Mutter einer australischen Bürgerin heimlich verhaftet, weil sie Jiang Zemin angezeigt hat

1. November 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Henan, China

(Minghui.org) Die 53-jährige Frau Li Hui aus Anyang in der Provinz Henan ging am 29. September zu einem Termin, kam jedoch nicht mehr nach Hause.

Frau Lis Familie, die in Australien lebt, vermutet, dass ihre Verhaftung durch die ortsansässige Polizei eine Vergeltungsmaßnahme für ihre Strafanzeige gegen Jiang Zemin ist. Frau Li hat den ehemaligen Diktator Chinas für die Verfolgung von Falun Gong angezeigt.

Ende August suchten drei Polizisten Frau Li auf und befragten sie zu der Strafanzeige, die sie im Juli gestellt hatte.

Frau Li wurde verhaftet und Beamte setzten ihren Mann unter Druck und forderten ihn auf, die Verfolgung seiner Frau geheim zu halten. Die Praktizierenden in Anyang rufen die Menschen, die noch ein Gewissen haben, dazu auf, sich für die Rettung von Frau Li einzusetzen.

Frühere Verhaftungen und Gefängnisstrafen

Frau Li wurde im Jahre 2011 verhaftet, weil sie Informationsmaterial über die Verfolgung von Falun Gong verteilt hatte. Sie verurteilten sie anschließend zu drei Jahren Gefängnis mit drei Jahren auf Bewährung. 14 Monate später wurde sie aus der Haft entlassen mit der Auflage, sich einmal im Monat im örtlichen Justizbüro zu melden und sich ihre Bewährungsunterlagen abzeichnen zu lassen.

Ihr Arbeitgeber, das Städtebauamt von Anyang, entließ sie nach ihrer Gefängnisstrafe und stellte die Rentenzahlungen an sie ein, für die sie 18 Jahre lang gearbeitet hatte. Trotz mehrerer Anträge weigerte sich das Städtebauamt, ihr Rente zu zahlen.

Frau Lis Tochter lud sie zu einem Besuch nach Australien ein, doch wurde dies aufgrund der Reisebeschränkungen für Falun Gong-Praktizierende verhindert.

Ein Termin erweist sich als Falle

Im Juli 2015 versendete Frau Li ihre Strafanzeige gegen Jiang an das Oberste Volksgericht und die Oberste Volksstaatsanwaltschaft. Darin beschreibt sie die Folterungen und Misshandlungen, die sie für ihr Praktizieren erlitten hat. Das Postamt fing die Anzeige ab.

Ende August suchten drei Polizisten Frau Li auf und befragten sie zu der Anzeige.

Richter Li Shiye vom Bezirksgericht Beiguan rief Frau Li an und drohte ihr, sie wieder ins Gefängnis zu schicken. Daraufhin sendete sie ihm eine Kopie der Strafanzeige zu und erklärte ihm, dass sie unrechtmäßig verfolgt worden sei.

Am 29. September wurde sie von ihrem Arbeitgeber gebeten, ins Büro zu kommen, um sich mit ihr über ihre Rente zu unterhalten. Von diesem Termin kam Frau Li nicht mehr zurück. Ihre Familie vermutet, dass die Polizei sie inhaftiert hat.

Die Angehörigen glauben, dass diese letzte Verhaftung von Frau Li mit ihrer Strafanzeige gegen Jiang zusammenhängt.

Frau Li befindet sich nach wie vor in Haft. Die Polizei hat die Familie bis heute nicht über ihren Verbleib aufgeklärt und niemand scheint zu wissen, wo sie inhaftiert ist.

Hintergrund

Jiang Zemin, der damalige Präsident Chinas, startete im Jahr 1999 im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong. Trotz Widerspruchs der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind für den Beginn, die Weiterführung und die Aufrechterhaltung der Verfolgung direkt verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das sogenannte Büro 610. Es setzt die Verfolgungspolitik um und agiert dabei außerhalb des chinesischen Gesetzes. Mit dem Aufruf „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies Jiang Zemin die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen den ehemaligen Diktator an.

Personen, die sich an diesem Verfolgungsfall beteiligt haben:

Chen Zhiwei, Sekretär des Komitees für Politik und Recht
Liu Yaoshen, Direktor des Büros 610 in Anyang
Guo Xiuhong, Direktor des Büros 610 des Bezirks Wenfeng: +86-0372-5913402; +86-0372-5100154
Shen Haijun, Leiter des Bezirksgerichtes von Beiguan: +86-0372-2097699

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/10/27/153412.html

Chinesische Version vorhanden
http://www.minghui.org/mh/articles/2015/10/18/317714.html

Rubrik: Ex-Staatsoberhaupt Jiang Zemin vor Gericht bringen

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