FDI: Falun Gong-Praktizierender droht Abschiebung nach China

Pressemitteilung 26.09.2011

Falun Dafa – Informationszentrum

Passau (FDI) – Die 26-jährige Falun Gong-Praktizierende Yun Zou, die zurzeit im Asylbewerberheim Passau-Schlading untergebracht ist, floh im April 2009 vor der Verfolgung von Falun Gong aus der Volksrepublik China nach Deutschland und stellte hier Antrag auf Asyl. Ihr Antrag wurde am 03.09.2010 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge abgelehnt.


Der Falun Gong-Praktizierenden Yun Zou droht Folter

Am 15. September 2011 erhielt Yun Zou vom Ausländeramt Passau ein Schreiben, dass sie bis zum 14. Oktober 2011 die Bundesrepublik Deutschland zu verlassen habe und in die VR-China zurückkehren solle. Nun droht ihr bei Nichteinhaltung der Frist Abschiebehaft und die Auslieferung an die VR-China. Dort steht ihr Verhaftung und Folter bevor.

Falun Gong ist eine international beliebte Meditationsschule. Die Falun Gong-Übenden richten sich nach den Werten Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht.

Amnesty International stellt im Jahresbericht 2011 fest, dass Falun Gong-Übende in China, die ihren Glauben nicht aufgeben wollen „in der Regel so lange gefoltert werden, bis sie kooperieren; viele sterben in der Haft oder kurz nach der Entlassung“. Das Falun Dafa-Informationszentrum hat über 3400 Todesfälle durch Folter dokumentiert. (Darüber hinaus gibt es stichhaltige Beweise zu Organraub an Falun Gong-Praktizierenden in Haft:http://organharvestinvestigation.net/)

Wir bitten Sie, sich nachdrücklich dafür einzusetzen, dass YUN ZOU und allen anderen Falun Gong-Übenden Asyl gewährt wird und sie nicht an die Volksrepublik China ausgeliefert werden.

Online-Petition:
http://passauerbuendnis.blogspot.com/2011/09/drohende-abschiebung-von-yun-zou-in-die.html


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Waltraud Ng Tel.: 06201-15672, Mobil: 0173-3135532
Internet: www.faluninfo.de; E-Mail: pm@falun-info.de

Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt und in mehr als 100 Staaten der Welt praktiziert wird. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.

Seit 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatspräsidenten Jiang Zemin initiiert wurde. Hunderttausende wurden seit dem Juli 1999 festgenommen, über 100.000 Praktizierende, möglicherweise aber wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa Informationszentrum liegen bis heute Informationen von über 3.443 Todesfällen vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen.
Quelle: http://www.falungong.de/artikel/pressemitteilungen/1317122669.html

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China: Die fortwährende Verfolgung von Tang Mingbi aus Chongqing

Von einem Minghui Korrespondenten in Chongqing

(Minghui.de) Tang Mingbi praktiziert Falun Gong seit 1997. Davor litt sie unter zahlreichen Krankheiten, wie rheumatische Arthritis, Gastritis, chronische Schulterschmerzen und Augenproblemen. Diese Beschwerden verschwanden, bald nachdem sie zu praktizieren begonnen hatte. Außerdem veränderte sich auch ihre Persönlichkeit, sie war immer sehr gut gelaunt und sehr rücksichtsvoll anderen gegenüber.

Als dann am 20. Juli 1999 die Kommunistische Partei Chinas die Verfolgung der Praktizierenden startete, wurde Frau Tang viele Male von Agenten des Büro 610, Bezirk Hechuan in Chongqing, verhaftet. Zweimal wurde sie zu Zwangsarbeitslager verurteilt, kam sechsmal ins Gefängnis und wurde fünfmal in ein Gehirnwäschezentrum gebracht.

Am 23. März 2000 verhaftete Chen Li, ein Beamter der Heyang Polizeistation in Hechuan, Frau Tang in ihrer Wohnung und brachte sie in die Gehirnwäscheeinrichtung in der Fleischverarbeitungsfabrik Hechuan. Sie wurde dort fünf Tage eingesperrt. Lan Qifeng und einige andere Beamte von der Hechuan Sicherheitsabteilung verhafteten sie später erneut und brachten sie für 15 Tage in das Hechuan Gefängnis. Sie zwangen ihre Familie, 1.000 Yuan zu bezahlen, bevor sie sie entließen.

Chen Li und Beamte der Heyang Polizeistation brachen am 21. Januar 2001 in die Wohnung von Frau Tang ein, nahmen sie fest und brachten sie in die Dongjintuo Gehirnwäscheeinrichtung. Inhaftierte Praktizierende mussten eine Erklärung unterschreiben, dass der Selbstverbrennungsvorfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens wahr sei. Als Frau Tang sich weigerte, dies zu unterschreiben, versuchte man, ihre Familie zum Unterschreiben zu zwingen, was jedoch keiner von ihnen tat. Sie selbst wurde 15 Tage lang eingesperrt.

Zhang Xiangqiang und weitere Beamte von der Heyang Polizeistation verhafteten Frau Tang am 21. August 2001 in ihrer Wohnung. Sie wurde zur Nationalen Sicherheitsabteilung Hechuan mitgenommen, wo man sie fragte, ob sie immer noch Falun Gong praktiziere. Sie antwortete: „Natürlich, Falun Gong ist eine so gute Praktik.“ Lan Qifeng schlug sie daraufhin mehrmals heftig ins Gesicht. Er beschimpfte sie und schrie: „Ich werde dich totschlagen und deinen Körper in den Fluss werfen. Die Zentralregierung hat uns vor langer Zeit geheime Anweisungen gegeben: Jeder Praktizierende, der bei der Verfolgung umkommt, wird behandelt, als hätte er Suizid begangen.“ Frau Tang erwiderte: „Ihr Polizisten verprügelt gute Menschen am helllichten Tag, aber ihr wisst nicht, dass himmlische Wesen euch beobachten. Gutes wird schließlich belohnt und Böses wird auf Vergeltung treffen.“ Lan Qifeng war außer sich, als er dies hörte. Er schnappte einen Mopp, wischte damit den Boden auf und säuberte seine Schuhe und steckte ihn dann Frau Tang in den Mund. Dann fesselte er Frau Tang zwischen zwei Stühlen. Lan Qifeng und Zhang Xiangqiang schlugen sie mit einem Drahtkabel, bis sie am ganzen Körper Risswunden hatte. Sie verhörten sie einen ganzen Tag lang und gaben ihr weder etwas zu essen noch zu trinken.

Am gleichen Abend brachten Lan Qifeng und einige andere Beamte Frau Tang in das Hechuan Gefängnis. Einen Monat später brachten sie sie für ein Jahr in das Maojiashan Zwangsarbeitslager für Frauen, ohne ihre Familie darüber zu benachrichtigen.

Zhao Wenli und Beamte der Nationalen Sicherheitsabteilung Hechuan brachen am 02. Februar 2003 in die Wohnung von Frau Tang ein. Sie nahmen sie fest und brachten sie in das Hechuan Gefängnis, wo sie 27 Tage inhaftiert blieb.

Am 16. Juli 2003 kontaktierten Zhao Wenli und Chen Li, Frau Tang und verlangten von ihr, zum Heyang Einwohnergemeindebüro kommen. Als sie dort eintraf, wollten sie sie zwingen, eine Garantieerklärung zu unterschrieben, dass sie Falun Gong nicht mehr praktiziere. Frau Tang weigerte sich, dies zu unterschreiben. Chen Li und zwei andere ergriffen dann ihre Hände und nahmen ihr gewaltsam Fingerabdrücke ab.

Zhao Wenli, Chen Li und weitere Beamte brachen am 20 April 2004 in ihre Wohnung ein und schleppten sie zum Gericht. Ein Nachbar schrie: „Sie ist ein guter Mensch. Warum nehmt ihr sie fest?“ Chen Li erwiderte: „Sie praktiziert Falun Gong.“ Sie stießen sie in ein Polizeifahrzeug und brachten sie in eine Gehirnwäscheeinrichtung im Shizi Seniorenheim in der Nanjin Straße in Hechuan. Dort wurde sie 95 Tage festgehalten.

Am Vormittag des 25. Dezember 2004 verhafteten Zhao Wenli, Jiang Yun und vier Beamte Frau Tang und brachten sie in die Gehirnwäscheeinrichtung im Shizi Seniorenheim. Als sie ihre Zelle durchsuchten, fanden sie darin eine Ausgabe der Minghui-Wochenzeitung und eine handgeschriebene Kopie des Hong Yin (Li Hongzhi). Danach wurde sie in das Hechuan Gefängnis gebracht, wo man sie 15 Tage einsperrte. Dann kam sie wieder in die Gehirnwäscheeinrichtung zurück. Frau Tang widersetzte sich der Gehirnwasche und weigerte sich, irgendein Dokument zu unterschreiben. Sie wurde in die Nanshan Gehirnwäscheeinrichtung in Chongqing überführt, wo sie bis 31. März 2006 in Haft blieb, als die Einrichtung geschlossen wurde.

Sechs nicht identifizierte Personen zerrten Frau Tang in ein Fahrzeug ohne Nummernschilder, als sie am Vormittag des 31. Juli 2008 auf der Straße unterwegs war. Sie wurde zur Nationalen Sicherheitsabteilung Hechuan gebracht, wo man sie durchsuchte und ihre Habseligkeiten konfiszierte. Am gleichen Abend wiesen sie sie in das Hechuan Gefängnis ein. Zehn Tage später wurde Frau Tang zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt und in das Jiangbei Shimahe Zwangsarbeitslager für Frauen in Chongqing gebracht. Ihre Familie erhielt keinerlei Benachrichtigung über ihren Verbleib und fand diesen nur durch eigene Nachforschungen heraus. Als ihre Familienangehörigen in das Zwangsarbeitslager kamen, um sie zu besuchen, wiesen die Wachen Su Chang, Jia Zheng und andere sie ab.

  • Veröffentlicht am:
  • 28.09.2011

Chinesische Immobilienmaklerin erkennt die Wahrheit von Falun Gong

Von Falun Dafa-Praktizierenden aus China

(Minghui.de) Li Min (Pseudonym) und ich waren vor 35 Jahren Klassenkameraden, als wir die Mittelschule besuchten. Seitdem haben wir uns selten gesehen, von dem Klassentreffen vor zehn Jahren abgesehen. Zu der Zeit war sie Managerin. Zehn Jahre später kehrte sie in ihre Heimatstadt zurück, um ihre Familie zu besuchen. Sie organisierte ein Klassentreffen und lud auch unsere Lehrerin dazu ein, die nun in den Siebzigern war. Li Min ist eine Milliardärin, eine Maklerin in einer großen Immobilienfirma.

Sie bat mich, auch an dem Treffen teilzunehmen. Ich wollte die Chance nutzen, um meine Klassenkameraden das Gute von Falun Gong und das Böse der Verfolgung durch die KPCh wissen zu lassen.

Weil ich Falun Gong praktiziere, kerkerten mich die chinesischen Behörden seit dem 20. Juli 1999 viermal ein. Li Min versuchte, mich in diesen Zeiten zu finden, schaffte es aber nicht. Sie reiste oft ins Ausland und traf dort auf Aktivitäten von Falun Gong-Praktizierenden. Ich wusste, dass sie verschiedene Materialien gelesen hatte.

Beim Klassentreffen sah ich Li Min und sprach mit ihr. Ich schnitt das Thema Falun Gong an und sie sagte: „Ich kenne eure Situation, ihr seid unglaublich!“

Als der Lehrer und die Klassenkameraden sich zum Essen setzten, toastete Li Min mir zu und sagte, dass ich aufgrund meines Glaubens auf viele Schwierigkeiten gestoßen sei. Es sei nichts Falsches, einem Glauben nachzugehen, aber es stimme etwas nicht mit der aktuellen Politik und der regierenden Partei. Sie fuhr fort: „Ich las im Ausland viele Materialien der Falun Gong-Praktizierenden, aber leider konnte ich sie nicht mitbringen. Ich sah auch eine Parade der Praktizierenden. Es ist eindrucksvoll, sehr bewegend.“

Später trat Li Min aus der Kommunistischen Partei Chinas aus. Einem wertvollen Leben wurde eine Chance zur Erlösung gegeben. Als ich beobachtete, dass die Menschen erwachten, hatte ich ein Erfolgsgefühl. Ich habe auch erlebt, wie gewöhnliche Menschen Dafa behandeln. Ich bin so glücklich für sie. Es hat meine Bemühungen und meinen Mut erhöht, noch mehr Menschen die Erlösung anzubieten. Ich werde weiter die drei Dinge tun, um die uns der Meister bittet, und strebe danach, sie besser zu erledigen.

  • Veröffentlicht am:
  • 29.09.2011

Die Erkenntnis eines jungen Praktizierenden nach dauerhafter Trübsal

Von einem Falun Dafa-Praktizierenden aus Übersee

(Minghui.de) Ich bin ein junger Falun Dafa-Praktizierender, der das Fa im Jahr 1997 erhalten hat. Als ich mit meiner Kultivierung anfing, war ich elf Jahre alt und hatte gerade mit der Mittelschule begonnen. Ich bin 14 Jahre auf dem Kultivierungsweg gegangen, in guten und in schlechten Zeiten, und ich weiß, dass ich mein Gelübde mit aufrichtigen Gedanken und Handlungen erfüllen kann. Jeder Schritt meiner Verbesserung geschah durch die enorme Geduld und unermessliche Großzügigkeit des Meisters.

Wenn ich mir die Trübsale in Erinnerung rufe, die ich während der letzten 14 Jahre ertragen habe, und wie ich dafür verantwortlich war, dass der Meister sich so wegen meiner Kultivierung sorgen musste, so verstehe ich jetzt, dass es deshalb war, weil ich mich nicht aktiv dem Fa angeglichen hatte. Jedes Mal, wenn ich nach innen schaute, um meine Versäumnisse zu finden, wurde dies von den alten Mächten ausgenutzt, um mich anzugreifen oder ich ertrug einige kleine Vergeltungen in meinem Leben oder ich wurde durch die alten Mächte verfolgt; ich wartete immer, bis meine Eigensinne stark genug waren oder bis Trübsale auftraten, bevor ich das Fa, basierend auf den Fa-Prinzipien, verstand. Jedes Mal musste ich warten, bis sich ein Verlust eingestellt hatte, bevor ich versuchte, ihn zu beheben.

Der Meister sagte:

„Was Eigensinne angeht, mancher Lernende zeigt sie, mancher zeigt sie nicht. Er trägt sie im Herzen mit sich herum und ist sehr eigensinnig. Am Ende kann er das nicht mehr lösen. Dann lässt das Böse dich immer weniger in Ordnung sein, es lässt dich auf die Nase fallen, es lässt dich so stark hinfallen, dass du das in deinem ganzen Leben nicht vergessen wirst. So machen sie das. Deshalb sollt ihr nicht dermaßen eigensinnig sein.“ (Li Hongzhi, Erläuterung des Fa auf der Fa-Konferenz im Westen der USA zur Zeit des chinesischen Laternenfestes 2003, 15.02.2003)

Als ich mich darüber mit den Mitpraktizierenden austauschte, fand ich, dass viele von ihnen ähnliche Umstände erlebten. Ihre Kultivierung war passiv. Sie waren gezwungen, etwas gut zu machen und sich zu korrigieren. So möchte ich mit den Mitpraktizierenden die meist schweren Lektionen teilen, die ich aufgrund meiner Versäumnisse gelernt habe, und wie ich aufrichtig nach innen schaute und mich nach den Trübsalen selbst berichtigte. Ich hoffe, dass meine Lektionen den Praktizierenden mit ähnlichen Problemen helfen können.

Verlust meiner Schneidezähne – eine schmerzhafte Lektion

Ich war Hochschulabsolvent an einer berühmten Universität in China. An einem Freitagnachmittag im Juli 2008 fuhr ich während des Sommersemesters mit dem Fahrrad vom Wohnheim ins Büro und wurde immer schneller und schneller. Plötzlich fiel die Kette ab und ich verlor die Kontrolle über das Fahrrad. Ich glitt ab, fast kopfüber nach unten. Ich war überrascht, aber ich wusste: „Gutes oder Schlechtes entspringt einem einzigen Gedanken.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun, Lektion 4: Die Xinxing erhöhen, Seite 94) In diesem kritischen Moment hatte ich nur einen sehr klaren Gedanken in meinem Kopf: „Ich bin ein Schüler von Meister Li. Meister, bitte retten Sie mich!“ Als ich wieder zu mir kam, stand ich wieder auf. Ich fühlte nach meinen Zähnen und spürte, dass ich zwei Schneidezähne und viel Blut verloren hatte. Meine Arme waren mit blauen Flecken übersät.

Ich hatte einen verzweifelten Gedanken: „Die alten Mächte verfolgen mich wirklich. Wie kann das sein? Warum ist das passiert? Wollte der barmherzige Meister mir nicht mehr helfen?“ Es war heiß, über 40° C, und es waren nur ein paar Leute auf der Straße. Ich beruhigte mich, hob mein Fahrrad auf und ging zurück ins Wohnheim. Meine Gedanken setzten fast aus. Meine starken Eigensinne und hartnäckigen menschlichen Anschauungen fielen weg, zusammen mit meinen Schneidezähnen. Mir war so, als hätte ich keine Verbindung mehr mit weltlichem Ruhm, Eigeninteresse, Impulsen oder Schwierigkeiten. Dann wurde das Arrangement der alten Mächte mir deutlich vor Augen geführt, Bild für Bild.

Eine Woche vor dem Unfall, auch an einem Freitagmittag, stürzte einer meiner Klassenkameraden und verlor einen Schneidezahn. Er rief mich an, als er aus dem Krankenhaus kam. Ich machte mich auf in sein Wohnheim, um ihn zu besuchen. Dieser Klassenkamerad hat eine Schicksalsverbindung mit mir. Ich habe ihm schon öfter die wahren Umstände der Verfolgung erklärt. Er akzeptierte nicht nur, was ich sagte und erkannte Dafa an, sondern deckte auch über viele Jahre die Verbrechen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) auf. Als ich ihn ermutigte, die KPCh zu verlassen, war er sofort einverstanden und trat unter einem Pseudonym aus. Ich hatte Mitleid mit ihm, als ich hörte, dass er einen Schneidezahn verloren hatte. Ich kaufte ein paar Früchte und ging zu ihm. Er erzählte mir, wie traurig er sei und wie hilflos er sich fühle. Es störte ihn, dass er den ganzen Sommer über mit unterschiedlichen Zähnen auf dem Campus herumlaufen musste. Ich tröstete ihn und sagte: „Es ist in Ordnung. Man kann nie wissen, ob es eine schlechte Sache oder ein Segen ist. Dein Schneidezahn war vorher nicht sehr gerade gewachsen. Nun kannst du das ändern und wirst besser aussehen. Hinzu kommt noch, dass du Geld gespart hast, weil er nicht gezogen werden musste.“ Plötzlich lächelte er. Das Merkwürdige war, dass ich, während ich ihn beruhigte, daran dachte, dass, wenn ich meine Schneidezähne verlieren würde, ich besser aussehende künstliche Zähne haben könnte. Ich wusste nicht, warum ich so einen seltsamen Gedanken hatte, denn meine Schneidezähne waren gerade und kräftig. Als ich mit ihm scherzte, war ich überhaupt nicht seriös und handelte nicht wie ein Praktizierender. Ich lockerte meine aufrichtigen Gedanken und verstand nicht, dass mir dieser Gedanke von den alten Mächten eingegeben worden war. Ich lehnte es nicht ab und mein Hauptbewusstsein entspannte sich. Dann kam jener Gedanke auf. Dieser Gedanke wurde zum Vorwand für die alten Mächte, mich zu verfolgen, weil ich ihn nicht abgelehnt hatte.

Der Meister sagte:

„Du hast es selbst gewünscht, und niemand kann eingreifen, es ist eine Frage des Erleuchtungsvermögens.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun, Lektion 1: Besonderheiten des Falun Dafa, Seite 40)

Eine Woche später, nachdem mein Klassenkamerad seinen Zahn verloren hatte – es war wieder ein Freitag und das letzte Semester schon vorbei – und ich hatte bereits ein Nachtzug-Ticket nach Hause gebucht. Um die Mittagszeit rief mein Professor mich an und bat mich, in sein Büro zu kommen. Er teilte mir mit, dass Beamte der Stadtverwaltung wegen des Patents, das ich erfunden hatte, zur Schule kommen wollten. Er bat mich, es ihnen zu präsentieren und zu erklären. Starke Eigensinne von Ruhm und blindem Eifer, die ich sorgfältig vertuscht hatte, kamen zum Vorschein. Ich dachte, ich könne den Test leicht bestehen, weil ich eine Menge an Arbeit zur Fa-Bestätigung gemacht hatte. Als ich das hörte, wurde ich noch selbstzufriedener. Die starken Eigensinne von blindem Eifer und Ruhm nahmen überhand. Ich raste auf meinem Fahrrad zum Büro. Bis dahin hatte ich mich selbst schon ganz verloren und erkannte nicht, dass dies ein Test für mich war, meine Eigensinne auf Ruhm und Eigennutz loszuwerden. Ich vergaß, dass ich ein Falun Dafa-Praktizierender war und dass ich an solchen Dingen nicht festhalten sollte. Dann verstärkten die alten Mächte meine Eigensinne ins Extrem und ließen mich immer begeisterter werden und immer schneller und schneller fahren. Am Ende fiel ich hin. Außerdem hatte ich den Gedanken anerkannt, den die alten Mächte mir eingegeben hatten, während ich meinen Mitschüler tröstete. Die alten Mächte hatten meine Schneidezähne entfernt und durch künstliche Zähne ersetzt, so wie ich es geträumt hatte. Es war wirklich so, wie mein Eigensinn es gewünscht hatte. Als ich mich daran erinnerte, wurde mir klar, dass ich sehr schnell gefahren und mein Kopf sehr hart auf dem Boden aufgeschlagen war. Wenn ich nicht unter dem barmherzigen Schutz des Meisters gestanden hätte, dann hätten die alten Mächte nicht nur meine Zähne genommen, sondern auch mein Leben als Dafa-Praktizierender.

Dieser Sturz weckte mich auf. Ich erlebte wirklich die Ernsthaftigkeit der Kultivierung und die Bösartigkeit der alten Mächte während der Fa-Berichtigung. Als ich mich beruhigt hatte, erinnerte ich mich an die Fa-Vorträge des Meisters.

„Du wirst dazu gebracht, das Herz, das du unter den gewöhnlichen Menschen nicht loslassen kannst, loszulassen. Alle Eigensinne, solange du sie hast, werden in verschiedenen Umgebungen weggeschliffen. Man lässt dich auf die Nase fallen, damit du daraus Dao erkennst, so kultivierst du dich da hindurch.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun, Lektion 4: Die Umwandlung des Karmas, Seite 140)

„Vergesst nicht, Dafa-Jünger in der Zeit der Fa-Berichtigung: Ihr seid gekommen, um das Fa zu bestätigen! Die Kultivierung ist bitter, während der Bestätigung des Dafa ist das Böse noch bösartiger, wer hindurch kommen kann, der wird mit Sicherheit ein König aller Wesen.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung und Fa-Erläuterung auf der Fa-Konferenz im Großraum New York, 20.04.2003)

Wahre Praktizierende können alle den barmherzigen Schutz und die Fürsorge des großartigen Meisters erfahren.

Der Meister sagte:

„… in Wirklichkeit schätze ich euch viel mehr als ihr euch selbst! …Jedes Mal, wenn ich euch in dämonischen Schwierigkeiten leiden sehe, fühlt sich der Meister noch schmerzhafter als ihr; jedes Mal, wenn ihr einen Schritt nicht gut geschafft habt, leidet mein Herz sehr.“ (Li Hongzhi, Den letzten Eigensinn beseitigen, 12.08.2000, in: Essentielles für weitere Fortschritte II)

Nach innen schauen, um den grundlegenden Eigensinn zu finden 

Unter dem Schutz des Meisters verblieben auf meinen Lippen keine Narben, als ich die neuen Zähne bekam. Bald war ich wieder völlig gesund. Ich spürte, dass der barmherzige Meister die Schmerzen ertrug, die ich erleiden sollte. Der Meister will, dass ich das Fa wirklich verstehe und mich verbessere. Aber das Ziel der alten Mächte ist es, die Dafa-Jünger zu zerstören. Ich lernte ernsthaft die Lektionen und sah mit einem ruhigen Geist nach innen. Zu meiner Überraschung fand ich ein paar schwere Unterlassungen; einige von ihnen hätten die alten Mächte veranlassen können, mich bis zur Vernichtung zu verfolgen.

1. Ich wollte Dafa nicht als die oberste Priorität über mein persönliches Leben stellen. Ich wollte Dafa nicht bestätigen, sondern mich selbst.

Bevor ich anfing, mich zu kultivieren, mochte ich gerne Spaß haben und ich kämpfte oft mit anderen. Meine wissenschaftlichen Leistungen waren armselig. Als ich mit dem Praktizieren von Dafa anfing, folgte ich den Lehren des Meisters und gab die schlechten Angewohnheiten, wie das Kämpfen mit anderen, auf und mein Studium verbesserte sich stark. Meine ehemaligen Lehrer in der Schule waren alle überrascht, als sie hörten, dass ich Hochschulabsolvent an einer berühmten Universität war. Ich wusste, dass mir alle diese Dinge vom Meister verliehen wurden, um mir zu ermöglichen, das Fa besser zu bestätigen. Aber da ich Angst hatte, erklärte ich die Wahrheit immer über einen Dritten und ich sagte selten anderen Leuten, dass ich Falun Dafa kultivieren würde oder dass ich froh sei, von Dafa zu profitieren. Aufgrund von Komplimenten der Familie, von Freunden, Lehrern und Mitschülern entwickelte ich allmählich einen blinden Eifer und Selbstgefälligkeit. Ich vergaß, dass alles, was ich hatte, mir von Dafa verliehen worden war, und ich vergaß, all diese Vorteile zu nutzen, um das Fa zu bestätigen. Ich erwartete, dass andere mich lobten und konnte überhaupt keine Kritik von ihnen ertragen. Zudem hatte ich über viele Jahre eine ganz gute Meinung über mich. Ich fand, dass ich die drei Dinge bestens erledigte und mich ebenso gut kultivierte. Jetzt habe ich erkannt, dass ich, wenn ich meinen Eigensinnen erlaube, etwas stärker zu wachsen, schließlich dämonische Störungen durch meine eigenen Gedanken haben und mich selbst zerstören werde.

2. Eine lange Zeit über kultivierte ich mich nicht wirklich. Ich erkannte viele Eigensinne, aber kam nicht beständig fleißig voran, um sie loszuwerden. Ich dachte auch, nachdem ich das Fa erhalten hatte, dass es so eine Art Versicherung war und dass es nichts gäbe, wovor ich Angst haben sollte.

In den Jahren 2006 und 2007 konnte ich mich noch konzentrieren, während ich das Fa lernte, und ich hatte noch starke aufrichtige Gedanken. Ein paar Mal war ich in Gefahr, aber im kritischen Moment konnte ich daran denken, den Meister um Hilfe zu bitten und schließlich unter dem barmherzigen Schutz des Meisters der Gefahr entkommen. Einmal befand ich mich im dritten Stock eines Gebäudes, das plötzlich zusammenbrach. Ich fiel auf die zweite Etage und landete flach auf meinem Rücken. Sofort bat ich den Meister um Hilfe und die Dinge wendeten sich zum Guten. Während ich für den Schutz des Meisters dankbar war, fragte ich mich aber nicht, warum ich aus dem dritten Stock gefallen war. Es war eigentlich deshalb, weil ich auf die Hochschule gekommen war und in die Studentenverbindung von meinen Lehrern und Mitschülern aufgenommen wurde. Ich hatte einen starken Hang zu blindem Eifer. Auch glaubte ich, dass der Meister mich in kritischen Momenten schützen würde. Ich fühlte mich, als wenn ich eine Versicherung hätte, und ich vergaß, dass das Böse uns die ganze Zeit beobachtet. Ich lockerte meine aufmerksame und fleißige Kultivierung und kultivierte mich nicht wirklich. Stattdessen betrachtete ich es als Kultivierung, Dinge zu tun.

Der Meister sagte:

„Deshalb haben sie das gesehen: Das geht doch nicht; bedeutet das nicht, dass man schon abgesichert ist? Wenn man das Dafa gelernt hat, braucht man keine Angst mehr zu haben, ist das selbst nicht eine starke Gesinnung? Deswegen wollen sie Schwierigkeiten für Dafa verursachen.” (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz 2002 in Philadelphia in den USA, 30.11.2002)

Natürlich fand ich auch andere schmutzige menschliche Anschauungen, die ich immer noch nicht losgelassen hatte, wie Lust, Eifersucht und den Wunsch nach Bequemlichkeit. Ich grub sie aus, eine nach der anderen und nahm mir vor, sie von der Wurzel her zu beseitigen.

Ich habe gelernt, mich dem Fa aktiv anzugleichen 

Durch solche ständigen Lektionen nahm ich mir fest vor, mich dem Fa aktiv anzugleichen. Als ich das wirklich getan hatte, erlebte ich die Herrlichkeit und Schönheit der Anpassung an das Fa. Nachdem ich die vielen Eigensinne erkannt hatte, dachte ich nicht nur in meinem Kopf, dass ich sie bald beseitigen sollte, sondern ich begann sofort, sie tatsächlich auszurotten. Im Folgenden möchte ich mich mit den Praktizierenden darüber austauschen, wie ich in mehreren Stufen den Eigensinn der Lust auflöste.

1. Mir war bewusst, dass ich passiv mit der Lust verbunden war. Ich betrachtete die Lust als einen Teil von mir. Obwohl ich wusste, dass dies schlecht war, versuchte ich nicht, sie erfolgreich zu beseitigen, weil ich nur den Eigensinn wahrnahm und daran dachte, ihn in Zukunft zu beseitigen. Außerdem sah ich mir, während ich Dafa kultivierte, Filme und Fernsehsendungen normaler Menschen an. Ich ließ die schmutzigen Dinge in meinen Geist einströmen, während ich gleichzeitig versuchte, sie loszuwerden. In Wirklichkeit sah es so aus, dass, wenn ich ein gut aussehendes Mädchen sah, ich nicht aufhören konnte, sie anzustarren. Ich hatte sogar viele schmutzige Gedanken. Als der Test in meinem Traum kam, konnte ich ihn überhaupt nicht bestehen. Im Grunde genommen konnte ich keinen Test bestehen. Jedes Mal, wenn ich in einem Traum Lust empfand, ejakulierte ich. Wenn ich aufwachte, bereute ich es wirklich. Aber ich konnte die zugrunde liegende Ursache einfach nicht loswerden. In diesem Zusammenhang hatte ich auch starkes Gedankenkarma. Manchmal, wenn ich nur da saß, kamen jene Gedanken in meinen Kopf, als ob ein Film ablaufen würde. Ich fühlte, wie sich mein Gedankenkarma über viele Leben angesammelt hatte und die alten Mächte mich absichtlich ablenkten, um mich zu vernichten.

2. Ich verstärkte mein Hauptbewusstsein und befreite mich aktiv von der Lust. Später, als ich die Drangsale während der Kultivierung hatte, kam es, während ich das Fa lernte, zu einem echten Durchbruch. Ich verstand, dass, wenn ein Praktizierender nicht fest entschlossen ist, er sich dann nicht von der Lust befreien kann. Zuerst hörte ich ganz damit auf, die Medien der normalen Menschen zu betrachten und las nur Dafa-Bücher. Für eine Weile störten mich weiterhin intensiv lüsterne Gedanken. Wenn ich wieder soweit war, diesen Gedanken zu folgen, benutzte ich einen Stock, um mich selbst zu schlagen und mein Hauptbewusstsein zu zwingen, meine Gedanken zurückzuziehen. Ich kniete vor dem Foto des Meisters nieder und sandte starke aufrichtige Gedanken aus: „Meister, keine der lüsternen Gedanken, die mich veranlassten, Dafa zu beschämen, sind meine. Auch wenn mein Körper und meine Seele zerstört sind, werde ich den Meister und Dafa nicht diffamieren.“ Das nahm ich mir mit Entschlossenheit vor. Zur gleichen Zeit ließ mich der barmherzige Meister im Traum zu einer Erkenntnis kommen. In diesem Traum war ich auf der Titanic und sank gerade dann mit dem Boot, als ich Lust empfand. Als ich aufwachte, verstand ich, dass mein wahres Selbst von einer höheren Ebene herabgekommen war, um als Dafa-Jünger dem Meister zu helfen, das Fa zu berichtigen. Nach Millionen von Jahren des Wartens konnte ich jene Geister und Dämonen nicht meinen Geist kontrollieren lassen. Allmählich wurde mein Hauptbewusstsein stärker und stärker und ich war in der Lage, die aufkommende Lust sofort zu entdecken und zu beseitigen.

Später bestand ich in meinen Träumen noch ein paar Mal den Test. Zum Beispiel träumte ich einmal, dass eine nackte Frau mich festhielt und mir ein unmoralisches Angebot machte. Ich verschwendete überhaupt keinen Gedanken daran und ignorierte ihre Existenz. So bestand ich den Test.

3. Ich reinigte meinen Geist und beseitigte das Verlangen. Während der Promotion von Shen Yun Performing Arts hatte ich das Glück, eine Vorstellung zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt fühlte ich, dass der Meister die Lust in meinen Dimensionen vollständig eliminierte. Ich konnte mit einem ruhigen Geist meditieren und ich empfand das wunderbare Gefühl, in einer Eierschale zu sitzen. Wenn ich jetzt ein Lebewesen sehe, kann ich kaum unterscheiden, ob es ein Mann oder eine Frau, ob es jung oder alt ist. Ich bin nur daran interessiert, ob es bereits aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) ausgetreten ist und ob es gehört hat, dass Falun Dafa gut ist. Ich habe wirklich verstanden, dass jeder in der Menschenwelt für das Fa gekommen ist, Mann oder Frau. Sie sind in meinen Augen nicht verschieden; sie sind alle Lebewesen, die darauf warten, von den Dafa-Praktizierenden errettet zu werden. Mein Geist ist ruhig und nicht durch Begierde bewegt. Ich fühle mich sehr leicht, als ob eine schwere Last von mir abgefallen wäre. Sicherlich gibt es alle Arten von Störungen während des Lebens in der Gesellschaft der normalen Menschen. Manchmal taucht auch die Lust noch auf und ich habe einen schlechten Gedanken, aber beide sind sehr schwach und ich kann sie gleich ausmachen und auf der Stelle vernichten.

Der Meister sagte:

„Egal wer stört, das kann nur vorübergehend sein, das sind alles falsche Erscheinungen, das ist nicht der Hauptkörper. Es ist wie eine Luftbewegung.” (Li Hongzhi, Die Fa-Erklärung 2003 im Westen der USA in der Zeit des chinesischen Laternenfestes, 15.02.2003)

Als ich mit diesem Artikel fertig war, war es 06:00 Uhr morgens. Ich sendete aufrichtige Gedanken aus und machte ein Nickerchen. Ich hatte einen Traum, in dem zwei Mädchen vorbeikamen und ihre guten Gefühle für mich ausdrückten. Dieses Mal hatte ich das überhaupt nicht als Test empfunden und auch nicht irgendwelche lüsternen Gedanken gehabt. Ich erklärte ihnen nur barmherzig die wahren Umstände und sagte: „Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind gut.“ Als ich wach wurde, hatte ich nicht das Gefühl, geträumt zu haben; es schien, als ob mein Hauptbewusstsein klar zu ihnen gesprochen hätte. Die Mädchen im Traum waren berührt und weinten. Ich konnte mich noch an ihre Äußerungen erinnern.

Es war vor drei Jahren, als ich vom Fahrrad fiel. Wenn ich mir das ins Gedächtnis rufe, steht jener Moment klar vor meinen Augen und berührt mein Herz. Vor allem bin ich jedes Mal dankbar, wenn ich daran denke. Es war wirklich eine bedeutende Angelegenheit, die für meine Kultivierung passierte. Wenn diese Drangsal nicht gewesen wäre, hätte ich der lockenden Versuchung nicht widerstehen können, was möglicherweise zur Selbstzerstörung geführt hätte. Ich hätte nicht gelernt, mit einem ruhigen Geist nach innen zu schauen oder mich fleißig zu kultivieren. Ich hätte den hartnäckigen Eigensinnen auf Ruhm und blinden Eifer nicht loswerden können.

Der Meister sagte:

„Egal ob ihr bei der Kultivierung auf Gutes oder Schlechtes stoßt, dies alles sind gute Sachen, denn sie sind erst aufgetaucht, weil ihr euch kultiviert. Ein Kultivierender kann nicht mit menschlichen Gesinnungen, Karmaschulden und Eigensinnen zur Vollendung kommen.“ (Li Hongzhi, An die Fa-Konferenz in Chicago, 25.06.2006)

Mein Dank an den Meister kann nicht in Worte gefasst werden. Gerade jetzt habe ich das Gefühl, dass der Meister in jedem Moment bei mir ist und mich jederzeit beschützt. Immer wenn ein Test kommt, erkenne ich schnell, was zu tun und wie dem zu begegnen ist; denn ich weiß, was ich tue, wird den Meister erfreuen, und das ist, mein Denken und Handeln den Anforderungen des Dafa anzugleichen. Zum gleichen Zeitpunkt, nachdem ich mich jener Eigensinne entledigt hatte, verbesserte sich deutlich meine Fähigkeit, über die wahren Zusammenhänge aufzuklären und die Menschen davon zu überzeugen, die KPCh zu verlassen. Ich traf selten jemanden an, der es ablehnte, aus der KPCh auszutreten. Seit meine Räume gereinigt und geklärt worden sind, sende ich, während ich den Lebewesen die wahren Umstände erkläre, rechtschaffene Energie aus. Es ist so, wie der Meister sagte:

„Buddhas Licht strahlt weit, Schicklichkeit, Gerechtigkeit, harmonisch und klar.” (Li Hongzhi, Zhuan Falun, Lektion 6: Beim Praktizieren Dämonen herbeiführen, Seite 205)

Derzeit ist mein einziges Empfinden, dass die Zeit zur Errettung von Lebewesen begrenzt ist und wir uns mehr anstrengen müssen, um alle zu retten.

Mitpraktizierende, wir dürfen nicht vergessen, uns wirklich zu kultivieren und Dafa in unserem Leben zu jeder Zeit die höchste Priorität einzuräumen. Manchmal, wenn die alten Mächte einige Gedanken oder anderes in uns eingepflanzt haben, müssen wir sie sofort loswerden, sobald wir sie erkannt haben, und alles gründlich ablehnen, was von den alten Mächten kommt. Andererseits, wenn die Verfolgung und die Trübsale so groß wären, dass wir sie in unserem Leben auch nicht ausgleichen könnten, wären wir wirklich zu bedauern. Wir sollten uns dem Fa aktiv angleichen und dem Meister bei der Fa-Berichtigung dicht folgen. Lasst uns wirklich unsere vorgeschichtlichen Gelübde erfüllen.

Danke, Meister, für Ihre barmherzige Errettung. Mitpraktizierende, weist mich bitte darauf hin, wenn etwas unangemessen ist.

  • Veröffentlicht am:
  • 29.09.2011