Praktizierende verhaftet, Familie zu Hause eingesperrt – Vergeltungsmaßnahme der Polizei?

22. Juli 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Gansu, China

(Minghui.org) Am 18. und 19. Juni 2015 wurden acht Praktizierende im Bezirk Honggu der Stadt Lanzhou verhaftet. Zwei von ihnen kamen wieder frei, während die anderen sechs in Haft verblieben. Wie berichtet wurde, belästigte die Polizei ungefähr zur selben Zeit auch andere Praktizierende in dem Gebiet.

Vergeltung durch die Polizei?

Die Festnahmen und die Belästigungen scheinen eine Vergeltung dafür zu sein, dass Praktizierende Transparente aufgehängt hatten, um den 13. Mai, den Jahrestag der öffentlichen Verbreitung von Falun Dafa, zu feiern.

Praktizierende in China hängen oft Transparente auf, um auf die Verfolgung von Falun Dafa durch das kommunistische Regime aufmerksam zu machen. Beamte des Büros 610 der Provinz Gansu und von der Staatssicherheitsabteilung Lanzhou hatten die Verhaftungen und Belästigungen der Praktizierenden befohlen.

In der Nacht des 18. Juni wurde Dou Xioning verhaftet und von Beamten der Bezirkspolizei Honggu verhört.

Am Morgen des 19. Juni wurden sieben weitere Praktizierende verhaftet und ihre Wohnungen durchsucht.

Während die Polizei Guan Longshans Haus durchsuchten, stießen sie Guans Vater und seinen Neffen zu Boden und legte ihnen Handschellen an. Am selben Tag wurden Guan und seine Schwester Guan Longmei verhaftet.

Guan Longmei wurde gegen Mittag freigelassen und Herr Yu am folgenden Tag, nachdem man ihm gewaltsam Fingerabdrücke entnommen hatte.

Herr Guan kam in das Untersuchungsgefängnis des Bezirks Honggu. Die anderen fünf Praktizierenden werden im Untersuchungsgefängnis Nr. 1 in Jinzhou festgehalten. Diese sind: Herr Dou Xiaoning, Herr Dou Qiuxin, Frau Song Faying, Herr Lu Dongxiang und ein Praktizierender mit dem Namen Bao.

Die Polizei verbarricadiert das Haus von Guans Bruder

Die Polizei und die Beamten vom Büro der Nachbarschaftsverwaltung versuchten am 21. Juni 2015 in das Haus von Guans Bruder, Guan Longyan, einzubrechen, schafften es aber nicht.

Daraufhin schalteten sie den Strom ab und warteten außerhalb des Hauses, wobei die Schicht drei Mal am Tag wechselte. Herr Guan, seine Frau und ihr zweiter Sohn konnten das Haus nicht verlassen.

Drei Tage später versuchte Guans Vater sie zu besuchen, doch die Polizei hatte die Tür versperrt. Guans Sohn rief laut „Großvater“ durch das Fenster im vierten Stock. Die Nachbarn brachten ihren Ärger über die Belästigung durch die Polizei zum Ausdruck. Sie erreichten den Onkel des Kindes, der half, das Kind herauszuholen.

Ob Guan Longyan und seine Frau immer noch ohne Elektrizität sind – darüber liegen uns derzeit keine Meldungen vor. Wie auf der chinesischen Minghui-Website berichtet, wurde jeder, der das Haus betrat, verhört und es war nicht erlaubt, Gegenstände in das Gebäude zu bringen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/19/151628.html

Chinesische Version vorhanden
兰州市红古区警察绑架六名法轮功学员

Rubrik: Augenzeugenberichte

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