Todesmeldung: Frau Chen Shuqin im Frauengefängnis von Changchun zu Tode gefoltert

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Jilin, China

(Minghui.de) Die Falun Gong-Praktizierende Frau Chen Shuqin begann im Jahr 1996, Falun Gong zu praktizieren. Sie profitierte geistig und körperlich davon und viele ihrer Krankheiten verschwanden. In den zwölf Jahren der Unterdrückung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) wurde Frau Chen 8-mal für ihren Glauben verhaftet. Sie verbüßte eine einjährige Haftstrafe in einem Zwangsarbeitslager und wurde anschließend zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Im Februar 2011 starb sie im Frauengefängnis von Changchun.

Im Jahr 2010 wurde Frau Chen zum achten Mal verhaftet und im Untersuchungsgefängnis der Stadt Jilin festgehalten. Sie magerte ab. Infolge der Folter war ihr Rücken um 90 Grad gebeugt. Aufgrund ihres kritischen Zustandes wurde sie freigelassen. Einige Tage später verhafteten Beamte von der Lianhua Polizeistation des Bezirks Changyi sie, während sie sich noch erholte. Man brachte sie in das Changchun Frauengefängnis.

Da sich Frau Chen nicht „umerziehen“ ließ, wurde sie gefoltert und in der 4. Abteilung des „Erziehungs-Reviers“, die die gewalttätigste Abteilung in dem Gefängnis ist, in Einzelhaft gesperrt. Wärter Guo Xia, der Abteilungsleiter, wies die Häftlinge an, Frau Chen zu foltern. Sie stießen ihren Kopf in einen Wasserkübel, um ihr den Atem zu nehmen, und zogen sie dann wieder heraus. Diesen Vorgang wiederholten sie mehrere Male, sodass Frau Chen beinahe erstickte.


Folternachstellung: Den Kopf in einen Wasserkübel eintauchen

Frau Chen konnte die Folter nicht mehr ertragen und gab auf; sie willigte ein, Falun Gong aufzugeben. Als sie wieder bei klarem Bewusstsein war, schrieb sie eine Erklärung, in der sie äußerte, dass sie standhaft Falun Gong weiter praktizieren würde, woraufhin sie erneut gefoltert wurde. Frau Chen trat in einen Hungerstreik, um gegen die Misshandlung zu protestieren. Man unterzog sie einer noch brutaleren Verfolgung und Folter. Man fesselte sie an eine Streckfolter-Vorrichtung und folterte sie damit für lange Zeit. Es war die brutalste Foltermethode und Frau Chen stand am Rande des Todes. Wärter Guo Xia wies die Häftlinge an, Frau Chen dazu zu bringen, die „fünf Erklärungen“ zu schreiben, die den „drei Erklärungen“ ähnlich sind. Als Frau Chen wieder bei klarem Verstand war, erklärte sie die Erklärungen, die sie abgegeben hatte, für null und nichtig. Man schlug sie, band sie mit Seilen fest und folterte sie mit der Streckfolter, bei der sie aufgehängt wurde. Als Frau Chen sich weiter weigerte, Falun Gong aufzugeben, wurde sie zu Tode geprügelt.


Folternachstellung: Streckfolter

In dem Versuch, die Wahrheit zu verschleiern, führten Gefängnisangestellte in den toten Körper von Frau Chen Infusionsnadeln ein und schickten den Leichnam ins Krankenhaus. Sie behaupteten, Frau Chen sei unvermittelt an einem Herzinfarkt gestorben.

Damit in Zusammenhang stehender Bericht:
„Nach acht Verhaftungen starb Frau Chen Shuqin im Frauengefängnis in Changchun“
http://www.minghui.de/artikel/67236.html

Englische Version:
http://www.clearwisdom.net/html/articles/2012/3/14/132078.html

Chinesische Version:
陈淑芹被长春女子监狱折磨致死真相

Veröffentlicht am:
21.03.2012

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Frau Zhang Lifang infolge von Folter im Frauengefängnis Sichuan im kritischen Zustand

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Sichuan, China

(Minghui.de) Frau Zhang Lifang ist eine Falun Dafa-Praktizierende aus dem Bezirk Peng’an der Provinz Sichuan. Sie wird im Frauengefängnis Sichuan festgehalten und befindet sich aufgrund der Verfolgung in einem kritischen Zustand. Sie war verhaftet worden, weil sie am Vormittag des 1. April 2010 beim Longjiaoshan Tempel die Menschen über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Dafa informiert hatte. Man verurteilte sie zu fünf Jahren Gefängnis. Dies war das zweite Mal, dass sie rechtswidrig verurteilt wurde.

Frau Zhang ist ehemalige Angestellte des Pharma-Konzerns des Bezirks Peng’an. Während ihrer Beschäftigung dort erhielt sie jedes Jahr die Auszeichnung als ausgezeichnete Mitarbeiterin. Als die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) anfing, die Falun Dafa-Praktizierenden zu verfolgen, wurde Frau Zhang von Beamten und Denunzianten wiederholt misshandelt. Sie brachen ihr Hände und Füße und schlugen ihr die Zähne aus. Frau Zhang litt unter den Trümmerfrakturen an ihren Händen und Füßen.

Im März 2000 wurde Frau Zhang zum ersten Mal verhaftet, und zwar weil sie auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking für das Recht appelliert hatte, Falun Dafa zu praktizieren. In der Folge inhaftierte man sie 6-mal im Untersuchungsgefängnis des Bezirks Peng’an – insgesamt über drei Jahre lang. Vom 26. Juni 2000 bis 2. Juni 2002 wurde sie im Nanmusi Zwangsarbeitslager festgehalten und zur Zwangsarbeit gezwungen. Man verurteilte sie zu drei Jahren Gefängnis – vom 22. Mai 2003 bis 21. Mai 2006 – und inhaftierte sie im Chengdu Frauengefängnis (auch Chuanxi Frauengefängnis) in der Ortschaft Hong’an, Bezirk Longquanyi, Stadt Chengdu, Provinz Sichuan.

Am Vormittag des 1. April 2010 klärte Frau Zhang beim Longjiaoshan Tempel die Menschen über die wahren Umstände von Falun Gong auf. Cheng Zongrong und Jiang Yiqin, die angeheuert worden waren, als Mönche in dem Tempel zu arbeiten, brachten sie zu einem Büro, das zuständig für die Staatssicherheit war. Chen Zhuo, der Leiter der Abteilung, nahm ihr all ihr persönliches Eigentum weg, darunter 1.950 Yuan in bar, ein Mobiltelefon, eine Uhr, Schlüssel, ein Notebook sowie eine Tasche, und inhaftierte sie im Peng’an Untersuchungsgefängnis. Anfang August überstellte man sie dem Yingshan Untersuchungsgefängnis. Wärterin Wang Dan wies Frau Zhang an, die Häftlingskleidung zu tragen, doch sie weigerte sich. Wang Dan rief den Wärter Xiao herbei, der Frau Zhang schlug, sodass sich ihre Zähne lockerten.

Das Peng’an Gericht informierte die Familie Anfang August 2010, dass Frau Zhangs Gerichtstermin der 10. August sei und dass sie einen Anwalt engagieren könnten. Die Familie engagierte einen Anwalt und das Gericht informierte dann den Anwalt, dass der Gerichtstermin der 24. August sei. Zum Gerichtstermin jedoch war im Gerichtssaal weder der Anwalt noch die Familie, abgesehen von Frau Zhangs Mutter, zugelassen, während Sicherheitspersonal aus verschiedenen Einheiten anwesend war. Das Gericht verurteilte Frau Zhang zu fünf Jahren Gefängnis. Am 9. September 2010 wurde sie heimlich in das Sichuan Frauengefängnis gebracht. Nun befindet sie sich in einem kritischen Zustand.

Damit in Zusammenhang stehender Artikel (in englischer Sprache):
Die Verfolgung Zhang Lifangs aus der Provinz Sichuan: Fünf Jahre illegal eingekerkert
http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2007/6/17/86842.html

  • Veröffentlicht am:
  • 21.03.2012