Wie Falun Dafa in unser Dorf kam

Von einem Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich wohne in einem kleinen Dorf in den Bergen, das von 16 Familien bewohnt ist und insgesamt ca. 60 Einwohner umfasst. Seit Jahrhunderten sind wir nur durch einen schmalen Pfad mit der Außenwelt verbunden. In der Nähe des Eingangs befindet sich ein traumhafter Brunnen, der das ganze Dorf mit Wasser versorgt. Unser Dorf ist ein kleiner, von der Welt abgeschnittener, diskreter Ort; es gibt weder Strom, noch Krankenhaus. Wir stehen früh auf und gehen spät ins Bett.

Eine junge Frau kam eines Tages im Mai 2007 völlig in Panik aufgelöst bei mir zu Hause an. Meine Großmutter ließ sie herein. Die Frau war die Mittelschullehrerin namens Xiao Fang, und sie war wegen ihres Glaubens an Falun Dafa zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden. Während ihres Transports zum Gefängnis hielten die Wachen auf einem Berg in der Nähe unseres Dorfes an, um etwas Obst zu pflücken. Xiao Fang nutzte die Gelegenheit und floh.

Früher hatte Xiao Fang ein glückliches Familienleben. Ihr Mann war Regierungsbeamter, aber je höher er im Rang aufstieg, desto schlechter wurde seine Moral. Er schwelgte bald in ekelhaften Orgien des Essens, Trinkens und Spielens und er besuchte Bordelle. Xiao Fang konnte es irgendwann nicht mehr ertragen und sprang von einem dreistöckigen Gebäude. Wie sich herausstellte, wollte der Himmel ihr ihren Wunsch zu sterben nicht zugestehen, und sie überlebte den Sturz. Ihre beiden Beine waren jedoch gebrochen und sie konnte nicht mehr stehen.

Im August 1995 erhielt Xiao Fang das Buch Zhuan Falun von einem Schuldirektor. Beim Lesen des Buches, fühlte sie sich sehr wohl, musste aber auch weinen, wie ein Mädchen, das ihre Mutter nach einer langen Trennung wiedergesehen hat. Mit Tränen in den Augen verbrachte sie die nächsten 30 Stunden mit dem dreimaligen Lesen des ganzen Buches. Danach bekam sie Hunger und versuchte, eine Mahlzeit für sich zuzubereiten. Ihr Rollstuhl kippte dabei um und sie stand unabsichtlich auf.

Plötzlich bemerkte sie, dass der Meister sie in den letzten 30 Stunden von einer seit zwei Jahren im Rollstuhl sitzenden Frau zu einem gesunden Menschen verwandelt hatte! Sie brach in Tränen aus. Der Meister gab ihr ein zweites Leben!

Nachdem sie Zeugen ihrer erstaunlichen Geschichte wurden, begannen ihre Nachbarn, Kollegen, Freunde und Verwandten ebenfalls das Praktizieren von Falun Dafa. Zusammen gründeten sie einen großen Übungsplatz und Hunderte versammelten sich, um die Falun Dafa-Übungen jeden Morgen eine Stunde lang zu machen. Da sie alle den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht in ihren Leben folgten, wurde die Situation in ihren Familien harmonisch, sie wurden gesund und die Moral verbesserte sich.

Die Angst und Eifersucht eines Diktators aufgrund des raschen Wachstums und der steigenden Beliebtheit von Falun Dafa, veranlasste den ehemaligen Chef der KP Chinas, Jiang Zemin, im Jahr 1999, die Verfolgung von Falun Dafa zu starten. Wie andere Praktizierende wurde auch Xiao Fang illegal verhaftet und zu 8 Jahren Haft verurteilt, weil sie ihrem Glauben an Falun Dafa nicht entsagen wollte.

Unsere ganze Familie war von ihrer Geschichte sehr gerührt und wir bewunderten ihre Hingabe zur Kultivierung. Xiao Fang gehörte von nun an zur Familie und wir alle begannen, Falun Dafa zu praktizieren. Alle Familienmitglieder profitieren stark vom Praktizieren von Falun Dafa. Das Asthma meiner Großmutter, das sie seit über 50 Jahren plagte, verschwand, ebenso wie die schmerzhaften Krämpfe meines älteren Bruders, die er seit über 20 Jahren hatte. Worte können unsere Dankbarkeit dem Meister gegenüber nicht ausdrücken.

Xiao Fang gründete eine schlichte Schule, in der sie den Dorfbewohnern das Lesen beibrachte. Bald begann jeder in unserem Dorf Falun Dafa zu praktizieren. Außerdem brachte sie uns bei, wie man Brunnen gräbt, Straßen repariert und Strom für unser Dorf produziert. Mit ihrer Hilfe geschahen innerhalb von vier Jahren enorme Veränderungen in unserem Bergdorf.

Während Xiao Fang uns Chinesisch-Unterricht gab, wurde sie leider eines Tages von Polizisten festgenommen. Diese nahmen außerdem noch weitere 10 Dorfbewohner fest, die die Verhaftung von Xiao Fang zu verhindern versuchten.

Es ist eine unerträgliche Ungerechtigkeit, dass diese gütige Frau verhaftet wurde. Dennoch sind wir überzeugt, dass am Ende das Gute belohnt und das Böse bestraft wird, es ist nur eine Frage der Zeit.

  • Veröffentlicht am:
  • 01.07.2013
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Die Falun Dafa Konferenz zum Erfahrungsaustausch 2013 in Kiew (Fotos)

(Minghui.org) Falun Dafa-Praktizierende in der Ukraine hielten vom 14.-16. Juni 2013 in Kiew, der Hauptstadt der Ukraine, eine Konferenz zum Erfahrungsaustausch ab. Teilnehmer waren russische und ukrainische Falun Dafa-Praktizierende. 16 Praktizierende teilten den Zuschauern ihre Kultivierungserfahrungen mit. Neben der Teilnahme an einer Gruppe fürs Fa-Lernen und Falun Dafa Übungen beteiligten sich die meisten Konferenzbesucher zudem an Aktivitäten in der Geschäftsstraße der Stadt, um die Einwohner von Kiewauf Falun Dafa aufmerksam zu machen. Dazu zählten Aufführungen der Hüfttrommelgruppe und Tanzdarbietungen.


Ukrainische Praktizierende bei Aufführungen der Hüfttrommelgruppe in Kiew


Tanzdarbietung von Praktizierenden im Zentrum des Geschäftsbezirks von Kiew

Ein Praktizierender aus dem Norden der Ukraine teilte seine Erfahrungen mit, als er Eigensinne des Egos sowie seine Neigung, Befehle zu erteilen, auflöste.

Eine Musik- und Tanzlehrerin sprach darüber, wie sie Shen Yun Performing Arts tief inspiriert hatte und wie es ihr dadurch gelang, ihre Schüler effektiver zu unterrichten. Infolgedessen gewann das Minidrama „Reise eines Kleinen Lotos“, das sie unlängst geleitet hatte, die Bewunderung des gesamten Publikums. Die Zuschauer priesen ihre Tänzer und Sänger und sagten, sie seien „authentisch, graziös und voller Herzlichkeit“.

Eine Praktizierende aus Kiew berichtete über ihre Erfahrungen bei der Organisation der internationalen Ausstellung „Die Internationale Kunstausstellung von Zhen, Shan, Ren seit 2009. Nachdem sie einige Besucherkommentare im Gästebuch gelesen hatte, wünschte sie sich, dass noch mehr Menschen die Gelegenheit erhalten, sich die Gemälde anschauen. Ein Besucher hatte geschrieben: „Wenn man die Ausstellungshalle betritt, ist das der Anfang. Wenn man sie verlässt, ist man gegen Böses, Hass und Disharmonie geschützt.“

Ein anderer Praktizierender aus Kiew erzählte von seinen Erfahrungen, als er den Film Free China in Georgien zeigte. Nachdem er diverse Probleme überwunden hatte, präsentierten er und seine Mitpraktizierenden die erste öffentliche Vorführung des preisgekrönten Dokumentarfilms. Der Erfolg der Veranstaltung zeigte ihm die Wichtigkeit der Kooperation als Gruppe.

Er beschrieb in seinem Erfahrungsbericht, wie der Film dann einen tiefen Eindruck auf die Menschenrechtsaktivisten gemacht habe, die die Wahrheit über Falun Dafa noch nicht kannten. Diese Aktivisten kontaktierten später die Praktizierenden und stellten ihnen Fragen über den Kultivierungsweg und die Verfolgung. Seitdem achten sie mehr auf Falun Dafa und die Menschenrechtsverletzungen des chinesischen Regimes in China.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/6/28/140719.html
Chinesische Version:
二零一三年乌克兰法会圆满结束(图)
Veröffentlicht am:
30.06.2013

Schanghai: Staatsanwaltschaftsbüro spielt Schlüsselrolle im Verfolgungssystem

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Schanghai, Festlandchina

(Minghui.org) Aufgrund gefälschter Beweise kam die Falun Gong-Praktizierende Frau Chi Yao am 4. November 2012 ungerechtfertigt ins Gefängnis. Informationsquellen zufolge hatte die öffentliche Sicherheitsbehörde von Jinshan der Staatsanwaltschaft falsche Beweise vorgelegt. Daraufhin bewilligte die Staatsanwaltschaft in Jinshan Frau Chis Verhaftung. Gleichzeitig forderte die Staatsanwaltschaft beim Büro 610 weitere gefälschte Beweise an, um sie mit Erfolg verurteilen zu können.

Xu Yazhi war für diesen Fall bei der Staatsanwaltschaft zuständig. Als die Praktizierenden zu seinem Büro gingen, um die wahren Umstände über die Verfolgung zu erklären, wollte er wissen, wer seine Handynummer an die Öffentlichkeit durchsickern ließ. Viele Praktizierende aus dem Ausland hatten Falun Gong Informationsmaterialien an Xu geschickt, aber er schenkte ihnen keinen Glauben und entschied sich stattdessen dazu, die Praktizierenden zu verfolgen.

Die Staatsanwaltschaft schickte im April 2013 sogenannte „Beweise“ gegen Frau Chi an das Gericht. Mehrere Praktizierende begleiteten ihre Familie zum Gericht, um mehr über ihre Situation zu erfahren. Die Familie bat den Verantwortlichen namens Zhu telefonisch um ein Treffen, aber er lehnte dies ab. Daraufhin riefen die Praktizierenden nochmals bei ihm an, um Frau Chis Fall zu schildern und baten darum, die Praktizierenden freundlich zu behandeln. Sie sagten dem Zhu, dass Frau Chis Vater einen Brief für ihn hätte. Er antwortete, sie sollten den Brief beim Postamt abgeben und jemand würde ihn für ihn abholen.

Als die Praktizierenden zum Postamt gingen, um den Brief abzugeben, sagte der Beamte, dass kein Name auf der Vorderseite stehe, weshalb sie ihn dem gewünschten Empfänger nicht übergeben können. Als ein Praktizierender die verantwortliche Person nach dem richtigen Namen fragte, weigerte er sich, ihn anzugeben und verlangte, dass der Brief im Innendienst zurückgelassen werden solle. Es gab nur eine Person im Innendienst namens Zhu (Jihong). Zhu hatte Angst, für die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden genannt zu werden und daher wollte er sich nicht mit Praktizierenden treffen oder ihnen den richtigen Namen nennen. Zhu Jihong ist zuständig für den Fall gegen von Frau Chi beim Amtsgericht von Jinshan.

Frau Chis Familie beauftragte einen Anwalt, um sie zu verteidigen. Der Anwalt besuchte sie zweimal in der Haftanstalt.

Auf Befehl der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) hat das Büro 610 von Jinshan in Schanghai Falun Gong-Praktizierende wegen ihres Glaubens an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht verfolgt. Kong Yibo, der Direktor des Büros 610 von Jinshan, was ausgiebig an der Verfolgung beteiligt, vor allem daran, die Aufenthaltsorte der Praktizierenden ausfindig zu machen und Lauschangriffe auf die Praktizierenden zu organisieren. Dieser Schurke reiste auch zu verschiedenen kommunalen Regierungen und Nachbarschafts-Ausschüssen, um zu lehren, wie man über Praktizierende anzeigt und ihnen folgt, und wie man sie davon abhält, dass sie der Öffentlichkeit die wahren Umstände erklären.

Kontakt:

Zhu Jihong, Amtsgericht von Jinshan, zuständig für Frau Chis Fall: +86-21-57968325;
Kong Yibo, Direktor, Bezirk Jinshan, öffentliche Sicherheitsbehörde, Schanghai: +86-21-37990110;
Xu Yazhi, der in der Staatsanwaltschaft Zuständige für Frau Chis Fall: +86-21-57948317.

  • Veröffentlicht am:
  • 01.07.2013

Tatsachen und Beweismittel konnten das rechtswidrige Urteil nicht verhindern

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Sichuan, China

(Minghui.org) Das Gericht in Gulin in der Provinz Sichuan verurteilte am 28. Mai 2013 drei Falun Gong-Praktizierende ohne Rechtsgrundlage zu einer Gefängnisstrafe.

Das Gericht hatte die drei Praktizierenden am 22. Oktober 2012 zu einer Verhandlung bestellt. Im Verlauf der fünfstündigen Anhörung vertraten die Anwälte die Interessen ihrer Klienten, wohingegen der Staatsanwalt und der vorsitzende Richter während des gesamten Verfahrens weitgehend schwiegen. Die Praktizierenden waren Herr Shu Anqing, Herr Luo Zhenggui und Frau Zhang Ziqin.

Am Ende erwiesen die Tatsachen und die Beweismittel die Unschuld der Praktizierenden und die Zuschauer im Gerichtssaal kommentierten, dass die Praktizierenden und ihre Anwälte den Fall gut verteidigt hätten.

Die Anwälte forderten für ihre Klienten die bedingungslose Freilassung. Allerdings fällte der Richter kein Urteil, sondern verschob die Urteilsverkündung auf einen anderen Tag. Einige Tage später teilte das Gericht den Familien der Praktizierenden mit, dass der Fall an höhere Instanzen weitergeleitet worden sei.

Ein halbes Jahr später verkündete das Gericht in Gulin schließlich das Urteil: Herr Shu wurde zu dreieinhalb Jahren verurteilt, während das Strafmaß bei Herrn Luo und Frau Zhang vier Jahre betrug.

Herr Luo, über 70 Jahre alt, ist ein pensionierter Regierungsbeamter aus dem Bezirk Shibao. Wegen seines schlechten Gesundheitszustandes wurde er auf Kaution freigelassen. Das Gericht befahl ihm, am 28. Mai 2013 zu erscheinen und sein Urteil in Empfang zu nehmen. Bei seiner Ankunft wurde er festgenommen und in eine Haftanstalt gebracht.

Als Shus Mutter von der Verurteilung erfuhr, machte sie sich von Luzhou im Bezirk Longmatan auf zum Gericht in Gulin. Sie beabsichtigte, den vorsitzenden Richter Yang Chunmei zu sprechen. Allerdings sagte eine Wache zu ihr, dass Yang nicht verfügbar sei und hielt sie davon ab, den Richter zu sehen.

Ähnlicher Artikel:

„Behinderung der Justiz: Beamte des Gulin Gerichts vertagen unvermittelt den Prozess gegen drei Falun Gong-Praktizierende“ (http://de.minghui.org/artikel/69987.html)

  • Veröffentlicht am:
  • 01.07.2013