Untersuchung hinsichtlich des Organraubs in Tianjin (Foto)

Von einem Minghui-Korrespondenten in Tianjin, China

(Minghui.org) Regierungsorganisationen und Einzelpersonen haben den Organraub von lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China verurteilt und fordern eine gründliche Untersuchung dieser „beispiellosen Form des Bösen auf diesem Planeten.“

Die Kombination aus kurzen Wartezeiten von weniger als zwei Wochen für ein passendes Organ in China; der Mangel an Organspendern aus kulturellen Gründen; eine große Anzahl vermisster Falun Gong-Praktizierender; und die sich überlappende Zeitlinie der Verfolgung von Falun Gong und dem starken Anstieg der in China durchgeführten Organtransplantationen; deuten auf die einzige mögliche Erklärung hin: In China existiert ein riesiger Pool von lebenden Organen und Falun Gong-Praktizierende werden nach Bedarf wegen ihrer Organe getötet.

Das Orientalische Organtransplantationszentrum im Bezirk Nankai, der Stadt Tianjin, wird in mehreren unabhängigen Untersuchungsquellen als eine medizinische Einrichtung aufgeführt, die direkt am Organraub von lebenden Falun Gong-Praktizierenden beteiligt ist.

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Ein 2006 aufgenommener Screenshot der Homepage des Orientalischen Organtransplantationszentrums in Tianjin. Die markierten chinesischen Texte besagen: „Die durchschnittliche Wartezeit für eine Leber beträgt zwei Wochen.“

Informanten stellten 2013 weitere Anhaltspunkte für die Untersuchung hinsichtlich solcher Verbrechen in Tianjin zur Verfügung:

Hinweis 1: Der Organraub geht weiter

Eine Freundin in Tianjin enthüllte im September 2013 ein neues Transplantationsgeschäft des Orientalischen Organtransplantationszentrums.

Einer ihrer Angehörigen litt an einer Nierenerkrankung. Das Orientalische Organtransplantationszentrum schlug eine Nierentransplantation vor und fand innerhalb einer Woche eine passende Niere.

Der Familie des Patienten wurde gesagt, sie solle 560.000 Yuan anzahlen; sie bekamen jedoch keine Quittung dafür. Die Zahlung schloss die Kosten für die Operation, den Krankenhausaufenthalt und die Medikamente nicht ein.

Die Familie des Patienten verkaufte ihre Appartementwohnung und gab ihre gesamten Ersparnisse her, um die Zahlungen zu tätigen. Dann verlangte das Krankenhaus noch eine vertragliche Vereinbarung, den Vorgang vertraulich zu behandeln.

Hinweis 2: Ein Zug voll mit Praktizierenden – Bestimmungsort: Sujiatun

Ein Soldat in Dandong, Provinz Liaoning, erinnerte sich an einen Massentransfer von Falun Gong-Praktizierenden von Tianjin in den Bezirk Sujiatun, der Stadt Shenyang: „Es war ein sehr kalter Tag im Dezember 2000. Unsere Einheit wurde gegen 13:00 Uhr unerwartet zu einer dringenden Mission abkommandiert. In voller Ausrüstung umstellten wir die Bahnstation Dandong.“

„Wir hatten den Befehl, den Zug zu begleiten. Jeder Waggon bekam zwei Soldaten zugeteilt. Als wir in den Zug einstiegen, waren wir geschockt über das, was wir sahen: Der Zug war voll mit Falun Gong-Praktizierenden. Es waren Männer und Frauen, Junge und Alte. Man sagte uns, dass sie inhaftiert worden seien, weil sie in Peking waren, um für das Recht, Falun Gong zu praktizieren, appelliert hatten. Sie hatten Handschellen an den Handgelenken und waren an Metallstangen an der Decke des Waggons festgemacht, wie Hühner in chinesischen Feinkostläden.“

„Ich kann mich nicht erinnern, wie lange wir gefahren waren, schließlich erreichten wir den Bestimmungsort im Bezirk Sujiatun, der Stadt Shenyang, Provinz Liaoning [dieser Ort wurde von zwei Informanten angegeben und 2006 zum ersten Mal als Tatort der Gräueltaten des Organraubs in den Nachrichten veröffentlicht].“

Hinweis 3: Zwei Nierentransplantationen innerhalb kurzer Zeit

Ein Falun Gong-Praktizierender schickte im April 2013 einen Untersuchungshinweis an die Minghui.org: „Einer meiner Verwandten bat mich im Januar 2006, ich solle mich über eine Lebertransplantation im Orientalischen Organtransplantationszentrum in Tianjin erkundigen. Ich ging dorthin und hörte zufällig eine Unterhaltung zwischen einem Arzt und dem Familienangehörigen eines Patienten.

Der Arzt sagte: „Er [der Patient] hat großes Glück, dass innerhalb von drei Tagen nach seiner Einweisung ins Krankenhaus eine passende Leber gefunden wurde. Obwohl es mit dieser speziellen Leber nicht geklappt hat, ist eine weitere passende Leber für eine zweite Operation verfügbar. Wir können nichts garantieren, aber die Chancen stehen gut, dass es klappen wird.“

Hinweis 4: „In diesen Jahren gibt es viele gute Nieren.“

Ein Reporter kennt einen hochrangigen Regierungsbeamten, der 2004 zwei Nierentransplantationen in Tianjin hatte. Die erste Operation schlug fehl, aber die zweite war erfolgreich. Heute ist dieser Beamte bei bester Gesundheit.

Der Reporter schrieb im September 2013 an die Minghui.org: „Die Frau dieses Beamten erzählte mir beim Abendessen vor vier Jahren Einzelheiten über die Organtransplantation. Der Arzt sagte ihr, dass seine Niere [die zweite] von einer lebenden, sehr gesunden Person stammte. Der Arzt sagte auch, dass es in diesen Jahren viele Nieren aus guten Quellen gibt.“

Hinweis 5: Massenhafte Bluttests im Gefängnis Tianjin Binhai

Ein Falun Gong-Praktizierender, der im Gefängnis Tianjin Binhai inhaftiert war, erzählte: „2004 kam einmal ein großer medizinischer Bus in den Gefängnishof gefahren. Alle Falun Gong-Praktizierenden mussten ihre Hemden auszuziehen. Sie machten Röntgenaufnahmen und nahmen uns Blut ab.“

Hinweis 6: Eine zweite passende Leber innerhalb von 21 Stunden

Eine Person wurde 2007 von seiner Firma beauftragt, sich um einen Kollegen zu kümmern, der im Orientalischen Organtransplantationszentrum eine Lebertransplantation erhalten hatte, mit der Anmerkung, dass die Operation des Kollegen eine von drei für diesen Tag vorgesehene Operationen war.

Dr. Shen Zhongyang, Direktor des Orientalischen Organtransplantationszentrums und Direktor des Instituts für Lebertransplantationen im allgemeinen Krankenhaus der bewaffneten Polizei war der Chefchirurg.

Die erste Operation scheiterte, aber innerhalb von 24 Stunden war eine neue Leber verfügbar. Dr. Shen führte für den Kollegen die zweite Lebertransplantation durch, die sein Leben um weitere sechs Monate verlängerte.

  • Veröffentlicht am:
  • 16.03.2014
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