Toronto: Falun Gong-Praktizierende rufen zum Stopp der Abschiebung auf (Foto)

Von einem Falun Gong-Praktizierenden in Kanada

(Minghui.de) Falun Gong-Praktizierende in Kanada versammelten sich vor dem Südkoreanischen Konsulat und forderten die Regierung Südkoreas auf, sich mit der brutalen Verfolgung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) an Falun Gong-Praktizierenden auseinanderzusetzen und die Abschiebung von Falun Gong-Praktizierenden aus Südkorea nach China zu beenden.


Kundgebung vor dem südkoreanischen Konsulat in Toronto mit dem Appell, die Abschiebung von Falun Gong-Praktizierenden nach China zu stoppen

Herr Joel Chipkar, stellvertretender Vorsitzender des Falun Dafa-Vereins in Toronto, reichte einen Brief an Herrn Lee Myung-bak, den Präsidenten von Südkorea ein. Darin drängte er die südkoreanische Regierung, die Abschiebung von Falun Gong-Praktizierenden aus Südkorea zu stoppen, enger mit dem koreanischen Falun Dafa-Verein zusammenzuarbeiten und eine Politik zu implementieren, die die Falun Gong-Flüchtlinge unterstützt.

Seit 2009 hat die südkoreanische Regierung mindestens zehn Falun Gong-Praktizierende aus Südkorea nach China abgeschoben. Herr Chipkar ist sich sicher, dass dieses Vorgehen nicht nur die Menschenrechte verletzt, sondern auch den Zusagen der südkoreanischen Regierung an die internationale Gemeinschaft zuwiderläuft. Es wurde bestätigt, dass die zehn abgeschobenen Falun Gong-Praktizierenden in China verschwunden sind. Herrn Jin Jingzhe, einem Falun Gong-Praktizierenden aus Südkorea, steht nun die Abschiebung direkt bevor. Trotz der andauernden Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden durch die KPCh hat die südkoreanische Regierung die Asylanträge von 56 Falun Gong-Praktizierenden abgelehnt.

Herr Jiao Wenjian kam im Februar 2011 aus Südkorea nach Kanada. Als er in Südkorea lebte, war er mit Herrn Jin Jingzhe zusammen in der Tian Guo Marching Band, einem Orchester, das sich nur aus Falun Gong-Praktizierenden zusammensetzt. Er sagte, Herrn Jins Mutter sei in China ins Arbeitslager gekommen. Herr Jin sah sich gezwungen, die Schule und sein Zuhause zu verlassen. Herr Jiao sagte zu dem Reporter: „Ich mache mir sehr große Sorgen wegen der Situation der Falun Gong-Praktizierenden in Südkorea. Viele von ihnen wurden schon in Gefängnissen oder Arbeitslagern verfolgt, als sie noch in China waren.“

Englische Version:
http://www.clearwisdom.net/html/articles/2011/9/24/128312.html
Chinesische Version:
法轮功学员在多伦多韩领馆前吁停止遣返(图)
Veröffentlicht am:
28.09.2011

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China: Pang Pengbos Aufenthaltsort nach zweimonatiger Haft unbekannt

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Shandong, China

(Minghui.de) Der Falun Gong-Praktizierende Pang Pengbo war im Team Nr. 4 der Transportgruppe der Gudong Wiedergewinnungsfabrik des Shengli Ölfeldes beschäftigt. Er wurde von Beamten der Kriminalpolizei des Shengli Ölfeldes illegal verhaftet, als er am 14. Juni 2011 um 20:00 Uhr versuchte, ein Transparent zu entfernen, das Falun Gong verleumdete. Nachdem er für zwei Monate inhaftiert war, ist sein jetziger Aufenthaltsort jetzt nicht bekannt.

Herr Pang war am 14. Juni 2011 bei seiner Mutter zum Abendessen. Auf dem Heimweg sah er ein Transparent an einer Leitplanke, das Falun Gong verleumdete. Er versuchte, es zu entfernen. Sobald er jedoch damit begann, das Transparent unten abzuschneiden, stürzten mehrere Zivilbeamte, die sich in der Nähe versteckt hatten, auf ihn. Sie umringten ihn, schlugen und traten ihn brutal und schleppten ihn zum Streifenwagen. Sie brachten ihn in die Gudaohaibin Polizeidienststelle und inhaftierten ihn für 15 Tage in der Untersuchungshaftanstalt.

Danach überführten ihn Gao Yuemin, der Parteisekretär der Öl-Wiedergewinnungsfabrik, Gai Jinchun, der stellvertretender Sekretär, Si Huiyin der politische Leiter der Transportgruppe und Wu Jianguo, der Leiter der Transportgruppe heimlich in die Stadt Dongying, inhaftierten ihn dort und unterzogen ihn einer Gehirnwäsche. Es wird vermutet, dass Herr Pang in der Jishu Gehirnwäscheeinrichtung in Shengli Öl-Feld inhaftiert ist.

Zwei Monate sind inzwischen vergangen. Der Aufenthaltsort von Herrn Pang ist derzeit nicht bekannt. Seine Familie konnte bis jetzt nicht herausfinden, wo er ist, geschweige denn Informationen darüber, wie er behandelt wird.

Jemand aus der Transportgruppe behauptete, dass „Herr Pang zu Zwangsarbeit verurteilt werden würde, wenn er sich weiterhin weigere, sich ‚umerziehen’ zu lassen“.

Personal, das bei der Verfolgung von Herrn Pang Pengbo beteiligt war:

Gao Yuemin, Parteisekretär der Gudong Öl-Wiedergewinnungsfabrik: 86-546-8581037, 86-18654652001
Gai Jinchun, stellvertretender Parteisekretär: 86-546-8586766, 86-18654652003
Si Huiyin, politischer Leiter der Transportgruppe: 86-546-8582165, 86-15954688152
Wu Jianguo, Leiter der Transportgruppe: 86-546-8581031, 86-15954688132
Xu Tingde, Leiter der Jishu Gehirnwäscheeinrichtung: 86-546-8778829 (Büro), 86-13589972900 (mobil), 86-546-8781658 (privat)
Zhao Xiucheng, Leiter des “Büro 610” des Shengli Ölfeldes: 86-546-8559384 (Büro), 86-546-8523072 (privat)

  • Veröffentlicht am:
  • 28.09.2011

Die Erfahrung einer neuen Praktizierenden: Meine ganze Familie hat von Falun Dafa profitiert

Von einer Falun Dafa-Praktizierenden aus der Provinz Jiangsu, China

(Minghui.de) Ich bin eine neue Praktizierende und habe im Oktober 2008 mit dem Praktizieren von Falun Gong begonnen; darüber bin ich sehr glücklich. Ich schreibe meine bisherigen Kultivierungserfahrungen auf und möchte mich damit bei unserem ehrwürdigen Meister für seine barmherzige Erlösung bedanken.

Bevor ich mit dem Praktizieren von Falun Gong anfing, litt ich unter einem schweren Diabetes, einer Herzkrankheit und im Jahr 2008 wurde bei einer Untersuchung ein Gehirninfarkt festgestellt. Diese Diagnose erschütterte mich so sehr, sodass ich in eine Depression verfiel. Als ich einmal sehr verzweifelt war, besuchte ich meine Freundin und klagte ihr mein Leid: „Ich bin wieder krank und dieses Mal ist es ein Gehirninfarkt.“ Sie war sehr hilfsbereit und stellte mir Falun Gong vor. Sie sagte mir, dass sie einst Symptome einer Gehirnthrombose hatte und ihr linkes Bein bereits taub war. Durch das Praktizieren von Falun Gong ließen die Beschwerden nach und innerhalb von acht Monaten war sie völlig genesen.

Auf Grund der negativen Propaganda des kommunistischen Regimes war ich innerlich gespalten, einerseits überzeugten mich ihre Worte und andererseits zweifelte ich. Ich ging nach Hause und traf vorerst keine Entscheidung.

Am folgenden Tag ging ich wieder zu ihr. Sie sagte: „Es wäre am besten für dich, wenn du mit dem Praktizieren von Falun Gong anfängst. Nur Dafa kann deine Krankheiten heilen.“ Sie gab mir einen MP3-Player und sagte: „Hör dir zuerst einfach die Lektionen von Meister Li an!“ Ich setzte mich auf ihr Sofa und begann, die Lektionen von Meister Li in der Stadt Dalian anzuhören. Dabei fühlte ich mich wohl und angenehm. Deshalb nahm ich den MP3-Player mit zu mir nach Hause und hörte mir die weiteren Lektionen an. Eine Woche später tauchten plötzlich die Symptome einer Harnwegsinfektion auf, verbunden mit starken Schmerzen. Ich wusste, dass dies dazu diente, mein Karma zu beseitigen. Innerhalb von drei Tagen verschwanden alle Symptome und drei Tage später stellten sie sich erneut ein, allerdings mit weniger Schmerzen. Diese Symptome verschwanden wieder innerhalb von drei Tagen und seitdem sind sie nicht mehr aufgetreten.

Heute weiß ich, dass sich der Meister bereits um mich kümmerte, obwohl ich noch nicht mit dem Praktizieren der Übungen angefangen hatte. Durch diese Erfahrung wurde mir klar, dass mich die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) betrogen hatte und dass Falun Gong wirklich wundervoll ist. Danach lernte ich die Übungen von meiner Freundin.

Ohne dass ich es merkte, verschwanden alle meine Krankheiten. Meine Wangen wurden zart und rosafarben und ich konnte alles essen, was ich wollte. Mein Mann und mein Sohn wollten nicht glauben, dass die positiven Veränderungen durch das Praktizieren von Falun Gong kamen. Erst als ich ihnen sagte, dass ich keine Medizin mehr nehme und meine Gesundheit trotzdem immer besser wurde, akzeptierten sie es. Als ich mit der Kultivierung begann, war mein Mann sehr besorgt und hatte Angst, wir könnten verfolgt werden, deshalb unterstützte er mich nicht. Nachdem er meine wundersamen Veränderungen bemerkte, änderte er sein Verhalten und trat außerdem aus der KPCh und den ihr zugehörigen Organisationen aus.

Durch meinen festen Glauben an den Meister und das Fa, bestand ich später eine weitere Prüfung. Am 13. November 2009 stand ich morgens um 3:20 auf und wollte die Übungen machen. Aber ich konnte nichts sehen, auch als ich meine Augen rieb, konnte ich nicht klar sehen. Als ich in den Spiegel schaute, stellte ich mit Schrecken fest, dass meine Augen bedeckt waren. Außerdem hatte ich Schwierigkeiten beim Laufen. Ich dachte mir, dass ich alldem keine Beachtung schenken sollte und bestand darauf, die Übungen zu machen. Obwohl ich mich während der Übungen zweimal übergeben musste, hielt ich durch. Nachdem ich alle fünf Übungen beendet hatte, rief ich meine Freundin an und informierte sie über meinen Zustand. Sie kam sofort vorbei und fragte mich besorgt: „Wie geht es dir jetzt? Hast du Angst?“ Ich sagte: „Nein, habe ich nicht“ und sie antworte: „Das ist gut, lerne nur gut das Fa, mache die Übungen und sende häufiger aufrichtige Gedanken aus. Das könnte eine Störung sein.“ Ich wandte ein, dass ich ja nichts sehen und auch nicht lesen könnte, worauf sie antwortete: „Dann höre dir die Lektionen des Meisters an.“

Am Nachmittag brachte sie einige Mitpraktizierende zu mir nach Hause. Sie sandten aufrichtige Gedanken aus, um alle Störungen zu beseitigen und halfen mir, nach innen zu schauen. Durch den Austausch verstand ich, dass ich immer noch viele Zeitungen zu Hause hatte, die Faktoren der KPCh beinhalteten. Ich bemerkte auch, dass ich einen Eigensinn für Kreuzstich-Stickerei hatte, die Handarbeiten hingen in jedem Raum unserer Wohnung. Manchmal stickte ich auch während ich mir die Neun-Tages-Seminare des Meisters anhörte. Durch den Austausch erkannte ich, dass es dem Meister gegenüber nicht sehr respektvoll war und schämte mich dafür.
Nachdem die Praktizierenden gegangen waren, gab ich die angefangenen Kreuzstich-Stickereien an andere weiter und warf alle Zeitungen und Magazine weg. Die Tage darauf hörte ich mir immer wieder die Lektionen des Meisters an und sendete jede Stunde aufrichtige Gedanken aus. Nach etwa einer Woche erholten sich meine Augen auf wundersame Weise. Auch mein Mann war sehr erstaunt, dass ich ohne Einnahme von Pillen und ohne Injektionen genesen bin. Nun war er voll und ganz von Dafa überzeugt und er hatte keinerlei Einwendungen mehr, dass ich die drei Dinge machte.

Als mein Sohn die wundersamen Veränderungen an meinem Körper sah, begann er auch seinen Geist und sein Herz nach der Lehre von Falun Dafa zu verbessern. Mehrmals sah er mit seinem Himmelsauge Faluns im ganzen Haus und einmal auch den Fashen des Meisters.

Nachdem meine Augen in Ordnung waren, nahm ich mir vor, die drei Dinge gut zu machen, um dem Meister für seine barmherzige Erlösung etwas zurückzugeben. Mit der Hilfe von Mitpraktizierenden begann ich, Materialien mit den Tatsachen über Falun Gong zu verteilen.

Am Anfang hatte ich den Eigensinn der Angst und erlebte folgende Prüfung: Es war an einem Abend im Winter. Ich ging hinaus, um mit meinem Sohn Materialien über Falun Gong zu verteilen. Auf unserem Nachhauseweg sah ich mehrere fremde Personen. Einer von ihnen fragte meinen Sohn, was er da mache und ich hatte den Eindruck, dass jemand uns folgte. Ich rief meine Freundin an. Sie riet mir ruhig zu bleiben, aufrichtige Gedanken auszusenden und falls ich Polizeibeamte treffe, nicht mit ihnen zu kooperieren. Außerdem deutete sie an, dass das was ich gesehen habe, auch falsche Eindrücke sein könnten.

Ich sandte eine Weile aufrichtige Gedanken aus und wurde etwas ruhiger. Ich rief meinen Mann an und erzählte ihm von meiner Angst. Er sagte: „Warum fürchtest du dich? Du machst doch nichts Falsches. Hab keine Angst.” Später stellte sich heraus, dass es glatt verlief und ich wusste, dass dies eigentlich nur ein Test war. Im Prozess des Verteilens von Materialien schaffte ich es allmählich, meine Angst zu beseitigen.

Durch das Fa-Lernen und dem Austausch von Kultivierungserfahrungen mit Praktizierenden verstand ich, dass ich vor allem den Menschen mit denen ich in Kontakt kam, die Wahrheit erklären sollte. Als erstes sprach ich meine näheren Verwandten. Weil sie alle die wundersamen Veränderungen bei mir durch das Praktizieren von Falun Gong miterlebt hatten, verstanden mein Mann, Freunde und ehemalige Kollegen alle die Wahrheit und traten aus der KPCh und den ihr zugehörigen Organisationen aus. Im Dezember 2009 starb meine Schwiegermutter und meine Schwägerin war nach ihrem Tod sehr depressiv. Sie fiel oft in einen benommenen Zustand und redete zusammenhangslose Dinge. Andere meinten, dass sie vom Geist meiner Schwiegermutter besessen war. Wenn ich versuchte mit ihr zu reden, fragte sie mich, wer ich bin. Ich sagte ihr: „Ich bin deine ältere Schwägerin.“ Dann fing sie an, mit mir zu streiten und ich empfand es als sehr merkwürdig. Schließlich fiel mir ein, dass ich ihr hätte sagen sollen, dass ich eine Dafa-Schülerin bin und so machte ich es dann auch. Sofort wurde sie klar. Gleichzeitig sandte ich aufrichtige Gedanken aus und schon nach einmaligem Aussenden war sie wieder normal. Ich erlebte erneut die wundersame Kraft von Dafa. Anschließend erklärte ich meiner Schwägerin die Wahrheit und half ihr aus der KPCh und den ihr zugehörigen Organisationen auszutreten.

Vor drei Jahren litt mein Schwiegervater an Prostatakrebs. Nach einer Operation erholte er sich zwar, allerdings kam es im Juni dieses Jahres zu einem Rückfall und es entwickelte sich eine Lymphknotenerkrankung. Die heftigen Kopfschmerzen machten es ihm unmöglich aus dem Bett aufzustehen. Ich bat ihn, aufrichtig „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht sind gut“ zu rezitieren. Er glaubte daran, aber es fiel ihm schwer, sich den ganzen Satz fest einzuprägen. Weil mein Mann sehr an Dafa glaubte, brachte er seinem Vater bei, diese Worte zu rezitieren und dann rezitierten sie sie zusammen. Nach kurzer Zeit konnte mein Schwiegervater wieder laufen und wurde vollständig gesund.

Weil ich Dafa praktiziere, profitierte meine ganze Familie davon und badete im Licht des Fa. Tausende und Abertausende Worte können meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister und dem Dafa nicht ausdrücken. In Zukunft werde ich fleißig vorankommen und mein Bestes geben, um die drei Dinge gut zu machen.

  • Veröffentlicht am:
  • 28.09.2011

Kleine Ursache, große Wirkung

Von einer westlichen Praktizierenden aus Deutschland

(Minghui.de) Gleich zu Anfang möchte ich vorausschicken, dass mein grundlegendster Eigensinn, den ich noch immer nicht ganz ablegen konnte, nach meinem jetzigen Verständnis die Bequemlichkeit ist. Dieser Eigensinn ist sehr anhänglich und scheint sich bei mir ziemlich wohl zu fühlen. Oder ich mich mit ihm!

Zum Glück gibt es oft spektakuläre Anlässe, bei denen er sich zeigt, damit ich ihn erkennen und vernichten kann, was für mich jedoch oft unbequem ist. Allerdings erscheinen auch andere, subtilere Gelegenheiten, wobei ich nicht im Geringsten daran denke, ihm zu begegnen. So eine Gelegenheit ist das Übersetzen von Minghui-Artikeln.

Aber erst einmal der Reihe nach.

Als der Aufruf zum Schreiben eines Erfahrungsberichtes kam, war mein erster Gedanke: „Da weißt du nix!“ Ob mein grundlegender Eigensinn da bereits am Werke war? Dann war das Thema Erfahrungsbericht für mich abgehakt. Nicht aber für meinen „bequemen Eigensinn“.

In den letzten Tagen passierte es mir bei derselben Korrekturleserin gleich zweimal hintereinander, dass sie einen Artikel von mir zurück bekam, an dessen Ende ein falscher Link stand, der natürlich auch auf einen falschen Artikel hinwies. Eine relativ kleine Angelegenheit, die auch rasch behoben werden konnte. Sie gab mir aber zu denken. Es war ja kein Zufall, dass mir dies geschehen war – und das gleich zweimal. Wo lag meine Unachtsamkeit? Ich verfolgte akribisch genau den Weg meines Vorgehens vom Erhalten des Artikels bis zu seinem Versenden. Und siehe da, mein Eigensinn tauchte wieder auf. Aus Bequemlichkeit hatte ich das Raster, in das der Artikel von mir eingefügt und abgespeichert wird, nachdem ich den Artikel zurückgeschickt habe, nicht wieder gelöscht und neu aufgerufen, sondern stehen gelassen und den nächsten Artikel zur Übersetzung hineinkopiert. Das ging schnell und einfach, war aber ein fataler Fehler, wie sich herausstellte.

Ja, meine Bequemlichkeit … Sie führte aber dazu, dass ich doch noch einen Erfahrungsbericht schrieb. Und wo kam mir diese Eingebung? Natürlich im Bett! Wie es sich für einen Praktizierenden gehört, der mit dem Eigensinn der Bequemlichkeit behaftet ist. So schnell hatte ich das Bett aber selten verlassen, um diesen Bericht zu schreiben; denn es war schließlich genau am Abgabetermin.

Liebe Mitpraktizierende, was ich euch so lapidar berichtet habe, nehme ich aber sehr, sehr ernst. Ich bin dem Meister und der Mitpraktizierenden, die als Vermittlerin agieren durfte, äußerst dankbar, dass ich auch auf diese Weise einen Hinweis auf meinen hartnäckigen Eigensinn bekam. Ich werde ihn und die anderen Eigensinne, die mir beim Schreiben dieses Erfahrungsberichtes noch aufgefallen sind, endlich ganz energisch angehen, um ihnen den Garaus zu machen.

Veröffentlicht am:
28.09.2011