Hochschuldozentin mehr als 40 Tage inhaftiert – Familie verklagt Polizei

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Jilin, China

(Minghui.org) Als Frau Chen am 18. Oktober 2013 gegen 7:00 Uhr morgens ihre Wohnung verließ, um im gleichen Gebäude in einem Lebensmittelladen einzukaufen, tauchten plötzlich drei Beamte auf, um sie zu verhaften.

Die 40 jährige Frau Che hat einen Masterabschluss und ist Hochschuldozentin. Frau Che arbeitet hart und ist bei ihren Studenten gut angesehen. Da sie aber Falun Gong praktiziert und sich für die Rechte der Praktizierenden einsetzte, wurde sie seit dem 25. Lebensjahr regelmäßig verhaftet und schon mehrmals der Gehirnwäsche unterzogen. Diese neueste Verhaftung glich einem Überfall.

Einer der drei an diesem Überfall Beteiligten war der Polizist Bai vom Polizeirevier Beishan. Er hatte Frau Che an diesem Oktobermorgen vor ihrem Haus aufgelauert und hielt sich dort zunächst versteckt.

Wie sich später herausstellte, hatten auch andere Personen in diesem Gebäude Bai schon bemerkt und fanden, dass er suspekt aussah.

Beherzt sagte Frau Che zu den Beamten: „Mit welchem Recht verhaften Sie mich? Ich praktiziere nur Falun Gong. Die chinesische Verfassung sichert allen chinesischen Bürgern das Recht auf Freiheit des Glaubens zu. Es ist ungesetzlich, Praktizierende festzunehmen und einzusperren. Sie begehen ein Verbrechen.”

Wohnung geplündert

Während Frau Che von zwei Beamten zum Polizeirevier Beishan gebracht wurde, brachen andere Polizisten in ihre Wohnung ein und durchwühlten sie. Schließlich beschlagnahmten sie alle Falun Gong Bücher, drei Laptops, einen Drucker, einen DVD-Brenner, mehrere Mobiltelefone, einen Elektroroller, 10.000 Yuan, Telefonkarten und weiteres persönliches Eigentum.

Als Familienmitglieder später die Polizei aufforderten, eine Liste der beschlagnahmten Gegenstände vorzulegen, lehnten sie dies ab. Bisher hat die Familie nur den Elektroroller zurück erhalten.

Frau Che gefoltert und ihre Familie bedroht

Frau Che wurde von Wärtern, die keine medizinische Ausbildung haben, zwangsernährt. Wird bei solch einer Prozedur der Schlauch irrtümlich in die Lunge eingeführt, dann kann eine Person leicht daran ersticken und sterben.

Der stellvertretende Direktor des Untersuchungsgefängnisses bestätigte, dass Frau Che mit Gewalt ernährt wurde und behauptete, dass sie sich weigere zu essen. Als ihre Familie versuchte, Gao Xin, den Leiter der Abteilung für Staatssicherheit der Polizeibehörde des Bezirks Chuanying aufzusuchen, verweigerte dieser ein Treffen mit ihnen. Stattdessen sprach er mit ihnen nur am Telefon und bedrohte sie.

Familie reicht Klage ein

Frau Ches Familie reichte eine gerichtliche Klage gegen Gao Xin und die Abteilung für Staatssicherheit ein. Die Klage legt unter anderem dar, dass, wenn ein Familienmitglied auf irgendeine Gefahr stößt, man damit rechnen müsse, dass es die Polizei ist, die nach Rache sucht.

Obwohl Frau Che vermutlich formell verhaftet wurde, hatte ihre Familie darüber keine Benachrichtigung erhalten. Der Familie von Frau Che ist es seit mehr als 40 Tagen nicht möglich gewesen, sie zu sehen. Sie werden weiterhin versuchen, herauszufinden, was mit ihrer Angehörigen im Gefängnis passiert.

Die Menschen werden die Tatsache nicht ignorieren, dass eine freundliche Frau verfolgt wird.

Wir hoffen, dass Beamte der Stadt Jilin Einsicht zeigen und Frau Che umgehend entlassen!

An der Verhaftung beteiligt:

Polizisten BaiShan, Xi Ming und Pu Junvom Polizeirevier Beishan

  • Veröffentlicht am:
  • 04.01.2014

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