Deutschland, München: Bei Gesundheitsausstellung über Falun Gong informiert

Von Praktizierenden in Bayern, Deutschland

(Minghui.org) Vom 12. bis 14. April 2013 fand in München eine populäre Gesundheitsausstellung mit der Zielgruppe der Generation der „Babyboomers“ statt. Örtliche Falun Gong-Praktizierende waren hierbei ebenfalls mit einem Informationsstand anwesend. Sie stellten den Menschen den spirituellen Kultivierungsweg Falun Gong (auch Falun Dafa genannt) vor und informierten sie über die seit 1999 in China stattfindende grausame Verfolgung und Folter an Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas.

Viele Besucher der Ausstellung waren an der Vorführung der Falun Gong Übungen interessiert und wollten wissen, wie sie das Praktizieren der Übungen lernen können.

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Eine Dame möchte mehr über Falun Gong erfahren

Die Menschen waren schockiert, als sie von der brutalen Unterdrückung und vom staatlich sanktionierten Organraub an Falun Gong-Praktizierenden in China hörten. Viele von ihnen unterschrieben die Petition für eine Beendigung der Verfolgung und des Organraubs.

Eine Dame stellte fest, dass das kommunistische Regime die traditionelle chinesische Kultur zerstört, und fragte: „China hat so große Philosophen wie Laotse und Konfuzius, eine brillante alte Zivilisation und Dinge wie die chinesische traditionelle Medizin. Warum nur wurde die häretische kommunistische Partei in China eingeführt?“

Während dieser dreitägigen Veranstaltung erfuhren viele Deutsche die Fakten und Hintergründe von Falun Gong.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/4/24/139036.html
Chinesische Version:
慕尼黑健康博览会上传真相(图)
Veröffentlicht am:
03.05.2013

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Symposium über den Organraub in China in der israelischen Knesset

(Minghui.org) Am Mittwoch, dem 24. April 2013, wurde im israelischen Parlament (die Knesset) ein Symposium über „Die Verantwortung des Staates Israel bezüglich des Organraubes an politischen Gefangenen in China“ abgehalten.

Auf dem Symposium wurde der Dokumentarfilm „Freies China: Der Mut zu Glauben (Gewinner von fünf Auszeichnungen bei internationalen Filmfestivals) gezeigt sowie die Zeugenaussage von Herrn Lizhi He, einem Falun Gong-Praktizierenden und ehemaligen politischen Gefangenen in China, gehört. Herr He reiste speziell wegen dieses Symposiums aus seiner gegenwärtigen Heimat Kanada an.


Herr Lizhi He sagt über die unmenschliche Folter in China aus

Trotz voller Terminkalender nahmen zehn Mitglieder der Knesset an diesem Symposium teil sowie Knesset-Personal und Zuschauer. Ebenso anwesend waren ein national ausstrahlendes wöchentliches TV-Programm und andere Medien. Knesset-Mitglied Feiglin und Herr He wurden von einem sehr populären Radioprogramm interviewt.


Das Symposium wurde von dem wöchentlich und national ausstrahlenden TV-Programm „Ro’im Olam“ aufgezeichnet

Sich gegen die Verfolgung von Falun Gong aussprechen

Die Initiative, dieses Symposium in der Knesset zu veranstalten, ging von Mosshe Feiglin aus, neugewähltes Knesset-Mitglied (KM) und gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender der Knesset. Herr Feiglin hatte in den letzten Jahren wiederholt seine Stimme gegen die Verfolgung von Falun Gong erhoben und sich öffentlich über die Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch die chinesischen Behörden geäußert.

In seiner Eröffnungsrede sagte Herr Feiglin, dass er unter Druck gesetzt wurde, um das Symposium abzusagen, und andere Mitglieder der Knesset ebenso unter Druck gesetzt worden seien, damit diese nicht an dem Symposium teilnehmen. Des Weiteren bemerkte er, dass viele Mitglieder der Knesset, die nicht bei diesem Symposium anwesend sind, dennoch mit diesem Thema sympathisieren.

Herr Feiglin bemerkte: „Sie können Argumente haben, aber es gibt eine rote Linie, die sehr leicht gefunden werden kann, und über dieser Linie hinaus kann es keinerlei Rechtfertigungen bzw. Argumente mehr geben. Die Gräueltaten des gewalttätigen Organraubs – das Stehlen menschlicher Organe – ist unfassbar und geschieht jetzt in unserer Welt, weil die Welt nicht ihre Stimme laut genug dagegen erhebt – sie ist viel zu ruhig. Aber jetzt, wo die Welt erwacht und alle Parlamente ihre Stimmen erheben, wird es nicht mehr möglich sein, dass das israelische Parlament sich schweigend verhält.“

Ein Opfer sagt aus

Herr Feiglin stellte Herrn Lizhi He (49) vor, ein Opfer der Einkerkerung und Folter, der eigens aus Kanada gekommen war, um an diesem Symposium teilzunehmen. Herr He wurde mit Hilfe der kanadischen Behörden aus China errettet. 1280 Tage (dreieinhalb Jahre) ungesetzliche Einkerkerung und mentale sowie körperliche Folter hätten fast sein Leben gekostet.

Herr He wurde monatelang gezwungen, völlig bewegungslos in einer festgelegten Position auf einem harten Brett zu sitzen; im Winter längere Zeit völlig nackt in Eiswasser eingetaucht; immer wieder daran gehindert, zu schlafen bzw. die Toilette zu benutzen; mit elektrischen Schlagstöcken elektrisiert und gezwungen, verleumdende Literatur über Falun Gong zu lesen. In einem Winter wurde er gezwungen, bei extrem kaltem Wind zu rennen, zu hüpfen und Liegestütze zu machen. Es war so kalt, dass der austretende Schweiß seines Körpers sofort zu Eis gefror. Anschließend musste er für lange Zeit aufrecht stehenbleiben.

Die Folter und das daraus folgende Monate lang anhaltende hohe Fieber griff Herrn Hes Lungen an. Er hustete Blut, hatte Atembeschwerden und bekam darüber hinaus schwere Nierenprobleme, wodurch in seinem Urin Blut auftrat. Er befand sich am Rande des Todes, wurde dennoch gezwungen, viele Stunden täglich und mehrere Monate lang einen Graben auszuheben und Steine zu schleppen.


Von links nach rechts: der Überlebende der Folter Lizhi He, stellvertretender orsitzender der Knesset (KM) Feiglin und der Vorsitzende des israelischen Falun Gong-Informationszentrums Herr Bar-illan

„Nie mehr wieder“

Die Zeugenaussage dieses gütigen Mannes verursachte ein düsteres Bild. Herr He schloss seine Aussage mit den Worten: „Die Menschen in Israel erinnern sich noch intensiv an das Leiden durch den Holocaust und sind sich meiner Meinung nach über die Folgen für die Opfer bewusst, wenn die Wahrheit und die Tatsachen eines Völkermordes auf blinde Augen und taube Ohren stoßen. ‚Nie mehr wieder‘ ist unser Versprechen gegenüber der gesamten Menschheit und ebenso ein Schwur, der von Gott gehört worden ist. Die Verfolgung von Falun Gong muss enden! Die Verbrechen des Organraubs müssen enden! Wir müssen den Übeltätern sagen: ‚Es reicht!‘ Ihre Worte werden Leben retten; Ihre Handlungen werden von Gott gesegnet sein. Ich danke Ihnen.“

„Die Stärke einer Nation wird an ihren moralischen Werten gemessen“

Ein angesehener Gast unterstützte die Sache: Natan (Anatoli) Sharansky, Vorsitzender der Jewish Agency for Israel. Er selbst war in der Sowjetunion ein politischer Häftling und wurde aufgrund massiver weltweiter Unterstützung gerettet. Herr Sharansky sprach über seinen Glauben: „Israel hat als Nation der Welt eine moralische Botschaft zu vermitteln. Die Stärke einer Nation wird an ihren moralischen Werten gemessen. Eine Nation kann stark erscheinen, doch wenn sie ihre Moral verliert, wird sie zwangsläufig schwach werden.“ Darüber hinaus erzählte er dem Forum, dass er sich vor Jahren als Wirtschaftsminister mit seinem chinesischen Amtskollegen getroffen hatte und diesem in dem Versuch, das Thema der Menschenrechte auf den Tisch zu bringen, erzählte, dass er ein politischer Häftling gewesen war. Dies löste für alle Teilnehmer des Treffens offensichtliches Entsetzen aus.


Natan (Anatoli) Sharansky Vorsitzender der Jewish Agency for Israel und selbst politischer Häftling in der Sowjetunion, kam zur Unterstützung des Forums

Langfristige rabbinische Unterstützung

Seit Jahren zeigen viele Rabbis in Israel aktiv ihre Unterstützung. Rabbi Meir Halevi, vom wiederbelebten alten Jewish Rabbinical Council „Sanhedrin“ fragte: „Warum verfolgen sie (das chinesische Regime) diese Menschen? Weil diese Menschen drei Prinzipien haben: Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Diejenigen, die Wahrhaftigkeit verfolgen, zeigen, dass sie die Lügen unterstützen; diejenigen, die Barmherzigkeit verfolgen, zeigen, dass sie das Böse unterstützen; und diejenigen, die Nachsicht verfolgen, zeigen, dass sie definitiv nicht nachsichtig sind.“ Der neue „Sanhedrin“ begann vor einigen Jahren seine Aktivität und wählte als ersten Fall die Verfolgung von Falun Gong.*

Rabbi Uri Sharki sagte, dass es von höchster Bedeutung sei, dieses Thema in das jüdische Volksparlament zu bringen. Rabbi Elyakim Levanon stimmte dem zu und sagte zu dem Opfer: „Sie haben Glauben, wir haben Glauben – der Glaube wird siegen.“

„Menschen für ihren Glauben zu misshandeln, muss aufhören“

Die Organisatoren veröffentlichten einen Beschluss, in dem Folgendes steht: „Wir, die Teilnehmer dieses Symposiums, fordern, dass die chinesische Regierung die Praktik des Organraubes beendet; das ‚Abbild Gottes‘ [des Menschen], was uns allen gemeinsam ist, respektiert; und mit der Verfolgung und Misshandlung von Menschen aufgrund deren Glauben aufhört. Die Liberale Lobby der Knesset wird diese schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen in China weiter verfolgen und auf ihren moralischen Forderungen bestehen bleiben.“

Das Symposium war das erste Thema, das von der kürzlich etablierten Liberalen Lobby veranstaltet worden war, und wurde von dem israelischen Zweig von New Tang Dynasty Television mitveranstaltet.

* Israeli Rabbinical Council Finds Chinese Regime Liable for Falun Gong Deaths:
http://www.faluninfo.net/article/750/Israeli-Rabbinical-Council-Finds-Chinese-Regime-Liable-for-Falun-Gong-Deaths/

  • Veröffentlicht am:
  • 03.05.2013

Herr Liu Wenwei, ehemaliger Angestellter der Staatsanwaltschaft der Eisenbahn von Harbin, kam während der Verfolgung zu Tode

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Heilongjiang, China

(Minghui.org) Als ehemaliger Angestellter der Staatsanwaltschaft der Eisenbahn von Harbin begann Herr Liu Wenwei im Jahre 1999 mit dem Praktizieren von Falun Gong. Während der vergangenen 13 Jahre wurde er dreimal inhaftiert, zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt und zweimal der Folter in einer Gehirnwäsche-Einrichtung unterzogen. Sein Zuhause wurde viermal durchwühlt und er selbst wurde ständig überwacht. Auf seiner Arbeit wurde ihm eine neue Tätigkeit zugewiesen. Am 11. November 2012, im Alter von 51 Jahren, verstarb Herr Liu wenige Tage nach der Entlassung aus einer Gehirnwäsche-Einrichtung.

Am Morgen seines Todestages zwang Gao Dayong, ein Polizist des Büros 610 des Eisenbahnbüros von Harbin, immer noch Herrn Lius Mutter, eine Reueerklärung zu schreiben, obwohl seine Mutter gar nicht Falun Gong praktiziert.

Nachfolgend die Beschreibungen von Herrn Liu, über das, was er während seiner Verfolgung erlebt hatte.

Verfolgt wegen des Appells in Peking

Am 18. März 2000 war ich auf dem Weg nach Peking, um dort um Gerechtigkeit für Falun Gong zu appellieren. Dies ist ein verfassungsmäßiges Recht. Dennoch wurde ich unterwegs von Sicherheitsagenten des Eisenbahnbüros von Harbin verhaftet und zurück nach Harbin gebracht. Während meiner 15-tägigen Haft in der Haftanstalt der Eisenbahn wurde ich geschlagen und beschimpft. Nachdem ich freigelassen worden war, setzte mich meine Arbeitsstelle, die Staatsanwaltschaft der Eisenbahn von Harbin, auf eine Bewährungsfrist von März bis Dezember 2000. Meine Freiheit wurde begrenzt und mein Gehalt auf 195 Yuan (ca. 19,50 €) pro Monat gekürzt.

Am 30. April 2000 kamen Polizisten der Polizeiabteilung der Eisenbahn von Harbin an meinen Arbeitsplatz und verhafteten mich mit der Begründung „mich daran zu hindern, erneut nach Peking zum Appellieren zu gehen“. Ich wurde 13 Tage lang eingesperrt und gleichzeitig wurde mein Gehalt eingezogen. Ich wurde über 27 Stunden lang an Handschellen aufgehängt, durfte weder essen, noch schlafen oder die Toilette benutzen. Darüber hinaus wurde ich ohne Unterlass beschimpft.

49 Tage eingesperrt und brutal geschlagen wegen Erklärung der wahren Umstände

Am 15. Oktober 2000 wurde ich von Polizisten der Polizeiabteilung Nangang von Harbin verhaftet, weil ich öffentlich meinen Mitmenschen die wahren Umstände über die Verfolgung erklärte, 49 Tage lang eingesperrt und mein Arbeitgeber zog erneut meinen Lohn ein. Am Abend meiner Verhaftung befahlen der Direktor der Polizeistation Hexing zusammen mit den Polizisten Wang Xiaodong und Zhao Gunagcai anderen, mich zu schlagen. Sie zogen mir eine Plastiktüte über den Kopf, traten mir auf die Brust und brachen einige meiner Rippen. Ich wurde die ganze Nacht hindurch gefoltert. Meine Arme waren mit Blutergüssen übersät und ich empfand extreme Schmerzen. Am nächsten Tag wurde ich in die Haftanstalt Nangang gebracht. Dort nahmen mir die Häftlinge meine Winterkleidung weg und ich wurde jeden Tag geschlagen und beschimpft. Das Essen war sehr schlecht und ich durfte nicht die Toilette benutzen.

Während drei Jahre Zwangsarbeit mit dem Eisenstuhl, Schlafentzug und Sklavenarbeit gefoltert

Am 15. Januar 2001 wurde ich erneut an meinem Arbeitsplatz verhaftet, nachdem mich ein Kollege bei den Behörden gemeldet hatte. Verurteilt zu drei Jahren Zwangsarbeit, wurde ich zuerst in das Fuyu Zwangsarbeitslager gebracht und dann in das Shuanghe Zwangsarbeitslager in Qiqihar. Mein Arbeitgeber zog erneut mein Gehalt ein und stoppte alle Boni sowie andere Vergütungen.

Im Sommer 2002 fuhr ein Zementlaster über meine Beine, sodass diese fast vollkommen taub waren. Die Wärter des Lagers arrangierten mit Absicht, dass ich zwischen zwei Häftlingen schlafen musste, die beide Krätze hatten. Später erkrankte ich ebenso an Krätze, die niemals ganz an meinen Beinen ausheilte.

Im Fuyu Zwangsarbeitslager wurde ich oft von Wärtern und Häftlingen geschlagen und beschimpft. Ich musste schwere Arbeit verrichten und Gehirnwäsche-Sitzungen besuchen. Wenn ich versuchte, sie davon abzuhalten, mich zu foltern, zwangen sie mich, eine ganze Woche lang auf einem Eisenstuhl zu sitzen und verlängerten meine Strafe um einen Monat. Darüber hinaus zwangen sie mich, eine mir unbekannte Drogen zu nehmen, durch die ich über eine Woche lang unter allergischen Reaktionen litt. Mir wurde nicht gestattet, die Toilette zu benutzen.


Folter-Nachstellungen: Ein Eisenstuhl

Im März 2003 versuchten sie erneut, mich zu „transformieren“. Sie öffneten das Zellenfenster, zwangen mich mit nackten Füßen auf einem Eisenstuhl zu sitzen und entzogen mir den Schlaf. Sie erlaubten mir nicht, dem Staatsanwalt im Arbeitslager von der Folter zu berichten, noch durfte meine Familie mich besuchen. Die unmenschliche Behandlung, unter der ich diese drei Jahre leiden musste, ist jenseits jeglicher Beschreibung.

Am 28. Dezember 2003 wurde ich freigelassen.

Eine neue Arbeit erhalten und ständig überwacht

Im Januar 2004 hoffte ich, wieder zur Arbeit zurückkehren zu können. Da ich die letzten Jahre keinerlei Lohn erhalten hatte, litt meine Familie unter großen Schwierigkeiten. Die Funktionäre bei der Staatsanwaltschaft der Eisenbahn von Harbin wiesen mir eine Arbeit bei der Hausverwaltung der Eisenbahn zu.

Ich war mit dieser neuen Arbeit nicht einverstanden, konsultierte Anwälte und Gerichte. Mir wurde mitgeteilt, dass es kein Gesetz geben würde, dass es Falun Gong-Praktizierende nicht erlauben würde, in der Staatsanwaltschaft zu arbeiten. Ich habe immer hart gearbeitet und war sogar für meine Leistungen in den Jahren 1998 und 1999 ausgezeichnet worden.

Während ich bei der Hausverwaltung der Eisenbahn arbeitete, wurde ich kontinuierlich überwacht und belästigt. Während den Feiertagen im Oktober 2006 wurden Leute angewiesen, mich um meine Wohnung herum zu überwachen. Meine Familie und mir wurde ständig nachgestellt. Sie drohten mir und sagten, dass ich Harbin nicht verlassen dürfe. Manchmal hatte ich Angst, nach Hause zu gehen. Oft wachte ich mitten in der Nacht durch Albträume geplagt auf.

Verhaftet und zur Gehirnwäsche gebracht

Am Morgen des 13. August 2009 versetzte mich der Divisionschef Zhang Xibin zu einer Unterabteilung. Als ich am Tor ankam, wurde ich von mehreren Personen in einen Polizeiwagen gestoßen und in die Wuchang Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht. Vom 13. August bis 13. September 2009 wurde ich in dieser Gehirnwäscheeinrichtung brutal gefoltert. Fu Yanchun, Zhu Xianwu und Jing Ji folterten mich durch Anlegen von Handschellen, Auseinanderziehen meiner Arme, Schlagen und Treten und für lange Zeit in einer kauernden Stellung zu verharren. Meine Nieren wurden verletzt und in meinem Urin befand sich Blut. Mein Rücken schmerzte mich so sehr, dass ich nur noch mit Schwierigkeiten gehen konnte.

Als ich wieder freigelassen wurde, befand ich mich am Rande eines mentalen Zusammenbruchs. Ich konnte nachts nicht mehr schlafen und lebte in beständiger Angst. Meine Ehefrau saß oft an meinem Bett und half mir, den Mut zu leben zurückzugewinnen. Dennoch war ich mental instabil. Die Funktionäre auf der Arbeit bedrohten mich und versuchten mich zu zwingen, Falun Gong zu verleugnen oder eine Garantieerklärung abzugeben, nicht mehr zu appellieren.

Da der 18. Nationale Volkskongress anstand, brachten mich die Funktionäre der Sicherheitsabteilung meiner Arbeit sowie der Sektionschef Zhu Ziquan am Morgen des 17. Oktober 2012 zur Gehirnwäsche-Einrichtung in Qiqihar. Die Funktionäre in der Gehirnwäsche-Einrichtung folterten mich jeden Tag mental. Einige von ihnen bedrohten mich mit elektrischen Schlagstöcken. Es war unerträglich und ich schrieb gegen meinen Willen drei Erklärungen, dass ich Falun Gong aufgebe.

Am 5. November 2012 wurde ich von der Gehirnwäsche-Einrichtung freigelassen. Dennoch fuhren die Polizisten vom Büro 610 der Eisenbahn und der lokalen Polizei damit fort, mich zu überwachen und zu bedrohen. Es war mir nicht mehr möglich, in Frieden zu leben. Des Weiteren konfiszierten sie alle meine Falun Gong-Bücher und Aufnahmen, mein MP3/MP5-Spieler und die Festplatte meines Computers. Die Funktionäre in der Gehirnwäsche-Einrichtung sagten vor meiner Entlassung zu mir, dass sie in meiner Wohnung Überwachungsgeräte installiert hätten. Ich fühlte mich so unsicher und verängstigt, dass ich glaubte, dass ich jeden Augenblick wieder abgeholt werden könnte. Ich war mental instabil und driftete sehr leicht ab.

Meine Ehefrau wurde etwa zu der Zeit, zu der ich freigelassen worden war, ebenso in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht.

Herr Liu Wenwei starb

Am Morgen des 11. November 2012 starb Herr Liu sechs Tage nach seiner Freilassung im Alter von 51 Jahren.

Herr Liu liebte China sehr. Er wollte einfach den Prinzipien Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht folgen und ein guter Bürger sein. Als Herr Liu starb, war seine Familie zerstört.

Verantwortliche der Verfolgung von Herrn Liu:

Gao Dayong, Leiter des Komitees für Politik und Recht des Eisenbahnbüros Harbin und Funktionär des Büros 610 der Eisenbahn
13895750788 (mobil)
Zhu Ziquan, Sektionschef der Sicherheitssektion der Hausverwaltung der Eisenbahn Harbin
13936136231 (mobil)
Zhang Xibin, Divisionschef der Hausverwaltung der Eisenbahn Harbin
13766914115

  • Veröffentlicht am:
  • 03.05.2013

Frau Zhan Yanyan bei der Verteilung von Shen Yun DVDs festgenommen

(Minghui.org) Die Künstlergruppe Shen Yun Performing Arts, die sich der Förderung der traditionellen chinesischen Kultur widmet, ist in der ganzen Welt bekannt und hoch angesehen. Am 11. März 2013 jedoch wurde Frau Zhan Yanyan von Beamten des Büros 610 festgenommen, weil sie Shen Yun DVDs verteilte.

Frau Zhan, aus Pingdu, Provinz Shandong, ging um 11:30 Uhr an diesem Tag ihren Sohn abholen. Auf ihrem Weg nach Hause gab sie am nördlichen Ende der Huashan Straße einem Mann um die 40 Jahre eine Shen Yun DVD als Geschenk. Der Mann fragte: „Geht es dabei um Falun Gong? Sind Sie eine Praktizierende? Bewegen Sie sich nicht.“ Er blockierte beiden den Weg und rief bei der Polizeistation Taishan an, doch da antwortete niemand. Dann rief er einen anderen Mann herbei, der auch fragte: „Sind Sie Falun Gong-Praktizierende? Verhaftet sie, verhaftet sie.“ Dann ging er davon und der erste Mann fuhr fort, die Polizei anzurufen.

Frau Zhan versuchte ihm die Wahrheit zu erzählen und er tat so, als ob er zuhöre, um sie dort festzuhalten. Kurz danach kamen mehrere Beamte der Polizeistation Taishan an und schleppten sie in ihr Auto. Sie rief: „Falun Dafa ist gut!“

Auf der Polizeistation fuhr Frau Zhan fort, den Polizisten die Fakten zu erklären und erzählte ihnen, wie sie sicher sein können. Der Beamte Li Zheng sagte: „Ich will nicht sicher sein. Was können Sie schon tun?“ Gegen Mittag kam Liu Jie von der Anti-Kultabteilung der Polizeistation Pingdu, um sie zu verhören und versuchte sie zu zwingen, etwas zu unterschreiben, aber sie weigerte sich. Um 16.:00 Uhr ließ ein stellvertretender Direktor des Büros 610 in Pingdu sie durchsuchen.

Gegen 17:30 Uhr wurde Frau Zhan nach Pingdu gebracht, wo sie in einem Krankenhaus untersucht wurde. Egal wo sie auch hinging, rief sie: „Falun Dafa ist gut! Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) verfolgt Falun Gong.“

Auf dem Rückweg aus dem Krankenhaus rief sie wieder: „Falun Dafa ist gut!“ Dies zog die Aufmerksamkeit vieler Menschen auf sich. Ein Polizist wollte das verhindern und beschimpfte sie.

Die Polizei brachte sie um 21:00 Uhr in eine geheime Gehirnwäsche-Einrichtung des Büros 610 in der KPCh Schule in Pingdu. Sie befindet sich im hinteren Teil der Schule und hat keine Erkennungsschilder. Ein zweistöckiges Gebäude mit der Bezeichnung „2“ hat gesicherte Türen und Fenster. Jeden Tag wurde sie von mindestens vier Personen einer Gehirnwäsche unterzogen, darunter befand sich eine Person mit Namen Yin Yan der Gemeindeverwaltung Maidishen und ein weiterer Polizist aus der Polizeistation der Taishan Straße. Der stellvertretende Direktor Guo vom Büro 610, Dai Yugang und eine weitere Frau waren ebenfalls daran beteiligt, sie zu quälen.

Eines Nachts bemerkte der stellvertretende Direktor Guo einen Falun Dafa Talisman um den Hals von Frau Zhan. Er wollte ihn packen, doch sie wehrte ihn ab. Guo ergriff danach einen Schuh und befahl den anderen im Raum: „Geht alle hinaus. Ihr habt nichts gesehen.“ Danach schlug Guo ihr mit dem Schuh ins Gesicht. Frau Zhan versuchte Widerstand zu leisten, wurde trotzdem viele Male getroffen.

Noch am selben Nachmittag gingen die Eltern von Frau Zhan zur Polizeistation Taishan, um ihre Freilassung zu ersuchen. Dort trafen sie zufällig auf Zhao Hongwu, dem Direktor der Anti-Kultabteilung der Polizeistation. Zhao bot ihnen an, sie im Austausch für 10.000 Yuan freizugeben.

Nachdem Frau Zhan in der Gehirnwäsche-Einrichtung inhaftiert war, ging ihre Mutter zum Büro 610, um ihre Freilassung zu erbitten. Büropersonal drohte ihr: „Wenn du wiederkommst, werden wir ihre Haftstrafe um ein weiteres Jahr verlängern.“

Guo aus dem Büro 610 befahl Frau Zhan ihm 6.000 Yuan zu geben und zwei Schachteln Zigaretten, etwa im Wert von 400 Yuan. Guo ließ sie dann am 16. März um 10:00 Uhr frei, fünf Tage nachdem sie verhaftet worden war.


KPCh Schule in Pingdu


Das zweistöckige Gebäude mit der Bezeichnung „2“, in dem Frau Zhan festgehalten wurde

Als Ma Guochun in Jahr 2009 Direktor der Polizeistation der Taishan Straße wurde, half er bei der Durchführung der Verfolgung von Falun Gong. Im Jahr 2009 verurteilte er Wang Jiyu, 67 Jahre alt, und Wei Qingzheng aus der Provinz Jilin zu Zwangsarbeit. Im Jahr 2010 haben Beamte der Polizeistationen der Taishan Straße und Pingdu Frau Ma Qin festgenommen. Sie war eine ausgezeichnete Lehrerin in einer experimentellen Schule im Entwicklungsbezirk. Als Frau Ma damals entkommen konnte, wurde sie obdachlos. Im Jahr 2011 verurteilte er die Falun Gong-Praktizierenden Jing Jianmei und Qiu Jing jeweils zu einem Jahr Zwangsarbeit.

Im Jahr 2012 verhaftete er Li Li, Wang Huanzhong und Zong Huiqing. Li Li wurde zu vier Jahren und Wang Huanzhong zu einem Jahr verurteilt. Zong Huiqing, um die 70 Jahre alt, wurde am 13. März 2013 verhaftet und vor Gericht gestellt.

Informationen über Personen, die an der Verfolgung beteiligt waren:

Polizeistation der Taishan Straße:
Ma Guochun, Direktor: +86-13906482705 (Mobil)
Jiang Hanbin, Polizist: +86-13864269886 (Mobil)
Zhang Jinrong, Direktor des Büros 610 in Pingdu: +86-13953216049 (Mobil)
Büro 610: +86-532-88360309
Guo, aus dem Büro 610 in Pingdu
Dai Yugang, aus dem Büro 610: +86-532-87309201

Polizeistation Pingdu:
Tang Longwen, Direktor: +86-13606306367 (Mobil)
Zhao Hongwu, Chef der Kult-Aufklärungsabteilung: +86-15253263357 (Mobil)
Liu Jie: +86-15866870870 (Mobil)
Mu Zhuping, Leiter des inneren Sicherheitsteams: +86-13806395321 (Mobil)

Bitte beziehen Sie sich auf den original chinesischen Artikel für weitere Namen und Telefonnummern.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/4/29/139110.html
Chinesische Version:
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Veröffentlicht am:
03.05.2013