So gehen gewissenlose Polizisten mit den Familien von zwei unschuldig inhaftierten alten Damen um

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Festlandchina

(Minghui.org) Frau Li Xiulin und Frau Zhou Fenglian, in ihren Sechzigern, sind Falun Gong-Praktizierende aus der Stadt Zhangjiakou in der Provinz Hebei. Sie wurden am 5. Mai 2014 von der Bahnpolizei festgenommen, weil sie auf dem Bahnhof von Chaigoubao die wahren Hintergründe der Verfolgung von Falun Gong erklärt hatten. Man brachte die beiden älteren Damen in die Haftanstalt Nr. 1 in Chenzhuang. Obwohl man ihnen versprochen hatte, sie sofort freizulassen, befinden sie sich immer noch in Haft.

Trotz Versprechen keine Freilassung

Ihre Familien gingen mehrmals zur Polizeidienststelle nach Datong, um eine Besuchsgenehmigung zu erhalten. Obwohl sie dafür jedes Mal 400 km pro Strecke zurücklegen müssen, lehnten die Behörden ihre Anträge ab.

Der stellvertretende Direktor der Polizeidienststelle Datong teilte den Familien am 27. Mai 2014 mit: „Ein Treffen ist nicht erforderlich, da sie innerhalb von zwei oder drei Tagen freigelassen werden.“ Ein Familienmitglied sagte, dass der Ehemann von Frau Zhou sofort operiert werden müsse und Frau Zhou die Einzige sei, die sich nach der Operation um ihn kümmern könnte. Der stellvertretende Direktor antwortete: „Besorgen Sie ein Krankenhaus-Attest und wir werden sie sofort freizulassen.“

Ein Mitarbeiter der Polizeidienststelle Datong rief die Familien am Nachmittag an und forderte sie auf, Anträge für die Freilassung einzureichen. Direkt nach Erhalt der Anträge würden sie die beiden Damen freilassen, behauptete dieser Mitarbeiter damals.

Bereits am nächsten Morgen reichten die Familien die Anträge bei der Bahnpolizei ein und baten darum, diese zur Polizeidienststelle nach Datong zu faxen.

Gleichzeitig besorgte Frau Zhous Familie ein Attest im Krankenhaus Nr. 5 in Zhangjiakou. Dieses brachten sie am 3. Juni zur Polizeidienstelle in Datong. Es waren keine verantwortlichen Mitarbeiter anwesend. Ein Mitarbeiter sagte ihnen: „Lassen Sie das Attest hier. Gehen Sie nach Hause und warten auf die Benachrichtigung.“

Jedoch waren Frau Li und Frau Zhou bis zum 6. Juni, also vier Wochen später, immer noch in Haft, ohne dass Entlassungsanträge eingetroffen waren. Die Angehörigen forderten die Verantwortlichen der Polizeidienststelle Datong auf, ihr Versprechen einzuhalten und die Praktizierenden zu entlassen. Sie waren erschüttert über die Antwort: „Der Fall wurde der Staatsanwaltschaft vorgelegt und wird den Rechtsweg gehen. Gehen Sie nach Hause und warten auf die Ankündigung. Sprechen Sie mit dem Chef Yang oder mit Liu, wenn Sie noch Fragen haben.“

Hintergrund

Frau Li Xiulin, 62, aus der Kleinstadt Chaigoubao im Kreis Huai’an der Stadt Zhangjiakou ist Hausfrau.
Frau Zhou Fenglian, 62, auch aus der Kleinstadt Chaigoubao, ist eine pensionierte Arbeiterin.

Unvollständige Liste der Parteien, die an der Verfolgung von Frau Li und Frau Zhou beteiligt sind:
Wu Fubiao (武富彪), Direktor der Polizeistation Chaogoubao: 86-313-7820686 (Privat), 86- 13833338786 (Mobil)
Liu Guang (刘光) Direktor der Bahnpolizeistation Chaogoubao: 86-313-7920428 (Büro), 86- 13734205700 (Mobil)
Zhang Yulin (张玉林), Direktor und Parteisekretär, Polizeidienststelle Datong, verbunden mit dem Eisenbahnbüro Taiyuan der Provinz Shanxi: 86-352-7122918 (Büro) 86-352-7122908 (Privat)

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/6/20/1718.html

Chinesische Version:
太原铁路公安局大同公安处劫持两位老年妇女一月余

Veröffentlicht am:
20.07.2014

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