Hamburg: Die Verbrechen der KPCh bekannt gemacht

Von einer Minghui-Reporterin

(Minghui.org) Am 01.03.2004 veranstalteten die Hamburger Falun Gong-Praktizierenden einen Informationsstand und sammelten Unterschriften. Ziel der Aktivität war, die Verbrechen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) beim Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Es war ein feucht-kalter Nachmittag, an dem die Passanten mit eiligen Schritten vorbeigingen, als ob sie vermeiden wollten, der Kälte länger als nötig ausgesetzt zu sein. Doch sobald die Übungsmusik zu den Falun Gong-Übungen erklang, schauten einige Passanten in Richtung des Informationsstandes, wo die Praktizierenden die Übungen vorführten. Hinter dem Tisch waren große Transparente angebracht mit den Aufschriften „Falun Gong – ein Kultivierungsweg für Körper und Geist“, „Falun Gong – eine friedliche Meditationspraxis, die in China verfolgt wird“. Die farbenprächtigen Transparente mit ihren Inhalten erregten die Aufmerksamkeit der Passanten. Immer wieder hielt jemand an und sprach die Praktizierenden an, die Flyer mit Informationen zu Falun Gong verteilten.

Eine Dame mittleren Alters – schlanke Figur, modern gekleidet, weiße Kurzhaarfrisur – blieb am Stand stehen. Zu Anfang verstand sie die Praktizierenden nicht richtig, als ihr erklärt wurde, dass die KPCh Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden vornimmt. Als ihr dann erklärt wurde, dass die Organentnahme gewaltsam durchgeführt wird, verstand sie die Tragweite und rief erschüttert aus: „Das kann ich kaum glauben!“ Sie war früher Zahnärztin gewesen, erzählte sie, jetzt sei sie 67 Jahre alt. Sie habe in ihrem Leben schon immer Werte wie Wahrheitsliebe und Toleranz angestrebt – Werte, wie sie in den Grundprinzipien von Falun Gong enthalten sind. Dafür sei sie oft belächelt, verspottet oder missverstanden worden. Sie stamme aus der ehemaligen DDR, wo die Wahrheit früher nicht sehr gefragt gewesen sei, erzählte sie weiter. Die Praktizierende tröstete sie. Es sei nicht leicht, ein guter Mensch zu sein. Dennoch solle sie nicht daran zweifeln und weiterhin das Gute in ihrem Herzen aufrechterhalten. Nach diesen Worten strahlte die Dame die Praktizierende an, nahm den Flyer entgegen und verabschiedete sich mit einem Handschlag dankbar von ihr.

„Wie können wir helfen?“

Als ein junges türkisches Ehepaar vorbeilief, reichte die Praktizierende dem Mann einen Flyer. Er sah sie skeptisch an und meinte, dass Falun Gong wohl eine Religion sei. Dabei machte er den Eindruck, dass er als Türke mit diesem Übungsweg nichts anfangen könne. Die Praktizierende erklärte ihm, dass Falun Gong keine Namensliste führe, keine Registrierung habe und kein Art von Organisation sei. „Jeder kommt und geht, wie er möchte“, so die Praktizierende. „Es gibt bereits in über 100 Ländern und Regionen Praktizierende, auch in der Türkei.“ Der Mann war sehr überrascht. Plötzlich nahm er den Flyer an und wollte alles ganz genau wissen. Das Paar erkundigte sich auch: „Wie können wir helfen?“, und unterschrieb alle Petitionen am Stand.

„Es muss doch einen Sinn haben, warum wir Menschen hier sind“

Herr Stanko aus Kroatien führte ein sehr tiefgehendes Gespräch mit einer Praktizierenden. Er war streng katholisch erzogen worden, war jedoch aus der Kirche ausgetreten, da er einiges in der christlichen Religion nicht nachvollziehen konnte. Zwar habe er versucht, sich mit seinen Mitmenschen darüber auszutauschen, doch habe dies nur zu Schwierigkeiten geführt, berichtete er. Er sagte: „Es muss doch einen Sinn haben, warum wir Menschen hier sind.“ Die Praktizierende war die erste Person, mit der er sich frei über diese Frage unterhalten konnte. Daher freute er sich sehr über diese Begegnung und ging nach dem Gespräch erleichtert weiter.

Chinese: „Falun Gong – ja, das ist gut.“

Ein chinesisches Paar kam vorbei. Als der Mann einen chinesischen Flyer erhielt, blickte er darauf und sagte in klarem Deutsch: „Ach so, Falun Gong – ja, das ist gut.“ Dann fuhr er fort: „Es ist grauenhaft, was unser Land mit diesen armen Menschen macht. Jeder Mensch sollte frei leben dürfen!“ Er hoffte sehr, dass die Verfolgung von Falun Gong durch die chinesische Regierung bald beendet wird. Zum Abschied gab er der Praktizierenden lachend die Hand mit den Worten: „Weiter so!“

Ein Ehepaar mit zwei Kindern war zu Besuch in Hamburg. Sie kamen aus Speyer und wollten die Praktizierenden gerne unterstützen. Ihre Unterschrift gegen den Organraub hatten sie bereits in Speyer gegeben. Den Hamburger Praktizierenden wünschten sie weiterhin viel Erfolg!

  • Veröffentlicht am:
  • 04.03.2014
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