Italien: Italienisches Regionalfernsehprogramm konzentriert sich auf die Verfolgung von Falun Gong in China

(Minghui.org) Die italienische Fernsehstation Video Gruppo Piemonte sendete am 04. und 13. April 2013 ein spezielles Programm mit Schwerpunkt auf chinesische Menschenrechtsangelegenheiten, insbesondere die Folter von Falun Gong-Praktizierenden in China.

Dabei wurde der Redakteur der italienischen Ausgabe von The Epoch Times interviewt. Er und der Programmmoderator diskutierten über die schweren Menschenrechtsverletzungen in China, die Moralkrise unter der kommunistischen Herrschaft, die schreckenerregenden Bedingungen in chinesischen Arbeitslagern und den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden. Am Ende der Sendung wurde der kurze NTD TV Film „Wahrheit über Lebendorganraub“ gezeigt.

Während des zweiten Teils des Programms wurden die fünf Falun Gong Übungen vorgeführt. Ein Praktizierender gab eine kurze Erklärung über Falun Gong, wie es sich in ganz China ausgebreitet habe und wie es auf der ganzen Welt mit offenen Armen begrüßt wurde. Er sprach auch über seine persönlichen Vorteile, als er anfing, den Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht – zu folgen.

Nach Fertigstellung der Produktion brachten der Moderator und die Mitarbeiter ihre Entrüstung über die Kommunistische Partei Chinas angesichts ihrer Verfolgung und Folterung von Falun Gong-Praktizierenden zum Ausdruck

Nach der Sendung kamen viele Neueinsteiger zum Übungsplatz in Turin mit dem Wunsch, dort die fünf Falun Gong Übungen zu lernen.

  • Veröffentlicht am:
  • 29.04.2013
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Organraub und Einäscherung lebender Falun Gong-Praktizierender beleuchtet die unmenschliche Natur der KPCh

Von Zhong Yan

(Minghui.org) Auf der Minghui-Website erschien kürzlich eine Meldung, dass ein bestimmtes Büro 610 die Einäscherung einer Falun Gong-Praktizierenden anordnete, kurz nachdem sie nach erbarmungsloser Folter das Bewusstsein verloren hatte. Ihr Herz hatte jedoch noch nicht aufgehört zu schlagen. Die Nachricht von dieser Gräueltat ist ein weiteres Beispiel für die unmenschlichen Methoden des kommunistischen chinesischen Regimes zur Auslöschung von Falun Gong-Praktizierenden um jeden Preis.

Jiang Zemins Völkermordpolitik zur Auslöschung von Falun Gong führt zu unaussprechlichen Gräueltaten

Wegen der wachsenden Beliebtheit von Falun Gong wurde Jiang Zemin so sehr eifersüchtig, dass er im Juli 1999 die Verfolgung dieser friedlichen Praktik ins Leben rief. Um Falun Gong völlig auszulöschen, befahl er die Einrichtung des Büros 610 auf allen Regierungsebenen, um seine Politik des Völkermords zur Ruinierung des Rufs, zum finanziellen Bankrott und zur körperlichen Zerstörung der Praktizierenden durchführen zu können.

Geheime Anordnungen wurden verteilt, mit dem Auftrag an allen Abteilungen des Büros 610 und des Komitees für Politik und Recht, alle Möglichkeiten zu nutzen, um die Praktizierenden zu vernichten. „Löscht Falun Gong innerhalb von drei Monaten aus“, „Tod durch Verprügeln zählt als Selbstmord“ und „Bei der Handhabung von Falun Gong sollen keine Gesetze Anwendung finden“ sind nur ein paar der geheimen Anordnungen, die später öffentlich bekannt wurden.

Mehr als 100 Foltermethoden wurden vom Regime eingesetzt, um eine hohe „Umerziehungs“-Quote zu erzielen. Nichts wird als zu übermäßig betrachtet, wenn es Praktizierende dazu zwingen kann, ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben.

Nach unvollständigen Statistiken von Minghui wurden 3644 Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden seit dem Beginn der Verfolgung bestätigt. Sogar der Organraub an lebenden Praktizierenden und die Einäscherung von Praktizierenden, während sie noch leben, wurde vielerorts in China ganz häufig durchgeführt. Solche Gräueltaten sind fast nicht vorstellbar.

Es folgt ein Überblick über einige der ruchlosesten Verbrechen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) bei der Verfolgung von Falun Gong.

Praktizierende eingeäschert oder verbrannt, während sie noch lebten

1. Liu Weishan, angesehene Lehrerin und Falun Gong-Praktizierende zur Einäscherung gebracht, während sie noch lebte

Liu Weishan, eine Lehrerin aus der Stadt Xiangfan in der Provinz Hubei, wurde zwischen 1999 und 2002 von der KPCh siebenmal festgenommen, weil sie entschlossen am Praktizieren von Falun Gong festhielt. Sie wurde seitdem misshandelt und gegen ihren Willen in Untersuchungsgefängnissen und Krankenhäusern festgehalten.

Jahrelang gelähmt und in einem Zustand des Nervenzusammenbruchs ließen die Behörden sie 2011 zur Einäscherung bringen. Glücklicherweise stellten die Angestellten des Krematoriums fest, dass sie noch am Leben war und weigerten sich, ihre Arbeit fortzusetzen. Sie wurde in das Krankenhaus zurückgebracht.

(http://en.minghui.org/html/articles/2013/3/29/138661.html)

2. Plötzlicher Tod eines älteren Praktizierenden im Zwangsarbeitslager Chongqing wirft Verdacht auf Mord auf

Am 28. Januar 2009 wurde der 66 Jahre alte Jiang Xiqing eingeäschert, während er noch lebte. Die Wärter des Zwangsarbeitslagers Xishanping verprügelten Herrn Jiang so brutal, bis er das Bewusstsein verlor. Daraufhin erklärten sie, dass er an einem Herzmuskelinfarkt gestorben sei. Als seine Familie zum Leichenhaus eilte, stellte sie fest, dass sein Schläfe und seine Brust noch warm waren. Die Wärter schoben jedoch seinen Körper in den Gefrierschrank und zerrten dann seine Kinder aus dem Raum. Trotz der Weigerung der Angehörigen, die erforderlichen Papiere zu unterzeichnen, wurde Herr Jiang von den Wärtern eingeäschert.

(http://en.minghui.org/emh/articles/2009/2/4/104538.html)

3. Herr Zhang Zheng von der Polizei ermordet

Ein ehemaliger Angestellter der Industrie und Handelsbank in der Stadt Huai-an in der Provinz Jiangsu, Her Zhang Zheng, wurde von mehr als 40 Wärtern am 30. März 2000 gegen 18:30 Uhr aus dem Krankenhaus entführt. Sie brachten ihn zum Krematorium, obwohl sein Herz noch schlug und er noch atmete. Die Ortspolizei untersagte seinen Familienangehörigen und Freunden jegliche öffentliche Trauer oder die Einforderung von Gerechtigkeit in seinem Namen.

(http://en.minghui.org/emh/articles/2000/4/20/8448.html)

4. Frau Wang Huajun in der Provinz Hubei lebend verbrannt

Im April 2001 wurde Frau Wang Huajun, eine Bäuerin aus der Großgemeinde Baiguo, Macheng, Provinz Hubei, mit Benzin übergossen und lebend verbrannt. Vor diesem Mord wurde sie so schlimm verprügelt, dass sie daran fast starb und nicht mehr stehen konnte. Der Täter Xu Shiqian (Leiter des Komitees für Politik und Recht) zerrte sie zum Platz Jinqiao und zündete sie an. Nach diesem Vorfall behaupteten die örtlichen Behörden, dass Frau Wang sich selbst verbrannt hatte, weil sie Falun Gong praktizierte. Drei andere Praktizierende, die über die wahren Umstände des Todes Bescheid wussten, wurden hinter beschleunigenden Motorrädern hergezogen, bis sie starben.

(http://en.minghui.org/html/articles/2001/7/21/12457.html)

„Einzeln begangener Selbstmord“

„Einzeln begangener Selbstmord“ ist eine von den Chinesen kreierte beschönigende Beschreibung, um ihren Ärger darüber auszudrücken, dass die KPCh unschuldige Menschen umbringt. Der Ausdruck kommt von der geheimen Strategie, Falun Gong-Praktizierende, die zu Tode geprügelt wurden, als Selbstmörder zu zählen. Später wandte das gesetzlose Komitee für Politik und Recht diese Politik an einer breiter ausgedehnten Personengruppe inklusive Nicht-Praktizierenden an. Die Behörden töten jeden, von dem sie denken, dass er ihre Eigeninteressen stört und geben trotzdem unverhohlen an, dass die Opfer Selbstmord begangen haben.

Jiangs Missachtung des Gesetzes und der Menschenrechte bei seiner Unterdrückung unschuldiger Falun Gong-Praktizierender gebar dieses Phänomen der falschen Selbstmorde. Der Mangel eines funktionierenden Rechtssystems und sozialer Gerechtigkeit sowie der zügellose Machtmissbrauch machten die gesamte chinesische Nation zu Opfern Jiangs.

Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden immer noch ungezügelt

„Ein Mensch stirbt just in time, damit ein anderer weiterleben kann. Im chinesischen Transplantationssystem ist das möglich. Im Namen des Fortschritts, im Namen des Geldes“, heißt es in einem Artikel der namhaften deutschen Zeitung DIE ZEIT, worin kommentiert wird, dass die KPCh seit langem Organe von Gefangenen raubt.

(http://de.minghui.org/artikel/73076.html)

Die Praktik der KPCh Hunderttausende von Praktizierenden zum Tode zu verurteilen, die um das Jahr 2000 herum nach Peking gingen, um sich für Falun Gong einzusetzen, machte zahlreiche Menschen zu unfreiwilligen Lebendorganspendern.

Obwohl die KPCh zur Verschleierung des Organraubs und im Versuch, der Verantwortung auszuweichen, den Gesundheitsminister Huang Jiefu seines Postens enthob, kann dieses Verbrechen von grauenvollem Ausmaß nie ausgemerzt werden.

Es folgt ein Ausschnitt aus einem kürzlichen Minghui-Artikel, der aufzeigt, dass das chinesische Gesundheitswesen immer noch Organraub an lebenden Menschen betreibt.

Untersuchungshinweise: Passendes Organ innerhalb von 10 Tagen im Allgemeinen Krankenhaus der Militärregion Shenyang gefunden

Frau Wei Fengqin aus der Gemeinde Shahe, Kreis Yitong, Provinz Jilin, bekam am 17. November 2012 um 10:00 Uhr im Allgemeinen Krankenhaus der Militärregion Shenyang ein neues Herz. Innerhalb von 10 Tagen nach der Eingangsuntersuchung für eine Transplantation war für Frau Wei ein passendes Organ gefunden wurden.

Das Krankenhaus gab an, dass das Herz von einem 31 Jahre alten Häftling stammte, der exekutiert worden war. Die Patientin wurde vom Krankenhaus aufgefordert, genaue Informationen wie z. B. das Einkommen ihrer Familie zu liefern. Die Patientin wurde gebeten, die Information über die Organquelle vertraulich zu behandeln. Frau Weis Arzt war Dr. Wu.

Dr. Wu wurde am 17. November 2012 gesehen, wie er mit einer Kiste in der Hand aus dem Krankenhaus ging. Zwei Stunden später kehrte er mit der gleichen Kiste wieder zurück und ging in den Operationssaal. Die Operation dauerte bis 16:40 Uhr.

Drei weitere Patienten in diesem Krankenhaus erhielten zur gleichen Zeit neue Organe. Frau Wei Fengqin wurde für die Herztransplantation ausgewählt.

Unter normalen Umständen ist es unmöglich, innerhalb von nur 10 Tagen ein geeignetes Organ zu finden. Der Ort, wo die Exekutionen stattfinden, ist viel weiter als nur zwei Stunden vom Krankenhaus entfernt. Die KPCh muss eine riesige lebende Organbank haben. Es besteht der Verdacht, dass immer noch Organe von inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden geraubt werden.

(http://de.minghui.org/artikel/73057.html)

Minghui hat Tipps von Insidern in Bezug auf den Organraub aus ganz China bekommen. Wir glauben, dass mehr heraustreten werden und dieses grauenvolle und unerhörte Verbrechen bezeugen werden.

Ärzte, die zur Teilnahme am Organraub von lebenden Menschen gebracht werden, werden zu Tötungsmaschinen

Bei ihrem Genozid von Falun Gong-Praktizierenden veränderten Jiang und seine Komplizen ansonsten gewissenhafte Gesundheitsangestellte zu Tötungsmaschinen. In einem Minghui-Artikel des Jahres 2006 verriet ein altgedienter Militärarzt Folgendes:

„Viele Menschen schenken den Transplantationsstatistiken der Regierung viel Beachtung. Tatsächlich ist die Zahl der ‚Untergrund‘-Organtransplantationen viele Male höher als die von der Regierung veröffentlichte Zahl. Wenn beispielsweise die Regierung sagt, dass es 30.000 Fälle pro Jahr gibt, dann ist die wirkliche Zahl ungefähr 110.000. Es gibt eine Fülle an Organquellen und das ist der Grund dafür, dass die Preise für Organtransplantationen sanken.“

„Viele Krankenhäuser im Zuständigkeitsbereich des Militärs melden einige Transplantationen an die Zentralregierung und die Öffentlichkeit und führen tatsächlich eine große Zahl an Organtransplantationen im Geheimen durch. Die wirkliche Anzahl ist viel höher als die Regierungsstatistiken. So wie ich zuvor schon sagte, in den Augen dieser Menschen [die diese Operationen durchführen] sind die Menschen, deren Organe sie entfernen, keine Menschen mehr, sondern Tiere. Wenn sie es das erste oder zweite Mal machen, fühlen sich einige von ihnen schlottrig und nervös. Doch nach einigen tausend Operationen verändert sich das alles. Sie werden gefühllos in Bezug auf die Entnahme von Organen aus lebenden Menschen und die Einäscherung dieser Personen.“

(http://en.minghui.org/emh/articles/2006/5/1/72700.html)

Täter, die Jiang folgen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen, begegnen schwerwiegenden Konsequenzen

Kurz nachdem Zhang Xuebing im Januar 2013 sein Amt als Vizebürgermeister von Shanghai niederlegte, wurde er am 28. März vom Posten des Chefs der städtischen Polizeibehörde Shanghai entfernt.

Tatsächlich war Zhang Xuebing der Haupttäter bei der Verfolgung von Falun Gong in Shanghai. In der ersten Hälfte des Jahres 2011 ordnete das Büro 610 von Shanghai sein Büro der Staatssicherheit an, die Falun Gong-Praktizierenden in ihren jeweiligen Gebieten zu überwachen, was in nur sechs Monaten die Verhaftung von 40 Praktizierenden zur Folge hatte. Straßenkomitees, die Staatsanwaltschaft, das System für Politik und Recht, Untersuchungsgefängnisse, Arbeitslager, Gehirnwäscheeinrichtungen und Gefängnisse waren alle beteiligt.

Der 18. Volkskongress erlebte die disziplinarische Bestrafung zahlreicher Beamter innerhalb von drei Monaten nach seiner Beendigung. Insgesamt wurden 453 Personen festgenommen, wobei 392 davon aus Polizeibehörden stammten. Zwölf hochrangige Beamte begingen Selbstmord.

Die Entfernung von Zhang Xuebing wird weithin als Beweis dafür betrachtet, dass Jiang die Kontrolle über das Militär, das Komitee für Politik und Recht und über Shanghai verloren hat. Jetzt sagen die Leute, dass jeder, der Jiang nachfolgt, dem Untergang geweiht ist.

Tatsächlich haben diese Beamten alle eine Sache gemein: Sie haben alle keine Mühen bei der Verfolgung von Falun Gong gescheut. Die Verbrechen, die sie gegen Falun Gong begingen, sind vielleicht der wahre Grund, dass sie schwerwiegenden Konsequenzen begegnen. Wenn sie nicht aufhören, Böses zu tun, dann werden noch viel schrecklichere Konsequenzen auf sie warten.

  • Veröffentlicht am:
  • 29.04.2013

Anwalt fordert bedingungslose Freilassung von Herrn Liu Chengjun

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Am 20. März 2013 kamen viele Menschen am frühen Morgen zum Gericht der Stadt Fengcheng, um bei der Verhandlung gegen den Falun Gong-Praktizierenden Liu Chengjun dabei zu sein. Eine ältere Frau in den Siebzigern erzählte den Personen um sie herum mit Tränen in den Augen: „Wir kamen am frühen Morgen mit dem Taxi hier an. Die Familie von Herrn Liu ist seit Jahrzehnten eine gute Nachbarschaft. Dieser junge Mann ist ein guter Mensch, der sich seit Jahren um seine Mutter kümmert. Die kommunistische Partei verhaftet viele gute Menschen, während sie gleichzeitig korrupte Beamte in Ruhe lässt.“

Herr Liu Chengjun besitzt ein kleines Geschäft und lebt im östlichen Teil der Stadt Fengcheng, in der Nähe der Tankstelle 241. Er ist ein fleißiger Falun Gong-Praktizierender. Am 28. September 2012 wurde er wegen seines Glaubens verhaftet und am 20. März 2013 im Gericht angeklagt.

Der strenge Anwalt ließ das Gericht sprachlos werden

Zwei Anwälte hielten eine sehr strenge Verteidigungsrede und argumentierten, dass die sogenannten „Verbrechen“ von Herrn Liu gar nicht begangen worden sind. Die Anwälte forderten das Gericht auf, eine korrekte Entscheidung zu treffen, die auf ihrem eigenen Gewissen und moralischen Prinzipien beruhe. Des Weiteren forderten sie das Gericht auf, die Reputation von Herrn Liu wiederherzustellen und ihn bedingungslos freizulassen.

Die Anhörung im Gericht fand von 8:30 Uhr bis 11:30 Uhr statt. Das Gericht und der Staatsanwalt konnten im Angesicht dieser strengen Verteidigung nichts erwidern. Der Chefrichter Tong Mingzhi verkündete, dass sich das Gericht vertagen werde.

Ein Mensch ohne Ziel veränderte sich in einen Mann mit hoher Integrität

Seit Herr Liu im Jahre 1995 begonnen hatte, Falun Gong zu praktizieren, verwandelte er sich von einem Menschen ohne Ziel im Leben zu einem Mann mit hoher Integrität. Vor dem Praktizieren kam Herr Liu oft mit anderen in Streit, rauchte und trank. Nachdem er Praktizierender geworden war, folgte er den Prinzipien von Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht im täglichen Leben und in seinen Geschäften. Menschen, die ihn kennen, respektieren sein professionelles Verhalten und bezeichnen ihn als einen „Mann mit absoluter Integrität“.

Doch hielt sein ehrliches Verhalten die Polizei nicht davon ab, ihn zu verfolgen. Am 28. September 2012, gegen 20:00 Uhr, als Herr Li sich mit einem anderen Praktizierenden (Sun Xifeng) unterhielt, sprangen plötzlich ein Dutzend Polizisten aus vier Polizeiwagen und verhafteten ihn. Die Polizisten kamen von der Staatssicherheit der Städte Dangong und Fengcheng, und einige waren von den Polizeiabteilungen aus Fengshan und Fenghuang.

Fälschlich angeklagt, weil er auf seinem Glauben beharrte

Ding Wenbo, Sekretär des Komitees für Politik und Recht in Fengcheng, und sein Stellvertreter Li Hongquan und Hua Jiqiang, Direktor des Büros 610 in Fengcheng, sind die Haupttäter in der Verfolgung von Herrn Liu. Ding Wenbo heuerte sogar Verbrecher an, die Herrn Liu drohten und ihn erschreckten, damit er Falun Gong aufgeben sollte. Als dieser Versuch fehlgeschlagen war, wies Ding Wenbo am 24. Dezember 2012 die Polizei von Fengcheng, den Staatsanwalt und das Gericht an, gegen Herrn Liu Vorwürfe zu erheben. Als seine Familie ihn in der Haft besuchen wollte, wurde ihr das verweigert.

Am 13. Januar 2013 wandte sich Herrn Lius Familie an die Staatsanwaltschaft und wollte mehr über die Anklage erfahren. Der Staatsanwalt Gu Shipeng sagte ihnen, dass Herr Liu im Gericht von Fengcheng angeklagt werden würde. Am 7. Februar ging Herrn Lius Tochter zum Haftzentrum, um ihren Vater zu besuchen, doch wurde ihr dies nicht erlaubt. Sie konnte ihren Vater lediglich für ein paar Minuten über eine TV-Kamera sehen.

Herr Liu Chengjun befindet sich immer noch in Haft.

Die Haupttäter in der Verfolgung von Herrn Liu Chengjun

Ding Wenbo, Sekretär des Komitees für Politik und Recht in Fengcheng
86-15841502111
Li Hongquan, stellvertretender Sekretär des Komitees für Politik und Recht in Fengcheng
+86-13941595008, +86-415-6808612 (Büro), +86-415-8126046 (Privat)
Hua Jiqiang, Direktor des Büros 610 in Fengcheng:
+86-13841562633
Zhang Chunwei, Fengcheng Polizeiabteilung
+86-13941512545
Gu Shipeng, Staatsanwalt in Fengcheng
+86-415-6276246 (Büro)
Zhao Shuangyun, Staatsanwalt in Fengcheng
+86-415-6276217 (Büro)

  • Veröffentlicht am:
  • 30.04.2013

Ökonom zum dritten Mal in eine Gehirnwäscheeinrichtung gesperrt und gefoltert

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Hubei, China

(Minghui.org) Beamte des Amtes für öffentliche Sicherheit Wuhan verhafteten am 6. November 2012 Herrn Yan Kejian aus der Hankou Filiale der Landwirtschaftlichen Entwicklungsbank. Herr Yan, ein Falun Gong-Praktizierender, ist der Kreditmanager der Bank. Am 31. Dezember wurde er in eine Gehirnwäscheeinrichtung gebracht, zwei Monate festgehalten und dann in das Internierungslager Nr. 2 der Stadt Wuhan gebracht. Die Behörden versuchten, ihn weiter zu verfolgen.

Ein vollkommener Fachmann

Herr Yan Kejian ist Ökonom und der jüngste Kreditmanager im Finanzsystem der Stadt. Das Zentralbüro der Stadt veröffentlichte seine Qualifikationen und Leistungen im ganzen Land. Auch das Fernsehen berichtete über seine exzellente Arbeit. Selbst die Abschlussarbeit von Herrn Yan wurde in einem berühmten, nationalen akademischen Journal veröffentlicht. Darüber hinaus wurde er von der örtlichen Finanz- und Bankgesellschaft mit einer Top Ehrung ausgezeichnet. Herr Yan bekam auch Ehrentitel von verschiedenen Abteilungen der Provinz und Stadt verliehen.
Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht leiten sein Leben an

Herr Yan begann im April 1996 Falun Dafa zu praktizieren. Seine chronischen Krankheiten, an denen er litt, verschwanden bald. Er folgte strikt den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht in seinem Leben. Er benutzte niemals öffentliches Geld für persönliche Freuden, wie für Essen oder Unterhaltung, und er wies Geschenke und Geld stets höflich zurück.

Wegen seines Glaubens verfolgt

Weil er an seinem Glauben festhielt und weiterhin Falun Gong praktizierte, brachte ihn die Polizei drei Mal in eine Gehirnwäscheeinrichtung.

Herr Yan war von April 2001 bis Februar 2002 elf Monate rechtswidrig eingesperrt. Während dieser Zeit unterlag er boshaften Schlägen durch die Mitarbeiter der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Später stellte man bei ihm ein Gehirntrauma fest.

Ende August 2002 wurde er erneut von der Polizei des Amtes für öffentliche Sicherheit Qiaokou von seinem Arbeitsplatz in eine Gehirnwäscheeinrichtung gebracht und dort gefoltert. Die dortigen Mitarbeiter gaben zu, dass Herr Yan durch die Folterungen für eine Zeit verwirrt wurde.

Am 6. November 2012 wurde Herr Yan von Beamten des Amtes für öffentliche Sicherheit an seinem Arbeitsplatz entführt. Sie durchsuchten sein Zuhause und nahmen seine Hausschlüssel, einen Computer, einen Drucker, Falun Dafa Bücher und andere persönliche Dinge mit. Danach verbrachte er fast zwei Monate in der Gehirnwäscheeinrichtung der Nord Lake Farm im Baiyu Gebirge, Bezirk Qingshan, Stadt Wuhan. Das örtliche Büro 610 arbeitete mit den Managern seines Arbeitsplatzes zusammen, damit diese zwei Leute schickten, die ihn in der Einrichtung überwachten. Die Agenten des Büros 610 erpressten von Yans Arbeitsplatz eine Gehirnwäschegebühr von 20.000 Yuan.

Am 31. Dezember 2012 schickte das Amt für öffentliche Sicherheit Wuhan Herrn Yan in das Internierungslager Nr. 2 der Stadt Wuhan.

Büro 610 Wuhan:
Adresse: Nr. 42 Jiefang Park Straße, Hankou, Postleitzahl 430010
Telefon: +86-27-82402907, +86-27-82402840 (Fax)
Chen Shiguo, Direktor des Büros 610 der Stadt Wuhan: +86-27-82402903 (Büro), +86-27-87403060 (Privat)

Komitee für Politik und Recht der Stadt Wuhan:
Adresse: Nr. 42 Jiefang Park Straße, Hankou, Postleitzahl: 430010
Telefon: +86-27-82402413, +86-27-82402437 (Fax)
Zhao Fei, Sekretär des Komitees für Politik und Recht der Stadt Wuhan, Direktor des Amts für öffentliche Sicherheit: +86-27-85876666 (Spezialleitung des Direktors)
Hu Xukun, ehemaliger Sekretär des Komitees für Politik und Recht der Stadt Wuhan, Direktor des Amts für öffentliche Sicherheit: +86-27-82402235 (Büro)
Cui Zhengjun, stellvertretender Sekretär des Komitees für Politik und Recht (Büroleiter des Stabilitätserhaltungsbüro der Stadt): +86-27-82402467 (Büro), +86-27-85311811 (Privat)
Sun Tianwen, stellvertretender Sekretär und Generalsekretär des Komitees für Politik und Rechts (Direktor des Umfassenden Management Büros): +86-27-82402436 (Büro), +86-27-83519688 (Privat)
Ren Qiang, Teamleiter der Disziplinaraufsicht des Komitees für Politik und Recht der Stadt Wuhan: +86-27-82402422 (Büro), +86-27-82637847 (Privat)
Amt der öffentlichen Sicherheit der Staatssicherheitsabteilung Wuhan:
Adresse: Nr. 188 Entwicklungsstraße, Hankou, Wuhan, Postleitzahl: 430023
Telefon: 027-85393500, 85393600
Xu Jinghua, Chef der politischen Abteilung des Wuhan Amts für öffentliche Sicherheit: +86-27-85396501 (Büro), +86-27-81803166 (Privat)
Liu Nanhua, Direktor der Staatssicherheitsabteilung, Amt für öffentliche Sicherheit der Stadt Wuhan
Jiao Jian, stellvertretender Direktor der Staatssicherheitsabteilung, Amt für öffentliche Sicherheit der Stadt Wuhan: +86-27-85393567 (Büro)
Zhang Ning, Staatssicherheitsabteilung, Amt für öffentliche Sicherheit der Stadt Wuhan: +86-27-85393569 (Büro)
Cai Heng, Geschwaderführer, Staatssicherheitsabteilung, Amt für öffentliche Sicherheit der Stadt Wuhan:
+86-27-85393569 (Büro), 13971015811 (Mobil)
Yuan Quan, Staatssicherheitsabteilung, Amt für öffentliche Sicherheit der Stadt Wuhan: +86-27-85393569 (Büro)
Wu Zhiguo, Staatssicherheitsabteilung, Amt für öffentliche Sicherheit der Stadt Wuhan: +86-27-85393569 (Büro), 18986091198 (Mobil)
Huang Xiaozhe, Staatssicherheitsabteilung, Amt für öffentliche Sicherheit der Stadt Wuhan: +86-27-85393569 (Büro)
Liu Hua, Staatssicherheitsabteilung, Amt für öffentliche Sicherheit der Stadt Wuhan: +86-27-85393569 (Büro)

  • Veröffentlicht am:
  • 30.04.2013

Washington DC: Mahnwache mit Kerzenlicht im Gedenken an den friedlichen Appell vom 25. April 1999 – Zeugen berichten von ihren Foltererlebnissen in China (Fotos)

Minghui-Reporterin Li Jingfei aus Washington DC

(Minghui.org) Am Abend des 24. April 2013 versammelten sich Falun Dafa-Praktizierende aus Washington DC vor der Chinesischen Botschaft. Sie zündeten Kerzen an im Gedenken an den friedlichen Appell ihrer chinesischen Mitpraktizierenden vor 14 Jahren in Peking. Einige Zeitzeugen hielten Reden und berichteten von den unmenschlichen Folterungen, denen sie in chinesischen Arbeitslagern ausgesetzt waren.

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Mahnwache der Falun Dafa-Praktizierenden mit Kerzenlicht in Washington DC

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Mahnwache der Falun Dafa-Praktizierenden mit Kerzenlicht in Washington DC

Auf der Kundgebung berichtete Frau Yu Zhenjie aus Washington ihre Geschichte: „Heute stehe ich hier und erinnere mich an den Tag. Es war der 25. April 1999 und wir fuhren nach Peking, um der chinesischen Regierung auf friedliche Weise unsere Petition zu überreichen.“ Frau Yu Zhenjie war damals Chefbuchhalterin in der Stadt Mudanjiang in der Provinz Heilongjiang. Weil sie ihren Glauben an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ nicht aufgeben wollte, wurde sie mehrmals festgenommen, im Arbeitslager eingesperrt, zusammengeschlagen, aufgehängt, mit Elektrostäben geschockt und zwangsernährt. Ihr wurde Gift eingeflößt, um damit ihr Zentralnervensystem zu zerstören. Sie wurde mit verschiedenen unmenschlichen Methoden gefoltert. Sie erzählte: „Meine Tochter, mein jüngerer Bruder, seine Ehefrau und meine jüngere Schwester wurden nacheinander gesetzwidrig im Arbeitslager bzw. Gefängnis eingesperrt. Weil unser Vater diesen Schlag nicht ertragen konnte, dass seine Töchter verfolgt wurden, starb er. Mein Mann wurde gezwungen, sich von mir scheiden zu lassen. Unsere große Familie wurde infolge des Todes und der Scheidung zerstört. Allerdings stellen meine persönlichen Erfahrungen nur die Spitze des Eisberges der über zehnjährigen Verfolgung durch die KPCh dar.“

Auf der Versammlung erzählte Frau Ma Chunmei aus Fairfax County von Virginia: „Seit Beginn der Verfolgung durch die KPCh im Jahr 1999 wurde ich insgesamt 4-mal festgenommen und 2-mal ins Arbeitslager gesperrt. Ich durchlebte verschiedene körperliche bzw. seelische Folter, wurde verprügelt und beschimpft, erhielt Elektroschocks, wurde mit dem `Totenbett´ gefoltert, aufgehängt, gewaltsam zwangsernährt, mir wurde Gift injiziert, ich musste Sklavenarbeit verrichten… Mir wurde auch mehrmals gewaltsam Blut abgenommen zur Untersuchung … Beinahe wurde ich ermordet.“

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„Beinahe wurde ich ermordet“, so Frau Ma Chunmei aus dem Bezirk Fairfax von Virginia

„Mein Ex-Mann war eigentlich sehr freundlich und gutherzig. Nur weil er den imensen Druck der Verfolgung nicht mehr aushalten konnte, sah er sich gezwungen, sich von mir scheiden zu lassen. Wir alle drei Schwestern wurden verschleppt und unser Zuhause wurde geplündert, sodass die Haare meines Vater über Nacht ergrauten. Meine Mutter legte sich vor den Polizeiwagen nieder, um die Polizei daran zu hindern, ihre Töchter zu entführen. Sie wurde von der Polizei weggeschleppt, danach erlitt sie fast einen Nervenzusammenbruch. Mein 7-jähriger Sohn war traumatisiert und schrie oft nachts im Traum nach seiner Mama.“

Auch Frau Ma Chunmeis jüngere Schwester, die Ma Chunling heißt, wurde im letzten September ein weiteres Mal festgenommen und zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilt. Derzeit ist sie in der 3. Brigade des Arbeitslagers Masanjia inhaftiert.

Frau Wang Chunrong, 67 Jahre alt, war Vorsitzende des Xincheng Büros für Buchhaltung in Dalian, Provinz Liaoning, die über mehr als hundert Mitarbeiter verfügte. Nur weil sie trotz der Verfolgung weiterhin Falun Gong kultiviert, nahm man sie am 14. August 2007 fest.. Das Xincheng Büro für Buchhaltung wurde geschlossen. Frau Wang Chunrong verurteilte man gesetzwidrig zu drei Jahren Arbeitslager und sperrte sie zuerst im Arbeitslager Masanjia und danach im Untersuchungsgefängnis Yaojia in Dalian ein.

Frau Wang Chunrong berichtete auf der Kundgebung von den seelischen und körperlichen Misshandlungen, denen sie in der über 3-jährigen gesetzwidrigen Haft ausgesetzt war.

An diesem Tag 24. April 2013 kamen sie alle als Zeugen der Verfolgung von Falun Dafa zusammen, mit dem gemeinsamen Wunsch, das Böse aufzudecken und die Verfolgung zu beenden. Frau Ma Chunmei sagte: „Auch angesichts der Folterungen habe ich ‚Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht‘ im Herzen bewahrt. Es ist nicht falsch, ein guter Mensch zu sein. Wenn es auf der Welt niemanden mehr gäbe, der die Wahrheit beschützt, würde diese Welt keine Hoffnung mehr haben. Ich glaube, in der Zukunft werden sich die Menschen eines Tages klar darüber werden, dass das, was wir heute leisten, richtig gewesen ist.“

Auch der Rechtsanwalt Jamil Lawrence nahm an der Versammlung teil. Er sagte: „Die Zeugen-Aussagen von den einigen Falun Dafa-Praktizierenden über ihre persönlichen Erlebnisse waren sehr berührend. Sie haben mein Herz tief bewegt. Es ist mir eine Ehre, heute mit ihnen zusammen stehen zu dürfen und sie zu unterstützen. Wir müssen die Chinesische Botschaft und die ganze Welt sehen lassen, dass wir zusammenhalten, um gemeinsam diese Verfolgung zu beenden, die bis zum heutigen Tag schon über zehn Jahre andauert. Als Rechtsanwalt halte ich diese Verfolgung für eine schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte. Egal ob juristisch betrachtet oder vom Menschlichen her – die internationale Gesellschaft muss gemeinsam gegen diese Verfolgung der Falun Dafa-Praktizierenden durch die KPCh protestieren.“

Während die Fakten und Hintergründe der Verfolgung von Falun Dafa allmählich ans Licht kommen, wagen in Festlandchina immer mehr aufrichtige Rechtsanwälte, die Verteidigung der Falun Dafa-Praktizierenden zu übernehmen. So schrieb bspw. ein Rechtsanwalt in seinem Blog: „Seit 14 Jahren leiden sie darunter, dass die Familien auseinander getrieben wurden und dass ihre Angehörigen ihr Leben verlieren. Sie haben ihren Glauben nicht aufgegeben; seit 14 Jahre leben sie in der ständigen Gefahr, jederzeit festgenommen, gefoltert, eingesperrt und verurteilt werden zu können. Sie haben ihre Hoffnung nie aufgegeben. Seit 14 Jahren stehen sie dem Unverständnis und der Gleichgültigkeit der Menschen, die von den Lügen betrogen wurden, gegenüber. Weder beklagen sie sich noch hassen sie sie dafür. 14 Jahre lang wurden ihre vier Wände geplündert und wurden sie beraubt und schikaniert. Und dennoch haben sie nie zu Gewalt gegriffen. Vielleicht kennen Sie sie nicht, aber sie leben genau mitten unter uns in diesem diktatorischen Staat, sie atmen wie wir die gleiche Luft ein und sind mit unserem Schicksal verbunden.“

Bei Einbruch der Nacht zündeten die über hundert Falun Dafa-Praktizierenden ihre Kerzen an. Mit diesem Kerzenlicht appellierten sie an die Aufrichtigkeit und das Gewissen der Menschen, dabei mitzuhelfen, diese Verfolgung unverzüglich zu beenden.

  • Veröffentlicht am:
  • 29.04.2013

An der Behandlung von Falun Gong erkennt man das wahre Gesicht der KPCh

(Minghui.org) Mit der Amtseinsetzung des jetzigen Führers des chinesischen kommunistischen Regimes, sind viele Menschen optimistisch, dass die neue Partei-Generation in China nach „Recht und Gesetz“ und „verfassungstreu“ regieren wird. Diese Personen müssen die unerbittliche Verfolgung von Falun Gong, die in den letzten 14 Jahren durchgeführt wurde, vergessen haben. Die Tatsache, dass Folter, Mord und Organraub an lebenden, unschuldigen Praktizierenden auch unter der neuen Regierung noch weitergehen, zeigt deutlich die böse Natur der KPCh.

Hiermit fordern wir die Menschen auf, sich nicht länger Illusionen über dieses Regime zu machen, ermutigen alle, vor allem die Chinesen, die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ zu lesen, um sich vom kommunistischen Gespenst zu befreien. Wenn mehr und mehr Menschen die Augen öffnen und das wahre Gesicht der KPCh sehen, haben wir echte Hoffnung für China.

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Das Gesetz wurde zu einem Werkzeug reduziert, um [den Menschen] die totalitäre Herrschaft der KPCh aufzuzwingen
3. Die KPCh-Justiz ist die Wiege von Schurken, die bei der Durchsetzung des Gesetzes gegen das Gesetz verstoßen
4. Die Behandlung von Falun Gong ist ein Prüfstein, der das wahre Gesicht der KPCh aufdeckt
5. Gibt es Hoffnung?

1. Einleitung

Wir haben vor kurzem festgestellt, dass viele Menschen, unter ihnen auch einige Menschenrechtsanwälte, starkes Interesse am Versprechen des chinesischen Regimes zeigen, nach „Recht und Gesetz“ und auf den „Grundlagen der Verfassung“ zu regieren. Sie sind fasziniert von dieser Hoffnung, die von der KPCh geschürt wird, und meinen, dieses Mal würde es wahr werden. Sie hoffen, dass die KPCh das Land wirklich nach dem Gesetz und der Verfassung regieren und China in die Demokratie führen wird.

Sie verschließen die Augen vor den massiven und unverzeihlichen Verbrechen, die das Regime in den vergangenen mehr als zehn Jahren an Falun Gong begangen hat, und glauben, bei den aktuellen Verbrechen, die derzeit immer noch geschehen, handele es sich nur um Einzelfälle einer Handvoll Partei-Mitglieder. Sie sind optimistisch, dass bald ein neues China ersteht, das nach dem Gesetz regiert wird.

Aber kann die KPCh wirklich „Rechtsstaatlichkeit“ und eine verfassungskonforme Regierung bringen? Die Antwort liegt direkt vor uns, wenn die Menschen erst einmal die Falschheit der KPCh durchschauen.

Also, wie können wir durch die Fassade hindurch blicken und die wirkliche KPCh sehen? Werfen Sie dazu nur einen Blick darauf, wie die KPCh die friedliche spirituelle Praktik Falun Gong behandelt. Tatsächlich ist die Behandlung von Falun Gong zu einem Prüfstein geworden, der die wahre Natur der KPCh entlarvt.

Seit 1949 hat die KPCh unter dem Deckmantel des Gesetzes China ihre totalitäre Herrschaft aufgezwungen und ihr Justizsystem hat das Gesetz seit Jahren verletzt, während sie seit Jahren behauptet, das Gesetz zu vollziehen. Vor allem bei der Verfolgung von Falun Gong sind ihre Führer nie irgendwelchen rechtlichen Verfahren gefolgt: sie verhaften, inhaftieren, foltern und töten Falun Gong-Praktizierenden einfach nach Belieben.

So gesehen sollten wir nie irgendwelche Illusionen hegen, dass die KPCh sich zum Besseren verändert. Ein Wolf ist und bleibt ein Wolf.

Wir hoffen, dass mehr Menschen die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei lesen und die bösartige Natur der KPCh durchschauen. Wenn immer mehr Menschen mit der KPCh und ihren angegliederten Organisationen brechen, gibt es echte Hoffnung für China.

2. Das Gesetz wurde zu einem Werkzeug reduziert, das [den Menschen] die totalitäre Herrschaft aufzwingt

„Das Gesetz“ ist in den Augen der KPCh etwas völlig anderes als in der westlichen Welt. Die KPCh hat das Recht immer als eine Manifestation ihres Willens betrachtet. Klar ausgedrückt, das Gesetz wurde auf ein brutales Werkzeug reduziert, das die KPCh benutzt, um den Totalitarismus in China durchzusetzen. Ihre Sicht des Rechts ist das genaue Gegenteil von dem, was die internationale Gemeinschaft als Recht definiert. Das herkömmliche Verständnis von Recht ist, dass es ein System von Regeln hat, das die öffentliche Meinung widerspiegelt und verwendet wird, um das Verhalten [der Menschen] zu regulieren und die universellen Werte von Moral und Gewissen zu wahren.

Die KPCh frisiert das Recht nach ihrem Willen, damit sie jedes von ihr gewünschte Ergebnis bekommt. Natürlich hat die KPCh mit der wirtschaftlichen Entwicklung und der Globalisierung in den letzten Jahren auch damit begonnen, Tricks anzuwenden, um den falschen Eindruck zu erwecken, sie sei ein verantwortungsvolles Mitglied der internationalen Gemeinschaft. Um ihr wahres Gesicht zu verbergen, hat sie vorgegeben, begeistert Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und universelle Werte zu fördern, während sie in Wirklichkeit hinter verschlossenen Türen immer noch die alte, verrottete KPCh ist.

Basierend auf einem universellen Rechtsverständnis, tut sich die internationale Gemeinschaft schwer zu glauben, dass die KPCh sich wie ein Schurke verhält, der seine eigenen Gesetze mit Füßen tritt, gegen die Menschenrechte verstößt und seine eigenen unschuldigen Bürger verletzt. Wie die KPCh Falun Gong behandelt, ist jenseits ihrer kühnsten Fantasien, wie man sich gegenüber einem [Volk und] Land verhält.

Die KPCh wiederum nutzt das naive Denken der westlichen Welt geschickt aus und schafft es trotz der überaus brutalen Verfolgung von Falun Gong, dass man dort denkt, Falun Gong müsse etwas Unrechtes getan haben, um diese Behandlung zu verdienen. Denn in der westlichen Welt wird man ja nicht verfolgt, es sei denn, man hätte das Gesetz gebrochen. Deshalb ist es nicht überraschend, dass die westliche Welt die massive Lüge der KPCh akzeptiert, es sei sinnvoll und vertretbar, Falun Gong zu verfolgen.

Ob man in China das Gesetz anwendet oder verwirft, hängt einzig und allein davon ab, welche Bedürfnisse die KPCh gerade hat. Wenn die KPCh ihre Bürger einschüchtern und unterdrücken möchte, wird sie behaupten, dass man sich „nach dem Gesetz“ in einer bestimmten Weise verhalten solle und auch alle Arten von neuen illegalen Gesetzen erlassen, um ihre veränderten Bedürfnisse und die Verfolgung verschiedener Menschengruppen zu rechtfertigen. Auf diese Weise lässt sie die internationale Gemeinschaft erfolgreich glauben, dass die Unterdrückung der Menschen durch die KPCh nach dem Gesetz gerechtfertigt sei.

Wenn die Opfer endlich begreifen, dass die KPCh sich nie an ein Gesetz gehalten hat und beginnen, Gerechtigkeit zu suchen, ändert die KPCh sofort ihre Haltung und behauptet, es gäbe kein Gesetz, das man zu befolgen hätte.

Ein gewisser Herr Liu, der stellvertretende Leiter für politische und rechtliche Angelegenheiten der Stadt Xichang, sagte einmal: „Rede nicht über das Gesetz, wir halten uns grundsätzlich nicht an irgendein Gesetz!“

Xie Shinong vom Büro 610 des Straßenkomitees der Fuqin-Straße in der Stadt Chengdu hat einmal klar behauptete: „Wir kümmern uns einfach nicht um irgendein Gesetz.“

Die obigen Beispiele lassen die Seifenblase einer sogenannten Rechtsstaatlichkeit in China zerplatzen und sprechen eine deutliche Sprache von der grausamen Natur der KPCh. Solche Fälle entblößen nicht nur das wahre Gesicht einzelner KPCh- Mitglieder, sondern sind auch ein Indiz dafür, wie die skrupellose KPCh -Kultur diese Beamten zu dem gemacht hat, was sie sind.

3. Die KPCh-Justiz ist die Wiege von Schurken, die bei der Durchsetzung des Gesetzes gegen das Gesetz verstoßen

Im Umgang mit Menschen des Justizapparates sind Falun Gong-Praktizierende und ihre Anwälte oft verblüfft, wie unhöflich und gesetzlos diese Beamten sind. Alles was sie können ist, Befehlen von Höherrangigen ohne Achtung vor dem Gesetz zu folgen. Auch wenn manche Leute immer noch ein Gewissen haben und wissen, dass das was sie tun, falsch ist, folgen sie immer noch gedankenlos dem Trott ihres Jobs, mit der Ausrede, dass sie ihren Lebensunterhalt verdienen müssten. Als Ergebnis fahren sie damit fort, gegen das Gesetz zu verstoßen, während sie angeblich dem Recht zur Durchsetzung verhelfen.

Sie wagen so zu handeln, weil sie von Höherrangigen (einschließlich der Büros 610 und den Ausschüssen für politische und rechtliche Angelegenheiten) unter Druck gesetzt oder mit [der Befriedigung] persönlicher Interessen geködert werden, die versprechen, dass sie nicht für die Ausführung der Befehle zur Verantwortung gezogen werden. Das Ergebnis ist, dass die Bediensteten der Justiz Gesetze völlig missachten und keine Repressalien wegen [eigener] Gesetzesverletzungen fürchten.

Natürlich ist der wesentliche Grund für ein solches Verhalten, dass sie in einem Land leben, in dem es für „Recht“ keinen Platz gibt und nichts nach dem Gesetz gehandhabt wird.

Solche Phänomene von „rechtlichem Analphabetentum“ gibt es nicht nur in den Fällen, die im Zusammenhang mit der Verfolgung von Falun Gong stehen, sondern kommen auch in anderen Bereichen häufig vor.

Die Autoren dieses Artikels hatten einmal eine Chance, mit Anwälten zu sprechen, die Nicht-Praktizierende in Straf-und Zivilsachen vertreten. Diese Anwälte hatten den gleichen Eindruck wie wir. Sie sagten uns, dass sich das Personal der Strafverfolgung nur nach der Politik und den Anweisungen der Höherrangigen richtet und [dabei] noch nie ein Gesetz befolgt habe. Wenn dabei [einmal] rechtmäßige Ergebnisse zustande kommen, sind sie durch Verhandlungen hinter verschlossenen Türen entstanden, bei denen Macht und Geld im Spiel waren und die sogenannten Gerichtsurteile sind nur eine Formalität und eine Show, mit der die Menschen getäuscht werden sollen.

In einem Land, das wirklich durch Gesetze regiert wird, steht niemand über dem Gesetz. Ein Gesetz an sich ist schon ein zweischneidiges Schwert. Der Gesetzgeber kann zwar das Gesetz schaffen, ist aber auch selbst dem Gesetz unterworfen. Das ist natürlich absolut nicht das, was die KPCh möchte. Sobald sie ihre Gegner losgeworden war und ihre Herrschaft gefestigt hatte, verlor sie das Interesse, das Land nach Gesetzen oder gemäß der Verfassung zu regieren.

Behalten Sie deshalb im Gedächtnis, dass der unstillbare Durst nach Macht und Totalitarismus der KPCh ein eindeutiger Hinweis ist, dass sich die Partei niemals selbst dem Gesetz unterwerfen wird.

Wir sollten deutlich sehen, dass die bösartige Partei selbst die Ursache aller Menschenrechts- Katastrophen und Verbrechen in China ist. Viele vernünftige und sachkundige Menschen innerhalb und außerhalb Chinas haben dies mittlerweile erkannt. Die Partei selbst ist der Feind der Rechtsstaatlichkeit.

Alle Tricks, mit denen die KPCh pokert, wie zum Beispiel das Versprechen, sich Recht und Gesetz zu unterwerfen und beim Regieren der Verfassung zu folgen, sind nur die Taktiken verschiedener Fraktionen innerhalb der Partei, die sie bei ihren Versuchen nutzen, sich gegenseitig darin zu übertreffen, an der Macht zu bleiben. Solange die bösartige Partei noch existiert, wird es in China die von den Menschenrechtsanwälten erhoffte Rechtsstaatlichkeit nicht geben und die Justiz wird immer eine Heimstätte für Schurken sein, die gezielt gegen das Gesetz verstoßen, während sie vorgeben, es durchzusetzen.

4. Die Behandlung von Falun Gong ist ein Prüfstein, der das wahre Gesicht der KPCh aufdeckt

Die neue chinesische Führung ist nun schon seit einiger Zeit an der Regierung, aber in Bezug auf die andauernde Verfolgung von Falun Gong hat sich nichts zum Besseren verändert. Wurde die brutale Verfolgung auch nur einen kurzen Moment lang angehalten? Verhaftungen, Folter, Verurteilung und sogar Organraub an lebenden gesetzestreuen Falun Gong-Praktizierenden gehen nicht nur – wie üblich – weiter, sondern wurden sogar mancherorts noch intensiviert. Die Justiz bricht noch immer das Gesetz und begeht weiter Verbrechen an unschuldigen Bürgern.

Die endlose brutale Behandlung von Falun Gong-Praktizierenden zeigt deutlich, dass die Verfolgung nicht nur das isolierte Verhalten bestimmter Fraktionen oder einzelner Parteimitglieder ist, sondern ein Ergebnis der kollektiven Entscheidung der KPCh als solche. Diejenigen in der Partei, die sich nicht direkt an der Verfolgung beteiligen, wissen nur zu gut, was wirklich passiert und ihr Schweigen macht sie zu Mittätern an den Verbrechen. Auch sie können sich der gerechten Strafe nicht entziehen.

Alle Illusionen, die wir bezüglich der bösartige Partei hegen, sind nur irrationale Tagträume, die höchstens bewirken, dass die Macht der Partei noch gestärkt und ihre Lebensdauer verlängert wird, um ihre Unterdrückung und Täuschung des chinesischen Volkes fortzusetzen.

Die Mitarbeiter an der Front der Justiz werden von der KPCh benutzt, um das Recht mit Füßen zu treten und Unschuldige zu verfolgen. Es ist ihnen aber nicht bewusst, dass sie in Wirklichkeit auch Opfer sind. Sie haben keine Ahnung, dass sie schon lange als Sündenböcke ausersehen wurden. Immer wenn die KPCh eine Notwendigkeit sieht, die über ihr gesetzloses Verhalten aufgebrachte Öffentlichkeit zufrieden zu stellen, wird sie diese Menschen ohne zu zögern über die Klinge springen lassen.

Die KPCh wird China nie Rechtsstaatlichkeit bringen, noch sich irgendeinem Gesetz unterwerfen. Aber die Partei ist Experte darin, wenn nötig Gesetze dazu zu benutzen, um diejenigen zu betrügen und zu verfolgen, die bisher ihre Befehle befolgt haben, aber nun für die Ziele der Partei nicht mehr als nützlich erachtet werden.

Par. 54, Kapitel 9 des chinesischen Beamtengesetzes sieht vor: „Beamte, die Befehle ausführen, die eindeutig gegen das Gesetz verstoßen, müssen die Konsequenzen tragen“. Nun, wozu wurde dieses Gesetz wohl geschrieben? Die Menschen in der Justiz werden letztlich sehen, dass es speziell für sie geschrieben wurde, wenn die Zeit kommt, Sündenböcke zu finden. Wir möchten diesen Menschen sagen: Was auch immer die KPCh euch gibt, seid euch dessen bewusst, es ist eine hoffnungslose Sackgasse.

5. Gibt es Hoffnung?

Glücklicherweise gibt es noch Hoffnung. Solange eine Person die bösartige Natur der KPCh durchschaut und mit ihr bricht, wird sie in der Lage sein, sich eine helle Zukunft zu sichern. Das Lesen der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei kann ihr helfen zu erkennen, dass die KPCh sich genauso verhält wie der böse Wolf in „Rotkäppchen“ und dass sie ihre böse Natur nie ändern wird. Diese teuflische Partei zieht jeden mit sich in die Hölle. Ein klares Verständnis der KPCh ermöglicht es den Chinesen, alle Angst, allen Hass und den Betrug, mit dem sie angefüllt wurden, loszuwerden, um anzufangen, den Charakter einer normalen, unabhängigen und vollständigen Persönlichkeit zu entwickeln.

Die Behandlung von Falun Gong ist der Prüfstein, der die wahre Natur der KPCh aufdeckt. Fast 14 Jahre sind vergangen, und diese Prüfung gibt eine klare Antwort. Die KPCh ist bereits wegen der Verfolgung von Falun Gong verurteilt worden. Alles was das Regime jetzt tut, ist nur ein Versuch, die Anzahl seiner bereits gezählten Tage zu erhöhen.

Wir sollten alle falschen Hoffnungen, die wir in die KPCh setzen, loslassen und tapfer die Wahrheit über Falun Gong annehmen. Chinesen sollten sich von den Fesseln der KPCh-Kultur befreien und hart daran arbeiten, ihr wahres Selbst zu finden. Wenn mehr und mehr Menschen aus der KPCh und ihren angegliederten Organisationen austreten, dann ist für die chinesische Nation wirklich die Zeit gekommen, um den Alptraum hinter sich zu lassen und in Licht und Hoffnung zu baden.

Wenn wir uns ein Land ohne jede Moral als einen Zug in den Tod vorstellen, dann ist die KPCh die Lokomotive. Die Welt braucht Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht und die Menschen in Festlandchina brauchen es sogar noch mehr.

  • Veröffentlicht am:
  • 29.04.2013

Unterschriftensammlung, um den älteren Herrn Sun Yuqiang zu retten

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Hebei, China

(Minghui.org) Nachdem vor Kurzem bereits 432 Unterschriften auf eine Petition abgegeben worden waren, setzten sich immer mehr Leute für den Falun Dafa-Praktizierenden Herrn Sun Yuqiang ein, um mit ihrer Unterschrift auf einer weiteren Petition, auch seine Freilassung zu fordern, nachdem er von der KPCh im Kreis Cang, Provinz Hebei, illegal verhaftet und eingesperrt worden war. Manche Menschen ergriffen sogar die Initiative, um sich aktiv an der Sammlung von Unterschriften zu beteiligen.

Herr Sun Yuqiang, 70 Jahre alt, stammt aus dem Dorf Wanghaisi, Kreis Cang, Provinz Hebei. Am 24. Dezember 2012 klärte er Marktbesucher im Dorf Dabeitou, Gemeinde Fenghuadian, über die Zusammenhänge der Verfolgung von Falun Dafa auf und wurde von jemandem, der die Fakten nicht anerkennen wollte, angezeigt. Daraufhin wurde er vom stellvertretenden Leiter der Abteilung des Amtes für Staatssicherheit der Polizei illegal festgenommen und in der Strafanstalt der Stadt Cangzhou eingesperrt. Inzwischen erfolgte sogar die Genehmigung für seine Inhaftierung.

Die Polizei hat einen freundlichen, beliebten 70-jährigen Mann grundlos festgenommen und länger als drei Monate eingesperrt. Seinen Angehörigen wurde mit fadenscheinigen Begründungen das Besuchsrecht verwehrt. Zu dieser kalten Jahreszeit durften sie Herrn Sun Yuqiang weder eine warme Bettdecke noch Winterkleidung zukommen lassen. Die Polizei und das Gericht verbündeten sich und planten, Herrn Sun Yuqiang zu verurteilen. Dieses bösartige Verhalten der Beamten von Polizei und Gericht löste eine starke Unzufriedenheit bei den Bürgern im Kreis Cang aus. Viele Bürger setzten daraufhin, zur Unterstützung und Freilassung Herrn Sun Yuqiangs, ihren Daumenabdruck auf eine Petition.

Im Folgenden einige Geschehnisse hinsichtlich der Unterschriftensammlung:

Geschäftseigentümer hilft bei der Unterschriftensammlung

Vor einigen Tagen traf ein Falun Dafa-Praktizierender bei der Erklärung der wahren Umstände und Sammlung der Unterschriften für Herrn Sun Yuqiang auf einen Geschäftseigentümer. Als er ihm die wahren Umstände erklärt hatte und hoffte, dass er für Herrn Sun Yuqiangs Rettung unterschreiben würde, sagte dieser sofort: „Ja, ich unterschreibe.“ Als der Praktizierende ihn dann fragte, ob die zwei Helfer in seinem Laden auch unterschreiben könnten, sagte er: „Ja, ich werde sie danach fragen.“

Als die zwei Helfer gerade ihren Daumenabdruck auf die Petition gesetzt hatten, hielt ein Lastwagen vor dem Laden an. Als der Praktizierende gerade im Begriff war, den beiden Personen im Lastwagen die Situation bezüglich Herrn Sun Yuqiang zu erklären, kam bereits der Geschäftseigentümer und sagte: „Dieser Falun Dafa-Praktizierende ist nett, es ist richtig, ihm zuzuhören!“ Dann gab er das, was er zuvor über die wahren Umstände erfahren hatte, an die beiden Fahrer weiter. Auch sie gaben bereitwillig ihre Unterschrift per Daumenabdruck.

Der Geschäftseigentümer bot dem Praktizierenden an, auch den Besitzer des Restaurants neben seinem Laden, um seine Unterschrift zu bitten. Und auch dieser unterschrieb die Petition.

„Jeder unterschreibt, um einen guten Menschen zu unterstützen“

Ein Praktizierender sah einmal während er dabei war über die Fakten aufzuklären, vier, fünf Personen am Straßenrand stehen. Er erzählte ihnen daraufhin, was Herrn Sun Yuqiang widerfahren war. Einer von ihnen sagte anschließend: „Einen Menschen zu retten, ist eine gute Sache. Wir unterschreiben.“

Als weitere Leute in der Nähe die Menschenansammlung sahen, kamen sie dazu und fragten, was denn los wäre. Eine Person, die gerade dabei war ihren Daumenabdruck auf die Petition zu setzen, erzählte ihnen von der Unterschriftensammlung. Ein anderer sagte: „Die Kommunistische Partei Chinas kennt nur Bestechung und geht ihrem Ende entgegen. Jeder sollte unterschreiben, um einen guten Mensch zu unterstützen.“

In diesem Moment stieg jemand aus seinem Auto aus und erkundigte sich ebenfalls danach, was los war. Der Praktizierende zögerte zunächst, erklärte ihm dann aber doch die Fakten. Auch diese Person stimmte zu und unterschrieb sofort die Petition. Er erkundigte sich sogar danach, was er noch tun könnte und nahm freudig Materialien mit Informationen bezüglich der Verfolgung von Falun Dafa an.

Über 70 Menschen unterschreiben im Zuge einer Beerdigung per Daumenabdruck

Ein Falun Dafa-Praktizierender nahm vor Kurzem an einer Beerdigung teil, auf der sehr viele Menschen anwesend waren. Er kam mit jemandem ins Gespräch und klärte an einem ruhigen Platz über die wahren Umstände hinsichtlich Herrn Sun Yuqiang Verhaftung auf. Auch dieser Mensch unterschrieb anschließend die Petition für eine Freilassung per Daumenabdruck..Um noch mehr Menschen die wahren Umstände erfahren zu lassen, ging er zu weiteren Gruppen von Menschen, um Unterschriften zu sammeln. Viele Menschen wollten per Daumenabdruck unterschreiben.

Ein Mann, der zuvor gerade über die wahren Umstände informiert worden war, zeigte auf eine andere Personengruppe: „Ich habe schon mit ihnen geredet. Sie wollen auch unterschreiben. Gehen Sie einfach hin.“ Letztlich waren es Unterschriften von über 70 Menschen, die auf dieser Beerdigung ihre Unterschrift gegeben hatten.

„Es fehlen vielleicht nur die Unterschriften von uns beiden“

Einmal besuchte ein Praktizierender ein Ehepaar, das er über die wahren Umstände und die Situation von Herrn Sun Yuqiang aufklären und um die Unterschriften bitten wollte. Während die Frau sofort ihre Unterschrift gab, zögerte ihr Mann noch. Er hatte eine bestimmten Bekanntheitsgrad und hatte Angst, von anderen entdeckt zu werden. Daraufhin sagte seine Frau zu ihm: „Wovor hast du Angst? Es fehlen vielleicht nur die Unterschriften von uns beiden. Vielleicht kann er gerade durch unsere beiden Daumenabdrücke gerettet werden.“ Da gab dann auch ihr Mann seine Unterschrift.

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  • 29.04.2013