Indonesische Praktizierende stellen Falun Gong in einem großen Einkaufszentrum vor (Fotos)

Von einem Praktizierenden in Indonesien

(Minghui.org) Nach einem erfolgreichen Auftritt der Tianguo Marching Band im Dezember 2013 in einem Einkaufszentrum nördlich von Jakarta, Indonesien lud der Manager des Einkaufszentrum die Falun Gong-Praktizierenden ein weiteres Mal ein. Dieses Mal sollten die Praktizierenden am 05. Januar 2014 die Falun Gong Übungen vorführen.

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Praktizierende präsentierten die fünf Falun Gong Übungen in einem Einkaufszentrum von Jakarta

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Die Zuschauer lernen die Übungen

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Die Zuschauer lernen die Übungen

Für die Vorführung der Falun Gong Übungen waren zwei Stunden vorgesehen. Dabei stellten die Praktizierenden den Kunden neben den Übungen auch die Kultivierungspraktik Falun Gong vor und verteilten informative Flyer. Sie erklärten ihnen, um was es sich bei Falun Gong handelt und dass dieser Übungsweg mittlerweile in über 120 Ländern und Regionen auf der ganzen Welt verbreitet ist. Danach berichteten zwei Praktizierende von den Vorteilen der Praktik auf Körper und Geist sowie die Erhöhung der Moral.

Ein Kunde im mittleren Altern schaute der Vorführung lange zu. Als ein Praktizierender auf ihn zuging und ihn noch ausführlicher über Falun Gong informieren wollte, erfuhr er, dass der Mann schon vor einigen Jahren das Hauptwerk von Falun Gong, das Buch „Zhuan Falun“, gekauft hatte, aber noch nie dazu gekommen war, es zu lesen. Nach der Unterhaltung mit dem Praktizierenden erkannte der Mann die Kostbarkeit des Buches. Er sagte, dass er es zu Hause unbedingt lesen würde.

Einige Kunden hatten noch Missverständnisse über Falun Gong. So fragte ein Kunde: „Ist es richtig, dass Falun Gong in China verboten ist?“ Der Praktizierende antwortete: „Die chinesische Verfassung hat Falun Gong nie verboten. Das Jiang Zemin Regime startete die Verfolgung von Falun Gong, weil sie Angst hatte, dass Falun Gong sich in China schnell verbreiten würde.“ Der Freund des Kunden meinte dazu: „Und jetzt ist Falun Gong überall auf der Welt.“ Am Ende der Veranstaltung kauften sich ein paar Zuschauer das „Zhuan Falun“ und erkundigten sich nach dem Übungsplatz.

  • Veröffentlicht am:
  • 12.01.2014

Eine mutige Fahrt und ihre Folgen

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der autonomen Region Innere Mongolei, China

(Minghui.org) Neun Falun Gong-Praktizierende aus Hohhot-City der Inneren Mongolei hatten sich am 27.12.2012 ein Auto gemietet. Sie wollten den Dörfern zwischen Hohhot-City und dem Bezirk Wuchan einen Besuch abstatten, um dort Flyer zu verteilen und die Menschen über die Verfolgung von Falun Gong zu informieren.

Bei den neun Personen handelte sich um: Herrn Ran Weiming, Frau Yang Junlian, Frau Yang Bo, Frau Ning Shihua, Herrn Li Zhiqiang, Herrn Wang Runxi, Frau Wang Lanfang, Mi Yanlong und Herrn Shang Guixi.

Mittels Luftgewehr gestoppt

Kurz bevor sie das Dorf Erdaowa verließen, wurden zwei Polizisten der Abteilung für Staatsicherheit der Polizeibehörde des muslimischen Bezirks in Hohhot-City auf sie aufmerksam. Die Polizisten jagten die Praktizierenden vor sich her und schossen dann mit einem Luftgewehr auf ihre Reifen. Die Praktizierenden mussten schließlich anhalten. Sieben von ihnen gelang die Flucht.

Herr Ran Weiming und Frau Ning Shihua hatten nicht soviel Glück. Sie wurden verhaftet. Anschließend schlugen die Polizisten auf sie ein und die Polizistin Wu Fengming sprühte ihnen Pfefferspray in die Augen.

Ein mutiger Einsatz mit Folgen

Herr Ran Weiming wurde am 29. April 2012 in die Zelle Nr. 2 der 4. Abteilung der ersten Haftanstalt in Hohhot-City gebracht. Er wurde im Jahr 2013 vom Amtsgericht Hohhot-City zu einer 3 ½ jährigen Haftstrafe verurteilt und am 11. April 2013 in die erste Männerhaftanstalt Hohhot-City gebracht.

Frau Ning Shihua wurde zunächst drei Tage lang eingesperrt und dann zur Abteilung für Staatssicherheit der Bezirkspolizeibehörde gebracht. Später überführte man sie in die erste Haftanstalt in Hohhot-City. Dort stellte man bei einer körperlichen Untersuchung fest, dass sie an Krebs erkrankt war und ließ sie daraufhin wieder frei. Gegen 3:00 Uhr Morgens war sie wieder zu Hause. Nichts desto trotz beschlagnahmten Polizisten 1.100 Yuan von ihr, durchsuchten ihre Wohnung und konfiszierten dabei einige Antiquitäten und Falun Gong-Bücher.

Frau Yang Junlian stellte sich am 2. Mai 2012 freiwillig der Abteilung für Staatsicherheit. Sie wurde festgenommen und später wieder auf Kaution freigelassen. Doch für ihre Freiheit musste sie teuer bezahlen: Die Polizisten beschlagnahmten ihre 5.000 Yuan, die sie als Kaution für den Leihwagen gezahlt hatte und forderten weitere 2.000 Yuan für ihre Freilassung.

Frau Yang Bo war zwar zunächst die Flucht gelungen, die Polizisten Cui Wenzhong und Bai Lili von der Staatssicherheit der Bezirkspolizeibehörde verhafteten sie jedoch in der Nacht des 21. August 2012. Ihre Wohnung wurde durchsucht und man brachte sie am nächsten Tag in die erste Haftanstalt Hohhot-City. Am 31. August 2012 wurde ihre Verhaftung durch die Staatsanwaltschaft bestätigt.

Am 15. November 2012 wurde Frau Yang Bo dann vom Staatsanwalt Yang Yan verhört. Am 15. May 2013 wurde sie vom Bezirksgericht angeklagt und am 28. Juni 2013 vor Gericht gestellt. Das Urteil erging am 9. August 2013. Sie wurde zunächst zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt, welche dann in einen vierjährigen Hausarrest umgewandelt wurde.

Frau Ning Shihua, Frau Yang Junlian und Frau Yang Bo stammen aus drei verschiedenen Generationen derselben Familie. Als ihre Wohnung von Polizisten aus Hohhot-City durchsucht wurde, zerstörten diese aus Bosheit alle elektronischen Geräte.

Frau Ning und Frau Yang werden zurzeit noch von der Polizei gesucht. Die beiden können daher nicht nach Hause zurückkehren und wurden so in die Obdachlosigkeit gezwungen.

Für die Verfolgung verantwortlich:

Han Deli (韩德利), Chef der 4. Herren-Gruppe des ersten Untersuchungsgefängnisses Hohhot-City

Cui Ying (崔 英), Chref der Frauengruppe des ersten Untersuchungsgefängnisses Hohhot-City

Chen Chunmei (陈春梅), der Vorsitzende des muslimischen Bezirksgericht Hohhot-City

  • Veröffentlicht am:
  • 13.01.2014

Frauengefängnis Jilin: Hinter der renovierten Fassade verbirgt sich ein Ort des Grauens

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Jilin

(Minghui.org) Das Frauengefängnis Jilin befindet sich in Lanjia-Stadt, Changchun, zwischen Changchun und Helong-Stadt. Es ist das einzige Gefängnis der Provinz Jilin. Das Gefängnis ist renoviert und von außen betrachtet, schön anzusehen. Die Gefängnisleitung brüstet sich damit, dass die Zellen besser eingerichtet seien als manche Schlafsäle in der Universität. Doch hinter dieser frisch renovierten Fassade verbirgt sich ein Ort des Grauens. Ein Ort, wo Folter und Missbrauch an der Tagesordnung stehen.

Die 8. Abteilung des Gefängnisses dient speziell der Unterbringung von Falun Gong-Praktizierenden. Zurzeit werden dort über 100 Praktizierende festgehalten und zum Teil schwer misshandelt. Zu den Opfern zählen unter anderen: Frau Guibo Gao, Frau Bai Yun, Frau Liu Yanjun und ihre Schwester Frau Liu Yanchun. Um sie dazu zu bringen mit Falun Gong aufhören, werden die Praktizierenden dort von den Wärtern auf verschiedenste Weise gefoltert und misshandelt.

Die Praktizierenden, die sich weigern, Falun Gong aufzugeben werden dann in einer speziellen Gruppe für „schwer Erziehbare“ untergebracht. Dort wird es ihnen nicht erlaubt ihre Familienangehörigen zu sehen. Von 5:00 bis 23:00 Uhr werden sie dazu gezwungen, sich auf einen kleinen, sehr unbequemen Stuhl zu setzen und Propagandavideos zu schauen, die Falun Gong diffamieren. Dann werden sie gegen ihren Willen dazu gezwungen, Reueberichte zu schreiben. Um ihren Willen weiter zu brechen, werden die Praktizierenden auch dazu genötigt, auf Falun Gong-Bücher zu spucken.

Kriminelle Häftlinge agieren als „mobile Pranger“

Für jeden Praktizierenden wird ein erfahrener krimineller Häftling abgestellt, der damit beauftragt wird, den Praktizierenden streng zu überwachen. Diese kriminellen Häftlinge sitzen oft schon seit über 10 Jahren im Gefängnis und werden als „mobile Pranger“ bezeichnet. Der „mobile Pranger“ ist Folterinstrument, das dem Opfer auf die Schultern gelegt wird und seinen Hals und seine Arme umschließt. Es wurde früher in China verwendet um Kleinkriminelle zu bestrafen. Diese Bezeichnung wird für die kriminellen Häftlinge deshalb verwendet, weil diese „mobilen Pranger die Praktizierenden rund um die Uhr bewachen und sie sofort bestrafen, sobald sie etwas tun, was sie nicht tun dürfen oder wofür sie die Erlaubnis ihrer Bewacher hätten einholen müssen.

Fallbeispiel: Liu Yanjun

Da Liu Yanjun es ablehnte, Falun Gong aufzugeben, wurde ein Häftling namens Cui beauftragt, Liu zu überwachen. Liu wurde dazu gezwungen, jeden Tag an Gehirnwäschesitzungen teilzunehmen und es wurde ihr verboten, mehr als drei Stunden zu schlafen. Ihre Gesundheit verschlechterte sich aufgrund dieser Misshandlungen rapide, sie bekam Bluthochdruck und erlitt schließlich einen Gehirnschlag. Auch ihre Beine schwollen so stark an, dass sie nicht mehr in der Lage war, zu gehen.

Als Lius Familie von Lius schlechtem Zustand erfuhr, wandte sie sich an das Gefängnispersonal und forderte dieses auf, Liu für eine medizinische Behandlung zu entlassen. Das Gesuch wurde jedoch abgelehnt. Da die Gefängnisleitung nicht die Absicht hatte, Liu freizulassen, behauptete sie, dass es Liu gut ginge und sie dafür gesorgt hätten, dass Lius Blutdruck täglich von medizinisch geschultem Personal überwacht werde.

Gleichzeitig wurde Liu dazu gezwungen, sich positiv über die erhaltene Behandlung zu äußern. Sie wurde auch gezwungen, ihren Angehörigen klarzumachen, dass sie nicht vorbeikommen sollten, um sie zu besuchen. Liu musste jeden Tag 10 verschiedene Pillen nehmen. Jedes Mal wenn sie das tat, riss ein Häftling ihr anschließend mit Gewalt den Mund auf und schaute nach, ob sie die Pillen auch wirklich genommen hatte.

Fallbeispiel: Gao Guibo

Frau Gao Guibo durfte ihre Angehörigen nur ein einziges Mal sehen. Einmal nahmen ihre Angehörigen einen weiten Weg auf sich, um Gao zu besuchen. Doch als sie im Gefängnis angekommen waren, wurde ihnen der Besuch verwehrt. Den Angehörigen wurde gesagt, Gao würde streng überwacht werden. Die Angehörigen wollten sich dies jedoch nicht gefallen lassen und wandten sich daher an den diensthabenden Polizisten und erklärten diesem, dass ihnen nach den Gefängnis-Regeln das Recht zustehe, Gao einmal im Monat zu besuchen. Des Weiteren ließen sie erkennen, dass sie sich um Gaos gesundheitlichen Zustand große Sorgen machten.

Der diensthabende Polizist erlaubte ihnen jedoch nicht, Gao zu sehen und erklärte ihnen, sie dürften sie anrufen. Als die Angehörigen das taten, teilte ihnen Gao mit, dass ihr Geld von den Wärtern beschlagnahmt worden sei und dass diese dieses Geld dafür verwendet hätten, Blöcke und Bleistifte zu kaufen, die sie dazu nutzen solle, um ihre Erkenntnisse aus den Gehirnwäschesitzungen aufzuschreiben.

Aufgrund der psychischen und körperlichen Folter, die Gao während der Gehirnwäschesitzungen erlitten hatte, wurde Gao bald sehr schwach. Man hatte sie auch dazu gezwungen, ihren Angehörigen klarzumachen, dass sie sie nicht weiter besuchen sollten.

An der Verfolgung beteiligte Personen:

Frauengefängnis der Provinz Jilin
Wu Zeyun, Wärter: +86-431-85375001
Wang Lijun, politischer Kommissar +86-431-85375002
Wei Lihui, Chef der Umerziehungsabteilung: +86-431-85375005

  • Veröffentlicht am:
  • 13.01.2014