Chicago: Falun Gong-Praktizierende gedenken des Appells vom 25. April mit einer Kerzenlichtmahnwache (Fotos)

Von einem Falun Gong-Praktizierenden aus Chicago

(Minghui.org) Falun Gong-Praktizierende aus Chicago veranstalteten am Abend des 25. April 2013 eine Kerzenlichtmahnwache vor dem chinesischen Konsulat zum Gedenken an den Appell vom 25. April 1999.

Am 25. April vor 14 Jahren gingen mehr als 10.000 Falun Gong-Praktizierende zum staatlichen Berufungsbüro in Peking, um die Freilassung von Mitpraktizierenden, die in Tianjin verhaftet worden waren, zu fordern. Die friedliche Veranstaltung wurde von der internationalen Gemeinschaft sehr gelobt. Doch das chinesische kommunistische Regime, damals angeführt von Jiang Zemin, verdrehte die Tatsachen und behauptete, diese friedliche Veranstaltung sei eine „Belagerung der Regierung“, und initiierte daraufhin im Juli 1999 die brutale Verfolgung von Falun Gong. Seit diesem Beginn der Verfolgung bleiben Praktizierende in ihrem Glauben an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht standhaft, wecken das Gewissen der Menschen in der Welt und richten deren Aufmerksamkeit auf die Verfolgung in China.

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Falun Gong-Praktizierende aus Chicago halten eine Kerzenmahnwache vor dem chinesischen Konsulat zum Gedenken an den Appell vom 25. April 1999

Frau He kam im vergangenen Jahr aus China in die USA. Anlässlich der Veranstaltung berichtete sie über ihre Erfahrungen, wie sie durch das Praktizieren von Falun Gong gesund wurde. Während der 14-jährigen Verfolgung wurde sie 4-mal in Arbeitslagern eingesperrt und war dort verschiedenen Foltermethoden ausgesetzt, wie z.B. einer brutalen Zwangsernährung während ihres Hungerstreiks. Trotz schwerer Folter und Gehirnwäsche gab Frau He ihren Glauben an Falun Gong nicht auf.

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Ama, eine Studentin aus Chicago, erfährt bei der Veranstaltung von Falun Gong

Ama, Studentin in Chicago, bemerkte den friedlichen Protest vor dem chinesischen Konsulat, als sie vorüberkam. Sie hielt inne, um mehr zu erfahren, und ließ ein Foto von ihr vor einem Spruchband machen, auf dem die chinesischen Schriftzeichen „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ standen.

Güte wird sich durchsetzen

An der Veranstaltung nahm auch Frau Huang teil. Sie begann im Januar 2000, Falun Gong zu praktizieren. Ihrer Erfahrung nach würden die friedlichen und vernünftigen Anstrengungen der Falun Gong-Praktizierenden immer mehr Menschen helfen, von der Verfolgung zu erfahren. Sie hofft, dass mehr Menschen die bösartige Natur der Kommunistischen Partei Chinas klar erkennen.

Herr Sen Yang, Präsident des Falun Dafa Vereins in der Mitte von USA, sagte: „Am 25. April 1999 hielten mehr als 10.000 Menschen einen friedlichen Appell in Peking. Dies ist ein Tag, der einer Veranstaltung zum Gedenken wert ist. Es war damals das erste Mal, dass ein großer friedlicher Appell für Freiheit unter der strengen Kontrolle des kommunistischen Regimes erreicht werden konnte.

„In den vergangenen 14 Jahren sind Falun Gong-Praktizierende stärker, reifer und vernünftiger geworden. Immer mehr Menschen auf der ganzen Welt erkennen die Wahrheit über Falun Gong. In China sind mehr als 100 Millionen Menschen aus der Kommunistischen Partei Chinas und ihren angegliederten Organisationen ausgetreten. Die Täter der Verfolgung fürchten, dass ihre Verbrechen bekannt gemacht werden. Wir sind friedlich und vernünftig in unseren Bemühungen geblieben, den Menschen die Fakten und Hintergründe bekannt zu machen. Falun Gong, das auf den universellen Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht beruht, ist gut für die Gesellschaft und sollte gefeiert und nicht verfolgt werden.“

  • Veröffentlicht am:
  • 01.05.2013
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Akademikerin von der chinesischen Akademie der Wissenschaften im Frauengefängnis Zhejiang verfolgt

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Zhejiang, China

(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierende Feng Huimin graduierte mit einem Master-Abschluss an der chinesischen Akademie der Wissenschaften. Sie wurde am Abend des 22. Juni 2009 rechtswidrig am Arbeitsplatz in Hangzhou in der Provinz Zhejiang festgenommen und zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Sie wird in der Abteilung Nr. 5 des Frauengefängnisses Zhejiang festgehalten; dort wird sie rund um die Uhr von zwei Häftlingen bewacht.

In diesem Gefängnis werden diejenigen, die sich standhaft nach Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht kultivieren, zuerst alleine in einen Leseraum gesperrt und dort auf vielfältige Weise gequält. Frau Feng wurde im Dezember 2009 ins Gefängnis gebracht. Im Oktober 2012 wurde sie aus diesem Leseraum weggebracht.

Frau Feng Huimin ist ungefähr 31 Jahre alt, ihre Heimatstadt ist Lingyuan in der Provinz Liaoning. Als sie mit dem Praktizieren von Falun Gong anfing, richtete sie sich nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Sie war großzügig und umsichtig. In der Schule leistete sie ausgezeichnete Arbeit und alle pflegten gerne den Umgang mit ihr.

Als die Hochschulaufnahmeprüfungen näher kamen, hatten alle viel mit den Vorbereitungen dafür zu tun. Es war eine geschäftige Zeit mit sehr viel Druck. Trotzdem half Frau Feng anderen Studenten und beantwortete immer geduldig ihre Fragen. Eine Klassenkameradin aus dem regulären Lernprogramm war sehr schlecht in der englischen Sprache und war deswegen sehr frustriert. Frau Feng beobachtete das und bot ihr an, jeden Tag nach der Schule mit ihr Englisch zu lernen.

2000 ging Frau Feng an die Landwirtschaftsuniversität Shenyang und schrieb sich 2004 am Institut für angewandte Ökologie an der chinesischen Akademie der Wissenschaften für ein Master-Studium ein. Im Juli 2007 fing sie nach ihrem Abschlussexamen beim Umweltüberwachungszentrum der Provinz Zhejiang zu arbeiten an. Ob bei der Arbeit am College, beim Masters-Studium oder bei der Arbeit allgemein benahm sich Frau Feng immer nach dem Maßstab einer Kultivierenden. Sie war gütig, aufrichtig und verantwortungsvoll.

Frau Feng wurde festgenommen, weil sie am 22. Juni 2009 nachts in einer Wohngegend Informationsmaterial über Falun Gong verteilte. Sie wurde von Juni bis Dezember 2009 in das Untersuchungsgefängnis Hangzhou gesperrt und dann zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Ende Dezember 2009 wurde sie in das Frauengefängnis Zhejiang gebracht. Sie hielt standhaft ihre aufrichtigen Gedanken aufrecht, wurde jedoch mit brutaler Zwangsernährung gefoltert, lange Zeit mit Handschellen und Fußketten gequält und anderweitig misshandelt.

Laut verlässlicher Quelle ist Frau Feng in der Abteilung Nr. 5 im Frauengefängnis Zhejiang eingesperrt. Seitdem sie im Oktober 2012 aus dem Leseraum verlegt wurde, wird sie ständig von zwei Häftlingen bewacht. Nach den allgemeinen Gefängnisregularien dürfen sich Gefangene Essen kaufen, einmal im Monat ihre Familienangehörigen anrufen, einmal im Monat Besuch haben und zweimal im Monat Briefe schreiben. Es gibt keine Einschränkungen in Bezug auf den Erhalt von Briefen. Frau Fengs Familie darf sie jedoch nicht besuchen, es gibt kein Geld auf ihrem Gefängniskonto und sie kann sich kein Essen kaufen.

Laut Gefängnisregeln müssen sich die Gefangenen alles für ihre eigenen täglichen Bedürfnisse selbst mit dem Geld aus ihrem Gefängniskonto kaufen. Diejenigen, die sich weigern, Falun Gong aufzugeben, werden permanent überwacht. Gütige Gefangene geben manchmal etwas von ihren lebensnotwendigen Bedarfsartikeln den Falun Gong-Praktizierenden. Wenn sie jedoch dabei gesehen werden, werden sie von den Wärtern gemeldet und bestraft.

Personal, das an der Verfolgung von Frau Feng Huimin beteiligt ist:

Li Fangliang, Leiter der Abteilung Nr. 5 des Frauengefängnisses Zhejiang

Zeng Xiaowei und Chen Qingfeng, stellvertretende Abteilungsleiter

Xu Dan, verantwortlicher Wärter

Xia Lianhong, Leiter der „Bildungsabteilung” (Diese Abteilung ist direkt für die Verfolgung der Falun Gong-Praktizierenden zuständig)

Zhang Ying, stellvertretender Leiter der „Bildungsabteilung”: +86-571-89970093, +86-571-89970094, +86-571-89970095

  • Veröffentlicht am:
  • 02.05.2013

Provinz Heilongjiang: Herr Gong Chengge und Herr Sun Fa erneut rechtswidrig verurteilt (Foto)

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Heilongjiang, China

(Minghui.org) Frau Han Xiufang, Frau Liu Chunlan, Herr Gong Chengge und Herr Sun Fa wurden am 4. Februar 2013 heimlich vor das Gericht im Bezirk Aimin in der Stadt Mudanjiang gestellt. Herrn Gong verurteilte man zu viereinhalb Jahren Haft; er wird im Internierungslager der Stadt Mudanjiang festgehalten. Herrn Sun wurde zu vier Jahren verurteilt und man brachte ihn ins Gefängnis.

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Herr Gong Chengge

Herr Gong Chengge ist Mathematiklehrer an der Mittelschule Nr. 2 von Mudanjiang. Wegen seines Glaubens an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht wurde er viele Male verhaftet und verurteilt. Er wurde in den Zwangsarbeitslagern der Städte Mudanjiang, Jixi und Suihua schlimm misshandelt und musste jedes Mal, wenn seine Familie zu Besuch kam, auf einer Trage gebracht werden.

Am 24. April 2003 wurde Herr Gong vom politischen Kommissar des Lagers Wang Hongwu, dem Chef Zhu Lijun, dem stellvertretenden Leiter Wang Haifu, dem Leiter des Geschwaders Qi Min und Dutzenden Wärtern brutal mit einem Seil und Elektrostäben geschlagen. Er war mit Verletzungen übersät.

Beamte der Mudanjiang Staatssicherheitsabteilung und der Yangming Polizeibehörde nahmen Herrn Gong am 12. Dezember 2006 fest, während er in der Schule arbeitete. Erst nachdem die Polizei Geld von seiner Familie erpresst hatte, kam er frei.

Herr Gong wurde im April gemeinsam mit anderen Praktizierenden festgenommen. Am 10. September stellte man ihn rechtswidrig vor das Gericht der Stadt Muling und verurteilte ihn zu dreieinhalb Jahren Haft. Am 25. März 2009 kam er für drei Monate in die Trainingsgruppe des Mudanjian Gefängnisses und später in die Abteilung Nr. 15, wo er gezwungen wurde, harte Arbeit zu verrichten.

Am 14. November 2012 wurden Herr Gong, seine Frau Su Wenling und andere Praktizierende von Chef Wang Baolong und den Beamten Jin Shaogang und Zhu Chenghua vom Büro der Yangming Polizeibehörde des Stadtteils Tielinghe verhaftet. Die Praktizierenden hatten im Dorf Qingmei in Tielinghe Informationsmaterial verteilt. Die Polizei durchsuchte Herrn Gongs Haus und konfiszierte seinen Computer, Drucker und andere persönliche Dinge. Herr Gong und Frau Su wurden im Mudanjiang Internierungslager festgehalten. Frau Su verurteilte man während des Neujahrs 2013 zu einem Jahr Zwangsarbeitslager und sie wurde in das Qianjin Zwangsarbeitslager in der Stadt Harbin gebracht. Ihrer Familie war es nicht erlaubt, sie zu besuchen oder Geld auf ihr Konto zu legen, damit sie sich im Lager Dinge für das tägliche Leben kaufen kann. Ihre Familie macht sich große Sorgen um sie.

Herr Sun Fa vom Bezirk Linkou in Mudanjiang wurde das erste Mal im April 2008 festgenommen. Am 10. September 2008 wurde er vor das Muling Gericht gestellt und zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Er war erst kurze Zeit frei, als er am Nachmittag des 2. November 2012 erneut verhaftet und anschließend zu vier Jahren Haft verurteilt wurde.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/4/27/139073.html
Chinesische Version:
http://www.minghui.org/mh/articles/2013/4/15/-272104.html
Veröffentlicht am:
02.05.2013

Untersuchungshinweis: Ich hörte die Polizei „Sujiatun” erwähnen

Von einem Falun Dafa-Praktizierenden aus der Provinz Hebei

(Minghui.org) Ich bin ein Falun Dafa-Praktizierender aus der Provinz Hebei und ging 2003 nach Peking, um für Gerechtigkeit von Falun Dafa zu appellieren. Ich rief am Platz des Himmlischen Friedens: „Falun Dafa ist großartig! Der Meister ist unschuldig!“ Ich wurde verhaftet und in einen großen Hof gesperrt.

Auch viele andere Falun Dafa-Praktizierende waren dort eingesperrt und wurden verhört. Viele von uns gaben ihre Namen und Adressen nicht preis, weil sonst unsere Familien und örtlichen Regierungsmitarbeiter darin verwickelt worden wären. Jenen, die ihre Identität nicht bekannt gaben, wurden Nummern gegeben.

Ich erklärte den Polizisten weiterhin die wahren Umstände von Falun Dafa und meine Erfahrung, wie ich durch das Praktizieren profitiert hatte. Viele von ihnen wussten, dass Falun Dafa falsch behandelt wird, doch sie fühlten sich hilflos, etwas zu tun, weil sie von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) bezahlt wurden und ihre Befehle erhielten.

Nach zwei Tagen verriet ich ihnen meinen Namen und meine Adresse. Sie riefen mein Provinzbüro in Peking an. Während ich auf meine Abholung wartete, belauschte ich ein Gespräch zwischen zwei Polizisten über das, was mit jenen passieren würde, die ihre Namen nicht verrieten. Einer der Polizisten sagte: „Gut, fahrt fort, sie nach Sujiatun zu bringen.“

Als ich weiterhin wartete, kamen mehrere Lastwagen mit Behälter an. Die Polizei rief Nummern und wies die Praktizierenden in die Lastwagen ein. Jene, die sich weigerten zu kooperieren, wurden aufgegriffen und in die Laster gehievt.

Das habe ich 2003 beobachtet. Ich hatte noch nie zuvor von Sujiatun gehört und wusste nicht, was das war. Nun weiß ich, dass jene Falun Dafa-Praktizierenden, die sich geweigert hatten ihren Namen und ihre Adressen bekannt zu geben, in das Sujiatun Konzentrationslager (in der Stadt Shenyang, Provinz Liaoning) gebracht wurden und eine Lebendorganbank für das kommunistische Regime bildeten.

  • Veröffentlicht am:
  • 01.05.2013