Australien, New South Wales: Über 170.000 Unterschriften drängen das Parlament, sich gegen den Organraub einzusetzen

(Minghui.org) Eine Petition mit mehr als 70.000 Unterschriften wurde am 27. November 2013 dem Parlamentsabgeordneten des Staates New South Wales (NSW), David Shoebridge, überreicht. Die Übergabe fand vor dem Parlamentsgebäude statt. Die Petition fordert ein Ende der erzwungenen Organentnahmen von lebenden Falun Gong-Praktizierenden und fordert das NSW-Parlament auf, das bestehende Gesetz zu ändern. Dieses Gesetz würde NSW Bürger und Einwohner einschränken, Organe von unfreiwilligen Organspendern zu erhalten sowie die Ausbildung von Ärzten verbieten, die an illegalem Organhandel beteiligt sind und diejenigen bestrafen, die Organe durch illegale Mittel erhalten.

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David Shoebridge, Abgeordneter des Parlaments für den Staat New South Wales

100.000 Unterschriften wurden im vergangenen Mai beim NSW-Parlament eingereicht. Deshalb legte der Abgeordnete Shoebridge insgesamt über 170.000 Unterschriften vor, dies war bisher die höchste Anzahl von Unterschriften aus der Bevölkerung seit des Bestehens des NSW Parlaments. Am 27. November reichte er über 72.000 Unterschriften an das NSW-Parlament ein, um die Gesetzesvorlage, die er im letzten Februar vorgeschlagen hatte, zu unterstützen: New South Wales Gesetzesänderung zu Menschengewebe (Organhandel) Entwurf 2013. Sobald das Gesetz verabschiedet wird, wird es eine Änderung des Strafrechts geben und illegaler Organhandel wird als Totschlag betrachtet werden. Wenn jemand verurteilt wird, kann dies zu einer Freiheitsstrafe von bis zu 25 Jahren Gefängnis führen.

Der Abgeordnete Shoebridge dankte den Falun Gong-Praktizierenden für ihre Bemühungen bei der Petition. Er erklärte, dass aufgrund der Sensibilisierung und Unterstützung von immer mehr Menschen, die chinesische Regierung sich unter enormem Druck befindet. Ferner erläuterte er, dass andere Länder, die auch Organhandel durchführen, sich ebenfalls unter Druck befinden, während mehrere Länder, darunter die Vereinigten Staaten, Kanada, Israel und einige europäische Länder, dieser Sache nun mehr Aufmerksamkeit schenken.

Dr. Lucy Zhao, Direktorin des australischen Falun Dafa Vereins, sagte: „Ich bin froh, dass die Unterschriften vom NSW-Parlament angenommen worden sind. Ich glaube, dass diese Unterschriften eine positive Wirkung ausüben werden, nicht nur in Australien, sondern auch in China und anderen Ländern. Viele Mediziner in Australien haben mehr über die illegalen Organtransplantationen in China erfahren. Israel hat bereits ein Gesetz verabschiedet, das den Organhandel verbietet. Solche konkreten Maßnahmen helfen dabei, die Verbrechen des Organraubs in China zu beenden. Ich hoffe, dass andere Länder ähnliche Gesetze etablieren werden.“

Der Gesetzesentwurf des Abgeordneten Shoebridge wird an die Öffentlichkeit freigegeben und an andere Abgeordnete verteilt, bevor im Parlament dafür abgestimmt werden kann. Stimmen des Volkes fordern die Abgeordneten auf, diesen Gesetzesentwurf zu unterstützen. Wenn der Gesetzesentwurf verabschiedet wird, wird er einen aktiven Einfluss auf Australier haben und die globalen Anstrengungen werden in Fahrt kommen, um die Verbrechen des Organraubs durch die Kommunistischen Partei Chinas zu beenden.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/12/3/143483.html

Chinesische Version:
澳洲纽省议会史上之最-十七万民众签名请愿反活摘

Veröffentlicht am:
06.12.2013

Schwestern in Wohnung verhaftet – belogen und betrogen von der Polizei (Provinz Shandong)

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Shandong, Festlandchina

(Minghui.org) Am Morgen des 20. März öffnete Zhang Shuxins Sohn die Haustür, weil er dachte, es wäre der Postbote. Kaum hatte er die Tür einen Spalt geöffnet, stürmten Polizisten herein und verhafteten Mutter und Sohn sowie die Schwester der Mutter, Frau Zhang Shuwen, die gerade zu Besuch war. Die drei wurden in der Polizeistation von Zhangjialou inhaftiert.

In der Polizeistation misshandelten Polizisten die Schwestern und wollten sie dazu zwingen, Informationen über bestimmte Mitpraktizierende sowie die Herkunft ihrer Informationsmaterialien über Falun Gong zu verraten. Laut Insider-Informationen wurde Frau Zhang Shuxin fünf Tage lang unter kaltblütiger Folter vernommen.

Ihre jüngere Schwester, Zhang Shuwen, wurde am 9. Mai 2013 illegal zu sieben Jahren Haft verurteilt und in das Frauengefängnis Nr.1 in Shandong gebracht. Zhang Shuxin kam unterdessen in das Gefängnis Pudong.

Vorteile durch Falun Gong erfahren

Frau Zhang Shuxin war nicht sehr gesund, aber nachdem sie mit dem Praktizieren von Falun Gong begonnen hatte, verbesserten sich der Zustand ihres Körpers sowie ihres Geistes deutlich.

Frau Zhang Shuwen lebte zusammen mit ihrem Sohn. Auch sie erfuhr durch das Praktizieren von Falun Gong gravierende gesundheitliche Verbesserungen und eine Erhöhung ihres moralischen Maßstabs.

Belogen und betrogen von der Polizei

Zhang Shuwens Ehemann ist vor kurzem gestorben, seitdem versorgte sie ihren Sohn, der in die 10. Klasse geht, alleine. Hinzu kam, dass ihr ehemaliger Arbeitgeber seinen Betrieb schloss und ihr regelmäßiges Einkommen wegfiel. Danach begann sie, Putzstellen anzunehmen, um ihre Familie über die Runden zu bringen. Um ihren Sohn auf der Schule zu unterstützen, verkaufte sie Familienbesitz im Wert von 20.000 Yuan und legte das Geld zur Seite, um es als Schulgeld für ihren Sohn zu verwenden.

Als Zhang Shuwen in die Polizeistation von Zhangjialou gebracht wurde, gab sie einem Polizisten ihre Bankkarte und bat ihn, diese ihrem Neffen zu geben zur Weiterleitung an ihren Sohn. Dabei verriet sie dem Polizisten auch ihr Passwort. Direktor Kou konnte dies bezeugen. Später wurde Frau Zhang Shuwen zu sieben Jahren verurteilt und am 9. Mai in das Frauengefängnis Zhangqiu inhaftiert. Als ihr Sohn sie am 19. Juni besuchte, fand sie heraus, dass er nie die Bankkarte erhalten hatte.

Später ging ihr Sohn zur Polizeistation von Zhangjialou, um nach der Bankkarte zu fragen. Dort behauptete man, den besagten Polizisten nicht zu kennen und dass die Bankkarte nicht existieren würde. Nachdem die Wohnung von Zhang Shuwen geplündert wurde, waren ihre Grundstückseigentümerpapiere sowie ihre Wohnsitz-Broschüre ebenfalls „verloren gegangen.“ Ihr Sohn fragte nach diesen Urkunden, aber die Polizei leugnete, diese zu besitzen.

Die Gerichtsverhandlung

Die Schwestern kamen beide Ende März 2012 in das Gefängnis Dashan in Qingdao. Fünf Monate später, am 23. August um 10:00 Uhr wurden Frau Zhang Shuxin, Frau Zhang Shuwen, zusammen mit Chen Yuzhen und Feng Jinhua in Jiaonan vor Gericht gestellt. Da das Gefängnis Dashan nach Jimo verlegt wurde, wurden die vier erst um Mitternacht zurück nach Jiaonan gebracht. Sie wurden gefesselt und bekamen Handschellen angelegt, noch bevor sie in den Gerichtssaal gebracht wurden. Es war nicht zu übersehen, dass sie Schmerzen hatten, was ihre Familien zu Tränen rührte.

Im Gerichtssaal verkündete der Staatsanwalt schnell seinen Fall und Richter Liu Jinren beendete den Prozess innerhalb einer Stunde. Dies ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie die Kommunistische Partei Chinas das Gesetz missachtet.

Ihr Sohn darf sie nicht besuchen

Frau Zhang Shuxin ist nun seit März 2012 im Gefängnis Pudong inhaftiert. Ihr Sohn wollte sie häufig dort besuchen, wurde aber immer wieder grundlos weggeschickt. Er hat mit seiner Mutter über 20 Jahre lang zusammen gelebt und macht sich große Sorgen um sie.

Die Hauptpersonen, die für die Verfolgung verantwortlich sind:

Yang Dongliang (杨东亮), der Sekretär des Komitees für Politik und Recht.
Zhang Zerong (张泽荣), der Direktor des Büro 610: +86-532-85161920 (Büro), +86-13589363738 (Mobil).
Liu Chuncheng (刘春成), der Direktor des Amtes für die umfassende Verwaltung der öffentlichen Sicherheit, +86-532-85161962 (Büro), +86-13573800822 (Mobil).
Liu Jinren (刘金仁), der Richter am Gerichtshof von Jiaonan : +86-13573234262 (Mobil).
Kong Fanpei (孔繁霈), der Direktor der Polizeistation: +86-532-55586001 (Büro), +86-13969687665 (Mobil).

  • Veröffentlicht am:
  • 07.12.2013

Zwei Frauen werden Opfer des korrupten Justizsystems

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Jilin, China

(Minghui.org) Im Oktober 2013 wurden zwei Frauen aus der Stadt Changchun vor Gericht gestellt. Das Verfahren war nichts weiter als eine Farce. Von Recht und Gesetz keine Spur.

Anwalt an der Verteidigung gehindert

Frau Yu Yingjie wurde am 17. Oktober 2013 um 6:30 Uhr zusammen mit drei weiteren Personen aus der Stadt Changchun vor das Bezirksgericht Chaoyang gestellt, weil sie Falun Gong praktizierten. Weder ihre Anwälte, noch ihre Angehörigen waren von der Verhandlung informiert worden. Die Verhandlung dauerte gerade einmal 20 Minuten.

Während der Verhandlung bestand Frau Yu darauf, sich von ihrem Anwalt verteidigen zu lassen. Die vorsitzende Richterin Chen Xiaojing lehnte dies jedoch ab. Frau Yus Gesuch, die Verhandlung zu vertagen, wurde von der Richterin ebenfalls abgelehnt. Als Frau Yu dagegen protestierte, forderte ein Mann, der am Eingang stand, dass man sie würgen solle, wenn sie mit dem Protest weiter machen würde.

Die Richterin hatte bereits vor der Verhandlung die Haftanstalt Nr. 3 der Stadt Changchun besucht, um Frau Yu zu verhören. Sie forderte von Frau Yu, sie solle auf „schuldig“ plädieren und sich mit dem vom Gericht zugewiesenen Rechtsanwalt zufrieden geben. Frau Yu antwortete darauf: „Ich habe bereits einen Anwalt engagiert und brauche keinen zugewiesen bekommen.“ Daraufhin antwortete die Richterin, dass sie nicht gewusst habe, dass sie bereits einen Anwalt engagiert habe. Schließlich habe sie kein Plädoyer erhalten.

In Wahrheit war Frau Yus Anwalt zum Bezirksgericht Chaoyang gegangen und hatte versucht, der Richterin alle notwendigen Dokumente zu übergeben und Frau Yus Akten einzusehen. Doch die Richterin hatte sich geweigert, mit ihm zu sprechen. Dann belog sie den Anwalt am Telefon und erklärte ihm, dass sie ihn rechtzeitig informieren werde, sodass er Yus Akten noch einsehen und sie im Gericht vertreten könne.

Frau Yu wurde schließlich verurteilt. Wie die Strafe ausgefallen ist, ist der Redaktion im Moment nicht bekannt.

Yus Familie hat aufgrund dieses unfairen Vorfalls vor, Beschwerde gegen die Beamten des Bezirksgerichts Chaoyang einzureichen. Yus Anwalt plant das ergangene Urteil anzufechten.

Frau Wang wird in einem Scheinprozess verurteilt

Frau Wang Yajuan ist 51 Jahre alt und stammt aus Xiaohelong im Landkreis Nongan. Sie praktiziert Falun Gong. Am 3. November 2012 wurde sie verhaftet und daraufhin am 11. Oktober 2013 gegen 13:00 Uhr vor Gericht gestellt. Ihrem Anwalt war es vor der Verhandlung nicht erlaubt worden, mit ihr zu sprechen und man hinderte ihn am Tag der Verhandlung daran, den Gerichtssaal zu betreten. Weder Wangs Familienangehörigen noch ihr Anwalt waren von der Verhandlung informiert worden. Die Verhandlung wurde vom Vizepräsident des Kreiskriminalgerichts Nongan, Guo Qingxi, geleitet.

Am Tag der Verhandlung wurde das Gericht abgesperrt, damit die Öffentlichkeit das Gebäude nicht betreten konnte. Die Absperrung wurde vom Direktor des Stadtpolizeiamtes Changchun persönlich überwacht. Polizeiautos wurden um das Gericht herum postiert, während ein Spezialeinsatzkommando, bestehend aus sechs Personen den Eingang bewachte.

Da Frau Wangs Tochter mit ihrem Handy Bilder von der Szene gemacht hatte, wurde sie von drei Polizisten des Kreispolizeiamtes Nongan gewaltsam in ein Polizeiauto gebracht. Die gemachten Bilder wurden dann von den Polizisten gelöscht.

Die Verhandlung endete gegen 15:30 Uhr. Laut der Aussage eines Beamten wurde Frau Wang zu mehr als sieben Jahre Gefängnis verurteilt.

Drei weitere Falun Gong-Praktizierende verurteilt

Am 24. Oktober 2013 wurden Frau Bai Yun, Frau Wang Ting und Frau Zhu Wei vor das Bezirksgericht Chaoyang gestellt. Frau Bai und Frau Wang wurden zu drei Jahren und zwei Monate Gefängnis und Frau Zhu zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Frau Zhu hatte einen örtlichen Rechtsanwalt engagiert. Nichts desto trotz wurde sie zu drei Jahren verurteilt. Die Strafe sei so „milde“ ausgefallen, weil sie „keine Vorstrafen“ gehabt habe.

Frau Bai und Frau Wang hatten Anwälte aus Peking engagiert, die bereits über Erfahrung bei der Verteidigung von Falun Gong-Praktizierenden verfügten. Den Anwälten wurde es jedoch nicht erlaubt, ihre Mandanten vor Gericht zu verteidigen, ihre Familien waren nicht über die Verhandlung informiert worden.

Frau Bais Anwalt hat Berufung gegen das Urteil eingelegt.

An der Verfolgung beteiligte Personen:

Guo Qingxi, Vizepräsident des Bezirksgerichts Nongan: +86-431-83209994 (Büro), +86-13364484617 (Mobil)
He Weimin, Präsident des Bezirksgerichts Chaoyang: +86-13843021000 (Mobil)
Chen Xiaojing, Vizepräsident des Bezirksgerichts Chaoyang: +86-431-88559278 (Büro), +86-13844197778 (Mobil)
Li Hongtao, Richter des Präsident des Bezirksgerichts Chaoyang: +86-431-88559276 (Büro)

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/11/22/143343.html

Chinesische Version:
长春市法院对多名法轮功学员非法判刑-阻挡律师辩护

Veröffentlicht am:
07.12.2013