Japan: Kundgebung und Marsch in Tokio, um auf die Verfolgung von Falun Gong in China aufmerksam zu machen (Fotos)

Von einem Praktizierenden in Japan

(Minghui.org) Falun Gong-Praktizierende in Japan hielten am 15. Juni 2013 in der Innenstadt von Tokio im Geschäftsviertel von Shinjuku einen Marsch und eine Kundgebung ab. Sie appellierten an die Menschen aus allen Lebensbereichen dabei zu helfen, die 14 Jahre andauernde brutale Verfolgung von Falun Gong und insbesondere den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden zu stoppen.

2013-7-15-minghui-japan-01
Marsch der Praktizierenden in Japan in der Innenstadt von Tokio

2013-7-15-minghui-japan-02
Marsch der Praktizierenden in Japan in der Innenstadt von Tokio

Entlang der Marschroute baten viele der Zuschauer um Informationsmaterial über Falun Gong.

2013-7-15-minghui-japan-03
Japanische Passanten erfahren die Zusammenhänge hinsichtlich der Verfolgung von Falun Gong

„Es ist wirklich unvorstellbar“, rief ein Mann aus der Stadt Chiba aus, nachdem er von der Verfolgung von Falun Gong und dem Organraub in China erfahren hatt.

Eine Teilnehmerin des Marsches war Liu Suzhi, ein Falun Gong-Praktizierender aus Nagoya. Als sie in China lebte, wurde sie bei zwei verschiedenen Gelegenheiten in ein Zwangsarbeitslager geschickt, mehrmals rechtswidrig verhaftet und eingesperrt. Ihr „Verbrechen“ war nichts anderes als ihr standhafter Glaube an Falun Gong.

„Die grausamste Folter, die ich erlebt habe, war der Schlafentzug“, berichtete Liu. „Sobald ich ein wenig schläfrig wurde, fingen sie an, mich zu schlagen. Nach ein paar Tagen solcher Folter fühlte ich mich, als wäre ich dabei, einen Nervenzusammenbruch zu bekommen.“

Sich an die Qualen erinnernd, die sie durchgemacht hat, verlor Frau Liu die Fassung, bevor sie weitersprechen konnte. „Es war so ein wunderbares Gefühl, in Japan anzukommen“, sagte sie. „Ich konnte offen mit den Menschen über Falun Gong und die Verfolgung reden und es gab keine negativen Folgen, wie in China. Die Japaner, die jetzt die Wahrheit über Falun Gong kennen, zeigen eine starke Unterstützung für uns. Deshalb nehme ich immer an diesen Märschen und Paraden teil.“

„In China wurden Millionen von Falun Gong-Praktizierenden schwer gefoltert und misshandelt. Ich bin heute hier, um sicherzustellen, dass ihre Stimmen gehört werden. Ich rufe alle rechtschaffenen Menschen auf, hervorzutreten und mitzuhelfen, diese sinnlose Verfolgung zu stoppen!“

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/7/20/141137.html

Chinesische Version:
日本民众 活摘器官暴行必须停止(图)

Veröffentlicht am:
22.07.2013

Werbeanzeigen

Sammlung von Berichten über die Verfolgung von Falun Gong der Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong

Von Minghui-Korrespondenten Su Qing

(Minghui.org) Vor einem Jahr, am 20. Juli 2012, dem 13. Jahrestag des friedlichen Widerstands der Falun Gong-Praktizierenden, veröffentlichte die WOIPFG ihre erste Sammlung an Verfolgungsberichten.

Laut Wang Zhiyuan, dem Sprecher der WOIPFG, bietet diese Sammlung eine große Anzahl Beweise aus den letzten zehn Jahren darüber, wie die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) den gesamten Staats-Apparat ausnutzt, um die systematische Verfolgung, oder den Völkermord, von Falun Gong durchzuführen. Diese Sammlung spiegelt nicht nur die Schärfe der Verfolgung selbst wider, sondern enthüllte auch den signifikanten Einfluss der Verfolgung auf den Rest der Welt.

Die Sammlung umfasst 21 Bücher mit 203 Berichten und mehr als 4.200 Beweisstücken. Ermittler aus Nordamerika, Europa, Australien, Asien sowohl innerhalb Chinas riskierten ihr Leben, um persönlich die Beweise zu sammeln, die in diesen Berichten präsentiert wurden.

Am 20. Januar 2003 wurde WOIPFG in New York gegründet, um die Verbrechen der Personen, Organisationen und Institutionen bei der Verfolgung von Falun Gong zu untersuchen und sie vor Gericht zu stellen. In ihrer Leitlinie erklärt WOIPFG, dass sie das kriminelle Verhalten aller Institutionen, Organisationen und Personen, die an der Verfolgung von Falun Gong beteiligt sind, untersuchen wird; diese Untersuchungen vollständig abschließen wird, egal wie lange es dauert und wie weit und tief sie suchen muss; die fundamentalen Grundsätze der Menschlichkeit ausüben wird; und Gerechtigkeit wieder herstellen und aufrechterhalten wird.

2012-7-25-minghui-falun-gong-203201-0
Logo der WOIPFG

Diese Sammlungen umfassten viele Aspekte der Verfolgung, einschließlich verschiedener Methoden, die von der KPCh verwendet werden, um Falun Gong zu verfolgen, wie:

* Einrichtung des Büro 610
* Dämonisierung der Praktik durch verleumderische Propaganda, wie die „inszenierte Selbstverbrennung auf dem Platz des himmlischen Friedens“
* Unmenschliche Foltermethoden in den Zwangsarbeitslagern und Haftanstalten
* Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden

Wang Zhiyuan erklärte, dass 13 Jahre vergangen sind, seit die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die Verfolgung begann. Doch die Schärfe und die ernsten Folgen der Verfolgung sind noch immer vielen Menschen auf der Welt unbekannt. Mit der Veröffentlichung der Sammlung hofft er, dass noch mehr Menschen die Natur der Verfolgung verstehen und sich für ihr Ende einsetzen können.

Wang Zhiyuan sagte auch, dass man die Sammlung an verschiedene Regierungen, Menschenrechtsorganisationen und Medien usw. schicken würde. Man hofft, die Sammlung so weit wie möglich zu verbreiten.

Der Bericht ist hier verfügbar: http://www.zhuichaguoji.org/en/node/224

  • Veröffentlicht am:
  • 22.07.2013

Gericht in der Provinz Henan: Heimlich Falun Gong-Praktizierenden verurteilt

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Henan, China

(Minghui.org) Das Yuzhou Gericht in Henan verurteilte heimlich den Falun Gong-Praktizierenden Herrn Zhang Guoying, ohne seine Familie zu informieren.

Am 28. Juni 2012 verhafteten die Agenten Xia Yuxiao und Geng Songtao der Staatssicherheitsabteilung der Stadt Yuzhou die Falun Gong-Praktizierenden Herrn Zhang Guoying, Frau Guo Xiaohong und Frau Zhu Gaihong aus Yuzhou im Bezirk Henan und sperrten sie für mehr als ein Jahr in einer Haftanstalt ein. Ihren Familien war es nicht erlaubt, sie in dieser Zeit zu besuchen.

Um den 26. Juni 2013 herum erfuhren die Familien durch inoffizielle Kanäle, dass die Praktizierenden heimlich vom Gericht in Yuzhou verurteilt worden und dass Herr Zhang drei Jahre Gefängnis bekommen habe. Herrn Zhangs Familie war schockiert und wütend, als sie davon erfuhr und fragte, warum das Gericht ihnen nichts mitgeteilt habe. Sie bekamen zur Antwort, dass Herr Zhang ins Gefängnis geschickt werden sollte, aber sie nie eine förmliche Zustellung des Urteils erhalten hätten.

Als Herrn Zhangs Familie in die Haftanstalt ging, um zu bestätigen, wo er war, sagten die Wachen ihnen, er sei noch da. Derzeit ist seine Familie sehr besorgt, da sie keine Möglichkeit hat, das genaue Strafmaß zu erfahren bzw. wann er ins Gefängnis gebracht wird. Sie wissen weder, wen sie fragen sollen, noch, wer ihre Fragen beantworten kann.

Herr Zhang wurde deshalb verhaftet, weil er Frau Guo Xiaohong dabei unterstützte, eine NTD Satellitenantenne zu installieren, um NTDTV sehen zu können. Er wird seitdem in der Strafanstalt Yuzhou festgehalten. Frau Guo Xiaohong, Frau Zhu Gaihong und Frau Li Chunhua befinden sich in der Gaoqiaoying Haftanstalt in der Stadt Xuchang. Frau Li Chunhua wurde während des chinesischen Neujahrs verhaftet, weil sie Shen Yun DVDs verteilte.

An der Verfolgung beteiligte Behörden und Personen:

Staatssicherheitsabteilung der Stadt Yuzhou
Xia Yuxiao, Leiter: 86-13700895361 (Mobil)
Geng Songtao, stellvertretender Leiter: 86-13569946697 (Mobil)
Zhao Naicheng, Staffelführer: 86-13700899351 (Mobil)
Haftanstalt von Yuzhou
Sheng Zhengyi, stellvertretender Direktor: 86-13839007169 (Mobil)

Gericht von Yuzhou
Zhang Jingqu, Gerichtspräsident: 86-374-8351999

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/7/20/141145.html

Chinesische Version:
河南省禹州市法院偷偷对张国营等非法判刑

Veröffentlicht am:
23.07.2013

Stadt Shijiazhuang: Bezirksgericht fabriziert Lügen, um Falun Gong-Praktizierende zu verurteilen

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Hebei, China

(Minghui.org) Frau Qiu Liying, 48 Jahre alt, ehemalige Inspektorin der Raffinerie in der Stadt Shijiazhuang, Provinz Hebei war fleißig bei ihrer Arbeit und eine pflichtbewusste Tochter. Ihre Kollegen und Nachbarn schätzten sie sehr. Doch wurden gegen sie Anklagen erhoben, weil die Bezirksstaatsanwaltschaft behauptete, dass die Sifang Polizeiwache entdeckt hätte, dass sie das geheime Staatsdokument „Dokument Nr. 39 der Mitteilung der öffentlichen Sicherheit im Jahr 2000“ auf ihrem Computer gespeichert habe.

Das Bezirksgericht der Stadt Shijiazhuang verurteilte Frau Qiu am 16. April 2013 zum dritten Mal und beschuldigte sie „rechtswidrig vertrauliche Dokumente zu besitzen“. Fast 100 Menschen, die dem Fall Beachtung geschenkt hatten, versammelten sich am Tag des Verfahrens vor dem Gerichtsgebäude. Qius Verwandte stellten zwei Anwälte an, Zheng Jianwei und Liang Xiaojun, um sie zu verteidigen. Die Anwälte betraten um 9:00 Uhr den Gerichtssaal und gingen um 15:30 Uhr hinaus. Das Verfahren dauerte so lange und sie konnten weder essen noch trinken.

Das Gericht verbat jedem während des Verfahrens drinnen zu sitzen, weil es behauptete: „Es ist eine geheime Staatsangelegenheit.“ Doch waren mehrere unbekannte Leute in Zivilkleidung im Gerichtssaal. Sie waren keine Familienangehörigen von Frau Qiu und sie schienen auch keine Gerichtsmitarbeiter zu sein.

Die Anwälte lieferten aussagekräftige und berührende Verteidigungsreden mit Bezug auf die Gesetzwidrigkeit dieses Falles.

Warum durchsucht die Sifang-Polizei den Computer einer Bürgerin?

Der Polizist Du Conglin brach gemeinsam mit anderen Polizisten der Sifang Polizeiwache am 25. Februar 2012 in die Wohnung von Frau Qiu ein. Sie zeigten weder ihre Dienstausweise noch einen Durchsuchungsbefehl. Sie nahmen sie fest, durchsuchten ihre Wohnung, konfiszierten beliebt Gegenstände aus ihrem Besitz und suchten nach einem Beweis, sie zu verfolgen. Tatsächlich hatte die Polizei ohne dringenden Verdacht kein Recht, den Computer einer Person zu durchsuchen oder zu überprüfen und ihre Privatsphäre zu verletzen.

Warum war ein öffentlich erhältliches Dokument plötzlich „vertraulich“?

Frau Qius Anwalt behauptete, dass das in Frau Qius Besitz befindliche angeblich „geheime“ Staatsdokument wahrscheinlich bereits vor mehreren Jahren im Internet öffentlich gemacht worden sei. Außerdem befand sich das Dokument laut ihrer Aussage nicht einmal auf ihrem Computer. Dieser „Beweis“ gesammelt, nachdem die Polizei den Computer mitgenommen hatte, deshalb sollte der Beweis und die Anschuldigung als haltlos betrachtet werden.

Warum wurden ihre Anwälte belästigt?

Laut den Gesetzen in China ist das Gericht nur dann berechtigt, einen Verdächtigen zu untersuchen, wenn es einen entsprechenden Durchsuchungsbefehl gibt. Das Bezirksgericht Changan erklärte den Anwälten, dass sie eine „Sicherheitsüberprüfung“ machen müssten. Die Anwälte wiesen darauf hin, dass dies eine Verletzung einer vom Höchsten Gericht herausgegebenen Regel sei, nämlich dass sie von Sicherheitsüberprüfung ausgenommen seien. Die Gerichtsbeamten weigerten sich nachzugeben, doch nachdem sie vernünftig argumentiert hatten, wurde diese unvernünftige Anforderung zurückgezogen.

Fabrizierter Beweis

Der Polizist Du Conglin von der Sifang Polizeiwache sperrte Frau Qiu am 25. Februar 2012 gemeinsam mit anderen in die Zelle 304 des Internierungslagers Nr. 2 in der Stadt Shijiazhuang ein. Als die Bezirksstaatsanwaltschaft Changan Ende März die Information bezüglich Frau Qiu prüfte, wurde eine gefälschte Nachricht in ihrem Archiv gefunden, die ein fabriziertes Geständnis mit einer falschen Unterschrift, datiert am 26. Februar 2012, enthielt. Die Aufzeichnungen des Verhörs sowohl vom Internierungslager, als auch der Zelle 304 zeigten, dass sie am 26. Februar, dem zweiten Tag ihrer Haft, nicht verhört worden war. Frau Qiu meldete Du Conglin bei der Staatsanwaltschaft, dass die Beweise gegen sie fabriziert worden waren.

Mitteilung zur Freilassung ignoriert

Am 10. April 2012, nachdem Frau Qiu bereits 45 Tage lang in Haft war, wurde sie wegen unzureichender Beweise freigelassen. Die Mitteilung zur Freilassung enthielt einen offiziellen Stempel der Polizeibehörde des Bezirks Changan. Doch bei ihrer Freilassung brachten Du Conglin, zwei weitere Beamte der Sifang Polizeiwache und jemand, den sie „Direktor Wu“ nannten, Frau Qiu, obwohl sie ihre Mitteilung über die Freilassung in der Hand hielt, in das Zwangsarbeitslager der Stadt Shijiazhuang. Dort verblieb sie weitere 45 Tage.

Erneut fälschlich angeklagt

Nach dem 1. Mai 2012 begannen Du Conglin und andere erneut Anklagen zu fabrizieren. Er belog und täuschte Qiu Liyings Nachbarn zu falschen Beweisen. Dieses Mal wurde Frau Qiu angeklagt wegen „rechtswidrigem Besitz geheimer Dokumente und Objekte“ angeklagt. Die Staatsanwaltschaft bestätigte die Verhaftung im vollen Wissen, dass der Fall rechtswidrig gehandhabt wurde und die Beweise als unzureichend erkannt worden waren.

Das Strafverfahrensgesetz besagt, dass das Gericht den Beschuldigten drei Tage vor dem Verfahren informieren soll. Doch als Frau Qiu angeklagt worden war, gab ihr das Gericht keinerlei Information im Vorfeld.

Frau Qiu Liying wurde rechtswidrig festgenommen, ihre Haftzeit wurde verlängert, sie wurde mit falschen Beweisen angeklagt und vor Gericht gestellt und wird wahrscheinlich rechtswidrig verurteilt. Ihre Familienmitglieder erklärten, dass sie niemals aufgeben würden und meinten, dass sie es zu Ende führen würden und die involvierten Polizisten und Ankläger anklagen werden.

Wir rufen die Menschen mit Sinn für Gerechtigkeit auf, dem Fall von Frau Qiu Liying Beachtung zu schenken und mitzuhelfen, alle Arten der Verfolgung gegen sie zu beenden.

Eine unvollständige Liste von Personen, die direkt an der Verfolgung von Qiu Liying beteiligt waren:

Tian Dianying, Richter des Changan Bezirksgerichts: +86-13832312521
Yu Shufeng, Leiter der öffentlichen Anklageabteilung der Changan Bezirksstaatsanwaltschaft Sifang Polizeiwache: +86-311-80862344
Du Conglin, Polizist: +86-13931976770
Wang Qingtai: +86-13931176289 (Mobil)
Wang Changzhan: +86-311-80862344
Zheng Jianhua, Direktor: +86-13930110055 (Mobil)
Internierungslager Nr. 2 der Stadt Shijiazhuang: +86-311-87782024

  • Veröffentlicht am:
  • 23.07.2013