Australien: Über 100.000 Unterschriften rufen zur Beendigung des Organraubs auf (Fotos)

(Minghui.org) Am 9. Mai, bei einer Debatte im Rat, legten David Shoebridge, John Kay und Jan Barham, drei Mitglieder der Grünen des neuen Legislativrates in South Wales, dem Rat eine Petition mit mehr als 100.000 Unterschriften vor. Die Petition fordert, Maßnahmen zu ergreifen, um die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu stoppen den Organraub an Falun Gong-Praktizierenden auszuführen, Gesetze zu erlassen, die den australischen Bürgern verbieten, illegale Organtransplantationen in anderen Ländern durchführen zu lassen und keine Chirurgen aus anderen Ländern mehr auszubilden, die illegalen Organentnahmen durchzuführen.


V.r.n.l.: David Shoebridge, John Kay und Jan Barham, drei Mitglieder der Grünen des neuen Legislativrates von South Wales


Jeremy Chapman, Direktor des Acute Interventional Medicine und Renal Services (Nierendienste) des Westmead Krankenhauses, Präsident der Gesellschaft für Transplantationen, früherer Präsident des Weltverbandes für Knochenmarkspender und Vorsitzender der weltweiten Allianz für Transplantationen, berichtet dem Legislativrat über illegale Organtransplantationen

Bei der Pressekonferenz, nach der Ratsanhörung, sagte David Shoebridge: „Diese einzige Petition, die hier vor uns liegt, ist vier Mal größer als jede andere Petition, die bisher dieser Kammer vorgelegt wurde … Ich weiß aus meiner Arbeit in der Politik, wie schwer es ist Menschen zu engagieren, die Petitionen unterzeichnen, die einem zuhören, und die, nachdem sie zugehört haben, anerkennen, dass man recht hatte und die dann ihren Namen und ihre Unterschrift unter die Petition zu schreiben. Und in diesem Parlament ist die Unterschrift von 500 Personen oder sogar 10.000 Menschen eine monumentale Leistung, die eine echte Gemeinschaftsunterstützung darstellt. Und ihr habt gemeinsam eine Petition von 100.000 Menschen. Ich muss sagen, ich sprach mit Caroline und Lucy, ihr habt mit 100.000 aufgehört. Ihr hättet mehr bekommen können, was mir die starke Leidenschaft in der Gemeinde zeigt.“

Herr Shoebridge fuhr fort: „Es gibt einige ziemlich grundlegende Regeln in der Politik. Eine Sache ist, wie ein Thema wichtig wird. Es ist mehr oder weniger ein Dreistufenprozess. Erstens verspotten sie dich, dann greifen sie dich an, dann endlich respektieren und hören sie auf dich. Wir gehen durch diesen Prozess hindurch und wir werden es bis zum Ende schaffen.“

Der Ruf nach einem Ende des Organraubes in China wird stark von Fachleuten der Medizin unterstützt. Am 8. Mai gab Jeremy Chapman, Direktor des Acute Interventional Medicine und Renal Services (Nierendienste) des Westmead Krankenhauses , Präsident der Gesellschaft für Transplantationen, früherer Präsident des Weltverbandes für Knochenmarkspender und Vorsitzender der weltweiten Allianz für Transplantationen, eine Beratung im Parlamentsgebäude mit dem Titel „Die Erklärung von Istanbul: die Reaktion des Berufsstandes auf den Organhandel“. Er bat Parlamentarier, darum Maßnahmen zu ergreifen, um dieses illegale und unmoralische Geschäft zu stoppen.

In Bezug auf die komplexe Dynamik des Organhandels sagte Prof. Chapman: „Was all dies antreibt, sind rohe grundlegende menschliche Emotionen, zwei menschliche Emotionen: die Gier und der Überlebenstrieb. Wir haben den Teufel und den Engel, wir haben Gier und wir haben den Überlebenstrieb.“

Auf die Frage eines NSW Parlamentsmitgliedes nach seiner Meinung zu den Anschuldigungen der erzwungenen Organentnahmen in China antwortete Prof. Chapman: „[Es ist] entsetzlich. Ich habe Klarheit, dass Organe von hingerichteten Gefangenen eingesetzt werden. Mir ist klar, dass diese Organe verkauft werden. Mir ist klar, dass dies in China illegal ist. Wir müssen diesen Prozess ändern und das ist eine Kombination aus veränderten Programmen für Transplantationen in China und der Verhinderung der weiteren Nutzung von hingerichteten Gefangenen. Auch müssen sie ihre eigenen Gesetze aufrechterhalten und vor der Zivilgesellschaft Rechenschaft ablegen.“

Im Hinblick auf die Verantwortung Australiens, Rechtsvorschriften über illegale und unethische Organtransplantation zu erlassen, sagte Prof. Chapman: „Wenn wir uns weiterhin als eine Zivilgesellschaft ansehen möchten, sollten wir für andere Gesellschaften ein Vorbild bleiben. Wir wissen, dass im Jahr 2012 elf Menschen ins Ausland gingen, wo sie eine Transplantation erhielten und danach zurückkamen. Wir wissen nicht, wie viele Menschen ins Ausland gingen und nicht wieder zurückkehrten. Dies ist also nichts Großes, aber das ist nicht der Punkt. Wir haben eine führende Zivilgesellschaft – werden wir dies auch demonstrieren?“

Bei der Pressekonferenz am 9. Mai erwähnte Herr Shoebridge die Unterstützung von Prof. Chapman. Er sagte: „Professor Chapman ist nicht speziell ein Freund von Falun Gong, er ist kein spezieller Freund der Grünen, er ist nicht speziell befreundet mit jemandem in der Politik, aber Professor Jeremy Chapman ist der fachkundigste Chirurg der Transplantationsmedizin in Australien. Wahrscheinlich einer der wenigen Menschen, die mehr über die Art und Weise, wie internationale Transplantationen funktionieren, wissen, als irgendjemand sonst auf der Welt.“

„Und Professor Chapman sagte in einer Beratung zu den Parlamentariern am gestrigen Abend, nicht nur zu den Grünen, der Liberalen Partei, oder der Christlich-Demokratischen Partei, dass dieses Gesetz eingeführt werden muss. Er sagte nicht nur, dass wir dieses Gesetz brauchen, damit wir unsere Bürger davon abhalten können, gefährdete Menschen in anderen Ländern zu missbrauchen, er sagte auch, dass wir unsere eigenen inländischen Organspenderaten straffen müssen. Ich muss sagen, dies muss Teil unserer Botschaft sein.“

Herr Shoebridge sagte: „Wir müssen zwei Dinge gewährleisten. Zunächst müssen wir an diesen internationalen Menschenrechtsfragen arbeiten. Wir müssen Gesetze machen, die unsere Bürger davon abhalten in andere Länder zu gehen und politische Gefangene in China ausnutzen, sowie Menschen in großer Armut in Pakistan, Indien oder Kolumbien. Wir müssen international damit aufhören. Die Gesetzesvorlage, die ich dem Haus vorlegte, ist ein Teil davon, ein Teil der internationalen Reaktionen darauf. Aber wir müssen auch an diesen Grundsätzen arbeiten.“

„Ich denke, wenn jede Nation sich anschließt und das tut, wird es im Laufe der Zeit das, was in China geschieht, delegitimieren oder die Menschenrechte der Menschen in China schützen. Falun Gong-Praktizierende, die Heimchristen, Minderheiten, es wird diese Menschenrechte schützen. Es wird aber auch den Menschen, die ein Organ brauchen, erlauben eines zu erhalten, wenn wir das medizinische Fachwissen haben, dieses Organ zu liefern, um das Leben eines Menschen zu retten. Wir werden dies hier in Australien zulassen, wo unsere menschlichen Rechte geschützt sind, wo Spender geschützt sind, und wo wir ein ethisches System haben.“

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/5/22/140065.html
Chinesische Version:
逾十万澳公民签名呼吁制止中共活摘
Veröffentlicht am:
29.05.2013

Der Falun Gong-Praktizierende Yu Donghui verstarb im Jahr 2011 nach zwölf Jahren Verfolgung

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Jilin, China

(Minghui.org) Yu Donghui war Lehrer an der Schule der kommunistischen Partei in der Stadt Liaoyuan. Früher hatte er an diversen Krankheiten gelitten und er versuchte es mit vielen falschen Qigong Praktiken, um Heilung zu erwirken. Aber seine Gesundheit verbesserte sich nicht. Im März 1995 begann er, Falun Gong zu praktizieren, woraufhin seine Symptome verschwanden, da er den Prinzipien von Falun Gong folgte. Bald war er in der Gemeinde bekannt als sehr freundliche und gesunde Person.


Yu Donghui

Nach Beginn der Verfolgung im Jahre 1999, erlebte Herr Yu von Seiten der Polizeiwache in Nankang, der Staatssicherheitabteilung und der Polizeiabteilung Nankang dauernde Schikanen. Er wurde unrechtmäßig festgenommen und im Gefängnis von Liaoyuan, im Zwangsarbeitslager Chaoyanggou der Stadt Changchun und dem Shilingzi Gefängnis in der Stadt Siping inhaftiert. Im Mai 2000 saß er 30 Tage lang im Gefängnis von Liaoyuan ein und wurde im März 2002 zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Am 12. Mai 2008 wurde er zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Herr Yu starb am 17. Dezember 2011 in Folge der Zwangsarbeit und der brutalen Verfolgung im Shilingzi Gefängnis.

Das Folgende ist ein Bericht über die Verfolgung, die Herr Yu über eine Periode von 10 Jahren erlitten hat.

1. Zu Arbeitslager verurteilt nachdem er einen Beschwerdebrief geschrieben hatte

Herr Yu Donghui war Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Die Partei sagt ausdrücklich, dass ein Mitglied das Recht hat, eine Situation direkt dem Zentralkomitee zu melden. Herr Yu schrieb einen Brief über seine positiven Erfahrungen mit dem Praktizieren von Falun Gong. In dem Brief sprach er über die Güte von Falun Gong und stellte drei einfache Forderungen auf. „Erstens kommt Falun Gong der Gesellschaft nur zugute. Nicht nur, dass es die Gesundheit der Praktizierenden verbessert, sondern es lässt sie auch gutherzig werden und hebt die Moral. Zweitens: Gebt den Menschen die Freiheit, Falun Gong zu praktizieren. Drittens: Stellt den Ruf von Meister Li wieder her.“ Yu Donghui übergab dieses Schreiben im Mai 2000 dem Petitionszentrum der Verwaltungsabteilung der Partei.

Drei Tage später durchsuchten Beamte der Polizeiwache Nankang sein Büro in der Parteischule Liaoyuang. Sie brachten ihn damals nachhause. Der Abteilungschef der Polizeiwache, Gao, befahl der Frau von Herrn Yu: „Geben Sie alle Dinge in Ihrem Haus, die mit Falun Gong zu tun haben, heraus. Sie nahmen ein Exemplar des Zhuan Falun ( Li Hongzhi) mit.

Einen Monat lang hielt die Polizei Herrn Yu im Gefängnis von Liaoyuan fest, ohne die Familie zu benachrichtigen; das stellt eine Verletzung des gängigen Vorgehens dar. Zuerst sagten sie, es handele sich um Strafvollzug, dann änderten sie es zu Sicherheitsverwahrung. Seine Familie hielt das zunächst für ein gutes Zeichen, merkte aber später, dass die Polizei ein Spiel trieb. Sie bedienten sich dieses hinterhältigen Mittels, um Herrn Yu dann in die Zwangsarbeit zu schicken. Denn man kann nur zu Zwangsarbeit verurteilt werden, wenn man vorher zweimal inhaftiert war.

Im Gefängnis gab Herr Yu für einige Zeit bei der Gehirnwäsche auf und schrieb in einer Distanzierungserklärung, dass er Falun Gong aufgeben würde. 30 Tage später wurde er freigelassen, nachdem die Polizei 3.000 Yuan von seiner Familie erpresst hatte. Es wurde behauptet, das Geld sei ein Sicherheitseinbehalt, es wurde aber keine Quittung ausgestellt. Mehrere Jahre später forderte die Familie das Geld zurück. Der Beamte Wan von der Polizeiwache Nankang, der das Geld genommen hatte, sagte, er werde das Problem in ein paar Tagen lösen. Als die Familie aber ein paar Tage danach zur Polizeiwache kam, wurde ihnen mitgeteilt, dass Wan außer Haus sei. Das Geld wurde ihnen nie zurückgegeben.

2. Festgenommen auf dem Nachhauseweg vom Supermarkt

Im März 2002 gelang es Praktizierenden, das Fernsehnetzwerk in Changchun anzuzapfen und Informationen über die wahren Fakten bezüglich Falun Gong zu senden. Danach gab es Massenverhaftungen in der ganzen Provinz. Herr Yu wurde auf seinem Nachhauseweg vom Supermarkt am 15. März 2002 festgenommen. Die Beamtin Lan befragte ihn in der Staatssicherheitsabteilung: „Sie sind Lehrer in der Parteischule und forschen über den Marxismus-Leninismus. Sind Sie abergläubisch? Glauben Sie an Falun Gong? Ich werde Sie sofort freilassen, wenn Sie sagen, dass Sie nicht Falun Gong praktizieren. Ich werde Ihnen die Höchststrafe geben (drei Jahre Zwangsarbeit) wenn Sie darauf bestehen, Falun Gong zu praktizieren.“ Herr Yu erwiderte, dass Falun Gong ein hohes Fa sei, das er bis zum Ende praktizieren würde.

Obwohl die Polizei ihn in seiner Gemeinde festgenommen hatte, berichtete die Lokalzeitung Liaoyuan City Nachrichten, dass man „Yu Donghui festgenommen habe, als er aus der Stadt geflüchtet sei“ und stellte es als „riesigen Erfolg“ der Polizei dar.

Herr Yu wurde zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt.

3. Verfolgt im Arbeitslager

Kaum war Herr Yu im Zwangsarbeitslager, wurde er misshandelt, weil er sich nicht “umerziehen” lassen wollte. Er wurde gezwungen, mehr als vierzig Tage lang täglich von 6:00 – 21:00 Uhr auf einem winzigen Hocker zu sitzen. Die Wärter zwangen ihn, in einer bestimmten Haltung zu sitzen, wobei er nicht sprechen durfte. Danach wurde er in die Gruppe Sechs gebracht zu schwerer Arbeit, meist Landwirtschaft. Eines Tages im Herbst wurden die Insassen angewiesen, schwere Säcke mit Kartoffeln zu transportieren; Herr Yu war dafür nicht stark genug. Aber die Insassen, die ihn überwachten, legten einen Sack auf seine Schultern. Sofort brach Herr Yu zusammen.

Die Zellen im Arbeitslager waren dunkel und feucht und die sanitären Verhältnisse armselig. Herrn Yu schien es einigermaßen gut zu gehen, als seine Frau ihn im September besuchte. Aber nur einen Monat später, im Oktober, als seine Frau wieder kam, hatte er die Krätze. Das Arbeitslager ermöglichte keinerlei medizinische Versorgung. Seine Gesundheit wurde schlechter, sein ganzer Körper schwoll an, er konnte kein Wasser mehr lassen, seine Harnröhre funktionierte nicht mehr.

Am 9. Februar 2003 fand man zur Frühstückszeit Herrn Yu bewusstlos auf seinem Bett liegend. Er kam ins Krankenhaus von Changchun, wo man bei ihm eine schlimme Hauterkrankung, ernsthafte Fehlernährung und Anämie feststellte. Das Arbeitslager lehnte seine Freilassung ab. Ein Abteilungsleiter des Justizbüros in Changchun sagte: „Er sieht wirklich schlecht aus, aber bei dieser Diagnose können wir ihn doch nicht freilassen.“

Als ein CT des Gehirns gemacht wurde und klar wurde, dass er Hirninfarkte hatte, willigte der Abteilungsleiter ein, Herrn Yu freizulassen, aber erst, nachdem er 5.000 Yuan als „Kaution“ von der Familie erpresst hatte. Die Familie bezahlte die 5000 Yuan und nahm Herrn Yu mit nach Hause.

Zu Hause wurde Herr Yu wieder bewusstlos. Das Krankenhaus nahm ihn nur widerwillig auf; man habe ihn zu spät gebracht, sagten sie. Die Krankenschwester konnte bei ihm kaum eine Vene finden für den Tropf. Da es ihm nach einer Woche besser ging, bestand Herr Yu darauf, nach Hause zu gehen. Er erholte sich vollständig, als er eine Zeit lang das Fa gelernt und die Falun Gong-Übungen praktiziert hatte.

4. Herr Yu und seine Frau wurden während der Pekinger Olympischen Spiele festgenommen und verurteilt

Am 12. Mai 2008 zwischen 7:00 und 8:00 Uhr kamen ein halbes Dutzend Zivilpolizisten, nahmen Herrn Yu und seine Frau fest und brachten sie in die Polizeiabteilung Nankang. Dann durchsuchten sie die Wohnung der beiden und nahmen Dafa-Bücher, sowie Video- und Audio-Aufnahmen mit. Außerdem stahlen sie ein Laptop und zwei neue Handys im Wert von über 10.000 Yuan, die dem Sohn gehörten.

Die Polizisten befragten Herrn Yu und seine Frau getrennt eineinhalb Tage lang, danach sperrten sie sie ins Gefängnis. Sechs Monate später wurde Herr Yu zu neun Jahren, seine Frau, Zhen Chunling, zu drei Jahren Gefängnisstrafe verurteilt. Obwohl er einen Blutdruck von 200mmHg hatte, wurde er ins Shilingzi Gefängnis verlegt.

Herr Yu war 65 Jahre alt; trotzdem behandelten die Wärter ihn wie einen Sklavenarbeiter. Vor der Weihnachtszeit 2009 wurden die Gefangenen gezwungen, Perlenketten herzustellen und dabei toxischen Kleber zu verwenden. Dutzende von Gefangenen arbeiteten in einer kleinen Zelle mit wenig Durchlüftung. Es gab keinerlei Schutz für die Insassen. Der penetrante Geruch des giftigen Klebstoffes erfüllte den Raum. Viele Insassen zeigten Symptome akuter Vergiftung. Die meisten Praktizierenden hatten mit dem Kleber zu tun. Sie litten mehr als die anderen. Viele entwickelten Symptome von Brustfellentzündung und Tuberkulose. Der Praktizierende Pang Shikun bekam eine schwere Tuberkulose und verstarb drei Tage, nachdem er ins Krankenhaus gekommen war. Herr Yu wurde in dieser Umgebung ebenfalls krank.

Das Gefängnis richtete am 29. Dezember 2010 den Gefängnisbezirk Nr. 11 ein, um intensive Gehirnwäsche bei Praktizierenden durchzuführen. Mit Herrn Yu kamen vierzehn weitere Praktizierende dorthin. Jeder von ihnen wurde von drei Insassen überwacht.

Herr Yu erlitt einen Schlaganfall, als er im Gefängnis ständigen körperlichen und seelischen Qualen ausgesetzt war. Die Wärter riefen seine Tochter an und sagten: „Wenn Sie kein Geld haben, wird er im Gefängnis behandelt; wenn Sie das Geld haben, kann er draußen behandelt werden.“ Acht Tage später wurde er im Siping Krankenhaus behandelt und seine Tochter gab mehr als 10.000 Yuan dafür aus. Sie durfte ihn aber nicht besuchen und man nahm ihn wieder mit ins Gefängnis, sobald sich sein Zustand etwas erholte.

Herrn Yus Blutdruck lag während seines dreieinhalb jährigen Aufenthaltes im Gefängnis immer bei über 180mmHg. Die Wärter versuchten ihn unablässig zu zwingen, Falun Gong aufzugeben und eine Reueerklärung zu schreiben. Sein gesundheitlicher Zustand verschlechterte sich. Nachdem vier medizinische Untersuchungen in mehreren Krankenhäusern seine prekäre Situation begründeten, wurde Herr Yu am 8. November 2011 aus medizinischen Gründen freigelassen.

Diesmal war er nicht in der Lage sich zu erholen. Am 17. Dezember 2011 um 20:30 Uhr verstarb Herr Yu Donghui 40 Tage nach seiner Freilassung.

  • Veröffentlicht am:
  • 30.05.2013

Zerrissene Familien: Kinder von Falun Gong-Praktizierenden sind die stillen Opfer der Verfolgung (Fotos)

Von einem Minghui- Korrespondent, Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Ein besorgter Nachbar fragt Yuanyuan: Warum bist du heute nicht zur Schule gegangen?“

„Nachdem meine Mutter verhaftet wurde, vermisse ich sie täglich. Mein Bruder muss in einer anderen Stadt arbeiten. Ich kann mich nicht auf die Schule konzentrieren. Ich möchte nicht mehr zur Schule gehen.” Als der Junge dies sagte, senkte der Nachbar traurig seinen Kopf.

Als Yuanyuan hörte, dass ihre Großmutter losging, um ihre Mutter zu besuchen, aber sie nicht besuchen durfte, wurde er noch besorgter.

Yuanyuan ist der jüngere Sohn der Falun Gong-Praktizierenden Frau Wu Limei, Bezirk Xinchengzi, Stadt Shenyan. Er ist erst 11 Jahre alt und besuchte die Junior-High School. Yuanyuan und sein älterer Bruder lebten in ihrer Kindheit immer in großer Angst, nachdem ihr Vater unrechtmäßig verhaftet und inhaftiert wurde. Sie vermissten ihren Vater sehr. Jetzt ist auch ihre Mutter im Gefängnis. Yuanyuans Angst um seine Mutter und die Sehnsucht kann man in seinem Gesicht erkennen.

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Die Mutter von Yuanyuan, Wu Limei

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Das Baby Yuanyuan und seine Mutter

Einst glückliches Familienleben wurde zerstört

Yuanyuans Familie war sehr glücklich und lebte in Frieden. Seine Großmutter, Vater, Mutter und sein sechs Jahre älterer Bruder. Sie lebten im Dorf Xinchengbao, Gemeinde Huangjia, Bezirk Xinchengzi, Stadt Shenyang. Im Jahre 1996 begannen sein Vater Liang Zhihong und seine Mutter Wu Limei mit dem Praktizieren von Falun Gong. Sie folgten den Grundsätzen von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Sie wurden gesünder, besser im Job und mitfühlender. Die Umstände waren glücklich und harmonisch.

Yuanyuans Eltern versorgten die Großmutter und die beiden Kinder gut. Mutter Wu Limei betrieb ein Lebensmittelgeschäft. Sie verkaufte nie gefälschte oder verdorbene Lebensmittel an ihre Kunden. Sie lehrte ihre Kinder tolerant und freundlich zu sein. Die beiden Söhne benahmen sich stets gut und verursachten keinen Ärger.

Der Vater verhaftet

Nachdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) im Jahre 1999 mit der Verfolgung von Falun Gong begann, wurde Herr Liang Zhihong am 31. Juli 2001 von Agenten der Xinchengzi Straßenpolizei festgenommen und zu sechs Jahren Haft verurteilt. Während dieser sechs Jahre musste sich Frau Wu Limei alleine um die zwei Jungs und die Großmutter kümmern. Dies war sehr schwer für sie.

In der Terror getränkten Umgebung, die nach dem Beginn der Verfolgung in China entstand, lebten Yuanyuan, sein Bruder, seine Mutter und seine Großmutter in Angst und gleichzeitig in Sehnsucht nach der Rückkehr des Vaters. Wann immer Frau Wu ihren Ehemann besuchen durfte, trug sie Yuanyuan auf dem Rücken zusammen mit ihrem Bruder. Wenn ihr Vater im Gefängnis gefoltert wurde, erzählte sie den Kindern nie davon. Allerdings konnten Yuanyuan und sein Bruder immer die Trauer ihrer Mutter fühlen. Sie hofften besorgt, dass ihr Vater bald nach Hause kommen würde.

Die Mutter verhaftet und eingesperrt

Im Jahre 2007 kam der Vater Liang Zhihing endlich nach Hause. Yuanyuan war bereits acht und sein Bruder vierzehn Jahre alt. Sie waren sehr glücklich nach der Heimkehr des Vaters.

Jedoch nicht lange nach der Freilassung des Vaters, sahen es die Agenten der KPCh auf die Mutter Wu Limei ab. Eine Gruppe von Beamten brach am 7. Juni 2012 um 19.50 Uhr in ihre Wohnung ein. Die Polizei nahm ihnen die Computer und andere persönliche Sachen im Wert von 20.000 Yuan weg. Herr Liang Zhihong (der Vater) und Yuanyuans Bruder wurden am gleichen Abend verhaftet und am nächsten Tag wieder freigelassen. Frau Wu wurde im Shenyan Gefängnis inhaftiert.

Am 18. Oktober 2012 fälschte das Shenbei Bezirksgericht Beweise, um Frau Wu hereinzulegen. Das Gericht beschuldigten sie der „Untergrabung der Strafverfolgung.“ Während der Verhandlung sagte Frau Wu: „Ich hab kein Gesetz gebrochen. Sie haben das Gesetz gebrochen. Mir wurden meine Grundrechte verweigert und mir ist verboten zu essen oder die Toilette zu benutzen.“

Frau Wu praktizierte seit 16 Jahren Falun Gong. Deshalb war sie gesund. Nach vier Monaten Haft, bekam sie Bluthochdruck und Herzprobleme. Bei Gericht wurde sie mehrmals bewusstlos. Andere mussten ihr helfen, in den Gerichtssaal zu gehen. Aufgrund ihrer Verfassung, Bluthochdruck und Herzprobleme, mussten sie die Verantwortlichen des Gefängnisses freilassen. Das Büro 610 des Shenbei neuen Bezirks wandte später hinterhältige Methoden an, um Frau Wu ins Shenyan Frauengefängnis zu verschleppen.

Ende Februar 2013 riefen die Folterer des Gefängnisses die Familie an, sie sollten Frau Wu besuchen. Sie sagten, Frau Wu hätte ein Leiomyom (gutartiger Tumor aus glatter Muskulatur) in ihrem Magen. Yuanyuans Vater und die Großmutter gingen Anfang März zum Gefängnis, um Frau Wu zu besuchen. Als sie zurückkamen, sagten sie, dass Frau sehr schwach sei.

Die Gefängniswärter verweigerten der Familie Frau Wu zu besuchen

Am 3. April 2013 wollten Yuanyuans Großmutter und Frau Wus Vater Frau Wu Limei zur Besuchszeit im Gefängnis besuchen. Dieses Mal jedoch wollten die Gefängniswärter sie nicht zu ihr lassen. Sie drohten: „Wenn ihr den Gefängnischef bittet, rufen wir die Polizei.“ Die Großmutter und der Vater hatten keine Wahl und kehrten wieder zurück nach Hause.

Frau Wu Limei war den Gefängnisbeamten gegenüber standhaft und ließ sich nicht umerziehen. Warum erlaubte man ihrer Familie nicht, sie zu besuchen? Kann es sein, dass sie so brutal gefoltert wurde und etwas passiert war, was das Gefängnis vertuschen möchte? Weil der Familie der Besuch verweigert wurde, sind sie nun noch besorgter.

Nach der Verhaftung von Frau Wu, konnte der älteste Sohn den Druck aufgrund der Verfolgung seiner Mutter nicht aushalten. Als er 18 wurde verließ er sein Heim, um in einer anderen Stadt zu arbeiten. Es weiß nichts über die aktuelle Situation seiner Mutter.

Nach dem Erleben dieser herzzerreißenden Verfolgung ihrer Vaters und ihrer Mutter, lassen nun die Verfolger nicht einmal mehr die Familie in die Nähe von Frau. Das Herz des elfjährigen Jungen schmerzt sehr. Sein traurige Erscheinung und die Entscheidung nicht mehr zur Schule zu gehen, zeigt wir verstört er ist.

Die Kinder von Praktizierenden sind die stillen Opfer

Das Kinder von verfolgten Müttern im Shenbei Gebiet leiden müssen, ist nicht nur darauf begrenzt, was Yuanyuan und seine Familie erlebt hat. Solche Tragödien finden in ganz China statt.

Frau Niu Guifang ist im Shenyang Gefängnis inhaftiert. Gefängniswärter erlaubten ihr nicht, an der Hochzeit ihrer Mutter teilzunehmen. Die festliche Atmosphäre konnte die Traurigkeit der Tochter nicht verbergen.

Frau Chen Min ist in dem berühmt-berüchtigten Masanjia Arbeitslager inhaftiert. Ihr Sohn lebt bei seinem Onkel. Wann immer ihr Sohn von seiner Mutter spricht, hat er Tränen in den Augen.

Nach der Haft von über sechs Monaten, kehrt Frau Qu Lihong nach Hause zu ihrem Sohn zurück. Das Kind ist sehr traumatisiert und angstvoll, dass es wieder seine Mutter verliert. Wann immer ein Fremder zu Wohnung kommt, klammert sich das Kind an die Mutter und fängt an zu schluchzen.

Diese wenige Beispiele sind nur die Spitze des Eisbergs. Diese Verfolgung richtet sich nicht nur gegen Hunderte und Tausende von Falun Gong-Praktizierenden, sondern zieht auch Familienangehörigen in Mitleidenschaft und macht auch Opfer aus ihnen.

  • Veröffentlicht am:
  • 30.05.2013