)

Von Minghui-Journalistin Tang Xiuming aus London

(Minghui.org) Am 24. August 2014 fand die diesjährige Falun Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch im Columbis Hotel neben dem Hyde Park im Zentrum von London statt. Zahlreiche Falun Gong-Praktizierende aus ganz Großbritannien nahmen an der Konferenz teil.

24 chinesische und westliche Praktzierende sprachen in ihren Erfahrungsberichten darüber, wie sie auf der Basis des Fa-Lernens und wahrer Kultivierung mit Barmherzigkeit Menschen erretteten.

2014-8-25-minghui-falun-gong-london-01
Fa-Konferenz in London

Die Atmosphäre bei der Fa-Konferenz war ernsthaft, heilig und harmonisch. Auf der Bühne war im Vordergrund das Bild des Meisters zu sehen, sowie die Spruchbänder mit den Gedichten aus Hong Yin II:

“Barmherzigkeit lässt Frühling zwischen Himmel und Erde werden,
Aufrichtige Gedanken erretten Menschen in der Welt.“ (Li Hongzhi, in: Hong Yin II, Fa berichtigt das Universum, 6. April 2002)

und

“Weniger ruhen, nach innen schauen, mehr aufrichtige Gedanken; Mängel klar erkennen, weiter fleißig vorankommen.“ (Li Hongzhi, in: Hong Yin II, Vernünftig, Erwacht, 4. September 2003).

Die anwesenden Falun Gong-Praktizierende genossen das reine Feld des Fa.

2014-8-25-minghui-falun-gong-london-02
Praktizierende berichten von ihren Kultivierungserfahrungen

2014-8-25-minghui-falun-gong-london-03
Praktizierende berichten von ihren Kultivierungserfahrungen

Barmherzigkeit herauskultivieren, an Sehenswürdigkeiten mehr Menschen schnell erretten

Shan Yuan ist eine ältere Falun Gong-Praktizierende, die im Norden von England wohnt. Von Januar 2005 an bis heute informierte sie die Chinesen über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong und überzeugte sie von einem Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas und ihren Unterorganisationen. Sie errettete Menschen mit Schicksalsverbindung in verschiedenen Städten, auf der Straße und an Sehenswürdigkeiten. Dies ist zu einem festen Bestandteil ihres Lebens geworden. Auf der Konferenz sagte sie: “Bei der Errettung der Menschen gibt es nur Barmherzigkeit, aber keine menschlichen Gesinnungen.”

Die Praktizierende Maggie aus London begann vor etwa einem halben Jahr damit, in der Londoner Chinatown die Menschen über die Verfolgung von Falun Gong zu informieren und die Chinesen zu einem Parteiaustritt zu bewegen. Sie erkannte, dass man erst großflächig Menschen erretten kann, wenn man so schnell wie möglich seine Xinxing erhöht, Eigensinne beseitigt und Barmherzigkeit herauskultivert. “Es ist sehr wichtig, beim Erklären der wahren Umstände der Verfolgung ein barmherziges und harmonisches Herz beizubehalten. Egal was die Menschen sagen und wie sie sich verhalten, man darf sich nicht beunruhigen lassen. Ansonsten, wenn man sich bewegen lässt, wird man es nicht gut erklären können. Außerdem werden die weiteren Gespräche mit anderen Menschen von dem unruhigen Herz beeinträchtigt. Langsam erhöhte ich mich. Zurzeit bin ich in Chinatown im Großen und Ganzen ruhig und harmonisch”, berichtete sie. “Wenn ich den Menschen einen Flyer anbot, lächelte ich. Egal ob derjenige die Informationen annahm oder nicht, lächelte ich barmherzig. Manche nahmen zuerst keinen Flyer, aber wenn ich ihnen zulächelte, nahmen sie ihn an. Einige Leute kamen sogar zurück, um sich einen Flyer zu holen. Ich glaube, dass meine Barmherzigkeit das Böse hinter den Menschen aufgelöst hat. Mit einer reinen und barmherzigen Gesinnung hat man es leichter und mehr Menschen treten aus der Partei und ihren Unterorganisationen aus. Wenn man keine gute Laune hat, ist der Effekt bei der Rettung der Menschen nicht gut.”

Frau Zhou Fengling aus Cambridge ruft seit sechs Jahren vormittags ihre Landsleute in China an und nachmittags informiert sie die Menschen an den Sehenswürdigkeiten in Cambridge über die Verfolgung. Sie ist dort bei jedem Wetter. In dem Prozess, in dem sie die Chinesen an den Sehenswürdigkeiten über die Verfolgung informiert, erkannte sie allmählich die Wichtigkeit, das Fa gut zu lernen und das Herz zu reinigen.

Sie sagte: “Als ich den Gesprächen der ausländischen Praktzierenden zuhörte, bemerkte ich, dass ihre Sprache freundlich und ruhig ist. Weil sie ein reines Herz und aufrichtige Gedanken haben, können Sie mehr Menschen erretten. Ich fand den Abstand zwischen ihnen und mir, gleichzeitig entdeckte ich bei mir den Kampfgeist und eine gewisse Geringschätzung den Menschen gegenüber. Je mehr menschliche Gesinnungen man hat, desto kleiner wird die Nachsicht. Als ich mich dann von ganzem Herzen bemühte, die Eigensinne zu beseitigen, wurde meine Barmherzigkeit größer. Nach und nach konnte ich jedes Lebewesen, das an mir vorbeikam, barmherzig behandeln. Dadurch nahm die Anzahl der Austritte stetig zu: Von nur wenigen Menschen täglich, über einige Duzend bis hin zu einigen hundert Menschen.

Denise, die erst vor kurzem nach Edinburgh umgezogen ist, geht seit etwa drei Monaten jeden Samstag zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt, dem Edinburgh Castle und Royal Mile, und spricht mit den Touristen über die Verfolgung. Derzeit ist Hochsaison und es kommen viele chinesische Touristen dorthin. Sie fasste ihre Erfahrungen zusammen: Nur wenn man zu jeder Zeit barmherzig ist und mit dem Herzen dabei ist, kann man mehr Menschen erretten.

Frau Lan Rong ist vor etwa einem halben Jahr aus einem europäischen Land nach Birmingham umgezogen. In den vergangenen Jahren beteiligte sie sich an den Anrufen nach China und errettete die Chinesen. Vor kurzem bildete sie mit mehreren Praktizierenden in Birmingham zusammen ein Team. Sie lernten gewissenhaft das Fa und tauschten sich offen und ehrlich aus. Auf dieser Basis gelang es ihnen, gut zu kooperieren. Sie gehen zu bestimmten Sehenswürdigkeiten, wie dem ehemaligen Wohnort von Shakespeare, den Universitäten in Birmingham, Coventry und Warwick usw. und erklären den Chinesen die Wichtigkeit eines Parteiaustritts. Im Gebiet von Birmingham haben sie einen Durchbruch erreicht. „Die Zeit wartet nicht auf die Menschen“, betonte sie. „Ich spürte die Dringlichkeit und verstärkte meine aufrichtige Gedanken, um mehr und schneller die Menschen zu erretten und um den Weg, der vom Meister arrangiert ist, gut zu gehen. Der Meister kann alles für uns tun, solange wir unsere Xinxing erhöhen und die im Fa kultivierten Weisheiten nutzen“, sagte sie.

Dafa harmonisieren, mit einem reinen Herzen die Promotion für Shen Yun koordinieren

Caroline Yates war die Koordinatorin im Bereich Theatersuche für Shen Yun 2014. Sie berichtete, wie sie in diesem Prozess das Fa harmonisierte, menschliche Gedanken und Anschauungen beseitigte und mit dem reinen Wunsch, Lebewesen zu erretten, Schritt für Schritt voranging.

„Sobald ich menschliche Anschauungen hatte, wurde die Kommunikation beim Koordinieren gestört und es lief nicht gut. Daher musste ich mit dem Gedanken beim Fa einen klaren Kopf bewahren, ohne eine Anschauung zu haben“, berichtete sie. „Ich weiß, nur wenn ich alles auf der Grundlage des Fa mache und es jederzeit in meinem Kopf und Herzen ist, kann ich die menschlichen Anschauungen beseitigen. Morgens nach dem Aufwachen rezitierte ich zuerst ‘Lun Yu’. Ich lernte das Fa gewissenhaft. Jeden Tag rezitierte ich ‘Lun Yu’ und ‘Hong Yin’. Sobald ich einen Eigensinn erkannte, ersetzte ich ihn durch das Rezitieren vom Fa.“ „Wenn ich mit den alltäglichen Menschen in Berührung kam, legte ich Wert auf den Gedanken, dass Shen Yun Menschen errettet, und erinnerte mich immer daran. Außerdem beseitigte ich die Anschauung, ‘etwas zu erledigen’ und wenn ich eine Mail schrieb oder jemanden anrief, sandte ich den Gedanken ‘Erretten der Menschen’ aus.“

Shu Rong, die Koordinatorin für die Promotion für Shen Yun 2014 im Gebiet von Cambridge, berichtete über ihre Erfahrungen bezüglich der gemeinsamen Erhöhung in der Kultivierung der Praktizierenden in Cambridge. Sie erkannte, dass die Promotion für Shen Yun eine Ehre für die Dafa-Schüler ist. Shen Yun ist eine Chance zur Errettung der Menschen, die der Meister uns mit grenzenloser Barmherzigkeit und großer Mühe geschaffen hat. Sie vergeht und kommt nicht wieder. Wir müssen Shen Yun mit dem reinsten Herzen unterstützen. Alle unreinen Gesinnungen beeinflussen Shen Yun und somit auch die Errettung der Menschen.

Neue Praktizierende glauben an den Meister und an das Fa und erledigen die drei Dinge gut

Inn Lynch, ein junger Mann aus Irland, wohnt zurzeit in Birmingham. Er erhielt 2007 das Fa während seines Studiums an der Universität Dublin. Er glaubte damals zwar, dass Falun Gong eine außergewöhnliche Qigong-Schule ist, die nicht nur heilen kann. Doch dann machte er eine Pause in seiner Kultivierung. Anfang 2013 kehrte er wieder zurück auf den Weg der Kultivierung. Während er die drei Dinge gewissenhaft erledigte, verstand er besser, was es bedeutet, ein Dafa-Schüler zu sein und den Wert, sich im Dafa kultivieren zu können. Er berichtete, dass er mehr Fa lernen, üben und aufrichtige Gedanken aussenden wolle, bei Problemen nach innen schauen wolle, um sich bedingungslos dem Dafa anzugleichen.

Er sagte: „Durch den Austausch mit den anderen Praktizierenden erkannte ich, dass ich jedes Mal bei Problemen nicht nach innen schaute und sie nicht von der Wurzel her beseitigte. Als ich nach innen geschaut hatte, fragte ich mich, warum ich leide und mich kultiviere? Danach bemerkte ich mein egoistisches Ziel bei der Kultivierung, nämlich meine Vollendung. Ich stellte das Dafa nicht an die erste Stelle und dachte nicht zuerst an die unzähligen Lebewesen in meinem himmlischen System, die ich vertrete. Als ich dies erkannte, änderte ich mein Ziel bei der Kultivierung. Ich entschloss mich, das Dafa an die erste Stelle zu setzen und mich dem Fa anzugleichen.

Der junge Grieche Stefanos Matrakoukas aus Leeds ist 28 Jahre alt; er fing vor ca. einem Jahr an, sich zu kultivieren. Er berichtete über seine bisherigen Erfahrungen und wie er durch verstärktes Lernen des Fa und fleißigem Erledigen der drei Dinge die Störungen des Krankheitskarmas und finanzielle Probleme beseitigt hatte. Er sagte: „Je mehr ich das Fa lerne und übe, desto mehr verstehe ich. Ich betrachte mich zu jeder Zeit als einen Kultivierenden und frage mich, ob mein Verhalten den höchsten Prinzipien des Kosmos entspricht. Durch das Nach-innen-Schauen fand ich meine Fehler. Egal was passiert, ich bin positiv und selbstbewusst. Ich werde zur Vollendung kommen und Lebewesen erretten.“

Stuart Liess, der in London arbeitet, kultiviert sich seit einem Jahr. Er bedankte sich zuerst beim Meister für die wertvolle Chance zur Kultivierung. Er war erstaunt über seine Veränderungen. Schon in den ersten Monaten seiner Kultivierung wurde die Aufklärung über die Verfolgung und die Errettung der Menschen zu einem Teil seines Lebens. Als er einmal vor der chinesischen Botschaft aufrichtige Gedanken aussendete, machte er diese Erfahrung: „Ich spürte eine starke Energie, die die Praktizierenden dort hinterlassen hatten und bemerkte, dass die Gottheiten und höheren Lebewesen mich beobachteten. Nachdem ich eine Stunde meditiert hatte, wusste ich, dass mein Schmerz im Bein im Vergleich zu den Schmerzen und Leiden der vielen Praktizierenden in den Gefängnissen in China gar nichts ist. Wie kann ich mich noch wegen diesen und jenen Kleinigkeiten oder wegen Schmerzen im Bein beklagen?“

Am Abend endete die Fa-Konferenz. Einige der befragten Praktizierenden meinten, dass sie sehr profitiert hätten und empfanden es wunderbar, mit so vielen Praktizierenden zusammen zu sein. Andere waren von den Erfahrungen der Praktizierenden ermutigt und berührt, insbesondere von den Erfahrungen der neuen Lernenden und der kleinen Schüler beim Erledigen der drei Dinge. Westliche und chinesische Lernende gaben an, dass sie durch den Vergleich mit den anderen den Abstand in der Kultivierung gefunden hätten. Sie nahmen sich vor, bei der barmherzigen Errettung der Menschen zukünftig einen Durchbruch bei ihrer persönlichen Erklärung der Fakten über die Verfolgung zu schaffen.

Einige langjährige und neue Lernende, die das erste Mal an einer so großen Austauschkonferenz teilnahmen, gaben an, dass sie die Heiligkeit dieser Kultivierungsform, die der Meister für die Schüler hinterlassen hat, sehr stark gespürt hätten. Dr. Liu, der Verantwortliche des Falun Dafa Vereins in Großbritannien, sagte: „Die Konferenz ermutigt uns dazu, einen noch stärkeren gemeinsamen Körper zu bilden und uns weiterhin zu bemühen, unser Gelöbnis zur Errettung der Menschen einzulösen.“

Englische Version:

http://en.minghui.org/html/articles/2014/8/28/2728.html

Chinesische Version:
英国法会召开 修出慈悲抓紧救人

Veröffentlicht am:
30.08.2014