Kalifornien: Shen Yun gastiert vor vollem Haus in Sacramento und vereint die Zuschauer durch universelle Werte

Von Li Ruoyun, Minghui-Korrespondent

(Minghui.org) Nach neun erfolgreichen Vorstellungen in San Francisco setzte Shen Yun Performing Arts seine Tour durch Kalifornien mit einem Zwischenstopp in der Hauptstadt Sacramento fort.


Shen Yun trat am Abend des 14. Januar 2014 im ausverkauften Theater des Sacramento Community Center auf

Am 14. und 15. Januar wurden drei Aufführungen vor vollem Haus gezeigt. Sogar die Matinee am 15. Januar, die kurzfristig noch hinzugefügt wurde, um der überwältigenden Nachfrage nach Tickets gerecht zu werden, war rasch voll.

Viele, die die Show sahen, berichteten danach, dass Shen Yun für sie nicht nur visuelle Pracht bot, sondern auch die universellen Werte der Menschheit darstellte – womit ein gemeinsamer Nenner zur Verbindung aller Menschen aus unterschiedlichen Nationen, kulturellen Hintergründen und Völkern geschaffen wurde.

Allgemein gültige Werte schaffen verbindende Gemeinsamkeiten


Bruce Hahn, stellvertretender Bezirksstaatsanwalt beim Strafgerichtshof des Kreises Washoe, schaute sich mit Karen Martin Shen Yun am 15. Januar 2014 in Sacramento an

Bruce Hahn, der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt beim Strafgerichtshof des Kreises Washoe, schaute sich die Aufführung in Sacramento an und war beeindruckt von dem hohen Können der Tänzerinnen und Tänzer von Shen Yun. „Es war ausgezeichnet“, wertete Herr Hahn. „Es war so mühelos und wenn die Tänzer aus ihren Saltos und Flugrollen herunterkamen, konnte man das nicht einmal hören. Und wir saßen sehr nahe.“ Er ergänzte, dass die Darbietung spektakulär und anmutig gewesen sei.

Für Herrn Hahn waren die Werte Aufrichtigkeit, Barmherzigkeit und Toleranz, die Shen Yun präsentierte, sehr bedeutsam. Sie vermittelten „dem Publikum eine universelle Botschaft… etwas, womit sich jeder in Verbindung bringen kann.” Für ihn war es eine Botschaft der Friedlichkeit und zwar eine Botschaft, mit der sich Erwachsene und Kinder identifizieren können.

Spiritualität bei jedem Tanzschritt

Die Künstlerin und frühere professionelle Tänzerin Lydia Robirosa war sehr aufgeregt, als sie Shen Yun besuchte.


Frau Lydia Robirosa, früher eine professionelle Tänzerin

Frau Robirosa hatte das Gefühl, dass alle anderen Menschen im Theater verschwunden waren, als sie sich die Vorführung anschaute. Ihr schien, als habe Shen Yun sie in eine andere Dimension befördert, berichtete sie.

Als Tänzerin war Frau Robirosa von den erstaunlichen Fähigkeiten der Tänzerinnen und Tänzer beeindruckt und von der Botschaft, die sie dem Publikum vermittelten.

„Jeder Tanzschritt drückt eine spirituelle Botschaft aus, und diese empfing ich“, so Frau Robirosa.

„Ich war so sehr angetan“, schwärmte die Tänzerin. „Sehr inspirierend und sehr bildend“.

Alle Darsteller waren „absolut fantastisch, völlig unglaublich“, schwärmte Frau Robirosa. Sie fügte hinzu, dass sie technisch auf dem Niveau „10 plus!“ waren.

Frau Robirosa berichtete, dass sie sich durch die Aufführung „mit den Chinesen verbunden“ gefühlt habe. Sie hoffe, dass Shen Yun eines Tages auch in China auftreten könne.

Shen Yun zeigt die Gemeinsamkeit der Menschen


Unternehmer Kent Fletcher

Der Unternehmer Kent Fletcher war nach der Aufführung voll des Lobes: „Ich kann gar nicht glauben, wie geschmeidig die Tänzerinnen und Tänzer über die Bühne gehen. … Ich bin sehr beeindruckt, es ist fantastisch. Es ist berauschend.“

„Ich mag die Handlung ganz am Anfang, wo es um das Erscheinen Gottes geht.“ Seiner Meinung nach gibt es etwas, das alle Religionen auf der Welt gemeinsam haben und dass es unter den Völkern und ihren Tänzen etwas Gleichartiges gibt.

Mit Tanz und Musik auf ausgezeichnete Weise Geschichten erzählt


Jeff Dorso, Mitglied des Verwaltungsrats des Sacramento Ballet, war beeindruckt von der Art, wie Shen Yun die traditionelle chinesische Kultur präsentierte

Jeff Dorso, Mitglied des Verwaltungsrats des Sacramento Ballet und außerdem geschäftsführender Teilhaber der Pioneer Law Group, kam am 15. Januar zusammen mit seiner Familie zur Aufführung. Er äußerte, dass der Besuch von Shen Yun eine magische Reise durch die Geschichte sei. „Die wunderbaren Farben, die traditionellen chinesischen Tänze, die sagenumwobenen Geschichten und die unglaublichen Kostüme und Requisiten“ beeindruckten ihn sehr. Herr Dorso beurteilte die Aufführung als großartig: „Die Künstler leisteten Fantastisches.“

In Bezug auf die Art, wie Shen Yun Geschichten erzählt, stellte er fest: „Ich finde das sehr interessant, sehr bezaubernd. Das Ausdrucksvermögen und die eingesetzten Bewegungen ermöglichten es den Tänzern, durch Tanz eine Geschichte zu vermitteln.

„Ich dachte, dass in vielen Geschichten eine Menge Bedeutung lag, aber diese konnte in einer kurzen Zeit im Tanz kommuniziert werden“, fügte Herr Dorso hinzu. Für ihn war auch die Abstimmung von Tanz und hochmoderner Bühnenbildanlage perfekt. „Ich halte es für ein fantastisches Medium, um das zu bewerkstelligen“, sagte Herr Dorso.

„Die Kunst ist eines der nachhaltigsten Vermächtnisse jeder Kultur und eines von den Dingen, die meiner Meinung nach den heranwachsenden jüngeren Generationen großartige Einblicke ermöglicht und Traditionen über einen langen Zeitraum hinweg weitergibt“, stellte er fest.

Eine lebenssprühende Show


Stadtmanager Ted Gaebler arbeitete früher mit dem ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore zusammen

Für den Stadtmanager Ted Gaebler, der mit dem ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore zusammenarbeitete, war die Show sehr lebenssprühend.

Herr Gaebler war fasziniert davon, wie Shen Yun durch Tanz Geschichten erzählt. Als sehr unterhaltsam betrachtete er die Interaktion von Bühnenbild und Bühne, wo die Tänzerinnen und Tänzer manchmal in den Himmel schwebten und manchmal ins Wasser sanken. „Das ist eine sehr schöne Art, eine Geschichte zu vermitteln.“

Er glaubte, dass Shen Yun sozusagen Auswahlen aus den vergangenen 5000 Jahren chinesischer Kultur präsentiert und so auf interessante Art Geschichte lehrt. Herr Gaebler bedeutete: „Dies ist ein wunderbarer Weg, damit die Menschen das heutige China verstehen können und einige Dinge verstehen, die passiert sind.“

„Insgesamt ist es eine ganz wunderbare Vorstellung“, war Herrn Gaeblers Urteil. Ergänzend stellte er noch fest, dass sie durch die soziologischen und kulturellen Aspekte noch bedeutsamer für ihn wurde.

Direktor der Abonnementabteilung für die Sacramento Kings: Wunderschön anzuschauen


Robert Kingston, Direktor der Abonnementabteilung für die Sacramento Kings,
kam mit seinem Vater

Robert Kingston, der Direktor der Dauerkartenabteilung für die Sacramento Kings, besuchte am 14. Januar zusammen mit seinem Vater die Show.

„Es ist herrlich“, freute sich Herr Kingston. „Die Künstler sind offensichtlich sehr gut ausgebildet, sehr talentiert und es ist wunderschön anzuschauen.“

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/1/19/144503.html

Chinesische Version:
神韵加州首府连续爆满 观众:演出将所有人联系起来

Veröffentlicht am:
22.01.2014

Persönlicher Bericht: 108 Tage lang zwangsernährt

Eine Falun Gong-Praktizierende berichtet von ihrer Haft in einem Zwangsarbeitslager (Provinz Hebei)

(Minghui.org) Mein Name ist Yang Qingfang und ich komme aus der Stadt Chengde, Provinz Hebei. Ich wurde am 16. September 2001 unrechtmäßig festgenommen, weil ich auf den Platz des Himmlischen Friedens ging, um dort die Falun Gong Übungen zu machen. Ich wurde in ein Zwangsarbeitslager gebracht, doch weigerten sich die Lagerbehörden mich anzunehmen, weil ich ihre Gesundheitsuntersuchung nicht bestand. Danach wurde ich zurück zu meinem Arbeitsplatz gebracht und mir wurde gesagt, dass ich wieder festgenommen werden würde, wenn ich wieder gesund wäre. Ich verließ mein Zuhause, um einer weiteren Verhaftung zu entgehen und ging in die Stadt Shenzhen.

Im November 2003 wurde ich wieder festgenommen, als jemand sah, dass ich Informationsmaterialien über Falun Gong verteilte. Ich weigerte mich, den Polizisten meinen Namen zu nennen, also gaben sie mir den Namen „Li Shufang“ und verurteilten mich zu zwei Jahren Zwangsarbeit. Danach brachten sie mich ins Zwangsarbeitslager für Frauen in Sanshui, Stadt Foshan.

Gezwungen 60 Tage lang bis in die Nacht hinein still zu sitzen

Gleich nach meiner Ankunft im Arbeitslager kam ich in Einzelhaft. Zwei Wärterinnen und zwei kriminelle Häftlinge, die beauftragt wurden, mich zu überwachen, versuchten mich zu zwingen, meinen Glauben aufzugeben. Sie ließen mich jeden Tag erst nach Mitternacht schlafen.

Zwei Wochen später wurde ich in das „Angriffsteam“ gebracht, eine Einheit, die speziell erschaffen worden war, um Praktizierende intensiv zu misshandeln und bei ihnen Gehirnwäschen durchzuführen. Ich wurde alleine in einen Raum gebracht und von vier Wärterinnen und zwei Häftlingen überwacht. Sie zwangen mich jeden Tag, Videos anzuschauen, die Falun Gong verleumdeten und versuchten mich dazu zu bringen, dass ich Erklärungen schrieb, ich würde mit dem Praktizieren aufhören. Wenn ich mich weigerte, ließen sie mich nicht schlafen. Sobald ich meine Augen schloss, schlugen sie auf den Tisch, um mich mit lauten Geräuschen aufzuwecken. Ich ging fünf Tage und Nächte in einen Hungerstreik und wurde ziemlich schwach.

Wir mussten in die Hocke gehen und uns jedes Mal bei den Wärterinnen melden, wenn wir zur Toilette mussten und wenn wir essen oder schlafen wollten, andernfalls durften wir diese Dinge nicht tun. Ich weigerte mich, in die Hocke zu gehen oder mich bei den Wärterinnen zu melden, denn ich hatte keine Gesetze gebrochen. Ich wusste, dass sie mich fälschlicherweise eingesperrt hatten. Folglich wurde ich gezwungen, die ganze Nacht auf dem Boden zu sitzen. Ich legte ein Blatt Papier auf den Boden und ein dünnes Baumwolltuch darauf. So musste ich lange Zeit verweilen und durfte erst nach Mitternacht einschlafen.

Dies ging so über 60 Tage lang. Ich durfte keine Decke benutzen, mich nicht anlehnen oder hinlegen. Manchmal nahmen mir die Wärter und Häftlinge sogar das Baumwolltuch, auf dem ich saß, weg.

Mein Haar wurde bündelweise ausgerissen

Ich wurde später in die Abteilung 3 verlegt, eine Abteilung, die speziell gegründet wurde, um Falun Gong-Praktizierende zu misshandeln. Dort waren über 300 Praktizierende eingesperrt. Ich kam im 4. Stock in Einzelhaft. Nach einigen Tagen verlegten sie mich in den 5. Stock, dort gab es nur zwei Räume und es war ziemlich dunkel. Eine Praktizierende aus Maoming befand sich in einem Raum und ich wurde in den anderen gesperrt. Während sie gefoltert wurde, drehten die Wärter den Fernseher in meinem Raum auf volle Lautstärke, weil sie Angst hatten, ich könnte hören, was sie ihr antaten. Später wurde diese Praktizierende freigelassen, weil sie sich in einem kritischen Zustand befand. Ihre Familienangehörigen schickten mir später einen Brief, in dem sie mir berichteten, dass sie zehn Tage nach ihrer Rückkehr gestorben war.

Eines Tages wurde ich von der Wärterin Dai Shanshan und einigen anderen umringt und sie fingen an, mir meine Haare auszureißen. Sie rissen sie bündelweise aus und verstreuten sie im ganzen Raum. Sie beschimpften mich auch und lachten. Mir war sehr schwindlig und es klingelte in meinen Ohren. Abends schleppten sie mich in ein benachbartes Gebäude. Dai Shanshan sagte: „Niemand wird dich hier hören, du kannst so laut schreien, wie du willst.“ Danach rief sie noch einige andere herbei, um mich zu foltern. Ich musste die ganze Nacht auf dem Boden sitzen. Dai sagte später zu mir: „Ich habe deine Haare ausgerissen, gehe nur und melde mich!“

Eine eiskalte Nacht im Dienstbüro

Als ich in die Abteilung 6 verlegt wurde, befahl mir Zhang Xiaoying, die Leiterin dieser Abteilung, in die Hocke zu gehen, sobald sie mich sah. Ich sagte: „Ich habe mich noch nie in die Hocke gesetzt, seit ich hierher kam.“ Dann befahl sie mir stillzustehen, doch ich nahm überhaupt keine Notiz von ihr, also wies sie Häftlinge an, sich um mich „zu kümmern“. Sie schleiften mich über den Boden hin und her, bis sie müde waren und Blasen an den Händen hatten.

Als die Wärterinnen mit ihrer Arbeit fertig waren, sperrten sie mich ins Dienstbüro. Ich war somit gezwungen auf dem kalten Kachelboden zu sitzen. Sie öffneten das Fenster, so dass der kalte Nordwind direkt auf mich blies. Ich zitterte vor Kälte. Als ich versuchte, meine Schuhe auszuziehen, um mich darauf zu setzen, stoppte mich die diensthabende Wärterin. Ich verbrachte eine eiskalte Nacht im Dienstbüro. Ich ging in einen Hungerstreik, um gegen diese Misshandlung zu protestieren. Wärterin Zhang kam mit vier bis fünf anderen und schleifte mich zur Klinik, wo sie mich mit Gewalt ernährten. Sie hatten mir die Schuhe ausgezogen und so wurden meine Füße zerkratzt und bluteten.

Kollektive Bestrafung

Später wurde ich zur Abteilung 2 gebracht, wo die stellvertretende Abteilungsleiterin Si äußerst grausam zu Praktizierenden war. Sie versuchte unter den mehr als 300 Menschen in der Abteilung Hass gegen Falun Gong zu schüren. Bei der Hauptversammlung nach der Arbeit mussten alle Häftlinge sich in die Hocke setzen und ihr zuhören. Ich weigerte mich dies zu tun. Die Häftlinge, die mich überwachten, versuchten, dass ich mich mit ihnen in die Hocke setzte, doch ich sagte: „Ich bin keine Kriminelle, ich habe nichts Falsches getan, ich werde nicht in die Hocke gehen. Ich war bereits in einigen Abteilungen, doch ich habe mich niemals hingehockt.“

Beim Abendappell weigerte ich mich daran teilzunehmen, also durfte die ganze Häftlingsmannschaft tagelang nicht schlafen und wurde gezwungen, lange Zeit in der Hocke zu sitzen. Sie taten dies, damit die Häftlinge mich für ihr Leiden hassten. Ich versuchte, vor der ganzen Mannschaft mit den Wärterinnen vernünftig zu reden und sagte: „Die Partei hat genau dies während der Kulturrevolution gemacht, die Massen dazu aufgehetzt, untereinander zu kämpfen. Wenn eine Person beschuldigt worden war, dann wurde die ganze Familie hingerichtet. Ich übernehme volle Verantwortung für meine Taten und das hat nichts mit den Häftlingen zu tun.“ Danach ließen die Wärterinnen die ganze Mannschaft antworten, wenn mein Name beim Abendappell aufgerufen wurde.

108 Tage lang zwangsernährt

Da ich oft in einen Hungerstreik ging, wurde die Zwangsernährung eine normale Begleiterscheinung für mich. Ungefähr sechs Leute hielten mich fest, drückten mich auf den Boden und mein Mund wurde mit einem Metallgegenstand aufgebrochen und mit einem Knebel offen gehalten. Danach gossen sie mir Reisbrei und Drogen in den Mund. Anfangs hielt ich meinen Atem an und versuchte nicht zu schlucken, dann nahm ich tief Luft und spuckte alles aus, was sie mir in den Mund geschüttet hatten. Brei, Drogen und Milchpulver waren überall an meinem Hals, auf meinen Kleidern, in meinen Haaren und es roch fürchterlich. Sie ernährten mich alle 15 Minuten mit Gewalt und ließen den Knebel den ganzen Morgen in meinem Mund, was äußerste Schmerzen und Unbehagen verursachte.

Ich wurde jeden Tag auf einem Bett gefesselt und vier bis fünf Stunden lang mit Gewalt ernährt. Am 27. Tag erhöhte sich meine Herzfrequenz und ich hatte Schwierigkeiten beim Atmen. Sie behandelten mich etwas und verabreichten mir Sauerstoff, aber nichts half. Also brachten sie mich zur Notbehandlung ins Zentralkrankenhaus Sanshui. Ein gütiger Arzt fragte mich, wie viele Tage ich nichts gegessen hätte und eine Wärterin erwiderte: „27 Tage.“ Der Arzt schien sehr überrascht zu sein und fragte: „Warum haben Sie sie nicht früher hergebracht?“ Niemand antwortete ihm.

Ich wurde 27 Tage zwangsernährt und hatte auch einen Knebel in meinem Mund. Danach fuhren sie fort, diese ganze Prozedur noch weitere 81 Tage lang durchzuführen, und zwar durch einen Schlauch in meine Speiseröhre. Sie waren äußerst bösartig. Jedes Mal wurde ich von fünf bis sechs Leuten nach unten gedrückt und ans Bett gefesselt. Manchmal konnten sie den Schlauch nicht richtig einführen und der fingerdicke Schlauch wurde mehrere Male eingeführt und herausgezogen. Manchmal steckten sie ihn in meine Luftröhre und es fühlte sich an, als ob ich ersticken würde. Einige Mitpraktizierende sind gestorben, als man ihnen einen Schlauch in ihre Luftröhre einführte.

Manchmal ließen sie den Schlauch eine ganze Woche lang in meiner Speiseröhre, und wenn sie den Schlauch austauschten, war er bereits schwarz. Um sicherzugehen, dass ich den Schlauch nicht herausziehen würde, verschnürten sie meine Hände und später auch meine Füße. Nachts fesselten Häftlinge meine Arme und Beine ans Bett. Im Laufe der Zeit kamen die Leute von der Klinik tagelang nicht und sagten den Häftlingen, sie sollten mich zwangsernähren. Ich warnte sie: „Ihr seid nicht darin ausgebildet. Habt ihr einen Ärzteausweis? Übernehmt ihr die Verantwortung, wenn ich an den Folgen eurer Zwangsernährung sterben sollte?“

Während ich im Hungerstreik war, zwangen mich die Wärterinnen anderen zuzuschauen, die in der Kantine aßen.

Ins Krankenhaus geschleift

Einmal trugen mich einige Leute in einen Krankenwagen und brachten mich in ein Krankenhaus. Die Wärterinnen Si und Liu zogen mich aus dem Krankenwagen heraus und schleiften mich auf dem Boden, jede an einer Handschelle an meinen Handgelenken. Die Handschellen schnitten mir ins Fleisch und verursachten quälende Schmerzen. Sie schleiften mich zum Fahrstuhl und als wir im 2. Stock ankamen, schleiften sie mich zum Arzt.

Eine Wärterin sagte zu mir: „Du musst für alle medizinischen Kosten aufkommen, einschließlich Krankenhausbehandlung und Zwangsernährung.“ Ich erwiderte: „Ich wollte nicht hierherkommen, ihr habt mich hierher gebracht. Ich bin nicht krank, sondern ihr misshandelt mich. Ich werde keinen Cent bezahlen. Eines Tages werdet ihr mich auch für meine seelischen und körperlichen Leiden entschädigen müssen.“

Ich wog 80 Kg, als ich das erste Mal in das Zwangsarbeitslager gebracht wurde, doch als sie mich freiließen wog ich weniger als 35 Kg. Zwei meiner Zähne waren locker und viele meiner Haare waren herausgerissen worden. Ich war äußerst schwach und meine Arme und Hände waren entstellt, weil ich lange Zeiten gefesselt worden war.

Ich wurde auf diese Weise misshandelt, nur weil ich an meinem Glauben festhielt und mich weigerte, der chinesischen kommunistischen Partei nachzugeben.

  • Veröffentlicht am:
  • 22.01.2014

Rechtsanwälte verklagen Gericht wegen Machtmissbrauch und setzen öffentliche Verhandlung durch

Von einem Minghui-Korrespondenten in Tianjin, Festlandchina

(Minghui.org) Ein Mann wird in Tianjin vor Gericht gestellt, nur weil er Falun Gong praktiziert. Im Vorfeld dieser Gerichtsverhandlung kommt es zu diversen Streitigkeiten zwischen den Gerichtsbehörden und den beiden Verteidigern. Letztendlich muss das Gericht einer öffentlichen Verhandlung zustimmen. Am 4. November 2013 kommt es im zweiten mittleren Gericht von Tianjin zu einer Gerichtverhandlung, die bei allen Anwesenden Erstaunen hervorruft.

Rechtsanwalt verlangt Gerechtigkeit im Gericht

Bei dem Fall des Herrn Wang Guiqi, um den es an diesem Tag ging, hatten die Gerichtsbehörden versucht, alles im Geheimen abzuwickeln. Vielleicht war das der Grund, warum der Vorsitzende Richter anfangs sehr gereizt zu sein schien. Er unterbrach ständig den Praktizierenden und die Verteidigung des Anwaltes. Herr Wang und seine beiden Anwälte, Xie Yanyi und Li Hongbing, ließen sich nicht beirren und gaben eine starke Verteidigung. Sie sagten dem Richter und anderen Gerichtsbeamten, dass dieser Fall eine Ungerechtigkeit sei und dass sie gute Menschen verfolgen würden; deshalb würde ihr Verhalten vom Himmel bestraft werden. Alle im Gericht waren erschüttert.  Sie verstanden, was los war. Die Verhandlung dauerte fast drei Stunden. Die Gerichtsbehörden erteilten kein Urteil, wie sie es geplant hatten, sondern gaben bekannt, dass sie diesen Fall erst noch diskutieren müssten.

Anwältin reicht Klage ein: Gesetz missbraucht

Als die Verhandlung vorüber war, reichte die Anwältin Xie Yanyi eine Klage ein, in der sie die Mitarbeiter des Rechtssystems beschuldigte, ihre Macht missbraucht zu haben. Sie konstatierte, dass dieser Fall eine Ungerechtigkeit sei und dass sie ihrem Klienten und seiner Familie schweren Schaden zugefügt hätten. Ihr Vorgehen hätte auch eine negative Wirkung auf die Gesellschaft und sie hätten bereits ein Verbrechen begangen, denn sie hätten das Gesetz missbraucht.

Rechtsanwältin Xie sagte, es sei nicht ihr Ziel, diese Menschen zu verklagen, sondern sie aufzuwecken, damit sie erkennten, dass sie gute Menschen verfolgten und für ihre begangenen Verbrechen bezahlen müssten.

Rückschau: Herr Wang wiederholt verfolgt; Ehefrau befindet sich aktuell im Gefängnis

Herr Wang ist Techniker und arbeitete beim Elektrizitätswerk des Chemiewerks Dagu im Bezirk Tanggu. Seit die Kommunistische Partei Chinas im Jahr 1999 mit der Verfolgung von Falun Gong begann, wurde er fünfmal festgenommen und eingesperrt, davon zweimal in einem Zwangsarbeitslager. Seine Frau Yin Guanghua wurde im Bezirksgericht Tanggu zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Sie ist bereits seit dem 8. Dezember 2011 im Frauengefängnis Tianjin interniert.

2012: Wohnungsdurchsuchung

Vier namentlich genannte Polizisten sowie einige Leute vom lokalen Gemeindekomitee durchsuchten am 21. November 2012 die Wohnung von Herrn Wang. Sie raubten seine persönlichen Besitztümer, darunter 10.000 Yuan in bar. (Seine Familie hat das Geld später wieder zurückgefordert).

Die 80-jährige Mutter von Herrn Wang ist gelähmt und hat niemanden, der sich um sie kümmert. Seine Schwester und andere Verwandte reichten bei verschiedenen Ämtern einen Antrag auf seine Freilassung ein.

Wang heimlich vor Gericht gestellt; eigene Verteidiger werden aktiv

Allerdings stellten die Behörden des Bezirksgerichts Tanggu Herrn Wang am 21. März 2013 heimlich vor Gericht, ohne seine Familie darüber zu informieren. Sie beauftragten einen Anwalt zu seiner Verteidigung. Doch seine Familie engagierte später zwei Rechtsanwälte aus Peking. Diese Anwälte gingen am 25. April und 8. Mai zum Gericht Tanggu und verlangten die Dokumente dieses Falles. Sie reichten auch ein Dokument ein mit dem Titel „Rechtsgutachten über die Wiedereröffnung einer Gerichtsverhandlung für den Fall Wang Guiqi“. Doch Richter Li Hongliang verwies darauf, dass der Fall bereits zum mittleren Gericht geschickt worden sei. Deshalb lehnte er ihre Forderung ab.

Verurteilt – Anwälte fordern öffentliche Verhandlung

Herrn Wangs Familie erhielt am 29. Juli eine Benachrichtigung, dass er zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden sei. Die beiden Anwälte aus Peking, Xie Yanyi und Li Hongbing, forderten, dass eine neue Gerichtsverhandlung für Herrn Wang abgehalten werden sollte und reichten Berufungspapiere ein. Beamte des zweiten mittleren Gerichts Tianjin benachrichtigten die Anwälte am 30. August, dass sie die Dokumente dieses Falles einsehen könnten. Die Anwälte forderten, dass das Gericht einen Kollegialausschuss organisiere, damit dieser Fall zu einer öffentlichen Verhandlung gemacht würde und dass seine Familie daran teilnehmen könnte. Zu dem Zeitpunkt reagierte das Gericht nicht auf ihre Forderung.

Drohungen der Vorsitzenden

Ein Angeklagter hat das Recht zu einer öffentlichen Gerichtsverhandlung. Allerdings befahlen Beamte der kommunistischen Partei der Vorsitzenden des Gerichts, die für diesen Fall verantwortlich war, Herrn Wang und seine Anwälte zu bedrohen. Sie sollten ihre Forderung für eine öffentliche Verhandlung zurückziehen. Ding Binghua, die Direktorin des zweiten mittleren Gerichts Tianjin, traf sich also am 22. September 2013 mit den beiden Anwälten und der Familie von Herrn Wang. Sie drohte ihnen, dass sie ihnen ihre Rechte absprechen würde, wenn sie ihren Klienten verteidigten.

Engagierte Anwälte setzen öffentliche Verhandlung durch

Die beiden Anwälte erwiderten, dass es ihre Plicht sei, einen unschuldigen Menschen zu verteidigen. Sie täten ganz bestimmt das Richtige, auch sei es einfach human und sie würden nach dem Gesetz handeln.

Aufgrund der starken Forderungen der Anwälte und Herrn Wangs hatten die Gerichtsbehörden keine andere Wahl, als einer öffentlichen Verhandlung am 4. November 2013 zuzustimmen.

An der Verfolgung von Herrn Wang beteiligt:

Li Zhenmin, Polizist der Abteilung des Amtes für Staatssicherheit, Bezirk Tanggu;
Feng Zhiping und Zheng Kaiyan, Polizisten der Polizeistation Hangzhoudao;
Si Dongwei, Polizist von der Polizeistation Daliangzi

Richter Li Hongliang vom Bezirksgerichts Tanggu (Tel: +86-22-65270984)
Ding Binghua, Vorsitzende des zweiten mittleren Gerichts Tianjin

  • Veröffentlicht am:
  • 22.01.2014