Kanada: Viele Menschen lernen die Falun Gong Übungen (Fotos)

(Minghui.org) Vom 14. bis 16. Juni 2013 nahmen Falun Gong-Praktizierende aus Mississauga, Kanada, am Festival an der Uferpromenade von Mississauga teil. Mehr als 50.000 Personen kamen zu dieser Veranstaltung. Der Stand der Falun Gong-Praktizierenden zog viele Touristen an. Einige von ihnen lernten direkt an Ort und Stelle die Übungen und wollten auch zum lokalen Übungsplatz kommen.

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Stand der Falun Gong-Praktizierenden an der Mississauga Uferpromenade

Mississauga ist ein wichtiger Vorort im westlichen Teil des Großraums der Hauptstadt Toronto. Mit einer Bevölkerungsdichte von 700.000 ist der Vorort Mississauga selbst die sechstgrößte Stadt in Kanada. Viele Chinesen leben hier und es entwickelte ein Chinatown.

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Nora und ihre Familie wollen mittwochs zum lokalen Übungsplatz kommen

Ein altes chinesisches Ehepaar ging am Stand der Praktizierenden vorbei. Die Frau wollte nicht stehen bleiben und versuchte, ihren Ehemann wegzuziehen. Der Mann fragte leise die Praktizierenden: „Stimmt das mit dem Organraub in China?“ Die Praktizierenden sprachen eine Zeit lang mit ihm. Er war von der Brutalität der Verfolgung schockiert und nahm ihre Informationsmaterialien zur Erklärung der wahren Umstände entgegen. Die Frau lächelte die Praktizierenden an und bemerkte, dass sie sie sorgfältig mit ihrem Ehemann lesen werde.

Eine indische Dame beobachtete die Praktizierenden eine lange Zeit, als sie die Übungen zeigten. Sie erklärten ihr, dass Falun Gong das Prinzip von „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ lehre. Sie sagte: „Jeder braucht dieses Prinzip, vor allem in dieser Gesellschaft, wo der Druck enorm ist.“ Sie wollte mehr über Falun Gong erfahren. So gaben die Praktizierenden ihr einige Materialien und zwei handgefertigte Lotusblumen mit. Sie bedankte sich und fragte, wo sie und ihr Mann die Übungen lernen könnten.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/6/29/140734.html
Chinesische Version:
寻找炼功点的有缘人(图)
Veröffentlicht am:
01.07.2013

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Wer trieb 15-jährigen Jungen in einen Nervenzusammenbruch? (Fotos)

Von einem Minghui-Reporter aus der Provinz Heilongjiang, Festlandchina

(Minghui.org) Yan Shupeng, ein 15-jähriger Junge aus der Provinz Heilongjiang hatte am 30.März 2013 einen Nervenzusammenbruch. Er rannte nach draußen, suchte und rief überall nach seiner Mutter und lief irgendwelchen Leuten hinterher. Die Polizei sperrte den Teenager alleine in die Wohnung und fesselte ihn mit drei Eisenketten. Kalt und allein verbrachte er erneut die Nacht alleine zu Hause. Am nächsten Tag gelang es ihm, sich von den Ketten zu befreien und er rannte wieder nach draußen.


Yan Shupeng (vor dem Nervenzusammenbruch)

In der Wohnung, in der Shupeng alleine lebt, sind die Decken, Türen, Wände und Familienfotos mit den Worten bedeckt, die seine Sehnsucht ausdrücken. Dort stehen Sätze wie: „Ich vermisse Papa“, „Ich möchte meine Mama sehen“, „Wir Drei sind eine Familie“, „Nie wieder getrennt sein“. Diese traurigen berührenden Worte treiben einem Tränen in die Augen.

Wer trieb diesen 15-jährigen Teenager in einen Nervenzusammenbruch?

Vater starb aufgrund der Verfolgung

Shupeng lebt im Dorf Zhengde im Bezirk Dancheng in der Stadt Shuangcheng, Provinz Heilongjiang. Sowohl sein Vater als auch seine Mutter sind Falun Gong-Praktizierende. Shupeng hatte eine glückliche Kindheit. Für ihn besteht ein glückliches Leben darin, dass Familienmitglieder miteinander leben und lachen. Ob sie reich oder arm sind, spielt keine Rolle.


Foto von Herrn Shan und Frau Chen
(die Worte auf dem Foto hat Shupeng geschrieben, sie bedeuten, dass er seine Eltern vermisst)

Nachdem Jiang Zemin und das kommunistische Regime 1999 damit anfingen, Falun Gong zu verfolgen, begann für die Familie ein langer und beschwerlicher Weg. Dasselbe Schicksal teilen sie mit Millionen anderen Familien, die ebenfalls Falun Gong praktizieren

Als Herr Yan und Frau Chen im Januar 2000 nach Peking gingen, um für Falun Gong eine Petition einzureichen, wurden beide widerrechtlich verhaftet und für 15 Tage in das zweite Gefängnis in Shuangcheng eingesperrt. Später wurden 6000 Yuan von ihnen erpresst, bevor sie nach Hause gehen durften. Damals war Shupeng sieben Jahre alt.

Als Herr Yan ein Jahr später wieder nach Peking ging, fingen ihn die Agenten der Polizeistation Dancheng auf dem Weg ab und brachten ihn erneut in das zweite Gefängnis in Shuangcheng. Anschließend brachte man ihn in das berüchtigte Changlinzi Arbeitslager in Harbin, wo er drei Jahre bleiben musste. Die dortigen Wärter folterten ihn oft, weil er sich weigerte, seinen Glauben aufzugeben. Einmal sperrten sie ihn in eine Einzelzelle, und der Aufseher des Lagers, Shi Changjing, traktierte sein Gesicht mit einem Elektrostab. Als Herr Yan in einen Hungerstreik trat, um gegen diese Misshandlungen zu protestieren, wurde er von den Wärtern zwangsernährt. Als Folge der Misshandlung bekam er eine ernsthafte Tuberkulose.

Als Herr Yans dreijährige Haft 2003 endete, war er äußerst schwach. Trotz seines schlechten Gesundheitszustandes musste er arbeiten gehen, um seine Familie ernähren zu können. Am 3. Oktober 2004 verstarb er im Alter von 36 Jahren. Zu dieser Zeit war Shupeng elf Jahre alt.

Die Mutter wird festgenommen und geschlagen

Frau Chen wurde ebenfalls viele Male verfolgt. Damals pflegte sie ihre Mutter, die sich nicht mehr selbst versorgen konnte. Eines Tages im Dezember 2000 brachen sechs Beamte des Bezirks Dancheng (darunter Chen Fubin und Fan Zilin) in das Haus ein und nahmen sie fest. Ihre Mutter, die krank im Bett lag, rief: „Warum nehmt ihr meine Tochter fest? Was hat sie Falsches getan?“ Die Beamten entgegneten, dass die Kommunistische Partei Chinas niemandem erlaube, Falun Gong zu praktizieren und jeder, der praktiziere, würde somit ein Verbrechen begehen. Sie nahmen Frau Chen mit und gestatteten ihr nicht einmal eine Jacke anzuziehen. In einem Konferenzraum der Stadtverwaltung schlugen sie sie brutal zusammen.

10 Tage später kam ein anderer Beamter mit Namen Chen Shaowu und forderte eine Stellungnahme von ihr. Frau Chen Xiuhua erklärte nachdrücklich: „Solange ich am Leben bin, werde ich praktizieren.“ Der Beamte wurde rasend vor Wut. Er zog seinen Mantel aus, krempelte sich die Ärmel hoch und schrie: „Ich kümmere mich nicht um die Konsequenzen. Ich werde dich heute zu Tode prügeln.“ Er schlug ihr ununterbrochen ins Gesicht, bis er ermüdet war. Nach einer Pause fing er erneut an. Er warf sie auf den Boden und trampelte auf ihr herum. Ein älterer Fabrikarbeiter, der die Szene nicht mehr länger ertragen konnte, half Frau Chen Xiuhua und trug sie aus dem Raum.

Von Terror umgeben

Nach dem Tod seines Vaters war Shupeng voller Gram und Trauer. Seine Gefühle konnte er nur tief in seinem Herzen vergraben, da es keinen Ort gab, an dem er sie ausdrücken konnte. Er wusste, dass seine Eltern gute Menschen waren und keinerlei Verbrechen begangen hatten. Aber warum wurden sie zu Unrecht verfolgt und die Familie auseinander gerissen?

Er lebte in ständiger Angst, auch noch seine Mutter zu verlieren und der seelische Druck auf Shupeng wurde immer größer. Im Alter von 14 Jahren war er nicht mehr in der Lage, dem Druck und der Unsicherheit dieser Tragödien standzuhalten und bekam einen Nervenzusammenbruch. Sein Zustand verbesserte sich immer wenn er mit seiner Mutter zusammen war. Doch um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, musste Frau Chen in andere Städte reisen, um zu arbeiten und somit musste sie Shupeng allein zu Hause lassen.

Als Frau Chen am 16. Mai 2012 in der Nähe ihres Arbeitsplatzes Informationsmaterialien deponierte, die die Verfolgung von Falun Gong beschrieben, zeigte sie jemand bei der Polizei an. Agenten brachten sie in die öffentliche Sicherheitsbehörde im Bezirk Xiangfang in der Stadt Harbin, und sie wurde zu 18 Monaten Zwangsarbeit verurteilt. Momentan befindet sie sich im Qianjin Arbeitslager in der Stadt Harbin.

Die Verwandten und Nachbarn wagten nicht, Shupeng davon zu erzählen, weil sie Angst hatten, dass er einen weiteren Zusammenbruch erleiden würde. Doch sein seelischer Stress wurde immer stärker, da er bereits um seinen Vater trauerte und nun auch seine Mutter lange Zeit nicht gesehen hatte. Um seine Gefühle auszudrücken, schrieb er seine sehnsüchtigen Worte auf Wände, Decken, Türen und Fotos. Die Worte, die er schrieb waren: „Ich vermisse meinen Papa“, „Ich möchte meine Mama sehen“, „Wir Drei sind eine Familie“, „Nie wieder getrennt sein“, „Gestern wäre ich fast erfroren“. Viele Leute, die diese Worte gelesen hatten, waren sehr berührt.

Seine starke Schwermut und Verzweiflung führten dazu, dass er am 30. März 2013 einen weiteren Nervenzusammenbruch erlitt.

Verwandte und Nachbarn forderten die Freilassung von Frau Chen, wurden jedoch abgelehnt

Als Herrn Yans Verwandten am 5. April 2013 um Hilfe baten, kamen viele Menschen. Ein Beamter des Dorfes und seine Verwandten gingen am 8. April zum Qianjin Arbeitslager, um die Freilassung von Frau Chen zu fordern.

Zhang Bo, leitender Wärter im Arbeitslager, sagte, dass sie Frau Chen ohne Zustimmung des Büro 610 in Shuangcheng nicht freilassen würden.

Als die Verwandten am nächsten Tag ins Büro 610 in Shuangcheng gingen, wurde ihnen erklärt, dass sie vom Arbeitslager bestimmte Dokumente erhalten würden. Sie gingen mit den neu erworbenen Materialien zum Arbeitslager, um vom Gemeindebüro und dem Büro 610 des Kreises ein Einverständnis für die Freilassung zu bekommen. Einer der Beamten des Gemeindebüros war sehr mitfühlend und sagte: „Sie haben jetzt alle Dokumente zusammen. Bitte gehen sie zum Arbeitslager und holen Frau Chen ab.“

Um der Familie zu helfen, gaben und die Dorfverwaltung und Hunderte von Bürgern der Gemeinde ihre Unterschrift mit ihren Fingerabdrücken ab, um die Freilassung von Frau Chen zu fordern.

Als die Verwandten am 12. April in das Qianjin Arbeitslager gingen, schaute sich Zhang Bo die Dokumente an und verlangte nach Beweisen des mentalen Zusammenbruchs von Shupeng durch einen Arzt. Die Verwandten erklärten, dass der Vater des Jungen gestorben sei und die Mutter sich jetzt im Arbeitslager befände, es gäbe keinen Verantwortlichen, der eine solche medizinische Überprüfung bezahlen würde. Shupengs Tante war sehr nervös und weinte. Zhang erzählte ihnen dann, dass sie die Staatssicherheitsabteilung, die Frau Chen festgenommen hatte, kontaktieren sollten. Er sagte weiter, dass Frau Chen freigelassen würde, wenn die Haftstrafe für das Arbeitslager zurückgenommen werden würde.

Die Verwandten gingen am 15. April zur Staatssicherheitsabteilung in Xiangfang, um Mao Linchang zu treffen, der für den Fall verantwortlich war. Mao weigerte sich, sich persönlich mit ihnen zu treffen, doch über das Telefon leugnete er seine Verwicklung in den Fall.

So konnten die Verwandten nichts erreichen. Sie gingen zum vierten Mal zum Arbeitslager. Zhang beharrte weiterhin auf der medizinischen Überprüfung, um Shupengs mentalen Zusammenbruch zu beweisen. Seine Tante weinte und flehte ihn an, dass es für das Arbeitslager gesetzlich vorgeschrieben sei, sie freizulassen, da alle notwendigen Dokumente vorhanden seien. Zhang entgegnete: “Wenn du so weiter heulst, bedeutet das, dich hier in die Gesetzesvollstreckung einzumischen. Du wirst dann festgenommen.“ Der Aufseher des Lagers mit dem Nachnamen Hao meinte: “Ich kann Frau Chen nicht frei lassen, weil ich meine Arbeitsstelle nicht verlieren möchte.“

Angesichts all dieser Schwierigkeiten gaben die Verwandten die Hoffnung auf, Frau Chens Freilassung bewirken zu können. Sie waren sehr traurig, aber es gab nichts, was sie tun konnten. Währenddessen war Shupeng, der nichts von den Bemühungen seiner Verwandten wusste, am 16. April erneut aus der Wohnung seiner Verwandten ausgebrochen. Dann wurde der trauernde und depressive Teenager in eine Nervenklinik eingewiesen.

Shupengs Fall ist nur einer von Millionen ähnlichen Fällen, in denen Falun Gong-Praktizierende für ihren Glauben misshandelt und verfolgt werden. Viele Familien wurden auseinander gerissen und Eltern von ihren Kindern getrennt.

  • Veröffentlicht am:
  • 02.07.2013

Falun Dafa-Praktizierende ins Zwangsarbeitslager geschickt

Von einem Minghui-Korrespondenten aus China

(Minghui.org) Im Dezember 2012 reiste Guo Pingzhen aus Wuexue, Provinz Hubei, aus geschäftlichen Gründen nach Peking. Nach ihrer Ankunft verteilte sie Falun Dafa Materialien am Bahnhof. Zwei Polizeibeamte der Polizeistation Yanggfangdian verhafteten sie. Sie kam in die Haftanstalt Haidian und wurde illegal zu zwei Jahren Zwangsarbeitslager verurteilt.

Aus Protest gegen ihre Verhaftung begab sie sich in Hungerstreik, auf den das Gefängnispersonal mit Zwangsernährung reagierte. Die Zwangsernährung fand im gefesselten Zustand statt. Dabei trat die Wärterin Li Xiaoyan mit hohen Absätzen auf ihre Beine. Sie meinte, Guo Pingzhen könne so viel schreien wie sie wolle, es kümmere sie nicht. Dass sie die Opfer schlagen würde, sei schon auf der Minghui-Website berichtet worden. Die Zwangsernährung führte dazu, dass Frau Guos Arme anschwollen, was das medizinische Personal aber ignorierte. Erst nach einiger Zeit wurde ein Arzt gerufen.

Diese Haftanstalt ist die größte in ganz Asien. Über 30 Menschen drängen sich in einer 20 Quadratmeter kleinen Zelle. Die Insassen bekommen nur etwas Reis und Gemüse zu essen. Wenn sie nicht schlafen, müssen sie lange Zeit auf einem Brett sitzen. Sie werden generell unmenschlich behandelt. Minghui.org berichtete bereits mehrmals über die grausame und brutale Behandlung der Falun Dafa-Praktizierenden durch das medizinische Personal.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/6/27/140708p.html
Chinesische Version:
http://www.minghui.org/mh/articles/2013/2/11/-269767.html
Veröffentlicht am:
02.07.2013