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ERDBEBEN VOR OLYMPIA

Aus der Historie der offiziellen Webseite der Provinzregierung Sichuan geht hervor, dass die Nachricht über ein bevorstehendes Erdbeben von den zuständigen Behörden unterdrückt wurde. Ein Brief aus China deutet darauf hin, dass dies geschah, um die gesellschaftliche Stabilität vor den Olympischen Spielen zu erhalten.
Epoch Times Deutschland
12.05.2008 22:45


Am 9. Mai, drei Tage vor der Katastrophe, wurde auf der Regierungswebseite der Provinz Sichuan folgende Nachricht veröffentlicht: „Die Behörde des Kreises Abei hat die falschen Gerüchte über ein bevorstehendes Erdbeben erfolgreich zerstreut.“ (Zum Vergrößern anklicken)

Am 9. Mai, drei Tage vor der Katastrophe, wurde auf der Regierungswebseite der Provinz Sichuan folgende Nachricht veröffentlicht: „Die Behörde des Kreises Aba hat die falschen Gerüchte über ein bevorstehendes Erdbeben erfolgreich zerstreut.“

Nachdem das Erdbeben am 12. Mai einsetzte, wurde diese Nachricht von der offiziellen Internetseite gelöscht. Diese gelöschte Seite kursiert nun in chinesischen Blogs (siehe Bild).

In der Regierungswebseite stand weiter: „Am 3. Mai bekam die Behörde des Kreises Aba gegen 20 Uhr einen Anruf. Der Anrufer wollte wissen, ob es stimme, dass in einem Dorf der Kreisstadt Maerkang ein großes Erdbeben bevorstehe und die Kader den Bewohnern raten würden, sich in freies Gelände zu begeben. Nach diesem Anruf rief die Behörde von Abei sofort die zuständige Behörde der Kreisstadt Maerkang an und forderte sie auf, die Quelle dieses falschen Gerüchtes zu ermitteln, das Gerücht zu zerstreuen und die weitere Verbreitung zu unterbinden.“

Die offizielle Webseite nannte auch einen Grund für die Entstehung des Gerüchtes: „Der Dorfkader habe in einer Telefonkonferenz ein ähnlich klingendes Wort fälschlicherweise als „Erdbeben“ verstanden, was zu dem Gerücht geführt habe.“

Auch ein Leserbrief aus China, den Epoch Times erhalten hat, weist darauf hin, dass die Behörden die Nachricht von einem bevorstehenden Erdbeben unterdrückt haben.

Der Brief lautet: „Mein Onkel arbeitet bei der Behörde für Erdbeben der Provinz Sichuan. Vor einigen Tagen rief er mich an und sagte mir, dass er sehr verzweifelt sei, weil seine Behörde ihren Mitarbeitern nicht erlaube, die Voraussage von Erdbeben bekannt zu geben. Die Begründung sei, dass die gesellschaftliche Stabilität vor den Olympischen Spielen gewährleistet werden müsse. Solch eine Nachricht löse nur Unruhe und Ängste aus. Vorhin habe ich mit meinem Onkel per Handy telefoniert. Beim ihm war alles in Ordnung. Aber in Chendu sind mindestens vier Schüler ums Leben gekommen. Ich bin wütend! Wie kann das Gewissen der Funktionäre dabei ruhig bleiben?“

Ein Blogger im chinesischen Internet kommentiert: „Das Epizentrum des Erdbebens, der Bezirk Wenchuan, liegt im Kreis Aba. Also wussten sie vorher schon, dass da ein Erdbeben kommen wird. Aber sie vertuschten die Wahrheit.“

Ein anderer schreibt: „Jedes Mal müssen die Bürger für die Dummheit dieser Leute die Rechnung bezahlen. Bestimmt wurden weder die Mitarbeiter der Erdbebenbehörde noch deren Angehörige von dem Erdbeben getroffen. Jeder sollte versuchen, sich mit solchen Leuten anzufreunden. Die von diesen Personen verbreiteten internen Nachrichten sind meistens sehr zutreffend. “ (mz/ak)

Praktizierende gekleidet in goldene Kostüme der Tang Dynastie demonstrierten vor den Augen dutzender Passanten bei der Nord Terrasse beim Trafalgar Square in London die Falun Gong Übungen. Es war Samstag, der 10. Mai, und die Praktizierenden feierten den Welt Falun Dafa Tag. Ein Regenbogen von farbigen Ballons war über einen königblauen Banner mit der Aufschrift „Feier zum 16. Falun Dafa Tag“ angebracht.

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Das Wetter in London war sonnig – Massen von Leuten waren am Trafalgar Square

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Praktizierende demonstrieren die Falun Gong Übungen

Es war eine festliche Atmosphäre. Die goldenen Kostüme am bislang wärmsten Tag des Jahres schimmerten. Ein Praktizierender sagte: „Heute wird der 16. Jahrestag, der Vorstellung dieser wunderschönen Übungen in der Gesellschaft, gefeiert. Wir möchten den Menschen in London die Schönheit von Falun Dafa zeigen und fordern ein Ende der unmenschlichen Verfolgung von Praktizierenden in China. Wir hoffen, dass das Gewissen der Welt geweckt werden kann.“

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Passanten lernen die Falun Gong Übungen

Neben den Falun Gong Übungen zeigten die Praktizierenden dem versammelten westlichen und chinesischen Publikum auch eine Hüfttrommel-Vorstellung. Ein Stand war aufgebaut, an dem Unterschriften für ein Ende der Verfolgung gesammelt wurden. Daneben war eine Ausstellung mit golden eingerahmten Bildern aufgestellt, die die Verbreitung von Falun Gong in China vor Beginn der brutalen Verfolgung durch das kommunistische Regime im Juli 1999 zeigte.

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Praktizierende schreiben für Besucherinnen und Besucher deren Namen in chinesischer Kalligrafie

Eine Zuschauerin sagte: „Ich habe schon einmal von Falun Gong gehört. Es scheint, es gibt zwei Seiten. Da ist die Propaganda vom chinesischen Regime. Dann gibt es diese Seite“, und zeigte mit einer Handbewegung auf die farbigen Bilder hinter ihr. „Die positive Seite – Sie ist sehr inspirierend.“

Passant sieht sich die Fotoausstellung über die Geschichte von Falun Gong an

An diesem Tag wurden viele Flyer und DVDs sowohl in chinesischer und englischer Sprache mit den Erläuterungen zu Falun Gong, den Übungen und Informationen über die brutale Verfolgung verteilt. Ein Zuschauer sagte: „Es ist eine sehr gute Idee zu demonstrieren.“

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Praktizierende verteilten selbst gebastelte Lotusblumen, um auf Falun Gong

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Gruppenfoto der Praktizierenden, wie sie Meister Li, dem Gründer von Falun Gong, Grüße schicken

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In der Nacht des 25. April 2008 versammelten sich Falun Gong-Praktizierende in Frankreich auf dem Parvis de la Liberté et des droits de l’homme, der gegenüber des Eiffelturms in Paris liegt, um den 9. Jahrestag des geschichtlichen Ereignis am 25. April 1999 zu gedenken.

Am 25. April 1999 appellierten über 10.000 Falun Gong Praktizierende friedlich im Stadtzentrum von Peking. Sie forderten die Freilassung von über 45 Praktizierende, die in Tianjin verhaftet wurden, die Garantie der Legitimität ihrer Praktik und die Genehmigung für die Veröffentlichung von Falun Gong Bücher. Der Premierminister führte noch zu jener Zeit Verhandlungsgespräche mit Falun Gong-Vertretern, die grundlegende Lösungswege zu der Frage hervorbrachte.

Das war der berühmte „ Friedensappell am 25.04,“ für den Falun Gong-Praktizierende für ihre Vernunft, Disziplin und Moral weltweit positiv hervorgehoben wurden. Jedoch wurde der Appell am 20. Juli in jenem Jahr zum Angriff von Zhongnan Hai umbenannt, was Jiang Zemin zum Vorwand, nahm die neunjährige Verfolgung von Falun Gong zu starten.

Seitdem müssen Falun Gong Praktizierende die größte bösartigste Verfolgung, die jemals in der menschlichen Geschichte passiert ist, erleiden. Die Verfolgung dauert bis heute an.

Die Kerzenmahnwache soll an die Praktizierenden erinnern, die bis zum heutigen Tag durch die KPCh (Kommunistische Partei Chinas) zu Tode gefoltert wurden. Außerdem wird damit die Beendigung der Verfolgung gefordert und gegen die Massenverhaftung von Falun Gong-Praktizierenden durch die KPCh im Vorfeld der Olympiade protestiert.

Seit diesem „25. April“ begannen auch weltweite Aktivitäten durch Falun Gong-Praktizierende, um gegen die Verfolgung zu appellieren. Seit neun Jahren erklären Falun Gong-Praktizierende innerhalb und außerhalb des Festlandes China mit ihrem festen Glauben an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ beharrlich und auf friedliche Weise die Wahrheit über die Verfolgung.

Falun Gong-Praktizierende bewirkten dabei sehr gute Taten in der chinesischen Geschichte im Kampf gegen die Verfolgung, während sie gleichzeitig ihre Moral erhöhen. „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ werden in mehr als 80 Länder auf der ganzen Welt verbreitet, während die KPCh ihrem Untergang entgegengeht, weil sie ihre Verfolgung gegen das wahre große Buddha-Gebot erhoben hat.

Aufgrund der beharrlichen Bemühungen der Wahrheitserklärungen verstehen immer mehr Menschen die Wahrheit, stellen vieles in Frage und durchschauen schließlich die bösartige Natur der KPCh und wählen für sich eine gute Zukunft.

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Das Parvis de la Liberté et des droits de l’homme ist ein symbolischer Ort. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde am Palast Chaillot neben diesem Platz verabschiedet. Auf einer Steinplatte am Eingang des Platzes ist der Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte eingraviert: „ Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“

Seitdem die KPCh die Unterdrückung von Falun Gong am 20. Juli 1999 startete, veranstalten an diesem Platz die Praktizierenden jedes Jahr Anti-Verfolgungsaktivitäten. Bei der Versammlung sagte der Sprecher für Falun Gong-Praktizierende: „Wir protestieren gegen die neunjährige Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh, besonders gegen das grausame Verbrechen des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden aus Profitgier.

Wir fordern eine sofortige Beendigung der Verfolgung und die Freilassung von inhaftierten Praktizierenden und protestierten gegen die Massenverhaftung der KPCh im Vorfeld der Olympiade.“ Durch Ausstellungen, Flyer, Slogans und Demonstrationen der Falun Gong Übungen erklären die Praktizierenden den Bürgerinnen und Bürgern die Wahrheit über die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh.

Die Veranstaltung zog die Aufmerksamkeit vieler Touristen und Einwohner an. Als sie die Wahrheit über die Verfolgung erfuhren, unterschrieben viele auf der Petitionsliste, die ein Ende der Verfolgung fordert. Einige kommentierten, dass die Menschen Recht auf Glaubens- und Meinungsfreiheit haben. Bürgerinnen und Bürger sollten das Recht haben an die Regierung zu appellieren, um ihre Rechte geltend zu machen.

Niemand würde verstehen oder gar akzeptieren, dass solch eine Vorgehensweise als Vorwand benutzt wird, um jemanden zu verfolgen. Viele Einwohner verurteilten ausdrücklich die Verfolgung, insbesondere das Verbrechen des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden. Sie wollen die Praktizierenden durch ihre Medien unterstützen.

Herr Patrick Orni, ein Versicherungsangestellter, sagte: „Wovor das KPCh Regime Angst hat ist, dass die Wahrheit enthüllt wird, die wiederum der Grund dafür ist, warum sie alles tun, um es zu vertuschen. Ich weiß, dass Falun Gong in China schwer verfolgt wird. Ich habe keinen Zweifel über die Existenz der Todeslager und den Organraub, was wirklich grausam ist. Ich unterstütze Sie (die Falun Gong-Praktizierende). Es müssen weltweit Maßnahmen ergriffen werden, um dies zu stoppen. Die Olympischen Spiele sollten ein Anlass sein, den Fortschritt im Hinblick auf die Menschenrechte in China voran zubringen.

Der Sozialarbeiter Herr Patrick Schaffner sagte: „Als ich gerade dies (die Wahrheit über die Verfolgung) erfuhr, dachte ich, dass dies sehr bösartig ist. Die Tatsache, dass solchen Sachen (Folter und Organraub) immer noch im 21. Jahrhundert existieren, ist wirklich erschreckend. Ich hoffe, dass die Menschen schneller reagieren können. Die Wahrheit muss ans Tageslicht kommen, so dass jeder davon weiß.

Die Tatsache, dass solche Sachen heutzutage immer noch geschehen, ist eine Schande in unserer Zeit. Ich hoffe, dass unsere Regierung auf solch eine unakzeptable Verfolgung reagiert. Der Organhandel muss aufgedeckt werden. Jeder muss es wissen. Die Massenmedien müssen miteinbezogen werden. Diese Leute müssen so schnell wie möglich gerettet werden.“

Mit Kerzen formten die Praktizierenden die Zahl 3145. Dies ist die Anzahl der Praktizierenden, bei denen bestätigt wurde, dass sie durch die Folter der KPCh umgekommen sind. Fotos der ermordeten Praktizierenden wurden mit Kerzenlichtern umrahmt. Dieses große Andenken kreierte eine bedächtige Atmosphäre der Trauer. Mit einem Ausdruck der Barmherzigkeit und gleichzeitig mit einem Hauch der Beharrlichkeit, saßen die Praktizierenden leise in Gedenken an die Mitpraktizierenden.

Viele Menschen waren von der Szene gerührt. Sie standen leise da, um ihre Anteilnahme an das Gedenken an die Abgeschiedenen auszudrücken. Einige nahmen eine Haltung an, als ob sie beten würden. Einige weinten. Einige legten Blumen zu den Bildern der Verstorbenen hin. Wiederum andere setzten sich sogar zu den Praktizierenden hin.

Tony aus Australien zündete eine Kerze für die Toten an. Nachdem er sorgfältig alle Schaubilder und Informationstafeln durchgelesen hatte, setzte er sich leise zu den Praktizierenden hin, hielt seine Hände fest und weinte leise. Er gab später an, dass sein Großvater aus politischen Gründen im zweiten Weltkrieg ermordet wurde. Er betete für alle Ermordeten und dafür, dass diese Verfolgung so schnell wie möglich beendet wird.

Der Gedenktag der Falun Gong-Praktizierenden wurde von dem Lied „Candlelight“ (Kerzenlicht) begleitet:

A little candlelight is like sad songs, singing about practitioners’ tragedy, (ein kleiner Kerzenschein ist wie ein trauriges Lied, der über die Tragödie der Praktizierenden handelt`

A little candlelight is like epics, describing practitioners’ tenacity (ein kleiner Kerzenschein ist wie ein Epos, der die Beharrlichkeit der Praktizierenden beschreibt,
A little candlelight is like bridges, bringing together kindness in the world (ein kleiner Kerzenschein ist wie eine Brücke, die Gutherzigkeit in der Welt vereint),

A little candlelight is like hopes, spreading around “Truthfulness, Compassion and Forbearance” beauty (ein kleiner Kerzenschein ist wie Hoffnung, der die Schönheit von ‚Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht verbreitet’.

Light a candle to spread kindness. Light a candle to light up the world (eine Kerze zu entzünden, ist wie die Gutherzigkeit zu verbreiten. Eine Kerze zu entzünden, ist die Welt zu erleuchten.)

Mit ihrer Beharrlichkeit und Barmherzigkeit verbreiteten Praktizierende in ihren neunjährigen Anti-Verfolgungsaktivitäten, „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ auf der ganzen Welt. Nachdem mehr und mehr Menschen die Wahrheit erfahren haben, bieten immer mehr ihre Hilfe an. Das erwachte Gewissen erleuchtet die Welt wie Kerzen.

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Vor einigen Tagen erfuhr ich, dass die Falun Gong-Praktizierende, Fr. Zhou Huimin, am 15. März 2008 im Qingyang Volkshospital der Stadt Chengdu, Provinz Sichuan, gestorben ist. Mein Herz war erschüttert und Tränen rannen über mein Gesicht. Sie war eine gute Person und anderen gegenüber so gütig und fürsorglich. Sie starb nach 198 Tagen brutaler Folter. Sie hoffte, die Verfolgung könnte bald enden und alle würden einer glänzenden Zukunft entgegen gehen. Sie verlor ihr kostbares Leben, weil sie ihren Glauben bewahrte und sich bemühte, eine gute Person zu sein.

Einmal erzählte sie mir, dass ihr Untergebener seine Arbeit nicht gut machte, als sie ihren freien Tag hatte. Als sie zurückkam und ihn zur Verantwortung zog, leugnete er seine Fehler und argumentierte mit ihr herum, brachte sie in Verlegenheit. Hätte sie zu dieser Zeit nicht Falun Gong praktiziert, wäre ihr Untergebener bestraft worden. Jedoch Fr. Zhou erinnerte sich daran, eine Praktizierende zu sein. Sie stritt nicht mit ihm. Stattdessen schaute sie nach Innen und prüfte sich selbst. Sie fand heraus, dass ihre innere Einstellung zu ihm nicht korrekt war und entschied sich, dies zu eliminieren. Hinterher kam der Untergebene zu ihr, gab seinen Fehler zu und entschuldigte sich. Der Konflikt war aufgelöst, weil sie nach Innen geschaut hatte. Das Verhalten ihres Untergebenen veränderte sich ebenfalls und seitdem arbeitete er besser.

Als Fr. Zhou Managerin dieser Gießereifabrik wurde, erkannten ihre Kollegen und Arbeiter durch sie, dass Falun Gong-Praktizierende gute Menschen mit hohen moralischen Standards sind. Sie erfuhren auch die Wahrheit über die brutale Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Sie kümmerte sich um ihre Kollegen und half ihnen in jeder möglichen Weise, gewann ihren Respekt. Wenn ihre Kollegen ihr aus Dankbarkeit, Geschenke machten, gab sie am nächsten Tag immer etwas Wertvolleres zurück.

Einmal hielt sich bei ihr eine mittellose Praktizierende einige Zeit auf und zerbrach sechs ihrer Reiskocher. Anstatt diese Praktizierende zu tadeln, war sie in der Lage, nach Innen zu schauen, um ihre eigenen Mängel zu identifizieren.

Als vor neun Jahren die Verfolgung einsetzte, wurde Fr. Zhou viele Male eingesperrt und gefoltert. Sie wollte sich nur für ihre Glaubensfreiheit einsetzen. Sie trat acht Mal in Hungerstreiks, forderte bedingungslos freigelassen zu werden. Ihr längster Hungerstreik dauerte 89 Tage, vom 02. September bis 29. November 2002. Während ihres Hungerstreiks erlitten ihre Muskeln und Organe schwere Atrophien. Sie wurde deshalb frei gelassen. Der lange Hungerstreik schädigte sie so sehr, dass sie weder Fleisch noch Öl zu sich nehmen konnte, sondern nur noch Reis und Gemüse. Sie empfand Wachen und Personal gegenüber, welche sie folterten, keinen Hass. Sie erzählte denen, welche Falun Gong-Praktizierende verfolgten, die Fakten über Falun Gong auf eine friedliche Weise. Während ihrer Gefängnisaufenthalte verstanden viele der Wachen und der Belegschaft die Fakten über die Verfolgung von Falun Gong und sie schützten heimlich Praktizierende, wann immer das möglich war.

Praktizierende beschützen ihren Glauben mit ihrem Leben. Ich glaube, der Tag, an dem gerechte Menschen sich gegen die KPCh erheben und nein zu ihr sagen, ist nicht mehr fern.

Chinesische Version unter:
http://minghui.ca/mh/articles/2008/4/6/175928.html

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Prof. Siegfried Wichmann: „Eine harmonische Verbindung von Natur und Abstraktion“

Thomas Kalmund
Epoch Times Deutschland
20.04.2008 14:19


Der Schlussapplaus in München war ebenso begeistert wie herzlich. Damit wurde die diesjährige Europatournee von Divine Performing Arts erfolgreich abgeschlossen. (Jason Wang/ET)

MÜNCHEN. Sein Leben führte ihn rund um die Welt und ließ ihn verschiedenste Kulturen erforschen: Am Freitagabend war Prof. Siegfried Wichmann zu Gast bei der Münchner Premiere des Shen Yun Chinese Spectacular. Der renommierte Kunsthistoriker aus München war lange Jahre an den Pinakotheken und für die Bayerische Staatsgemäldesammlungen tätig gewesen.

Mit der asiatischen Kunst und Kultur verbindet ihn eine besondere Liebe, war er doch sogar früher einmal Präsident des internationalen Kalligrafie-Verbandes in Tokio.


Der 87-jährige Professor der Kunstgeschichte Siegfried Wichmann. (Mihai Bejan/ETD)

Dem 87-jährigen Professor der Kunstgeschichte fiel es nicht schwer, Shen Yun in die künstlerische Tradition Chinas einzuordnen: „Die Landschaftsmalerei der frühen chinesischen Kunst hatte bedeutsame Abstraktion und dennoch Naturalismus. Immer waren der Naturalismus und die höchste Form der Abstraktion miteinander verbunden. Die Chinesen haben das über viertausend Jahre beibehalten.“ Und mit Blick auf die moderne europäische Kunst, die oft nur noch inhaltlose Form ist, meinte er: „Wir verkommen ja augenblicklich ein bisschen an der Abstraktion…“

Vor den malerischen Bühnenbildern wirkten die geordneten Bewegungen etwa beim Fächertanz auf ihn sehr abstrakt, da sie nicht in der Natur zu finden sind, und ein Teil der menschlichen Kultur sind.

Er persönlich glaubt, dass es sehr einfach sei für die Chinesen, ihre nationale Kultur wieder zurück zu erobern. „Sie haben eine viertausend Jahre Hochkultur und eine riesige Menge an Kunstwerken erhalten“.

Gerade haben wir den höchsten Naturalismus und die höchste Abstraktion innerhalb der Aufführung gesehen. Diese Verbindung finde ich so großartig. Wo wird das noch gepflegt? Die Menschen waren hier damit verbunden, es wird sogar eine ganze riesige neue Politik daran gehängt. Das ist so hervorragend so etwas zu sehen, weil mich der Aufbruch bewegt, der da drin steckt.

Der Kommunismus wird China umbringen, wenn es so weiter macht.

Diese Auflehnung gegen das Regime, die ist hier so echt. Das ist nichts Gemachtes.“

Ich bin ja auch in einer Diktatur aufgewachsen.“ Wichmann hat als junger Mann selbst die Unmenschlichkeit des Nationalsozialismus erlebt, als er mit dem Regime in Konflikt gekommen war.

Und weiter führte er seine Gedanken über die Shen Yun-Gala aus: „Wenn wir das betrachten, sehen wir, dass innerhalb der Gruppierungen des Tanzes eine Einheit besteht und dennoch sind sie alle individuell; die Tänzerinnen sind nicht eine Einheit, aber sie spielen die Einheit. Das sind alles ganz individuelle Menschen. Und das ist die Kraft Chinas.“

Die Epoch Times Deutschland freut sich, als Medienpartner von Shen Yun – Chinese Spectacular ihren Leserinnen und Lesern einen exklusiven Einblick in ein einzigartiges Kulturereignis bieten zu können. Daten für die Welttournee finden Sie unter

www.bestchineseshows.com

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