Paris, Frankreich: Touristen aus China nehmen die Gelegenheit wahr, bei ihren Einkäufen im Lafayette aus der kommunistischen Partei auszutreten (Fotos)

Von einer Falun Gong-Praktizierenden aus Europa

(Minghui.org) Touristen aus China sind dafür bekannt, dass sie während ihrer Reisen nach Europa gerne Luxusgüter einkaufen. Das berühmte Kaufhaus Lafayette in Paris gehört zu ihrem beliebten Anlaufpunkt. Falun Gong-Praktizierende nutzen seit der bestehenden Verfolgung von Falun Gong in China diese Gelegenheit, um die Touristen über die wahren Umstände der Verfolgung aufzuklären.

Während die Kunden aus China lange Schlangen bilden, um den Vorteil zu nutzen, die Mehrwertsteuer zurückerstattet zu bekommen, klären Falun Gong-Praktizierende sie über die tatsächlichen Hintergründe der Verfolgung und die Situation der Falun Gong-Praktizierenden in China auf, da in China darüber stillschweigen herrscht. Vielen Chinesen werden dadurch die Augen über die Machenschaften der Kommunistischen Partei Chinas geöffnet und sie bekunden im Zuge dessen ihren Austritt aus der Partei und den ihr zugehörigen Organisationen.


Eine Falun Gong-Praktizierende verteilt Informationsmaterialien über Falun Gong an Touristen aus China


Eine Falun Gong-Praktizierende zeigt ein Plakat mit Bildern und dem Aufruf zur Beendigung des Organraubs

Bereitschaft zum Austritt

Eine Falun Gong-Praktizierende berichtete: „Nachdem ich mit einem Touristen aus China über die tatsächliche Situation von Falun Gong gesprochen hatte, bekundete er anschließend seinen Austritt aus der Partei und den ihr zugehörigen Organisationen und überzeugte auch seine Mitreisenden davon, dies zu tun. Er schlug für jeden von ihnen einen Decknamen vor. Da sie sich alle untereinander gut kannten, sagte er mir auch gleich, zu welchem Parteiorgan die jeweilige Person gehört hatte, und ich notierte alles. Alle genannten Touristen waren froh über ihren Austritt aus der Partei und den ihr zugehörigen Organisationen. Einige sprachen ihren Decknamen noch einmal freudig vor sich hin. Es gab auch welche, die sagten, dass sie nach ihrer Rückkehr nach China auch Falun Gong praktizieren wollten.

Die Kunden brennen darauf, Informationsmaterialien zu erhalten

Da zu den Festtagen besonders viele Touristen das Kaufhaus aufsuchten, waren die mehr als 200 Broschüren mit Fakten über Falun Gong, die eine Falun Gong-Praktizierende bei sich hatte, nach kurzer Zeit verteilt. Als ein Reiseführer aus China mit seinen Einkäufen das Kaufhaus verließ und die Praktizierende mit den Broschüren in der Hand dort stehen sah, fragte er: „Ist es über Falun Gong?“ Die Praktizierende antwortete: „Ja. Um richtig informiert zu sein, sollte man das Infomaterial von Falun Gong lesen. Die Propaganda der Partei in Festlandchina besteht nur aus Lügen. Manchmal sind sogar die Wettervorhersagen gefälscht.“ Er sagte: „Ja, das stimmt. Könnten Sie mir noch mehr Broschüren geben? Ich möchte sie an jeden meiner Mitreisenden verteilen.“

Alle im Bus sitzende Touristen sagen: „Falun Dafa ist gut.“

Manchmal bietet die lange Wartezeit im Zuge der Rückerstattung der Mehrwertsteuer eine gute Möglichkeit, die Wartenden ausführlich und anschaulich über die Verfolgung von Falun Gong durch die kommunistische Partei zu informieren, besonders jene, die noch nie etwas über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong gehört haben. Die Wirkung ist sehr gut.

Einmal kam ein vollbesetzter Bus mit Touristen aus Festlandchina. Einige von ihnen sprachen einen nordostchinesischen Dialekt, während andere aus Shanghai kamen. Manche von ihnen wollten zuerst keine Informationen über die Verfolgung von Falun Gong annehmen und andere waren ziemlich unhöflich.

Die Praktizierende berichtete ihnen davon, dass Li Dongsheng, der Leiter des Büro 610, der zuständigen Behörde der Verfolgung von Falun Gong, bereits verhaftet wurde sowie auch der frühere Chef der Staatssicherheit und des Zentralkomitees für Politik und Recht, Zhou Yongkang. Wang Lijun und Bo Xilai, die Falun Gong-Praktizierende verfolgten, die an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ glauben, seien bereits verurteilt. Sie seien zudem für den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden verantwortlich. Ihnen werde vorgeworfen, mehr als ein Dutzend Milliarden Yuan unterschlagen zu haben. In der Provinz gebe es einen großen Stein, auf dessen Oberfläche sich sechs große chinesische Schriftzeichen befänden. Diese besagten: „Die Kommunistische Partei Chinas wird ausgelöscht”. Es sei ein himmlisches Zeichen und warne die Chinesen davor, dass der Himmel die KPCh vernichten werde.

Eine Praktizierende zeigte den Festlandchinesen die Fotos von gefolterten Falun Gong-Praktizierenden. Sie waren sehr schockiert und hörten den Erklärungen aufmerksam zu. Als sie in den Bus stiegen, stand die Praktizierende direkt vor der Bustür und gab jedem Chinesen Informationsmaterial und klärte sie über die wahren Umstände auf. Sie schlug vor, Frieden und Glück auch mit nach Zuhause zu nehmen, damit ihre Familien auch gesegnet sein könnten. Eine Tourist nahm alle ihre übrige Broschüren mit und sagte: „Ich werde sie im Bus an alle verteilen.“ Als die Praktizierende sich vom Bus entfernte, hörte sie, wie die Touristen ausriefen: „Falun Dafa ist gut!“

  • Veröffentlicht am:
  • 02.01.2014

Schmerzhafte Fesselungen und Schlafentzug im Frauengefängnis (Provinz Heilongjiang)

(Minghui.org) Wir berichten von drei weiblichen Falun Gong-Praktizierenden, die unrechtmäßig im Frauengefängnis der Provinz Heilongjiang inhaftiert sind. Die Wärterinnen üben starken psychologischen Druck auf sie aus und quälen sie körperlich, um ihren Willen zu brechen und sie dazu zu bringen, ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben. Diesen ganzen Widrigkeiten zum Trotz bleiben die drei Frauen standhaft und kooperieren nicht.

Als eine am häufigsten angewendete Foltermaßnahme werden die Praktizierenden gezwungen, tagelang auf einem winzigen Hocker zu sitzen. Dabei müssen sie sich verleumderische Propagandavideos über Falun Gong anschauen. Wenn sie sich weigern, sich zu „verändern“, wird ihnen der Schlaf entzogen.

Außerdem nötigen die Sicherheitskräfte sie, Gefängnisuniformen zu tragen. Denjenigen, die sich dagegen wehren, schreiben sie das Wort „Häftling“ auf die Kleidungsstücke, die sie tragen.


Folternachstellung: Auf einem winzigen Hocker sitzen

Frau Li Wenjun in Einzelhaft an den Fußboden gekettet

Die 64-jährige Lehrerin, Frau Li Wenjun, wurde illegal zu fünf Jahren Haftstrafe verurteilt. Am 7. November 2012 kam sie in das Frauengefängnis der Provinz Heilongjiang. Weil sie sich weigerte, die Gefängnisuniform zu tragen und sich die verleumderischen Propagandavideos anzuschauen, fesselten die Sicherheitskräfte sie sechs Tage lang an ein Metallbett. Da sie sich nicht bewegen konnte, wurde sie zwangsernährt und musste ihre Notdurft auf dem Bett verrichten.

Strafgefangene des Gefängnisses bekamen von den Wärterinnen den Auftrag, die Praktizierenden abwechselnd zu schlagen und zu beschimpfen. So prügelte und trat die Strafgefangene Ren Wenxin auf Frau Li ein und traf dabei ihr Gesicht und ihre Augen. Gleichzeitig schlug die Strafgefangene Chen Xuehui mit einem Besen auf ihre Augen und ihre Nase ein.

Um gegen diese Schläge zu protestieren, trat Frau Li in einen Hungerstreik, den sie mehr als einen Monat lang durchführte. Deshalb sperrte man sie 15 Tage lang in eine Einzelzelle, wo sie an den Fußboden gekettet wurde. In der unbeheizten Zelle herrschte eisige Kälte, sie hatte keine Decke oder warme Kleidung, um sich vor der Kälte zu schützen. Nach einiger Zeit war sie körperlich so sehr geschwächt, dass sie in das Gefängniskrankenhaus kam.

Die Hände von Frau Li Yaoguang färbten sich schwarz

Frau Li Yaoguang aus der Stadt Qiqihar kam im Jahr 2012 in das Gefängnis der Provinz Heilongjiang. Jeden Tag bekam sie Handschellen angelegt und die Wärterin Guo Jia misshandelte sie mit verschiedenen Folterinstrumenten. Die Handschellen waren so fest gezogen, dass sie den Blutkreislauf abschnürten, so dass sich ihre Hände schwarz färbten.

Die Gefangenen schlugen und beleidigten sie tagelang. Ihre klagenden Schreie hallten herzzerreißend durch die Gefängnishallen, so dass die Wärterinnen ihr den Mund zuklebten, um sie zum Schweigen zu bringen.

Auch sie sah keinen anderen Ausweg als in einen Hungerstreik zu treten, um gegen die Misshandlungen zu protestieren.

Frau Tan Guiying blieb standhaft trotz schmerzhafter Quälereien

Weil Frau Tan mit ihren Mitmenschen über die Verfolgung von Falun Gong sprach, wurde sie zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Am 27. Februar 2013 kam sie in das Frauengefängnis Heilongjiang.

Dort weigerte sie sich, die Gefängnisuniform zu tragen, woraufhin sie von einem männlichen Wärter verprügelt wurde. Er schlug so hart auf sie ein, dass ihre Augen begannen zu bluten.

Die Wärter beauftragten Strafgefangene, sie durch Folter „umzuerziehen”: sie ketteten ihre Hände mit Handschellen ans Kopfende eines Bettes, fesselten ihren Rumpf und die Beine an das Bett und legten dann ein Waschbrett unter ihre Waden. Sie stopften Unterwäsche in ihren Mund und klebten ihn anschließend mit Klebeband zu. In dieser Position musste sie lange Zeit verharren; zwei Tage und Nächte ließ man sie nicht schlafen. Die Gefangenen versuchten sie zu zwingen, Falun Gong zu verleumden, jedoch blieb sie standhaft. Durch die schmerzhafte Körperposition wurden ihre Arme gelähmt.

Dennoch zwang man sie, mehr als einen Monat lang täglich von 5:00 Uhr morgens bis Mitternacht bewegungslos auf einem winzigen Hocker zu sitzen.

Diese Misshandlungen führten zu schweren Verletzungen, so dass auch Frau Tan ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Unlängst erreichte uns die Meldung von zwei weiteren weiblichen Praktizierenden, die in diesem Gefängnis misshandelt wurden. Frau Li Shuqin wurde zehn Tage lang aufgehängt und Frau Guo Yaru musste einen halben Monat lang auf einem winzigen Hocker sitzend verharren.

  • Veröffentlicht am:
  • 02.01.2014

Anordnung „einheitlicher Verfolgungsstrategie“ gegen Falun Gong (Chongqing, Bezirk Wanzhou)

Von einem Minghui-Korrespondenten in Chongqing, China

(Minghui.org) In der letzten Zeit ordneten das Komitee für Politik und Recht und das Büro 610 im Bezirk Wanzhou, Stadt Chongqing, einheitliche Verfolgungsstrategien gegen Falun Gong an. Sie forderten alle Unternehmen, alle Behörden in allen Gemeinden sowie die Schulen und andere Organisationen auf, Falun Gong zu diffamieren.

Dazu wurden zahlreiche Polizeibeamte in Zivilkleidung entsendet, in Einkaufszentren, am Flughafen, an Haltstellen, in Parks, auf Spielplätzen sowie in Wohngebieten die Aktivitäten der Falun Gong-Praktizierenden zu überwachen.

Zur Überwachung wurden vor den Haustüren der Falun Gong-Praktizierenden Polizeiwagen abgestellt. Mitarbeiter des Komitees für Politik und Recht, des Büro 610 und der Polizeistation schikanierten einige Praktizierende  immer wieder durch Telefonanrufe.

Schüler und Studenten aus den Schulen und Hochschulen rund um den Platz Longdu wurden gezwungen, Informationsmaterialien, die Falun Gong verleumdeten, zu verteilen.

Der Bürgermeister des Dorfes Gaofeng zwang die Leiter der Produktionsbrigaden, Informationsmaterialien mit Diffamierungen gegen Falun Gong an ihre Mitglieder zu verteilen.

Zhou Shiyin und andere Mitarbeiter aus der Ordnungsbehörde des Dorfes Jiuchi brachen bei den Praktizierenden ein und durchsuchten ihre Wohnungen.

Aus Angst, bekannt zu werden, wagten sie nicht, ihren richtigen Namen zu verraten.

Liu Ping, der Leiter des Bezirksbüros 610, griff sogar persönlich in die Verfolgung ein. Egal wohin er ging, nahm er Mitarbeiter aus dem Nachbarschaftskomitee mit. Sie suchten Falun Gong-Praktizierende auf und führten mit jedem ein sogenanntes „persönliches Gespräch“. Diese Gespräche dienten in Wirklichkeit dazu, die Falun Gong-Praktizierenden umzuerziehen. Außerdem ließ Liu Ping jeden Falun Gong-Praktizierenden fotografieren.

Einmal leitete er eine Gruppe an, eine Falun Gong-Praktizierende zu besuchen. Diese Praktizierende war nicht da, nur ihr Mann war zu Hause. Liu tat sehr freundlich und fragte ihn, wie es seiner Familie gehe. Der Ehemann, ein Nichtpraktizierender, merkte sofort, dass sie gekommen waren, um seine Frau zu verfolgen. Er fragte nach dem Grund ihres Besuches. „Praktiziert Ihre Frau noch Falun Gong?“, wollte Liu wissen. Der Mann antwortete: „Es gibt so viele Leute auf der ganze Welt, die Falun Gong zu praktizieren. Ist es nicht normal, dass meine Frau auch praktiziert? Zhou Yongkang, der bei der Verfolgung von Falun Gong eine führende Rolle gespielt hat, ist schon festgenommen. Warum fragen Sie mich noch? Sie haben eine Gruppe Menschen zu uns gebracht und tun noch schlechte Dinge. Was gerade mit Zhou Yongkang passiert, werden Sie in der Zukunft erleben! Die Kommunistische Partei Chinas wird bald aufgelöst; sie sollten nicht mehr Beamter der KPCh sein. Sie sollten sich zum Besseren wenden. Ich kann zwei Lieder von Falun Gong für Sie singen, damit sie vernünftig werden!“ Liu Ping war nach dieser Rede so verdutzt, dass er auf der Stelle mit seinen Leuten das Haus verließ.

  • Veröffentlicht am:
  • 02.01.2014