Deutschland, Berlin: Informationsveranstaltung zum 14. Welt Falun Dafa Tag im Jahr 2013 (Fotos)

Von einer Minghui-Reporterin

(Minghui.org) Die Praktizierenden aus Berlin und anderen Städten versammelten sich am 11. Mai am Brandenburger Tor zu einer Informationsveranstaltung anlässlich des Welt Falun Dafa Tages am 13. Mai. Sie stellten den vielen Besuchern dieses Geschichtsdenkmals Falun Dafa vor und informierten über die Hintergründe der grausamen Verfolgung in China. Der im Jahre 2006 bekannt gewordene Organraub an lebenden Falun Dafa-Praktizierenden hebt die Dringlichkeit von weltweiten Veranstaltungen und Informationserfordernissen hervor und beinhaltet erschütternde Tatsachen.

Der Welt Falun Dafa Tag ist für alle Praktizierenden des Kultivierungsweges Falun Dafa mit tiefgreifenden Erfahrungen und Erlebnissen verbunden. Dieser Kultivierungsweg hat seinen Ursprung in China und wurde 1992 der Öffentlichkeit bekannt gegeben. In der weltweiten Verbreitung von Falun Dafa und der Aufklärung über die unmenschliche Verfolgung in China zeigen sie großes Engagement. Die Verfolgung der Praktizierenden in China, einer Gruppe gutherziger Menschen, wurde am 20.Juli 1999 von dem damaligen Präsidenten der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Jiang Zemin, aus persönlichem Neid initiiert. Trotz unfassbarer Grausamkeiten gelang es ihm und seinen Helfern nicht, die Verbreitung von Falun Dafa in der ganzen Welt zu verhindern. Jetzt wird Falun Dafa bereits in über 114 Ländern und Regionen der Welt praktiziert.

Diese unentgeltliche Kultivierungsschule erfordert eine tägliche hohe Geisteshaltung der Übenden in Ausrichtung nach Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Toleranz. Fünf Meditationsübungen helfen, den Körper zu harmonisieren und gesund zu erhalten.

de20130501

de20130502

de20130503
Erwachsene und Kinder lernen von Praktizierenden das Basteln von Lotosblüten
Die Lotosblüte gilt als ein Symbol der Reinheit

de20130504
Passanten informieren sich über die grausame Verfolgung in China

de20130505

de20130506

de20130507
Unermüdlich informieren Praktizierende die Menschen über die Verfolgung und den Organraub in China

de20130508

de20130509
Viele Menschen unterstützen mit ihrer spontanen Unterschrift die Forderung der sofortigen Beendigung der Verfolgung und des Organraubs

Viele Menschen konnten an diesem Tag über die Geschehnisse in China informiert werden, viele von ihnen waren sehr erschüttert, viele konnten es nur sehr schwer glauben, manche schnappten nach Luft, als sie von dem Organraub erfuhren und brauchten eine ganze Weile, um es überhaupt zu erfassen. Viele Menschen gaben sofort ihre unterstützende Unterschrift für die Petition gegen diese Unmenschlichkeiten.

Die Informationsveranstaltung endete erfolgreich gegen 19:00 Uhr.

Veröffentlicht am:
15.05.2013

Werbeanzeigen

Stadt Kunming: Richter vertagt willkürlich Gerichtsverhandlung, verletzt die Rechte von Angeklagten und Verteidigern

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Yunnan, China

(Minghui.org) Die zweite Verhandlung von Herrn Su Kun und seiner Frau Zhang Xiaodan wurde am 7. April 2013 um 09:30 Uhr im Mittleren Gericht Kunming wiederaufgenommen. Der Verhandlungsbeginn war auf 09:30 Uhr festgesetzt, wurde jedoch bis 11:30 Uhr verzögert. Bald nachdem die Verhandlung angefangen hatte, hinderte der Vorsitzende Richter Yang Jie den Verteidiger daran, Fragen an den Angeklagten zu stellen und sagte, dass der Anwalt nur im Voraus genehmigte Fragen stellen dürfe. Der Anwalt war damit nicht einverstanden. Richter Yang wurde ärgerlich und erklärte die Verhandlung als vertagt und ging weg.

Der Verteidiger fragte den Verhandlungsrichter, wann die Verhandlung wieder aufgenommen werde. Der Verhandlungsrichter erklärte, dass er um 12:30 Uhr telefonisch benachrichtigt werde. Der Anwalt erhielt jedoch an jenem Nachmittag keinen Anruf von dem Verteidigungsrichter. Die erste Verhandlung von Herrn Sun und Frau Zhang fand am 21. Januar 2013. Sie war bereits eine halbe Stunde nach Beginn vertagt worden.

Am 7. April kamen mehr als 20 Personen zum Gerichtsgebäude, nur fünf von ihnen erhielten jedoch die Erlaubnis in dem Raum zu sitzen, wo sie den Fall verfolgen konnten. Einer von Herrn Su Kuns Onkeln durfte nicht hinein, weil er seine Haushaltregistrierung nicht dabei hatte, um seine Verwandtschaftsbeziehung mit Herrn Su zu bestätigen.

Dies war nicht das erste Mal, dass Yang einen Gerichttermin willkürlich vertagte. Während der Verhandlung von Frau Yang Qiongxian, die im Juli 2012 im Mittleren Gericht Kunming stattfand, enthob Richter Yang grundlos den Verteidiger seines Amtes und vertagte den Gerichtstermin. Sobald der Anwalt und die Familie der Angeklagten gegangen waren, setzte Yang heimlich die Verhandlung fort.

Als Vorsitzender Richter verletzte Yang die Rechte der Angeklagten und des Anwalts. Die Familie der Angeklagten erklärte, dass sie eine Klage bei der Staatsanwaltschaft einreichen werde.

Herr Su und Frau Zhang leben im Familienwohnkomplex des Campus Shibo der Verteidigungstechnik-Hochschule Yunnan im Bezirk Panlong von Kunming. Das Ehepaar lebt nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Sie sind gutherzige Bürger, die sich nach dem Gesetz richten. Die Polizei des Bezirks Panlong schikanierte sie seit dem Beginn der Verfolgung im Juli 1999. Am 6. Dezember 2004 wurde Herr Su, der Computer-Lehrer ist, von Eltern angezeigt, weil er seinen Schülern CDs mit Informationen über die Fakten von Falun Gong gegeben hatte. Er wurde festgenommen und zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Er wurde zunächst in der dritten Station des Zwangsarbeitslagers Nr. 2 von Yunnan eingesperrt und dann am 28. Juni 2007 in die erste Station verlegt. Seine Gefängnisstrafe wurde um sieben Monate rechtswidrig verlängert und er wurde im Juli 2008 entlassen.

Am 4. Mai 2012 verhafteten Beamte der Abteilung des Amtes für Staatssicherheit und der Bezirkspolizeibehörde Panlong Herrn Su und Frau Zhang in ihrem Zuhause. Sie wurden in die Untersuchungsgefängnisse Nr.1 beziehungsweise Nr. 2 von Panlong gesperrt. Beamte konfiszierten ihre persönlichen Besitzgegenstände wie Desktop-Computer, Notebook-Computer, tragbare Festplatten, ein Mobiltelefon, Falun Dafa-Bücher und anderes. Frau Zhang wurde im Untersuchungsgefängnis verprügelt.

  • Veröffentlicht am:
  • 17.05.2013

Die kompromittierende Situation von Richtern und Staatsanwälten in China

(Minghui.org) Jüngsten Berichten zufolge, tun die Richter während rechtswidriger Gerichtsverfahren von Falun Gong-Praktizierenden in China alles, um die Plädoyers der Rechtsanwälte auf „nicht schuldig“ für ihre praktizierenden Klienten zu behindern. Warum? Weil alle die Staatsanwälte und Richter durch die Verteidigung der Anwälte allmählich verstehen, dass ihre Schauprozesse von Falun Gong-Praktizierenden ohne rechtliche Grundlage und die von den Staatsanwaltschaften zusammengeschusterten „Beweise“ bestenfalls weit hergeholt oder sogar lächerlich sind. Somit haben die Richter ihr Vertrauen in das System verloren, doch fahren sie fort mitzuspielen und sich immer tadelnswerter zu benehmen. Für wen erhalten sie diese Farce aufrecht?

Unter der Herrschaft der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) wissen die Staatsanwälte und Richter, dass das Büro 610 und das Komitee für Politik und Recht immer die Kontrolle über sie haben werden, und das Personal des Partei-Ausschusses wird ständig das Gerichtspersonal überwachen und die Bewertung seiner Leistungen auf der Grundlage bemessen, wie eng es der KPCh-Politik folgt. Sie wissen sehr wohl, dass sie die Farce aufrechterhalten müssen, und dass die kleinsten Ausrutscher bezogen auf Handlung und Worte ihre Karriere und materiellen Vorteile sofort zerstören können.

Under such intense pressure, the prosecutors and judges are forced to choose between following the rule of law or becoming the regime’s puppets or accomplices.

Unter solch intensivem Druck werden die Staatsanwälte und Richter gezwungen zu wählen, ob sie dem Prinzip der Rechtsstaatlichkeit folgen oder zu Marionetten oder Komplizen des Regimes werden wollen. Doch wenn sie mit der gerechten Verteidigung der Anwälte konfrontiert werden, ist es ihnen so peinlich, dass sie das Gesetz missachten und sich wie Hooligans verhalten müssen, um ihren „Parteigeist“ zu zeigen.

So tun, als ob

In diesen Gerichtsverhandlungen ist das Standard-Kreuzverhör nur eine Übung, so zu tun, als ob. In der Tat wird das Kreuzverhör in der Regel von den Richtern unterbrochen oder die Staatsanwälte umgehen das Problem völlig. Xie Delu, Staatsanwalt im Bezirk Jinchuan der Staatsanwaltschaft der Stadt Jinchang, Provinz Gansu, sagte Praktizierenden: „Selbst wenn Sie sich nicht schuldig bekennen, werde ich Ihnen etwas anhängen!“ Cheng Guang, Richter am Bezirksgericht Jinchuan, bedrohte Falun Gong-Praktizierende vor dem Prozess und befahl ihnen, nicht zu reden.

Rechtswidrige Beweise

Das Jinchuan Bezirksgericht in der Stadt Jinchang, Provinz Gansu, erklärte, dass die folgenden Objekte als belastendes Beweismittel gelten können: „Cyber Beweis umfasst: Animationsanleitung mit Verschlüsselung, Nero 9 Software, spurlose Datenlöschung Software und virtuelle Disk Programme.“ Sie bezeichneten all diese gemeinsamen Software-Programme als „anti-forensische Programme“ und erklärten, dass die „Animationsanleitung mit Verschlüsselung“ ein Beweis für kriminelle Aktivitäten sei.

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft des Bezirks Jinchuan erklärte: „Die öffentliche Internet Abteilung für Staatssicherheit der Polizeidienststelle der Stadt Jinchang stellte fest, dass der Angeklagte 58 Scheiben erfolgreich gebrannt und bearbeitet hat und 47 Nachrichten mit sensiblen Worten verändert hat, einschließlich ‚Jinchang‘, ‚Dafa’, ‚entführen‘, ‚böse‘, ‚aus der Partei austreten’ usw.“

Wenn ein Falun Gong-Praktizierender zur Jinchuan Polizeistation ging, um nach seinem Computer zu fragen, nachdem dieser konfisziert worden war, behaupteten die Polizisten: „Wir können ihn dir nicht zurückgeben, weil es auf deinem Computer eine spurlose Datenlöschung Software gibt.“

„Beweise“ durch rechtswidrige Mittel erhalten, sollte in erster Linie rechtswidrig sein, aber nach Zustimmung des Partei-Ausschusses der Stadt Jinchang und des Komitees für Politik und Recht wurden rechtswidrig erworbene Beweise legal. Die Abteilung für Staatssicherheit wirkt auch mit dem Telekom-Sektor zusammen, um die Internet-Aktivitäten der Falun Gong-Praktizierenden zu überwachen und erhält rechtswidrige Beweise per Fernbedienung und Einschleusung von Trojanern.

Rechtswidrige Durchsuchung und Beschlagnahme

So gegen 10:00 Uhr am Morgen des 12. Mai 2012 brachen fünf unbekannte Personen in das Haus des Falun Gong-Praktizierenden Herrn Wang Shushen ein und durchsuchten es. Als Herr Wang sie fragte, wer sie seien, sagten sie, sie seien Polizisten. Herr Wang forderte sie auf, ihren Durchsuchungsbefehl zu zeigen, aber sie weigerten sich. Herr Wang versuchte dann, sie zu vertreiben und warnte sie, dass das, was sie taten, gegen das Gesetz sei. An diesem Punkt zeigten sie ihre Kennkarten und legten ihm sofort Handschellen an. Der Durchsuchungsbefehl wurde um 16:00 Uhr nachgeliefert, viele Stunden nach der Hausdurchsuchung. Als Herr Wang sich weigerte ihn zu unterschreiben, zeichneten die Beamten den Durchsuchungsbefehl per Video auf, um zu zeigen, dass das, was sie getan hatten, rechtmäßig war.

Während der Verhandlung sagte der Staatsanwalt Zhao Kai: „Bei unserer Suche nach Internet-Aktivitäten auf seinem Computer stellten wir fest, dass Wang Shushen die Minghui-Webseite über 190 Mal besuchte. Zusätzlich erfuhren wir nach der Überprüfung, die durch die Polizeitechniker-Schule der Stadt Lanzhou durchgeführt wurde, dass die Minghui Wochenzeitung auf Wang Shushens Drucker gedruckt wurde.“ Als der Anwalt bat, zum Beweis die Seriennummer zu präsentieren, wischte sich der Staatsanwalt nervös den Schweiß von der Stirn und schwieg.

Die „Internet Abteilung für Staatssicherheit bei der Polizei“ bietet verschiedene Arten von „Cyber-Beweisen“ an, um die Verfolgung von Falun Gong zu unterstützen. Sie überhöhen oft die Menge, um die Quoten des Büros 610 zu erfüllen: Wenn die Beweise nicht die erwartete Anzahl erfüllten, erhöhen sie die Zahlen, indem sie die Seiten eines Buches oder die Bytes eines E-Books hinzuzählen. Wenn sie das tun, werden sie mit Geld und Beförderungen belohnt.

******

Wir möchten den Staatsanwälten und Richtern in China sagen: „Warum denken Sie angesichts solch einer gefährlichen Situation nicht an Ihre eigene Zukunft und suchen sich selbst einen Ausweg aus diesem Dilemma? Wir bitten Sie, die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei und die Auflösung der Parteikultur zu lesen. Nutzen Sie die Anti-Zensur-Software, so dass Sie die Wahrheit im Internet lesen und für sich selbst herausfinden können, was los ist. Der klügste Weg für Sie wäre, sofort Ihre Rolle bei der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden aufzugeben und Ihren Austritt aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen zu erklären, um sich ganz von den Fesseln der Parteikultur zu befreien.“

Die Internet Abteilung für Staatssicherheit bei der Polizeidienststelle der Stadt Jinchang:

Liu Changfu: +86-13519451299
Zhang Shu: +86-13830554165
Xu Shihan: +86-15097027805
Xu Lixin: +86-935-8396047, +86-13830563800
Gong Hailong: +86-13830586911

Für weitere Informationen lesen Sie bitte den ähnlichen Artikel (auf Englisch):
http://en.minghui.org/html/articles/2013/4/1/138733.html

  • Veröffentlicht am:
  • 17.05.2013