Frau Chang Guiyun aus der Stadt Jiaohe, Provinz Jilin, durch Folter im Gefängnis teilweise gelähmt

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Jilin, China

(Minghui.org) Frau Chang Guiyun, 62 Jahre alt und im Ruhestand, war einst eine gesunde Frau. Nachdem sie jedoch im Frauengefängnis Heizuizi grausam misshandelt wurde, ist sie nun teilweise gelähmt. Alle ihre Zähne sind ausgefallen und ihr Haar ist ergraut. Ihr Mund ist verzogen, ihre Augen trüb und sie kann nicht deutlich sprechen. Momentan ist sie zur medizinischen Behandlung freigelassen worden, doch ihr Sohn wird weiterhin gezwungen, dem Gefängnis einen monatlichen Bericht über ihren Zustand zu erstatten.

Nachdem Frau Chang Guiyun begonnen hatte, Falun Gong zu praktizieren, wurden alle ihre Krankheiten geheilt. Sie ging zweimal nach Peking, um sich für Falun Gong und dessen Meister einzusetzen. Im Jahr 2007 wurde sie von Beamten der Polizeistation Changan verhaftet. In der Gefangenschaft verschlechterte sich ihre Gesundheit rapide. Sie entkam, als sie ins Krankenhaus gebracht wurde.

Am 21. März 2008 wurde Frau Chang in der Stadt Jiaohe von Beamten der Polizeistation Changan und der örtlichen Staatssicherheitsabteilung der Stadt Jilin verhaftet. Anschließend brachte die Bereitschaftspolizei sie ins Gefängnis. Die Polizei durchsuchte ihre Wohnung und beschlagnahmte dabei ihren Fernseher, einen VCD-Player und einen Satellitenempfänger. Im Gefängnis wurde sie mit der Methode „großes Aufhängen“ und der Tigerbank gefoltert und verhört. Durch die Folter wurde sie teilweise gelähmt und konnte nicht mehr deutlich sprechen. Statt sie ins Krankenhaus zu bringen, brachte die Polizei der Stadt Jiaohe sie in ein anderes Gefängnis.


Folterdarstellung: Tigerbank

Das Stadtgericht Jiaohe verurteilte Frau Chang am 4. Juli 2008 zu acht Jahren Haft im Frauengefängnis Heizuizi. Vor der Verhandlung wurde ihre Familie von der Strafverfolgung der Stadt Jiaohe bedroht, um sie daran zu hindern, Frau Chang zu verteidigen. Als sie ins Gefängnis kam, wurde sie von Kollaborateuren streng überwacht. Sie musste viele Wochen jeden Tag 15 Stunden lang auf einem kleinen Plastikhocker sitzen und Filme anschauen, die Falun Gong verleumdeten. Sie wurde gezwungen, Berichte zu schreiben und Dinge zu sagen, die Falun Gong schlecht machten. Wenn sie das nicht tat, entzog man ihr den Schlaf.


Folterdarstellung: Für lange Zeit gezwungen, auf einem kleinen Hocker zu sitzen

Nach einem Jahr der Misshandlungen war Frau Changs Haar völlig ergraut. Die linke Seite ihres Körpers war gelähmt. Alle ihre Zähne waren ausgefallen und sie konnte nicht mehr deutlich sprechen. Wegen der Lähmung konnte sie sich nicht selbst versorgen und niemand wollte ihr beim Essen helfen. Sie war ständig kurz davor zu verhungern. Weil ihr niemand helfen wollte, die Toilette zu benutzen, waren ihre Hosen oft nass. Ihr Bett und ihre Kleidung waren schmutzig und stanken. Die Mitarbeiter des Gefängnisses verlangten von ihrer Familie, Windeln für Erwachsene zu schicken. Es wurden zwar viel Kisten geliefert, doch waren diese schnell aufgebraucht.

Trotz ihres Zustandes teilten die Wärter weiterhin Kollaborateure dazu ein, Frau Chang streng zu überwachen. Andere Falun Gong-Praktizierende in dem Gefängnis durften nicht mit ihr sprechen oder ihr helfen. Das Gefängnis verlangte von ihrer Familie, die Kosten der medizinischen Behandlung zu übernehmen. Jedoch verschlechterte sich ihr Zustand noch nach der medizinischen Behandlung im Gefängnis, weshalb ihre Familie das Gefängnis immer wieder bat, sie zur medizinischen Behandlung freizulassen. Das Gefängnis weigerte sich jedes Mal.

Ende 2011 verschlechterte sich Frau Changs Gesundheitszustand dermaßen, dass die Gefängnisbeamten lockerließen. Nachdem sie von ihrer Familie 10.000 Yuan und mehrere Garantieerklärungen erhalten hatten, ließen sie endlich Frau Chang Guiyuns von ihrem Sohn nach Hause tragen.

Jeder der sie sah, war schockiert darüber, wie sie aussah: „Wie konnte sich ein gesunder Mensch nach drei Jahren Gefängnis so sehr verändern? Weshalb ist sie bettlägerig, halb gelähmt, ausdruckslos und kann sich nicht selbst versorgen?“

Obwohl Frau Chang seit neun Monaten zuhause ist, ist ihr Gesundheitszustand noch immer besorgniserregend. Die Qualen im Gefängnis haben ihrer Gesundheit schwer geschadet.

Kontaktinformationen der verantwortlichen Personen:
Büro 610 der Stadt
Sun Hongcheng, stellvertretender Direktor: +86-432-67250977, +86-13804444326 (Mobil)
Pan Honglin, stellvertretender Direktor: +86-432-67248610, +86-432-67753699

Im chinesischen Originalartikel findet man weitere Namen und Telefonnummern.

In Beziehung stehender Artikel:
„Chang Guiyun im Heizuizi Frauengefängnis gefoltert“
http://de.minghui.org/artikel/57066.html

  • Veröffentlicht am:
  • 13.09.2012
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