„Helft uns, unsere Väter aus dem Gefängnis in China zu befreien!“

Junge Frau bittet bei einer Anhörung im US Kongress um Hilfe

Von dem Minghui-Korrespondenten Lucas Silverman

(Minghui.org)

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Danielle Wang fordert die Freilassung ihres Vaters bei der Anhörung im US Kongress „Befreit unsere Väter“ in Washington DC. Der kleine Ast, den sie zeigt, ist das einzige, was sie von ihrem Vater in den vergangenen 15 Jahren bekommen hat. Ihr Vater, ein Falun Gong-Praktizierender, wurde zu Beginn der Verfolgung von Falun Gong in China festgenommen und zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt

Die Anhörung im Kongress mit dem Schwerpunkt auf fünf Töchter und ihre mutigen Versprechen, ihre Vätern aus der Verfolgung in Festlandchina zu befreien, wurde am 5. Dezember 2013 vom Menschenrechtsausschuss des Komitees für auswärtige Angelegenheiten des US-Hauses ausgetragen. Es war der Tag, an dem der US-Vizepräsident Joe Biden zu Besuch in China war.

Unter den fünf Töchtern befand sich Danielle Wang, deren Vater, Wang Zhiwen, zu Unrecht angeklagt und zu 16 Jahren Haft in China verurteilt wurde. Danielle hat ihren Vater seit Juli 1999 nicht mehr gesehen.

In den letzten anderthalb Jahrzehnten hat Frau Wang sich immer dazu verpflichtet gefühlt, mit 100%-igen Bemühungen das Bewusstsein auf die Verfolgung zu lenken und dadurch zu helfen, ihren Vater von diesem Leiden zu befreien.

Danielle weinte während ihrer Rede, als sie einen kleinen Ast präsentierte, den ihr Vater im Gefängnis poliert hatte: „15 Jahre, das ist das einzige, was ich von ihm bekam.“ Dieses kleine Zeichen der Liebe kam vor zwei Monaten über einen Verwandten, der ihren Vater im Gefängnis besucht hatte.

Ihr Vater begann im Jahr 1992 Falun Gong zu praktizieren und wurde ein aktiver Praktizierender, der freiwillig anderen Praktizierenden die Prinzipien und die Übungen beibrachte. Als die Verfolgung begann, wurde er von Schlägern der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) ins Visier genommen, die ihn dann verhafteten und ihn einer Folter (Bambus-Stäbchen in den Fingernägeln, und Schlafentzug)einschließlich einer Gehirnwäsche, aussetzten.

In einem Interview nach der Anhörung sagte sie: „Ich hoffe, dass es mir gelingt, meinen Vater zu retten, damit er wieder ein normales Leben führen kann. Ich hoffe, dass er sich neue Zähne machen lassen kann, die er im Gefängnis durch die Folter verloren hat. Ich hoffe, er kann wieder Fleisch essen und im Freien spazieren gehen und die Natur genießen.“

Die fünf Töchter versammelten sich, um an die gewählten Beamten und den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu appellieren, dass sie ihnen dabei helfen, wieder mit ihren Vätern zusammen sein zu können.

Der Vertreter Smith antwortete positiv und sagte, dass die Bezeugungen der Mädchen jedem Mitglied des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen geschickt werden würden.

Smith fuhr fort: „ Alle Amerikaner sollten sehen, dass diese Frauen, die dies heute bezeugen, der Stolz von China sind.“

Eine andere der fünf Frauen war die Tochter von Gao Zhisheng, ein Menschenrechtsanwalt, der für seine Aktivitäten, wie z.B. die Unterstützung für die Freiheit von Falun Gong in China, „das Gewissen Chinas“ genannt worden ist.

Smith fragte: „Wenn Sie mit Xi Jinping, Präsident Obama oder mit Ban Ki-moon sprechen könnten, was würden Sie dann sagen?“

Frau Wang antwortete darauf: „Ich möchte Xi Jinping erklären, dass die Prinzipien von Falun Gong gut sind. Falun Gong lehrt Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht und sollte nicht mehr verfolgt werden.“

Frau Wang meinte auch, dass diese Männer selber Väter von Töchtern sind und bat sie, Barmherzigkeit zu zeigen und dabei zu helfen, die Verfolgung, die heute in Festlandchina vor sich geht, zu beenden.

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Der Kongressabgeordnete Chris Smith, Vorsitzender des Unterausschusses für Afrika, Global Health, Globale Menschenrechte und Internationale Organisationen des Komitees für auswärtige Angelegenheiten des US-Hauses initiierte und leitete die Anhörung

Das Treffen war geprägt von Gefühlen der Unterstützung der Mitglieder des Komitees. Eines der Mitglieder, Herr Mark Meadows, der Kongress-Delegierte der Vereinten Nationen, versprach: „Als Vater bin ich im Namen eurer Väter stolz auf Sie und ich verspreche einer jeden von Ihnen, dass Sie Ihre Väter bald schon wieder sehen werden.“

Herr Meadows entschuldigte sich bei den fünf Frauen, dass er gedacht hatte, dass dies nur eine weitere Anhörung sein würde, da er schon viele erlebt hatte. Aber er war tief bewegt und sagte: „Ich verspreche Ihnen, dass die Diskussionen mit denen in offiziellen Positionen in China weitergehen und dass nicht ein einziges dieser Gespräche oder Verhandlungen mit meinen Mitarbeitern oder mir stattfinden wird ohne die Gesichter von Ihnen allen vor Augen zu haben.“

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/12/6/143516.html

Veröffentlicht am:
11.12.2013

Unabhängiger rumänischer Fernsehsender strahlt während des Besuchs des chinesischen Premiers „Free China” aus

(Minghui.org) Nasul TV, einer der angesehensten unabhängigen Fernsehsender in Rumänien, mit landesweiter Ausstrahlung, zeigte am 28. November den Film „Free China: Der Mut zu glauben“. Diese Vorführung fiel mit dem wichtigen Zentral- und Osteuropa Gipfel (CEE) in Rumänien, der in derselben Woche stattfand, zusammen.

Der chinesische Premier Li Keqiang besuchte diesen Gipfel gemeinsam mit einer Geschäftsdelegation aus China und vielen hohen Regierungsvertretern und Geschäftsleuten aus osteuropäischen Ländern den Gipfel.

Dies ist das erste Mal, dass die Dokumentation „Free China“ im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Der Film spielte in englischer Sprache mit chinesischen und rumänischen Untertiteln. Auf der Webseite des Fernsehsenders war auch ein simultanes Live Streaming verfügbar.


In diesem Screenshot vom Nasul TV online Streaming von „Free China“ kommentierte David Kilgour, ehemaliger Staatssekretär für die Asien-Pazifik-Region Kanadas und Staatsanwalt, die Sklavenarbeit in Chinas Arbeitslagern.

In diesem Screenshot vom Nasul TV online Streaming von „Free China“ kommentierte David Kilgour, ehemaliger Staatssekretär für die Asien-Pazifik-Region Kanadas und Staatsanwalt, die Sklavenarbeit in Chinas Arbeitslagern.

Angeleitet von Michael Perlman von „Tibet: Jenseits der Angst“ und mitproduziert von New Tang Dynasty Television (NTD) erzählt die preisgekrönte, 53 Minuten lange Dokumentation die bemerkenswerte Geschichte von zwei Überlebenden von Chinas brutalem Zwangsarbeitslagersystem. Sie sind zwei unter Millionen friedlicher Falun Gong-Praktizierender in China, die wegen ihres spirituellen Glaubens, unvorstellbares Leiden, wie Folter, ertragen mussten. Durch ihre Geschichte verleiht der Film Chinas Menschenrechtsverletzungen ein menschliches Antlitz, wie willkürliche Haft von Dissidenten, Export von Produkten aus Sklavenarbeit an den Westen und dem Organraub an lebenden politischen Häftlingen.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/12/9/143549.html

Veröffentlicht am:
11.12.2013

Besitzerin eines Delikatessenladens verhaftet und geschlagen (Fotos)

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Jilin, China

(Minghui.org) Die Inhaberin des Entenhals Delikatessenladens von Wuhan war am 18. Oktober 2013 bei den Vorbereitungen, um ihr Geschäft um 09:00 Uhr zu öffnen, als plötzlich vier Beamte in den Laden einbrachen und sie verhafteten. Die Polizei durchsuchte zuerst den Laden und dann ihre Wohnung.

Es handelte sich um die Falun Gong-Praktizierende Frau Deng Xiaobo, 49, die, wie berichtet wird, nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht lebt. Allerdings wurde sie wegen ihres Glaubens an Falun Gong verfolgt.

Die Beamten von der Polizeidienststelle Changyi und der Dongjuzi Polizeiwache in der Stadt Jilin, die den Überfall durchführten, beschlagnahmten einen Computer, einen Papierschneider, Hunderte von DVDs, drei Handys, Falun Gong-Bücher und andere persönliche Gegenstände. Sie führten sich dabei rabiat auf, Einer der Bematen packte Frau Deng sogar an den Haaren.
Frau Deng wurde auf die Dongjuzi Polizeiwache gebracht und dort verhört. Die Beamten verleumdeten Falun Gong und seinen Gründer.

2003: Ein Jahr im Arbeitslager

Seit 2003 war Frau Deng bereits einmal ein Jahr lang im Arbeitslager gewesen. Damals war sie bei einem Einkauf auf dem Markt denunziert worden und wurde infolgedessen festgenommen. Das war am 07.April 2003.

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Frau Deng Xiaobos Delikatessenladen im Chaos nach der Plünderung

In der Gehirnwäscheeinrichtung unter Druck gesetzt

An diesem 18. Oktober 2013 brachte man Frau Deng in die berüchtigte Shahezi Gehirnwäscheeinrichtung. Zwei Personen wurden abgestellt, um sie rund um die Uhr zu überwachen. Das Büro 610 der Stadt Jilin forderte fünf ehemalige Praktizierende an, die man angeleitet hatte, die Verleumdungen gegen Falun Gong zu glauben, um Frau Deng unter Druck zu setzen, die Praktik aufzugeben. Frau Deng wurde bedroht und eingeschüchtert. Und nicht nur das.

Die Polizei nahm Frau Deng am 21. Oktober zu einem „externen Verhör“ mit. Als sie in die Gehirnwäsche-Einrichtung zurückkehrte, war ihr Körper mit blauen Flecken übersät.

Die Familie setzt sich ein

Frau Dengs Mann und ihre Tochter gingen am nächsten Tag in die Gehirnwäsche-Einrichtung, um ihre Freilassung zu fordern. Das Personal der Einrichtung erlaubte Frau Dengs Tochter, mit ihr zu telefonieren. Als Frau Deng jedoch ihrer Tochter sagte, dass sie geschlagen worden sei, wurde die Telefonverbindung sofort unterbrochen.

  • Veröffentlicht am:
  • 11.12.2013

Verurteilt trotz fehlender Beweise

Von einem Minghui-Korrespondenten in Schanghai, China

(Minghui.org) Das Gericht im Neubaugebiet Pudong in Schanghai lud die Falun Gong-Praktizierende Frau Zhu Yumei am 26. September 2013 vor und verurteilte sie zu dreieinhalb Jahren Gefängnis.

Die Staatsanwaltschaft im Gebiet Pudong war für die Strafverfolgung von Frau Zhu verantwortlich. Die Staatsanwälte Pang Zheng und Pan Li, der oberste Richter Xiao Bo und die Richter Wang Meiling und Shi Yaohui waren anwesend.

Offenbar eine Farce

Gegen Frau Zhu wurde mit Artikel 300 des Strafgesetzbuches „Verwendung einer Kultorganisation zur Unterminierung des Gesetzesvollzugs“ Anklage erhoben. Frau Zhus Anwalt forderte die Staatsanwaltschaft auf, zu zeigen, welche Klausel oder Artikel des Gesetzes besage, dass Falun Gong ein Kult ist und welches Recht Frau Zhu sabotiert habe.

Der vorsitzende Richter Xiao Bo forderte auch von den Staatsanwälten, diesen Beweis zu erbringen. Da es im Fall von Frau Zhu keine solchen Beweise gab, waren sie nicht in der Lage zu reagieren.

In solchen Fällen zieht das Büro 610 die Fäden; so unterstützte am Ende das Gericht die Staatsanwaltschaft und verurteilte Frau Zhu zu einer Gefängnisstrafe. Die Rechtsgrundlage waren dennoch Artikel 300 des Strafrechts und eine „gerichtliche Auslegung“ seitens des obersten Gerichts und der obersten Staatsanwaltschaft. Sowohl Frau Zhu Yumeis Verteidigung als auch die ihres Anwalts wurden ignoriert.

Richter peinlich berührt

Es war das erste Mal, dass der oberste Richter Xiao Bo einen Fall mit einer Falun Gong- Praktizierenden behandelte. Anscheinend peinlich berührt von diesem Hohn auf die Gerechtigkeit, senkte er den Kopf und zog sich von Frau Zhus Familie zurück. Shi Yaohui jedoch verurteilte bereits mehrmals Falun Gong-Praktizierenden, und er war es, der den Schiedsspruch verlas, der Frau Zhu verurteilte.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/11/8/143076.html

Chinesische Version:
上海朱裕梅被非法判刑三年半

Veröffentlicht am:
11.12.2013