Deutschland, Bayern: Veranstaltung zur Feier des 14. Welt Falun Dafa Tages am Marienplatz in München (Fotos)

Von Minghui-Reporterin Dexiang aus München

(Minghui.org) Am 10. Mai 2013 trafen sich Falun Dafa-Praktizierende aus vielen verschiedenen Städten und Orten in Bayern in der Landeshauptstadt München, um gemeinsam vor dem Rathaus den bevorstehenden Welt Falun Dafa Tag (13. Mai.) zu feiern. Die friedliche Veranstaltung erweckte die Aufmerksamkeit der Münchner, sowie der Touristen aus aller Welt. Trotz des schlechten Wetters blieben viele Passanten stehen und informierten sich entweder im persönlichen Gespräch oder über die schriftlichen Informationsmaterialien über Falun Dafa. Mehrere Personen waren von den Übungen so beeindruckt, dass sie sich gleich nach dem örtlichen Übungsplatz erkundigten. Erfreulich war, dass zahlreiche Menschen spontan ihre Unterstützung anboten und den Appellbrief gegen die Verfolgung in China unterzeichneten.

2013-5-13-minghui-germany-dafaday-01
Falun Dafa-Praktizierende gratulieren dem verehrten Meister Herrn Li Hongzhi respektvoll zum Geburtstag

2013-5-13-minghui-germany-dafaday-02
Praktizierende zeigen die fünf Falun Dafa-Übungen

2013-5-13-minghui-germany-dafaday-03

2013-5-13-minghui-germany-dafaday-04
Menschen setzen sich mit ihrer Unterschrift gegen ein sofortiges Ende der Verfolgung ein

2013-5-13-minghui-germany-dafaday-05
Grüße zum Welt Falun Dafa Tag

Die Spruchbänder am Marienplatz waren schon von Ferne zu sehen „Falun Dafa ist gut“, „Die Welt braucht Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ und „Welt Falun Dafa Tag“. Die ausgelegten Transparente bzw. Ausstellungstafeln hatten die unmenschliche Verfolgung der Menschen in China durch die KPCh zum Thema. Trotz Regens zeigten die Praktizierenden die harmonischen Falun Dafa Übungen, die die Aufmerksamkeit vieler Passanten auf sich zogen. Besonders einige vorbeikommende Chinesen machten einen überraschten Eindruck.

Viele chinesische Touristen fotografierten die Szene und traten noch vor Ort aus den Organisationen der KPCh aus. Besonders die jüngeren Chinesen, die in den 80er oder 90er Jahren geboren wurden, hatten ein offenes Ohr für die wahren Umstände von Falun Dafa. Sie bedankten sich mit den Worten: „Wir unterstützen euch.“

Die Organisatorin der Veranstaltung, Frau Nilsson, sagte: „Die heutige Veranstaltung hat eine tiefere Bedeutung. Falun Dafa ist bereits seit 21 Jahren auf der Welt verbreitet und dieses Jahr feiern wir den 14. Welt Falun Dafa Tag. Falun Dafa brachte den Menschen nicht nur seelische und körperliche Gesundheit, sondern was noch wichtiger ist, es zeigt uns einen Weg zurück zu unserem Ursprung. Als Dafa Praktizierende möchten wir diese wunderschöne Sache mit allen Menschen teilen und feiern. Das ist der Grund weswegen wir heute hier sind. Viele von uns wohnen weit von München entfernt oder sind berufstätig, sie haben sich extra einen Tag freigenommen und sind nach München gefahren.“

Ein weiterer und wichtiger Grund für die Veranstaltung sei, die Verbrechen der kommunistischen Partei, insbesondere den Organraub an lebenden Falun Dafa-Praktizierende in Festlandchina zu entlarven. Diese Art Verbrechen, also einen systematischen Organraub unter Beteiligung einer Regierung, hat es bisher auf diesem Planten noch niemals gegeben. „Diese Sache betrifft jeden Mensch auf der Welt, das ist etwas, mit dem sich alle Menschen auseinander setzen müssen, denn diese Gräueltaten der KPCh müssen unbedingt beendet werden“, bekräftigte sie.

Frau Yang ist eigens zu dieser Veranstaltung nach München gereist. Sie sagte: „Sobald ich hier angekommen bin, fühlte ich mich wie zu Hause. Hier gibt es so viele Menschen, die darauf warten, dass ich ihnen die wahren Umstände über die Verfolgung erkläre. Die Passanten, mit denen ich gesprochen habe, waren über die Verbrechen an friedlichen Praktizierenden in China sehr erschüttert, sie konnten kaum glauben, dass so etwas existiert. Danach waren sie sofort bereit uns zu unterstützen und unterschrieben eine Petition an die Bundesregierung, sich für ein sofortiges Ende dieser Verbrechen einzusetzen. Zum Abschied bedankten sie sich bei mir.“

Chinesische Version:
德国巴伐利亚学员庆祝世界法轮大法日-图
Veröffentlicht am:
20.05.2013

Deutschland, Hamburg: Falun Dafa Praktizierende feiern den Welt Falun Dafa Tag

Von einer deutschen Praktizierenden

(Minghui.org) Jedes Jahr organisieren die Praktizierenden zum 13. Mai weltweit Veranstaltungen, um den Welt Falun Dafa Tag gemeinsam zu feiern und den Menschen die Schönheit und die Geschichte dieser Meditationspraktik vorzustellen. Falun Dafa (auch Falun Gong genannt) ist eine chinesische Kultivierungspraktik, die in mehr als 100 Ländern der Welt praktiziert und geschätzt wird. Die Schüler dieses Weges feiern diesen Tag, weil Falun Dafa ihnen unendlich viel geschenkt und ihr Leben bereichert hat, sowohl auf der körperlichen als auch auf der seelischen und geistigen Ebene. Mit Plakaten, Transparenten und Flyern und in zahlreichen persönlichen Gesprächen bringen sie den Menschen die Praktik nahe.

Die Praktizierende Silvia auch Hamburg: „Wir feiern am 13. Mai die Einführung von Falun Dafa in die Gesellschaft und wir feiern die Möglichkeit, diesen Weg der inneren Kultivierung gehen zu dürfen. Gleichzeitig weisen wir aber auch bei jeder Gelegenheit auf die Ernsthaftigkeit der Lage in China hin, weil die Situation der inhaftierten Praktizierenden dort uns ebenso im Herzen liegt wie die Feier selbst.“

Traditionsgemäß organisieren die Hamburger Praktizierenden jedes Jahr eine Veranstaltung, um diesen Tag zu würdigen und den Menschen die Hintergründe der Übungspraktik aber auch ihre Verfolgung in China zu erklären, so auch in diesem Jahr auf der Reesedammbrücke in Hamburgs Innenstadt.

Daher legten die Praktizierenden neben handgearbeiteten Lotusblumen und Informationsmaterial, was Falun Gong ist und wo Interessierte es lernen können, auch Unterschriftenlisten gegen die Verfolgung in China und insbesondere gegen den Organraub an lebenden Praktizierenden, dessen Verbrechen seit 2006 bekannt und durch zahlreiche Untersuchungen bestätigt sind. Diese Gelegenheit der Stellungnahme zu den Verbrechen in China nutzten auch dieses Jahr zahlreiche Passanten.

Veröffentlicht am:
20.05.2013

Leitung des Zwangsarbeitslagers weigert sich, auch einen Monat nach dem offiziellen Entlassungstermin Herrn Zhang Guangzhao freizulassen

Von einem Minghui Korrespondenten aus der Provinz Jilin, China

(Minghui.org) Herr Zhang Guangzhao, 69 Jahre alt, wurde am 28. September 2011 wegen seines Glaubens an Falun Gong unrechtmäßig zu eineinhalb Jahre Zwangsarbeit verurteilt, die er dann im Zwangsarbeitslager Changchun Fenjin verbüßte. Der offizielle Entlassungstermin sollte der 14. März sein, doch die Beamten des Arbeitslagers missachteten das Gesetz und weigerten sich ihn freizulassen.

Als ihn seine Familienangehörigen am 14. März am Arbeitslager abholen wollten, erklärte ihnen ein Beamter, dass Herr Zhang noch nicht freigelassen werde, weil die Zeiten, die er im Hungerstreik oder in Einzelhaft verbrachte, nicht auf die Haftzeit angerechnet würden. Herr Zhang wird weiter im Arbeitslager festgehalten.

Anhaltende Misshandlung im Arbeitslager

Herz Zhang weigerte sich auch während der schweren Haftzeit im Arbeitslager seinen Glauben aufzugeben. Am 25. Februar 2012 praktizierte er die Falun Gong-Übungen und demonstrierte damit – selbst unter der brutalen Verfolgung – seinen unerschütterlichen Glauben an diese spirituelle Praktik. He Jianxin, der Leiter der Abteilung Nr. 2, ließ ihn daraufhin in einen kleinen eisernen Käfig sperren.

Während der Folter musste er sieben Tage lang auf einem eisernen Stuhl sitzen. Seine beiden Hände waren jeweils an einer Käfigseite befestigt und er konnte weder aufstehen noch sich bewegen. Aufgrund der langen Sitzens wurde sein Gesäß aufgrund mangelnder Durchblutung taub und er litt unter großen Schmerzen.

Wenn Herr Zhang die Toilette benutzen musste; blieb ihm nicht anders übrig, als den Wärter zu bitten. Doch der Wärter Ma Yuntao lehnte seine Bitte rücksichtslos ab und misshandelte ihn stattdessen mit einem elektrischen Schlagstock.

Am 20. Juli 2012 trat Herr Zhang aus Protest gegen die Folter in einen Hungerstreik, worauf er brutal mit einer Salzlösung zwangsernährt wurde. Anschließend wurde er in eine kleine Zelle eingesperrt.
Erst sechs Tage später durfte er die Zelle verlassen. Er war ziemlich abgemagert und hatte aufgrund der schlechten Durchblutung öfters Missempfindungen oder Taubheitsgefühle an Händen und Füßen. Der Arzt des Arbeitslagers behauptete, seine Probleme würden von dem Ernährungsmangel herrühren. Die Beamten des Arbeitslagers weigerten sich Herrn Zhang aus medizinischen Gründen freizulassen.

Zwischen Oktober bis Ende 2012 kamen auf Veranlassung der Beamten des Büros 610 der Provinz Jilin vier Agenten in das Arbeitslager, die bei der „Umerziehung“ von Falun Gong-Praktizierenden helfen sollten. Die Agentin Liu Shuron befasste sich mit Herrn Zhang und setzte ihn mit üblen Verleumdungen über Falun Gong unter Druck. Herr Zhang wandte sich dagegen, da schlug sie ihn und trat mit den Füßen auf ihn ein.

Als Herr Zhang daraufhin die Personen in der Nähe um Hilfe rief, ließ sich Liu absichtlich zu Boden fallen und behauptete, Herr Zhang hätte sie geschlagen.

Herr Zhang wohnt in der Stadt Jiaohe, Provinz Jilin. Er wird weiterhin gegen seinen Willen im Zwangsarbeitslager Changchun Fenjin festgehalten. Seine Familie ist um seine Sicherheit und sein Befinden sehr besorgt.

  • Veröffentlicht am:
  • 19.05.2013

Wie Frau Xia mit der Kultivierung begann und die wahren Umstände erklärt

Von einem Falun Dafa-Praktizierenden aus China

(Minghui.org) Frau Xia praktiziert erst seit etwas mehr als einen Monat. Sie begann mit der Kultivierung, nachdem sie gesehen hat, wie sich ihr Chef verändert hat. Früher war er eine schroffe Person und niemand wagte es, ihn zu erzürnen. Er kämpfte mit anderen, stahl und verursachte Probleme. Auch praktizierte er Kampfkunst. Nachdem er ein Praktizierender geworden war, wurde er gutherzig und dachte auch an andere. Er duldete sogar die unvernünftigen Kunden im Geschäft. Anfang Dezember 2012 wurden seine Augen plötzlich schräg und sein Mund schief. Es ist schwer sich von dieser Krankheit völlig zu erholen. Doch seine Probleme verschwanden innerhalb einer Woche, nachdem er nach innen geschaut und beständig die fünf Übungen gemacht hatte. Als Frau Xia das sah, war sie berührt und sagte: „Falun Gong ist wirklich wunderbar. Ich möchte es auch praktizieren.“

Ihr Chef erklärte den Kunden immer die wahren Umstände. Dadurch verstand Frau Xia deren Wichtigkeit und wusste, was sie zu tun hatte. An ihrem ersten Tag der Kultivierung half sie zwei Menschen aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) auszutreten.

Eines Tages, als sie entlang eines Blumenbeetes in der Nähe der Straße auf dem Weg zum Geschäft ging, hörte sie auf ihrem MP3 Player Dafa Musik. Plötzlich hörte sie ein Auto heranrasen. Instinktiv sprang sie in das Blumenbeet, das Auto krachte in das Beet, in dem auch sie stand. Ein junger Mann, ungefähr 30 Jahre alt, stieg aus seinem Auto und schrie sie ärgerlich an: „Bist du blind? Weißt du nicht wohin du gehen sollst?“ Der Fahrer war außer sich, doch die Schuld lag nicht bei Frau Xia. In der Vergangenheit stritt sie oft mit Menschen. Nach dem Prinzip der Nachsicht im Herzen stritt sie nicht mit ihm und sagte einfach: „Bitte sei nicht so ärgerlich. Es ist meine Schuld, dass ich nicht auf den Verkehr geachtet habe.“

Ein Passant, der den Vorfall beobachtet hatte, kam herbei und sagte zu dem Fahrer: „Junger Mann! Das ist ihre Schuld. Ihr Auto hat sie fast umgefahren.“ Der Fahrer erkannte, dass es seine Schuld war und sagte zu ihr: Meine Dame, sie sind sehr gutherzig. Was ich gerade gesagt habe, meinte ich nicht so.“ Frau Xia antwortete: „Wenn das passiert wäre, bevor ich Falun Gong praktizierte, hätte ich dir ins Gesicht geschlagen. Ich habe gelernt nachsichtig zu sein.“ Der Fahrer erwiderte: „Meine Dame, sie sind so gutherzig. Falun Gong ist wirklich gut. Die ganze Welt wäre friedlich, wenn jeder so gutherzig wäre wie sie.“

Frau Xia erklärte dem jungen Mann: „Ich kenne den Grund, warum die Menschen die Dinge dramatisieren und andere beschuldigen. Die KPCh hat die Menschen im Sinne des Kampfgeistes erzogen. Menschen wagen Schlechtes zu tun, weil sie von der KPCh, die für Wissenschaft einsteht, getäuscht wurden und den traditionellen Glauben an karmische Vergeltung ablehnen. Die Menschen heute wagen alles zu tun. Bist du Mitglied der KPCh und ihren zugehörigen Organisationen?“ Sie schlug dem Fahrer vor, nachdem dieser bestätigt hat, Mitglied zu sein, auszutreten. Sie sagte: „Du hast Glück, mich heute getroffen zu haben. Als du der Jugendliga und den Jungen Pionieren beigetreten bist, hast du geschworen für die Partei zu kämpfen oder sogar für sie zu sterben. Die Menschen in der Partei sind korrupt. Sie haben all die guten Eigenschaften, wie Barmherzigkeit, Aufrichtigkeit, Anstand, Weisheit und Vertrauen, zerstört. Die Partei hat es geschafft, dass wir eine Nation ohne Zukunft geworden sind. Wenn Menschen die Partei nicht loslassen, wird der Himmel sie zerstören. Du kannst nur dann eine sichere Zukunft haben, wenn du aus ihren Organisationen austrittst. Du bist geboren und von deinen Eltern aufgezogen worden. Du solltest nicht mit der Partei sterben. Junger Mann, es ist Zeit aus der KPCh auszutreten.“ Der Fahrer sagte glücklich: „Ich glaube Ihnen, meine Dame. Bitte helfen Sie mir auszutreten. Lassen Sie uns später weiterreden.“ Frau Xia gab ihm einen Decknamen, mit dem er aus der Partei austreten konnte und dann gingen sie als Freunde auseinander.

Als uns Frau Xia diese Geschichte erzählte, waren wir sehr berührt. Die KPCh hat mit Absicht den Atheismus bei den Menschen in China eingeführt. Die Menschen helfen dir nicht, wenn du auf der Straße hinfällst, weil sie Angst haben, ein guter Mensch zu werden. In diesem kleinen Bezirk, in dem ich lebe, wurden letztes Jahr vier Menschen getötet. Einige waren Verwandte meiner Nachbarn. Einige von ihnen wurden getötet, weil sie sich für Gerechtigkeit ausgesprochen haben. In den alten Zeiten, wenn etwas auftauchte, das Leben und Tod betraf, war jeder im Land begierig darauf, darüber zu reden. Nun sind die Menschen taub geworden und tun als ob nichts Außergewöhnliches passiert sei. Eine Person kann mit bösen Taten davonkommen, solange die Beamten bestochen werden, weil jeder von ihnen korrupt ist. Der Besitz eines Bürgers kann jederzeit ohne Grund konfisziert werden. Es ist die Endzeit und nur Dafa kann den Menschen helfen, zu Gutherzigkeit zurückzukehren.

  • Veröffentlicht am:
  • 20.05.2013

Großbritannien: Parlamentsmitglieder und Öffentlichkeit verurteilen den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China (Fotos)

Von dem Minghui-Korrespondenten Xiuming Tang

(Minghui.org) Am 03. Mai 2013 führten Ärzte gegen den Zwangsorganraub (DAFOH) an der Universität von Leeds, Yorkshire, Nordengland, ein Seminar durch, um auf die Verbrechen des chinesischen Regimes beim Organraub an Lebenden aufmerksam zu machen. Die umfangreiche Entnahme von Organen bei Falun Gong-Praktizierenden aus Profitabsicht, schockierte die Öffentlichkeit und Menschen, welche die Wahrheit sofort verstanden; sie brachten zum Ausdruck, dass sie helfen würden, wo immer es möglich ist, um solch ein böses Verbrechen zu stoppen.


In einem von der Universität in Leeds veransstalteten Seminar wird das Verbrechen des Organraubs an Lebenden durch die Komunistische Partei Chinas (KPCh) enthüllt

Das Seminar fand im größten Auditorium der Universität statt und mehr als 100 Lehrer und Studenten nahmen daran teil. Die Veranstaltung dauerte fast drei Stunden. Während des Frage und Antworten Teils des Seminars stellten die Zuhörer viele Fragen. Nach der Veranstaltung führten einige der Zuhörer tiefgründige Gespräche mit den Gastrednern.

Es waren fünf Gastredner zugegen: David Kilgour, ein früheres Mitglied des kanadischen Parlaments, David Matas, Kanadas führender internationaler Menschenrechtsanwalt, Ethan Gutmann, ein mit der Untersuchung befasster Reporter, Dr. Li, ein Mitglied von DAFOH aus Deutschland und Professor der Medizin, sowie die Falun Gong-Praktizierende Frau Jane Dai. Die Sprecher trugen die Ergebnisse ihrer eigenen Untersuchungen und vieljährigen Erfahrungen vor, um die Verfolgung von Falun Gong durch das chinesische kommunistische Regime aufzudecken und wie das Regime unter großem Profit und auf systematische Weise mit den Organen der Falun Gong-Praktizierenden Handel treibt.

Lokales Parlamentsmitglied Edward McMillan-Scott von Radio BBC interviewt

Das Seminar an der Universität von Leeds zog das Interesse des Radiosenders BBC, Zweigstelle Leeds, West Yorkshire, auf sich. Nachdem die Reporter den Inhalt und das Ziel des Seminars verstanden hatte, luden sie sofort die Falun Gong-Praktizierende Frau Williamson zu einem Interview in ihr Radiostudio ein.

Am Morgen des 03. Mai führte BBC auch ein Telefoninterview mit Herrn Edward McMillan-Scott. Er ist Parlamentsmitglied der Liberaldemokratischen Partei für die Regionen Yorkshire und Humber und auch stellvertretender Vorsitzender des Europaparlaments und verantwortlich für Demokratie und Menschenrechtsangelegenheiten. Das Telefoninterview wurde von BBC Radio Leeds live gesendet. Zu Beginn der Sendung, erinnerte der Moderator die Zuhörer daran, dass, wenn Menschen eine Organtransplantation bekommen wollen, sie im Voraus herausfinden müssen, ob das zu transplantierende Organ gewaltsam entnommen wurde. Weil in China manchen Menschen Organe gewaltsam entnommen werden, die dann auf dem internationalen Markt verkauft werden.

Während dieses achtminütigen Interviews, stellte Herr McMillan-Scott zuerst Falun Gong vor, sprach dann über die brutale Verfolgung von unschuldigen Falun Gong-Praktizierenden durch die KPCh, sowie über seine Unterstützung der unabhängigen Untersuchung des Organraub an Lebenden bei Praktizierenden durch die KPCh.

Er sagte: „Dies ist Genozid und ist die Verfolgung einer glaubensbasierten Gruppe. Falun Gong wurde der Öffentlichkeit vor mehr als 20 Jahren als eine Schule der buddhistischen Qigong Kultivierungsmethode vorgestellt. 1999 erreichte die Anzahl der Falun Gong-Praktizierenden in China 70 Millionen. Der damalige Führer der kommunistischen Partei, Jiang Zemin, war der Meinung, dass die Anzahl der Falun Gong-Praktizierenden sogar größer sei als die Anzahl der Mitglieder der KPCh und so setzte er ein brutale Verfolgung gegen Falun Gong in Gang, die vergleichbar ist mit Hitlers Verfolgung von Juden, was dazu führte, dass Hunderttausende, ja sogar Millionen von unschuldigen Menschen Gefängnishaft und Folter ausgesetzt waren.

„Ich persönlich bin den Spuren dieser schockierenden Verfolgung nachgegangen, speziell im Jahre 2006, als es Informationen gab, dass Falun Gong-Praktizierende, die weder rauchen noch trinken, zur Quelle des Organhandels in Militärkrankenhäusern wurden. Gemäß der Untersuchungsentdeckungen der Redner, die der Veranstaltung an der Universität Leeds beiwohnten, sind seit 1999, etwa 40.000 bis 60.000 Falun Gong-Praktizierenden getötet und die Organe für Profit entnommen worden. In manchen Fällen geschah die gewaltsame Entnahme, als die Praktizierenden sogar noch lebten.“

„Die Falun Gong Gruppe hält eine Liste von über 3.500 Menschen, welche zu Tode gefoltert wurden. Ein früherer Korrespondent der Vereinten Nationen für Folter glaubt, dass 66% der Menschen in chinesischen Arbeitslagern, Falun Gong-Praktizierende sind, was eine sehr ernsthafte Sache darstellt. Die KPCh Autoritäten versuchen natürlich, die Sache zu verheimlichen, doch es gibt mutige Menschen, die darüber reden. Ich habe hunderte Gewissengefangenen angehört, die mir ihre schockierenden Geschichten erzählten. Eine der Geschichten handelte von einem Falun Gong-Praktizierenden. Der Praktizierende war vor einer Weile mitgenommen worden. Als Menschen ihn wiedersahen, war er in einem Bett in einem Gefängniskrankenhaus gestorben, mit einem Körper voller Löcher durch die entnommenen Organe.“

„Eine andere Tatsache war, in Gefängnissen wurden nur Falun Gong-Praktizierende gezwungen, sich Blut-, Urin- und anderen Untersuchungen zu unterziehen, während andere Gefangene nicht untersucht wurden. Wie ich vordem schon sagte, entsprechend der Definition von Genozid, ist (die Verfolgung von Falun Gong) in der Tat Genozid.“

Der BBC Reporter fragte Herrn McMillan-Scott, was neben informiert zu sein und mehr Druck auf die KPCh auszuüben Regierungen sonst noch tun können um zu helfen. Herr McMillan-Scott antwortete, dass kürzlich einige Regierungen, wie Australien und die Vereinigten Staaten, diesbezügliche Rechtsvorschriften erlassen haben und diese es wert sind, etwas daraus zu lernen.

Die Öffentlichkeit strebt an, die Verfolgung zu beenden

Um mehr Lehrer und Studenten der Universität und die Menschen aus umliegenden Gebieten zum Besuch der Veranstaltung einzuladen und zu ermöglichen, dass noch mehr Menschen ein besseres Verständnis über Falun Gong bekommen, hatten Falun Gong-Praktizierende aus Großbritannien eine einwöchige Kampagne gestartet, um für das Seminar zu werben. Außerdem lernten die Praktizierenden durch das Aushändigen von Flyern auf den Straßen viele Menschen aus allen Gesellschaftsschichten kennen, wie den nationalen Leiter einer Flüchtlingsorganisation, Ärzte, Anwälte und Menschen von unterschiedlichen Studentenorganisationen.

Nachdem sie die Fakten über Falun Gong kannten, ergriffen manche Menschen die Initiative, um den Praktizierenden bei der Erklärung der wahren Begebenheiten über Falun Gong zu helfen. Einige von ihnen reproduzierten Organraub Videos von Facebook Seiten von Falun Gong-Praktizierenden und verbreiteten diese unter anderen gesellschaftlichen Gruppen. Es gab auch eine Gemeindegruppe, die sehr aktiv mithalf, für die Veranstaltung zu werben und gerne den Falun Gong-Praktizierenden bei der Werbung für den Dokumentarfilm Free China zu helfen. Eine Lokalzeitung warb auf ihrer Frontseite für diese Veranstaltung. Der Fachbereich für Politikwissenschaft an der Universität Leeds, listete die Veranstaltung als eine der Fachbereichsaktivitäten auf und veröffentlichte die Veranstaltungsankündigung auf der Homepage der Universitätswebseite.


Eine Studentin der Unviersität Leeds hält, mit einem Anti-Organraub T-Shirt bekleidet, eine Tafel und erzählt Menschen von dem Seminar auf dem Universitätscampus

Nachdem Studenten der Universität Leeds das Acht-Minuten Video über die Aufdeckung des Organraub an Lebenden angesehen hatten, beteiligten sie sich aktiv an der Aufklärungsarbeit. Einige Studenten hielten Tafeln mit Botschaften darauf, trugen T-Shirts gegen den Organraub und gingen auf dem Universitätscampus herum. Der Effekt, mehr Menschen über die Veranstaltung zu informieren, war offensichtlich.

Während der Verteilung von Flyern auf dem Campus, erklärten Falun Gong-Praktizierende die Wahrheit auch an chinesische Studenten. Etwa zwanzig bis dreißig chinesische Studenten traten aus der KPCh und den ihr angegliederten Organisationen aus. Einer von ihnen sagte zu Falun Gong-Praktizierenden: „Das habt ihr gut gemacht!“

Ein Koordinatorin eines Studentenvereins, vertagte, gleich als sie über Falun Gong informiert war, von sich aus ihre Aktivitäten und fokussierte sich auf die Werbung für das Seminar. Eine Angestellte der Fakultät für Internationale Beziehungen, fragte, nachdem sie die Informationen gelesen hatte, eine Falun Gong-Praktizierende, ob dies denn wahr sei. Die Praktizierende verstand kein Englisch, konnte aber vermuten, was sie meinte. Die Praktizierende sagte: „Ja, das ist wahr.“ Die Dame umarmte dann sofort die Falun Gong-Praktizierende und weinte. Sie sagte, sie werde diese Nachricht allen erzählen die sie kenne. Ein Anwalt schickte eine E-Mail an den örtlichen Koordinator und sagte: „Als ein gebildeter Mensch schäme ich mich, dass solch grausame Dinge passieren. Was ich tun kann, ist, allen die ich kenne, zu erzählen, was da in China passiert.“

Seminarzuhörer drücken ihre Bereitschaft aus, sofort etwas zu unternehmen, um die Grausamkeiten zu stoppen

Wegen der Bemühungen aller, die halfen, für das Seminar zu werben, war das Seminar sehr gut besucht. Die Zuhörer verstanden die Wahrheit und versprachen, etwas zu unternehmen, um die Verfolgung zu stoppen.

Priscilla Nsubuga studiert Politologie und Internationale Beziehungen an der Universität. Sie war auch eine der Hauptplanerinnen des Seminars. Sie sagte, dass der Eindruck, der ihr über den Organraub an Lebenden vermittelt wurde, sie beinahe zusammenbrechen ließ: „Als ich die Fakten hörte, fühlte ich mich im Magen ganz übel und ich zitterte am ganzen Leib. Es ist kaum zu glauben, dass solch ein Massaker, das sogar noch schlimmer ist als der Holocaust, jetzt im einundzwanzigsten Jahrhundert vorkommt.“

Um mitzuhelfen, die Verbrechen des Zwangsorganraubs bei Falun Gong-Praktizierenden in China zu stoppen, erwähnte sie einige Aktionen, die sofort unternommen werden können. Sie sagte: „Einbindung von Sozialmedien, Twitter, Facebook, so dass noch mehr Menschen davon erfahren und sich beteiligen. Das Einzige, was ich jetzt tun kann, ist, Menschen zu erzählen, was in China geschieht.“

Außerdem verstanden eine Menge mehr Menschen, die bösartige Natur der Kommunistischen Partei Chinas. Manche Studenten hatten sogar vor, Falun Gong zu einem Forschungsgegenstand zu machen.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/5/15/139832.html
Chinesische Version:
英国利兹议员和民众谴责中共活摘器官(图)
Veröffentlicht am:
20.05.2013