Frau Yu Quan ertrug Folter und Misshandlung, bevor sie starb

  • Von einem Korrespondenten aus der Provinz Jilin, China

(Minghui.de) Die Praktizierende Yu Quan aus Jilin starb, nachdem sie von Polizisten der Sicherheitsabteilung von Jilin misshandelt und gefoltert worden war. Sie war immer noch mit Handschellen an ihr Bett gefesselt, als sie starb. An ihrem Todestag suchten Polizisten der Abteilung für innere Sicherheit von Jilin sie zu Hause auf und bedrohten ihre Familie.

Frau Yu begann vor dem 20. Juli 1999 mit dem Praktizieren von Falun Dafa. Im Oktober 2004 ging sie nach Peking, um für Falun Dafa zu appellieren. Dort wurde sie verhaftet und in ein Gefangenenlager in Peking gebracht. Wegen der Bestrafung, die sie dort erlitt, schmerzte ihr gesamter Körper unerträglich und sie steckte sich mit Tuberkulose an. Sie wurde für 220 Tage in das Gongan Krankenhaus geschickt. Um ihren Arbeitgeber und ihre Familie vor der KPCh zu beschützen, weigerte sich Frau Yu während ihrer Tortur, ihren Namen und ihre Adresse zu nennen – dafür wurde sie grausam gefoltert. Ihr wurden im Gongan Krankenhaus unbekannte Medikamente gespritzt, die zu dauerhafter Schädigung ihres Sehvermögens führten. Man erpresste sie um die 2000 Yuan. Am Ende hatten die Polizisten Angst, dass sie dort sterben könnte, deswegen fuhren sie sie von Peking nach Shenyang und setzten sie ohne Geld auf der Straße aus. Einige gutherzige Menschen halfen ihr, Kontakt zu ihrer Familie aufzunehmen und sie wurde heimgebracht.

Am 25. April 2009 wurde Frau Yu zu Hause von Polizisten des „Büro 610“ von Jilin, dem Büro der Abteilung für innere Sicherheit und der Zhanqian Polizeistation von Jilin verhaftet. Man sperrte sie in der Zhanqian Polizeistation ein und verlegte sie später in das Jilin Gefangenenlager.

Nachdem Fau Yu aus ihrer Wohnung verschwunden war, suchte ihre Familie nach ihr. Am Ende fanden sie sie, als sie zum mittleren Gerichtshof von Jilin ging. Am 22. Februar 2010 traf ihre Familie, darunter ihr Sohn und ihre 93-jährige Mutter, Frau Yu im Gericht ein. Der Sohn sagte zu seiner Mutter: „Auch wenn ich nicht Falun Gong praktiziere, weiß ich doch, dass du ein guter Mensch bist. Es gibt heutzutage viele Anwälte, die Falun Gong-Praktizierende verteidigen. Ich werde einen Anwalt für dich finden.”

Frau Yu glaubt fest daran, dass es rechtmäßig ist, Falun Gong zu praktizieren und dass dies vorteilhaft für die Gesellschaft ist. Deswegen nannte sie nie ihren wahren Namen und nannte sich selbst „Wang”. Das „Büro 610“ von Jilin und die Zhanqian Polizeistation benutzten falsche Anklagen und das ursprüngliche Gerichtsverfahren wurde gegen diesen Namen geführt. Nachdem Frau Yus Familie und Anwalt Einspruch eingelegt hatten, hob der mittlere Gerichtshof von Jilin das Urteil auf, ließ sie aber trotzdem nicht frei.

Frau Yu verbrachte 19 1/2 Monate im Gefangenenlager und ertrug schreckliche Folter, die ihre Tuberkulose wieder auftreten ließ. Ihre Familie besuchte sie im Oktober, doch war Frau Yu durcheinander und äußerst dünn. Bald darauf wurde sie in ein Krankenhaus für Tuberkulose-Patienten gebracht. Das Gefangenenlager informierte ihre Familie erst, als sie bewusstlos und ihr Zustand kritisch war. Sie wurde in das Siliuwu Krankenhaus gebracht, wo sie am selben Tag starb, immer noch mit Handschellen an ihr Bett gefesselt.

  • Veröffentlicht am:
  • 07.01.2011