New Jersey, USA: Kongress-Abgeordnete und Senator senden Glückwünsche zum Welt Falun Dafa Tag

(Minghui.org) Der 13. Mai 2013 markiert den 14. Welt Falun Dafa Tag und den 21. Jahrestag der Einführung von Falun Dafa in der Öffentlichkeit durch Herrn Li Hongzhi, dem Begründer von Falun Dafa. Aus diesem Anlass gab der Kongress-Abgeordnete Robert E. Andrew eine Proklamation heraus in Anerkennung der Wichtigkeit des Welt Falun Dafa Tages und feierte den Triumpf von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht und gedachte der Tausenden von Falun Dafa-Praktizierenden, die ihr Leben bei der friedlichen Verteidigung der Menschenrechte und der Glaubensfreiheit verloren haben.

Der Staatssenator Fred H. Madden schrieb in Gedenken an den 14. Welt Falun Dafa Tag und den 21. Jahrestag der Einführung von Falun Dafa in der Öffentlichkeit einen Brief.

2013-5-11-congressmanandrews
Kongress-Proklamation

Hon. Robert E. Andrews
United States House of Representatives
1. District, New Jersey

In Anbetracht dessen, dass der 1. Distrikt des Kongresses des Bundesstaates New Jersey sich den Feierlichkeiten zum Gedenken des Welt Falun Dafa Tages den Praktizierenden des Großraums Philadelphia am 12. Mai 2013 anschließt und

In Anbetracht dessen, dass Falun Dafa eine Form der Selbst-Verbesserung ist, die auf den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht beruht und

In Anbetracht dessen, dass diese Praktik Meditation und sanfte Übungen einschließt, die die Gesundheit und das Wohlbefinden des Praktizierenden steigert und

In Anbetracht dessen, dass Falun Dafa heute in über 100 Ländern frei praktiziert wird von Menschen aller Gesellschaftsschichten und

In Anbetracht dessen, dass Millionen von Menschen sowohl körperlich als auch seelisch von der Praktik profitiert haben und

In Anbetracht dessen, dass im Juli 1999 das kommunistische chinesische Regime die Praktik Falun Dafa verbot und eine Propaganda- und Unterdrückungskampagne startete, um die Praktik auszulöschen und

In Anbetracht dessen, dass seit dieser Kampagne Tausende von Falun Dafa-Praktizierenden wegen ihres Glaubens inhaftiert wurden, Gehirnwäsche ausgesetzt sind, zu Zwangsarbeitslager verurteilt, gefoltert und ermordet wurden und

In Anbetracht dessen, dass das US Repräsentantenhaus am 16. März 2010 die Resolution 605 verabschiedet hat, in der sie die Kommunistische Partei Chinas aufruft, die seit Jahrzehnten andauernde Kampagne gegen Falun Dafa zu beenden und ihre Solidarität mit den Opfern der Verfolgung in China zum Ausdruck bringt; und

In Anbetracht dessen, dass dieses Jahr den 21. Jahrestag der Einführung von Falun Dafa in Changchun, China, durch Herrn Li Hongzhi, markiert,

tue ich hiermit kund, dass der Unterzeichnende des US-Kongresses, der ehrenwerte Robert E. Andrew des 1. Kongress-Distriktes des Staates New Jersey hiermit die Wichtigkeit des Welt Falun Dafa Tages anerkennt und den Triumpf von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht feiert und zur gleichen Zeit der Tausenden Falun Dafa Praktizierenden gedenkt, die ihr Leben in der friedlichen Verteidigung der Menschenrechte und der Glaubensfreiheit verloren haben.

Robert E. Andrew
United States House of Representatives
1. Distrikt, New Jersey
2013-5-11-nj-fred-madden

Fred H. Madden Senator
Distrikt 4, Holly Oak Office Oak
129 Johnson Rd. Suite 1
Turnersville, NJ 08012

Liebe Freunde,

Im Namen des 4. Distriktes der Legislative von New Jersey möchte ich alle Praktizierenden, die den 14. Welt Falun Dafa Tag und den 21. Jahrestag der Einführung von Falun Dafa in der Öffentlichkeit feiern, beglückwünschen.

Seit seiner Einführung an der Rutgers Universität im Jahre 1996, hat Falun Dafa das Leben vieler Einwohner von New Jersey berührt und ihre seelische und körperliche Verfassung verbessert. Unter den zentralen Grundsätzen von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht erstreben die Mitglieder dieser Disziplin in bewundernswerter Weise eine bessere Gesundheit und letztendlich spirituelle Erleuchtung.

In den letzten Jahrzehnten sind Falun Dafa-Praktizierende als kraftvolle Stimme zum Schutz der Menschenrechte hervorgetreten. Indem sie sich für Mitglieder einsetzten die in China zu Unrecht verfolgt werden, haben sie das öffentliche Bewusstsein für die Unterdrückung des Glaubens geschärft und sich für eine Kultur der Toleranz und des Verstehens eingesetzt. Für diese wertvollen Bemühungen verdienen sie Anerkennung und Applaus.

Besonders möchte ich Herrn Li Hongzhi ehren für seinen unerschütterlichen Beitrag, für Frieden und menschliche Veredelung einzutreten. Unter seiner visionären Führung hat sich Falun Dafa enorm verbreitet und hat zu mehr Harmonie unter seinen Anhängern und der größeren Gemeinschaft geführt. Mit über 100 Mio. Praktizierenden spielt Falun Dafa wirklich eine bedeutende Rolle bei der Förderung von Barmherzigkeit weltweit.

Bei dieser denkwürdigen Gelegenheit unterstütze ich die Mission von Falun Dafa und überbringe allen Praktizierenden meine besten Wünsche. Möge das vor Ihnen liegende Jahr gesegnet sein mit Glück und stetem Erfolg.

In Solidarität, Fred H. Madden Senator, 4.Distrikt.

  • Veröffentlicht am:
  • 15.05.2013

Kanada, Edmonton: Falun Dafa-Praktizierende feiern den Welt Falun Dafa Tag (Fotos)

Von einem Praktizierenden in Kanada

(Minghui.org) Falun Gong-Praktizierende in Edmonton, Kanada, versammelten sich kurz vor dem 13. Mai 2013, dem Welt Falun Dafa Tag, in einem nahe gelegenen Park, um diesen Tag und den Geburtstag des Meisters zu feiern.

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Falun Dafa-Praktizierende in Edmonton feiern den Geburtstag des Meisters

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Vorführung von Gruppenübungen

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Bürger unterzeichnen Petitionen, nachdem sie die Wahrheit erfahren haben

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Proklamation des Bürgermeisters und aller Mitglieder des Stadtrates

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Ein Praktizierender hält auf der Feier eine Rede

Die Leute sahen in dem Park die farbigen Spruchbänder, worauf stand „Falun Dafa ist gut“, „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ und „Wir feiern am 13. Mai den Welt Falun Dafa Tag“. Praktizierende verteilten Luftballons und Lesezeichen mit Lotusblumen an die Besucher; sie schlugen auch die Trommeln und zeigten die fünf Falun Dafa-Übungen. Viele Zuschauer blieben stehen und sprachen mit den Praktizierenden, um mehr über Falun Dafa zu erfahren. Die Menschen waren von dem, was sie auf den Schautafeln sahen, die die Folterungen veranschaulichten, denen die Praktizierenden in China ausgesetzt sind, überrascht. Sie fanden es besonders schwer sich vorzustellen, dass die chinesischen Praktizierenden für ihre lebenswichtigen Organe getötet wurden.

Nach der Übungsdemonstration fand eine kurze Zeremonie statt. Der Moderator Herr Ye erzählte dem Publikum von Falun Dafa und seiner 21-jährigen Geschichte. Er sagte den Zuschauern, dass mehr als 100 Millionen Menschen in über 100 Ländern Falun Dafa praktizieren würden. Er erinnerte sie auch daran, dass die Praktizierenden in China brutal verfolgt werden. Außerdem las er Glückwunschschreiben des Ministerpräsidenten Harper und von Mitgliedern des Parlaments auf nationaler und provinzieller Ebene vor. Diese Beamten äußerten Respekt für die Falun Dafa-Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“. Sie lobten auch die Beiträge der Falun Dafa-Praktizierenden für die Gesellschaft im Bereich der Menschlichkeit, Toleranz und Harmonie.

Praktizierende lasen während der Zeremonie Gedichte in chinesischer und englischer Sprache vor und drückten all ihre Wertschätzung und Dankbarkeit für den Meister, für die Errettung seiner Jünger und die Lebewesen aus. Sie sicherten zu, fleißiger zu sein und dem Meister bis zum Ende der Kultivierung zu folgen.

Die Zeremonie endete damit, dass der Gastgeber die Proklamationsschreiben des Bürgermeisters von Edmonton und der Mitglieder des Stadtrates vorlas. Die Proklamationen erklärten den Monat Mai zum Falun Dafa Monat in Edmonton.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/5/14/139766.html
Chinesische Version:
加拿大埃德蒙顿大法弟子庆祝世界法轮大法日-图
Veröffentlicht am:
15.05.2013

Am 25. Februar fanden Massenverhaftungen statt, das sind Höhepunkte der systematischen Verfolgung durch die KPCh

Von einem Minghui- Korrespondenten aus der Provinz Hebei, China

(Minghui.org) Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) hat die Rolle der Justiz komplett verzerrt und sie zu einem unterwürfigen Werkzeug umfunktioniert, das unschuldige Menschen foltert und tötet.

Am 25. Februar 2012 nahm die Polizei auf Veranlassung des Komitees für Politik und Recht mehr als 100 Praktizierende widerrechtlich fest. Die Festgenommen stammten aus 15 Städten und Kreisen der Provinzen Hebei, Liaoning und Shandong. Die Stadt, die mit 38 Verhaftungen am stärksten betroffen war, war Tangshan in der Provinz Hebei.

Der Rückblick auf dieses Ereignis lässt die einzelnen Glieder der Kette der Verfolgung der KPCh klar erkennen: Verhaftungen, Hausdurchsuchungen, Prozesse, Arbeitslager und Gefängnis. Jedes Glied dieser Kette stützt sich auf illegale Aktivitäten. Im Anschluss finden sie einen detaillierten Bericht über die Vorkommnisse in der Stadt Tangshan im Frühjahr 2012.

Der Kauf von DVD Boxen gilt als Verbrechen

Der Anlass für diese Vorfälle klingt für Außenstehende völlig absurd: Die Agenten des Regimes verdächtigten und verhafteten die Praktizierenden nur deshalb, weil sie eine große Menge DVD Boxen gekauft hatten, um damit die DVDs von Shen Yun zu verpacken.

Shen Yun Performing Arts ist eine Künstlergruppe aus New York. Der Zweck ihrer Gründung im Jahr 2006 war, die traditionelle, chinesische Kultur wieder aufleben zu lassen. Das Ensemble trat weltweit vor Zigtausenden Zuschauern auf. In den letzten Jahren hat sich die Gruppe stetig vergrößert und mit ihren Weltklasse-Aufführungen die Bewunderung zahlreicher Menschen gewonnen.

Doch in Festlandchina wird die Verpackung und Verteilung der Shen Yun DVDs von der KPCh als ein Verbrechen eingestuft. Als Verhaftungsgrund stand in der Anklage doch tatsächlich der Straftatbestand „Kauf einer großen Menge von DVD Boxen“.

Polizisten verhalten sich wie ein Schläger-Trupp

1) Die Polizeibeamten weisen sich weder bei den Verhaftungen noch bei der Plünderung der Häuser der Praktizierenden durch eine ID Karte aus.

2) Die Polizisten schlagen die Praktizierenden auf brutale Weise. Nach der widerrechtlichen Verhaftung des Praktizierenden Herr Li Wendong, sahen Zeugen, dass er während des Verhörs von der Polizei so brutal geschlagen wurde, dass sein Gesicht übel zugerichtet war. Der Praktizierende, Herr Yang Guoguang, beschrieb seine Verhaftung folgendermaßen: „Als ich zu meinem Haus kam, sah ich vor der Türe zwei Autos stehen. Ich ging auf die Personen zu und wollte sie fragen, wer sie sind, da eilten mehrere Beamte herbei, nahmen mir meinen Motorradschlüssel weg und schlugen auf mich ein. Nicht vorher und auch nicht während der Attacke zeigten mir die Personen ihre Dienstausweise.“

3) Bei den ungesetzmäßigen Hausdurchsuchungen stehlen die Polizisten das persönliche Eigentum der Praktizierenden. Als Agenten der Staatssicherheit des Bezirks Lunan, Herrn Bian Lichao verhafteten, entwendeten sie aus seinem Haus mehr als 100,000 Yuan. Sie legten seiner Frau eine gefälschte Quittung vor und ließen sich von ihr die „offizielle“ Übergabe bestätigen. Zum gleichen Zeitpunkt wie Herr Li Wendong wurde eine Frau verhaftet und ebenfalls in die Polizeistation gebracht und durchsucht.

In ihrem Brief an die Staatsanwaltschaft schrieb sie:

„Mehrere Leute schoben mich in ein Auto und zwei männliche Agenten durchsuchten mich. Sie nahmen mir mein Handy, Handtasche und meine Haustürschlüssel weg. Ich wurde in die Shuidong Polizeiwache gebracht. Als ich wieder nach Hause kam, war meine Wohnung ein heilloses Durcheinander, viele Wertsachen, wie zum Beispiel mein Schmuck, Bankeinlagen, Zertifikate und Handys wurden gestohlen. Ich ging zurück zur Polizeistation und beschwerte mich über den Diebstahl meiner persönlichen Sachen; ich bat sie ferner, um die sofortige Herausgabe meines Eigentum, was sie aber ablehnten.“

4) Die Wärter bedrohten die Praktizierenden, schlugen sie und bedienten sich falscher Anschuldigungen, um sich sogenannte „Beweise“ zu verschaffen.

Einige Beispiele:

– Herr Yang Zheng wurde in der Haftanstalt so schwer geschlagen, dass er fast sein Gehör verlor. Vor Gericht verspottete ihn Herr Wu Jinahui von der Bezirksstaatsanwaltschaft Kaiping dann mehrmals wegen seines Gehörschadens.

– In der Verhandlung berichtete Herr Bian Lichao, wie die Lunan Staatsanwaltschaft an ihre sogenannten Beweise“ kam. „Die Beamten drohten mir, dass sie meine Frau und Tochter verhaften würden, wenn ich nicht ihre sogenannte Bußgeldzahlung anerkenne und bezahle. Außerdem benutzten sie unwichtige und unrelevante Dinge und versuchten daraus einen „Beweis“ zu konstruieren.“

– Als Herr Li Wendong in der Haftanstalt für Gerechtigkeit appellierte, wurde sein Mund von den Wachen mit einem Klebeband zugeklebt. Aus Protest gegen diese Vorgehensweise ging Herr Li in Hungerstreik, worauf er dreimal am Tag brutal zwangsernährt wurde. Als sein Anwalt ihn besuchte, fand er ihn abgemagert und schwach vor; er war fast nicht mehr in der Lage zu sprechen. Der Schlauch für die Zwangsernährung steckte weiter in seiner Nase und er war mit Handschellen gefesselt.

– In der Sache des Herrn Li Yushu fabrizierte der Staatsanwalt einen sogenannten Beweis, indem er behauptete, man hätte in seinem Haus mehr als 820 Kalender und über 4000 Halsketten gefunden. Herr Li Yushu erklärte dem Richter, dass er nur zwei Kalender und mehrere Halsketten für den persönlichen Gebrauch in seinem Haus aufbewahrt habe. Das waren seine persönlichen Sachen. Er sagte, er könne sich nicht vorstellen, wie die Polizei auf solch große Zahlen komme.

Rechtswidrige Aktivitäten

1) Die KPCh unternimmt alles, um den Praktizierenden ihre legalen Rechte zu entziehen und sie von der Beauftragung von Rechtsanwälten abzuhalten. Nach der Verhaftung am 25. Februar beauftragten die Ehefrauen von Herrn Bian Liao, Zhou Xiuzhen und Herr Li Guangdong Anwälte, um für ihre zu Unrecht beschuldigten Ehemänner einen Freispruch zu erreichen. Sie schrieben ferner Briefe an verschiedene Regierungsbehörden, in denen sie den Sachverhalt erklärten und um Hilfe baten.

2) Auf Anweisung des Büros 610 versuchten nun einige Beamte an ihrem Arbeitsplatz Einfluss auf sie zu nehmen, um sie dazu zu bringen, keine Anwälte zu beauftragen oder sich nicht an andere Regierungsbehörden zu wenden. Sie verlangten ferner, dass sie sich von ihren Ehemännern scheiden lassen und ihnen auf keinen Fall Geld ins Gefängnis schicken sollten.

Die Treffen der Mandanten mit ihren Anwälten behindern

– Am Morgen des 7. Mai 2012 wollte der Anwalt seinen Mandanten Herrn Li Wendong in der Ersten Tangshan Haftanstalt besuchen. Dieses Treffen wurde vom Chef der Haftanstalt Sun Yansong verhindert. Der Anwalt wandte sich daraufhin an die Staatsanwaltschaft Kaiping, die Polizeistation Kaiping und das Komitee für Politik und Recht. Erst am Nachmittag durfte er Herrn Li treffen.

– Ähnlich verlief es auch bei dem Antrag des Anwaltes am 17. März 2012, seinen Mandanten Herrn Zheng Xiangxing in der Haftanstalt zu besuchen. Er erhielt die Auskunft, sein Besuch müsste erst von dem Tanghai Staatssicherheitschef Li Fuguo genehmigt werden. Die Familie von Herrn Zheng begleiteten den Anwalt zur Polizei, aber Li Fuguo war nicht anwesend. Der an der Verhaftung beteiligte Agent Sun Jingsen sagte ihnen, dass sie zuerst den stellvertretenden Polizeichef Liu Jiaman kontaktieren müssten. Als sie in sein Büro kamen und den Namen Zheng nannten, fing er sofort an, alle Beteiligten zu verfluchen, zu beschimpfen und zu demütigen, außerdem drohte er ihnen, sie ebenfalls verhaften zu lassen.

Am Nachmittag nahmen die Angehörigen von Herrn Zheng und der Anwalt einen weiteren Anlauf bei der Polizeistation, um mit Sun Jingsen und Li Fuguo zu sprechen. Aber die Büros waren abgeschlossen. Sie warteten den ganzen Nachmittag und kamen am nächsten Morgen wieder, aber die Türen blieben verschlossen. Der Anwalt fuhr dann zurück nach Peking ohne seinen Klienten gesehen zu haben.

Den Angehörigen der Praktizierenden wird die Teilnahme an der Verhandlung verweigert

– Als die Ehefrau von Herrn Bian Lichao, Frau Zhou Xiuzhen, am Morgen des 26. Juli 2012 mit ihrem Anwalt zur Gerichtsverhandlung kam, hielt sie Richter Wang Jian auf und sagte ihr, dass sie nicht als Zeugin vorgeladen sei. Frau Zhou hatte jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht vor, als Zeugin aufzutreten, sondern wollte nur als Zuschauerin im Gerichtssaal anwesend sein. Trotzdem durfte sie den Gerichtssaal nicht betreten und musste während der Verhandlung draußen warten. Dabei wurde sie von Beamten ihres Arbeitsplatzes beobachtet.

Der Anwalt von Herrn Zheng Xiangxing drängte daraufhin das Tanghai Amtsgericht die Öffentlichkeit herzustellen, doch das Gericht bestand hartnäckig auf dem Ausschluss von Frau Zheng. Erst nach einer rechtlichen Erörterung des Anwaltes mit dem Richter wurde Frau Zheng die Teilnahme an der Verhandlung erlaubt.

Am 10. August 2012 fand vor dem Bezirksgericht Kaiping eine Verhandlung gegen einige Praktizierende statt, einschließlich Li Wendong, Zhang Guochen, Yue Changcun, Yang Zheng und Gao Zhaochen. Viele Freunde und Verwandte wollten an der Hauptverhandlung teilnehmen, aber die Beamten des Gerichts ordneten an, dass jeweils nur zwei Familienmitglieder der Angeschuldigten an der Verhandlung teilnehmen dürften. Alle anderen mussten das Gerichtsgebäude verlassen.

Hindernisse für die Anwälte schaffen

Anfang August erhielt der Anwalt des Herr Li Wendong einen Anruf vom Gericht Kaiping, in dem von ihm verlangt wurde, dass er der Anwaltsvereinigung und der örtlichen Polizeistation schriftlich erklären solle, dass er selbst kein Falun Gong Praktizierender sei. Der Anwalt lehnte ihre Forderung als unvernünftig ab.

– Die Familien von Li und Zhang Wendong Guochen wurden am 7. August 2012 um 10 Uhr telefonisch benachrichtigt, dass für den 10. August um 8:30 Uhr betreffend Yue Changcun und Yang Zheng im Zhengzhuangzi Gerichtshof eine Verhandlung anberaumt sei. Nach den gesetzlichen Bestimmungen sind die Beamten des Gerichts jedoch verpflichtet, die Familienangehörigen bzw. Anwälten sieben Tage im Voraus zu benachrichtigen, die Beamten des Kaiping Gerichtshofes warteten damit bis drei Tage vor dem Termin.

Eine ähnliche Situation erlebte der Anwalt von Herrn Zheng Xiangxing. Er erhielt keine Ladung zu der bevorstehenden Verhandlung seines Mandanten am 29. Mai 2012. Erst als er bei Gericht in Tanghai vorsprach, um sich über den Fall zu informieren, erfuhr er von dem anstehenden Termin.

-Der Anwalt von Herrn Bian Lichao am 26. Juli 2012 widerlegte die Anklagepunkte der Staatsanwaltschaft Punkt für Punkt. Der Oberstaatsanwalt und die Richter unterbrachen sein Vorbringen mehrere Male und Wang drohte ihm: „Wir haben Sie zweimal gewarnt, nicht zu erwähnen, dass es bei Falun Gong um das Recht auf Ausübung eines Glaubens gehe. Wenn Sie sich noch einmal darauf berufen, bringen Sie sich in Schwierigkeiten.“ Der Staatsanwalt fand während der Sitzung keinerlei Hinweise für strafbare Handlungen. Der Anwalt beantragte daraufhin Frau Zhou als Zeugin zu vernehmen. Wang lehnte den Antrag ab. Die Behinderungen seitens des Gerichts waren enorm, der Anwalt und Jian Bian wurden während der gesamten Anhörung mehr als zwanzigmal von Richter Wang unterbrochen.

-Li Wendong und weitere Praktizierende wurden am 10. August 2012 an Gerichtshof Kaiping angehört. Jedes Mal wenn Li Wendong eine Frage beantwortete, wurde er von Richter Zhao Lizuo unterbrochen. Zhao erlaubt ihm nur noch, die an ihn gestellten Fragen mit Ja oder Nein zu beantworten. Auch als der Anwalt dem Gericht ein Foto der „beschlagnahmten Gegenstände“ vorlegte und um Auskunft über den Verbleib bat, wurde er von Zhao Lizuo mehrmals unterbrochen.

Bei einer anderen Verhandlung gegen Yang Guoguang, einem Praktizierenden aus dem Dorf Gaotuo der Stadt Chahe, im achten Gerichtsgebäudes des Bezirks Fengrun am 6. August 2012 um 9 Uhr fragte der Anwalt Herrn Yang: „Wissen Sie noch, warum Sie im Jahre 2000 in ein Arbeitslager kamen?“ Herr Yang antwortete: „Früher war ich Alkoholiker und stritt mich oft mit anderen. Als ich mit dem Praktizieren von Falun Gong anfing, gab ich diese schlechten Angewohnheiten auf und versuchte ein besserer Mensch zu sein. Im Jahre 2000 arbeitete ich gerade auf dem Feld, da verhaftete mich die Polizei und steckte mich für zwei Jahre in ein Arbeitslager…“ an dieser Stelle unterbrach ihn der Richter Xu Tianpeng mit den Worten: „für diesen Fall hier, ist das irrelevant, sprechen Sie jetzt nur über die Dinge, die mit der Sache im Zusammenhang stehen.“

Am 28. August 2012 um 9.00 Uhr stand Herr Li Yushu vor dem Amtsgericht Fengrun. Der Oberstaatsanwalt Xu Tianpeng verwarnte alle Anwesenden: „Jeder, der die Regeln des Gerichtes verletzt, wird Schwierigkeiten bekommen“. Dann verlas er einige neue Regeln und drohte bei Verstoß mit Bußgeldzahlungen in Höhe von 1000 Yuan und einer 15-tägigen Haftstrafe. In seinem Plädoyer verwies der Anwalt auf den Artikel 18 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948, dass „jeder Mensch das Recht auf Gedanken- Gewissens- und Religionsfreiheit habe“. Noch bevor der Anwalt seine Ausführungen beendet hatte, wurde er sarkastisch unterbrochen: „Hier geht es nicht um das Völkerrecht. Wenn Sie diese Sache vorbringen möchten, müssen Sie es woanders tun.“ Xu wiederholte u.a. dieses Argument immer wieder. Der Anwalt von Herrn Li betonte mehrmals, dass es kein Gesetz gebe, das Falun Gong offiziell verbiete. Xu ließ ihn jedoch wieder nicht ausreden: „Hier ist nicht der Ort, um diese Dinge zu besprechen, dafür ist nur der Nationale Volkskongress zuständig.“

Ohne die Angehörigen vorher zu benachrichtigen fand am 20. August 2012 eine „geheime“ Verhandlung gegen Zhang und Zhang Guizhi Mingfeng vor dem Amtsgericht Fengrun statt. Als die Familien von der Verurteilung ihrer Angehörigen hörten, stellten sie die Gerichtsbeamten zur Rede. Sie verteidigten sich damit, dass es völlig ausreichend sei, nur Zhang und Zhang Guizhi Mingfeng zu informieren.“ Die Familienangehörigen der Praktizierenden wurden wütend und beauftragten Anwälte, die daraufhin den Oberstaatsanwalt Xu Tianpeng verklagten.

Gegen Herrn Xu Jie verhandelte das Amtsgerichts Fengrun zwei Mal, jedes Mal ohne vorherige Benachrichtigung seiner Familie. Herr Xu verteidigte sich während des Prozesses selbst und wurde dabei ständig von Richter Xu Tianpeng unterbrochen. Schließlich vertagte er grundlos die Verhandlung. Später wurde Herr Xu Jie zu 7 Jahren Haft verurteilt.

Weder die inhaftierten Praktizierenden noch ihre Angehörigen erhalten eine schriftliche Urteilsbegründung

Richter Xu Tianpeng ignorierte während der Verhandlung sowohl das Verteidigungsvorbringen, als auch alle Einwände der Anwälte. Den Praktizierenden konnte kein strafbares Verhalten nachgewiesen werden, trotzdem blieb der Richter bei seiner vorgefassten Haltung. Xu verurteilte die Praktizierenden ohne gesetzliche Grundlage: Li Yushu zu 10 Jahren, Gu Youwen zu 7 Jahren, Yang Guoguang zu 3 Jahren, Zhang Weizhong zu 2 Jahren und Ling Yun zu 3 Jahren. Xu Jie zu 7 Jahren, Zhang Guizhi zu 4 Jahren, Deng Yiuyan zu 4 Jahren und sechs Monaten und Zhang Mengfeng zu 3 Jahren Haft. Folgende Praktizierende verurteilte er ohne vorherige Benachrichtigung ihrer Familien: Xu Jie zu 7 Jahren, Zhang Guizhi zu 4 Jahren, Deng Xiuyan zu 4 Jahren und sechs Monaten und Zhang Mingfeng zu 3 Jahren Haft. Als die Familienangehörigen der Praktizierenden nach der Verhandlung nach den Urteilen fragten, sagte er nur, dass sie den Angehörigen nicht ausgehändigt werden dürfen.

Original Verhandlungen bestätigen Ergebnisse trotz Justizirrtum

Nachdem Bian Lichao zu 12 Jahren Haft verurteilt wurde, legte sein Anwalt am Mittleren Gerichtshof von Tangshan Berufung ein. Der Richter Juan Du sah keine Veranlassung das ergangene Fehlurteil der vorigen Instanz zu korrigieren und versuchte das Urteil ohne öffentliche Verhandlung zu halten.

Selbst als Yang Guoguang, Li Yushu, Gu Youwen und He Suying sich gegen diese Vorgehensweise aussprachen, bestand der Mittlere Gerichtshof auf dem erstinstanzlichen Urteil.

Folter im Gefängnis

1) Am 2. Januar 2012 erfuhr die Familie von Herr Bian Lichao, dass er sich im Gefängnis Baoding befinde. Die Gefängnisleitung erklärte den Angehörigen, dass ein Besuch erst nach drei Monaten zulässig sei. Seine Familie ließ sich rechtlich beraten und erfuhr dabei, dass es keine derartige Bestimmung gebe. Seine Ehefrau stellte daraufhin bei der Gefängnisverwaltung der Provinz Hebei den Antrag auf Besuchserlaubnis. Die Gefängnisleitung ignorierte diesen Antrag und verlegte Herrn Bian am 6. Januar in das Shihjiazhuang Gefängnis.

Aufgrund der im Gefängnis Boding erlittenen Folter hat sich der Gesundheitszustand von Herrn Bian sehr verschlechtert, er leidet nun an Hypertonie, Angina Pectoris und einer starken Fehlsichtigkeit. Einige größere Verletzungen im Bereich der Brust und im Rücken verursachen ihm beim Liegen starke Schmerzen und er kann nachts nicht mehr richtig schlafen. Er wiegt nicht einmal mehr 60 kg. Dennoch bekam er im Baoding Gefängnis keine medizinische Hilfe, sondern wurde nur rund um die Uhr von vier Wärtern und drei Gefangenen überwacht. Er durfte die Zelle nicht alleine verlassen, nicht einmal zur Toilette.

Im Shijiazhuang Gefängnis bekam Herr Bian die Symptome einer schweren Herzkrankheit und sein Zustand war kritisch. Am Nachmittag des 19. Februar 2013 verlangte seine Ehefrau, sowie seine Tochter eine ärztliche Untersuchung, um für ihn eine ordnungsgemäße Behandlung zu erreichen.

Hou Yongjun, der Leiter des Baoding Gefängniskrankenhauses und Shi Zhiyong, der Leiter des Erziehungsbüros des Gefängnisses weigerten sich, ihrem Antrag zu entsprechen.

Stattdessen drückte Hou Yongjun die Tochter von Bian auf den Boden. Als ihre Mutter ihr aufhelfen wollte, verhinderte dies Shi Zhiyong. Sie kämpften miteinander. Während dieser Auseinandersetzung hielten sieben oder achte Beamte die Tür zu, damit die Mutter und Tochter nicht entkommen konnten. Sie drohten den beiden ferner, sie zu verhaften.

Als Frau Bian die Hotline 110 anrief (ähnlich der Notfallnummer 911 in den Vereinigten Staaten) und den Vorfall melden wollte, wurde sie von Beamten der Wuqilu Polizeiwache weggeschafft.

Die Beamten der Wuqilu Polizeiwache hörten sich weder die Aussagen der Frauen an, noch machten sie sich irgendwelche Notizen. Sie warfen ihnen nur vor, sie hätten die Vollzugsbeamten belästigt. Um ungefähr 5:00 Uhr morgen konnten Mutter und Tochter die Polizeistation verlassen.

Am 6. März 2013 wollte der Anwalt seinen Mandanten, Herrn Bian, im Gefängnis besuchen. Die Beamten des Shijiazhuang Gefängnisses zerrissen sein schriftliches Gesuch vor seinen Augen. Der Anwalt sowie die Familie Bian legten daraufhin Beschwerde bei dem Verwaltungsbüro der Provinz Hebei ein, die die Akten der obersten Staatsanwaltschaft von Hebei vorlegte.

2) Herr Zheng Xiangxing wurde vom Gerichtshof Tanghai zu 10 Jahren Haft verurteilt, am 8. August 2012 kam er zur Verbüßung der Strafe in das Baoding Gefängnis. Als seine Angehörigen ihn am 9. September besuchen wollten, schickte sie die Gefängnisleitung wieder weg. Am 26. Oktober wurde Herr Zheng so schwer gefoltert, dass er eine Gehirnblutung bekam. Am darauffolgenden Tag wurde er in das Erste Zentral Krankenhaus der Stadt Baoding gebracht. Er befand sich in akuter Lebensgefahr, seine Pupillen waren erweitert und er war inkontinent.

Ohne das Einverständnis seiner Familie einzuholen, operierten sie Herrn Zheng zweimal und öffneten seine Schädeldecke. Die Ärzte stellten eine schwere Gehirnverletzung mit Blutungen fest, die vermutlich durch schwere Schläge auf den Kopf verursacht wurde. Sie entfernten links und rechts zwei Teile des Schädelknochens von ca. 7 cm. Der linke Teil des entnommenen Gehirns war für Sprache, Vision und Gedächtnis zuständig. Die Schädelknochen wurden bei der OP nicht mehr richtig zusammengefügt, sodass nur noch eine dünne Schicht der Kopfhaut als Schutz für das Gehirn diente.

Die Familie von Herrn Zheng verlangte daraufhin von der Gefängnisbehörde eine Auskunft über die Vorgänge. Sie zeigten ihnen einen Videoausschnitt, auf dem Herrn Zheng kurz vor seinem Zusammenbruch zu sehen war. Am 26. Oktober 2012 begann er Blut zu erbrechen, sechsmal. Niemand aus dem Gefängnis leistete Hilfe. Nur ein Insasse, der vorbei kam, wischte sein Blut mit einem Lappen weg. Um 17:00 Uhr hatte er große Schwierigkeiten aufzustehen. Er stolperte in die Toilette, erbrach sich erneut und brach danach ohnmächtig zusammen. Er lag eine lange Zeit da, ohne jegliche Hilfe. Gegen 8 Uhr kamen zwei Insassen und trugen ihn aus der Zelle. Die Gefängnisverwaltung informierte dann seine Frau, dass er in das Gefängniskrankenhaus verlegt wurde.

Das Geschehen wirft viele Fragen auf: Was war die Ursache für seinen körperlichen Zusammenbruch? Woher kommen die inneren Kopfverletzungen? Warum erbrach er Blut? Wenn er – wie aus dem Video hervorgeht – auf seinen Hinterkopf fiel, warum war die linke Seite seines Schädels gebrochen? Was versucht die Gefängnisleitung zu verbergen? Warum zeigte sie der Familie nur einen Ausschnitt und nicht das 24-stündige Überwachungsvideo? Wurden ihm diese Verletzungen bei dem Versuch, ihn „umzuziehen“, zugefügt?

Die Ärzte des Ersten Krankenhauses Boading machten mehrere CT- Scans von seinem Gehirn. Sie meinten, er wäre bereits hirntot und gaben ihm fast keine Überlebenschancen. Allerdings überlebte er und sein Gehirn war nicht stark betroffen. Er war wieder in der Lage ein Auge zu öffnen und sein Gedächtnis kehrte zurück.

Die Gefängnisleitung wusste nun, dass sich Herr Zheng erholen würde; was sie nicht erwartet hatten. Aus ihrer Sicht wäre es besser gewesen, wenn er gestorben wäre. Aus diesem Grund verlegten sie ihn am 21. Februar wieder zurück ins Gefängniskrankenhaus.

Von da an verschlechterte sich sein Gesundheitszustand zusehends. Als ihn seine Frau und sein Sohn am 25. Februar 2013 noch einmal besuchten, lag Herrn Zheng wieder ohne eine Reaktion im Krankenbett, er sah sehr blass aus und sein Zustand schien sehr schlecht zu sein. Die Familie bat Hou Yongjun, den Direktor des Gefängnis Krankenhauses, um Auskunft: „Warum geht es ihm jeden Tag schlechter?“ Hou antwortete: „Er befindet sich nicht in akuter Lebensgefahr, deshalb dürfen wir ihn nicht in ein anderes Krankenhaus verlegen. Das liegt an den Bestimmungen des Krankenhauses und nicht an mir.“ Die Angehörigen schlugen vor, einen anderen Arzt zu Rate zu ziehen, worauf Hou erklärte, sie dürften nur Ärzte aus der Umgebung hinzuziehen, aber keine aus Peking. Schließlich warnte er die Angehöirgen: „Sie können aufgrund seines Zustandes nur Vorschläge machen, aber Sie dürfen uns um nichts bitten.“ Weiter sagte Hou: „Sie dürfen ihren Angehörigen nur sieben Tage besuchen, danach nicht mehr.“

Um 4 Uhr kamen Jia Tongle von der Neurochirurgischen Abteilung des Baoding Zentralkrankenhaus, Zhang Yueling, der Direktor der Baoding Augenklinik des Zentralkrankenhauses und ein Arzt von der Reha Klinik in das Gefängniskrankenhaus. Nachdem sie Herrn Zheng eine Stunde lang untersucht hatten, sagte Jia: „Es ist nicht notwendig, ihn in ein anderes Krankenhaus zu verlegen, —- es ist alles in Ordnung.“

Die Familie hatte das Gefühl, dass sich die drei Ärzte für den Patienten nicht genügend verantwortlich fühlten und sagten zu ihm: „Sie sind sich jetzt alle einig, dass sein Zustand nicht lebensbedrohlich ist, aber wenn ihm trotzdem etwas zustößt, werden wir Sie dafür zur Rechenschaft ziehen!“

Nach wiederholten Anfragen seitens der Familie und aufgrund des öffentlichen Druckes erhielten die Angehörigen am 8. März von Mitarbeitern des Baoding Gefängnisses die Nachricht, dass sie ihn am 11. März besuchen könnten. Als seine Frau und sein Sohn am 11. März vorsprachen, wurde ihnen der Besuch verweigert. Seine Frau und sein Sohn machen sich deshalb große Sorgen um ihn.

Zusammenfassung

Bei der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden, die an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht glauben, hat sich das Justizsystem zu einem Instrument der Quälerei und desTötens unschuldiger Menschen missbrauchen lassen. Das kommunistische Regime untergräbt somit die soziale Stabilität und zerstört sich damit selbst.

  • Veröffentlicht am:
  • 15.05.2013

Mehr als 20 Falun Gong-Praktizierende in den ersten drei Monaten von 2013 in der Stadt Daqing verhaftet

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Heilongjiang, China

(Minghui.org) Laut einer unvollständigen Statistik wurden von Januar bis März 2013 in der Stadt Daqing, Provinz Heilongjiang, mindestens 20 Falun Gong-Praktizierende verhaftet. Viele ihrer Wohnungen wurden von der Polizei durchwühlt. Das Folgende sind einige der größeren Fälle:

Frau Hu Baijuan, Frau Sun Yumei und Frau Xiao Binhua verhaftet

Am Nachmittag des 26. Januars verteilten die Praktizierenden Frau Hu Baijuan, Frau Sun Yumei und Frau Xiao Binhua DVDs von Shen Yun Performing Arts. Als Folge wurden sie verhaftet und zur Polizeistation des Ortes Linyuan gebracht.

Die Wohnungen dieser drei Praktizierenden wurden durchwühlt und geplündert. Ein Dutzend Polizisten versuchten in das Haus von Hu Baijuan einzubrechen. Nachdem sie mehr als sechs Stunden versuchten das Türschloss aufzubrechen schnitten sie sich am hellen Tag durch die verstärkten Gitterstäbe vor dem Fenster, betraten das Haus und plünderten die persönlichen Besitztümer, einschließlich drei Computer, fünf Drucker, Dafa-Bücher, zwei Fotos des Gründers von Falun Gong, leere DVDs und mehrere DVDs mit Informationsmaterialien über die Verfolgung von Falun Gong.

In Frau Sun Yumeis Haus beschlagnahmten die Polizisten zwei Computer, zwei Drucker, zwei MP3-Player und alle ihre Dafa-Bücher sowie einige Falun Gong-Broschüren.

Sun Yumei und Yiao Binhua wurden auf Kaution freigelassen, während Hu Baijuan unrechtmäßig in der Haftanstalt Nr. 1 Daqing eingesperrt wurde, wo sie noch immer misshandelt wird.

Ning Baofeng aus dem Landkreis Dorbod verhaftet und ihre Wohnung durchwühlt

Frau Ning Baofeng aus dem Landkreis Dorbod in der Stadt Daqing wurde um den 20. Februar herum am Platz des Himmlischen Friedens in Peking verhaftet. Gegen 3:00 Uhr nachts am 22. Februar durchsuchten örtliche Polizisten ihr Haus. Frau Ning Baofeng wurde für sieben Tage in Peking festgehalten und ist nun wieder daheim.

Beamte des Bezirkspolizeiamtes Rang in Daqing versuchen Zhou Xiaohong anzuklagen

Am Nachmittag des 22. Januars wurde Frau Zhou Xiaohong aus Xizhai, Bezirk Rang in Daqing, verhaftet weil sie die wahren Umstände der Verfolgung erklärte. Zur Zeit befindet sie sich in der Haftanstalt Nr. 1 Daqing. Beamte des Bezirkspolizeiamtes Rang reichten den Fall bei der Staatsanwaltschaft ein um die Verfolgung zu verstärken.

Mutter und Tochter, Kong Xiushi und Wang Xaomeng verhaftet

Am 11. März wurden Frau Kong Xiushi und ihre Tochter Wang Xiaomeng aus dem Dorf Dongfengxin in der Stadt Daqing von Beamten des Bezirkspolizeiamtes Kaifa verhaftet, weil sie den Menschen in einem Bus die wahren Umstände der Verfolgung erklärten. Am nächsten Tag wurden sie in die Haftanstalt Nr. 1 Daqing gebracht. Die Beamten sagten ihnen, sie würden zu Gefängnis verurteilt werden.

Falun Gong-Praktizierender Gao Weizhong verhaftet

Gegen 15:00 Uhr am 12. März verteilte Herr Gao Weizhong aus der Stadt Daqing im Lehrerbüro des Ölinstitutes Daqing Flugblätter. Die Wachmänner riefen das Bezirkspolizeiamt Kaifa an und dieses schickte Beamte um Herrn Gao in die Haftanstalt der Stadt Daqing zu bringen. Später stellte sich bei einer körperlichen Untersuchung heraus, dass er für Haft nicht geeignet war und so wurde er freigelassen.

Xiao Zhigang aus dem Landkreis Zhaozhou verhaftet

Herr Xiao Zhigang aus dem Landkreis Zhaozhou in der Stadt Daqing stellte im Dezember 2012 einen Artikel ins Internet, der die Verfolgung von Falun Gong durch das kommunistische Regime aufdeckte. Daraufhin wurde er von Beamten des Polizeiamtes Daqing und des Polizeiamtes Zhaozhou verhaftet. Zurzeit ist er in der Haftanstalt Zhaozhou eingesperrt. Seine Frau und Eltern baten mehrfach darum, ihn zu sehen, doch sie wurden abgewiesen. Seine Briefe an seine Familie wurden auch zurückgehalten.

Ding Hongjuan in Harbin verhaftet

Frau Ding Hongjuan aus dem Bezirk Sartu in Daqing wurde am 16. Februar gegen 15:00 Uhr an der Sicherheitsschleuse der Bahnstation der Stadt Harbin verhaftet. Sie wurde gegen 21:00 Uhr in dieser Nacht in die Haftanstalt der Stadt Harbin gebracht.

Fünf Praktizierende der Ölförderungsanlage verhaftet

Am 22. Januar gingen fünf Praktizierende der Ölförderungsanlage Nr. 10 in Daqing in das Dorf Houshan, Gemeinde Chaoyang, Landkreis Zhaozhou, um die Familie von Frau Wang Shuying zu besuchen, die vor Kurzem verstorben war. Jemand rief die Polizei und sie wurden in die örtliche Polizeistation gebracht.

Die Praktizierenden erklärten den Polizisten die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong. Nach mehr als zwei Stunden beschlagnahmten die Polizisten ihren E-book-Reader und ließen sie frei.

Sechs Praktizierende in Daqing verhaftet, weil sie an einer Gruppenübung in Shenyang teilnahmen

Am 22. März gegen 15:00 Uhr machten 20 Praktizierende zusammen in einem Park in der Stadt Shenyang, Provinz Liaoning, die Übungen und wurden verhaftet. Sechs Praktizierende kamen aus Daqing.

  • Veröffentlicht am:
  • 15.05.2013