Der friedliche Appell vom 25. April: Ein Ereignis verändert das Leben (Fotos)

Von Minghui-Korrespondent He Yu

(Minghui.org) Der 25. April veränderte das Leben vieler Menschen. An jenem Tag gingen mehr als 10.000 Falun Gong-Praktizierende für ihr Recht auf Glaubensfreiheit zum Petitionsbüro des Staatsrates in Peking. Als die Verfolgung von Falun Gong nicht lange danach voll entfesselt war, gingen die Praktizierenden in Übersee ebenfalls zu den chinesischen Botschaften oder Konsulaten, um ihre Mitpraktizierenden in China mit Appellen zu unterstützen und die Tatsachen über Falun Gong zu erklären. 14 Jahre sind seitdem vergangen und die Praktizierenden verweisen oft auf den 25. April als einen Schlüsselmoment in ihrem Leben. Lucy aus Ottawa, Kanada, gehört auch zu denen, die tiefe Gefühle haben, wenn sie sich an diesen Wendepunkt in ihrem Leben erinnern. Sie berichtete über ihren Weg auf einer Pressekonferenz im kanadischen Parlament.

Der 25. April in Übersee

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Lucy spricht in einer Presse Konferenz im kanadischen Parlament

Als sich der friedliche Appell des 25. April in Peking ereignete, arbeiteten Lucy und ihr Mann beide in einer renommierten Hightech-Firma in Ottawa. Sie hatten ihr Aufbaustudium in Übersee abgeschlossen, nachdem sie ihr Examen in der Qinghua Universität gemacht hatten. „Als wir die Nachricht hörten, dass Falun Gong-Praktizierende( Falun Gong auch Falun Dafa genannt) in Peking appelliert hatten, nachdem ihre Mitpraktizierenden in Tianjin illegal festgenommen worden waren, schrieben wir sofort einen Petitionsbrief und brachten ihn zur chinesischen Botschaft in Kanada, um unserer Meinung Ausdruck zu verleihen. Ich erinnere mich, dass es ein Wochenende war, aber ein Beamter kam heraus und nahm unseren Brief an.“

Nach ihrer Emigration nach Kanada waren Lucy und ihr Mann sehr beschäftigt mit ihrem Studium und ihrer Arbeit und nur einmal, im Jahre 1998, kehrten sie in ihre Heimat zurück. „Inzwischen war es schon sehr schwierig, in China irgendwelche Falun Gong-Bücher zu bekommen. Später konnten wir auf einem Übungsplatz in Tianjin Bücher bekommen. An dem Tag nahmen wir morgens am gemeinsamen Praktizieren teil und tauschten uns mit den dortigen Praktizierenden über unsere Erfahrungen in der Kultivierung aus. Ich war tief beeindruckt von der friedlichen Stimmung auf dem Übungsplatz. Viele andere Menschen, die Qigong praktizierten, wurden auch davon angezogen und begannen, Falun Gong zu praktizieren.

Falun Gong kommt in vielerlei Hinsicht Individuen, ihren Familien und der Gesellschaft als Ganzes sehr zugute und schadet niemandem. Während des friedlichen Appells vom 25. April stellten die Praktizierenden drei Forderungen auf: Freilassung aller in Tianjin inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden; freie und ungehinderte Kultivierungsumgebung für Falun Gong-Praktizierende und Erlaubnis zur Veröffentlichung von Büchern des Falun Gong. Obwohl wir uns in Übersee befanden, verstanden wir die Problematik.“

Nach dem Appell vom 25. April nahm das friedliche Leben der persönlichen Kultivierung von Lucy und ihrem Mann eine große Wende. Sie hatten sehr viel zu tun, und vor dem eigentlichen Beginn der Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) am 20. Juli 1999 gingen sie oft zur chinesischen Botschaft in der Hoffnung, dass die chinesische Führung die Güte von Falun Gong zur Kenntnis nehmen würde und die Praktizierenden nicht verfolgen würde.

Die Praktizierenden in China schrieben ebenso zahlreiche Briefe an die Führungskräfte ihrer Regierung und stellten die Dinge richtig. Damals wussten die Medien in Übersee sehr wenig über Falun Gong und in ihren Berichten über Falun Gong gaben sie das wieder, was in den Medien des chinesischen Regimes berichtet worden war. Deshalb gingen Lucy und andere zu verschiedenen Medien, um ihnen die Tatsachen zu erklären und berichteten ihnen, wie sie und andere von der Kultivierung im Falun Gong profitiert hatten.

Die Wahl

Jedoch begann die zügellose Verfolgung am 20. Juli 1999 trotz der Bemühungen der Praktizierenden, sie zu verhindern. Die Lügen und die verleumderische Propaganda gegen Falun Gong wurden nach Übersee exportiert. Lucy erinnert sich: „Wir hatten in der Vergangenheit ein einfaches Leben in China und hatten der Regierung immer vertraut. Wir waren äußerst schockiert von den üblen diffamierenden Lügen und konnten nicht glauben, dass die Regierung solche Lügen fabriziert hatte und Richtig und Falsch durcheinanderbrachte! Wir fühlten uns verantwortlich dafür, den Menschen die wahren Hintergründe zu erklären.

Einer der Hauptgründe dafür, dass ich nach Übersee ging, war, dass ich die komplizierten zwischenmenschlichen Beziehungen und die Korruption wirklich satthatte. 1992 hatte ich einen Autounfall gehabt, der mir meine Gesundheit und mein Interesse am Leben raubte. Aufgrund der Folgeschäden nach dem Unfall, konnte ich weder richtig stehen noch sitzen und hatte permanent Schmerzen. Ich hatte das große Glück im Jahr 1996 Falun Gong kennenzulernen und gewann neuen Lebensmut. Falun Gong hat mir mehr gegeben, als ich mir je hätte vorstellen können, und das ganz ohne etwas dafür zu verlangen! Es löste alle meine Probleme und ich konnte mir ein Leben ohne Kultivierung mit Falun Gong nicht mehr vorstellen. Ich konnte nicht mehr zurück zu einem Leben in Unwissenheit, zu einem Leben, dessen wirkliche Bedeutung ich nicht verstand. Ich empfand große Dankbarkeit gegenüber Falun Gong und wollte seine Güte mit anderen teilen und den Menschen sagen, wie es sie vom Elend befreien kann.

Als wir auf Gesundheitsmessen den Menschen Falun Gong nahebrachten, bemerkte ich, dass die Menschen eifrig nach Wegen suchten, gesund zu bleiben und ein langes Leben zu haben, indem sie verschiedene Vitamine und Nahrungsmittel kauften. Ich dachte: Arme Leute haben ein schweres Leben und Reiche sind auch nicht glücklich, da sie von diesen und jenen Sorgen gestört werden. Doch die Kultivierung hat uns von Krankheiten und Furcht befreit. Wir führen ein zufriedenes, entspanntes und unbekümmertes Leben.”

Lucy erwähnte, dass es in China mehr als 100 Mio. Menschen gegeben hätte, die Falun Gong praktizierten; jeder 13. sei ein Falun Gong-Praktizierender gewesen, der sich gemäß den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht verhalten hätte. Wenn so viele Menschen praktizierten und ihre moralischen Standards erhöhten, würde das sicher die Moral verbessern und der Gesellschaft positive Veränderungen bescheren. Die Verfolgung nahm den Chinesen nicht nur das Recht, gute Menschen zu sein, sondern brachte die gesamte Gesellschaft in Gegensatz zu Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht. Das hat den Eckstein, auf den China für seine eigentliche Existenz angewiesen war, wesentlich zerstört. Jetzt ist es den Menschen immer klarer geworden, dass die Verfolgung von Falun Gong zu einer Zerstörung der gesamten Moral geführt hat und folglich leben die Menschen in einer Gesellschaft, die auf Gewinn ausgerichtet ist und vor der großen Gefahr eines ökologischen Kollapses steht. All dies wird für China riesige Katastrophen mit sich bringen.

Anfangs, als die Verfolgung begann, sagten „gutherzige“ Menschen zu Lucy, sie solle nicht das Kind mit dem Bade ausschütten und sich in die Kategorie „anti-chinesische Kräfte“ hineinmanövrieren, erinnert sich Lucy. „Zu jener Zeit fühlte ich mich wirklich unwohl und dachte, dass ich immer Teil einer Elite gewesen war und mir nie vorstellen konnte, dass ich auf die Gegenseite zur Regierung gedrängt werden könnte. Jedoch fand ich auch, dass ich nach Grundsätzen leben sollte und dass es in der Gesellschaft Gerechtigkeit geben müsse. Wenn alle aus Egoismus sich an das Leben klammern und den Tod fürchten und ihre Grundsätze aufgeben, wie schrecklich würde so eine Gesellschaft werden?!“

Im Oktober 1999 gingen Lucy und andere Praktizierende wieder zur chinesischen Botschaft. Da die Botschaft es ablehnte, ihren Petitionsbrief anzunehmen, lasen sie ihn laut vor dem Gebäude der Botschaft vor. „Ich erinnere mich noch, dass die Luft voller Spannung war und einen Moment lang durchfuhr mich eine Welle von Angst, als stünde ich vor dem gesamten Staatsapparat einer gewalttätigen Autokratie. Aber sofort wurde die Angst weggefegt durch einen aufrichtigen Gedanken: Was wir tun ist richtig; wir räumen die Lügen aus. Ich gewann meine Entschlossenheit zurück und fühlte mich im Einklang“, sagte Lucy. Gegen den kalten Wind hielten die Praktizierende ein Spruchband hoch: „Die Welt braucht Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht. Stoppt die Verfolgung von Falun Gong.“

Manche Leute sagten, dass das Regime Falun Gong verfolgt, weil damals zu viele Menschen in Peking appelliert haben. Dazu meinte Lucy: „Mehr als 100 Mio. Menschen praktizieren Falun Gong und nur 10.000 kamen zum Appellieren. Wie können das zu viele sein? Außerdem: Kultivierung ist eine persönliche Wahl; es ist keine Massenbewegung und hat auch nichts mit Politik zu tun. Nach so einer langen Zeit der Kultivierung würden alle echten Kultivierenden, wenn man sie fragte, ob sie zum Appellieren nach Peking gehen würden, sich entscheiden hinzugehen – da bin ich sicher.“

Die Ebene erhöhen

Lucy erklärte, was sie bezüglich des Appells vom 25. April am meisten berührte: „Nach dem brutalen Massaker vom 4. Juni 1989, zehn Jahre davor, trat diese Gruppe von Kultivierenden aus allen sozialen Schichten hervor und ertrug die große Ungerechtigkeit, die ihnen widerfuhr mit reiner Gutherzigkeit. Mit einem reinen Herzen und ohne an eigene Interessen zu denken, machten sie diesen Schritt vollständig für andere, für die Gesellschaft. Sie gingen dorthin um die Güte von Falun Gong zu zeigen.“

Lucy ist der Meinung, dass das Leben eines Jeden Grenzen hat und dass Egoismus die eigene Ebene begrenzen kann. „Die Wahl, die wir während des friedlichen Appells vom 25. April machten, brachte uns auf eine höhere Ebene des Lebens. Wir veränderten uns von Egoismus und Schläue, mit der man seine eigenen Interessen schützt, zu selbstlosen Wesen, die um anderer Menschen willen handeln und nicht auf eigenen Verlust und Gewinn achten. Was für eine großartige Erhöhung ist das! Ich finde, Falun Gong hat uns eine Existenzweise gebracht, die alle Lebewesen haben sollten und auch ein Stückchen reines Land auf Erden“, sagte sie.

Jahrelang haben wir an vorderster Front gegen die bösartige Verfolgung gekämpft. Und die friedliche Haltung, die damals am 25. April von den Falun Gong-Praktizierenden gezeigt wurde, gehört auch zu unserem normalen Verhalten. Es zeigt die Güte von Falun Gong und gibt uns die Stärke, in gefährlichen Situationen dem Bösen die Luft zu nehmen.

Der damalige Appell war ein guter Start und ob wir in den letzten 14 Jahren im kanadischen Parlament Pressekonferenzen abhielten oder die KPCh-Schergen, die für die Verfolgung verantwortlich sind und ihre Übersee-Medien, die Lügen erfanden, gerichtlich belangten, ob wir Eis und Schnee trotzten oder der brennenden Sonne, um friedlich vor dem Parlament und der chinesischen Botschaft zu appellieren oder die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei aushändigten und die Menschen ermutigten, aus der kommunistischen Partei auszutreten und sich damit von dem bösartigen Gespenst zu befreien, ob wir zur freien Meinungsäußerung unsere eigenen Medien einrichteten oder Shen Yun Performing Arts veranstalteten, um die traditionelle chinesische Kultur wieder zum Leben zu erwecken, alles was wir getan haben diente dazu, den Menschen die wahren Tatsachen zu erklären, das Bewusstsein wachzurütteln und der menschlichen Gesellschaft die Prinzipien Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht zurückzubringen.“

Wenn Lucy auf ihren Weg der Kultivierung zurückschaut, bewundert sie die außerordentliche Kraft des Falun Gong: „Unser Leben hat Bedeutung bekommen, denn wir helfen den Menschen, die durch Lügen betrogen wurden, die Wahrheit zu erfahren, damit sie eine helle Zukunft für sich wählen können. Gleichzeitig erfahren unsere Leben eine Erhöhung im Kultivierungsprozess.”

  • Veröffentlicht am:
  • 09.05.2013

Hebei Frauenzwangsarbeitslager verlängert Frau Li Shanshans Haft

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Hebei

(Minghui.org) Während ihres jüngsten Besuchs im Hebei Frauenzwangsarbeitslager fand Frau Li Shanshans Familie heraus, dass ihre Haftzeit um 15 Tage verlängert wurde. Ursprünglich befand sie sich in der Abteilung 4, wurde jedoch in die Abteilung 2 verlegt. Am Tag ist sie gezwungen Sklavenarbeit zu verrichten und am Abend bis 22:00 Uhr unterliegt sie einer Gehirnwäsche. Frau Lis Familie bittet das Arbeitslager um sofortige Einstellung der Gehirnwäsche.

Verhaftet für den Versuch, ihren Mann zu retten

Um ihren Mann vor den Folterungen im Gangbei Gefängnis in Tianjin zu retten, reichte Frau Li eine Anklage gegen dieses (unbenannt auf Binhai Gefängnis) ein und wurde am 29. Oktober 2011 von der Abteilung des Amtes für Staatssicherheit Tangshan festgenommen. Man verurteilte sie zu zwei Jahren Zwangsarbeit und schickte sie in das Kaiping Zwangsarbeitslager in Tangshan und anschließend in das Hebei Frauenzwangsarbeitslager in Shijiazhuang.

Hintergrund

2003 übermittelte Frau Li, um Herrn Zhou Xiangyang, ihren damaligen Freund zu retten, den Gefängnisautoritäten ihren Antrag, ihn zu heiraten. Um das Gefängnis davon abzuhalten, ihn zu verfolgen, appellierte Frau Li in seinem Namen trotz des enormen Drucks und des Risikos, verhaftet zu werden. Sie wurde festgenommen und zu 15 Monaten Zwangsarbeit verurteilt. Nach ihrer Freilassung nahm Frau Li ihren Appell wieder auf. Auch Herr Zhou tut sein Möglichstes, um der Verfolgung im Gefängnis zu widerstehen. Er war ein Jahr lang im Hungerstreik und wurde schließlich entlassen. Das junge Paar war nach siebenjähriger Trennung infolge der Verfolgung wieder vereint.

Doch weniger als ein Jahr später wurde Herr Zhou erneut festgenommen und in das Gangbei Gefängnis gebracht, wo er brutal gefoltert wurde. Frau Li nahm ihre Bemühungen zur Rettung und ihre Appelle wieder auf. In einem offenen Brief schrieb sie: „Der Weg eines jungen Paares: Zhou Xiangyans Braut appelliert sieben Jahre lang für seine Freilassung“, der Tausende Menschen berührte, viele von ihnen zu Tränen und viele begannen eine Petition um Herrn Zhou zu retten: 2.300 Bewohner der umliegenden Stadtteile und Dörfer unterschrieben den Brief und forderten die Freilassung von Herrn Zhou und dass die Verantwortlichen für die Folter gefunden werden.

Kurz vor Herrn Zhous Freilassung, am 29. Oktober 2011, wurde Frau Li erneut festgenommen und vom Tangshan Komitee für Politik und Recht zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt.

Kein Besuch für ein Jahr

Nachdem Frau Li zur Abteilung Nr. 4 im Hebei Frauenzwangsarbeitslager in Shijiazhuang gebracht worden war, verblieb sie lange Zeit in Einzelhaft, weil sie Falun Dafa nicht aufgeben wollte und man zwang sie zu Sklavenarbeit. Ihr Mann bat mehrere Male sie besuchen zu dürfen, doch das Arbeitslager erlaubte es nicht. Frau Li durfte ein Jahr lang keinen Besuch empfangen.

Ähnliche Artikel:

Tief berührt von ihrem Glauben unterschreiben 900 Bewohner Tangshans einen Aufruf für die Freilassung von Frau Li Shanshan (http://en.minghui.org/html/articles/2013/4/20/138986.html)

Provinz Hebei: Herr Zhou Xiangyang darf seine Frau nicht im Zwangsarbeitslager besuchen (Fotos) (http://de.clearharmony.net/articles/201208/64155p.html

Provinz Hebei: Frau Li Shanshan im Zwangsarbeitslager inhaftiert, Familienbesuch 6 Monate lang untersagt (http://de.clearharmony.net/articles/201208/64097.html)

Frau Li Shanshan erneut zu Zwangsarbeit verurteilt, Bewohner Tangshans versuchen sie zu retten und sammelten bis jetzt 528 Unterschriften (http://en.minghui.org/html/articles/2011/12/29/130388.html)

Frau Li Shanshan von der Staatssicherheit Tangshan verhaftet (http://de.clearharmony.net/articles/201111/61093.html)

  • Veröffentlicht am:
  • 09.05.2013

Neun Jahre unrechtmäßige Inhaftierung, elf Jahre des Wartens (Fotos)

Von Hua Caixia

(Minghui.org) Mein Name ist Hua Caixia. Ich bin seit zwölf Jahren mit meinem Mann, She Yue verheiratet. Bis jetzt ist er neun Jahre lang unrechtmäßig inhaftiert. Ich wurde zweimal illegal zu Zwangsarbeit verurteilt, das eine Mal im Dalian Zwangsarbeitslager und das andere Mal im Masanjia Zwangsarbeitslager. Im September 2012, als ich von meiner zweiten Inhaftierung im Zwangsarbeitslager entlassen wurde, war mein Mann nicht zu Hause, um mich zu begrüßen. Meine Schwiegermutter sagte mir, dass er wieder festgenommen worden sei. Ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten, als ich darüber nachdachte, wie oft wir uns in den letzten zwölf Jahren vermisst haben. Wir waren insgesamt nur 150 Tage zusammen gewesen. Die Kommunistische Partei China (KPCh) hat entweder ihn eingesperrt oder mich in ein Arbeitslager gesteckt. Wenn er freigelassen wurde, befand ich mich im Arbeitslager. Jetzt wurden wir beide bis zu dem Punkt gefoltert, dass unsere Haare grau geworden sind. Wir sind eingesperrt und gefoltert worden, weil die KPCh diejenigen unter uns, die an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht glauben, Menschen die nur gut sein und den Lehren von Falun Gong folgen wollen, nicht tolerieren können.

Ein verlorener junger Mann findet wieder auf den richtigen Weg zurück

Mein Ehemann She Yue und ist 1968 geboren. Seine Eltern hatten beide Jobs, in denen sie viel unterwegs sein mussten und nur einmal in der Woche nach Hause kamen. Er wurde von seiner Großmutter aufgezogen, die nicht gesund war und auch nicht die Energie hatte, ihn zu disziplinieren. Er gewöhnte sich schlechte Dinge an, rauchte und trank. Er fuhr oft unter Alkoholeinfluss mit dem Auto und baute viele Unfälle. Seine Familienangehörigen sorgten sich um ihn und versuchten, ihm gut zuzureden, er änderte sich jedoch nicht. Durch seinen Lebensstil verschlechterte sich seine Gesundheit und seine Eltern gaben schließlich auf, da er ihre Hilfe nicht annehmen wollte.

Glücklicherweise lernte er Falun Gong zu der Zeit kennen, als es in China weit verbreitet und gefördert wurde und verstand, dass es Menschen lehrt, gut zu sein und dass die Kultivierung von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht den Körper und das Herz reinigen kann. Als er zu praktizieren anfing, hörte er sofort mit dem Rauchen und Trinken auf. Seine Gesundheit wurde wiederhergestellt und er lebte gemäß dem Standard von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Er war zu jedem freundlich und kümmerte sich um seine Familie. Jeder wollte mit ihm befreundet sein. Seine Eltern waren sehr glücklich zu sehen, wie zufrieden und erfolgreich er geworden war und sie mussten sich nicht länger Sorgen um ihn machen.

Ehepaar verleumdet und eingesperrt

1999 startete Jiang Zemin die blutige Verfolgung von Falun Gong durch Propaganda, Verleumdung und Verbreitung von Lügen, um bei den Menschen Hass gegen Falun Gong zu schüren. Die Praktizierenden wurden ihrer Glaubensfreiheit und zugleich ihrer legalen Kultivierungsumgebung beraubt. Angesichts dieser unangemessenen Verfolgung wandten sich die Praktizierenden zum Appellieren an staatliche Einrichtungen und wollten über die Fakten berichten. Jedoch wurden sie illegal verhaftet. Um mehr Menschen die wahren Umstände von Falun Gong wissen zu lassen und die Missverständnisse auszuräumen, schrieben und druckten Praktizierende Informationsmaterialien und verteilten sie danach.


Folternachstellung: An einen eisernen Stuhl gekettet und mit Elektrostäben geschockt

Im August 2000 beurkundeten mein Mann und ich unsere Ehe, obwohl wir gezwungen waren, weit weg von zu Hause zu wohnen. Im Juni 2001 wollten wir die formelle Hochzeitszeremonie durchführen. Als ich hörte, dass eine Praktizierende verhaftet worden war und ich mir Sorgen um ihre vierjährige Tochter machte, die unbeaufsichtigt zu Hause zurückblieb, ging ich zu der Wohnung, um das Kind mit zu mir zu nehmen. Als ich dort ankam, wartete jedoch ein Polizist auf mich und brachte mich direkt ins Dalian Zwangsarbeitslager. Dort wurde ich drei Jahre lang festgehalten. Um mich dazu zu bringen, meinen Glauben aufzugeben, schockten mich zwei Polizisten der Kunming Polizeistation mit Elektrostäben im Mund und im Herzbereich. Als mich später eine Freundin sah, schrie sie erschrocken auf: „Diese Menschen sind so verabscheuungswürdig. Dein Mund ist ganz entstellt durch die Elektroschocks!“ Im Dalian Arbeitslager wurde ich in eine aus Gitterstäben bestehende kleine Zelle eingesperrt. Sie fesselten meine Hände so, dass sie eine gerade Linie bildeten und banden so meine Arme und meinen Kopf mit Hilfe von Stoffstreifen an die Gitterstäbe. Dann zog einer mein Bein in die gleiche Höhe wie meinen Arm und band es dann ebenfalls mit mehreren Stoffstreifen an die Gitterstäbe. Dann stopften sie mir einen Stofflappen in den Mund. Die Aufseher beauftragten zwei Insassen, mein anderes Bein mit all ihrer Kraft hochzuziehen, dann wieder herunterzulassen, danach wieder hochzuziehen, wieder herunterzulassen und das immer und immer wieder. Ich hörte meine Knochen krachen, es fühlte sich an, als ob ich in zwei Teile gespalten würde. Lange Zeit danach konnte ich meine Arme und Beine immer noch nicht bewegen. Einmal musste ich Zwangsarbeit bis nachts um 2 Uhr verrichten, fünfzehn Tage am Stück. Kaum dass ich eingeschlafen war, klingelte der Wecker um 5:30 Uhr wieder zur Arbeit. Der Schlafmangel ließ meine Beine extrem schwach und mein Gesicht blass werden.

She Yue blieb dabei, den Menschen in verschiedenster Art und Weise die wahren Fakten über Falun Gong nahe zu bringen. Er wurde mehrere Male verhaftet und entkam dabei, wurde aber gezwungenermaßen mittellos. Im Oktober 2001 wurde er verhaftet und anhand fabrizierter Lügen angeklagt. Er wurde unrechtmäßig zu neun Jahren Haft im Dalian Wafangdian Gefängnis verurteilt: „Wir konnten nur von unserer Zelle aus den Mond anschauen und einander vermissen, uns fragen, ob der andere wohl lebend herauskommen würde. Die Verfolgung der Falun Gong-Praktizierenden durch die KPCh ist wirklich unmoralisch,” so She Yue.


Folternachstellung: Mit Handschellen an Gitterstäbe aufgehängt

She Yue wurde im Dalian Wafangdian Gefängnis auf vielerlei Art gefoltert. Er wurde für fast drei Monate in eine winzige Zelle gesperrt, für eine lange Zeit mit Handschellen an Fenstergitterstäbe gekettet und seine Finger wurden mit der Flamme eines Feuerzeugs verbrannt. Einmal schlug ihm ein Aufseher vierzig Minuten lang ins Gesicht, wodurch die Innenseite seiner Wangen zu eitern anfing und er einen Monat lang nicht in der Lage war zu essen. Zwei seiner Rippen waren gebrochen und sein Rücken war verletzt. Er hatte Schwierigkeiten und Schmerzen beim Atmen und Schlucken und er war extrem geschwächt.

2010 wurde She Yue freigelassen. Wir kamen endlich zusammen und ich hatte eine Schulter zum Anlehnen. In dieser Gesellschaft, in der einem guten Menschen jederzeit Gefahr droht, gab er mir enormen Trost. Wir bereiteten eine einfache Hochzeit vor, jedoch die dunklen Wolken sollten sich nicht auflösen. Wir konnten nur 150 Tage zusammen sein.

Im Februar 2011 beendete mein Arbeitgeber, das Dalian Hongguang Unternehmen, wegen meines Praktizierens von Falun Gong, vorzeitig meinen Arbeitsvertrag und behielt meinen Lohn ein. Nach mehreren vergeblichen Gesprächen mit der Unternehmensleitung hatte ich keine andere Wahl, als mich an die Arbeitsmarkt-Schlichtungsstelle zu wenden. Die Unternehmensführung nutzte ihre Netzwerkressourcen, um mit der Xigang Bezirkspolizeistation und der Minle Polizeistation zusammenzuarbeiten und mich zu überwachen. Am 6. April 2011 wurde ich ins Yaojia Internierungslager gebracht und von dort am 4. Mai in die Luotaishan Gehirnwäsche-Einrichtung in Fushun. Danach kam ich ins Masanjia Zwangsarbeitslager, in dem ich eineinhalb Jahre verbracht habe.

Im September 2012 wurde ich entlassen, aber mein Mann war am 6. Juli 2012 schon wieder verhaftet worden und befindet sich seitdem im Yaojia Internierungslager.

Familie zerbrochen, Familienmitglieder gestorben

Als She Yue das erste Mal ins Gefängnis kam, war sein Vater aufgrund einer Krankheit bettlägerig. Als der Vater von der Nachricht erfuhr, brach er in Tränen aus und sagte: „Ich weiß nicht, ob ich meinen Sohn jemals wieder sehen werde.“ Dann starb er. Die Großeltern des Herrn She kamen trotz des kalten Sturmes vorbei, um sich von ihrem toten Sohn zu verabschieden. Nachdem sie bemerkt hatten, dass ihr Enkelsohn nicht zu Hause war, konnten die Familienmitglieder seinen Gefängnisaufenthalt vor den Großeltern nicht mehr verbergen. In Tränen aufgelöst riefen diese: „Lass uns an Stelle unseres Sohnes und unseres Enkelsohnes sterben!“ Ihre Worte berührten alle Anwesenden. Die Großeltern konnten diesen Schicksalsschlag nicht überwinden und nachdem sie nach Hause zurückgekehrt waren, wurden sie krank und starben. Als She Yues Großmutter mütterlicherseits verstarb, konnte er nur einen kurzen Blick auf ihre Überreste im Krematorium werfen, da er aufgrund der Verfolgung in Obdachlosigkeit lebte, um einer weiteren Verhaftung zu entgehen.

Innerhalb eines Jahres verstarben vier ältere Familienmitglieder von uns. Mein Mann und ich waren immer noch im Gefängnis, nur seine Mutter war zu Hause. Ihr Kummer war so unbeschreiblich, dass sie daran zerbrach. Ihr Sohn und ihre Schwiegertochter waren beide gute Menschen, aber sie wurden gefoltert und beleidigt, weil sie an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht glaubten. Sie dachte an ihre Eltern, die ohne Grund während der Kulturrevolution misshandelt wurden. Sie selbst wurde als ein Mitglied der „fünf schwarzen Gruppen“ abgestempelt und musste ein bitteres Leben führen. Sie konnte niemanden finden, dem sie ihr Herz ausschütten konnte und oftmals drückte sie ihr Gesicht in ein Kissen und schluchzte. Sie sagte, ihr Herz würde so sehr schmerzen, dass sie sich am ganzen Körper taub fühle.

Als ich dieses Mal nach Hause kam, sah ich, dass unsere Sicherheitstür zerschlagen und innerhalb der Wohnung alles mit einer dicken Staubschicht bedeckt war. Meine Schwiegermutter hatte über zwei Monate nichts gekocht und meinte, dass sie nicht mehr hungrig sei.

Mutter und Schwiegertochter unterstützen einander, um Sohn bzw. Ehemann besuchen zu dürfen

Nachdem ich 2004 aus dem Arbeitslager entlassen wurde, unterstützten meine Schwiegermutter und ich einander. Wir lebten von ihrer spärlichen Rente von ungefähr 1000 Yuan monatlich und schickten davon noch Geld zu meinem Mann im Wafangdian Gefängnis. Während der neun Jahre seiner Gefangenschaft verbrachte ich drei Jahre im Dalian Zwangsarbeitslager und die restlichen sechs Jahre bei meiner Schwiegermutter. Während des Urlaubs, wenn andere Ehepaare zusammen waren, blieb ich alleine und kam mir unsichtbar vor. Doch dann dachte ich an das Leiden meines Mannes im Gefängnis, ob er genug zu essen hatte, wie es ihm wohl gehe, und ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten. Meine Eltern haben mir immer Trost gegeben und mich ermutigt, indem sie sagten, mein Mann sei ein guter Mensch, er habe nichts Falsches getan und ich solle geduldig auf seine Rückkehr warten.

Meine Schwiegermutter und ich machten sich jeden Tag große Sorgen um meinen Mann. Ganz gleich wie schlecht das Wetter war, sobald der Besuchstermin anstand, gingen wir hin, um ihn zu sehen. Einmal war die Straße durch hohen Schnee blockiert, sodass keine Busse fuhren. Es gab auch keine Fahrkarten mehr für den Zug, da alles vollbesetzt war. Als der Zug ankam, strömte ein Schwarm Menschen auf ihn zu. Als der Schaffner diese Menschenmenge sah, schloss er sofort die Türen. Daraufhin kletterten die Passagiere durchs Fenster hinein. Meine Schwiegermutter und ich kletterten ebenfalls mit Hilfe freundlicher Menschen hinein. Wir schätzen jede Gelegenheit, meinen Mann sehen zu können, da wir nicht wissen, ob es ein nächstes Mal geben wird. Manche Menschen, die aus dem Gefängnis entlassen worden sind, erzählten uns, dass es aufgrund der Folter nicht sicher sei, ob mein Mann lebend herauskommen würde.

Als wir ihn im April 2005 sahen, hatte er blaue Flecken im Gesicht. Er erzählte uns, dass die Aufseher den Kriminellen Du Gang beauftragt hätten, ihn zu schlagen. Als er dem Aufseher Lu Chuangui sagte, dass seine Rippen durch die Schläge gebrochen seien, schrie dieser ihn an, er solle aufhören darüber zu reden. Später garantierte Lu Chuangui, dass solche Sachen (Schläge) nie mehr vorkommen würden. Die Wochen danach konnten wir nicht aufhören, uns um ihn zu sorgen und so gingen wir am 20. April wieder zu ihm hin. Wir mussten erschrocken feststellen, dass seine alten Wunden immer noch nicht geheilt waren und es auch wieder neue Wunden gab. Sein Gesicht und sein Hals waren mit Prellungen und blauen Flecken übersät. Dieses Mal wagten wir nicht, ihn danach zu fragen und verließen ihn später weinend.

Im Dezember 2007 wurde She Yue zum Nanshan Gefängnis in Jinzhou gebracht. Ab April 2008 durften wir ihn nicht mehr besuchen. Jedes Mal, wenn meine Schwiegermutter und ich den langen Weg zurückgelegt hatten, ihn zu sehen, weigerte sich das Gefängnis, uns hereinzulassen. Sie forderten, dass wir zu unserer lokalen Polizeibehörde gehen und eine Erklärung unterschreiben sollten, die besagt, dass wir kein Falun Gong praktizieren. Außerdem dürften seine Familienmitglieder ihn nicht wieder sehen, wenn er nicht nachgeben würde. Wir gingen jedes Mal weinend nach Hause und sorgten uns noch mehr um ihn. Im Oktober 2010 endete seine Haftzeit. Aber das Büro 610 der Stadt Dalian sandte Agenten ins Gefängnis, die versuchen sollten, ihn erneut festzunehmen. Doch nur weil seine Familie und Menschen, die das beobachteten, einen großen Aufstand machten, blieb das Vorhaben der Agenten erfolglos.

Als She Yue nach Hause kam, war er extrem schwach. Er konnte nicht arbeiten und etwas zum Lebensunterhalt für seine Familie beitragen. Seine über 70 Jahre alte Mutter war glücklich, dass er nach neun Jahren unrechtmäßiger Inhaftierung noch am Leben war. Auch wenn wir nur von ihrer mageren Rente lebten, waren wir wenigstens zusammen.

Erneut unrechtmäßig eingesperrt

Am Morgen des 6. Juli 2012 wurde She Yue, der gerade Arbeit im Youhaote Hotel der Stadt Dalian gefunden hat, von vier zivilen Beamten der Xiuyue Straßenpolizeistation, die keine Ausweise vorzeigten, verhaftet. Sie stahlen auch seinen Wagen, für dessen Kauf er sich extra Geld borgen musste. Er war als Fahrer angestellt, aber die Beamten behaupteten, er würde seinen Wagen verwenden, um Verbrechen zu begehen.

Danach kamen die Polizisten, um unsere Wohnung zu durchwühlen. Zuerst hatten sie geplant, mit einem Feuerwehrauto zu kommen, um durch unser Fenster einzusteigen, aber da es vor unserem Gebäude nicht genug Platz für einen Feuerwehrwagen gab, benutzten sie andere Werkzeuge, um unsere Sicherheitstür zu zerschlagen und einzubrechen. Sie durchwühlten alles und bereiteten große Unordnung. Zu dieser Zeit war She Yues jüngerer Bruder, She Gang zu Hause, um seine Mutter zu besuchen. She Gang verlangte von den Polizisten, dass sie sich ausweisen sollten. Daraufhin zog einer seinen Ausweis, wedelte damit vor She Gangs Gesicht, bevor er ihn wieder zurücksteckte. She Gang konnte weder die Nummer noch den Namen darauf erkennen. Die Polizisten legten ihm Handschellen an, zogen ihn in eine Ecke und beschlagnahmten danach Falun Dafa-Bücher und einen Laptop. Sie kletterten auf das Dach und stahlen den NTDTV Empfänger. Sie nahmen auch persönliche Gegenstände mit, darunter Erinnerungsstücke, die She Yues Vater hinterlassen hatte.

In den zwölf Jahren unserer Ehe haben wir elf Jahre aufeinander gewartet. Neun Jahre war mein Mann im Gefängnis, ich war zweimal im Zwangsarbeitslager und insgesamt waren wir 150 Tage zusammen. Selbst eine einfache Hochzeitsfeier wurde zum Wunschdenken. Jetzt ist unsere Wohnung leer und in einem chaotischen Zustand, nur meine Schwiegermutter und ich wohnen darin. Wir wissen, dass She Yue ein guter Mensch ist und nichts Schlechtes getan hat, deshalb gingen wir wiederholt zur örtlichen Polizeistation, der Polizeiabteilung und der Zhongshan Staatsanwaltschaft zum Appellieren, aber alle Büros mieden uns. Wir mussten uns einen Anwalt nehmen, der unsere Rechte vertritt.

Nach langen Bemühungen seitens unseres Anwalts, wurde Herr She Yues Fall von der Staatsanwaltschaft an die Xiuyue Polizeibehörde zurückgegeben. Wegen seiner schlechten Gesundheit stellten wir einen Antrag, um ihn bis zur Verhandlung gegen Kaution freizubekommen. Wir warten nun auf eine Entscheidung. Am 6. November haben sie den Fall jedoch erneut der Staatsanwaltschaft vorgelegt.

Der Zweck der Gesetze ist, die Gerechtigkeit zu sichern und Gesetze, die sozialer Gerechtigkeit entsprechen, werden sicherlich die Güte fördern. Das Justizsystem existiert, um soziale Gerechtigkeit zu bewahren. Man sollte eindeutig zwischen richtig und falsch unterscheiden, ein gutes Gesetz von einem schlechten Gesetz auseinanderhalten und auf dem eigenen Gewissen basierend beurteilen, ob ein Urteil vertretbar ist oder nicht. Das Gewissen ist es, das die letzte Entscheidung trifft.

Schlussworte

Ich hoffe, dass eine Familientragödie, wie die von mir geschilderte, niemand anderem widerfährt. Ich hoffe auch, dass unsere gütigen Worte und Handlungen diese sinnlosen und bösen Taten verhindern können. Es ist ein himmlisches Gesetz, dass schlechte Taten Vergeltung nach sich ziehen und gute Taten mit Segen belohnt werden. Was Falun Gong-Praktizierende den Menschen sagen wollen ist, dass sie Dafa freundlich gegenüberstehen sollten, damit sie eine glückliche Zukunft haben können. Wir wollen nicht, dass jemand aufgrund seiner bösen Taten ein schlimmes Ende erleidet. Deshalb trotzen wir der Gefahr, verhaftet und geschlagen zu werden oder sogar unser Leben zu verlieren, denn wir verbreiten die Wahrheit, damit die Menschen der bevorstehenden Katastrophe entgehen können. Verfolgt keine Falun Gong-Praktizierenden mehr, verfolgt keine Praktizierenden mehr, die die himmlische Botschaft verbreiten. Wählt ein wunderbares Leben für euch selbst und für eure Nachkommen.

  • Veröffentlicht am:
  • 09.05.2013