Hebei Frauenzwangsarbeitslager verlängert Frau Li Shanshans Haft

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Hebei

(Minghui.org) Während ihres jüngsten Besuchs im Hebei Frauenzwangsarbeitslager fand Frau Li Shanshans Familie heraus, dass ihre Haftzeit um 15 Tage verlängert wurde. Ursprünglich befand sie sich in der Abteilung 4, wurde jedoch in die Abteilung 2 verlegt. Am Tag ist sie gezwungen Sklavenarbeit zu verrichten und am Abend bis 22:00 Uhr unterliegt sie einer Gehirnwäsche. Frau Lis Familie bittet das Arbeitslager um sofortige Einstellung der Gehirnwäsche.

Verhaftet für den Versuch, ihren Mann zu retten

Um ihren Mann vor den Folterungen im Gangbei Gefängnis in Tianjin zu retten, reichte Frau Li eine Anklage gegen dieses (unbenannt auf Binhai Gefängnis) ein und wurde am 29. Oktober 2011 von der Abteilung des Amtes für Staatssicherheit Tangshan festgenommen. Man verurteilte sie zu zwei Jahren Zwangsarbeit und schickte sie in das Kaiping Zwangsarbeitslager in Tangshan und anschließend in das Hebei Frauenzwangsarbeitslager in Shijiazhuang.

Hintergrund

2003 übermittelte Frau Li, um Herrn Zhou Xiangyang, ihren damaligen Freund zu retten, den Gefängnisautoritäten ihren Antrag, ihn zu heiraten. Um das Gefängnis davon abzuhalten, ihn zu verfolgen, appellierte Frau Li in seinem Namen trotz des enormen Drucks und des Risikos, verhaftet zu werden. Sie wurde festgenommen und zu 15 Monaten Zwangsarbeit verurteilt. Nach ihrer Freilassung nahm Frau Li ihren Appell wieder auf. Auch Herr Zhou tut sein Möglichstes, um der Verfolgung im Gefängnis zu widerstehen. Er war ein Jahr lang im Hungerstreik und wurde schließlich entlassen. Das junge Paar war nach siebenjähriger Trennung infolge der Verfolgung wieder vereint.

Doch weniger als ein Jahr später wurde Herr Zhou erneut festgenommen und in das Gangbei Gefängnis gebracht, wo er brutal gefoltert wurde. Frau Li nahm ihre Bemühungen zur Rettung und ihre Appelle wieder auf. In einem offenen Brief schrieb sie: „Der Weg eines jungen Paares: Zhou Xiangyans Braut appelliert sieben Jahre lang für seine Freilassung“, der Tausende Menschen berührte, viele von ihnen zu Tränen und viele begannen eine Petition um Herrn Zhou zu retten: 2.300 Bewohner der umliegenden Stadtteile und Dörfer unterschrieben den Brief und forderten die Freilassung von Herrn Zhou und dass die Verantwortlichen für die Folter gefunden werden.

Kurz vor Herrn Zhous Freilassung, am 29. Oktober 2011, wurde Frau Li erneut festgenommen und vom Tangshan Komitee für Politik und Recht zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt.

Kein Besuch für ein Jahr

Nachdem Frau Li zur Abteilung Nr. 4 im Hebei Frauenzwangsarbeitslager in Shijiazhuang gebracht worden war, verblieb sie lange Zeit in Einzelhaft, weil sie Falun Dafa nicht aufgeben wollte und man zwang sie zu Sklavenarbeit. Ihr Mann bat mehrere Male sie besuchen zu dürfen, doch das Arbeitslager erlaubte es nicht. Frau Li durfte ein Jahr lang keinen Besuch empfangen.

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Tief berührt von ihrem Glauben unterschreiben 900 Bewohner Tangshans einen Aufruf für die Freilassung von Frau Li Shanshan (http://en.minghui.org/html/articles/2013/4/20/138986.html)

Provinz Hebei: Herr Zhou Xiangyang darf seine Frau nicht im Zwangsarbeitslager besuchen (Fotos) (http://de.clearharmony.net/articles/201208/64155p.html

Provinz Hebei: Frau Li Shanshan im Zwangsarbeitslager inhaftiert, Familienbesuch 6 Monate lang untersagt (http://de.clearharmony.net/articles/201208/64097.html)

Frau Li Shanshan erneut zu Zwangsarbeit verurteilt, Bewohner Tangshans versuchen sie zu retten und sammelten bis jetzt 528 Unterschriften (http://en.minghui.org/html/articles/2011/12/29/130388.html)

Frau Li Shanshan von der Staatssicherheit Tangshan verhaftet (http://de.clearharmony.net/articles/201111/61093.html)

  • Veröffentlicht am:
  • 09.05.2013
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