Die Welttournee 2014 von Shen Yun ist in Houston mit einem durchschlagenden Erfolg gestartet (Fotos)

(Minghui.org) Shen Yun Performing Arts begann seine Welttournee 2014 mit zehn Vorstellungen in der Jones Hall for the Performing Arts im texanischen Houston. Die Premierenvorstellung fand am 23. Dezember 2013 statt.

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Wie in den früheren Jahren waren die Theaterbesucher verzückt von der Schönheit der für Shen Yun so charakteristischen Choreographie, Farben und Kostüme. Viele freuten sich, als sie eine tiefere Ebene von Spiritualität in der Vorstellung entdeckten, mit Hinweisen auf die Bedeutung des Lebens und mit Musik und Tanzvorführungen, die von der göttlichen alten Kultur durchdrungen sind.

Jedes Jahr bringt Shen Yun eine brandneue Produktion heraus, mit der es die Grenzen von Sprache Kultur und Rasse überwinden und außerdem den verschiedenen Zuschauern weltweit Inspiration und Hoffnung bringen kann. Der weltweit stabile Ticketverkauf spiegelt wider, wie sehr sich die Menschen aus allen Gesellschaftsschichten nach einem Erlebnis sehnen, das einige beschrieben als „ein Stück vom Himmel hier auf Erden“. Die Menschen in Houston waren da keine Ausnahme.

Sinn des Lebens deutlich gemacht


Der Kapitalanleger Luis Delgado (links) mit der Schmuck- und Grafikdesignerin Ana Rico

„Der philosophische Anteil, die universelle Zielvorgabe, ist das, womit sich jeder identifizieren kann, … die Wahrheit dessen zu suchen, was der Sinn des Lebens ist“, sagte Luis Delgado, der seinen Lebensunterhalt mit Kapitalanlagen verdient.

Herr Delgado besuchte zusammen mit der Schmuck- und Grafikdesignerin Ana Rico die Matineevorstellung am 24. Dezember. Beide waren ganz begeistert davon, wie die Geschichte künstlerisch dargestellt wurde.

„Es ist ganz erstaunlich. …. Es ist modern, doch man spürt, dass es auch uralt ist“, war Frau Ricos Kommentar.

„Ich denke, dass sich jeder damit identifizieren kann. Es ist großartig… Es ist die letzte verbleibende Zivilisation, die nach so vielen Jahren, tausenden von Jahren noch besteht. Das ist verwunderlich, dass sie [Shen Yun] das dem Rest der Welt zeigen und nicht nur China“, fügte Herr Delgado hinzu. „Ich habe noch nie so etwas gesehen, … lebhaft, farbenfroh, bezaubernd.“

Traditionen vom Himmel


Dr. Gonzalo Uribe-Botero sprach anerkennend über den göttlichen Aspekt der Aufführung und lobte die chinesische Tradition in den höchsten Tönen

Der Physiker Dr. Gonzalo Uribe-Botero lobte die Leistung Shen Yuns, die chinesische Tradition mit Musik und Tanz zurückzubringen, in den höchsten Tönen.

„Das ist etwas, was wir nicht verlieren dürfen. Diese Art von Tradition darf nicht verloren gehen. … Sie kommt vom Himmel!“, bedeutete er.

Für Dr. Gonzalo Uribe-Botero war die Vorstellung außerdem „sehr gut aufeinander abgestimmt, sehr musikalisch, sehr exakt“ und außerdem „herrlich“ und „wunderbar“.


Brad Mitchell mit seiner Familie

Brad Mitchell, der Generaldirektor und Geschäftsführer von Quality Oil Tools, besuchte zusammen mit seiner Familie die Aufführung in der Jones Hall for the Performing Arts in Houston. Er berichtete, dass seine Familie ganz begeistert war.

„Für mich war es in Tanz und Darstellung wirklich gut choreografiert, ganz besonders die durchgängige Botschaft der Verbindung von Himmel und Erde und Menschen. … Es war wirklich sehr gut gemacht, ausgezeichnet choreografiert. Die Musik war großartig und die Kostüme waren äußerst beeindruckend“, bekundete Herr Mitchell.

Herr Mitchell lobte außerdem das einzigartige Orchester von Shen Yun: „Ich mag die Musik sehr …Der Dirigent und das Orchester waren wirklich gut, besonders da die traditionellen chinesischen Instrumente mit den westlichen Instrumenten verschmolzen. Fabelhafte Arbeit!“

Die Spiritualität von Shen Yun spricht jeden an


Herr und Frau Scott Mackey

Für Herrn Scott Mackey, einen Bankkaufmann bei Wells Fargo, sprach Shen Yun zu jedem auf einer anderen spirituellen Ebene.

„Es berührte jeden spirituell, ganz gleich, ob er es realisierte oder nicht“, meinte er. „Gott hat Ewigkeit in unser Herz gepflanzt. Wenn Spiritualität auf irgendeine Weise zum Vorschein kommt, spricht sie jeden an. In diesen Stücken gibt es für jeden etwas, besonders da, wo es um Spiritualität ging.“

Die Geschichten, die von Shen Yun mit klassischem chinesischem Tanz dargeboten werden, haben „einen tiefen Sinn“ und „eine antike Qualität“ und sie sind inspirierend, bemerkte Herr Scott Mackey.


Rosalie Jerome (links), Fernsehproduzentin, mit ihrer Tochter Rachel Towns, Ärztin und früher Tänzerin

Frau Rosalie Jeromes Familie durchlebte den Holocaust. Sie äußerte sich über die Tatsache, dass Shen Yun nicht in China auftreten kann: „Wir sprachen gerade über eine berühmte Person, an deren Namen ich mich nicht erinnere. Diese sagte: ‚Eine Nation zerstört man dadurch, dass man ihre Vergangenheit und ihre Kultur stiehlt…’ Offensichtlich geschieht dies im heutigen China – Dort kann man diese Schönheit [Shen Yun] nicht zeigen. Das Gleiche geschah damals bei den Nazis in Deutschland – sie verbrannten Bücher und zerstörten die Kunst.“

„Wir sind über die Verfolgung dort [in China] informiert“, fügte Frau Jerome zu und bezog sich dabei auf die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden, Tibetern und Christen. „Freunde von uns wissen über die Kirche dort in China Bescheid – [sie] ist im Untergrund, wächst ganz irre. Man kann den Geist Gottes nicht unterdrücken. Man kann Gott nicht stoppen!“

Shen Yun Performing Arts, das seinen Sitz in New York hat, wurde 2006 gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, die 5000 Jahre alte traditionelle chinesische Kultur wiederzubeleben. Diese wurde zum Großteil unter der kommunistischen Herrschaft im heutigen China zerstört. Shen Yun besteht aus vier gleichgroßen Ensembles, die jedes Jahr gleichzeitig weltweit auf Tournee gehen. Eines der vier Ensembles wird am 27. Dezember in der Stadt Quebec mit der kanadischen Etappe der Shen Yun Welttournee 2014 beginnen.

Weitere Informationen über Shen Yun mit allen Tourneedaten und Veranstaltungsorten 2013 sind zu finden unter: ShenYunPerformingArts.org

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/12/27/143819.html

Chinesische Version:
二零一四神韵全球巡演于休斯敦开幕

Veröffentlicht am:
01.01.2014

Praktizierender festgenommen, nachdem er fünf Jahre von zu Hause weg war (Innere Mongolei)

(Minghui.org) Ein Mann aus der Kleinstadt Debosi, Innere Mongolei, wurde durch das kommunistische Regime wegen des Praktizierens von Falun Gong verfolgt. Er sah sich gezwungen, im Jahr 2008 sein Zuhause zu verlassen, wurde jedoch vor kurzem aufgespürt und verhaftet, als die Polizei die Telefone seiner Verwandten anzapfte.

Falun Gong ist eine friedliche Meditationspraktik und diejenigen, die es praktizieren, halten sich an die Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Das kommunistische Regime begann im Jahr 1999 eine landesweite Kampagne, um Falun Gong zu beseitigen. Herr Zong Tingqi ist eines von hunderttausenden Opfern. Er befindet sich derzeit in Haft.

Rückschau: Zong Tingqi erleidet Zwangsarbeit und Schikane

Herr Zong wurde einmal zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt und im Jahr 2002 in das Zwangsarbeitslager in Tumuji geschickt. Nach seiner Entlassung 2004 schikanierten ihn die lokalen Beamten weiter. Sie nahmen ihn schließlich im Jahr 2007 wieder fest und brachten ihn zur Polizeistation. Er schaffte es, am nächsten Tag zu entkommen.

Er wurde jedoch von Beamten der Staatssicherheitsabteilung in Horqin, des Büro 610, der Kriminalpolizeistaffel der Kleinstadt Dashizhai und der Polizeistation Debosi im November 2008 wiederum festgenommen. Die Beamten der Polizeidienststelle in Horqin verhörten ihn nacheinander 24 Stunden lang. Er war in der Lage, seine Hände von den Handschellen zu befreien und entkam nach einem Monat Haft.

Fünf Jahre fern von Zuhause

Herr Zong war gezwungen, fünf Jahre fern von Zuhause zu leben. Er und seine Frau mussten Gelegenheitsjobs annehmen, um über die Runden zu kommen. Die Polizei wollte ihn aufspüren und zapfte regelmäßig die Handys seiner Verwandten an.

Wieder festgenommen

Beamte der Staatssicherheitsabteilung in Horqin machten sich am 15. November 2013 auf in die Stadt Hunchun in der Provinz Jilin und verhafteten Herrn Zong. Sie beschlagnahmten seinen Computer und rund 27.000 Yuan in bar. Er wurde in die Innere Mongolei zurückgebracht und in der Haftanstalt von Horqin in Gewahrsam genommen.

An der Verfolgung Beteiligte:

Staatssicherheitsabteilung in Keyouqianqi
Xie Baoying (谢宝音), Teamleiter: +86-13948250979, +86-04828391514
Stellvertretender Teamleiter: +86-13948932999
Staatssicherheitsabteilung bei der Polizeidienststelle in der Stadt Wulanhaote
Gong Shuming (宫树明), Teamleiter: +86-13704790010

  • Veröffentlicht am:
  • 01.01.2014

Falun Gong-Praktizierende wurde vom Arbeitslager in die Gehirnwäscheeinrichtung gebracht (Shanghai, Bezirk Yangpu)

Von einem Minghui-Korrespondenten in Shanghai, China

(Minghui.org) In China werden die Arbeitslager aufgelöst, aber die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden wird keineswegs gestoppt. Anstatt in Arbeitslagern, werden die Praktizierenden nun im Gefängnis und in Gehirnwäscheeinrichtungen verfolgt.

So geschah es der 59-jährigen Falun Gong-Praktizierenden, Li Huaiying. Sie wurde sie von Zuhause entführt und zu einem Jahr Arbeitslager verurteilt. Nach der Auflösung des Arbeitslagers wurde sie am 18. April 2013 durch das Büro 610 der Bezirkspolizeibehörde direkt in die Gehirnwäscheeinrichtung im Pingliang Park gebracht und dort weiter verfolgt.

2012: Wohnungsdurchsuchung und Verhör

Am 16. August 2012 um 10 Uhr morgens kam Zhao Kuanyuan aus Wuhuan vom Nachbarschaftskomitee zu Li Huaiying nach Hause und ging gleich wieder. Kurz danach drängte eine Gruppe Polizisten ohne Uniform ins Li Huaiyings Wohnung. Sie durchsuchten alles und stellten die ganze Wohnung auf den Kopf. Danach nahmen sie Li Huaiying mit zum Feihong Zhilu Polizeirevier. Dort wurde sie ausgefragt, woher sie die Informationsmaterialien erhalten habe und wohin sie sie weitergegeben habe. Frau Li wurde auch gezwungen zu unterschreiben, dass sie nie mehr den Aushang voller Verleumdungen über Falun Gong im Wohngebiet zerreißen würde.

Li Huaiying klärte mutig die Polizisten über die wahren Umstände bezüglich Falun Gong auf. Sie riet ihnen, Falun Gong-Praktizierende gutherzig zu behandeln, damit sie bei den bevorstehenden Katastrophen in Sicherheit wären. Aber die Polizisten von Büro 610 hörten gar nicht zu, sie verhörten Li Huaiying abwechselnd, ohne ihr Mittag- und Abendessen zu geben.

Im Gefängnis: Leibesvisitation und Hungerstreik

Am gleichen Abend wurde Frau Li im Untersuchungsgefängnis des Bezirks Yangpu eingesperrt. Dort führten drei oder vier Polizistinnen bei ihr eine Leibesvisitation durch. Sie zerrissen ihre Kleidung und zwangen sie, eine Gefängnisuniform anzuziehen. Als Frau Li das ablehnte, deckten die Polizistinnen ihren Körper mit einer Frotteedecke zu und warfen sie in die Gefängniszelle. Am zweiten Tag trat Li Huaiying in einen Hungerstreik, um sich gegen die Verfolgung zu wehren.

Zwangsernährung und Drogen im Gefängnishospital

Am vierten Tag brachten die Polizistinnen Frau Li ins Gefängnishospital, um sie mit Zwang zu ernähren. Unterwegs zogen die Polizistinnen mit Absicht ihre Handschellen hin und her, damit diese immer enger wurden. Frau Li taten die Hände so weh, als ob ihre Knochen gebrochen wären. Im Gefängnisspital wurde sie mit Methadon zwangsernährt. [Methadon ist ein vollsynthetisches Opioid mit starker schmerzstillender Wirkung und wird meistens beim Drogenentzugsprozess für Drogenabhängige benutzt. Bei Einnahme von großen Mengen wird man davon süchtig.] Dazu wurden Li Huaiying noch unbekannte Medikamente gespritzt. Kurz danach wurden ihre Lippen ganz trocken und rissig. In der Zwischenzeit schickte das Büro 610 noch weitere Personen, die Li Huaiying drohten, sie solle eine Garantieerklärung schreiben, dass sie auf das Praktizieren von Falun Gong verzichten würde. Sonst würde sie ins Arbeitslager gesteckt.

Am Rande des Todes zu einem Jahr Arbeitslager verurteilt

Nach ein paaren Tagen bemerkten die Ärzten, dass Li Huaiying sich am Rande des Todes befand und ihre Füße eiskalt waren. Sie befürchten, dass Li im Spital sterben würde. Deshalb riefen sie eilig den Leiter des Büro 610 von Bezirk Yangpu herbei. Der Leiter gab sein Versprechen vor allen Ärzten, Krankenschwestern und Gefängnis-Pflegepersonal, dass Li Huaiying freigelassen würde. Aber zum Schluss wurde sie doch zu einem Jahr Arbeitslager verurteilt.

2013: Zur Gehirnwäsche gebracht

Am 18. April 2013 wurde sie vom Arbeitslager direkt in die Gehirnwäscheeinrichtung im Pingliang Park des Bezirks Yangpu gebracht und weiter verfolgt. Sie hatte auch dort keine Freiheit und wurde 24-Stunden ganz streng überwacht. Ganztags wurde sie gezwungen, der Propaganda voller Verleumdung gegen Falun Gong zuzuschauen und zuzuhören. So wollte man sie zwingen, das Praktizieren aufzugeben. Zum Schluss haben es jedoch die Polizisten nicht geschafft. Frau Li Huaiying wurde nach Hause freigelassen.

Kein normales Leben mehr möglich

Bis heute kommen die Beamten vom lokalen Büro 610, die Polizisten, die Mitarbeiter vom Nachbarschaftskomitee Wuhuan noch oft zu Li Huaiying, um sie und ihre Familie zu belästigen. Die Familie wird ständig überwacht, abgehört und gejagt. Das normale Leben der Li Huaiying und ihrer ganzen Familie wurde zerstört.

  • Veröffentlicht am:
  • 01.01.2014