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Kein einsamer Tropfen, sondern ein Ozean

Einige der Chormitglieder haben hautnah die Verfolgung von Falun Gong in China erlebt, als sie auf dem Tiananmen Platz für die Freiheit ihrer verfolgten chinesischen Freunde appellierten. Der europäische Chor “Coming for you”, dessen Name sich aus diesem Protest ableitet, zählt 80 Mitglieder aus 20 europäischen Ländern und kam diesen Sommer zu einer CD-Aufnahme in der Nähe von Wien zusammen.

Florian Godovits
Epoch Times Deutschland
10.09.2008

Coming for you
Bei öffentlichen Auftritten sieht der „Coming for You“-Chor förmlich aus – wie hier in Schwarz-Weiß in Berlin… (Jason Wang/ETD)

Coming for you
…doch es geht auch legerer, wie man sieht – hier während der CD-Aufnahme nahe bei Wien im September 2008. (ETD)

Coming for you
Konzentriert beim Üben: Haroldo Rodrigues am Klavier mit den männlichen Stimmen im Hintergurnd. (ETD)

Coming for you
Bunt gemischt, aus verschienden Ländern und mit unterschiedlichem Hintergrund aber doch mit gleicher Motivation zum Singen: Der europäische Chor “Coming for you”. (ETD)

Der Mann mit dem südländischen Aussehen hebt seine Arme. Schlagartig herrscht Stille im großen Saal der Tanzschule Polz in Wiener Neustadt, 40 Kilometer südlich von Österreichs Hauptstadt Wien. Haroldo Rodrigues aus Leipzig, in Brasilien geboren, bewegt sich, der Chor „Coming for You” reagiert, und plötzlich steht man mitten drin – nicht in Südamerika, sondern im Reich der Mitte. Denn der Chor singt, man hätte es bei den fast nur westlichen Gesichtern kaum vermutet, großteils auf Chinesisch!

An vier aufeinander folgenden Tagen trafen sich 30 Sänger aus sieben Ländern Europas in Österreich, um eben in jener Tanzschule an einer CD-Aufnahme zu arbeiten. Weil die Akustik dort besonders geeignet war, erklärt der für die Aufnahme zuständige Alexander Sieber.

Die Chor-Mitglieder haben jedoch mehr gemeinsam als nur ihre Liebe zur Musik, und die Liebe zur Musik ist auch nicht der einzige Grund, warum „Coming for You” ins Leben gerufen wurde. Neugierig? Alle Mitglieder des Chors praktizieren die in China seit 1999 verbotene und verfolgte Meditation Falun Gong. Durch ihre Lieder wollen sie auch all denjenigen, die in China verfolgt werden oder in Umerziehungslagern sitzen, Mut machen und eine Stimme geben.

Chor mit besonderem Hintergrund

Der Chor wurde am 30. Dezember 2003 gegründet und sang bereits bei großen internationalen Konzerten in New York, Paris, London, Genf, Athen, Hongkong und Stockholm. Mit 80 Chormitgliedern aus über 20 Ländern in Europa sang der Europäische Chor zum ersten Mal bei der Neujahrsgala 2004 in der Radio City Music Hall in New York. Von da an gehörte das Lied „Coming for You” zum Standardrepertoire des Chors.

Der Name „Coming for You” hat einen tiefer gehenden Hintergrund. Vom November 2001 bis zum März 2002 protestierten über 100 Falun Gong-Praktizierende, die nicht aus China stammten, auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking, in der Hoffnung, dass ihre Anwesenheit dem chinesischen Volk die Wahrheit über Falun Gong zeigt. Sie hielten Spruchbänder und Transparente mit den drei Grundprinzipien von Falun Gong, „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht” in die Höhe und wurden meist sofort verhaftet.

Botschaft des Herzens

Einer von ihnen ist der Schweizer Pädagoge Silvan Fedier, der auch im Chor singt und bei der CD-Aufnahme in Österreich dabei war. Seine Verhaftung am Tiananmen ging durch die Schweizer Gazetten. Unermüdlich bemüht er sich noch immer, der Verfolgung von Falun Gong mit friedlichen Mitteln Einhalt zu gebieten. Er singe im Chor, weil für ihn „Musik und Kunst eine Botschaft am direktesten überbringen können. Musik geht direkt ins Herz”, sagt Fedier. Musik könne nicht lügen. „Ich bin überzeugt, dass unsere Musik unseren Herzenszustand ausdrückt und so die Hörer auf einer anderen Ebene, auf einer tieferen Ebene erreichen wird können als bloße Worte”, ist er überzeugt. Die 24-jährige Übersetzerin Jana Novotna aus Tschechien sieht die Sache ähnlich: „Ich glaube, dass Musik eine sehr kraftvolle Art und Weise ist, um Schönheit auszudrücken und all die schönen Dinge zu zeigen, die über uns sind. Meine beiden Eltern sind Musiker, und ich glaube, dass Musik die Menschen sehr leicht verbindet, weil sie direkt ihre Herzen berührt.” Durch den Gesang habe sie auch viel über sich selbst gelernt, meint Novotna. „Wenn ich zu sehr auf mich selbst und meine Gefühle fokussiert bin, kann ich nur meine eigene Stimme hören und mich einsam fühlen. Wenn ich versuche, die anderen besser zu hören, scheint es plötzlich so, als ob ich nicht mehr der einsame Tropfen Wasser wäre, sondern ein ganzer Ozean.”

Der Name des Chors, „Coming for You”, ist gleichzeitig der Titel eines Songs, der auf den Protest der Falun Gong-Praktizierenden aus dem Westen am Tiananmen hinweist. Hier ein Teil des Textes in deutscher Übersetzung:

Coming for You

Für Dich gekommen

Bin gekommen von weither,
Gekommen immer und immer wieder zu Dir, Aus Liebe zu Dir kam ich herab.
Wertvolle Chinesen, bitte hört auf die Stimme meines Herzens,
Falun Dafa ist gut, Falun Dafa Hao! Seht die Wahrheit hinter diesen Lügen.

Günter Nooke: „Lasst endlich alle Häftlinge des 4. Juni 1989 frei!“

Günter Nooke, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt im Gespräch mit Epoch Times

Epoch Times Deutschland
02.06.2009
1989-06-04
“We shall overcome” – damit die Weltpresse ihre Hoffnungen besser übermitteln konnte, wählten die Studenten auch mal die englische Sprache. (64memo.com)

Epoch Times: Am 4. Juni 1989 rollten Panzer über den Platz des Himmlischen Friedens in Peking und beendeten mit einem Blutbad die Studentenproteste für ein demokratisches China. Erinnern Sie sich, wann und wie Sie diese Nachrichten bekommen haben?

Nooke: In der Nacht von Samstag zu Sonntag, dem 4. Juni 1989 saß ich mit anderen Oppositionellen in der Sakristei der Berliner Sophienkirche und wir hörten in einem kleinen Radio die Westberliner Nachrichten und die ersten Berichte von der blutigen Niederschlagung der chinesischen Studentenproteste. Wir versuchten danach mit Leuten aus unserem kirchlichen Friedenskreis in meiner Heimatstadt Forst in der Lausitz, einem kleinen Ort an der polnischen Grenze zwischen Berlin und Dresden, ein Protesttelegramm an die Regierung der DDR aufzugeben, das wir auch in unserem Samisdat-Blatt “Aufbruch” veröffentlichten. [Der russische Begriff "Samisdat" (Selbstverlag) im Gegensatz zu den verschiedensten Staatsverlagen. Per Handschrift, Abtippen oder Fotokopie verbreitete man Texte, Tonbandaufnahmen oder ganze Bücher. Anm. d.Red.]

Epoch Times: Und welche Gedanken und Gefühle hat das Ereignis in Ihnen geweckt?

Nooke: Natürlich waren wir schockiert über das brutale Vorgehen der kommunistischen Führung in Peking. Aber Angst gemacht hat uns die Reaktion der SED, der Sozialistischen Einheitspartei in der DDR und insbesondere die von Egon Krenz, der wenig später Parteichef wurde. Sie haben diese “chinesische Lösung” begeistert begrüßt und das war eine klare Botschaft an uns, nach innen. Das hat schon Angst gemacht. Auch wenn meine politische Analyse schon damals lautete: Das gleiche Vorgehen ist in Mitteleuropa und in der DDR mit westdeutschen Medien und einer einheitlichen deutschen Sprache nicht möglich, zumindest hätte diese “Lösung” nicht lange Bestand gehabt.

Epoch Times: Hat die pro-demokratische Studentenbewegung gegen die kommunistische Alleinherrschaft in China Ihrer Meinung nach auch eine Rolle bei den Demokratiebewegungen in Osteuropa gespielt?

Nooke: Wir fühlten uns innerlich verbunden, letztlich geht es doch immer – egal, wo wir in der Welt über Menschenrechte reden – um Freiheit. Dieser Freiheitsdrang ist letztlich immer die Ur-Antriebskraft für alle demokratischen Veränderungen.

Epoch Times: Wie beurteilen Sie das bis heute zu beobachtende Schweigen der chinesischen Machthaber und die Unterdrückung jeglicher Aufarbeitung zu diesem Thema?

Nooke: Das ist absolut inakzeptabel. Dauerhaft wird eine ehrliche Aufarbeitung nicht zu verhindern sein. Aber man sollte schnell damit anfangen. Einige beginnen ja Gott sei Dank auch innerhalb der chinesischen Führung, ihre unterschiedlichen Positionen jetzt öffentlich zu machen. Daraus sollten wir im Westen schließen, dass auch heute nicht alles so homogen innerhalb der Führung in China ist wie es scheint. Da finden viele Diskussionen statt. Unsere Aufgabe ist es, die Reformer in der Partei genauso wie die Bürgerrechtler zu unterstützen und die offiziellen Verlautbarungen nicht allzu ernst zu nehmen. Mein Wunsch als deutscher Menschenrechtsbeauftragter zu diesem 20. Jahrestag ist aber eindeutig und an die jetzigen Machthaber in Peking gerichtet: Lasst endlich alle Häftlinge des 4. Juni 1989 frei!

Das Gespräch führte Lea Zhou.

English Article

Tat einer Kellnerin rührt ganz China

Tianling Zhang
The Epoch Times 30.05.2009

Deng Yujiao
Deng Yujiao (Internet)

Ein Fall von Vergewaltigung, der sich kürzlich in China ereignet hat, zeigt das Dilemma auf, dem sich die KPCh gegenüber sieht; denn sie steht einer Wut gegenüber, die aus ihrer eigenen Korruption und Misswirtschaft geboren ist.

Am 10 . Mai gingen drei lokale Beamte der KPCh , Deng Guida, Deng Zhongjia und Huang Dezhi zu einem Freizeitort im Distrikt Badong in der Provinz Hebei und suchten nach dem Essen und Trinken nach Sex. Eine Kellnerin namens Deng Yujiao verweigerte sich ihren Wünschen nach einem „speziellen Dienst” und sie versuchten, sie zu zwingen.

Nach Aussagen ihres Rechtsanwaltes wurde sie vergewaltigt, eventuell sogar von allen. Sie setzte sich zur Wehr und stach mit einem Obstmesser mehrere Male auf einen der drei Beamten ein. Deng Guida starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Als dieses Ereignis bekannt wurde, stellte sich das Volk auf die Seite der Kellnerin Yujiao.
92 Prozent der Positionen auf einem Internet BBS unterstützten sie und nur wenige zeigten Sympathie für den toten Beamten. Der Fall zog auch große Aufmerksamkeit der internationalen Medien auf sich.

Nichtsdestoweniger brachte die Polizei Yujiao sofort im Youfu Hospital unter, einer von der Polizei kontrollierten psychiatrischen Klinik. Yujiao berichtete, dass die Polizei sie bedroht und ihr mitgeteilt habe, sie würde die „Todesstrafe vermeiden” wenn sie zugäbe, dass sie psychische Probleme habe. Die Polizei sagte, das würde „der Regierung einen Ausweg lassen”.

Am letzten Freitag gab die State Council Information Office(SCIO) (Dienststelle für Informationen des chinesischen Staatsrates) explizite Instruktionen heraus, die diesen Fall betreffen. „Jede Webseite sollte sich mit ihren Berichten über den Fall Dend Yujiao zurückhalten. Die Dienststelle ordnete auch an, dass der Fall nicht als Schlagzeile erscheinen dürfe. Er solle verharmlost werden und Online-Kommentare streng limitiert sein.

Vor allem forderte die Dienststelle: „Nachteilige Informationen, die die KPCh und die Regierung bösartig attackieren, greifen auch das Justizsystem an oder sie treiben eine Streichung der demokratischen Rechte und der Menschenrechte voran.”

Warum eine solche gewöhnliche Strafsache so kompliziert werden kann, ist nur schwer zu verstehen. Sie zieht nicht nur eine starke Aufmerksamkeit der Medien auf sich und löst große Unterstützung für das mutmaßliche Opfer Deng Yujiao im ganzen Lande aus, sondern sie veranlasst auch den SCIO, Anweisungen heraus zu geben. Und selbst wenn Deng Yujiao des Mordes verdächtig ist, warum zwingt man sie dann zuzugeben, das sie psychische Probleme habe um „der Regierung einen Ausweg zu lassen”?

Deng Yujiao und Deng Guida sind keine zwei Individuen mehr. Deng Yujiao wird zur Vertreterin des einfachen Volkes, das über die Korruption und Beleidigungen der KPCh empört ist. Deng Guida wird zum Vertreter des kommunistischen Regimes.

Wenn die einfachen Leute Gerechtigkeit für Deng Yujiao suchen, so suchen sie Gerechtigkeit für sich selbst. Wenn die KPCh den Zorn des Volkes sieht, weiß sie, dass sich die Wut nicht auf Deng Guida als Individuum richtet. Sie weiß, dass sich der Zorn auf alle Beamten der KPCh richtet, die wie Deng Guida sind.

Das Feuer in Weng’An

Am 28 . Juni 2008 versammelten sich mehr als 10.000 Menschen in Weng’An, einer kleinen Stadt in der Provinz Guizhou, und setzten die Polizeistation in Brand. Die Polizisten zerstreute die Menge mit bewaffneten Fahrzeugen. Sie töteten drei Menschen, verletzten 150 und nahmen 300 fest.

Eine Vergewaltigung und ein möglicher Mord haben diesen Protest ausgelöst. Ein Mädchen namens Li Shufen, das die örtliche Mittelschule besuchte, wurde vergewaltigt und dann ertränkt. Ob ihr Tod Selbstmord oder Mord war, wurde nie geklärt. Leute mit Beziehungen zu den lokalen Beamten der KPCh gehörten mit zu den Beteiligten.

Der Onkel des Mädchens, Li Xiuzhong, der an der örtlichen Schule unterrichtete, ging zur Polizei und suchte Hilfe. Die Polizei ignorierte ihn einfach, selbst als Li Xiuzhong mit ihnen stritt. Direkt nachdem er die Polizeistation verlassen hatte, schlugen ihn ein paar Leute zusammen. Er erlitt einen Beinbruch und kam ins Krankenhaus. 10.000 Menschen versammelten sich aus Solidarität an der Schule, an der er unterrichtete und zogen vor die Polizeistation um zu protestieren. Einige Leute setzten das Gebäude in Brand.

Am 3 . Juli fasste Shi Zongyuan, der Leiter des Komitees der KPCh in der Provinz Guizhou, das Vorkommnis folgendermaßen zusammen: „Dieser Fall, obwohl der tatsächliche und direkte Grund ein Streit über die Todesursache des Mädchens ist, hat als eigentlichen Grund die Tatsache, dass die lokale Regierung so oft gegen die Interessen des Volkes gehandelt hat: beim Erzabbau, bei der Abfindungssumme für Auswanderer, beim Umzug ursprünglicher Bewohner, indem sie ihre Gebäude abriss… Als die Konfrontation begann, machten einige Beamte gar nichts und schickten nur die Polizei an die Frontlinie. Dieser Fall sieht wie ein Zufall aus, aber er musste kommen. Er war nur noch eine Frage der Zeit.”

Die Beamten der KPCh wissen genau, dass, wenn Deng Yujiao ein Gerichtsurteil bekommt, das bestätigt, dass sie sich selbst verteidigt hat und unschuldig ist, dieses Urteil ihre eigene Macht-Situation gefährdet. Ein solches Urteil würde den Menschen Rechte auf Widerstand und Revolution zugestehen, wenn sie sich Missbräuchen der Beamten der KPCh gegenüber sehen. Mehr noch, ein solches Urteil wird das klare Signal sein, dass, wenn Menschen sich vereinigen und hart kämpfen, sie auch bekommen, was sie wollen.

Einerseits fürchten die Beamten der KPCh, dass, falls die KPCh sich auf einen Kompromiss einlässt, die Menschen Demokratie und Menschenrechte fordern könnten. Außerdem kann ein Regime nur mit Anhängern existieren. Da das einfache Volk zornig über das Regime ist, bilden korrupte Beamte wie Deng Guida das einzige Fundament des Regimes. Das Regime kann es sich einfach nicht leisten, solche Anhänger zu verlieren, indem es sich gegen Deng Guida stellt. Und falls die Demokratie nach China kommt, würde eine Mehrheit der Beamten der KPCh vor Gericht gestellt.

Andererseits würde die Unzufriedenheit steigen, wenn die KPCh den Zorn der Menschen ignoriert. Darum sucht die KPCh einen dritten Weg. Darum versucht die Polizei im Distrikt Badong, Deng Yujiao dazu zu bringen, einzugestehen, dass sie psychische Probleme hat.

Da mehr und mehr Leute diese Anschuldigung, Yujiao habe ein psychisches Problem, bestreiten, wird die KPCh wahrscheinlich wieder auf härtere Methoden zurückgreifen. Sie wird Deng Yujiao zu einer Gefängnisstrafe verurteilen, weil sie fürchtet, dass jeder weitere Kompromiss dem Volk erlauben wird, Deng Yujiao als Beispiel zu nehmen.

Originalartikel (englisch)

Artikel zum Thema:

* Druck auf KP-Regime durch Chinas Öffentlichkeit wächst [ 30.05.2009 ]
* Chinesischer Staatsrat befiehlt den Medien, die Geschichte „herunter zu spielen“ [ 26.05.2009 ]
* Rechtsanwälte suchen in Vergewaltigungsfall einer Kellnerin öffentliche Hilfe [ 23.05.2009 ]
* Chinesische Kellnerin ersticht KP-Beamten [ 22.05.2009 ]

(Minghui.de) Die Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) dauert bereits zehn Jahre. Jetzt ist es an der Zeit, die KPCh gründlich aufzulösen und die Verfolgung endlich zu beenden.

Am 25. April 1999 kamen zehntausende Falun Gong-Praktizierende zum Petitionsbüro des chinesischen Staatsrats und stellten drei einfache Forderungen: die festgenommenen Falun Gong-Praktizierenden in Tianjin freizulassen; die Falun Gong Übungen gesetzmäßig üben zu dürfen und Falun Gong-Bücher gesetzmäßig drucken zu dürfen. Am selben Tag empfingen die Beamten des Staatsrats Vertreter von Falun Gong und verhandelten mit ihnen in einer guten Atmosphäre. Die großartige Ruhe und der diamantfeste orthodoxe Glaube der Falun Gong-Praktizierenden löste den heimtückischen Plan Jiang Zemins und Luo Gans, der zur Verfolgung von Falun Gong führen sollte, in Nichts auf.

Aber trotz der ungewöhnlichen Barmherzigkeit und Reinheit der Falun Gong-Praktizierenden und trotz der klaren und selbstverständlichen Tatsache, dass Falun Dafa gut ist und dass Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht gut sind, wurde der damalige Parteichef der KPCh immer neidischer und panischer. Nachdem er drei Monate lang seinen heimlichen Plan gewaltsam vorangetrieben hatte, startete er am 20. Juli 1999 skrupellos diese flächendeckende Verfolgung von Falun Gong.

Bis jetzt dauert diese Verfolgung schon zehn Jahre an. In den letzten zehn Jahren hat die KPCh unter der Beobachtung aller Gottheiten himmelschreiende Verbrechen gegen tausende und abertausende Falun Dafa-Praktizierende begangen. Sämtliche Blutschulden, die die KPCh gegenüber Falun Gong begangen hat, sind notiert. Die schädliche Wirkung, die zum Verderb der menschlichen Moral führte, ist schier unermesslich. Unzählbare Menschenleben wurden durch die Lügen und Bedrohungen vernichtet. In der nahen Zukunft werden die Gottheiten allen Menschen klar machen, dass die KPCh der größte Dämon ist, welcher die ganze Menschheit zerstört. Die Lebewesen, die unter ihrer Herrschaft das Leben verloren haben, sind nicht nur die 70 Millionen gewöhnliche Menschen aus der chinesischen Bevölkerung, auch tausende Falun Gong-Praktizierende gehören dazu. Das Wesen des großen KPCh-Dämons wird weiterhin ununterbrochen Leben zerstören, solange es am Leben ist. Wenn man ihn weiter existieren lässt, heißt dies, dass man da sitzt und zuschaut, wie immer mehr Menschen ihr Gewissen und ihr Leben verlieren.

Jetzt ist die Zeit gekommen, die KPCh komplett aufzulösen und die Verfolgung gänzlich zu beenden. Wir wünschen, dass alle Menschen sobald wie möglich aktiv nach der Wahrheit suchen und die Wahrheit durchschauen können. Falun Gong-Praktizierende werden sich nach wie vor gemäß den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht erhöhen. Gleichzeitig werden sich in dieser historisch bedeutenden Zeit, in der die KPCh aufgelöst und die Verfolgung beendet wird, die Bemühungen aller Falun Gong-Praktizierenden und aller gewöhnlichen Menschen konzentrieren und eine mächtige Strömung der Aufrichtigkeit bilden. Dann wird der große Dämon der KPCh seine Schuld begleichen und seine endgültige Strafe entgegennehmen.

28. April 2009
Dieser Artikel auf Chinesisch

Veröffentlicht in www.minghui.de am: 30.04.2009

Tenor Mircea Nedelescu ist “sehr berührt” von Shen Yun
Tian Yu
Epoch Times Deutschland
26.03.2009

mirceanedelescu_matthiaskehrein
“Dieser Abend ist uns allen sehr nahe gegangen”, so der Tenor Mircea Nedelescuam am gestrigen Abend im Friedrichstadtpalast. (Matthias Kehrein/Epoch Times)

BERLIN – „Sehr gemocht”, hat der aus Rumänien stammende Tenor Mircea Nedelescu die Darbietung des Tenors Hong Ming im Friedrichstadtpalast am Mittwoch bei der Aufführung von Shen Yun Performing Arts. So sehr, dass er mit ihm beim anschließenden VIP-Empfang gemeinsam spontan im Duett „O sole mio” sang.

Die anwesenden VIPs waren begeistert und spendeten herzhaften Applaus – ein schöner Ausklang des Gastspiels der Shen Yun-Künstler in Berlin auf ihrer Europatournee 2009. „Ich gehe mit sehr viel Musik in meiner Seele, in meinem Herzen nach Hause”, sagte Nedelescu in einem Interview mit dem Satellitensender NTDTV.

„Es fehlen mir die Worte. Man kann es nicht beschreiben, die Geschichte, die Kunst, wie sie dem Publikum dargestellt wurde. Einmalig! Ich freue mich, dabei zu sein. Ich bin sehr sehr beeindruckt. Die Aufführung vom heutigen Abend hat sehr viel Humanismus gezeigt, viel Wahrheit.”

Das Publikum sei durch die Aufführung direkt angesprochen worden, wie auch Nedelescu selbst. „Ich bin sehr berührt. Ich gehe mit sehr viel Musik in meiner Seele, in meinem Herzen nach Hause. Dieser Abend ist uns allen sehr nahe gegangen”.

Er wünscht dem chinesischen Volk, dass es „immer auf der Spur der Wahrheit bleibt”, damit wir „alle miteinander das Beste für die anderen Menschen zustande bringen”.

Alle Sänger hätten ein gutes Gefühl verbreitet. Seinem Kollegen Hong Ming streute er besonders viele Rosen. „Er hat eine sehr schöne Kunst gezeigt, nicht nur von der Seite des Singens, sondern auch vom Verstand, auch von seiner menschlichen Seite.” Das chinesische Volk könne „sehr stolz” auf ihn sein. Warum? „Er hat eine sehr tolle Stimme. Ich habe ihn sehr gemocht und möchte ihm gerne gratulieren, wenn ich die Gelegenheit dazu habe”. Er hatte.

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