Texas: Shen Yun beendet zehn Aufführungen in Houston – das Publikum schätzt die Einblicke in die wahre chinesische Kultur (Fotos)

(Minghui.org) Das in New York ansässige Ensemble Shen Yun Performing Arts gab am 1. Januar 2014 die letzte seiner zehn Aufführungen in der Jones Hall for the Performing Arts in Houston, Texas, und erhielt überwältigende Kritiken sowie wiederkehrende Theaterbesucher.

Shen Yun wurde im Jahre 2006 gegründet mit der Mission, die 5.000-jährige göttlich inspirierte Kultur Chinas mithilfe des klassischen chinesischen Tanzes wiederaufleben zu lassen.

Von vielen als „Energiehauptstadt der Welt” bezeichnet, dominiert Houston die Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas in den USA und ist in der amerikanischen Energiebranche unerreicht. Viele Fachleute aus der Industrie hatten mit Ablauf des alten und Beginn des neuen Jahres 2014 die Chance, sich an Shen Yun zu erfreuen.

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Außenansicht der Jones Hall for the Performing Arts in Houston, Texas

Tiefe spirituelle Bedeutung

Shen Yuns unverfälschte Darstellung der göttlichen Kultur Chinas erstaunte Francisco Vacas, Manager für Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz bei Eni, einem Energie- und Ölunternehmen. Er sagte, dass der wichtigste Aspekt der ganzen Show der Ausdruck der chinesischen Tradition, Kultur und Musik gewesen sei.

Er fügte hinzu: „Ich bin fasziniert von der einzigartigen Art und Weise der Aufführung: der Tanz, die Art, in der die Kleidung und Kostüme entworfen sind und der Gesichtsausdruck der Künstler.“

Herr Vacas hat verschiedene Kulturen von Naturvölkern und ihre Regionen erforscht. Doch von allen antiken Kulturen, die Shen Yun präsentierte, hat der spirituelle Zusammenhang den größten Eindruck auf ihn gemacht.

„Mir ist klar, die Absicht ist, vorrangig das tiefe spirituelle Gefühl in den Liedern zum Ausdruck zu bringen”, so Vacas. „Da war ständig ein Gefühl von Spiritualität, eine Art magische Kraft, die all diese Traditionen, all diese Tänze und Geschichten in die Gegenwart gebracht hat.“

Herr Vacas sagte weiter, dass ihm die inneren Bedeutungen, die in den Darbietungen enthalten waren, aufgrund seines eigenen spirituellen Verständnisses leicht zugänglich waren. „Ich denke, dass manchen die Botschaft klar sein kann. Es ergreift die Menschen mit einem tiefen spirituellen Glauben, um sie die Botschaft ergründen zu lassen. Für mich war das gleich der Fall.”

Herr Vacas spürte auch die innere Bedeutung der höheren Spiritualität durch die Tänzer. „Es war auch die Art, in der sich die Tänzer selbst ausdrückten”, schloss Herr Vacas.

Shen Yun stellt eine Beziehung zur Vergangenheit her

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Allen Huckabay, Erdölgeologe und Präsident der Huckabay Exploration Company

„Der geistige Aspekt hat mich berührt und ließ mich an die Dinge denken, die in der Vergangenheit passiert sind und im Zusammenhang mit dem, was ich hier gesehen habe stehen“, so Allen Huckabay, Erdölgeologe und Präsident der Huckabay Exploration Company.

Herr Huckabay war in China und hat sich dort Aufführungen angesehen. Er hielt Shen Yun für viel besser und für „äußerst professionell“. „Ich habe ein paar Varianten dieser Art gesehen, aber nicht so viel, nicht so schön. Dies ist viel besser.”

„Die unterschiedlichen Perioden der verschiedenen Dynastien waren alle ein bisschen anders. Ich habe es sehr genossen, mir das anzusehen“, sagte Herr Huckabay. Auch habe er die universellen Werte erkannt, die in den Shen Yun-Aufführungen dargestellt werden, wie etwa Meinungs- und Glaubensfreiheit.

Die Wiederbelebung der Kultur berührte viele der Zuschauer in Houston. Zu den Besuchern zählte auch Herr Spyros Lazaratos, Geophysiker bei ExxonMobil, der die Mission von Shen Yun für sehr wertvoll hält.

„Sie war sicher sehr spirituell”, sagte Herr Lazaratos über die traditionelle chinesische Kultur. „Es war eine Verbindung zu den Vorstellungen in der Vergangenheit, spirituelle Werte … das war sehr interessant. Alles war fantastisch und äußerst anmutig. Jeder einzelne Tanz war sehr elegant und für mich ganz neu.”

Shen Yun bietet einen „Einblick in die echte chinesische Kultur”

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Elaine Kidd und Richard Hill

Die Zuschauerin Elaine Kidd, Inhaberin von EMK Floors, die LED-Leuchten aus China importiert, sagte, dass Shen Yun ihr einen „Einblick in die chinesische Kultur, die echte Kultur“ geboten habe.

Sie sei überrascht gewesen herauszufinden, dass China nicht so frei sei, wie sie früher geglaubt habe. „Ich wusste nicht, dass Menschen dort unterdrückt werden. Ich dachte, es sei ziemlich frei und dass die Menschen dort ihren Glauben ausüben und tun könnten, was sie wollten. Nun weiß ich, dass das nicht der Fall ist“, so Frau Kidd.

Damit nahm sie Bezug auf einige der Tänze in der Aufführung, die die brutale und sinnlose Verfolgung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) gegenüber der Meditationspraktik Falun Gong darstellten.

Frau Kidd fasste zusammen: „Insgesamt fand ich die Show sehr unterhaltend … viele herrliche Farben und spannende Tänze. Ich habe sie voll und ganz genossen.”

Shen Yun ist großartige Erzählkunst

Für Lee Shuchart, Senior-Vizepräsidentin von Western Litigation, war Shen Yun „großartige Erzählkunst” und eine „wunderschöne Aufführung”.

„Die Tatsache, dass diese Show nicht in China aufgeführt werden kann, aber hier schon, ist erstaunlich und eklatant – dass unser Land imstande ist, die chinesische Kultur zu erfassen, sodass Menschen aus China ihre Kultur mit anderen teilen können, obwohl sie wissen, dass das in ihrem eigenen Land nicht möglich ist“, sagte Frau Shuchart. „Das ist für uns alle fantastisch.”

Auch der Elektroingenieur Michael Biggs saß bei Shen Yun im Publikum. Er wurde von Carol Middleton begleitet, einer Besucherin aus England.

Herr Biggs lobte die Shen Yun-Künstler und sagte: „Sie waren sehr gut, sehr künstlerisch, sehr farbenprächtig und sehr dynamisch!“

Er sagte, dass die Geschichten, die in den Darbietungen erzählt wurden, „äußerst faszinierend“ gewesen seien.

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Michael Biggs, Elektroingenieur

Frau Middleton staunte über den Gleichgewichtssinn der Tänzer. „Ihre Balance, als sie auf den Zehenspitzen standen … ist schlichtweg verblüffend. Ich weiß nicht, wie sie das schaffen. Ich bin absolut erstaunt über ihre Bewegungen, wobei sie aber ihren Kopf unbewegt lassen.”

Shen Yun „führt einen zur Wahrheit … zum Sinn des Lebens“

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Herr Alan Vennix und Frau

Alan Vennix, ein pensionierter Ingenieur, beschrieb Shen Yun als „wunderschön, sehr professionell, äußerst exakt und präzise”. Er sagte: „Alles war einfach sehr schön.“

Seine Frau Rena stimmte zu und ergänzte: „Mir hat die Aufführung wirklich gefallen. Wie die Tänzer über die Bühne geglitten sind … als würden sie schweben.“

Frau Vennix sagte, dass die spirituelle Komponente in den Darbietungen „sehr inspirierend” gewesen sei. „Sie führt einen zur Wahrheit … zum Sinn des Lebens. Das war wirklich erhebend.”

John Kavanagh, der 46 Jahre lang in der U.S. Air Force gedient hat, sagte, dass er Shen Yun schätzen würde. Es täte ihm jedoch leid, dass das chinesische Regime die Aufführung in China nicht erlaube.

Der Grund hierfür ist, dass die Partei die traditionelle chinesische Kultur während der Kulturrevolution zerstört hat und alle Bemühungen von Shen Yun, diese Kultur wiederaufleben zu lassen, stark bekämpft.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/1/2/144167.html

Veröffentlicht am:
05.01.2014

Sohn befreit seine Mutter aus den Fängen der KPCh-Agenten – dafür droht ihm jetzt eine jahrelange Haftstrafe

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Hubei, Festlandchina

(Minghui.org)

Am Morgen der geplanten Haftentlassung seiner Mutter sieht Herr Pan, dass sie in einem Auto weggebracht werden soll. Vorausahnend, dass seine Mutter verschleppt werden soll, bringt er das Auto zum Stehen und befreit sie aus den Fängen der KPCh-Agenten. Damit ist er jetzt selber zum Ziel der Verfolgung geworden: Angeklagt wegen „Störung der öffentlichen Ordnung“ droht ihm jetzt eine jahrelange Haftstrafe.

Der 30-jährige Pan Deng (1) wurde am 10. Mai 2013 von Agenten des Büro 610 im Bezirk Qiaokou festgenommen – neun Tage vor seiner Hochzeit. Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Hanyang hatte Anklage gegen ihn erhoben. Nun wird sein Fall vor dem Bezirksgericht Hanyang verhandelt.

Was war geschehen?

Nachdem Herrn Pans Mutter Huang Haiying im April 2012 mehrere Tage verschwunden blieb, wandte sich ihr Sohn an die örtliche Polizei, die jedoch nicht auf die Vermisstenanzeige reagiert.

Erst später erfuhr Herr Pan, dass seine Mutter bereits im Haftzentrum Nr. 1 der Polizeiabteilung der Stadt Wuhan inhaftiert war. Entlassungstermin sollte der 8. Mai 2013 sein. Ihr Vergehen? Frau Huang war Falun Gong-Praktizierende und hatte im Stadtteil Informationsmaterial über Falun Gong und die Verfolgung verteilt. In der Vergangenheit war sie schon mehrmals von Agenten des kommunistischen Regimes unrechtmäßig festgenommen und gefoltert worden. Der Grund für die Inhaftierungen war ihr Glaube an die Prinzipien von Falun Gong „Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht“ sowie ihr Engagement, die Unrechtmäßigkeit der Verfolgung an die Öffentlichkeit zu bringen.

Herr Pan wusste, dass seine Mutter unschuldig war und man sie illegal inhaftiert hatte. Außerdem wusste er, dass sie während der Haftzeit misshandelt und gefoltert worden war. Als er sie am Morgen des 8. Mai am Haftzentrum abholen wollte, sah er vor dem Gebäude einen Van mit mehreren Personen und seiner Mutter darin. Aus Sorge, seine Mutter könne verschleppt werden, brachte er das Auto zum Stehen – das war Frau Huangs Rettung.

In dem Van befanden sich nämlich mehrere in Zivil gekleidete Agenten. Es handelte sich um: Xu Jinping, Cai Xiaobing und Jiang Ran von der Abteilung für Staatssicherheit der Polizei des Bezirks Qiaokou sowie Cao Jinbao und Li Shuangli aus der Gemeinde Changshou. Sie waren gerade dabei, Frau Huang heimlich in eine Gehirnwäsche-Einrichtung zu bringen.

Das beherzte Eingreifen des Sohnes blieb nicht ohne Folgen. Zwei Tage später wurde er verhaftet und auf der Polizeistation Yuehuqiao im Bezirk Hanyang 15 Tage lang festgehalten.

Danach brachte man ihn ins Taojialing Haftzentrum.

Die Staatsanwaltschaft klagte ihn wegen „Störung der öffentlichen Ordnung“ an.

Herr Pans Mutter dagegen sah sich nach ihrer Rettung gezwungen, ihre Wohnung zu verlassen und obdachlos zu leben, um einer weiteren Verfolgung zu entgehen.

Als Herrn Pans Verlobte die Behörden inständig darum bat, ihren Verlobten wieder freizulassen, wurde sie von Agenten wiederholt auf ihrem Arbeitsplatz belästigt, bedroht und unter Druck gesetzt.

An der Verhaftung und Verfolgung beteiligt:

Hanyan Bezirksgericht der Stadt Wuhan: +86-27-84847025
Hanyang Staatsanwaltschaft der Stadt Wuhan: +86-27-84871273, +86-27-84875013 Staatsanwaltschaft des Bezirks Qiaokou: +86-27-68839566
Jiang Qiaoyun, Leitender Staatsanwalt der Polizeiabteilung der Stadt Wuhan, Bezirk Qiaokou: +86-27-83781888, +86-27-85394926, +86-27-85394982
Fu Zhiping, Direktor, Polizeiabteilung in der Stadt Wuhan, Bezirk Qiaokou
Jin Zhiping, Kommandant, Abteilung für Staatssicherheit, Polizeiabteilung der Stadt Wuhan, Bezirk Qiaokou: +86-13971119578 (Mobil)
Xu Jinping, Mitarbeiter der Abteilung für Staatssicherheit

Weitere Namen und Telefonnummer entnehmen Sie bitte dem original chinesischen Artikel.

Damit in Verbindung stehender Artikel:

Festnahme, weil Sohn die Verschleppung seiner Mutter in Gehirnwäsche-Einrichtung verhindert
http://de.minghui.org/artikel/74317.html
Anmerkungen:
(1) aus der Stadt Wuhan, Provinz Hubei

  • Veröffentlicht am:
  • 06.01.2014

Persönlicher Bericht einer ungebrochenen Frau – sie fordert die Bestrafung ihrer Peiniger (Foto)

(Minghui.org)

Auch Folter und Misshandlung können Frau Fu Huis Geist nicht brechen. Sie fordert auch nach anderthalb Jahren Gewalt ihre  sofortige Freilassung und die Bestrafung der Polizisten, die sie illegal festgenommen und gefoltert haben.

Frau Fu Hui (1) wurde am 20. März 2012 gegen 16:00 Uhr nachmittags in der Polizeistation der Stadt Shenyang, Provinz Liaoning von Polizisten in Zivil festgenommen. Die Beamten legten keinerlei Haftbefehl vor. Der Grund für die Inhaftierung war, dass sich Frau Fu nicht zwingen ließ, ihren Glauben an Falun Gong und seine Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ aufzugeben. Anschließend brachte man sie zur Abteilung für Staatssicherheit des Polizeiamtes des Bezirks Dadong. Dort wurde sie misshandelt und gefoltert. Man legte ihr Handschellen an, schlug ihr ins Gesicht und folterte sie, indem man sie an den „Eisenstuhl“ fesselte. Wenn Frau Fu nicht auf die Fragen der Beamten antwortete, schlug man auf sie ein, schockte sie mit einem Elektrostab im Intimbereich und übergoss sie mit kaltem Wasser.

Frau Fu ist bis heute in Haft.

Es folgt ihr persönlicher Bericht:

Folter, um mich zu brechen

„Am 20. März um circa 16.00 Uhr wurde ich in der Shenyang-Station von einer Gruppe unbekannter Personen verhaftet. Sie legten mir keinerlei Dokumente vor. Dann brachten sie mich an einen unbekannten Ort, wo mich drei Polizisten in einem Raum ohne Fenster an einen „Eisenstuhl“ fesselten. Sie legten mir Handschellen an und fesselten meine Füße so fest, dass ich mich auf dem eiskalten Stuhl nicht mehr bewegen konnte. Dann schlugen sie mir mehrmals ins Gesicht. Weil ich ihnen auf ihre Fragen nicht antwortete, schlugen sie mich weiter und verabreichten meinen Beinen und Geschlechtsteilen Elektroschocks mit einem Elektrostab.

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Folternachstellung: Gefesselt an einen „Eisenstuhl“ und mit einem Elektrostab geschockt

Dann lockerten sie meinen Blusenkragen und übergossen mich unzählige Male mit kaltem Wasser. Anschließend bliesen sie mir Luft zu, um mich noch mehr leiden zu lassen. Dann bedeckten drei Polizisten meinen Kopf mit so etwas wie einem Helm und schlugen mit einem Stab auf den Helm ein. Einer von ihnen stach mir noch mit Zahnstochern in die Finger.

Bis zum nächsten Nachmittag blieb ich an dem „Eisenstuhl“ gefesselt. Man brachte mich zur Polizeistation der Xinggong-Straße, wo man eine ärztliche Untersuchung durchführte und mich anschließend zum Gefangenenlager Nr. 1 der Stadt Shenyang brachte. Ich hatte große Schmerzen und noch nichts gegessen.

Mir war eiskalt und ich hatte Schnittwunden im Gesicht. Drei bis vier Stunden musste ich diese beißende Kälte ertragen. Ich hatte immer noch nichts gegessen und war nicht mehr imstande zu sprechen. Ich glaube, dass ich die drei Polizisten, die mich gefoltert hatten, erkennen würde, wenn ich sie noch einmal sähe. Als ich sie fragte, wo sie arbeiten würden, logen sie mich an und sagten, sie seien lediglich Mitarbeiter der Polizei.

Nach der Folter schwerwiegende Gesundheitsprobleme

Nach den Folterungen litt ich an einem Herzfehler, hatte hohen Blutdruck und weitere Symptome. Beamte des Gefängnisses befahlen, mich für eine Untersuchung in ein Krankenhaus zu bringen.

Da mein Blutdruck zu hoch und meine Herzfrequenz unnormal war, drängte der Arzt, mich auf die Notaufnahme zu bringen. Dort wurde bestätigt, dass mein Blutdruck zu hoch sei. Der Arzt schlug eine Infusion vor. Doch die Polizisten erklärten dem Arzt, dass es mir gut gehe, und brachten mich in ein anderes Krankenhaus.

In dem zweiten Krankenhaus forderten die Polizisten den Arzt auf, ein Formular mit der Zusicherung auszufüllen, dass ich keine ernsthaften Gesundheitsprobleme hätte. Sie ließen den Arzt noch nicht einmal meinen Blutdruck messen. Auf dem Rückweg zum Gefangenenlager erbrach ich Blut. Doch als sich die Beamten des Gefängnisses bei den Polizisten nach meinem Zustand erkundigten, behaupteten diese, ich sei in Ordnung. Dann verschwanden sie sehr schnell.

Hiermit fordere ich, dass die drei Polizisten, die mich zwei Tage lang gefoltert haben, identifiziert werden und für das, was sie mir angetan haben, bezahlen müssen. Außerdem fordere ich eine vollständige ärztliche Untersuchung. Im Gefangenenlager wurde ich als ein hochriskanter Häftling betrachtet und musste eine rote Weste tragen, um dies erkennbar zu machen.

Weil ich unschuldig bin, fordere ich meine unverzügliche und uneingeschränkte Freilassung. Außerdem übertrage ich meiner Mutter die Aufgabe, mich zu verteidigen, um meine gesetzlichen Rechte zu schützen und meine rechtmäßige Beschwerde einzureichen.“

Damit in Verbindung stehender Artikel:
Shenyang: Polizisten stechen Praktizierender Bambus-Spieße unter die Fingernägel (Fotos)
http://de.minghui.org/artikel/74598.html

Anmerkung:
(1) aus der Stadt Harbin, Provinz Heilongjiang

  • Veröffentlicht am:
  • 06.01.2014

Aufstieg und Fall von Li Dongsheng, dem Chef des Büros 610: Eine Karriere triefend von Hasspropaganda und Gewalt

(Minghui.org) Joseph Goebbels, der Propagandaminister Hitlers während der Nazi Zeit in Deutschland sagte: „ Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden. Dann wird sie geglaubt und dann wirst sogar du selbst sie glauben.“ Dies mag einer der Gründe gewesen sein, warum Hitler die öffentliche Meinung vor dem Genozid irreleiten konnte.

Einige Jahrzehnte später wurden ähnliche Strategien von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) angewandt, um eine lebensfeindliche Umgebung für die Falun Gong Praktizierenden zu schaffen, während gleichzeitig Verhaftungen, Arrests und weitere Formen von Misshandlungen durchgeführt wurden.

Li Dongsheng ist der jetzige Chef des Büros 610. Zuvor war er Propagandaminister und später Minister für Öffentliche Sicherheit. Li Dongsheng spielte eine Schlüsselrolle in der Führung, sowohl bei der staatlich kontrollierten Medien-Propagandakampagne, sowie auch bei den weit verbreiteten Polizeieinsätzen gegen Falun Gong.

Seine Karriere startet durch: Irreführung der öffentlichen Meinung durch Medienpropaganda

Von 1993 bis im Juli 2000 war Li der ausführende Direktor des chinesischen Staatsfernsehen China Central Television CCTV. Als das Büro 610 im Juni 1999 errichtet wurde, wurde er zu einem der ausführenden Direktoren des Büros 610 ernannt und war verantwortlich für Propaganda.

Um die öffentliche Meinung zu beeinflussen, benutze er die beliebte Sendung „Fokus“, die in der besten Sendezeit ausgestrahlt wird und über aktuelle Themen berichtet. Laut dem Untersuchungsbericht 2013 der Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (World Organization to Investigate the Persecution of Falun Gong (WOIPFG) wurden während der sechseinhalb Jahre vom 21. Juli 1999 bis Ende 2005 in der Sendung „Fokus“ insgesamt 102 Anti-Falun Gong Episoden gezeigt. Weiter besagt der Bericht, dass davon 70 Episoden von Juli bis Dezember 1999 ausgestrahlt wurden.

Die Medien zu manipulieren und dadurch die Zielgruppe zum Feindbild zu stempeln, war schon oft in früheren politischen Kampagnen der Kommunistischen Partei China benutzt worden, so auch während der Kulturrevolution oder dabei zu helfen, die Demokratiebewegung 1989 zu zerschlagen.

Lis Bemühungen die Meinung des Volkes zu beeinflussen, waren sehr effektiv. Einige Monate später im Juli 2000 wurde er befördert: Er wurde ausführender Direktor der staatlichen Administration für Radio, Film und Fernsehen Chinas (State Administration of Radio Film and Television of China (SARFT)).

Anders als andere Zielgruppen der früheren politischen Kampagnen haben Falun Gong Praktizierende keine politischen Absichten, was es für die Kommunistische Partie Chinas schwer macht, sie innerhalb kurzer Zeit zu vernichten. Im Gegenteil, ihre aufrichtige Lebensweise und die Prinzipien denen Falun Gong Praktizierende folgen, namentlich Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht, haben in der Gesellschaft einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

Dies war ein starker Kontrast zu der diffamierenden Propaganda über sie. Viele Chinesen begannen sich zu fragen, ob diese Verfolgung gerechtfertigt sei und ob die Mittel bei der Durchführung- Verhaftung, Inhaftierung, Hausplünderungen – nicht übertrieben wären.

Um die Unterstützung für die Verfolgung abzusichern, sandte der staatliche Fernsehsender CCTV am Vorabend zum Chinesischen Neuen Jahr, am 23. Januar 2001, Aufnahmen einer inszenierten Selbstverbrennung auf dem Platz des himmlischen Friedens und erklärte Falun Gong als dafür verantwortlich. Sehr viele Chinesen wurden von den Lügen getäuscht und ihre Gedanken über Falun Gong Praktizierenden wurden sehr feindselig.

Falsches Feuer

Bei akuten Konflikten unter der Herrschaft der KPCh wurde die Selbstverbrennung zum letzten Ausweg. Die Selbstverbrennung wird von manchen Chinesen angewandt, wenn ihre Interessen zu lange ignoriert oder ihre Anliegen unangesprochen bleiben. Solche Ereignisse aber waren rar und es war strikt verboten, sie in staatlichen Medien zu zeigen.

Ein Reporter der Washington Post ging in die Heimatstadt von Liu Chunling, einer der Selbstverbrennungsopfer, um ihren Hintergrund zu untersuchen. Ein nachfolgender Artikel in der Washington Post sagte: „Niemand sah sie je praktizieren“. Nachdem Erscheinen dieses Artikels wurde der Journalist auf dem Weg zurück in die Heimatstadt, um weiter zu recherchieren, verhaftet.

Weitere Analysen des Beitrags zeigten weitere Lücken in der Authentizität des Ereignisses. Falsches Feuer, ein Film der Auszeichnungen gewann, analysierte den Beitrag im Detail und zeigte auf, dass der Film von CCTV fabriziert worden war, um Falun Gong zu verleumden. Doch wie auch immer, diese Information ist noch immer für viele Chinesen nicht zugänglich.

Weil diese inszenierte Selbstverbrennung am Vorabend des Chinesischen Neujahrs stattfand und mit einigen sehr lebendigen Charakteren ausgestattet worden war, wie mit dem 12 Jährigen Kind und seiner Mutter, wurde das TV Programm von einer sehr großen Zuschauermenge gesehen. Die gleiche Nachricht wurde dann in Zeitungen und anderen TV-Programmen wiederholt und fand sogar Einzug in die Schulbücher. Die Sympathie, die die Menschen gegenüber Falun Gong gehabt hatten, schlug in Hass und Wut um.

Lis Errungenschaften bei der Orchestrierung der Propaganda brachte ihm eine weitere Beförderung diesmal durch Zhou Yongkang ein. Er wurde im Oktober 2009 zum Vize-Minister des Ministeriums für Staatssicherheit und Chef des Büros 610. Es war ein Wechsel von einer KPCh Agentur die Propaganda ausschüttete, um Hass zu schüren, zu einer Agentur die Gewalt propagierte.

Karrierewechsel: Gewalt anwenden, um Gehirnwäsche zu fördern

Das Büro 610 befahl neben den körperlichen Gewaltanwendungen die Praktizierenden nun auch der Gehirnwäsche zu unterziehen. Also wurden eine große Anzahl von Gehirnwäsche-Einrichtungen errichtet, um die Praktizierenden festhalten zu können. Um diese Institutionen füllen zu können, wurden Praktizierende zu Hause oder bei der Arbeit verhaftet. Andere wurden, nachdem ihre Haftzeit beendet war, von den Gefängnissen oder Zwangsarbeitslagern in die Gehirnwäsche-Einrichtungen gebracht.

Die „Fokus“ Programme von CCTV , die unter der Leitung von Li Dongsheng fabriziert worden waren, gehörten auch zu den Materialien, die für die Gehirnwäsche benutzt wurden.

Am 22. Dezember 2013 wurde auf Minghui über drei Personen berichtet, die in der Gehirnwäsche-Einrichtung in Wuhan, der Provinz Hebei, inhaftiert sind. Sie sind charakteristisch dafür, wie Gewalt bei der Gehirnwäsche angewandt wird.

Frau Wang Yan, eine ca. 20 jährige Praktizierende ist seit Anfangs November 2013 im Zentrum für Gehirnwäsche inhaftiert. Der Direktor des Zentrums wusste, dass sie nicht aus dieser Gegend kam und befahl den Wärtern sie heftig zu schlagen.

Frau Cu Hai, eine 64 Jahre alte Beamtin der Firma Chemikalien Import und Export von Wuhan ist seit Oktober 2012 inhaftiert, zwei Monate davon in der Einrichtung von Wuhan, wo sie zwangsernährt wurde, ihr Nerven zerstörende Medikamente injiziert wurden, ihr der Schlaf entzogen wurde, sie fast erdrosselt wurde, sie im Winter mit eiskaltem Wasser übergossen wurde und so weiter…

Frau Peng Xinhua, eine 74 Jahre alte pensionierte Lehrerin wurde in die Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht, nachdem ihre 5-jährige Haftstrafe im Gefängnis beendet war.

Dies sind nur drei Beispiele von Personen, die im Wuhan Gehirnwäsche-Einrichtung mit extremer Gewalt behandelt wurden. Auf der Minghui-Webseite sind noch viel mehr Fälle dokumentiert.

Tatsächlich ist die Gehirnwäsche-Einrichung in Wuhan nur eine von unzähligen Einrichtungen in denen die Praktizierenden unter der Aufsicht des Büros 610 misshandelt werden.

Karrierenfall: Die letzten Tage von Li Dongsheng

Am 20. Dezember 2013 berichteten chinesische Medienagenturen, dass gegen Li wegen Fehlverhaltens ermittelt wird, ein Zeichen des Beginn des Endes seiner politischen Karriere.

Einen Monat zuvor hatte Li Dongsheng den 120 km von Peking entfernten Bezirk Huailai besucht. Er ging mit dem Parteisekretär des Bezirks in eine Stadt, um dort die Propaganda und die Onlineüberwachung bei der Verfolgung von Falun Gong zu verstärken.

Der Besuch was sehr wahrscheinlich ein Versuch seine Angst zu verdecken. Staatlich kontrollierte Medien hatten schon seit August nicht mehr über Li berichtet. Als es Gerüchte gab, dass Zhou Yongkang, Lis größter politischer Patron, unter Hausarrest stehe, wollte Li sich bei öffentlichen Anlässen zeigen und seine Zukunft wieder mit der Verfolgung von Falun Gong sichern, in der Hoffnung von Jiang Zemin gerettet zu werden. Doch seinen Besuch wurde nur in lokalen Medien erwähnt.

Während Lis Position als Chef des Büros 610, halb geheim gehalten worden war und auch bei seiner offiziellen öffentlichen Einführung nicht erwähnt worden war, ist nun bei der Ankündigung der Untersuchung der erste offizielle Titel der genannt wird, „Chef des Büros 610“.

Der Niedergang von Li Dongsheng als Chef des Büros 610 wirft nun das Rampenlicht endlich auch auf die Organisation selbst. Seine Absetzung mag wie ein Resultat von einem „innerem Machtkampf“ innerhalb der KPCh aussehen, aber es ist auch eine Form von Vergeltung. Man kann nicht sagen, dass alle korrupten Beamten Falun Gong Praktizierende verfolgen, aber das Umgekehrte ist immer wahr: Alle, die Falun Gong Praktizierende verfolgen, sind mit Sicherheit korrupt.

Mit dem Untergang von Li Dongsheng ist das Ende des Büros 610 nicht mehr weit entfernt.

  • Veröffentlicht am:
  • 06.01.2014