Anordnung „einheitlicher Verfolgungsstrategie“ gegen Falun Gong (Chongqing, Bezirk Wanzhou)

Von einem Minghui-Korrespondenten in Chongqing, China

(Minghui.org) In der letzten Zeit ordneten das Komitee für Politik und Recht und das Büro 610 im Bezirk Wanzhou, Stadt Chongqing, einheitliche Verfolgungsstrategien gegen Falun Gong an. Sie forderten alle Unternehmen, alle Behörden in allen Gemeinden sowie die Schulen und andere Organisationen auf, Falun Gong zu diffamieren.

Dazu wurden zahlreiche Polizeibeamte in Zivilkleidung entsendet, in Einkaufszentren, am Flughafen, an Haltstellen, in Parks, auf Spielplätzen sowie in Wohngebieten die Aktivitäten der Falun Gong-Praktizierenden zu überwachen.

Zur Überwachung wurden vor den Haustüren der Falun Gong-Praktizierenden Polizeiwagen abgestellt. Mitarbeiter des Komitees für Politik und Recht, des Büro 610 und der Polizeistation schikanierten einige Praktizierende  immer wieder durch Telefonanrufe.

Schüler und Studenten aus den Schulen und Hochschulen rund um den Platz Longdu wurden gezwungen, Informationsmaterialien, die Falun Gong verleumdeten, zu verteilen.

Der Bürgermeister des Dorfes Gaofeng zwang die Leiter der Produktionsbrigaden, Informationsmaterialien mit Diffamierungen gegen Falun Gong an ihre Mitglieder zu verteilen.

Zhou Shiyin und andere Mitarbeiter aus der Ordnungsbehörde des Dorfes Jiuchi brachen bei den Praktizierenden ein und durchsuchten ihre Wohnungen.

Aus Angst, bekannt zu werden, wagten sie nicht, ihren richtigen Namen zu verraten.

Liu Ping, der Leiter des Bezirksbüros 610, griff sogar persönlich in die Verfolgung ein. Egal wohin er ging, nahm er Mitarbeiter aus dem Nachbarschaftskomitee mit. Sie suchten Falun Gong-Praktizierende auf und führten mit jedem ein sogenanntes „persönliches Gespräch“. Diese Gespräche dienten in Wirklichkeit dazu, die Falun Gong-Praktizierenden umzuerziehen. Außerdem ließ Liu Ping jeden Falun Gong-Praktizierenden fotografieren.

Einmal leitete er eine Gruppe an, eine Falun Gong-Praktizierende zu besuchen. Diese Praktizierende war nicht da, nur ihr Mann war zu Hause. Liu tat sehr freundlich und fragte ihn, wie es seiner Familie gehe. Der Ehemann, ein Nichtpraktizierender, merkte sofort, dass sie gekommen waren, um seine Frau zu verfolgen. Er fragte nach dem Grund ihres Besuches. „Praktiziert Ihre Frau noch Falun Gong?“, wollte Liu wissen. Der Mann antwortete: „Es gibt so viele Leute auf der ganze Welt, die Falun Gong zu praktizieren. Ist es nicht normal, dass meine Frau auch praktiziert? Zhou Yongkang, der bei der Verfolgung von Falun Gong eine führende Rolle gespielt hat, ist schon festgenommen. Warum fragen Sie mich noch? Sie haben eine Gruppe Menschen zu uns gebracht und tun noch schlechte Dinge. Was gerade mit Zhou Yongkang passiert, werden Sie in der Zukunft erleben! Die Kommunistische Partei Chinas wird bald aufgelöst; sie sollten nicht mehr Beamter der KPCh sein. Sie sollten sich zum Besseren wenden. Ich kann zwei Lieder von Falun Gong für Sie singen, damit sie vernünftig werden!“ Liu Ping war nach dieser Rede so verdutzt, dass er auf der Stelle mit seinen Leuten das Haus verließ.

  • Veröffentlicht am:
  • 02.01.2014
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