Taiwan: 6.000 Praktizierende formen ein gigantisches Bild – ein spektakulärer Anblick, der in Festlandchina verboten ist

Von Minghui-Korrespondent Huang Yusheng in Tainan, Taiwan

(Minghui.org) Ein spektakulärer Anblick, der in Festlandchina seit Beginn der Verfolgung nicht zu sehen ist, erblüht in Taiwan.

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Dieses Jahr versammelten sich am 23. November 2013 – vor der jährlichen Falun Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Taiwan – beinahe 7.000 Praktizierende aus 18 Ländern von ganz Taiwan. Sie trafen sich auf dem Platz vor dem Regierungsgebäude der Stadt Tainan, um dort Schriftzeichen und Bilder zu formen.

Über 6.000 Praktizierende nahmen an der Aktivität teil und führten die Falun Gong-Übungen vor. Der Anblick war prächtig und spektakulär, er zeigte die Friedlichkeit und Schönheit von Falun Dafa.

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Eine große Gruppe von über 6.000 Praktizierenden führten auf dem Platz vor dem Regierungsgebäude von Tainan gemeinsam die Falun Gong-Übungen vor und formten Bilder.

Dankbarkeit gegenüber dem Gründer von Falun Gong ausdrücken und die weltweite Verbreitung von Dafa aufzeigen

Herr Wu Ching-Hsiang entwirft seit vielen Jahren die Schriftzeichen und Bilder, die bei Falun Dafa-Aktivitäten geformt werden. Er sagte, dass Falun Dafa von Menschen in über 100 Ländern und Regionen mit offenen Armen begrüßt worden ist. Er hofft, mit seinen Entwürfen die großartige Gelegenheit vom Wachstum des Dafa rund um die Welt zu verdeutlichen.

Herr Wu sagte: „Dieses Jahr formten wir vier riesige chinesische Schriftzeichen für ‚Falun Dafa‘. Von den Schriftzeichen gingen 15 Lichtstrahlen aus. Ganz oben, an der Spitze war das Bild von Meister Li. Mit der Gnade des Buddhas strahlt Buddhas Licht überall. Das glanzvolle Licht von Dafa scheint überall auf der Welt. Unterhalb der chinesischen Schriftzeichen ist eine dreidimensionale Lotusblüte. Sie symbolisiert, dass die Wurzel des Lotus gereift und das Fa berichtigt ist.“

Herr Wu begann 1995 Falun Gong zu praktizieren. Er erzählte, seitdem er mit dem Praktizieren angefangen habe, sei das Leben kein Rätsel mehr für ihn und nun sei er geistig und körperlich gesund. Er ist Herrn Li Hongzhi sehr dankbar und hofft, dass die Menschen die Gelegenheit schätzen, mehr über Falun Dafa zu erfahren und vielleicht mit dem Praktizieren zu beginnen.

Huang Chunmei, die stellvertretende Vorsitzende des taiwanesischen Falun Dafa-Vereins sagte, dass es in Taiwan die meisten Praktizierenden außerhalb Festlandchinas gebe und es daher möglich sei, so große Aktivitäten zu organisieren, bei denen Schriftzeichen geformt werden. Dies sei einst in China weit verbreitet und sehr beliebt gewesen. Sie sagte, dass das Formen der Bilder die Dankbarkeit der Praktizierenden gegenüber Meister Li zum Ausdruck bringe und die weite Verbreitung und das Wundervolle von Falun Dafa aufzeige.

Ein starker Kontrast zwischen Festlandchina und Taiwan

Große Versammlungen von Falun Gong-Praktizierenden und das Formen von Schriftzeichen und Bildern waren vor Beginn der Verfolgung in China 1999 ganz üblich und weit verbreitet. Damals übten über 100 Millionen Menschen in China Falun Gong und profitierten sowohl körperlich als auch geistig. Dies sparte dem Land hohe medizinische Kosten. Da Praktizierende den Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht – folgten, um bessere Menschen zu werden, hatte dies eine bedeutende Auswirkung auf die Verbesserung der Moral in der Gesellschaft.

Aber aus Angst vor der Popularität von Falun Gong, startete das chinesische kommunistische Regime 1999 die Verfolgung. Seitdem sind Praktizierende Opfer einer brutalen Verfolgung. Bis heute sind mindestens 3733 Praktizierende an den Folgen der Verfolgung gestorben, unzählige Praktizierende wurden in Zwangsarbeitslager oder Gefängnisse gesperrt, in denen sie grausam gefoltert wurden. Viele wurden sogar Opfer des Organraubs bei lebendigem Leib.

Trotz der schlimmen völkermordgleichen Verfolgung in Festlandchina gedeiht Falun Gong in Taiwan. Seit Falun Gong im April 1995 in Taiwan bekanntgemacht wurde, haben Menschen aus allen Bevölkerungsschichten die Praktik angenommen. In über 300 Bezirken und Städten in ganz Taiwan sind über 1.000 Übungsplätze entstanden.

Taiwanesische Praktizierende haben bei vielen festlichen Gelegenheiten große Gruppenversammlungen abgehalten und dabei Schriftzeichen und Bilder geformt. Die Praktizierenden drücken damit ihre Dankbarkeit gegenüber der öffentlichen Einführung von Falun Dafa durch ihren verehrten Meister aus. Zudem hoffen sie, bei den Menschen das Bewusstsein über die Verfolgung zu erhöhen und ersuchen sie um Hilfe für die schnellstmögliche Beendigung der Verfolgung.

Stadtrat: Die Regierung und der Stadtrat von Tainan unterstützen Falun Gong von ganzem Herzen

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Herr Lee Wen-cheng ruft alle Taiwanesen auf, der Verfolgung von Falun Gong durch das chinesische kommunistische Regime Aufmerksamkeit zu schenken und sie zu beenden.

Herr Lee Wen-cheng (李文正), Ratsmitglied von Tainan, war beeindruckt von dem spektakulären Anblick der geformten Bilder der Praktizierenden. Er sagte, dies zeige, dass Falun Dafa von den Menschen in Taiwan und weltweit anerkannt und unterstützt werde. Er findet es unvorstellbar, dass solch eine gute Praktik, die sich so positiv auf die körperliche und geistige Gesundheit der Menschen auswirkt, Ziel einer solch massiven Verfolgung in Festlandchina geworden ist.

Herr Lee sagte: „Ich hoffe, dass die Menschen in allen Ecken Taiwans Falun Gong mehr Aufmerksamkeit schenken. Das chinesische Regime muss die Verfolgung sofort beenden, ansonsten wird es von allen Ländern verurteilt und vom Himmel bestraft werden.“

Falun Gong ist die Hoffnung für die Zukunft Chinas

Herr Huang Nan-jung ist verantwortlich für die Guangyuan Biochemical Technology GmbH. Er reiste mit seinem Freund aus Yunlin, der ein Praktizierender ist, extra an, um bei der Veranstaltung dabei zu sein. Er sagte, dass er den Meister von Falun Gong bewundere, weil er so hart gearbeitet habe, um es einer solch großen Menschengruppe zu ermöglichen, durch Kultivierung ihren Geisteszustand und ihre körperliche Verfassung zu verbessern. Zudem habe er enorme Beiträge für die Gesellschaft geleistet.

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Herr Huang Nan-jung

Herr Huang ist der Ansicht, dass Falun Gong die Hoffnung für die Zukunft Chinas ist. Denn in einer Gesellschaft, in der die Moral so tief gesunken ist, sei es wichtig, Menschen zu haben, die sich in solch einer positiven Praktik kultivieren und sich bemühen, sich körperlich, geistig und spirituell zu verbessern.

Frau Zhou kam mit ihren Eltern, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Sie war von der friedlichen und ruhigen Szene mit so vielen Menschen berührt. Sie hat erlebt, wie sich die körperliche und geistige Verfassung ihrer Eltern verbesserte, nachdem sie mit dem Praktizieren angefangen hatten. Sie sah auch, wie Praktizierende mit chinesischen Touristen aus Festlandchina über die Verfolgung von Falun Gong sprachen. Frau Zhou ist der Meinung, dass jeder das Recht hat, über Ungerechtigkeiten zu sprechen. Sie sagte, dass sie den Menschen ihre Erfahrungen mit Falun Gong mitteilt.

Frau Zhang hat vor zehn Jahren in Taiwan geheiratet und beschrieb ihr Gefühl, als sie die prächtigen, geformten Schriftzeichen sah mit: „Erhebend.“

Sie sagte, dass sie in China verleumderische Berichte über Falun Gong gelesen habe. Aber die jüngere Schwester ihres Ehemanns litt an einer schweren Krankheit und erholte sich, seitdem sie Falun Gong praktizierte. Frau Zhang sah den Gegensatz zwischen den Lügen des chinesischen Regimes und der Güte von Falun Gong, daher begann sie vor einem Monat die Audioaufzeichnungen der Lektionen von Meister Li anzuhören und das Übungsvideo anzuschauen. Dadurch gewann sie ein tieferes Verständnis für die Praktik und spürt, dass Falun Gong großartig ist.

„Ich bin so glücklich“, sagte Frau Zhang. Zudem brachte sie ihre Traurigkeit darüber zum Ausdruck, dass viele Bürger ihrer Heimatstadt die Tatsachen über Falun Gong nicht kennen.

Hier finden Sie einen früheren Bericht über große Veranstaltungen in Taiwan mit Gruppenübungen bzw. Aktivitäten, bei denen Schriftzeichen und Bilder geformt wurden:

Taiwan: Praktizieren in großen Gruppen und Wort-Formationen zum Jahrestag

http://de.minghui.org/artikel/52623.html

Englische Version:

http://en.minghui.org/html/articles/2013/11/28/143422.html

Chinesische Version:
台湾六千人排字 场面壮观震撼民众

Veröffentlicht am:
01.12.2013

Chinas große Angst vor unzensierten Nachrichten führt zu Massenverhaftungen und unfairen Gerichtsprozessen

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org)

Überstürzter Prozess gegen 11 Praktizierende

Elf Falun Gong-Praktizierende wurden am Morgen des 29. Oktober 2013 in vier Polizeiwagen zu einem Gericht gebracht, wo sie gezwungen wurden, sich zum fünften Mal einer Verhandlung zu stellen. Sie waren im Juli 2012 festgenommen worden, weil sie eine bestimmte Art von Satellitenschüssel in Zhongshan, Stadt Dalian, installiert hatten. Eine solche Satellitenschüssel ist in der Lage, die Programme von NTDTV zu empfangen, einem in den USA ansässigen Fernsehsender, der Nachrichten unzensiert nach Festlandchina ausstrahlt.

Die Gerichtsverhandlung begann um 09:00 Uhr und wurde 25 Minuten später vertagt. Angeklagt waren: Che Zhongshan, Zhu Chengqian, Wang Shouchen, Pan Xiuqing, Pei Zhenbo, Shi Zhanshun, Yu Bo, Guo Song, Bai Ruyu und Li Shengjie.

– Anwälte nicht zugelassen

In dieser Gerichtsverhandlung wurde es den Angeklagten nicht erlaubt, sich von einem Anwalt verteidigen zu lassen. Richter und Staatsanwalt forderten die Praktizierenden wiederholt auf, ihre Anwälte zu entlassen. Sie erklärten den Angeklagten, dass sie ihr Recht, sich anwaltlich vertreten zu lassen endgültig verlieren würden, wenn sie dieser Forderung nicht nachkämen. Sieben Praktizierende, die bereits Anwälte engagiert hatten, kämpften daher vor Gericht für ihr Recht, sich auch von diesen Anwälten vertreten lassen zu dürfen.

– Auch ohne Anwälte gekonnt verteidigt

Die Praktizierenden erklärten, ihr Glaube an Falun Gong sei keineswegs ein Verbrechen. Es sei weiter nicht falsch, Satellitenschüsseln zu installieren. Dies würden viele Menschen tun und damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Ein Praktizierender erklärte dem Richter, dass es keine ausreichenden Beweise dafür gäbe, dass überhaupt ein Verbrechen begangen worden sei. Kein Gesetz besage, dass die Installation von NTDTV Satellitenschüsseln verboten sei, und kein Gesetz lege fest, dass Falun Gong ein Kult sei. Einige Praktizierende weigerten sich, auf die Fragen des Richters oder des Staatsanwaltes zu antworten, weil kein Anwalt oder Familienmitglied anwesend war, der sie professionell verteidigen konnte.

Eine weitere Sitzung begann um 10:00 Uhr, in der sie Herrn Qu Bin vor Gericht stellten. Sie war nach zehn Minuten beendet. Seine Frau verteidigte ihn und erklärte, dass nichts an seinen Handlungen, Satellitenschüsseln zu installieren, rechtswidrig sei. Er tue dies, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Auch sollte er nicht für seine spirituellen Überzeugungen inhaftiert werden. Nach der Verhandlung wurde Herr Qu, der aufgrund erlittener Folter in der Haftzeit an den Rollstuhl gebunden ist, zurück in die Haftanstalt gebracht.

– Unfaires Verhalten und Überwachung vor der Verhandlung

Einen Tag vor der Gerichtsverhandlung wurde den Angehörigen vom Gerichtspersonal mitgeteilt, dass sie an der Verhandlung teilnehmen könnten. Anwälte und Familienverteidiger wurden jedoch nicht informiert. Aufgrund dieses unfairen Verhaltens setzten die Anwälte gemeinsam einen Petitionsbrief auf und schickten diesen per Post an das Gericht. Die Angehörigen selbst reichten eigenhändig ihre Protesterklärungen beim Gericht ein und forderten dieses auf, die Verhandlung aufgrund von Verfahrensfehlern einzustellen.

Am Tag der Verhandlung war das Gerichtspersonal in höchste Alarmbereitschaft versetzt. In der Gegend wimmelte es nur so von Polizisten und Zivilpolizisten, die von den Menschen in der Umgebung heimlich Fotos und Videos machten. Des Weiteren schikanierten die Polizisten Guo Songs Familie und überwachten sie.

Massenverhaftung im Jahr 2012

Am 6. Juli 2012 arbeiteten Beamte des Büros 610 der Stadt Dalian, des Komitees für Politik und Recht, der Polizei, des Amtes für Staatssicherheit und der Abteilung für Staatssicherheit mit den örtlichen Polizeidienststellen, Polizeistationen und Nachbarschaftskomitees zusammen und führten eine groß angelegte Verhaftungsaktion durch. Sie konzentrierten sich dabei auf Praktizierende, die den Bürgern geholfen hatten, Satellitenempfänger zu installieren, um den freien Nachrichtensender NTDTV zu empfangen.

Bei dieser Aktion wurden fast 100 Praktizierende festgenommen, inhaftiert und gefoltert. Oft wurden auch ihre Wohnungen geplündert.

Unter den Opfern befand sich die 69-jährige Frau Zhang Guilian, die in der Strafanstalt in Dalian gefoltert wurde und schließlich am 5. August den Folgen der erlittenen Misshandlungen erlag. Die Praktizierenden Qu Bin und Zhang Guoli wurden ebenfalls bis an den Rand des Todes gefoltert. Frau Hou Chenli wurden in der Haftanstalt die Beine gebrochen und ihre Nieren wurden verletzt. Herr Che Zhongshan wurde in der Dalian Strafanstalt gefoltert. Man fesselte ihn und ließ ihn zwei Monate lang auf dem Fußboden angekettet liegen. Manchmal band man ihn sogar eine ganze Nacht auf der sog. Tigerbank fest, um ihn zu foltern. Aufgrund seiner erlittenen Verletzungen musste er drei Mal zur Notfallbehandlung ins Krankenhaus gebracht werden.


Folter-Illustration: Gefesselt und am Boden angekettet

– Unfaire Gerichtsverfahren

Beamte des Gerichts Zhongshan hatten ursprünglich angekündigt, die 13 Praktizierenden, die nach der Massenfestnahme weiter in Gefängnissen festgehalten worden waren, am 12. April 2013 um 09:30 Uhr vor Gericht zu stellen. Am 11. April wurde deren Anwälten jedoch mitgeteilt, dass die Verhandlung abgesagt worden sei. Nichtsdestotrotz machten sich am Tag der Verhandlung viele Angehörige und befreundete Praktizierende auf den Weg zum Gericht. [Die Redaktion vermutet, dass diese Angehörigen nicht rechtzeitig erfahren hatten, dass die Verhandlung abgesagt worden war.] Viele dieser Angehörigen wurden dann von Polizisten verhaftet, die die Gegend dort überwachten. Auch zwei Anwälte wurden damals verhaftet und der 60-jährige Anwalt Chen Hai wurde sogar von der Polizei verprügelt. Über diesen Vorfall wurde ausführlich in den ausländischen Medien berichtet.

Am Morgen des 21. Juni 2013 sollten die 13 angeklagten Praktizierenden erneut abgeurteilt werden. Diesmal mal im Gerichtshofs Xigang. Es traten neun Anwälte vor Gericht auf, die jeweils für ihre Mandanten auf nicht schuldig plädierten. Zwei Praktizierende wurden daraufhin freigelassen. Die Anwälte führten aus, dass die Anklage unbegründet sei und Verfahrensgrundsätze nicht eingehalten worden waren. Darüber hinaus seien alle Beweise gefälscht. Der Richter und der Staatsanwalt wurden von den schlagkräftigen Argumenten der Anwälte und von den Aussagen der Praktizierenden, die auf das rechtswidrige Verhalten der Polizei und der Staatsanwaltschaft hinwiesen, aus der Fassung gebracht. Der Richter war daher gezwungen, die Verhandlung oft zu unterbrechen, was den Protest der Anwälte auf sich zog. Gegen 08:30 Uhr vertagte der Richter die Verhandlung schließlich auf einen anderen Tag.

Am 2. August 2013 fand im Gerichtshof Xigang wieder eine Gerichtsverhandlung statt. Während der Verhandlung wurde der Anwalt Chen Hai aus dem Gerichtssaal gebracht und zum zweiten Mal von Polizeibeamten geschlagen. Daraufhin protestierten die anderen Anwälte und verließen dann solidarisch den Gerichtssaal.

  • Veröffentlicht am:
  • 01.12.2013

Leiter von zwei Büros 610 zerstören planvoll die Familie eines Lehrers (Bezirk Boli, Provinz Heilongjiang)

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Heilongjiang, China

(Minghui.org) Seit 18. Oktober 2013 wird ein Falun Gong-Praktizierender aus dem Bezirk Boli, Provinz Heilongjiang, vermisst. Es handelt sich um den Mittelschullehrer Herrn Wang Yue. Keiner seiner Kollegen an der Mittelschule Nr. 7, an der er unterrichtet, sah ihn zur Arbeit kommen. Er kam auch nicht zu seiner Familie nach Hause.

Laut Zeugen, war der Leiter des örtlichen Büro 610, Zhao Pengfei, am 17. Oktober 2013 in der Schule. Am nächsten Tag verschwand Herr Wang. Diejenigen, die mit der Situation vertraut sind, vermuten, dass Herr Wang von Zhao Pengfei verschleppt wurde.

Rückschau: Alle drei Familienmitglieder verfolgt

Zhao und sechs Polizisten verhafteten Herrn Wang mit Hilfe von Beamten aus seiner Schule und dem Bezirksbildungsbüro Boli. Das war gegen 8.00 Uhr am 13. August 2013 und geschah bereits zum zweiten Mal.

Seine Tochter wusste nicht, was mit ihm geschehen war. Als sie schließlich 17 Tage später herausfand, dass er in der Gehirnwäscheeinrichtung Hegang festgehalten wurde, rief sie bei Zhao an. Zhao erlaubte ihr nicht, mit ihrem Vater zu sprechen. Als sie weinte, bedrohte er sie sogar noch. Sie solle ihren Vater davon überzeugen, mit dem Praktizieren von Falun Gong aufzuhören. Das war seine Forderung an die junge Frau. Außerdem würden die Gehälter ihrer Eltern ausgesetzt, wenn sie seinen Anweisungen nicht folgte. „Ihre Familie wird dann nichts zum Leben haben“, sagte Zhao dreist.

Am 11. September 2013 wurde Herr Wang nach fast einem Monat Verfolgung aus der Gehirnwäscheeinrichtung freigelassen.

Noch bevor Herr Wang seine Frau, die ebenfalls Falun Gong-Praktizierende ist, sehen konnte, eilte Zhao an die Schule, an der sie unterrichtete und verhaftete sie. Sie wurde in die Gehirnwäscheeinrichtung Liulu in der Stadt Qitaihe verschleppt. Dort wurde Liu Yumei, das ist ihr Name, über 40 Tage festgehalten.

„Ich will alle Falun Gong-Praktizierenden in unserer Gemeinde verhaften und sie in unserer Gehirnwäsche ‚umerziehen‘ lassen“, erklärte Zhao. Gu Songhai, Leiter des Provinzbüros 610, übernahm dann persönlich die Leitung der Gehirnwäscheeinrichtung, um dies in die Tat umzusetzen.

Es wird angenommen, dass die jüngste Festnahme von Herrn Wang das Ergebnis dieser Entscheidung war.

Einzelpersonen und Agenten die an der Verfolgung beteiligt sind:

Provinz Heilongjiang Büro 610: Gu Songhai, Leiter: 86-13804536212 (Mobil)
610 Büro von Qitaihe: Wang Zhenlin: 86-13946590010 (Mobil) , +86-464-8295768 (Büro) Büro 610 Bezirk Boli: Zhao Pengfai: +86-464-8586868, +86-464-8580777, 86-13945582055 (Mobil)
Polizei des Bezirks Boli: Quan Wei: 86-13946596666 (Mobil), +86-464- 8535001, +86-464-8665336
Staatssicherheit: Huang Song: +86-13846438118 (Mobil), 86-18904640023 (Mobil) , +86-464-8548118

  • Veröffentlicht am:
  • 01.12.2013