Italien: Chinas Organraub-Gräueltaten im Rampenlicht

Von einem Falun Gong-Praktizierenden in Italien

(Minghui.org) Am 19. Dezember fand im italienischen Parlament ein Senatshearing statt, das vom Komitee für Menschenrechte organisiert worden war. Dadurch erhielt der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden sowohl in der Politik als auch in den Medien große Aufmerksamkeit.

Große italienische Medien wie Corriere della Sera (Abendkurier) und RAI (Radiotelevisione Italiana) berichteten über das Hearing und über den in China stattfindenden Organraub.

Rai-Report
Ein Screenshot des Artikels, der von RAI online gestellt wurde: „Schockierender Bericht: Häftlinge wegen ihrer Organe getötet.“ RAI ist Italiens staatlicher Fernsehsender, der vom Ministerium für Wirtschaft und Finanzen kontrolliert wird

„Die Anwesenden der Kommission für Menschenrechte beim Senatshearing waren entsetzt, als sie vom systematischen Organraub an Glaubensgefangenen in China, besonders an Falun Gong-Praktizierenden, hörten“, stand im RAI-Report.

David Matas, ein weltbekannter Menschenrechtsanwalt und Experte für den Organraub in China, erzählte RAI, dass er davon überzeugt sei, dass der landesweit angelegte Organraub bis heute andauere. Er beschrieb den Organraub in China als ein „militärisches System“, innerhalb dessen auch Militärkrankenhäuser in den Organhandel involviert sind.

„Ich kann natürlich in wenigen Minuten nicht all die Untersuchungen, die ich in den letzten Jahren vorgenommen habe, zusammenfassen“, sagte Herr Matas zu Beginn seiner Rede beim Senats-Hearing. Er begann seine unabhängige Untersuchung über den Organraub in China im Jahre 2006.

Vor seiner Untersuchung veröffentlichten ein Reporter eines japanischen Fernsehsenders und die Frau eines chinesischen Chirurgen die Nachricht über den Organraub in den Vereinigten Staaten. Die beiden enthüllten, dass im Nordosten Chinas Falun Gong-Praktizierende in Arbeitslagern in der Nähe von Krankenhäusern als lebendige Organquelle gehalten wurden. Sobald das Krankenhaus ein Organ für eine Transplantation benötigte, wurde im Arbeitslager nach passenden Organen gesucht. War ein passendes Organ gefunden, so wurden die Organe des Praktizierenden verkauft und er wurde innerhalb dieses Prozesses umgebracht.

Ein Patient aus Europa oder anderen Staaten kann auf diese Weise innerhalb von ein bis zwei Wochen ein geeignetes Organ zur Transplantation erhalten. In Europa oder Amerika müsste der gleiche Patient jahrelang auf ein passendes Organ warten. David Matas und David Kilgour, ein ehemaliger kanadischer Diplomat und Staatsanwalt, fogern aus ihren Untersuchungen, dass in den Jahren 2000-2005 41.500 Falun Gong-Praktizierenden die Organe bei lebendigem Leib geraubt worden waren.

Medien berichten in Chinatown über Gräueltaten gegen Falun Gong

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Prato: Falun Gong-Praktizierende versammeln sich jeden Samstagmorgen in einem Park im Zentrum Chinatowns zum gemeinsamen Üben

Trotz der brutalen Verfolgung in China erlebt diese friedliche Praxis weiterhin weltweite Popularität. Die Hauptmedien in Prato, einer Stadt in der Toskana mit einer großen chinesischen Population, berichteten vor kurzem über die jeden Samstagmorgen in Chinatown stattfindenden Übungen von Falun Gong-Praktizierenden. Das Fernsehinterview zog chinesische Zuschauer an, und einige von ihnen nahmen Informationsmaterial über die Verfolgung mit. Das Interview wurde am 30. November 2013 während der Hauptsendezeit in Prato gesendet.

Damit in Verbindung stehender Artikel (auf Chinesisch)

意大利媒体关注中国城里的法轮功(图)

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/12/24/143795.html

Chinesische Version:
意大利国家电台和晚邮报报导中共活摘器官

Veröffentlicht am:
26.12.2013

Englischlehrerin aus Protest gegen Haft und Folter im Hungerstreik, Familie fürchtet um ihr Leben (Foto)

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Jilin, China

(Minghui.org) Die Englischlehrerin Song Yanqun wurde im November 2003 rechtswidrig festgenommen und durch das Gericht der Stadt Shulan zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Im Frauengefängnis von Jilin folterte man sie immer wieder und unterzog sie zahlloser Folter, weil sie sich weigerte, ihren Glauben an Falun Gong und seine Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ aufzugeben. Am 16. Dezember 2012 wurde sie aus medizinischen Gründen entlassen – nach neun Jahren in Haft.

Frau Song hatte sich noch nicht vollständig erholt, als sie am 07. September 2013 zurück in das Gefängnis musste. Die Gefängnisbehörden lehnten die Anfragen ihrer Familie um eine Besuchserlaubnis ab.

Endlich konnte ihr Vater sie nach langen Bemühungen am 03. Dezember 2013 sehen. Zu diesem Zeitpunkt war Frau Song schwach, abgemagert und benötigte beim Gehen Unterstützung. Sie erzählte ihrem Vater, dass sie in einem Hungerstreik sei aus Protest, für ihren Glauben eingesperrt worden zu sein. Ihre Familie ist sehr besorgt um ihr Leben.


Frau Song Yanqun

Frühere Berichte:

Frau Song Yanqun durch Folter und Hungerstreik geschwächt, Frauengefängnis Heizuizi verwehrt Familienbesuch: http://de.minghui.org/artikel/70176.html

Nur noch Haut und Knochen, schwere Verfolgung einer Englischlehrerin im Changchun Frauengefängnis (Fotos): http://de.minghui.org/artikel/70024.html

Ein Aufseher im Heizuizi Gefängnis schreit: „Wir sind nicht verantwortlich für Song Yanquns Leben!”: http://de.minghui.org/artikel/69945.html

Frau Song Yanqun, die sich im Heizuizi Frauengefängnis von Changchun befindet, schwebt in Lebensgefahr: http://de.minghui.org/artikel/29075.html

  • Veröffentlicht am:
  • 26.12.2013

Bank entlässt Angestellte, weil sie Falun Gong praktiziert (Foto)

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Die Präsidentin der Agrarbank des Landkreises Kangping in der Stadt Shenyang, Provinz Liaoning, benutzte den Befehl, der vom Präsidenten des Provinzbüros der Bank gegeben wurde, um alle Mitglieder der Mitarbeitervertretung dazu zu zwingen, die Entscheidung für die Entlassung der Falun Gong-Praktizierenden Frau Li Li zu unterstützen.

Die Agrarbank der Stadt Shenyang tat dasselbe. Die Tatsache, dass die Agrarbanken der Provinz, der Stadt und des Landkreises sich so viel Mühe gaben, Frau Li zu entlassen, ist ein starker Hinweis darauf, dass der Plan der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), die „Falun Gong-Praktizierenden finanziell zu ruinieren“[1] noch immer existiert.

Frau Li verhaftet

Frau Li wurde von Beamten der Polizeistation Shengli im Landkreis Kangping verhaftet, weil sie Menschen die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong erklärte. Sie wurde nach 15 Tagen Haft in der Haftanstalt der Stadt Shenyang freigelassen.

Frau Lis Haft war ungerecht. Doch Wang Qin, Präsident der Agrarbank der Provinz, wollte zeigen, dass er es mit der „Behandlung“ von Falun Gong-Praktizierenden ernst meinte. Die Präsidentin der Agrarbank des Landkreises Kangping, Xin Ying, bereitete die Papiere vor, um Frau Li zu entlassen und reichte diese bei der Agrarbank der Stadt ein.

Xin Ying sprach mit jedem einzelnen Mitglied der Mitarbeitervertretung vor der nächsten Versammlung und zwang sie, ihre Entscheidung zu unterstützen. Die meisten der Vertreter stimmten nicht zu, doch Xin Ying zwang sie, ihr zu gehorchen. Dieselbe Taktik wurde in der Agrarbank der Stadt verwendet.

Eine gute Angestellte zu sein bedeutet den Behörden nichts

Frau Li arbeitete hart und war sehr geduldig mit den Kunden. Ein Kunde sagte: „Sie ist so nett, dass man meinen könnte, es sei ihr eigenes Unternehmen.“

Eine Dame verlor in einem Spalt in Frau Lis Fenster einen 100 Yuan Geldschein, ohne es zu merken. Frau Li brauchte einen Monat, um die Person zu finden und ihr das Geld zurück zu geben. Die Dame war sehr bewegt und sagte: „Ich muss das der Präsidentin sagen. Heutzutage sind 100 Yuan nicht viel Geld, aber nur wenig Leute hätten getan, was Frau Li getan hat.“

Frau Li war immer ehrlich. Die Firma zahlte den Angestellten die Heizkosten zurück, bis zu einem Bereich von 100 Quadratmetern. Doch Frau Li verlangte nie mehr als für die tatsächliche Größe ihrer Wohnung. Es war zwar keine große Sache, doch im heutigen China wäre kaum jemand so ehrlich gewesen.

Herr Li Bing, Frau Lis Ehemann, wurde 2008 von der Agrarbank entlassen, weil er Falun Gong praktiziert. Viele Mitarbeiter sagten: „Das Paar arbeitete hart. Die Firma hätte sie nicht entlassen sollen. Es war falsch, die Beiden zu entlassen.“ Man sprach gut von Frau Li und sagte: „Sie verlangte nie zu viel für ihre Heizkosten und versuchte nie, durch unlautere Mittel ihren Sohn auf eine Hochschule zu bekommen. Es ist heutzutage unmöglich, so eine gute Person zu finden.“

Falun Gong lehrt die Menschen die Grundsätze Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Die KPCh verfolgt Falun Gong, indem sie den Ruf der Praktizierenden zerstört, ihnen körperlich schadet und sie daran hindert, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, weil sie Angst hat, dass die moralische Kraft der Praktizierenden die Partei zerstören könnte. Denn sie herrscht durch Betrug und Gewalt.

[1] Diese Wendung bezieht sich auf die Worte des damaligen Staatspräsidenten und Parteivorsitzenden Jiang Zemin, der zu Beginn der Verfolgung von Falun Gong die Parole ausgab: „Zerstört ihren Ruf, vernichtet sie physisch, ruiniert sie finanziell!“

An der Verfolgung beteiligte Personen:

Wang Qin, Präsident der Agrarbank der Provinz Liaoning: +86-24-22550004
Xin Ying, Präsidentin der Agrarbank des Landkreises Kangping: +86-24-87344939, +86-15840087798


Xin Ying, Präsidentin der Agrarbank des Landkreises Kangping

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/12/20/143745.html

Chinesische Version:
剥夺法轮功学员生存权 辽宁农行大动作开除李莉

Veröffentlicht am:
26.12.2013