Provinz Hebei: Drei Falun Gong-Praktizierende im Hungerstreik

14. Oktober 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Hebei, China

(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierenden Hu Rimei, Lang Shuying und Yang Jinlan aus der Provinz Hebei wurden am 24. August 2015 rechtswidrig verhaftet, weil sie nach Peking gegangen waren, um sich für das Recht einzusetzen, Falun Gong zu praktizieren.

Sie wurden in das Untersuchungsgefängnis des Kreises Changli gesperrt und befinden sich seither im Hungerstreik, um gegen die Verfolgung zu protestieren. Ihr Protest stieß auf taube Ohren und die drei Frauen sind nun ausgemergelt.

Die drei Praktizierenden hatten sich, bevor sie nach Peking gegangen waren, an das Petitionsbüro des Kreises Changli gewandt und Entschädigungen für den wirtschaftlichen Verlust zu fordern, den sie seit Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 erfahren hatten. Der Leiter des örtlichen Petitionsbüros ignorierte ihren Antrag und befahl stattdessen den Polizisten, sie zu misshandeln. Zwei Beamten sprühten Frau Lang und Frau Hu eine unbekannte Substanz ins Gesicht, wodurch auf Gesicht und Hals rote Flecken auftauchten.

Weil sich das örtliche Büro weigerte ihre Anträge anzunehmen, gingen die drei Praktizierenden am 24. August nach Peking um beim Obersten Volksgericht und bei der Obersten Volksstaatsanwaltschaft zu appellieren. Sie versuchten für ihre Verluste, die sie in dem Prozess der Anzeigeerstattung gegen Jiang Zemin erlitten hatten, eine Entschädigung zu fordern. Niemand empfing sie.

Als nächstes gingen sie zum Petitionsbüro des Staatsrates. Als sie darauf warteten, ihre Forderung zu überbringen, wurden sie von Beamten überwacht, die von der Staatssicherheitsabteilung der Stadt Qinhuangdao in Peking postiert worden waren.

Bald darauf wurden sie verhaftet und am Abend des 24. August 2015 von Beamten mehrerer Polizeiwachen zurück in den Kreis Changli gebracht. Frau Hu sperrte man in die Polizeiwache Anshan, Frau Lang in die Polizeiwache Ruhe und Frau Yang in die Polizeiwache Matuodian. Alle drei blieben einen ganzen Tag lang eingesperrt. Sie erhielten den Befehl, eine Garantieerklärung zu schreiben, mit der sie versprachen, nicht mehr zu appellieren. Sie weigerten sich.

Am nächsten Tag konnte Frau Hu aus der Polizeiwache Anshan entkommen und ging zum Haus ihrer älteren Schwester. Beamte nahmen sie erneut fest und brachten sie zur Wache zurück.

Als Frau Hus zweitälteste Schwester ihre Freilassung forderte, wurde sie kurzerhand für ungefähr drei Stunden festgehalten, während die Polizei ihr Haus durchsuchte. Danach wurde sie freigelassen.

Frau Hu wurde am 25. August in das Untersuchungsgefängnis des Bezirks Changli gebracht. Am 26. August kam ihre Schwester zu Besuch. Die Beamten sagten, dass Frau Hu 15 Tage lang eingesperrt bleiben werde.

Am Morgen des 25. August entkam Frau Lang aus der Polizeiwache. Als die Beamten sie jedoch wieder fanden, schlugen sie sie auf öffentlicher Straße, nahmen sie fest und brachten sie zur Polizeiwache zurück.

An der Verfolgung der drei Praktizierenden beteiligte Personen:
Zhang Fenglong, Leiter der Polizeibehörde des Bezirks Changli: +86-335- 2609601, +86-15133538888, +86-335-2609616
Wang Zhiqiang, Leiter der Polizeiwache Anshan: +86-335-2050110, +86-13833569299, +86-335-2050110
Qian Haitao, Leiter der Polizeiwache Matuodian: +86-335-2069110, +86-13933592868, +86-335-2069110
Cao Guangming, Leiter der Polizeiwache Ruhe: +86-335-2041110, +86-13933682261, +86-335-2041110

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/9/14/152532.html

Chinesische Version vorhanden
河北昌黎胡日美等进京上访被劫回迫害

Rubrik: Augenzeugenberichte

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