Belgien: „Gemälde des Jahres“ schildert moderne Tragödie in China

Von Minghui-Korrespondent Rong Fa in Belgien

(Minghui.org) „Überflüssiger Tod“, ein Ölgemälde des jungen Künstlers Wim van Aalst, gewann in Belgien den Wettbewerb „Gemälde des Jahres” 2013. Dieser Wettbewerb wird von Raoul Locht, dem Herausgeber einiger holländischer Kunstmagazine wie dem Atelier Magazine, organisiert. Die Preisverleihung fand am 8. Januar 2014 im belgischen Turnhout bei der Würth-Gruppe, dem Hauptsponsor des Wettbewerbs, statt.

Mehr als 300 Bilder waren zum Wettbewerb eingereicht worden. Davon wurden 13 für die Endausscheidung ausgewählt. Eine Jury aus 13 Mitgliedern wählte das Siegerbild. Es überrascht nicht, dass die Geldsumme für den Hauptpreis genau 2013 Euro betrug.


Wim van Aalst und sein preisgekröntes Bild „Überflüssiger Tod“

„Überflüssiger Tod“ zeigt eine gramerfüllte Mutter, die ihre Tochter, eine Falun Gong-Praktizierende in den Armen hält. Die Tochter starb aufgrund von Folter bei der Verfolgung von Falun Gong. Das Gemälde stellt mit dem Thema „Schmerz und Verlust einer liebenden Mutter“ die brutale Realität der Verfolgung dar.

Jury: Gesellschaftliches Engagement in Kombination mit der Liebe für klassische Kunst


Raoul Locht, der Organisator des Wettbewerbs „Gemälde des Jahres“ und Herausgeber mehrerer Kunstmagazine in Holland wie beispielsweise dem Atelier Magazine

Der Organisator des Wettbewerbs, Raoul Locht, verlas bei der feierlichen Preisverleihung den Kommentar der Jury zum Gewinnerbild: „Das Thema ‚Pieta‘ wurde von Wim van Aalst in einem dramatischen Ereignis der Gegenwart meisterlich umgesetzt. Die trauernde Mutter, die den Leichnam ihrer Tochter hält, die Schlichtheit der Komposition und der Kontrast der Farben, der Kontrast von schwarz und weiß betonen den dramatischen Inhalt seines Werks. Man kann zusätzlich diese ausgewogene Schlichtheit als eine indirekte Referenz an den Buddhismus interpretieren.“

Die Jury lobte die künstlerische Leistung des Bildes und außerdem die Kombination des gesellschaftlichen Engagements des Malers mit seiner Liebe für die klassische Kunst: „Der Titel des Gemäldes ‚Überflüssiger Tod‘ bezieht sich auf die buddhistische Praktik Falun Gong in China, eine friedliche spirituelle Bewegung, die vom chinesischen Regime verfolgt wird. Den Praktizierenden sind die Werte Barmherzigkeit und Toleranz wichtig, doch ihr Glaube wurde von der chinesischen Regierung verboten.

Wim van Aalst gelang es, sein gesellschaftliches Engagement mit seiner Liebe für die klassische Kunst in einem wunderschönen, kraftvollen, berührenden und gut ausbalancierten Kunstwerk zu verbinden, in dem sogar der Riss in der roten Wand tiefere Bedeutung trägt. Ein verdienter Gewinner…“

Raoul Locht kommentierte: Es handelt sich um ein sehr schönes Kunstwerk, dass sehr realistisch ist, dem ein wunderschöner symbolischer Wert innewohnt und das eine großartige Komposition hat. Ein Allround-Gewinner.“

Bild richtet Aufmerksamkeit auf Verfolgung

Peter van Etten, Hauptgeschäftsführer der Würth-Gruppe, nahm für seine Firma, der Hauptsponsorin der Veranstaltung, teil. Er bezeichnete den Gewinner als einen „wahren Gewinner“: „In Bezug auf die Qualität des Werks, ist es ein äußerst schönes Stück. Die Komposition, die Farben und das gewählte Thema machen es außerdem ganz sicher zum Gewinner.“

In Bezug auf die Verfolgung von Falun Gong erklärte Herr van Etten: „Ich muss zugeben, dass ich diese Bewegung in China nicht kenne. Und ich bin mir sicher, dass den ungefähr 150 Personen, die hier bei Würth arbeiten, diese Thematik auch nicht bekannt ist. Daher halte ich es für gut, dass sie jetzt auf diese Weise ins Rampenlicht gerückt wird.“

Wim van Aalst praktiziert Falun Gong. Für ihn ist dieses Bild sein erstes Werk, mit dem er wirklich zufrieden war, da ein Teil von ihm selbst eingeflossen ist. Für ihn bedeutet sein Gewinn eine Bestätigung für die realistische Kunst. Besonders freut ihn, dass sein Gemälde beitragen konnte, dieses weltweit sehr wichtige Thema zur Sprache zu bringen.

Reinhold Würth, der Gründer der Würth-Gruppe, begann um 1960 herum, Kunst zu sammeln. Jetzt gehört diese Sammlung mit über 16.000 Kunstwerken zu den größten privaten Kunstsammlungen in Europa. Die meisten Werke kommen aus dem 20. und 21. Jahrhundert.

Die Kunstwerke dieser Sammlung reisen zwischen den Galerien an den verschiedenen Orten der Würth-Gruppe in Europa hin und her.

Die Finalisten des Wettbewerbs „Gemälde des Jahres“ einschließlich des Siegerbildes „Überflüssiger Tod“ sind nun in einer dafür bestimmten Galerie im Museum in Würth Belux N.V. in Turnhout in Belgien ausgestellt.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/1/22/144546.html

Chinesische Version:
获奖绘画揭示值得关注的主题

Veröffentlicht am:
25.01.2014

Banker brutal gefoltert (Illustration)

Von einem Minghui-Korrespondenten in Shanghai, China

(Minghui.org) Herr Zong Xunyong wurde von drei Wärtern in die Enge getrieben. Er konnte sich kaum bewegen. Die Wärter hatten je ein Elektroschockgerät in der Hand. Einer schockte damit seinen Kopf, einer seinen Oberkörper und der andere traktierte damit seinen Unterkörper. Die Wärter suchten sich gezielt die sensiblen Stelle seines Körper aus: die Innenseite seiner Ohren, seinen Nacken, seine Achseln, die Innenseite seiner Ellbogen und Knie. Die Wärter schockten Zong mehrere Stunden lang. Zongs Schreie waren überall im Gefängnis zu hören


Folternachstellung: Elektroschocks

Zong Xunyong (46) arbeitete früher für die Zweigniederlassung der Bank of China im Bezirk Pei. Weil er nicht auf Falun Gong verzichten wollte, wurde er seit dem Jahr 1999 wiederholt verhaftet. Er wurde zu einer dreieinhalb-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt, weil er von seiner Meinungsfreiheit Gebrauch machte und Materialien veröffentlichte, die über die Verfolgung von Falun Gong berichteten. Man brachte ihn in das Gefängnis Tilanqiao.

Das oben beschrieben Szenario fand am 3. November 2011 gegen 17:00 Uhr in jenem Gefängnis statt. Die Wärter Jiang Wei, Li Song und Xia Jing hatten im Pausenraum so lange gewartet, bis die anderen Wärter nach Hause gegangen waren. Dann schnappten sie sich Zong und folterten ihn in diesem Pausenraum. Der Pausenraum ist besonders geeignet für solche Aktionen, weil dort keine Videokameras installiert sind, sodass niemand von den schändlichen Taten der Wärter Wind bekommt.

Gezwungen, auf spitzen Plastikröhren zu sitzen

Im Gefängnis wurde Zong auch auf andere Weise gefoltert.

So musste Zong in einer kleinen, dunkeln und feuchten Zelle ausharren. Er wurde gezwungen, auf einem Spezialstuhl zu sitzen, der aus holen Plastikröhren gebastelt worden war. Die Enden der Röhren waren spitz zugeschnitten worden, sodass es extrem schmerzhaft war, auf ihnen zu sitzen. Zong musste von 4:00 bis 22:00 auf diesem Stuhl ausharren.

Zong wurde dabei von mehreren Häftlingen überwacht. Sie sollten dafür sorgen, dass er nicht einschlief. Als Zong gerade eingeschlafen war, schlug der Häftling Ji Haiquan mit einer selbstgebastelten Peitsche auf ihn ein, um ihn aufzuwecken. Insgesamt schlug er mehrere 100 Mal mit dieser Peitsche auf Zong ein.

239 leidvolle Tage

Der Wärter Gao Jian sorgte dafür, das Zong nichts zu essen bekam, sodass er stets unter Hunger litt.

Eines Tages trat dieser Wärter mit schweren Stiefeln auf Zong ein. Er trat so lange in die linke Seite seines Unterbauchs, bis Zong das Bewusstsein verlor. Es verging eine ganze Weile bis Zong wieder aufwachte. Danach war er so schwach, dass er sich kaum auf den Beinen halten konnte.

Wenn Zong es wagte, sich über diese Misshandlungen zu beschweren, wurde er anschließend noch schwerer misshandelt.

Zum Beispiel schütteten die Wärter Gao Jian, Zhu Wenhua und Ji Haiquan kaltes Wasser über ihn. Dann zwangen sie Zong dazu, sich auf einer dieser spitzen Spezialstühle zu setzen, stellten neben ihm große Ventilatoren auf und ließen ihn in dieser Stellung verharren. Zong wurde zwei Monate lang auf diese Weise gefoltert.

Als Song am 28. Oktober 2013 nach 239 Tagen in Haft endlich freigelassen wurde, war sein Gesundheitszustand kritisch, selbst seine Fingernägel waren zerstört.

Die Wärter haben nichts zu befürchten

Die Wärter hatten sich im Vorfeld erkundigt, ob sie von Zongs Familienangehörigen etwas zu befürchten hätten. Sie waren zu ihm nach Hause gefahren und hatten dort herausgefunden, dass sein Vater und seine Frau krank waren. Als sie zu dem Schluss gekommen waren, dass Zongs Angehörigen sich nicht beschweren würden, misshandelten sie Zong nach Lust und Laune.

Oftmals verwenden die Wärter auch eine andere Methode, um sicherzugehen, dass die Verwandten die Misshandlungen nicht mitbekommen. Sie verlegen die Praktizierenden in Haftanstalten, die weit vom Wohnort der Angehörigen entfernt sind, sodass sie keine Möglichkeit haben zu erfahren, wie es den Praktizierenden geht.

Des Weiteren gehen die Wärter auch indirekt vor. Sie stiften die Gefängnisinsassen an, die Praktizierenden zu foltern. Wenn zum Beispiel ein Häftling einen Praktizierenden schwer misshandelt, wird er mit einer Verkürzung seiner Haftzeit belohnt. Wenn ein Praktizierender schließlich an den Folgen einer solchen Misshandlung stirbt, kann der Wärter ganz einfach die Schuld auf den Häftling schieben.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/1/22/144540.html

Chinesische Version:
上海提篮桥监狱对法轮功学员的隐蔽迫害

Veröffentlicht am:
25.01.2014

Persönlicher Bericht: Über 80 Tage lang auf dem „Totenbett“ gefoltert (Illustrationen)

Eine Falun Gong-Praktizierende berichtet von ihrer Haft im Zwangsarbeitslager und im Gefängnis (Provinz Jilin)

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Jilin, Festlandchina

(Minghui.org) Frau Liu Xiangzuo war Lehrerin am zweiten Gymnasium des Bezirks Dongliao, Provinz Jilin. Weil sie Falun Gong praktiziert, wurde sie festgenommen, inhaftiert, musste Zwangsarbeit leisten und wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Während ihrer Haft durchlitt sie brutale Folterungen. Unter anderem wurde sie über 80 Tage lang mit der Methode „Totenbett“ gefoltert. Im Folgenden beschreibt sie ihre Leiden.

Im Gefängnis und im Zwangsarbeitslager geschlagen und gefoltert

Am Nachmittag des 9. November 2000 wurde ich an meinem Arbeitsplatz verhaftet. Die Polizei der städtischen Polizeiwache von Weijin kam mit der Ausrede zur Schule, dass ich mit einem örtlichen Falun Gong-Praktizierenden gesprochen hätte. Sie durchsuchten mein Büro und nahmen meine Dafa-Bücher, meine Übungskassette, meinen Kassettenrecorder und einige Materialien zur Erklärung der wahren Umstände der Verfolgung mit.

Ich wurde von Chen Lin aus der Bezirkspolizei von Dongliao verhört. Er wollte wissen, wer mir Falun Gong vorgestellt hatte, wo die Falun Gong-Bücher herkamen, wem ich die Infomaterialien geben wollte usw. Ich wollte andere Praktizierende nicht verraten und gab ihm keine Antwort. So trat er gegen meine Beine, schlug mich und schlug meinen Kopf heftig gegen die Wand, während er mich an den Haaren festhielt.

Ich wurde am Nachmittag um 16.00 Uhr zur Polizeistation von Dongliao gebracht. Li Jing, der Leiter der Abteilung für Politik und Sicherheit, und der Polizist Song Guangbo traten und schlugen mich. Mit ihren Lederschuhen traten sie mir in den Unterleib. Ich wurde umher gestoßen und knallte so hart gegen die Wand, dass ich davon wieder abprallte.

Meine Menstruation war früher als gewöhnlich gekommen. Die Polizisten hatten genug davon, mich zu schlagen und waren außer Atem. Sie zwangen mich, meine Beine zu spreizen und drückten meinen Kopf nach unten, so dass ich in der Taille einknickte und mein Gesäß oben war. Später stürmte mein Mann herein. Er nahm meine Hand und sagte zu mir: „Lass uns nach Hause gehen.“ Er fing an, mit der Polizei zu kämpfen. Die Polizei erließ schnell einen Haftbefehl und steckte mich in das Gefängnis von Liaoyuan.

Im Gefängnis begannen wir einen Hungerstreik und wurden mit einer salzigen Maispaste zwangsernährt. Zwei Monate später wurde ich in das Zwangsarbeitslager für Frauen von Heizuizi gesteckt. Wir mussten dort Sklavenarbeit verrichten und konnten nur vier oder fünf Stunden pro Nacht schlafen. Wir konnten jederzeit geschlagen oder dazu gezwungen werden, für lange Zeit zu stehen. Auch konnte uns der Schlaf entzogen werden, usw.

Eines Tages im Mai 2001 wurde ich in den „Trainingsraum“ des Arbeitslagers gerufen. Weil ich mich weigerte, mich „umerziehen“ zu lassen, schockten mich der stellvertretende Abteilungsleiter Hou Zhihong und Li Man (Polizist der Trainingsabteilung) mit Elektrostäben. Sie schockten mich am Hals, an den Beinen und an anderen Körperteilen. Ich fiel mehrmals hin. Der Abteilungsleiter Li Hu drohte mir: „Wir werden dich so täglich drei Stunden am Tag schocken, bis du nachgibst.“ Sie hörten erst damit auf, als ich schließlich ohnmächtig wurde.

Mein Strafmaß wurde um 36 Tage verlängert, weil ich an meinem Glauben an Falun Gong festhielt. Ich wurde am 14. Dezember 2002 freigelassen.

Da ich mich weigerte, Falun Gong aufzugeben, erlaubte mir der Direktor Li Bao nicht, wieder an meiner Schule in Dongliao zu arbeiten. Rongli Zhen, der Leiter der Polizeistation von Weijin und der Polizeibeamte Wang Zhe kamen öfters zum Haus meiner Eltern, um mich zu schikanieren. Ich hatte keine andere Wahl, als mein Zuhause zu verlassen, um einer weiteren Verfolgung zu entgehen.

Erneut verhaftet und gefoltert

Um mehr Menschen über die Gräueltaten des Organraubs der kommunistischen Partei Chinas an lebenden Falun Gong-Praktizierenden zu informieren, verteilten sechs Mitpraktizierende, darunter mein Mann und ich, in den Vororten der Stadt Liaoyuan Broschüren zur Erklärung der wahren Umstände. Wir wurden am 23. April 2006 um 01.00 Uhr von Polizisten in Zivil von der Polizeistation des Bezirks Dongji verhaftet.

Wir wurden zur dortigen Polizeistation gebracht und während eines 16 stündigen Verhörs gefoltert. Mein Mann und ich wurden in der ersten, bzw. dritten Etage eingesperrt. Jeder von uns wurde auf einem Metallstuhl gefesselt, sodass wir unsere vier Gliedmaße nicht mehr bewegen konnten. Sie schütteten kaltes Wasser über mich, schlugen mir ins Gesicht und drohten mir mit einem Elektrostab.

Mein Mann, Zhang Sunhong, durchlitt während des Verhörs mehr. Der Polizist Jiang Yang schüttete kaltes Wasser über ihn und ignorierte dabei seine große Schnittwunde am Kopf. Er schaltete ein Gebläse ein, um ihm kalte Luft zuzublasen. Das Blut aus der Schnittwunde am Kopf vermischte sich mit dem Wasser und floss herab, wodurch sich sein weißes Hemd rot färbte. Wegen der eisigen Kälte zitterte mein Mann. Jiang Yang stülpte ihm eine Plastiktüte über den Kopf, zündete fünf oder sechs Zigaretten an und hielt sie ihm alle zusammen an die Nase.

Am 23. April um 17.00 Uhr wurden wir ins Gefängnis der Stadt Liaoyuan gebracht, nachdem das Verhör vergebens war. Mein Handy und unser Motorrad wurden von der Polizei beschlagnahmt. Sie durchsuchten unser Haus und nahmen eine Bankkarte mit 2.000 Yuan (~ 240,- €) darauf und einen Goldring mit.

Im Gefängnis von Liaoyuan weigerten wir uns, die Gefängnisuniform zu tragen, die Gefängnisregeln aufzusagen oder Sklavenarbeit zu verrichten. Der Wärter Luo Dongmei schlug und beschimpfte mich mehrmals. Ich war gezwungen, über 50 Tage lang schwere Ketten zu tragen.

Im Frauengefängnis von Heizuizi über 80 Tage lang auf dem „Totenbett“ gefoltert

Ich wurde vom Bezirksgericht Longshan in der Stadt Liaoyuan zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem ich schon neun Monate lang im Gefängnis von Liaoyuan eingesperrt war. Am 29. Januar 2007 wurde ich ins Frauengefängnis von Heizuizi gebracht, wo ich Qualen durchlitt wie Schlafentzug, langes Stehen, in der Luft hängen, wo ich Gehirnwäsche-Programme ansehen musste und über 80 Tage lang auf dem „Totenbett“ gefoltert wurde.


Folternachstellung: „Totenbett“

Die „Trainingsabteilung“ im Frauengefängnis von Heizuizi ist speziell für die Verfolgung von weiblichen Falun Gong-Praktizierenden eingerichtet. In der ersten Woche dort versuchten sie die Praktizierenden auf „sanfte“ Art und Weise einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Jeden Tag kamen verschiedene Täter, um mich zu „beraten.“ Jede standhafte Praktizierende wurde 24 Stunden am Tag von drei Insassen überwacht. Sie wechselten sich damit ab, uns zu überwachen, auch in der Nacht und berichteten den Wärtern alles zu jeder Zeit.

Da ich mit ihnen nicht kooperierte, gingen sie bei mir zu den „harten“ Methoden über. In der Nacht zum 6. Februar 2007 drückten mich vier Insassen auf den Boden und fesselten meine vier Gliedmaßen mit vier weißen Stricken. Sie banden mich an das Bett, indem sie die Stricke an den vier Ecken des Bettes festzogen. Sie deckten das Fenster mit einem weißen Vorhang ab, und dann verließen diese Täter den Raum. Drei Insassen quälten mich über 80 Tage lang auf dem „Totenbett.“

Ich war ans Bett gefesselt und durfte mein Gesicht und meine Füße nicht waschen. Sie fütterten mich mit Wasser und Nahrung und verwendeten eine Plastikschüssel, anstatt mich auf die Toilette gehen zu lassen. Ich durfte nicht vor Mitternacht einschlafen und wurde um 5:00 Uhr wieder geweckt. Der Fernseher sendete immer wieder Programme, die Falun Gong verleumdeten. Einmal ließen sie mich über 17-18 Stunden nicht urinieren, weshalb ich ins Bett machte. Sie weigerten sich, meine Hose und die Bettdecke durch trockene Wäsche zu ersetzen.

Auf diese Weise folterten sie mich 24 Stunden am Tag etwa 30 Tage lang. Nachdem ich mich immer noch weigerte, „umerzogen“ zu werden, machten sie es noch unerträglicher für mich. Ich wurde wieder mit Armen und Beinen an den Ecken der Bettrahmen mit weißen Stricken aufgehängt. Mein ganzer Körper hing in der Luft, mehr als 30 cm hoch über dem Bett, wobei mein Oberkörper niedriger hing als mein Unterleib. Ich fühlte mich, als ob meine Muskeln und Knochen herausgezogen würden. Solche Schmerzen sind schwer in Worte zu fassen. Unter solchen Schmerzen wurde ich mehrmals ohnmächtig.


Folternachstellung: Über dem Bett hängen

Während dieser Zeit zwangen sie mich neun Tage lang an einen Tropf. Ich bekam Magenschmerzen und ich kann mich nicht daran erinnern, wie oft sie mich aufhängten. Am Anfang, war es jedes Mal für eine Stunde. Dann dauerte es länger und länger – bis zu acht oder neun Stunden lang. Einmal wurde ich die ganze Nacht aufgehängt. Meine Hände waren geschwollen und meine Haut wurde dunkel. Ein anderes Mal gaben sie mir erst einen Tropf und dann hängten sie mich nachts auf. Sie schoben die Seile von meinem Handgelenk zu meinem Arm, was so schmerzhaft war, dass ich unwillkürlich schrie. Sie hatten Angst, dass meine Stimme von anderen gehört werden könnte und eilten zu mir. Sun Lianhong hielt meine Nase zu und bedeckte meinen Mund. Yuan Yinghua kniete sich auf das Bett und schlug mir immer wieder gewaltsam in den Bauch. Ich war außer Atem und hatte extreme Schmerzen.

Das Obige beschreibt, was ich im Frauengefängnis von Heizuizi in der Provinz Jilin durchlitt. Was ich überstanden habe, ist lediglich die Spitze des Eisbergs. Viele Falun Gong-Praktizierende wurden dort brutal gefoltert. Die standhaften Praktizierenden wurden alle auf dem „Totenbett“ gefoltert.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/1/10/144282.html

Chinesische Version:
吉林东辽县教师刘香卓在劳教所、监狱惨遭酷刑

Veröffentlicht am:
24.01.2014