Shen Yuns Darbietung der reinen Kultur Chinas wird herzlich begrüßt

(Minghui.org) Shen Yun Performing Arts beehrte diese Woche die Bühnen in fünf Hauptstädten Nordamerikas, darunter Washington DC und Toronto. Im Publikum befanden sich Führungspersönlichkeiten aus Regierungs- und privatwirtschaftlichen Kreisen.

Außer den charakteristischen Komplimenten über den künstlerischen und spirituellen Wert von Shen Yun schwärmten die anspruchsvollen Zuschauer über die großartige Wiederherstellung der chinesischen Tradition und Shen Yuns Präsentation der reinen chinesischen Kultur ohne kommunistischen Einfluss.


Das Kennedy Center in Washington DC zeigt seit 2009 Shen Yun Aufführungen


Auftritt von Shen Yun im Sony Centre for the Performing Arts in Toronto am 23. Januar

Ich fühlte mich einfach wieder wie ein Kind


Herr Rich Massabny, langjähriger Theater- und Restaurantkritiker
im Großraum Washington DC

Rich Massabny spielt eine wesentliche Rolle in der Kunst- und Kulturbranche und hat schon zahlreiche Produktionen gesehen. Er erachtet Shen Yun als sehr besonders: „Es ist so anders. Es ist erhebend, es ist himmlisch und ich fühlte mich fast so, als ob ich wie ein Vogel fliegen könnte, als ich die Aufführung sah…Ich wollte das Theater gar nicht verlassen. Ich erlebe einfach das wunderbare Gefühl wieder, es ist erstaunlich… Es war so wunderschön.“

Er schätzte die reine chinesische Kultur, die Shen Yun präsentiert: „Früher sagte jemand, der wusste, dass ich hierher kommen werde, zu mir: `Oh, ich wusste nicht, dass du zu kommunistischen Shows gehst.` Ich fragte: `Kommunistisch? Diese Show ist am weitesten davon entfernt, kommunistisch zu sein. Das ist sie nicht.` Und deshalb befürworte ich das, was ihr macht und sehe, dass sich diese wunderbare Kultur überhaupt nicht vom Kommunismus berühren lässt. Es ist reines wunderschönes Chinesisch. Was will man mehr?“

„Die ganze Sache ist inspirierend! Das ist der Grund warum ich erzählte, dass ich mich wie ein emporsteigender Vogel fühlte… Ich sah die Worte, die auch zur Musik und zum Programm passen. Es berührt das Herz und den Geist. Ich bin eigentlich ziemlich abgeklärt, nachdem ich seit 30 Jahren Kritiker bin. Ich kann nicht anders, als es als etwas Besonderes zu empfinden, so besonders, dass ich abgeklärter handeln sollte, doch ich kann nicht, ich fühle mich einfach wieder wie ein Kind.“


Außenansicht des Kennedy Centers

Eine großartige Auferstehung

Charles Taku, ein international tätiger Anwalt, der mit vielen internationalen strafrechtlichen Gerichtshöfen verbunden ist, findet, dass Shen Yun eine großartige Auferstehung der traditionellen chinesischen Kultur darbietet.

„Die Aufführung ist einfach fabelhaft. Sie erzählt mir, dass China tatsächlich besser sein kann, als wir wissen. Weil das ein Aspekt von China ist, den die Welt nicht kennt. Es ist ein wunderbares Geschenk.“

Die Würde und die Auferstehung der traditionellen chinesischen Kultur ragt für ihn heraus: „Nach der Kulturrevolution ist die traditionelle Kultur verloren gegangen, China war verloren. Wir haben nie wieder von der großartigen Tradition Chinas gehört. Das ist eine große Auferstehung. Das ist ein großartiges Ereignis. Es führt China zu seiner rechtmäßigen Stelle in der Welt. Kulturell und auch aus der Perspektive der Zivilisation denke ich, dass die Würde, die diese Tradition bringt, zeigt, dass die Chinesen bestimmte Werte haben, von denen der Rest der Welt lernen kann.“

Zwei Daumen nach oben


Die langjährige Sendeleiterin Denise Donlon teilte ihre Gedanken über Shen Yun Performing Arts nach der Premiere am 23. Januar im Sony Centre mit: „Ich gebe ihr zwei Daumen nach oben.“

Die langjährige Sendeleiterin Denise Donlon hat eine beeindruckende Liste an Auszeichnungen und Anerkennungen in ihrer langen und erfolgreichen Karriere beim Fernsehen aufzuweisen. Doch am Donnerstag war es an ihr, im Publikum zu sitzen, als sie sich Shen Yun Performing Arts ansah.

Die kulturellen und spirituellen Eindrücke der Aufführung flößten ihr Ehrfurcht ein, meinte sie nach dem Premiereabend am 23. Januar im Sony Centre for the Performing Arts.

„Die Idee, dass man so viel über menschliche Barmherzigkeit und über menschliches Befinden ausdrücken kann – auch die Schönheit dessen, was wir sein könnten – alles ausgedrückt auf dieser Bühne ist für mich ein großes Erwachen auf verschiedene Weise und ich bin begeistert, hier zu sein.“

Als ehemalige Präsidentin von Sony Music Canada und leitende Direktorin von CBC Radio richtet Frau Donlon derzeit mit dem Medienmogul Conrad Black die aktuelle Nachrichtensendung The Zoomer aus. Sie hat in ihrer Karriere zahlreiche Auszeichnungen erhalten, einschließlich zwei Geminis und den Order of Canada.

Frau Donlon fühlte sich von den Mythen und Legenden der klassischen chinesischen Tänze Shen Yuns, die auf wahren Geschichten beruhen, angezogen.

„Die Choreographie ist faszinierend, doch am allermeisten liebe ich die Geschichten“, meinte sie. „Ich lerne so viel von der kulturellen Geschichte Chinas und mein Lieblingsteil sind die traditionellen Werte wie Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und Barmherzigkeit.“

Sie schätzte auch die Verschiedenheit der Geschichten, welche sich über Chinas Dynastien und ethnischen Regionen bis zum heutigen Tag erstrecken.

„Sie sind alle entzückend und völlig anders… Der Übergang ist für jene von uns mit kurzen Aufmerksamkeitsspannen sehr rasch und ich liebe den Umstand, dass es durchwegs eine zugrunde liegende Botschaft gibt“, schwärmte Frau Donlon. „Es berührte mein Herz.“

„Ich finde die Show in Hinsicht auf Präsentation und Aufführung erstklassig, die Tänzer sind fantastisch“, meinte sie. „Ich gebe ihnen beide Daumen nach oben.“

Führungspersönlichkeiten aus der Politik loben die Schönheit von Shen Yun


Frau Susan Brown Allen und ihr Mann, George Allen, ließen sich am 22. Januar
von Shen Yun Performing Arts im Kennedy Center Opera House inspirieren

George Allen, ehemaliger Gouverneur von Virginia, der derzeit als Präsidentschaftsgelehrter am Gremium für Gouverneure der Reagan Ranch & Young America Foundation dient, besuchte Shen Yun Performing Arts am 22. Januar. Seine Frau Susan Brown Allen begleitete ihn ins Kennedy Center Opera House, ein Veranstaltungsort, der die Aufführung von Shen Yun schon seit Jahren zeigt.

„Wir beide erfreuten uns sehr an der Show. Sie ist interessant, bildend, inspirierend und wunderschön“, schilderte Herr Allen.

Herr Allen schilderte: „Das war wirklich eine wunderschöne Aufführung. Wir wünschten, unsere Kinder wären mit uns hier, sie hätten sie sicher auch gemocht. Es gibt noch weitere Aufführungen, wir freuen uns darauf, sie wieder anzusehen.“

Frau Allen stimmte zu: „Der klassische Tanz war wunderschön anzuschauen und so einzigartig. Tatsächlich möchte ich gerne mehr über all die Schritte herausfinden. Es war einfach wunderschön dargestellt und sehr gut gemacht.“

Über die Kombination der Instrumente meinte Herr Allen: „Mir gefiel das, es war großartig… die Violine und das chinesische Instrument (Erhu), was ein faszinierendes Instrument ist, es gab ein Solo damit und das war perfekt. Das war es wirklich. Es vermischte sich auf schöne Weise.“


Dr. Regina Benjamin, Inspektorin der Chirurgen der Vereinigten Staaten von 2009-2013

Als Inspektorin der Chirurgen der Vereinigten Staaten von 2009 bis 2013 widmete Dr. Regina Benjamin ihr Leben der Gesundheitsförderung der Amerikaner. Als ehemalige amerikanische Ärztin ist es kein Wunder, dass sie die gesundheitlichen Werte von Shen Yun Performing Arts entdecken konnte.

„Das gefällt mir! Das gefällt mir!“, schwärmte sie. Dr. Benjamin hat Shen Yun bereits in der Vergangenheit besucht, doch sie empfand die Aufführung am 23. Januar im Kennedy Center Opera House als „noch besser“.

„Es ist einfach überwältigend schön und die Geschichte ist eine gute Geschichte“, sagte sei. Durch die Aufführung verstand Dr. Benjamin einiges über die traditionelle Kultur Chinas, nämlich „egal was, der Geist lebt“.


Abgeordneter Glen Murray sah Shen Yun Performing Arts am 23. Januar 2014 zum vierten Mal
und empfand sie als „wirklich schön und künstlerisch. Sie ist wirklich brillant.“

Glen Murray, Minister für Transportwesen und Infrastruktur in Ontario, sah Shen Yun Performing Arts zum vierten Mal in Toronto.

„Es gibt nichts Vergleichbares, das man jemals auf einer Bühne in Kanada sehen kann – es ist wirklich wunderschön und künstlerisch, es ist einfach brillant“, schwärmte er am Abend des 23. Januar. „Wirklich eine der großartigsten Shows, die man sehen kann.“

„Dies ist Weltkunst und Weltkultur, doch es ist auch eine globale Bewegung für Menschenrechte. Und das ist etwas, worauf ich als Kanadier stolz bin, es zu unterstützen.“

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/1/25/144581.html

Veröffentlicht am:
30.01.2014

Polizei verschleppt sechs Praktizierende aus Hanzhong, Provinz Shaanxi

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Shaanxi, China

(Minghui.org) In der Stadt Hanzhong, Provinz Shaanxi, wurden vom 25. bis 27. September 2013 sechs Falun Gong-Praktizierende festgenommen. Es handelt sich um die Frauen Wang Xinlian, Zhang Liping, Du Shuming und Du Shuhui, Chen Qing und Herren Wang Hanbin. Alle Genannten wurden in der Haftanstalt Hanzhong eingesperrt. Einige von ihnen haben bereits mehrfach die Erfahrung von Verfolgung und Inhaftierung hinter sich; und alles nur, weil sie nach den Prinzipien von Falun Gong – Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht – leben möchten.

Im Auto angehalten und festgenommen

Polizisten des Bezirks Mian stoppten am Abend des 25. September 2013 den Wagen von Frau Zhang Liping, durchsuchten ihn, verhafteten sie und ihre Passagiere, Frau Wang Xinlian und ihre Tochter. Die Tochter wurde am nächsten Tag freigelassen, das Auto von Frau Zhang verblieb im Besitz der Polizei.

Frau Zhang Liping ist Ärztin, sie wurde im Jahr 2006 schon einmal verhaftet und in der Haftanstalt Hanzhong festgehalten. Damals wurde sie von der Polizei erst freigelassen, als diese eine große Summe Geld von ihrer Familie erpresst hatte. Ihre Patienten und ihre Familie hatten sehnsüchtig auf ihre Rückkehr gewartet.

Frau Wang Xinlian, die mit Frau Zhang im Auto saß, ist fast 70 Jahre alt und wurde viele Male in einem Arbeitslager eingesperrt. Sie ist somit ein typischer Fall dafür, wie die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) mit Falun Gong-Praktizierenden umgeht.

Polizei überfällt Privatwohnung um 23.00 Uhr

Am nächsten Tag, dem 26. September, drangen Polizisten gegen 23:00 Uhr in die Wohnung von drei Praktizierenden ein: Frau Du Shuming, Frau Du Shuhui und Herr Wang Hanbin wurden verhaftet und ihr zu Hause durchsucht.

Frau Du Shuhui arbeitete als Buchhalterin im Bauamt des Bezirks Mian und hatte dort einen sehr guten Ruf. Bevor sie in den Ruhestand ging, war sie sehr krank, jedes Jahr musste ihr Arbeitgeber über zehntausend Yuan für Arztkosten bezahlen. Innerhalb einiger Monate, nachdem sie mit dem Praktizieren von Falun Gong begann, wurde sie völlig gesund.

Frau Du Shuming und Frau Du Shuhui wurden im Jahr 2001 festgenommen und in ein Zwangsarbeitslager gesteckt. Ihnen wurde der Schlaf entzogen und sie durften nicht die Toilette aufsuchen. Als Frau Du Shuming freigelassen wurde, hatte sie fast alle ihre Zähne verloren und war inkontinent. Im Jahr 2005 wurde Frau Du Shuming erneut verhaftet und erst freigelassen, als sie nicht mehr in der Lage war zu gehen. Frau Du Shuhui wurde im Jahr 2006 ebenfalls erneut verhaftet. Während ihrer Haft bekam sie Gallenblasenentzündung und musste zur Notaufnahme ins Krankenhaus gebracht werden.

Am 27. September 2013 nahmen Polizisten der Stadt Hanzhong und des Bezirks Mian noch Frau Chen Qing gegen 22:00 Uhr fest.

Diese sechs Falun Gong-Praktizierenden aus Hanzhong werden immer noch festgehalten; vier von ihnen wurden im November angeklagt.

Parteitreue Überzeugungstäter

Die Direktoren des Büro 610 in Hanzhong, Lu Heming und Ren Yuping, sowie die Polizeistation des Bezirks Mian, folgten den Befehlen der KPCh und begingen seit dem 20. Juli 1999 zahlreiche Verbrechen gegen Falun Gong-Praktizierende . Mehr als 30 Praktizierende wurden wiederholt verhaftet, viele hat man brutal geschlagen, bis sie körperliche Behinderungen davon trugen, wodurch nicht nur die betroffenen Praktizierenden, sondern auch ihre Familien, ihre Arbeitgeber und die Gesellschaft geschädigt wurden.

Von diesen 30 Menschen wurden zum Beispiel Frau Wei Xinrong, die noch keine 50 Jahre alt war, giftige Drogen injiziert, bis sie kurz darauf an Lungenentzündung starb. Auch der ältere Herr Yao Jingming wurde festgenommen und im Zwangsarbeitslager Zaozihe in Isolation festgehalten. Man ließ ihn lange nicht schlafen und hat ihn mit verschiedenen Methoden gefoltert. Nach drei Monaten war sein ganzer Körper geschwollen und Funktionäre des Zwangsarbeitslagers trugen ihn auf einer Bahre heraus. Kurz nach seiner Freilassung starb er zu Hause.

Verantwortliche Personen:

Personen, die an den Verhaftungen teilnahmen und für die falschen Verurteilungen von Frau Du Shuming, Frau Du Shuhui, Frau Wang Xinlian und Frau Zhang Liping verantwortlich waren, sind unter anderem:

Wang Yiming (王义明), stellvertretender Sekretär des Komitees für Politik und Recht, Bezirk Mian
Wang Zhiqun (王群智), Direktor des öffentlichen Amtes im Bezirk Mian
Gao Ling (高岺), Kommissar
Liu Yongyou (刘永有), Hauptmann der Staatssicherheitsabteilung, Bezirk Mian
Hu Junjian (胡军建), Ausbilder (verantwortlich für die Festnahmen): +86-916-3292810, +86-9163292110, +86-9163292805
Yang Xinde (杨新德), stellvertretender Staatsanwalt des Bezirks Mian, verantwortlich für die Genehmigung der Festnahmen
Yuan Qiong (袁琼), 30: +86-13891601295 (Mobil)
Jiao Wei (焦伟), 30, füllt Dokumente aus und reicht sie ein
Zhang Qing’an (张庆安), Abteilungsleiter der Anklage: +86-9162926235, +86-13379165611 (Mobil)
Guo Wen’an (郭文安), stellvertretender Staatsanwalt des Bezirks Mian: +86-916-2926222, +86-13992689977 (Mobil), verantwortlich für die Anklageabteilung.

  • Veröffentlicht am:
  • 30.01.2014

Angestellte der „Bank of China“ rechtswidrig zu sieben Jahren Haft verurteilt (Provinz Jilin)

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Jilin, China

(Minghui.org) Die Bankangestellte Liu Fang aus Dehui-City, Provinz Jilin, wurde 2012 verhaftet und am 20. Dezember 2013 bar jeder Gesetzesgrundlage zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt, weil sie Falun Gong praktiziert. Ihr Vater wurde am selben Tag verhaftet, jedoch später wieder freigelassen. Er versuchte sich anschließend für die Freilassung seiner Tochter einzusetzen. Jedoch vergebens.

Vater und Tochter verhaftet

Frau Liu war früher bei der Agricultural Bank of China, Niederlassung Dehui, angestellt. Wegen ihrer hervorragenden Arbeit dort wurde sie als außerordentliche Mitarbeiterin ausgezeichnet. Es war deutlich erkennbar, dass sich ihre Arbeitseinstellung nach Beginn des Praktizierens von Falun Dafa erheblich verbessert hatte.

Nachdem jedoch die Kommunistische Partei Chinas mit der landesweiten Verfolgung von Falun Gong begonnen hatte, wurde Liu mehrfach wegen ihrer spirituellen Einstellung verhaftet. So wurde sie zum Beispiel 2005 und 2008 von Polizisten der Eisenbahnpolizei Dehui und der Staatssicherheit verhaftet. Beide Male wurde sie verurteilt und kam jeweils zu eineinhalb Jahren in ein Arbeitslager, wo sie Folter ausgesetzt war.

Am Nachmittag des 8. Oktober 2012 war Liu gerade zu Fuß unterwegs. Sie wurde von Agenten der Staatssicherheit angehalten, verhaftet und in die Haftanstalt Dehui gebracht. Gegen 17:00 – 18:00 Uhr klopften zwei Polizisten an ihre Haustür. Als ihr Vater die Tür öffnete, stürmten die Polizisten sofort in die Wohnung und durchsuchten diese. Lius Vater forderte die beiden Polizisten auf, den Durchsuchungsbefehl zu zeigen. Statt den Befehl vorzulegen, erhielt er nur die Antwort, dass dieser nachgereicht werde.

Die Polizisten beschlagnahmten anschließend alle Falun Gong-Bücher, die Liu besaß; DVDs des New Yorker Künstlerensembles Shen Yun Performing Arts, ein Portrait des Falun Gong-Gründers Li Hongzhi, einen MP4-Player und 5.000 Yuan in bar.

Als Lius Vater die Polizisten aufforderte, den MP4-Player zurückzugeben, nahm einer der Polizisten den Player in die Hand und warf ihn hart gegen eine Wand, sodass dieser auseinander brach. Lius Vater verlangte später das beschlagnahmte Geld zurück. Der Chef der Staatssicherheit, Wang Wei, weigerte sich jedoch.

Lius Vater wurde schließlich verhaftet und zur Polizeistation gebracht. Dort schlugen die Polizisten Lou und Zhang auf ihn ein, entwendeten 100 Yuan Bargeld von ihm und beschlagnahmten seine Hausschlüssel. Die Polizisten begaben sich dann erneut zu Lius Wohnung und durchsuchten sie ein zweites Mal.

Lius Vater wurde zwischenzeitlich in die Haftanstalt Dehui gebracht, wo er zusammen mit Liu in einen Hungerstreik ging, um gegen diese ungerechte Behandlung zu protestieren.

Vier Tage nach ihrer Verhaftung, es war der 12. Oktober 2012, wurden beide jeweils einzeln ins Krankenhaus Dehui-City gebracht und dort medizinisch untersucht. Lius Vater wurde dann zurück in die Haftanstalt Dehui gebracht, wohingegen Liu in eine andere Haftanstalt verlegt wurde.

Am nächsten Tag bekam Lius Schwester, Liu Yang, die Aufforderung, ihren Vater abzuholen. Die beschlagnahmten 5.000 Yuan Bargeld wurden bei seiner Freilassung jedoch als Kaution einbehalten.

Frau Liu trat in der folgenden Zeit wieder in einen Hungerstreik. Sie wurde daraufhin so brutal zwangsernährt, dass sich ihre Haare bald grau färbten.

Gesetzwidriges Vorgehen der Behörden

Zwei Monate nach ihrer Verhaftung versuchte die Polizeibehörde Dehui-City, Lius Vater anzuklagen. Man warf ihm vor, er habe einen „Kult verwendet, um die Durchsetzung des Rechts zu verhindern“. Der ermittelnde Staatsanwalt stellte die Untersuchungen jedoch ein.

Da der Chef der Staatssicherheit, Wang Wei, im Dezember 2012 eine Intensivierung der Verfolgung von Falun Gong anzettelte, wurde Liu von der Polizeibehörde in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Dehui-City angeklagt. Der Fall wurde jedoch mangels ausreichender Beweise abgelehnt.

Lius Vater war in der Zwischenzeit viele Male zur Polizeibehörde Dehui gefahren, um sich nach seiner Tochter zu erkundigen. Doch jedes Mal lehnten die Verantwortlichen es ab, sich mit ihm zu treffen. Als er sich zum Sitz der Staatsanwaltschaft begeben hatte, ließen ihn die Wachen am Eingang gar nicht erst herein.

Die Polizeibehörde Dehui arbeitete dann erneut mit der Staatsanwaltschaft zusammen. Im März 2013 wurde Liu unter Verwendung von gefälschten Beweisen angeklagt. Am 15. August 2013 fand dann die entsprechende Anhörung statt. Dort wurde jedoch nur erörtert, ob die bei der Durchsuchung beschlagnahmten Gegenstände Liu gehören, ohne die Gegenstände jedoch genau zu bezeichnen.

Um den 20. November 2013 herum wurde Liu dann in die dritte Haftanstalt in Changchun-City gebracht. Sie wurde anschließend unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne dass ihre Familie darüber informiert wurde, zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Als Lius Urteil erging, reichte sie dagegen Beschwerde ein und bat ihren Vater darum, sie vor Gericht zu vertreten. Bevor man ihn dies tun ließ, musste er garantieren, selbst nicht Falun Gong zu praktizieren.

Mittlerweile ist Liu schon über ein Jahr lang eingesperrt. Bis jetzt wurde es ihr nicht erlaubt, Besuch zu empfangen.

Lius Vater war auch früher schon verhaftet worden

So drangen am 28. Februar 2008 zehn Polizisten unter der Leitung des Chefs der Polizeistation Xinhuijie, Long Taiping, in sein Haus ein, durchsuchten es und beschlagnahmten dann persönliche Gegenstände. Im Anschluss verhafteten sie ihn und sperrten ihn 15 Tage lang ein. Später wurde Lius Vater zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt, die er jedoch außerhalb einer Haftanstalt ableisten durfte.

  • Veröffentlicht am:
  • 30.01.2014