Falun Gong-Praktizierende in New York stellen Strafanzeige gegen Jiang Zemin (Fotos)

10. Juli 2015 | Von Minghui-Korrespondentin Cai Ju

(Minghui.org) In New York haben 83 Falun Gong-Praktizierende bei der Obersten Volksstaatsanwaltschaft und dem Obersten Volksgerichtshof in China Strafanzeige gegen Jiang Zemin gestellt. Jiang ist der ehemalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Die Strafanzeigen sind Teil einer Welle von zehntausenden Strafanzeigen gegen Jiang, die von Falun Gong-Praktizierenden in China und auf der ganzen Welt in den letzten zwei Monaten eingereicht wurden. Kopien von 34.581 Strafanzeigen, die von 43.404 Menschen zwischen Ende Mai und Anfang Juli gestellt worden sind, wurden an Minghui.org übermittelt.

Jiang Zemin, der Beschuldigte, hatte am 20. Juli 1999 im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong eingeleitet. Er richtete außerdem das außerhalb des Rechtes agierende Sicherheitsorgan „Büro 610“ ein, um Falun Gong zu verfolgen. Diese Organisation ist der Polizei und der Justiz bei der Durchführung von Jiangs Befehlen übergeordnet. Daraus folgte, dass in den vergangenen 16 Jahren mindestens 3.800 Falun Gong-Praktizierende zu Tode gefoltert wurden. Die tatsächliche Zahl der Toten ist jedoch wahrscheinlich deutlich höher, weil Informationen über solche Fälle in China strikt zensiert werden.

Bei einer Kundgebung am 03. Juli 2015 vor dem chinesischen Konsulat in New York sprachen zehn der Anzeigeerstatter über die Verfolgung, die sie in China erleben mussten. In ihren Strafanzeigen beschuldigen sie Jiang der folgenden Verbrechen: unrechtmäßige Inhaftierung, den Bürgern ihr verfassungsmäßiges Recht auf Religionsfreiheit zu entziehen, Machtmissbrauch und andere.

Gao Weiwei ist die ältere Schwester einer Praktizierenden, die in China zu Tode gefoltert wurde. Sie sprach darüber, wie ihre jüngere Schwester Gao Rongrong von Wärtern im Zwangsarbeitslager Longshan im Juli 2003 schwer geschockt wurde. Die Wärter verbrannten Gao Rongrong mit elektrischen Schlagstöcken. „Ihr gesamter Körper war verletzt und ihr Gesicht war entstellt“, sagte Frau Gao.

Im Juni 2005 war Gao Rongrong im berüchtigten Arbeitslager Masanjia in der Provinz Liaoning zu Tode gefoltert worden.

Ein Foto von Gao Rongrong in einem Krankenhausbett zeigt sie vor ihrem Tod mit schrecklichen Verbrennungen auf dem Gesicht. Dieses Foto wird auf Informationstafeln und Flugblättern über Falun Gong auf der ganzen Welt gezeigt. Auch Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International verwenden es.

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Falun Gong-Praktizierende in New York machen die Erstattung von Strafanzeigen gegen Jiang Zemin bekannt.

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Eine Kundgebung von Falun Gong-Praktizierenden vor dem chinesischen Konsulat unterstützt die kürzlich gestellten Strafanzeigen gegen Jiang Zemin.

Die Falun Gong-Praktizierende Li Jing wurde im Arbeitslager Chatou in Guangzhou festgehalten und gefoltert. Sie stellte Strafanzeige gegen Jiang Zemin und sprach über die Verfolgung, die sie erlebt hatte. „Die Wärter hängten mich über lange Zeit auf und zogen meine Gliedmaßen in verschiedene Richtungen“, berichtete sie den Zuhörern bei der Kundgebung.

Frau Lis Ehemann starb, während sie im Frauengefängnis Guangdong inhaftiert war. „Ich erfuhr erst bei meiner Entlassung davon, als mir eine Kiste mit seiner Asche gegeben wurde“, sagte sie.

Die Praktizierende Zhao Suhuan war siebenmal in China eingesperrt, weil sie Falun Gong praktiziert. Als sie im Arbeitslager Shenxin eingesperrt war, wurden ihr giftige Drogen injiziert.

„Meine Zunge wurde hart und ich erlitt einen partiellen Gedächtnisverlust“, sagte sie. „Eine andere Praktizierende, Su Juzhen, die in der gleichen Zelle wie ich eingesperrt war, fiel ins Koma und starb später.“

Unter den anderen Rednern bei der Kundgebung waren Vertreter der World Organization to Investigate the Persecution of Falun Gong (WOIPFG) und des Globalen Service Centers für den Austritt aus der KPCh.

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Dr. Wang Zhiyuan (WOIPFG) spricht auf der Kundgebung.

Dr. Wang Zhiyuan, Sprecher der WOIPFG, sagte, dass die Einreichung von Strafanzeigen gegen Jiang durch über 40.000 Menschen in weniger als zwei Monaten ein historischer Meilenstein ist.

„Seit Juli 1999 haben Jiang Zemin und seine Fraktion den gesamten Staatsapparat, inklusive des Rechtssystems, der Armee, der bewaffneten Polizei und des Gesundheitssystems manipuliert, um durch den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden einen Genozid zu verüben“, sagte Dr. Wang. „Jiang und seine Gefolgsleute sind des Genozids und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig.“

Die WOIPFG ruft Regierungen, Menschenrechtsorganisationen und alle Menschen mit Gewissen dazu auf, sich an der Untersuchung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch Jiang zu beteiligen.

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Yi Rong, Leiterin des Globalen Service Centers für den Austritt aus der KPCh spricht auf der Kundgebung.

Yi Rong, die Leiterin des Globalen Service Centers für den Austritt aus der KPCh, sagte, dass auf Grund der Verfolgungspolitik von Jiang Millionen von Falun Gong-Praktizierenden in China unter Folter, Inhaftierung und Gehirnwäsche leiden müssen. „Zahllose Praktizierende wurden zu Tode gefoltert oder durch die KPCh ermordet, damit ihre Organe für viel Geld verkauft werden konnten“, sagte sie.

„Jiang ist des Genozids, des Mordes, der Folter, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und anderer Verbrechen schuldig. Diese historische Welle, die fordert, Jiang vor Gericht zu stellen, nimmt Fahrt auf. Er muss vor Gericht gestellt werden“, sagte Yi.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/6/151424.html

Chinesische Version vorhanden
纽约八十三位法轮功学员加入诉江大潮(图)

Rubrik: Kundgebungen

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