Vancouver: Über 70 Strafanzeigen gegen das ehemalige chinesische Staatsoberhaupt (Fotos)

8. September 2015 | Von Wang Mei in Vancouver

(Minghui.org) Laut Minghui-Website haben bis zum 27. August 2015 mehr als 160.000 Falun Gong-Praktizierende aus China und dem Ausland Strafanzeigen gegen Jiang Zemin, das ehemalige chinesische Staatsoberhaupt, erstattet.

Über 70 Praktizierende in Vancouver, British Columbia, haben beim Obersten Gerichtshof und der Obersten Staatsanwaltschaft Chinas Strafanzeigen eingereicht. Vancouver ist eine kanadische Stadt mit einer großen chinesischen Bevölkerung. Mit ihren Anzeigen haben die Praktizierenden zur globalen Welle, Jiang Zemin vor Gericht zu bringen, beigetragen. Zwanzig von ihnen haben eine Eingangsbestätigungen für ihre Sendungen erhalten.

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Über 70 Bürger von Vancouver haben seit Mai 2015 Strafanzeigen gegen Jiang Zemin erstattet.

Jings Schwestern ertrugen 13 Jahre illegale Inhaftierung

Die Angehörigen der Praktizierenden Jing Tian erstatteten Strafanzeigen gegen Jiang für die Folterungen und Schikanen, die sie seit Beginn der Verfolgung in der Provinz Liaoning erlitten haben.

Jings Familienangehörige hatten enorm durch das Praktizieren von Falun Gong profitiert. Es verhalf ihnen zu einer besseren Gesundheit und lehrte sie die Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“. Bevor Jiang Zemin die Verfolgung im Jahr 1999 begann, hatten die Behörden diese Familie für ihre Bücherspende an die lokale Bibliothek gelobt.

Frau Jing wurde dann aber 1999 zu eineinhalb Jahren Zwangsarbeit verurteilt und 2001 für zehn Jahre inhaftiert.

Nachdem sie 2002 zwangsernährt und geschlagen worden war, entließ man sie aus medizinischen Gründen aus der Haft. Später kam sie jedoch wieder ins Gefängnis. Sie hatte die Missbräuche, die sie im Gefängnis erlitten hatte, öffentlich bekanntgemacht. Daraufhin verlängerte man ihre Haft auf 13 Jahre.

Ihre Schwester, Jiang Cai und ihr Bruder, Jing Yu, wurden ebenfalls für 13 Jahre, bzw. 10 Jahre eingesperrt, weil sie Falun Gong praktizierten.

Cheng Songyuan, Frau Jings Mann, hatte ehemals als Immobilienentwickler gearbeitet. Er wurde zweimal in Zwangsarbeitslagern festgehalten, wo ihn die Wärter abwechselnd mit 20 Elektrostäben folterten.

Jings Mutter Chen Jun, kam zuerst sieben Monate lang in die Haftanstalt Fangjialan und später drei Jahre lang in das Zwangsarbeitslager Longshan. Dort wurde sie schwer gefoltert und erblindete beinahe an Diabetes, bekam aber keine Behandlung. Sie erlitt weitere Schikanen und Drohungen durch die lokalen Behörden, bis sie vor Angst verstarb.

Frau aus Shenzhen entblößt und an Augen und Ohren mit Elektroschocks misshandelt

Xie Qiong, eine ehemalige Angestellte von Shenzhen Weishen Securities, erstattete für die Qualen, die sie während der Verfolgung von Falun Gong erlitt, Strafanzeige gegen Jiang Zemin.

Xie war seit dem Jahr 2000 sechsmal in der Haftanstalt in Guangzhou und in der psychiatrischen Anstalt Baiyunshan in Guangzhou festgehalten worden. Dort zogen ihr die Wärter die Kleider aus und demütigten, beschimpften und schlugen sie wiederholt.

Die Wärter misshandelten sie an den Augen und Ohren mit Elektrostäben. Noch lange Zeit nach ihrer Entlassung litt sie unter Hörverlust und einem Mangel an Sehschärfe.

Elektroschocks und 30 Tage ans Bett gefesselt

Wang Junhua, eine zierliche Frau aus der Provinz Heilongjiang, hatte 14 Jahre Verfolgung hinter sich, als sie in Kanada ankam.

Nach 1999 war Wang dreimal festgenommen und zweimal ins Zwangsarbeitslager geschickt worden. Nach ihrer Freilassung schikanierten die lokalen Behörden sie aber weiterhin. Sie war deshalb gezwungen, ihr Heim zu verlassen. Neun Jahre lang zog sie von Ort zu Ort, um einer weiteren Verfolgung zu entgehen.

In drei Zwangsarbeitslagern wurde sie geschlagen und mit Elektroschocks misshandelt: in den Zwangsarbeitslagern von Wanjia und Xigemu und im Frauenzwangsarbeitslager Jiamusi in der Inneren Mongolei. Wie eine Sklavin musste sie mit nur wenig Nahrung und Trinkwasser viele Stunden lang Zwangsarbeit verrichten.

Mit Eisenketten an ein Bett gefesselt, musste sie einen Monat lang ausharren, wurde zwangsernährt und bekam unbekannte Drogen injiziert. Danach konnte sie kaum noch gehen.

Strafanzeigen dienen der Gerechtigkeit, nicht der Rache

„Wenn es nicht um den Erhalt des Rechts für das chinesische Volk ginge, würde ich für eine Strafanzeige gegen Jiang Zemin die Qualen und Demütigungen nicht abermals erleben wollen“, sagte Wang Junhua. „Gewöhnliche Menschen wären wahrscheinlich unter diesen Folterungen und Inhaftierungen gestorben.

Unser Meister lehrte uns, selbstlos zu sein, Rücksicht auf andere zu nehmen und das Fa zu bewahren, wenn es angegriffen wird. Die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin sind für uns ein Mittel, um die Verfolgung zu beenden. Wir wollen denjenigen Einhalt gebieten, die sich immer noch aktiv an der Verfolgung von Falun Gong beteiligen. Wir wollen auch, dass das chinesische Volk die bösartigen Taten von Jiang Zemin und seinen Komplizen sieht. Sie sollen die bösartige Natur der Kommunistischen Partei Chinas erkennen, sodass sie eine gute Zukunft für sich selbst wählen.“

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/9/6/152415.html

Chinesische Version vorhanden
温哥华七十多人加入诉江大潮

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

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