China: Nach acht Verhaftungen starb Frau Chen Shuqin im Frauengefängnis in Changchun

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Jilin

(Minghui.de) Chen Shuqin litt an vielen Krankheiten, bevor sie mit dem Praktizieren von Falun Gong begann. Das größte Problem hatte sie mit einem schweren Augenleiden. Nachdem sie 1996 mit dem Praktizieren von Falun Gong begonnen hatte, verschwanden alle ihre Krankheiten. Chen Shuqin war glücklich und dankbar für die körperlichen sowie geistigen Bereicherungen, die sie durch das Praktizieren erfuhr.

Währen der Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh in den vergangenen 12 Jahren erzählte Chen Shuqin den Menschen über ihre eigenen Erfahrungen und bestätigte die Güte von Falun Gong. Chen Shuqin wurde achtmal verhaftet, verbrachte ein Jahr in einem Zwangsarbeitslager und wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. In ihrer Haftzeit war sie körperlicher und geistiger Folter ausgesetzt, sie magerte ab und ihr Rücken war um 90° gekrümmt. Sie verstarb im Februar 2011 im Frauengefängnis in Changchun.

Am 19. Juni 2006 um 20:00 Uhr brach Guo Jinghua, Leiter des Parteikomitees der Qianfengyuan Gesellschaft mit einer Gruppe Polizisten der Straßenpolizeieinheit Lianhua und des Büros 610 Jilin in die Wohnung von Chen Shuqin ein. Chen Shuqin war allein zu Hause und die Polizisten verlangten: „Komm mit uns zum Umerziehungs-Kurs. Nach zwei Tagen kannst Du wieder gehen.” Chen Shuqin weigerte sich und wurde von den Polizisten gewaltsam die Treppen hinuntergedrängt und in ein Polizeiauto gestoßen. Ein Nachbar schrie: „Bringt sie nicht weg, sie ist eine gütige Frau. Sie putzt sogar unser Treppenhaus. Sie ist die Beste. Warum bringt ihr sie weg?” Die Polizisten stießen den Nachbarn die Treppen hinunter und viele Zeugen sagten: „Was ist das heute für eine Gesellschaft, wenn jetzt schon die guten Menschen verhaftet werden?”

Am 24. September 2006 wurde Chen Shuqin von Polizisten der Polizeistation Yunheli im Bezirk Changyi verhaftet. Sie wurde im Untersuchungsgefängnis Jilin inhaftiert.

Am 23. April 2008 gegen 18 Uhr wurde Chen Shuqin in ihrer Wohnung von Polizisten der Straßenpolizeistation Lianhua verhaftet. Die Polizisten beschlagnahmten ihre Falun Gong-Bücher und brachten Chen Shuqin in das Untersuchungsgefängnis Jilin.

Im September 2009 trat Chen Shuqin aus Protest gegen die unrechtmäßige Verhaftung in den Hungerstreik und wurde in das Provinzpolizeikrankenhaus Jilin gebracht, wo ihr Drogen injiziert wurden.

2010 wurde Chen Shuqin von Polizisten der Polizeistation Zhangqian im Bezirk Changyi verhaftet, als sie mit anderen über Falun Gong sprach. Sie wurde in das Untersuchungsgefängnis Jilin gebracht und anschließend zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Sie magerte ab und ihr Rücken war durch die Folter um 90° gekrümmt. Wegen ihres kritischen Zustandes wurde sie nach Hause entlassen.

Mehrere Tage nachdem sie zu Hause war, wurde sie erneut von Polizisten der Straßenpolizeistation Lianhua verhaftet. Ihre Nachbarn sagten: „Sie war so dürr und gebrechlich, dennoch wurde sie weggebracht.” Chen Shuqin wurde in das Frauengefängnis Changchun gebracht. Aus Protest gegen die Verfolgung trat sie in den Hungerstreik. Sie starb im Februar 2011. Als sie verstarb, war ihr Kopf angeschwollen. Das Gefängnis zahlte 50.000 Yuan (ca. 5.000 EUR) an die Familie, damit sie über ihren Tod Stillschweigen bewahrt.

Englische Version:
http://www.clearwisdom.net/html/articles/2011/12/2/129808.html
Chinesische Version:
遭八次绑架-陈淑芹死于长春女子监狱
Veröffentlicht am:
09.12.2011

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