Kingston, Ontario: „Ich würde gerne mehr über Falun Gong erfahren“

Von einem Falun Dafa-Praktizierenden in Kanada

(Minghui.org) Vom 1. bis 26. Mai 2013 fand in der Kunstgalerie der Stadt Kingston, Ontario, die internationale Ausstellung ´Die Kunst von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht` statt. Am Eröffnungstag besuchten viele Anwohner, wie auch der künstlerische Leiter der Galerie, ein Stadtratsmitglied und mehrere Künstler die Ausstellung.

Eine Dame blieb den ganzen Tag über in der Ausstellung. Sie begutachtete alle Gemälde sorgfältig und besprach gelegentlich deren Inhalte mit dem Ausstellungsführer. Bevor sie ging, sagte sie: „Ich weiß nun, dass Falun Dafa ein Kultivierungssystem ist, das einem hilft sich selbst zu verbessern. Die Welt würde keine Polizei mehr brauchen, wenn jeder den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht folgen würde.“ Einige Tage später kam sie wieder, um die Gemälde abermals zu bewundern. Am letzten Tag der Ausstellung kam sie nochmals, um der Ausstellung ihren Segen zu geben.

Vier Künstler aus einer anderen Stadt fuhren über eine Stunde lang nach Kingston, um die Gemälde zu sehen. Einer von ihnen sagte: „Ich bin so dankbar, die Ausstellung gesehen zu haben. Sie hat mein Herz geöffnet.“

Ein Besucher hinterließ im Gästebuch eine Mitteilung: „Fantastische Arbeiten, großartige Fähigkeiten und eine phänomenale Ausstellungsbetreuung. Ich könnte den ganzen Tag hier verbringen.“

Der größte lokale Fernsehsender machte einen Bericht über die Ausstellung. Der Moderator interviewte einen Falun Gong-Praktizierenden und Kathy Gillis, eine der Künstlerinnen, die bei der Ausstellung vertreten war. Zu Beginn fragte der Moderator: „Warum macht es mich so traurig hier zu stehen?“ Dann stellte er viele Fragen über die Verfolgung von Falun Gong in China und über die Arbeiten der Künstler.

Der künstlerische Leiter der Galerie hielt am 13. Mai einen Malkurs ab und lud einen Falun Gong-Praktizierenden ein, seinem Kurs die Gemälde und die Künstler vorzustellen. Eine Frau, die in Ostdeutschland aufgewachsen war, sagte zu einem Praktizierenden, dass das, was das chinesische Regime den Praktizierenden in China antut, schlimmer ist als das, was Hitler den Juden angetan hat.

Viele Künstler besuchten die Ausstellung. Einer Dame gefiel das Gemälde „Stille Nacht“ und sie sagte: „Es ist so wunderschön. Wie das Licht auf sie scheint, ihr Haar sieht so sanft und weich aus.“ Ein anderer Künstler äußerte sich zu dem Gemälde „Tränen eines Waisenkindes“ und sagte: „Lassen Sie sie nach Kanada kommen, ich werde für sie sorgen.“

Ein Besucher sagte, nachdem er das Gemälde „Illegaler Organraub“ gesehen hatte: „Die Täter sind widerlich, egal wer sie sind.“ Ein weiterer Besucher schrieb ins Gästebuch: „Haarsträubend! Bevor ich die Gemälde sah, wusste ich nichts von diesem Problem.“

Ein Herr, der in einer Universität arbeitet, sah sich die Gemälde an und unterhielt sich mit den Praktizierenden über die Brutalität des chinesischen kommunistischen Regimes. Er nahm einige Informationsmaterialien über Falun Dafa mit und sagte: „Ich suche nach einem Weg zu innerem Frieden, ich würde gerne mehr über Falun Gong erfahren.“

Einige Personen lernten die Falun Dafa-Übungen, nachdem sie die Gemälde gesehen hatten. Viele erkundigten sich nach den örtlichen Übungsplätzen und einer nahm an diesem Wochenende an den Gruppenübungen teil.

Viele der Besucher empfahlen ihren Familienangehörigen zur Ausstellung zu gehen. Eine Dame kam häufig zur Ausstellung und sagte, dass sie jedes Mal etwas Neues sehen würde.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/6/2/140244.html
Chinesische Version:
“我希望能深入了解法轮功”
Veröffentlicht am:
04.06.2013

Höchste Grausamkeit im Stadtgefängnis Gongzhuling

Von einem Falun Gong-Praktizierenden aus China

(Minghui.org) Selbst die blühendste Fantasie könnte sich keinen solch schrecklichen Ort auf der Welt ausmalen; meine persönlichen Erfahrungen bestätigen jedoch, dass in China ein solcher Hort des Bösen existiert. Ich spreche vom Stadtgefängnis Gongzhuling in der Provinz Jinlin, aus dem ich vor kurzem freigelassen wurde. Die Falun Gong-Praktizierenden in diesem Gefängnis werden unübertroffener Grausamkeit ausgesetzt. Im Oktober 2011 erreichte es seinen Höhepunkt, als das Gefängnis Niu Guoshen zum neuen Direktor ernannte, der keine Mühen scheute, neue Foltermethoden zu erfinden, um die Misshandlung seiner Opfer noch bösartiger, blutiger und grauenvoller zu machen.

Praktizierende werden in Gefängniseinheiten gebracht und gefoltert

Im Februar 2012 gründete das Gefängnis die sogenannte „Einheit strenger Disziplin“ um die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden zu verstärken. Alle Gefangenen, denen ein Verstoß gegen die Gefängnisregeln und die Disziplin vorgeworfen wurde, wurden in diese Einheit gebracht und in einem etwa 46 Quadratmeter großem Raum gefoltert, der sich im ersten Stock des Hauptgebäudes der neuen Gefängnisabteilung befindet. Dieses fünfstöckige Gebäude fasst bis zu 1.500 Gefangene. Die Gefangenen können wegen Verstoß gegen die Gefängnisregeln beschuldigt werden, wenn sie das Folgende tun: zu lange am Fenster stehen, nähen, miteinander streiten, Kleidung mit farbigen Linien tragen oder mit dem Gefängniswärter streiten, was ´gegen die Autorität der Regierung verstoßen` genannt wird. Jeder Praktizierende, der nicht auf sein Verhalten achtet, kann dafür in die Einheit strenger Disziplin gebracht und grausam gefoltert werden.

Das Zimmer der Einheit strenger Disziplin hat ein Fenster, das außen mit weißen Stahlrohren und innen mit Eisendraht gesichert ist. Der Boden ist mit vielen ungefähr zwei Meter breiten Platten bedeckt und darunter befindet sich der Holzboden. Einige Teile des Holzbodens lassen sich entfernen.

Unter dem Holzboden sind Eisenringe am Boden befestigt. Zwei Personen können nebeneinander an die Ringe gefesselt werden. Praktizierende, die sich weigern, Falun Gong aufzugeben, sowie andere Gefangene, die gegen die Gefängnisregeln verstoßen, werden an die Ringe gekettet. Sie werden viele Tage an diese Ringe gekettet, mindestens eine Woche. In solcher Gefangenschaft kann das Opfer gerade mal hoffen, dass ein Mitgefangener seine Exkremente wegputzt, doch die meisten müssen in die Hose machen. Während der Haft werden manche Gefangene damit beauftragt, das Opfer mit Maisbrei zu füttern, damit es nicht verhungert.

Unvorstellbares Leiden

Der Falun Gong-Praktizierende Herr Fu Hongwei, Mitte 40, war neun Tage auf diese Weise gefesselt. Der Raum war feucht, kalt und dunkel und es gab keine Wärmequelle, nicht mal im Winter. An der Ecke des geräumigen, leeren Raums, waren zwei Personen unter dem Boden angekettet die hilflos stöhnten. Die Opfer waren von außerhalb des Gebäudes überhaupt nicht zu sehen und der entfernbare Holzboden und die Ringe darunter waren völlig vor den Inspekteuren versteckt, die von höheren Behörden geschickt wurden.

Die Gefängniswärter beschäftigen sich damit, ganz neue Foltermethoden zu erfinden, damit ihre Opfer noch mehr Leiden. Viele davon sind für normale Menschen unvorstellbar. Unter diesen Foltermethoden ist die am häufigsten verwendete, die Praktizierenden dazu zu zwingen bewegungslos auf einem kleinen Hocker zu sitzen und sie mit elektrischen Schlagstöcken zu schocken. In den meisten Fällen schocken sie ihr Opfer zu fünft gleichzeitig. In der sogenannten „Gruppe zum Angriff auf die Standfesten“ zwingen die Gefängniswärter die Opfer aufrecht in einem Eisenkäfig, ungefähr 15 cm voneinander entfernt, zu sitzen. Ihr Ziel ist es, ihnen durch langes, unbewegtes Sitzen im Käfig Schmerzen zu bereiten. Die kleinste Bewegung zieht Elektroschocks und grausame Tritte und Schläge nach sich. Die elektrischen Schlagstöcke sind mehr als 50 cm lang mit einem Durchmesser von mehr als 3 cm.

Eine Folter namens Quetschen und Fesseln wird bei vielen Praktizierenden verwendet. Das Folterwerkzeug ist ein schwarzes Nylon-Band, ungefähr 3 cm breit, mit einigen Löchern alle 5 cm. Die Wärter fesseln damit die Arme der Opfer an der Hüfte auf den Körper und ziehen es hinter ihrem Rücken so fest wie möglich. Die Opfer werden viele Tage so gequetscht. Im September 2012 wurde der Falun Gong-Praktizierende Herr Yang Chunman, Mitte 60, über einen Monat lang auf diese Weise gefoltert. Als Folge waren seine Arme behindert, er konnte selbst mehrere Monate später nach der Folter keine Essstäbchen halten.

Kein Respekt vor dem Gesetz

In dem Gefängnis gibt es ein Gebäude namens Yuxin Schule (Ausbildungszentrum für Umerziehung). Das Büro der Umerziehungsabteilung des Gefängnisses befindet sich in dem Gebäude. Im Mai 2012 organisierte die Umerziehungsabteilung angeleitet von Niu Guosheng, Li Zhuang und Liu Xiangwu, die „Gruppe zum Angriff auf die Standfesten“ im ersten Stock des Yuxin Gebäudes. In der Gruppe waren 20 Mitarbeiter unter ihrem Kommando von denen viele an der Misshandlung von Falun Gong-Praktizierende beteiligt waren. Seit dem 6. Mai 2012 waren 16 Praktizierende dieser Gruppe zugewiesen. Um einige zu nennen: Herr Bai Jingzhi, Herr Zhang Beiqi, Herr Fu Hongwei, Herr Yang Chunman und Herr Rong Encheng. Die Wärter haben keinen Respekt vor dem Gesetz, während sie ihre Opfer leiden lassen. Sie gaben oft kühn von sich: „Ihr nennt uns bösartige Hooligans. Ihr habt Recht! Wir sind Hooligans! Na und?“

Der Leiter der Einheit strenger Disziplin, Li Guohui, steht unter dem Befehl von Direktor Wang Jidong und Gefängniswärter Xu Hai. Unter ihnen ist Xu Hai der Gewalttätigste beim Schlagen von Praktizierenden. Ein Praktizierender, Li Zhiqiang, wurde auf einem Auge blind, nachdem Xu ihn mit voller Kraft geschlagen hatte. Er ist nun alleine in einer Zelle im Gefängniskrankenhaus, ohne dass sein Auge behandelt wird. Ein weiterer Praktizierender, Hu Chunkai, zog sich Verletzungen an seinen Sehnen im Handgelenk zu, als seine Hände im April 2012 fest gefesselt wurden. Er wurde ebenfalls nicht behandelt.

Drei Falun Gong-Praktizierende, Herr Fu Hongwei, Herr Yang Chunman und ein weiterer, dessen Name unbekannt ist, wurden mit den zuvor erwähnten Bodenringen im September 2012 neun Tage gefoltert, weil sie Ende Juli und Anfang August 2012 gegen die Verfolgung protestiert hatten. Der Praktizierende Zheng Lijun war mehr als sechs Monate in der Einheit strenger Disziplin und wurde auf verschiedene Weisen gefoltert, einschließlich Einzelhaft in einer kleinen Zelle. Ein weiterer Praktizierender, Herr Zhang Yinshen, wurde dort mehr als zwei Monate misshandelt.

Grausame Zwangsarbeit

Alle Praktizierende müssen ohne jegliche Bezahlung arbeiten. Der Gefängnistrakt Nr. 1 stellt Spielzeugautos für den Export nach Übersee her. Die Gefängnistrakte Nr. 2, 3, 5 und 6 stellen Kleidung her. Der Gefängnistrakt Nr. 4, in dem mehr als 300 Praktizierende eingesperrt sind, stellte Handschuhe für den Export her. Die Arbeitsbedingungen sind erstickend, die Luft ist voller Staub. Einige Gefangen leiden an Allergien und hatten rote Punkte auf der Haut und einige hatten Brustschmerzen, doch niemand durfte ohne Diagnose des Gefängniskrankenhauses Pause machen.

Wer auch immer seine zugewiesene Quote nicht erfüllen konnte, wurde in die Einheit strenger Disziplin gebracht und misshandelt. Unter solch enormem Druck hatten sie keine andere Wahl als die Zähne zusammenzubeißen und weiter zu machen, weil die Misshandlung in der Einheit strenger Disziplin so furchtbar war, dass niemand riskieren wollte, dort hingeschickt zu werden. Der Gefängnistrakt Nr. 7 stellt ebenfalls Spielzeugautos her. Alle Werkstätten arbeiten ohne Pause, sogar sonntags. Das Gefängnis sieht einen achtstündigen Arbeitstag vor, doch niemand hält sich daran.

So schrecklich es auch ist, was ich im Stadtgefängnis Gongzhuling hörte und erlebte, so macht es doch nur einen kleinen Teil dessen aus, was die Praktizierenden erleiden. Noch schlimmere und unmenschlichere Gräueltaten müssen noch aufgedeckt werden. Wir rufen alle Menschen mit guter Gesinnung auf, die dämonische Natur der Kommunistischen Partei Chinas zu erkennen und sich von ihr vollständig zu lösen, um nicht zusammen mit ihr aus dem Universum eliminiert zu werden.

  • Veröffentlicht am:
  • 05.06.2013

Praktizierende Lan Bo im Zwangsarbeitslager Qianjin gefoltert

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Heilongjiang, China

(Minghui.org) Am 22. Juli 2012 wurde die Falun Gong-Praktizierende Frau Lan Bo aus dem Landkreis Yanshou, Harbin, Heilongjiang, von Zhao Xiaodong, Leiter der Staatssicherheitsabteilung der Landkreispolizei Yanshou, sowie von Zheng Songlin, verhaftet. Frau Lan wurde zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Vor kurzem folterten die Wärter sie mit elektrischen Schlagstöcken und Einzelhaft.

Frau Lan, 49 Jahre, litt an Herzkrankheit, Gallenblasenentzündung und Magenkrankheit bevor sie Falun Gong praktizierte. Sie hatte oft Krämpfe und Zuckungen. Ihr Magen brauchte sofort Essen wenn sie hungrig war. Einmal erlitt sie einen Hungeranfall während sie auf dem Feld arbeitete und sie musste Gras essen. Seit sie Falun Gong praktiziert wurde sie gesund und konnte sehr viel arbeiten.

Wie üblich begannen die Praktizierenden im Zwangsarbeitslager Qianjin am 19. Januar 2013 um 7:00 Uhr morgens mit der Arbeit. Gegen 11:00 Uhr morgens fiel die Heizung aus und es wurde aufgrund des Winters sehr kalt in dem Raum. Die Gefangenen versuchten sich warm zu halten, indem sie im Zimmer herumgingen; doch Frau Lan schlug vor, die Falun Gong-Übungen zu machen um sich aufzuwärmen. Wärter Fu Min bekam dies mit und sie wurde dem Büro gemeldet. Frau Lan wurde um 13:00 Uhr in das Büro gebracht. Zhang Yanli, Leiter der Abteilung, schockte Frau Lan mit einem elektrischen Schlagstock bis die Batterie leer war. Dann schlugen er und Fu Ming Frau Lan mit den Schlagstöcken.

Frau Lan wurde erneut von den Wärtern Wang Min, Cong Zhixiu und Wang Xiaoyu geschlagen und geschockt. Zusätzlich wurde sie zwei Stunden in Einzelhaft gesperrt.

Verantwortliche Personen:

Zhao Fenghai, Direktor der Landkreispolizei Yanshou: +86-18045296001 (Mobil); +86-451-53025330 (Büro); +86-451-53063678 (Privat)
Zhao Xiaodong, Leiter der Staatssicherheitsabteilung: +86-13763406846 (Mobil)
Zheng Songlin, Beamte der Staatssicherheitsabteilung: +86-13796729345 (Mobil)

Im chinesischen Originalartikel finden sich weitere Namen und Telefonnummern.

  • Veröffentlicht am:
  • 05.06.2013