In der Stadt Tangshan im Jahre 2012 über 140 Praktizierende verfolgt (Fotos)

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Hebei, China

(Minghui.org) 2012 wurden in Tangshan mindestens 140 Praktizierende illegal verhaftet. Von ihnen wurden 19 eingesperrt, 52 in Untersuchungsgefängnisse gesteckt und 10 in Zwangsarbeitslager eingewiesen. Bis zu diesem Zeitpunkt befinden sich immer noch 36 in Haftanstalten. Seitdem sie die Fakten kennen, beginnen immer mehr Menschen, Falun Gong zu unterstützen und sorgen dafür, dass ihre Stimmen gehört werden.

Frau Li Shanshan

Frau Li Shanshan ist eine Falun Gong-Praktizierende aus dem Fengrun Bezirk in der Stadt Tangshan. Weil sie für ihren Verlobten, Herrn Zhou Xiangyang, appellierte, wurde sie 2004 zur Ableistung einer 15 monatigen Haftzeit in ein Zwangsarbeitslager eingewiesen. Unter dem Titel „Reise eines jungen Paares: Zhou Xiangyangs Verlobte appelliert sieben Jahre für seine Freilassung“ (http://en.minghui.org/html/articles/2011/6/26/126261.html ) verfasste sie einen offenen Brief. Etwa 2300 Menschen unterzeichneten diesen Brief, um die Rettung von Herrn Zhou zu unterstützen.

Als Frau Li 2011 erneut in ein Zwangsarbeitslager gebracht wurde, weil sie versuchte, ihren Mann zu retten, hatten innerhalb eines Monats 528 Menschen ihre Namen unter den Aufruf für ihre Freilassung gesetzt. Inzwischen hat die Zahl der Unterschriften 2000 überschritten.

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Frau Li Shanshan

Ein Mann mittleren Alters sagte: „Die Frau von Herrn Zhou hat so gut geschrieben, dass ich den Brief viele Male gelesen habe – ich kann ihn fast auswendig. Meine ganze Familie hat die Petition für seine Rettung unterschrieben!“ Eine Frau mittleren Alters verkündete öffentlich: „Mein ganzes Dorf praktiziert Falun Gong. Wir sind ehrlich und aufrichtig und meine ganze Familie hat die Petition unterschieben.“ Ein Paar, Mitte 60, sagte: „Wir unterschreiben die Petition, weil Falun Gong-Praktizierende alle gute Menschen sind.“ Manche Dorfbewohner baten diejenigen in ihrer Nähe, die Petition ebenfalls zu unterschreiben.

Ein Herr, Mitte 50, sagte: „Ich war in Tränen, als ich diesen Brief las. Das kommunistische Regime ist wirklich schrecklich, gute Menschen so brutal zu foltern.“ Eine Dame sagte ärgerlich: „Die Regierung handelt falsch. Wie kann sie gute Menschen misshandeln, anstatt die korrupten Beamten zu bestrafen? Wir alle setzten unsere Namen unter den Aufruf, Herrn Zhou freizulassen. Viele von uns waren in Tränen über den Brief – die Praktizierenden werden für ihren Glauben an Falun Gong so sehr gefoltert. Die Partei ist in der Tat barbarisch.“ Sogar als die Polizei den Dorfbewohnern, die mit ihren Namen unterschrieben, drohte, sagte ein Dorfbewohner: „Ja wir haben den Brief zur Rettung von Herrn Zhou unterzeichnet. Wie könnten wir das nicht unterstützen? Selbst das Parteioberhaupt des Dorfes sollte seine Zustimmung durch Anbringung des Regierungssiegels bekunden.“

Durch die starke Unterstützung, sowohl innerhalb Chinas als auch aus dem Ausland, wurde Herr Zhou frühzeitig freigelassen. Die Beamten der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) wollten jedoch nicht nachgeben und wiesen seine Frau, Frau Li, in ein Zwangsarbeitslager ein. Herr Zhou hat nun eine Aktion zur Rettung seiner Frau gestartet.

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2300 Unterschriften zur Unterstützung der Rettung von Herrn Zhou Xiangyang

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528 Unterschriften zur Unterstützung der Freilassung von Frau Li Shanshan

7000 Unterschriften, die die Freilassung des ehrlichen Kaufmanns Herrn Zheng Xiangxing fordern, verblüffen hochrangigen KPCh Beamten

Mit den 300 Unterschriften in der Stadt Botou, den 562 Unterschriften in Tangshan und den 700 Unterschriften in Shijiazhuang bis zu den 15.000 Unterschriften in der Provinz Heilongjiang, zeigen Menschen ihren Mut, Falun Gong zu unterstützen und ihre Bereitschaft, bei der Beendigung der Verfolgung mitzuhelfen.

Nach Aussage von Herrn Zheng Xiangxings Frau, Frau Sun Suyun, war Herr Zheng immer eine engstirnige Person, die häufig kämpfte. Als Polizisten ihn 2000 wegen einer abgelaufenen Fahrerlaubnis stoppten, kämpfte er mit ihnen und wurde dafür zwei Wochen lang eingesperrt. In der Zelle von Herrn Zheng befand sich auch ein Falun Gong-Praktizierender. Herr Zheng beobachtete das gütige Verhalten des Praktizierenden und interessierte sich für den Kultivierungsweg. Als er wieder zuhause war, las er das Buch Zhuan Falun (Li Hongzhi). Nicht nur, dass sein Gemüt besser wurde, er empfahl auch seinen Freunden, nicht mehr zu kämpfen. Als sie sahen, wie er sich verbesserte, veränderten sie sich auch.

Herr Zheng wurde am 25. Februar 2012 von Ortspolizisten festgenommen. Am 29. Mai verurteilte ihn das Tanghai Kreisgericht zu zehn Jahren Gefängnis, selbst wenn die Staatsanwälte nichts auf die Verteidigung der beiden Anwälte von Herrn Zheng erwiderten. Er wurde am 08. August in das Baoding Gefängnis eingewiesen. Am 26. Oktober hatte Herr Zheng eine Gehirnblutung und kam am nächsten Tag in das Erste Zentralkrankenhaus in Baoding. Er wurde zweimal operiert und es wurde ein Teil seines Gehirns entfernt. Nach mehreren CT Untersuchungen im Krankenhaus wurde angenommen, dass die Mehrzahl seiner Gehirnzellen abgestorben war, doch dann kam Herr Zheng wie durch ein Wunder wieder zu sich. Es wurde berichtet, dass Gefängnisbeamte in Baoding anmerkten: „Es wäre alles leichter gewesen, wenn Zheng Xiangxing gestorben wäre.“ Nicht lang danach war zu erfahren, dass die Gefängnisbeamten vorhatten, Herrn Zheng in ein Gefängniskrankenhaus zu überführen, obwohl er sich noch in einem kritischen Zustand befand.

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Herr Zheng Xiangxing

Nachdem sie erfahren hatten, dass Herr Zheng in den Händen der KPCh misshandelt wurde, waren viele Menschen aufgebracht und boten freiwillig Unterstützung an. Sie schrieben drei Mal Briefe an das örtliche Gericht, forderten die Freilassung von Herrn Zheng aus medizinischen Gründen. 562 Menschen unterschrieben diese. Im August unterschrieben mehr als 3000 Menschen aus den umliegenden 20 Gemeinden in vier Landkreisen eine Petition mit der Forderung, Herrn Zheng bedingungslos freizulassen. Unlängst haben mehrere tausend Menschen eine Petition mit der Forderung nach Freilassung von Herrn Zheng unterschrieben, sowie die verantwortlichen Parteien vor Gericht zu stellen.

Als Nachrichten bekannt wurden, dass Herr Zheng gefoltert worden war und sich in einem kritischen Zustand befände, setzten über 1200 weitere Menschen aus acht Gemeinden und Stadtteilen in zwei Landkreisen in Tangshan und Qinhuangdao zusätzlich ihre Unterschriften unter die Petition für seine Freilassung. Eine junge Frau drückte, als die Tinte ausgegangen war, ihren Fingerabdruck mit ihrem eigenen Blut darunter. Ein Farmarbeiter, Mitte 50, sagte: „Die KPCh ist extrem schlecht. Ich unterschreibe.“ Ein Ehepaar hörte die Fakten über Falun Gong, als Leute Unterschriften für die Petition sammelten. Der Mann, ein pensionierter Regierungsangestellter, sagte: „Die KPCh hätte schon längst aufgelöst werden sollen.“ Beide traten aus den KPCh Organisationen aus, unterschrieben die Petition und setzten ihre Fingerabdrücke darauf.

Bis 15. Dezember hatten weitere 4011 Bürger aus Tangshan und den umliegenden Bereichen, die Petition zur Freilassung von Herrn Zheng, unterschrieben, unter ihnen Regierungsbeamte, Studenten und Farmer. Manche hatten, als sie unterschrieben, Tränen in den Augen und sie drückten ihren Abscheu über die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh aus. Andere fragten ungläubig, warum denn Herr Zheng nicht schon freigelassen worden sei. In einem Landkreis schrieben 809 Bürger eine “Bürgermeinung und Absicht“ und forderten eine sofortige Freilassung von Herrn Zheng.

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Einige der 7000 Unterschriften aus Tangshan und den umliegenden Gebieten

Polizei versucht, einen Helden, der jemandem das Leben gerettet hat, zu verhaften: Hunderte Menschen setzen sich ein, um es zu verhindern

Am 09. Juni 2012 brachen frühmorgens Polizisten in die Wohnung von Herrn Li Zhen ein und zerrten ihn die Treppe hinunter. Frau Wang Xiulan, seine Frau, machte ein Fenster auf und rief ihre Nachbarn herbei. Bewohner hörten ihre Schreie und kamen. Als sie sahen, dass Herr Li mitgenommen werden sollte, stellten sie sich dagegen und verdammten die Beamten. Sie bildeten eine Menschenmauer, um die Polizisten daran zu hindern, Herrn Li mitzunehmen.

Die Bewohner erzählten den Beamten, dass im Sommer 2010, jemand in den Qianquzhuang Fluss gefallen sei. Es habe mehrere Schaulustige gegeben, doch keiner habe Hilfe angeboten. Herr Li sei gerade vorbeigekommen und sofort ins tiefe Wasser gesprungen, ohne sich vorher seiner Kleidung zu entledigen. Er habe das Opfer ans Ufer gezogen und sei ruhig weggegangen, ohne seinen Namen zu nennen.

Die Bewohner fragten die Polizisten kritisch: „Wie viele von euch hätten wohl getan, was er tat?“ Herr Li ist ein guter Mensch mit einem guten Ruf. Warum verhaftet ihr ihn?“ Wütend sagten sie: „Wenn alle so gut wären, wie er, wären gar keine Polizisten mehr nötig. Ihr aber verhaftet ihn. Das solltet ihr nicht tun.“

Viele weinten, als sie die Beamten beobachteten, wie sie Herrn Li in Handschellen, barfuß und ohne Hemd, in ein Polizeifahrzeug drängten. Eine ältere Dame hielt vor dem Fahrzeug einen Beamten an und sagte unter Tränen: „Solch ein guter Mensch. Nehmt ihr ihn denn wirklich mit?“

Die Beamten schwiegen. Sie packten Herrn Li am Nacken und zwängten ihn in das Fahrzeug. Die Menschen waren über die Gewalttätigkeit der Polizisten aufgebracht. Manche schlugen auf die Beamten ein. Der Sohn von Herrn Li wohnt in der Nähe. Er eilte auf die Szene zu, als er hörte, was vorgefallen war. Die Beamten versuchten sogar, ihn auch noch festzunehmen. Ein Bewohner konnte es nicht länger mitansehen und war dabei, mit einer Schaufel auf die Polizisten loszugehen, doch andere hielten ihn davon ab.

Nach 8 Uhr kam ein weiteres Polizeifahrzeug an. Ein Polizeivorgesetzter mit einer karierten Jacke bekleidet, stieg aus dem Fahrzeug aus und beschimpfte die Beamten mit gedämpfter Stimme: „Ihr Taugenichtse. Ich habe euch angewiesen, früher zu kommen und es leise abzuwickeln. Warum macht ihr solch einen Rummel. Ihr habt uns in ein schlechtes Licht gerückt.“

Die Pattsituation zwischen Bürgern und Polizei dauerte fast zwei Stunden an. Zum Schluss nahmen die Polizisten Herrn Li mit. Empört beobachteten die Bürger sie beim Wegfahren. Sie hingen herum und drückten ihren Unmut aus. Jemand schlug vor: „Hat jemand einen Stift und ein Stück Papier dabei? Wir werden einen gemeinsamen Appell für Herrn Li schreiben.“ Die Menge kam dem Vorschlag sofort nach. Jemand brachte Papier, Schreiber und ein Stempelkissen. Mehr als 70 Menschen unterschrieben und setzten ihre Fingerabdrücke auf den Appell.

Ein Nachbar sagte: „Herr Li ist wirklich ein guter Mensch. Er hilft, wann und wo immer Hilfe gebraucht wird. Nun ist er in Schwierigkeiten. Wir sollten nicht nur an uns selbst denken. Wir meinen, dass er eine gute Person ist.“ Ein anderer Nachbar sagte: „Ich würde wagen, dies zu sagen, wer auch immer mich befragt.“

Aufgrund des öffentlichen Druckes, ließ das Komitee für Politik und Recht von Tangshan, Herrn Li Zhen schon bald wieder frei.

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Unterschriften auf dem gemeinsamen Appell für Herrn Li Zhen

Über 1800 Unterschriften zum Aufruf, zwei ältere Damen in Tangshan freizulassen: Sie sind gute Menschen

Frau Zhang Mingfeng und Frau Zhang Guizhi, beide aus Tangshan in der Provinz Hebei und schon Mitte 60, wurden am 20. August 2012 zu drei bzw. vier Jahren Gefängnis verurteilt. Sie befinden sich nun im Frauengefängnis in Shijiazhuang. Nachdem 404 Personen ihre Fingerabdrücke unter eine Petition zu ihrer Freilassung gesetzt hatten, kamen noch weitere 1.485 von insgesamt 1.889 Unterstützern dazu.

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404 Unterschriften zur Unterstützung von Frau Zhang Guizhi und Frau Zhan Mingfeng

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Weitere 1.485 Unterschriften zum Aufruf für die Freilassung von zwei guten Menschen

Als viele Menschen im Tangshan Bezirk erfahren hatten, dass zwei ältere Damen wegen ihres Glaubens an Falun Gong verurteilt worden waren, beteiligten sie sich an einer Appellation, um ihre Unterstützung für die Freilassung dieser guten Bürgerinnen zu zeigen. Sie drückten auch ihre Wut über die brutalen Aktionen des kommunistischen Regimes aus und lobten Falun Gong-Praktizierende. Diejenigen, welche die beiden inhaftierten Praktizierenden kannten, sagten: „Dafa ist gut. Wir alle kennen Frau Zhang Mingfeng sehr gut. Sie ist so eine gute Person und immer glücklich, wenn sie anderen beistehen kann. Es ist in diesen Tagen schwer, Menschen zu finden, die so gut sind. Wir setzen uns für Gerechtigkeit für Frau Zhang ein. Wir wollen sicherstellen, dass sie freigelassen wird.“

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Die Falun Gong-Praktizierende Frau Zhang Guizhi, 68

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Die Falun Gong-Praktizierende Frau Zhang Mingfeng, 60

Eine der die Petition unterzeichnenden Personen sagte: „Wenn jeder sich entsprechend den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht verhält, wie dies die Falun Gong-Praktizierenden tun, würde in der Gesellschaft Ordnung herrschen. Es ist beschämend, dass gute Menschen festgenommen werden, wirklich schrecklich.“ Eine andere Person sagte: „Wenn dies die Freilassung dieser beiden guten Menschen sicherstellt, werde ich die Petition gerne unterschreiben. Es ist eine gute Tat. Wir unterstützen Dafa-Jünger.“ Jemand, der früher schon unterschrieben hatte, fragte, ob die beiden Praktizierenden inzwischen schon freigelassen wurden.

Klage gegen Richter wegen Gesetzesmissbrauchs eingereicht

Xu Tianpeng, etwa 50, ist der vorsitzende Richter beim Fengrun Bezirksgericht in Tangshan. Er verurteilte in den vergangenen Jahren viele Praktizierende illegal. Oft sagte er: „Wir können Verhandlungen ohne Benachrichtigung [der Familien der Beschuldigten] durchführen“. „Wenn ihr mit mir hier nicht einverstanden seid, könnt ihr ja in die USA gehen, um Punkte zu erringen“ und: „Wenn ihr weiter so redet, werdet ihr beseitigt“. Mindestens vier Familienangehörige von Praktizierenden haben wegen der enormen Schädigungen, die Xu Praktizierenden und deren Familien zufügte, Klage gegen ihn erhoben.

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Xu Tianpeng

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/3/7/138392.html
Chinesische Version:
2012年唐山故事
Veröffentlicht am:
04.05.2013

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