Kaohsiung, Taiwan: Weiterhin mit dem gleichen Geist über die wahren Umstände aufklären wie beim Appell vom 25. April (Fotos)

Von den Minghui-Korrespondenten Sun Bo und Su Rong in Kaohsiung, Taiwan

(Minghui.org) Seitdem vor vierzehn Jahren am 25. April 1999 über 10.000 Falun Gong-Praktizierende in Peking friedlich appellierten, klären Praktizierende weltweit beharrlich über die Fakten von Falun Gong und die Verfolgung auf. Praktizierende in Taiwan unternehmen besondere Anstrengungen, um den Touristen aus Festlandchina zu helfen, die wirklichen Zusammenhänge über Falun Gong zu erfahren.

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Touristen aus Festlandchina schauen zu, wie Praktizierende die Falun Gong-Übungen vorführen

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Touristen aus Festlandchina lesen aufmerksam die Informationstafeln

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Touristen aus Festlandchina lesen über die „Neun Kommentare über die kommunistische Partei“ und die Austrittsbewegung aus der KPCh

Die Bucht Xizi in Taiwan befindet sich im Norden des Hafens Kaohsiung, neben der Straße von Taiwan mit dem Berg Longevity als wunderschönem Hintergrund. Es ist ein beliebter Ort für Touristen aus Festlandchina und täglich kommen viele Busse mit Chinesen auf Besichtigungstour. Sie sehen oft Falun Gong-Praktizierende, die die Übungen zeigen und Informationen bereitstellen. Die Falun Gong-Praktizierenden machen dies seit Jahren und es wurde eine wichtige Attraktion für Touristen, die Taiwan besuchen.

Touristen aus Festlandchina können die Friedlichkeit der Falun Gong-Praktizierenden sehen, was ganz anders ist, als das was ihnen von der KPCh in China über die Praktizierenden vorgelogen wird. Nachdem sie die Fakten erfahren haben, treten sie einer nach dem anderen aus der KPCh aus und nehmen eine Haltung für die Gerechtigkeit ein. Viele Falun Gong-Praktizierende opfern freiwillig hier ihre Zeit, um jeden Tag die Touristen über die wahren Umstände aufzuklären und ihnen zu helfen aus der KPCh auszutreten.

Frau Cai Xiuzhi praktiziert seit mehr als zehn Jahren Falun Gong. Sie arbeitet am Morgen in ihrem eigenen Geschäft und schließt es am Mittag. Dann fährt sie auf ihrem Motorrad mit Informationsmaterial zur Bucht Xizi, um die Menschen zu informieren.

Dies macht sie seit über zehn Jahren Tag für Tag, ganz gleich, wie das Wetter ist. Sie erzählt: „Es sind ca. 40 Kilometer für die Hin- und Rückfahrt von meinem Ort zur Xizi Bucht und insgesamt brauche ich täglich zwei Stunden. Gegen 18:00 Uhr bin ich dann wieder in meinem Laden, um alles für das Geschäft am nächsten Tag herzurichten. Bis ich dann nach Hause komme, wird es meistens nach 21:00 Uhr.“ Frau Cai glaubt, dass die Hilfe für die Menschen aus Festlandchina ihre Bemühungen wert ist. Sie berichtete: „Sehr oft ist ein ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Lage, innerhalb von zwei Stunden Dutzenden von Touristen aus Festlandchina dabei zu helfen, aus der KPCh und ihren Organisationen auszutreten.“

Über 30 Jahre KPCh-Mitglied tritt aus der Partei aus

Frau Cai Xiuzhi schilderte, dass sie dort einmal einen ca. 60 Jahre alten Mann gesehen habe, der den Blick aufs Meer genoss. Sie ging zu ihm hin und erkundigte sich: „Darf ich Sie fragen, ob Sie je in die KPCh oder in ihre Organisationen eingetreten sind? Ich möchte Ihnen zu Ihrer eigenen Sicherheit helfen, aus der KPCh auszutreten.“ Der Mann erwiderte, dass er seit mehr als 30 Jahren KPCh-Mitglied sei und niemals aus der KPCh austreten würde, auch nicht wenn er sterben würde.

Frau Cai antwortete: „Kein Problem. Es ist karmische Bestimmung, dass wir uns heute treffen. Ich habe nur die Verantwortung, Sie über die Fakten aufzuklären. Es ist Ihre eigene Entscheidung, ob Sie austreten wollen oder nicht.“ Obwohl der Mann sagte, dass er der KPCh nicht den Rücken kehren würde, sah er freundlich aus und war auch gewillt, Frau Cai zuzuhören. Er fragte sie, warum sie Falun Gong praktizieren würde.

Frau Cai erklärte ihm: „Ich war schwach und oft krank, als ich jung war. Die Ärzte und die Medizin konnten mir nicht helfen, gesund zu werden. Durch das Praktizieren von Falun Gong wurde ich jedoch gesund und daher habe ich jetzt die Gelegenheit, Ihnen zu helfen, aus der KPCh auszutreten, damit sie eine sichere und herrliche Zukunft vor sich haben.“ Sie berichtete ihm auch über die Verfolgung von Falun Gong und das KPCh-Verbrechen des Organraubs an lebenden Menschen und meinte dann: „Die KPCh hat so viel Böses getan und wird ganz bestimmt Vergeltung erfahren. Nur, wenn Sie aus der KPCh austreten, sind Sie auf der sicheren Seiten.“

Sie sprachen ungefähr eine halbe Stunde miteinander. Dann dachte der ältere Herr gründlich nach und sagte: „O.k., ich trete aus.“

Leben ist wichtiger als Geld

Ein Tourist aus Festlandchina behauptete Frau Cai gegenüber: „Die KPCh gibt mir Geld, ich werde aus der Partei austreten, wenn Sie mir auch Geld geben!“ Frau Cai antwortete: „Leben ist wichtiger als Geld. Was können Sie mit Geld ohne Ihr Leben anfangen? Außerdem ist Ihnen Ihr Geld nicht von der KPCh gegeben, es kommt von ihren eigenen Anstrengungen. Ihr Leben wird gesegnet sein, wenn Sie aus der KPCh austreten.“

Sie fuhr fort: „80 Millionen Chinesen haben ihr Leben wegen der KPCh verloren. Sie verfolgt auch Menschen mit religiösem Glauben und verfolgt Falun Gong. Sie raubt sogar lebenden Falun Gong-Praktizierenden ihre Organe. Wussten Sie das?“

„Gutes wird belohnt werden und Böses wird Vergeltung erfahren. Die KPCh wird aufgelöst werden, das ist ein Auftrag des Himmels. Jedes KPCh-Mitglied ist Teil von ihr, daher kann man nur wirklich sicher sein, wenn man austritt. Leben ist wertvoll. Wenn Katastrophen kommen, wird es kein Entkommen geben, ob man arm oder reich ist! Sie entscheiden selbst über Ihre Zukunft!“

Nachdem der Mann all dies gehört hatte, stimmte er zu: „Also gut, ich trete aus. Falun Dafa ist gut! Zhen-Shan-Ren ist gut!“

KPCh-Sekretär bedroht Praktizierende, stimmt aber am Ende einem Austritt aus der Partei zu

Ein Tourist arbeitete an seinem Arbeitsplatz als KPCh-Sekretär. Als ihm Frau Cai von der Möglichkeit des Austritts aus der KPCh berichtete, packte er grob die Namensliste mit den Parteiaustritten, die Frau Cai in Händen hielt und drohte damit, sie ins Meer zu werfen.

Ganz ernst forderte ihn Frau Cai auf: „So dürfen Sie sich nicht benehmen. Wir sind Freiwillige und wir kommen hierher, um Ihnen zu helfen, weil wir alle gutherzig sind. Nur, wenn Sie aus der KPCh austreten, können Sie sich Ihre Zukunft sichern. Sie müssen nur mit einem gütigen Gedanken in Ihrem Herzen aus der KPCh austreten und das wird Ihre Arbeit nicht beeinträchtigen.“

Am Ende verstand der Mann. Er gab Frau Cai die Namensliste zurück, nickte mit dem Kopf und bat lächelnd: „Bitte helfen Sie mir auch, aus der KPCh auszutreten.“

Pensionierte Beamte treten aus der KPCh, der Jugendliga und den Jungen Pionieren aus

Frau Cai erinnerte sich, dass sie einmal beobachtete, wie zwei Menschen ganz langsam dahingingen. So ging sie zu ihnen hinüber und fragte: „Sind Sie beide pensioniert?“ Einer von ihnen antwortete: „Ich bin schon lange pensioniert.“ Frau Cai erzählte: „Viele Menschen treten aus allen KPCh-Organisationen aus, wenn Sie pensioniert sind!“ Der andere sagte zu ihr: „Wir können nicht austreten. Wenn wir das machen, werden wir bei unserer Rückkehr getötet.“

Frau Cai bedeutete: „Es gibt keinen Grund zur Angst. Die KPCh hat nur über 70 Millionen Mitglieder, doch es gibt 1.3 Milliarden Chinesen. Die Kraft von 1.3 Milliarden vereinten Menschen ist riesig.“ Sie blieben stehen und sagten dann zu Frau Cai mit einem Lächeln: „Ja, da haben Sie recht! 1.3 Millionen Menschen sind kraftvoll.“ Frau Cai stellte ihnen dar, dass sie aus der KPCh und ihren Unterorganisationen austreten müssen und zeigte ihnen eine Anzahl von Pseudonymen, aus denen sie auswählen sollten. Jeder von ihnen wählte ein Pseudonym und erklärte seinen Austritt aus der KPCh.

In den vergangenen 14 Jahren haben viele Falun Gong-Praktizierende in Taiwan so wie Frau Cai beständig über die wahren Umstände aufgeklärt und sich gleichzeitig friedlich der Verfolgung widersetzt. Sie nutzen jede Gelegenheit, um zur Errettung von Menschen beharrlich über die Fakten zu informieren. Die Praktizierenden erlebten über die Jahre hinweg eine Veränderung der Situation, wobei immer mehr Chinesen ihre Unterstützung für Falun Gong bekunden.

  • Veröffentlicht am:
  • 30.04.2013
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Das Trugbild der Selbstverbesserung der KPCh mit Vernunft durchschauen

Von einem Falun Dafa-Praktizierenden in Festlandchina

(Minghui.org) Vor einiger Zeit erschienen auf chinesischen Webseiten eine Serie von Nachrichten wie z.B. über die Themen „Korruption bekämpfen“, „Reform der Umerziehung durch Arbeit“, „Schwarze Kulisse hinter dem Arbeitslager Masanjia“, „Gerichtsverhandlungen über Bürgerrechte“ usw. Sogleich beginnen manche Praktizierende wieder zu denken: Vielleicht setzt die KPCh erneut eine „Reform“ an, um sich selbst zu „verbessern“? In ihren Herzen steigt wieder die Hoffnung gegenüber der KPCh. Allerdings finde ich, die Dafa-Jünger sind schon bis heute durchgekommen, wir sollten mit Vernunft und auf der Basis des Fa die bösartige KPCh klar durchschauen, sonst würde unser eigenes menschliches Herz mitgerissen werden, sodass der Prozess der Fa-Berichtigung beeinträchtigt wird und wir für diesen Schaden selbst die Verantwortung übernehmen müssen.

Deshalb möchte ich über meine persönlichen Verständnisse in dieser Hinsicht einige Punkte mit euch austauschen.

1. Was ist eigentlich das Wesen der KPCh? Kann die KPCh von sich aus ihr Wesen ändern?

Wie wir alle wissen, ist das Wesen der KPCh ein roter böser Drachen, den die alten Mächte gezielt zur Sabotage der menschlichen Zivilisation und der Fa-Berichtigung bzw. zur Verfolgung von Dafa-Jüngern eingerichtet haben. Obwohl sie in ihrem historischen Entwicklungsprozess mehrmals Toleranz und Verständnis gegenüber Dissidenten zeigte, war das stets nur eine Selbstrettungsstrategie in einem Moment, als sie kaum noch überleben konnte. Danach öffnete sie wieder ihren Mund und fraß die Menschen. Wenn ihr Wesen schon so ein böses Ding ist, ist unsere Hoffnung auf ihre Selbstverbesserung nur reine Phantasie, ein Traum oder ein nicht erfüllbarer Wunsch. Wenn man hofft, dass ein böser Dämon sich der Güte zuwendet, das ist wie mit einem Tiger um sein Fell zu diskutieren – letztendlich schaden wir nur uns selbst.

2. Hat die KPCh noch eine Chance, durch Selbstverbesserung überleben zu können?

Wie wir wissen, hat die KPCh in ihrer Geschichte viel zu viele Gräueltaten begangen; Millionen von Menschenleben wurden zerstört, unzählige Unschuldige verurteilt. Sie kann diese Schuld niemals wieder gutmachen! Das liegt einzig in der Hand des Meisters.

Nach dem Erscheinen der „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ und dem Artikel „Das Rad in Richtung Menschenwelt drehen“ (Li Hongzhi, 15.02.2005) war es eigentlich schon klar, dass die KPCh ihre letzte Chance schon verloren hat. Von oben bis unten hat sie schon keinen Lebensraum mehr im Kosmos. Alle Gottheiten wollen die KPCh vernichten! Was nutzt es, auch wenn die KPCh eine sogenannte „Selbstreform“ durchführen würde? Die Gottheiten erkennen sie nicht an! Der Meister erkennt sie nicht an! Hat sie noch eine Chance? Falls Dafa-Jünger immer noch „Hoffnung“ in die häretische KPCh setzen, ist das dann keine Kleinigkeit, sondern ein Hindernis für die Fa-Berichtigung, denn sie wird am Ende der Fa-Berichtigung beseitigt werden. Aber du setzt noch „Hoffnung“ in sie!? Deswegen müssen Dafa-Jünger in dieser Hinsicht unbedingt klar sein und nicht unbewusst zum Hindernis der Fa-Berichtigung werden.

3. Was ist das Wesen der sogenannten „Selbstverbesserung“?

Warum zeigt die KPCh am Ende der Fa-Berichtigung das Trugbild der „Selbstverbesserung“? Eigentlich ist das alles nur eine Täuschung. Es ist nicht so, dass sie sich wirklich verbessert, denn die wahre bösartige Natur der KPCh kann sich überhaupt nicht verändern. Nur weil die bösen Faktoren der KPCh in anderen Räumen immer mehr beseitigt werden, zeigt sich ihre häretische Kraft nicht mehr so stark, sodass sie sich nicht mehr flächendeckend und nicht mehr so bösartig zeigt. Aber an den Orten, wo sie noch nicht gründlich bereinigt ist, ist sie noch genauso bösartig.

Der Meister sagte:

„Zu Beginn der Verfolgung konnten sie in der ganzen Welt verrückt spielen und danach nur noch im System des Komitees für Politik und Recht sowie in den Gefängnissen, Polizeiämtern, im System der Staatssicherheit und der Arbeitslager.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Washington DC, 14.07.2012.)

Der Grund, warum sie sich nicht mehr so häretisch zeigt, liegt also darin, dass der böse kommunistische Geist in anderen Räumen beseitigt wurde und nicht, dass sie sich gebessert hat!

Jetzt wurden sogar die Gräueltaten im Arbeitslager Masanjia von den chinesischen Medien ans Licht gebracht; hat sich die KPCh nicht doch selbst verbessert? Nein. Darin steckt ein Schlüsselpunkt. In der Fa-Erklärung hat der Meister schon ganz klar erklärt, auch wenn die alten Mächte im Kosmos die KPCh benutzt haben, wird sie am Ende trotzdem aussortiert. Deswegen werden die alten Mächte am Ende nicht nur die an der Verfolgung beteiligten bösen Faktoren beseitigen, sondern auch die an der Verfolgung beteiligten Menschen, die sich nicht richtig positioniert haben.

Nun hat die KPCh damit begonnen, Sündenböcke in ihren eigenen Reihen zu finden, z.B. einige Mitglieder wegen Korruption zu bestrafen. Das ist eben eine Art und Weise von den alten Mächten, die Menschen, die sie nicht mehr haben möchte, auszusortieren, es ist auf keinen Fall so, dass die KPCh sich gebessert hat. Das findet auch nur statt, nachdem die alten Mächte keinen Nutzen mehr in diesen Menschen sehen. Aber wir Dafa-Jünger dürfen auf keinen Fall davon verwirrt sein und uns täuschen lassen, dass das kommunistische Regime dabei ist, sich zu „verbessern“, das wäre problematisch. Am bedauernswertesten ist das Schicksal der Menschen, die sich an der Verfolgung beteiligt haben, weil sie nicht in die Zukunft eintreten können.

Zusammengefasst müssen wir Dafa-Jünger in der Zeit der Fa-Berichtigung unbedingt eine klare und vernünftige Stellung gegenüber der häretischen KPCh beziehen, wir sollen alle Illusionen und Hoffnungen aufgeben, dass dieses Gift sich noch ändern könnte. Sonst wäre es sehr gefährlich. Wenn wir hoffen, dass das Gift die Menschen nicht mehr vergiften wird, dann würden wir selbst tödlich vergiftet! Das solltet ihr euch merken!

Chinesische Version:
理性看透中共“变好”的假相
Veröffentlicht am:
01.05.2013

Seit zehn Jahren vermisster junger Mann aus der Stadt Zhangjiakou wieder daheim, doch geistig gestört (Fotos)

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Hebei, China

(Minghui.org) Am Abend des 1. Februar 2013 wurde Herrn Li Aixues älterer Bruder vom Büro für Zivilangelegenheiten des Landkreises Xuanhua in der Provinz Hebei benachrichtigt, er solle Herrn Li Aixue abholen und mit nach Hause nehmen. Herr Li war seit zehn Jahren verschwunden. Die Beamten des Büros für Zivilangelegenheiten der Provinz Henan brachten ihn in das Büro für Zivilangelegenheiten des Landkreises Xuanhua. Seine Mutter, heute 84 Jahre alt, hat ihn jeden Tag vermisst. Seine gesamte Familie war sehr erpicht darauf, ihn wiederzusehen.

Als sein Bruder ihn jedoch abholte, war er schockiert und erkannte ihn nicht wieder: Herr Li trug einen zerlumpten Militärmantel, Frauenhosen mit Blumenmuster und ein paar kaputte Schuhe. Er ging gebückt und seine Augen waren trüb. Er hatte Blutergüsse unter dem rechten Auge und Läuse am ganzen Körper. An seinem Handgelenk war ein Namensschild aus einer Nervenheilanstalt. Er reagierte nicht, als sein Bruder ihn ansprach. Seinem Bruder kamen die Tränen, als er sah, was mit Aixue geschehen war. Als er nach Hause kam, war seine Mutter ganz aufgeregt und kam ihm entgegen, um ihn zu begrüßen. Als sie jedoch seine Hände nahm, erkannte er sie nicht. Sie war von todunglücklich.


Herr Li Aixue vor zehn Jahren


Herr Li Aixue

Herr Li Aixue wurde 1971 als Sohn einer Bauernfamilie in der Großgemeinde Shenjing, Landkreis Xuanhua, geboren. Vor über zehn Jahren eröffnete er eine Werkstatt für Motorräder im Dorf Toutaizi im Landkreis Xuanhua und führte mit seiner Mutter ein gutes Leben. Er dachte oft über die Bedeutung des Lebens nach. Als er 1997 Zhuan Falun gelesen hatte, wurden alle seine Fragen beantwortet. Er verstand den wahren Sinn des Lebens und begann, Falun Gong zu praktizieren.

Aixue folgte den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht um ein besserer Mensch zu werden. Nachdem 1999 die Verfolgung von Falun Gong begann, wollte Aixue, so wie andere Falun Gong-Praktizierende, der Öffentlichkeit die Tatsachen über Falun Gong erklären: wie er von der Praktik profitiert hatte und warum Falun Gong gut ist für die Menschen und die Gesellschaft. Er wollte, dass die Menschen nicht auf die Lügen der Medien hereinfallen. Er ging auf die Straße, um Informationsmaterialien zu verteilen und den Menschen zu helfen, die wahren Hintergründe der Verfolgung zu erfahren.

Am Morgen des 12. Februar 2003 wurde Aixue von Beamten der Polizeistation der Großgemeinde Yanghenan im Landkreis Xuanhua verhaftet und in der Haftanstalt Xuanhua eingesperrt. Einen Monat später wurde er zu eineinhalb Jahren Zwangsarbeit verurteilt und in das Zwangsarbeitslager Gaoyang in der Provinz Hebei gebracht.

Um ihn zu zwingen, Falun Gong aufzugeben, wurde er im Arbeitslager auf verschiedene Weisen grausam gefoltert, unter anderem durch Stechen seiner Fußsohlen und besonders lange Stunden Zwangsarbeit. Doch er gab nicht nach. Als es eine Gelegenheit gab, schaffte er es zu fliehen. Die Polizei kam zu seiner Wohnung und den Wohnungen seiner Verwandten und überwachte die Gegend, um ihn zu fangen. Damit er seiner Familie und seinen Verwandten keine Probleme bereitete, beschloss er, nicht nach Hause zu gehen und in Obdachlosigkeit zu leben. Seine Familie hörte danach nie wieder von ihm.

Wie hatte er in den letzten nahezu 11 Jahren gelebt? Wie wurde er geistig gestört? Wer brachte ihn in eine Nervenheilanstalt? Woher wussten die Beamten des Büros für Zivilangelegenheiten der Provinz Henan, dass er aus dem Landkreis Xuanhua kam? Auf diese Fragen gibt es keine Antworten. Aixue, ein offener junger Mann mit freundlichem Charakter, der sehr fachgerecht Motorräder reparieren konnte, hätte ganz einfach eine Arbeit zu finden. Er überlebte die Folter im Arbeitslager ohne psychische Probleme. Zu diesem Zeitpunkt war er gerade mal 32 Jahre alt.

Obwohl Aixue nun seit mehr als zwei Monaten zu Hause ist, ist er noch immer sehr nervös und hat ständig Angst. Er schließt immer die Tür ab und will niemanden sehen. Er mag keine Menschenmengen. Wenn jemand Unbekanntes kommt, versteckt er sich. Manchmal murmelt er etwas von „Umerziehung“ oder davon, Medikamente zu nehmen, was möglicherweise darauf hindeutet, dass er gewaltsam „umerzogen“ werden sollte und man ihm Medikamente verabreichte.

Aixue ist nur einer von viel zu vielen. Zehntausende Falun Gong-Praktizierende sind noch immer in Haftanstalten, Zwangsarbeitslagern, Gefängnissen und Gehirnwäsche-Einrichtungen eingesperrt. Wir hoffen, dass jeder die Wahrheit erfährt und aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) austritt. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, die Verfolgung zu beenden.

  • Veröffentlicht am:
  • 01.05.2013

Provinz Jilin: Falun Gong-Praktizierende Frau Zhang Guozhen gefoltert und verhört

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Jilin, China

(Minghui.org) Frau Zhang Guozhen, eine Falun Gong-Praktizierende im Landkreis Nong’an, Provinz Jilin, wurde am 3. November 2012 von der örtlichen Polizei verhaftet. Sie erhielt von der Frau eines Bekannten einen Anruf, dass sie vorbeikommen solle. Als Frau Zhang ankam, warteten Polizisten auf sie und brachten sie in die Haftanstalt Nong’an.

Frau Zhang wurde am 5. November gegen 7:00 Uhr morgens aus ihrer Zelle gezerrt. Als sie gegen 21:00 Uhr zurückgebracht wurde, konnte sie weder stehen noch gehen. Doch der Wärter zwang sie trotzdem, alleine zu gehen.

Nach grausamen Schlägen während des Verhörs schlimm verletzt

Ihr Gesicht war von Schweiß bedeckt und sie zitterte vor Schmerzen unaufhörlich. Die kriminellen Gefangenen bettelten einen Wärter an, einen Arzt zu holen. Als der Arzt ihre Hose aufschnitt, sah er, dass ihre Beine von Blut bedeckt waren. Ihre Oberschenkel, ihr Gesäß und ihr Körper waren grün und blau. Man konnte kaum eine Stelle an ihrem Körper finden, die unversehrt war.

Als Folge der bösartigen Prügel konnte Frau Zhang ihre Arme und Beine nicht bewegen. Sie konnte nicht sprechen und hatte wegen Brustschmerzen sogar Probleme beim Atmen. Über 30 Personen in der Zelle schluchzten, als sie ihre Verletzungen sahen. Jemand fragte den Wärter: „Wie konnten Sie sie so schlagen?“ Der Wärter antwortete: „Wer hat gesehen, dass sie geschlagen wurde? Sie hat sich verletzt, als sie sich wo eingeklemmt hat.“ Der Wärter zwang Frau Zhang und den Arzt zu sagen, sie hätte sich verletzt, als sie sich wo eingeklemmt hat.

Aufgehängt und schlimm geschlagen

Während des Verhörs befahl Tang Ke, Leiter der Staatssicherheitsabteilung, dass Frau Zhan an den Daumen aufgehängt wird. Ihr gesamtes Körpergewicht hing an ihren Daumen. Vier Wärter schlugen sie mit hölzernen Schlagstöcken und Plastikrohren. Sie befahlen ihr, andere Falun Gong-Praktizierende zu verraten, doch Frau Zhang weigerte sich, irgendetwas zu sagen.

Frau Zhangs Verletzungen waren so schlimm, dass sie nicht aus dem Bett aufstehen konnte. Sie war zu schwach, um zu sprechen, zu essen oder zu stehen. Sie hatte das Gefühl in einem ihrer Beine verloren. Als sie endlich ins Provinzkrankenhaus Jilin gebracht wurde, stellten die Ärzte fest, dass die Nerven in einem ihrer Beine zerstört worden waren. Sie hatte einen Splitterbruch in ihrem Bein. Die Wärter erlaubten niemanden, mit Frau Zhang zu sprechen oder in ihre Nähe zu kommen.

Frau Zhang ist noch immer in der Haftanstalt Nong’an eingesperrt. Ihre Familie darf sie nicht besuchen. Es sind noch keine weiteren Details über ihren Zustand oder die Misshandlungen, die sie erfahren hat, bekannt.

Hauptsächliche Übeltäter:

Zhang Xingliang, stellvertretender Leiter des Polizeiamtes Nong’an: +86-431-83578777, +86-431-83265577(Privat), +86-15500070006, +86-13364600646
Tang Ke, Leiter, der Staatssicherheitsabteilung des Landkreises Nong’an: +86-13596014444, +86-431-83238806

  • Veröffentlicht am:
  • 01.05.2013