Washington D.C.: Kerzenlichtmahnwache zum Gedanken an jene, die in den 14 Jahren der Verfolgung von Falun Gong in China ihr Leben lassen mussten (Fotos)

(Minghui.org) Am 18. Juli 2013 versammelten sich zum Gedenken an diejenigen, die bei der Verfolgung von Falun Gong zu Tode gefoltert wurden, über tausend Falun Gong-Praktizierende zu einer Mahnwache auf dem Rasen der National Mall zwischen Capitol Hill und dem Washington Monument. Die Veranstaltung war Teil einer Reihe von Aktivitäten in Washington D.C., um die 14 Jahre bestehende brutale Verfolgung von Falun Gong durch das kommunistische chinesische Regime zu markieren und für ein sofortiges Ende dieser Gräueltat aufzurufen.

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Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/7/22/141166.html

Chinesische Version:
图片报道 法轮功学员华府举行烛光夜悼

Veröffentlicht am:
24.07.2013

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Provinz Shangdong: Falun Gong-Praktizierender bis zur Behinderung gefoltert

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Provinz Hebei, China

(Minghui.org) Der Falun Gong-Praktizierende Wang Shenghua aus der Stadt Huanghua, Provinz Hebei, wurde im Februar 2012 von der Polizei der Provinz Shandong festgenommen und im Zwangsarbeitslager Nr. 2 in der Stadt Zhangqiu, Provinz Shandong, eingesperrt. Wie jetzt bekannt wurde, wurde er dort so schwer misshandelt, dass er von der Taille abwärts gelähmt ist. Seine Familienangehörigen sind über diese brutale Vorgehensweise im Zwangsarbeitslager sehr bestürzt.

Festnahme bei einem Treffen zum chinesischen Neujahr

Nach einer Abhöraktion arbeitete die Polizeibehörde der Stadt Dezhou mit der Polizeibehörde des Bezirks Qingyun der Provinz Shandong zusammen und ließ am 2. Februar 2012 20 Falun Gong-Praktizierende, die sich in einem Lokal trafen, widerrechtlich festnehmen. 13 Falun Gong Praktizierende wurden später zu Zwangsarbeit verurteilt, darunter befand sich auch Herr Wang Shenghua, der eine Verurteilung zu einem Jahr und neun Monaten Zwangsarbeit erhielt.

Am 20. Februar 2012 kam Herr Wang Shenghua in das Zwangsarbeitslager Nr. 2 der Stadt Zhangqiu, Provinz Shangdong, wo er in der Abteilung Nr. 8 eingesperrt wurde.

Foltermethoden: Langes Sitzen auf kleinem Hocker und Aufhängen an Handschellen

Am 12. April 2012 erklärte Wang Shenghua bei einem Verhör, dass er weiterhin an seinem Glauben an Falun Gong festhalten werde. Noch am selben Abend schleppten ihn die Gefängniswärter in ein Zimmer, in dem es keine Überwachungskamera gab, und folterten ihn bis gegen ca. 23.30 Uhr mit Ohrfeigen, Treten, Schlagen und Aufhängen.


Folternachstellung: Aufhängen an Handschellen

Am darauf folgenden Tag trat Wang Shenghua in einen Hungerstreik, um gegen diese Misshandlungen zu protestieren. Anschließend folterte ihn der Wärter Zhang Yuhua erneut und zwang ihn drei Tage lang bewegungslos auf einem kleinen Hocker aufrecht zu sitzen. Sein Gesäß war übersät mit schwarzen und blauen Flecken und seine Beine schwollen an. Ab diesen Misshandlungen konnte er sein rechtes Bein nicht mehr kontrollieren. Der Wärter Zhang Yuhua stiftete den Häftling Wang Baiwan jedoch an, ihn weiter zu schlagen.


Folternachstellung: Lange Zeit bewegungslos auf einem kleinen Hocker sitzen

Lasst ihn hier sterben

Der Leiter der Abteilung Nr. 8 Sun Fengjun, ordnete an, dass Herr Wang Shenhua mit einer Magensonde zwangsernährt wird, die nicht herausgezogen werden durfte.


Brutale Zwangsernährung

Trotz der brutalen Zwangsernährung und der Behandlung mit Elektroschocks war Wang Shenghua zu keinen Zugeständnissen bereit. Sun Fengjun veranlasste sodann den Wärter Yue Zhenyu, Herrn Wang Shenghua in der Toilette seines Büros einzusperren und mit Handschellen an einem Fenster aufzuhängen. Danach war er körperlich schwer geschädigt und geistig verwirrt. Seine beiden Handgelenke waren steif, seine Daumen gefühllos und er war ab der Hüfte gelähmt. Von da an konnte er sich nicht mehr selbst versorgen und war bettlägerig.


Folternachstellung: Das große Aufhängen

Sun Fengjun war darüber sehr wütend und schrie: „Ich erlaube niemanden, sich um ihn zu kümmern; das Erbrochene bleibt auf dem Boden liegen, er kann in das Bett urinieren und ausscheiden. Lasst ihn hier sterben.“

Infolge der Misshandlungen bekam Wang Shenghua anhaltend hohes Fieber, worauf er in das Krankenhaus Nr. 83 des Zwangsarbeitslagers gebracht wurde. Eine dort durchgeführte medizinische Blut-Untersuchung ergab einen schweren Kaliummangel. Nach der Untersuchung musste er ins Arbeitslager zurück und wurde jeden Tag zur Zwangsernährung wieder dorthin gebracht. Trotz seines Leidens zwang ihn der Wärter Zhang Yuhua weiterhin Videos anzusehen, in denen Falun Dafa verleumdet wurde. Als er damit sein Ziel, Wang zur Aufgabe von Falun Gong zu bewegen, nicht erreichte, legte er selbst Hand an und züchtigte und bedrohte ihn.

Wärter nahm das Erbrochene auf und führte es zurück in Wang Shenghuas Magen

Eines Nachts folterte ihn der diensthabende Wärter Liu Lin in einem Abstellraum: Er fesselte Herrn Wang mit einer Hand an ein oben befindliches Heizungsrohr und die andere Hand an ein weiter unten liegendes Heizungsrohr, sodass er weder richtig stehen noch sitzen konnte. Ihm wurde ferner verboten, die Toilette zu besuchen.

Der Wärter Liu Lin erlaubte den beiden Häftlingen auch nicht, dass sie Herrn Wang Shenghua auf dem Rücken zur Zwangsernährung trugen, sondern wies sie an, ihn über den Boden zu schleifen, sodass seine Füße schwer verletzt wurden.

Liu Lin versprach dem Häftling He Haijun eine Haftzeitverkürzung, wenn er es schaffe, Herrn Wang zu einem Verzicht auf Falun Gong zu bewegen. Er erlaubte dem Häftling sich jeder x-beliebigen Folter-Methode zu bedienen: He Haijun schleifte Herrn Wang Shenghua dann auf dem Boden hin und her und befestigte ihn mit einem Betttuch an den oberen Rahmen eines Doppelstockbettes und ließ ihn in der Luft hängen. Seine Arme wurden binnen kürzester Zeit schwarz-blau.

Während einer Zwangsernährung befahl der Wärter Liu Lin dem Häftling He Haijun, dass er das gerade Erbrochene vom Boden aufhebe und wieder in den Magenschlauch einfüllte.

Infolge der Folter fühlten sich Wang Shenghuas Beine kalt und taub an. Der Arzt schlug als Behandlungsmethode vor, seine Beine zu wärmen. Der Wärter Liu Lin goss daraufhin heißes Wasser auf die Innenseite seiner Oberschenkel und verbrannte ihm seine Haut. In diesen Tagen wurde er zudem von dem Wärter Chen Lei gefoltert.

Brutale Misshandlungen führten zur einer teilweisen Lähmung

Herr Wang Shenghua ist aufgrund der lang anhaltenden und brutalen Misshandlungen von der Taille an gelähmt und kann nicht normal gehen. Die Behandlungen im Krankenhaus erbrachten keine Besserung. Der Wärter behauptete dann, dass er seine Krankheit nur vortäusche; er sagte auch dem Arzt, dass Wang Shenghua keine Krankheit habe. Da Wang Shenghua sich nicht „umerziehen“ ließ, wurde er von den anderen Falun Gong Praktizierenden getrennt und isoliert eingesperrt. Als seine Familienangehörigen sahen, dass er nicht mehr gehen konnte, waren sie wütend und verlangten, dass das Zwangsarbeitslager dafür die Verantwortung übernehme. Schließlich ließ die Verwaltung des Zwangsarbeitslagers Herrn Wang Shenghua zur medizinischen Behandlung gegen Kaution frei.

Chinesische Version:
电击、上大挂、开水壶烫、秽物灌食

Veröffentlicht am:
25.07.2013

Innere Mongolei: Lehrerin erneut zu Unrecht verurteilt

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Inneren Mongolei, China

(Minghui.org) Am 19. April 2012 verhaftete die Polizei der Abteilung des Amtes für Staatssicherheit von Kala Qinqi Jinshan die Falun Gong-Praktizierende Frau Wang Xiufang und drei andere Praktizierende – Frau Liu Yumei, Frau Yang Guihua und Frau Li Yuqin – während sie DVDs von Shen Yun Performing Arts in der Kleinstadt Louzidian, Qinqi, Kala bei der Stadt Chifeng verteilten.

Anschließend brachte man sie nach Kala Qinqi in die Jinshan Strafanstalt. Frau Liu Yumei, Frau Yang Guihua und Frau Liu Yuqin wurden inzwischen entlassen, aber Frau Wang ist immer noch inhaftiert. Außerdem verurteilten Beamte der Strafverfolgungsbehörde in Qinqi sie zu Unrecht zu dreieinhalb Jahren Haft. Sie befindet sich jetzt im Frauengefängnis von Hohhot in der Inneren Mongolei.

Frau Wang ist Lehrerin. Weil sie Falun Gong praktiziert, wurde sie oft festgenommen und inhaftiert. Man verurteilte sie auch zu Zwangsarbeit und folterte sie grausam. Im Jahr 2001 wurde sie im Zwangsarbeitslager Tumuji in der Inneren Mongolei festgehalten. Sie trat in einen Hungerstreik, um gegen die Verfolgung zu protestieren und kam daraufhin frei. Das zweite Mal kam Frau Wang in Haft, wurde verurteilt und im Frauengefängnis Hohhot eingesperrt. Beim dritten Mal verurteilte man Frau Wang zu zwei Jahren, vom 18. April 2008 bis zum 18. April 2010, im gleichen Frauengefängnis. Sie wurde schwer verfolgt. Als ihre Haftzeit endete, weigerten sich die Behörden sie freizulassen, weil sie das Praktizieren von Falun Gong nicht aufgab. Stattdessen schickten sie sie direkt in die Gehirnwäsche-Einrichtung nach Chifeng.

Sun Yufeng, Leiter
Ni Rongxiang, stellvertretender Leiter (Verfolgt aktiv Praktizierende und ist für den Tod von Frau Yuan Shumei verantwortlich.): +86-471-2396668

  • Veröffentlicht am:
  • 25.07.2013