Feeds:
Artikel
Kommentare

Von einem Praktzierenden aus Japan

(Minghui.de) Am 17. und 18. Oktober nahmen die Falun Gong-Praktizierenden aus Inazawa, Provinz Aichi, an dem Festival teil, um die tatsächlichen Ereignisse in Bezug auf die Verfolgung von Falun Gong darzustellen.

Praktizierende hatten einen Infostand und zeigten viele Fotos. Sie zeigten auch ein Übungsvideo und verteilten viele Informationsmaterialien. Einige lernten gleich an Ort und Stelle die Übungen.


Informationsstand


Erlernen der Übungen


Erlernen der Übungen

Inazawa ist eine kleine Stadt mitten in Japan mit einer Einwohnerzahl von 130.000

Dieser Artikel auf Englisch

Dieser Artikel auf Chinesisch

Veröffentlicht in www.minghui.de am: 27.10.2009

Nobelpreisträgerin am Epoch Times-Stand

Bewunderung für chinesische regimekritische Autoren und Epoch Times – Nobelpreisträgerin unterschreibt für Freilassung von Menschenrechtsanwalt Gao

Florian Godovits
Epoch Times Deutschland
15.10.2009


Herta Müller wird interviewt von Lea Zhou, Chefredakteurin der Da Ji Yuan-Europe, im Hintergrund Autor Bei Ling. (Jason Wang/The Epoch Times)

Die Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller löste am Donnerstagnachmittag einen regelrechten Sturm auf den Stand der Epoch Times an der Frankfurter Buchmesse aus. Die Blitzlichter krachten, als die scheue Autorin, deren Auftritt mit der Feinheit und gleichzeitigen Kraft ihrer Werke übereinstimmt, regimekritische Autoren wie Bei Ling aus den USA und den in Deutschland lebenden Zhong Weiguang begrüßt.

„Ich bin froh, wenn ich Sie alle durch irgendetwas und irgendwie unterstützen kann. Wenn der Preis, den ich bekommen habe, auch dazu beiträgt, dass ich Ihnen Schutz geben kann … – und ich weiß, alle Diktaturen sind immer gleich im Umgang mit einzelnen Menschen, und dass Individuen dort keine Rolle spielen, und dass der Einzelne seine eigene Meinung nicht haben darf.“

Müller, die im Rumänien des Ceausescu-Regimes aufgewachsen ist und gelebt hat, weiß, wovon sie spricht. Sie weigerte sich, mit der Securitate zusammenzuarbeiten und verlor daraufhin 1979 ihren Job. Bis heute ist sie eine Mahnerin und Aufdeckerin, wenn es um die Verbrechen der rumänischen Geheimpolizei geht.

„Ich sage immer, dass ich das Glück gehabt habe, eine Diktatur zu überleben.“ Sie glaubt nicht, dass die chinesische Diktatur aufrecht zu erhalten sei. „Es ist jedoch schade, wenn zuvor ein Menschenleben vergeht. Ich habe viele Freunde, die vom Sturz des Ceausescu-Regimes nichts mehr haben.“ Es gäbe viele Regime, die den Menschen ein ganzes Leben gestohlen hätten, neben China auch Kuba, den Iran oder Nordkorea.

In einer Diktatur braucht man Mut und Verantwortung

An die chinesischen Dissidenten-Autoren richtet Herta Müller die Worte: „Der Mut ist eine andere Seite der Angst. In einer Diktatur braucht man Mut und Verantwortung. Selbstverständlich hat jeder Angst. Ich glaube jedoch, dass die Angst zuverlässiger ist zum Durchhalten als der Mut.“


Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller (l.) mit dem regimekritischen Autor Bei Ling beim Stand der Epoch Times auf der Frankfurter Buchmesse. (Jason Wang/The Epoch Times)

Die Chefredakteurin der chinesischen Europa-Ausgabe („Da Ji Yuan“) dieser Zeitung, Lea Zhou, spricht von Herta Müller als einer „Schriftstellerin gegen das Vergessen“ und überreicht ihr die aktuelle Ausgabe der Da Ji Yuan. Im Inhalt: Ein auf Chinesisch übersetzter Teil von „Atemschaukel“, dem neuesten Roman Herta Müllers.

Die Kameras krachen wieder. Leise, aber gewaltig, wie es zu Herta Müller passt. Sie zeigt sich trotz der Ernsthaftigkeit der angesprochenen Themen, des Andrangs und ihrer etwas angeschlagenen Gesundheit – sie hatte am Vortag mehrere Termine absagen müssen – mit recht freiem Lächeln. Die Melancholie im Blick bleibt während der gesamten Veranstaltung, doch ihre Worte sind weniger der Vergangenheit, vielmehr der Zukunft gewidmet. Zu den chinesischen Dissidenten-Autoren sagt sie: „Hoffentlich werden Sie für Ihre Arbeit belohnt, und hoffentlich entsteht in China bald der innere oder der äußere Zwang, an der Menschenrechtssituation etwas zu ändern.“

Applaus kommt erneut auf. Auch nach den in Richtung der regimekritischen Autoren und Lea Zhou gerichteten Worten: „Ich bewundere Sie für Ihre Haltung, und ich kann mir vorstellen, was es Sie kostet, und dass Sie etwas riskieren.“


Herta Müller unterschreibt am Epoch Times-Stand eine Petition für den Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng. (Jason Wang/The Epoch Times)

Unterschrift für chinesischen Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng

Auf die Frage eines Journalisten von Radio Free Asia, das im Festland Chinas verboten und doch gerne gehört wird, ob sie in Rumänien Radio Free Europe gehört habe, sagt die Literatur-Nobelpreisträgerin: „Radio Free Europe habe ich gehört, mehrmals am Tag.“ Wer das in Rumänien nicht getan habe, sei „ein Idiot“ gewesen. Doch einige ihrer Freunde hätten den Sturz des Ceausescu-Regimes nicht mehr erleben können.

Damit der chinesische Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng diesen Tag eines Regime-Endes in China noch erleben kann – er ist seit Februar 2009 verschwunden und erlitt schon früher laut UNO-Sonderbeauftragtem für Folter, Manfred Nowak, schwerste Folter -, unterschreibt Herta Müller am Epoch Times-Stand eine Petition für ihn, die ihr von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) – der Autorin durch den Einsatz für ein Ende der Ceausescu-Herrschaft in Rumänien bekannt – vorgelegt worden war.

Home > Buchmesse Frankfurt

Von Feiming

(Minghui.de) Kürzlich wurde auf xinhuanet.com ein Artikel zum Thema „Umerziehungs-Lehrgang des Rechtssystems“ veröffentlicht. Xinhua ist eines der staatlich gelenkten chinesischen Medien, und zwar ein hauptsächliches Bestandteil der riesigen, beherrschenden Propagandamaschinerie der KPCh.

Berichten zufolge wird der „Umerziehungs-Lehrgang des Rechtssystems“ in allen verschiedenen Gebieten Chinas durchgeführt wird, um Falun Gong-Praktizierende umzuerziehen. In dem Artikel wurde die KPCh-Propaganda gegen Falun Gong wiederholt und den Falun Gong-Praktizierenden bestimmte Merkmale zugewiesen. Obwohl dieser Artikel ein detaillierter Medienbericht war, war er eigentlich ein Artikel voller Lügen und Falschheit. Doch scharfsinnige Leser können unter der Oberfläche die Wahrheit erkennen, die die KPCh verbergen will.

Erstens verfolgt die KPCh Falun Gong nun schon seit mehr als zehn Jahren. Sie hat bei dieser Verfolgung keine Kosten gescheut. Doch trotzdem benötigt sie immer noch ihre Medien als Sprachrohre, um Falun Gong zu verleumden. Allein dies zeigt schon das Scheitern der Verfolgung.

Zu Beginn der Verfolgung im Juli 1999 erklärte die KPCh, dass sie Falun Gong innerhalb von drei Monaten eliminieren werde. Nun sind mehr als zehn Jahre vergangen und Falun Gong hat sich in dieser Zeit in mehr als hundert Ländern verbreitet. Falun Gong-Praktizierende innerhalb Chinas richteten im ganzen Land Produktionsstätten für Informationsmaterialien über die Fakten von Falun Gong ein, um die wahren Hintergründe darüber beständig zu verbreiten. Falun Gong erhält innerhalb und außerhalb Chinas Anteilnahme. Die Verfolgung durch die KPCh verlor die Unterstützung der Öffentlichkeit und kann nur noch mit Müh und Not weitergeführt werden. Dieser Xinhua-Artikel zeigt die starke Kraft und den starken Einfluss von Falun Gong.

Viele Chinesen erlebten politische Bewegungen, wie die „Bewegung gegen den rechten Flügel“ und die „große Kulturrevolution“. Die Aufbereitung des so genannten „Umerziehungs-Lehrgang des Rechtssystems“ gleicht jenen politischen Bewegungen. In jenen Zeiten wurden viele von uns gezwungen, „Bildungsunterricht“ zu besuchen. In dieser Art Unterricht wird dem Bürger ohne jegliche rechtliche Formalitäten die Freiheit der Person entzogen. Dieser Bericht über den „Umerziehungs-Lehrgang des Rechtssystems“ macht deutlich, wie gering die persönliche Freiheit des chinesischen Bürgers in China geschützt ist und noch geringer die Meinungs- und Glaubensfreiheit.

In Wirklichkeit handelt es sich bei diesem „Umerziehungs-Lehrgang des Rechtssystems“ überhaupt nicht um einen Lehrgang, sondern schlicht und einfach um Gehirnwäsche.

Jeder, der sich mit der Geschichte der KPCh auskennt, weiß, wie die Erziehungsmethode dieses „Umerziehungs-Lehrgangs des Rechtssystems“ ist. Die Menschen werden in einen Unterrichtsraum eingesperrt und gezwungen, sich die Gehirnwäscherhetorik der KPCh anzuhören und dann werden sie gegen ihren Willen „umgeformt“. Bei einem derartigen Unterricht werden die Falun Gong-Praktizierenden gezwungen, drei Erklärungen oder so genannte „fünf Erklärungen“ (Erklärung, Falun Gong zu aufzugeben; Reue-Erklärung; Garantie-Erklärung; Schreiben, in dem Falun Gong verleumdet wird; Erklärung über die eigene Entschlossenheit) zu verfassen. Jeder, der sich weigert, aufzugeben, kann mit Elektrostöcken geschockt, geschlagen, körperlich bestraft, mit Schlafentzug belegt und gefoltert werden und dies oft mit Todesfolge. Derartige „Lehrgänge“ haben zahlreiche Todesfälle und Körperbehinderungen zur Folge.

Die KPCh-Medien veröffentlichen gerne falsche Statistiken, um die Bevölkerung zu verwirren. Beispielsweise wurde bei der politischen Bewegung mit der Bezeichnung „Großer Sprung nach vorn” angegeben, dass auf einem ein Mu (6,7 Ar) großen Feld 10.000 Jin (1 Jin= 500 g) Ernte produziert wurde. Auf die gleiche Weise behauptet dieser kürzliche Bericht, dass 98 Prozent der Falun Gong-Praktizierenden „umerzogen“ worden seien. Was sollte diese Zahl schon darstellen, selbst wenn sie stimmen würde? In der Vergangenheit mussten viele Chinesen unter politischem Druck etwas gegen ihren Willen sagen. Wiederholte nicht Deng Xiaoping mehrmals, dass er niemals diese Sache in der großen Kulturrevolution umstoßen werde? Zogen nicht die Tochter von Liu Shaoqi, dem stellvertretenden Parteivorsitzenden der Volkrepublik China, und die Tochter von He Long, einem chinesischen General, eine Linie zwischen sich und ihre Väter bei der Kritik an ihren Vätern? Diese Erklärungen wurden gegen ihren Willen unter Druck abgegeben. Zeigt dies nicht die Brutalität der Verfolger? Viele Falun Gong-Praktizierende werden bei diesem Lehrgang brutal gefoltert, weil die KPCh eine bestimmte Umerziehungsquote erreichen will. Es liegt eine blutige Wirklichkeit hinter diesen Zahlen.

Jeden Tag erscheinen viele ernsthafte Erklärungen von Falun Gong-Praktizierenden auf der Minghui-Webseite, in denen dargelegt wird, dass was auch immer sie unter Zwang und Täuschung gegen Falun Gong gemacht haben, null und nichtig ist. Seit dem 14. August 2009 haben 410.000 Personen das Risiko auf sich genommen, ihre ernsthaften Erklärungen in ausländischen Medien mit ihrem wirklichen Namen zu veröffentlichen. Die Worte der unter Druck befindlichen Interviewten in diesem Bericht können nicht mit solchen ernsthaften Erklärungen verglichen werden. Es ist wirklich offensichtlich, welchen Worten wir Glauben schenken sollten!

In diesem Bericht prahlt der Direktor des sogenannten Anti-Kult-Vereins, dass der „Umerziehungs-Lehrgang des Rechtssystems“ eine kreative Arbeit der „Gemeinde“ und des „Vereins“ ist. Die chinesischen Wohnkomitees sind keine Gemeinden im Sinne westlicher Länder. In der westlichen Welt haben Gemeinden keinen „Umerziehungs-Lehrgang des Rechtssystems“, bei dem die Menschenrechte verletzt werden und Menschen mit brutalen Methoden einer Gehirnwäsche unterzogen werden. Für die Menschen in freien Gesellschaften ist es schwierig, sich die Existenz eines solchen „Umerziehungs-Lehrgangs des Rechtssystems“ vorzustellen. Es gibt viele religiöse und spirituelle Glaubensrichtungen in westlichen Kulturen. Keine von ihnen hat das Recht, andere dazu zu zwingen, zu einem „Umerziehungs-Lehrgang“ zu gehen, um ihren Glauben zu ändern.

Die Chinesen können selbständig denken. Warum wagt die KPCh nicht, die chinesische Internetblockade aufzuheben und die Festlandchinesen selbst entscheiden zu lassen, wer Recht hat und wer nicht? Wagt die KPCh es, jene Praktizierenden in den Interviews in ein freies Land gehen zu lassen und in einer solchen Umgebung sprechen zu lassen? Wenn sie es nicht wagt, zeigt das nicht ihr schuldiges Gewissen? Falun Gong verbreitete sich in über 100 Ländern im Ausland. Es gibt viele Falun Gong-Praktizierende in Taiwan, die das gleiche kulturelle chinesische Erbe haben. Doch Falun Gong-Praktizierende in Taiwan leben harmonisch in ihren Kommunen vor Ort und wurden sogar viele Male von ihren lokalen Regierungen anerkannt. Nirgendwo, außer in China, wird Falun Gong verfolgt. Zeigt denn das nicht die Natur der KPCh und ihrer Medien?

Obwohl der Bericht auf der Xinhua-Webseite klug geschrieben ist, zeigt er trotzdem das groteske Scheitern der KPCh. Dieses bösartige Regime ist töricht und dieser Artikel auf der Xinhua-Webseite ist der Beweis dafür.

Dieser Artikel auf Englisch

Dieser Artikel auf Chinesisch

Veröffentlicht in www.minghui.de am: 08.09.2009

Email editors: editor#minghui.de
© Minghui Net (Deutsch)

Von Minghui-Korrespondentin Kelly Huang

(Minghui.de) Die Vorrunde des internationalen chinesischen Violin-Wettbewerbs, gesponsert von NTDTV, fand am 27. August 2009 um 12:30 Uhr in der Kaufman Center’s Merkin Concert Hall in New York statt. Die Teilnehmer kamen aus Europa, Amerika und Asien. Zwölf von ihnen rücken ins Halbfinale auf.

Eines der Jurymitglieder, Chia-Chi Lin, sagte, dass die Teilnehmer ausgezeichnet gewesen seien. Sie hätten im individuellen Stil Konzerte von Mozart gespielt und großes Potential gezeigt. Die nächste Runde solle sogar noch besser und konkurrierender werden. Sie wünschte den Teilnehmern für den nächsten Tag alles Gute für ihre Darbietungen.


Teilnehmer

Die Musik, chinesische und westliche Klassiker, für die Vorrunde, das Halbfinale und das Finale des Wettbewerbs wurden ausgewählt. In der Vorrunde hatten die Teilnehmer die Auswahl zwischen drei Konzerten (Nr. 3, 4 oder 5) von Mozart.

Frau Ma Lijuan, die Vorsitzende des Neun Wettbewerb-Komitees von NTDTV, sagte, das Ziel der neun Wettbewerbe sei es, die klassische Kultur wiederherzustellen und den Chinesen auf der ganzen Welt eine Plattform für kulturellen Austausch zu bieten. Jeder der Teilnehmer trage dazu bei.

Chia-Chi Lin sagte, dass das Können nicht das einzige Kriterium sei. Die Jury würde ebenso auf den Charakter des Teilnehmers schauen. Ein guter Musiker habe nicht nur große Fähigkeiten, sondern auch große innere Eigenschaften. Jeder Musiker lege in das gleiche Musikstück ein anderes Empfinden, so Lin. Die Musik sei wie eine Sprache, in der ein Musiker zu seinem Publikum spricht. Ein Musiker solle ausdrücken können, was in seinem Herzen am schönsten ist, und dabei das Publikum berücksichtigen. Diejenigen, die schöner Musik zuhören, würden ihre schlechten Gedanken aufgeben und sich erhoben und gereinigt fühlen. Wenn ein Musiker einen solchen Bereich erreichen könne, dann sei er erfolgreich, erklärte Frau Lin.

Zhang Yi aus Taiwan ist Studentin an der Rutgers University Mason Gross School of Music. Jedes Jahr tourt sie durch die ganze Welt und tritt auf. Sie sagte, dass es nicht einfach sei, Mozart zu spielen, da die Musik so perfekt und einfach sei, und dass dadurch die wahre Fähigkeit (des Spielers) geprüft werden könne.

Cai Chenhan, ein Musikstudent an der Eastman School of Music, gewann bei dem Wettbewerb im vergangenen Jahr den Outstanding Performance Award. Er sagte, dass er bei dem Wettbewerb im letzten Jahr sehr viel gelernt hätte, deshalb nehme er dieses Jahr wieder teil. Die Musik sei diesmal schwierig, aber er mache sich über seinen Rang nicht allzu viele Gedanken. Er wolle einfach sein Bestes geben, die Musik mit anderen teilen und aus dem Wettbewerb lernen.

Der Teilnehmer Ling Xianyou, ein Student an der Rice University, begann im Alter von fünf Jahren, Geige zu spielen. Er ist der Ansicht, dass die Wettbewerbe von NTDTV großartig seien, und er möchte sein Talent auf einer Bühne von Weltformat präsentieren.

Die Halbfinalisten im internationalen chinesischen Violin-Wettbewerb von NTDTV:

Alissa Cheung: Alberta, Kanada
Richard R. Lin: USA
Yuncong Zhang: New York, USA
Nancy Zhou: Texas, USA
Shu Cheng Yang: Quebec, Kanada
Andrew Ling: Texas, USA
Shih-Kai Lin: New York, USA
Andrew Eng: Massachusetts, USA
Shelly Ren: Kalifornien, USA
Chen Han Tsai: New York, USA
Zhangtong Song: Kalifornien, USA
Christopher Wang: Sachsen, Deutschland

Dieser Artikel auf Englisch

Dieser Artikel auf Chinesisch

Veröffentlicht in www.minghui.de am: 31.08.2009

Die wahre Essenz des Yin

Das uralte Geheimnis der Schönheit liegt in den Prinzipien, die das Universum im Gleichgewicht halten.
20.08.2009
Alejandra und Alberto Peralta
Epoch Times Deutschland


Frauen im alten China sollten zwar auch Wert auf die äußere Schönheit legen, doch sie ist vergänglich. Viel wichtiger war es jedoch, seine innere Schönheit zu pflegen. (Cuiying Zhang)

In der chinesischen Kultur wird die Familie als das Fundament für die Gesellschaft gesehen, weil durch sie die essentiellen Werte vermittelt werden, die die Grundlage für ein harmonisches soziales Zusammenleben ausmachen und dadurch einen Zustand der Gerechtigkeit sowie ein Gleichgewicht im Kosmos aufrecht erhalten. Da die Grundpfeiler der traditionellen chinesischen Familienmoral auf den Konfuzianismus gründen, glaubte das Volk, dass die Ehe eine Kombination aus Moral und Verpflichtung sei und die Werte wie Eleganz, Pflicht, Zuneigung und Liebe umfasse. In diesem heiligen Bund nimmt die Frau eine hervorstehende und zentrale Rolle ein. Respektvoll, sanft, freundlich und angenehm zu sein wurde zur wichtigsten Pflicht und Aufgabe für eine Frau, daher ist dies auch ihre wahre Essenz ‒ das Yin.

Im orientalischen Denken sind Yin und Yang Teil der natürlichen Ordnung unseres Universums. Genauso wie auch der Himmel und die Erde, die Sonne und der Mond, hell und dunkel, haben auch der Mann und die Frau gleichwertige Missionen zu erfüllen, im Einklang mit der kosmischen Ordnung zu leben.

Ben Zhao, Historiker der östlichen Han-Dynastie (202 v.Chr. – 220 n.Chr.), fasste sein Wissen und Erfahrungen als das erste Buch über die Prinzipien für die Frau „Nu Jie“ (übersetzt „Weibliche Prinzipien“) als Lebenswerk zusammen. In diesem Buch erklärt er, dass die Charakter des Yin und des Yang verschieden sind, sodass folglich auch die Verhaltensweisen von Mann und Frau verschieden sein müssen. Das Yang hat einen Charakter von Stärke und Aufrichtigkeit, während für das Yin das Feingefühl und die Freundlichkeit charakterisierend sind. So kann der Mann für seine Stärke und Erhabenheit bewundert werden, während die Frauen in ihrer Sanftheit und Ehrsamkeit ihre Schönheit haben.

Über die Schönheit

Wenn jemand in der modernen Zeit über Schönheit redet, denkt er im Allgemeinen an schlanke, hübsche Frauen mit einer guten Körperfigur. Jedoch ist er dadurch dabei, sich nur auf die oberflächlichen Aspekte der weiblichen Schönheit und Zärtlichkeit zu beschränken. Gleichzeitig verliert er aus den Augen, dass die wahre Schönheit von einer schönen Seele kommt.

Ein berühnmter chinesischer Schriftsteller, Cai Yong (132-192), schrieb zur Erziehung seiner Tochter in seinem Werk «Lektionen für Frauen», dass er keine Einwände dagegen habe, dass seine Tochter sich elegant kleidete oder Schminke verwendete. In Wirklichkeit war er der Auffassung, dass Frauen sanfte Schminke benutzen und ihr Haar sauber und scheinend pflegen sollten, um sich in der Gesellschaft zeigen zu können. Auf der anderen Seite legte er Nachdruck darauf, dass es wichtiger sei, seine innere Schönheit zu kultivieren, als seine äußerliche Schönheit aufzubessern. In „Lektionen für die Frauen” heißt es: „Genauso wie der Kopf und das Gesicht gehört zur Schönheit auch das Herz. Wenn Du Dir eines Tages das Gesicht nicht wäschst, wird sich der Schmutz auf deinem Gesicht anhäufen. Wenn du aber eines Tages nicht die Gutherzigkeit kultivierst, werden schlechte Gedanken ihren Weg in Dein Herz finden. Jeder weiß, wie man sein Gesicht verschönern kann, doch nicht jeder weiß, wie man die Gutherzigkeit herauskultivieren kann.“

„Eben deswegen, wenn Du in den Spiegel schaust, denke, dass Dein Herz rein ist. Wenn Du Parfüm nimmst, denke, dass Du Frieden und Geruhsamkeit in Deinem Herzen hast. Wenn Du Dich schminkst, denke, dass Dein Geist rein ist. Wenn Du Dir Dein Haar wäschst, denke, dass Dein Bewusstsein ruhig ist. Wenn Du Dein Haar kämmst, denke, dass Dein Verstand vernünftig ist. Wenn Du Dein Haar aufsteckst, denke, dass Dein Gemüt so aufrichtig und elegant ist wie Dein Haarkranz. Wenn Du schließlich Dein Haar und Deinen Haarkranz in Ordnung bringst, denke, dass auch Dein Herz so in Ordnung gebracht wurde.“

Freundlich und anständig zu sein war es also, was die Schönheit einer Frau ausmachte. Bereits zur Zeit der Zhou-Dynastie (1050 v. Chr. – 256 v.Chr.) stellte das chinesische Volk die Erwartung an die Frauen, an vier Tugenden reich zu sein: die Anständigkeit in der Verhaltensweise, im Wort, in der Haltung und bei der Arbeit. Diese vier Tugenden waren es, die eine außergewöhnliche Frau zu dieser Zeit aufzuweisen hatte.

Weiter wird in diesem Buch erklärt: „Einer Frau braucht es nicht an herausragenden Begabungen, die Gespräche unter den Frauen müssen nicht unbedingt gelehrig sein bei einer Diskussion, noch müssen die Unterhaltungen lebhaft sein. Zum Wesen einer Frau gehört ebenso wenig ein schönes Gesicht oder eine perfekte Figur, aber die Arbeit einer Frau soll effektiv und geschickter sein als andere Arbeiten.“

„Behutsam die Keuschheit bewahren, die Umsichtigkeit und die Verhaltensweise kultivieren; in den Bewegungen die Bescheidenheit widerspiegeln lassen, die Worte bedachtsam wählen, das Vulgäre weit von sich weisen, nicht aus reiner Lust heraus reden und andere nicht mit viel Unterhaltung ermüden ist die Tugend der Frau.“

„Sich nicht zur Gerüchterederei noch zu sinnesleerem Gelächter abfallen lassen und die Reinheit und die Ordnung zu bewahren sind die Charakteristiken der Arbeit einer Frau. Diese Qualifikationen bilden die höchste Tugend einer Frau. Keine Frau sollte ohne diese Tugen­den sein.“

Die Essenz der Weiblichkeit

Heutzutage halten wir das frühere Frauenbild für unterwürfig und autoritätsgläubig und sehen es im Widerspruch zur Vorstellung von der kräftigen und liberalen Frau der Moderne. Aus der Sicht des alten China gesehen scheint das moderne Frauenbild jedoch gegen eine verfälschte Sichtweise des früheren Frauenbildes anzukämpfen, wobei die ursprüngliche, wohlwollende weibliche Natur außer Acht gelassen wird. Von der Form her gesehen ist es so, als ob heute das Yin und das Yang vertauscht wären, wobei die Männer oftmals eine eher weibliche Haltung haben, während viele Frauen einen stark maskulin gefärbten Charakter haben.

In der Blütezeit des alten China waren die Frauen jedoch nicht unterwürfig und autoritätsgläubig; sie waren sich dessen klar bewusst, dass es, wenn man ein hartes Erscheinungsbild zeigt, nicht unbedingt bedeutet, dass man stark ist; eine Frau musste ihre Weisheit nutzen, um ihre Rolle zu erfüllen, um das Gleichgewicht in der Familie und in der Gesellschaft aufrecht zu erhalten, ihre wohlwollende Natur zu fördern und sich wie eine nette und anmutige Frau zu verhalten. Im alten China bekamen die Frauen die Anerkennung, wenn sie höflich und anmutig waren, sich also auch nach diesem universellen Grundsatz orientierten.

Als die Frauen die Betonung auf die Stärke gesetzt haben, litt darunter schließlich auch ihre positive Seite und die Fähigkeit, die Stütze der Familie zu sein, wurde vernachlässigt. Gleichzeitig zeigten sich dadurch immer mehr negative Aspekte. Zum Beispiel, in dem die Frau ihren Yin-Charakter verliert und Yang-Charaktermerkmale entwickelt, wird es keine Harmonie in der Familie geben. Einer Yang-betonten Frau wird es auch schwer sein, den Respekt und die Liebe eines Mannes zu gewinnen, da zwei ähnliche Yang-Persönlichkeiten an einem Ort Zwietracht anziehen. Ein altes Sprichwort besagt: Wo sich zwei Tiger streiten, gibt es Verletzte. Der gleiche Grund, aus dem zahllose Scheidungen und Trennungen in den Familien herrühren, bahnt auch den Weg, ein Verständnis über das Gleichgewicht zwischen den Gegensätzlichkeiten von Mann und Frau, die doch so festgeschrieben sind, zu verlieren. Das führt dazu, dass oftmals im Zusammenleben keine guten Resultate erzielt werden können.

Der Mann und die Frau erfüllen klar definierte Rollen. Die traditionelle chinesische Kultur überliefert uns einen Weg, um dort hin zu gelanden. Nur wenn jedes Geschlecht seine Essenz aufrecht erhält, wird es ein harmonisches Gleichgewicht und eine Entfaltung von beiden geben, sodass die Familie, der Staat wie auch die Gesellschaft sich in Harmonie entfalten können.

Erschienen in The Epoch Times Deutschland Nr. 31/09

Ältere Artikel »