Trotz all meiner Zweifel überzeugte mich schließlich die Kraft des Dafa

10. Dezember 2015 | Von einer Frau in Jiangxi, China

(Minghui.org) In den vergangenen 16 Jahren der Verfolgung von Falun Dafa, erlitten mein Schwiegersohn, meine Tochter und ich dasselbe Leid und Elend. Als meine Tochter verhaftet, verurteilt und ins Gefängnis gesperrt wurde, fühlte ich mich hilflos.

Wiederholte Schikane durch die Polizei

Meine Tochter hatte früher einen angeborenen Herzfehler. Sie fing im Januar 1999 an Falun Dafa zu praktizieren. Damals wollte ich nicht, dass sie praktiziert, weil ich Angst vor dem Kommunistischen Regime Chinas hatte. Ich versuchte alles, um sie davon zu überzeugen, es aufzugeben. Sie sagte mir, dass die Falun Dafa-Praktizierenden gesund bleiben und den Prinzipien Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht folgen würden. Sie wollten einfach gute Menschen sein.

Meine Tochter reiste nach Beginn der Verfolgung am 20. Juli 1999 nach Peking, um für das Recht einzutreten, Falun Dafa zu praktizieren. Sie wurde illegal festgehalten. Mein Schwiegersohn bat mich, ihm dabei zu helfen, sie zur Aufgabe von Falun Dafa zu bringen. Ich dachte, da meine Tochter normalerweise sehr folgsam war, würde sie auf mich hören, daher stimmte ich zu.

Ich reiste zur Haftanstalt und redete mit ihr, doch sie hörte mir nicht zu. Sie sagte immer wieder: „Du missverstehst Dafa. Du bist von der Propaganda im Fernsehen betrogen worden. Die Tatsachen sind anders.“

Der Wärter sagte, dass sich meine Tochter vollständig unter dem Einfluss von Falun Dafa befände. Meine Hoffnung, sie aus der Haftanstalt befreien zu können, wurde zerstört.

Nach zwei Wochen zeigte sie schwere Krankheitssymptome. Die Haftanstalt wollte nicht für sie verantwortlich sein und sagte uns, dass wir sie abholen sollten. Die örtliche Regierung und Polizeiwache erpressten davor jedoch 800 Yuan (ca. 115 Euro) von meinem Schwiegersohn.

Sie ordneten meinem Schwiegersohn und mir an, meine Tochter zu überwachen und ließen sie auf Bewährung frei. Weil sie auf Bewährung war, besuchten die örtlichen Polizeibeamten sie oft zu Hause, um sie zu schikanieren und ihre Wohnung zu durchwühlen. Sie besuchten sie an sensiblen Tagen und Feiertagen. Die Durchsuchung ihrer Wohnung kam regelmäßig vor.

Augenzeugin der Verfolgung

Ich besuchte meine Tochter am Abend des 28. April 2004 und wurde Zeugin, wie die Polizei ihre Wohnung durchwühlte. Es war bereits nach 23:00 Uhr. Sie wollte gerade ihr Geschäft schließen. Drei Beamte kamen in einem Polizeiwagen angefahren. Einer von ihnen zeigte einen Durchsuchungsbeschluss. Sie durchwühlten ihr Lager und Koffer und hinterließen ein großes Durcheinander. Dann durchsuchten sie jeden Gegenstand sehr sorgfältig, selbst die Taschen ihrer Kleidung.

Einer von ihnen bedrohte unsere gesamten Familie, verleumdete Dafa und dessen Gründer und wollte die Durchsuchung rechtfertigen. Nach drei Stunden konfiszierten sie alle Dafa-Bücher und neuen Fa-Erklärungen. Sie fertigten auch einen Bericht an, der für zukünftige Anklagen gegen meine Tochter als Beweis dienen sollte.

Um die Freilassung meiner Tochter betteln

Die Polizei verhaftete meine Tochter und verhörte sie 23 Tage lang. Anschließend schickten sie uns einen Brief, der uns darüber informierte, dass sie zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden war.

Im Arbeitslager wurde sie sehr schwach und konnte sich nicht mehr selbst versorgen. Ihr war oft schwindelig, sie hatte Schmerzen in der Brust und ihre Hände und Füße waren taub. Ich sprach mit meinem Schwiegersohn darüber und wir stimmten überein, dass wir versuchen sollten, ihre Freilassung zu erwirken.

Sie erpressten fast 10.000 Yuan* (ca. 1.425 Euro) von meinem Schwiegersohn, bevor sie zustimmten, meine Tochter zu untersuchen. Sie stellten fest, dass sie nicht im Arbeitslager bleiben konnte. Trotzdem stimmte der Leiter der Polizeiabteilung ihrer Freilassung nicht zu und sagte, dass dies ein Befehl seiner Vorgesetzten sei.

Mein Schwiegersohn und ich knieten uns vor sie und bettelten für die Freilassung meiner Tochter. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie etwas so Demütigendes getan. Das brannte sich in mein Gedächtnis ein und verweilt dort bis heute.

Mein Schwiegersohn und ich erreichten schließlich eine „Haftaussetzung zur medizinischen Behandlung“. Er war sehr wütend, weil der größte Teil ihrer Ersparnisse an die Behörden geflossen war. Er schlug sie oft und warf sie sogar aus dem Haus. Er beschwerte sich bei mir über sie und wollte sich sogar von ihr scheiden lassen.

Ich hatte auf Grund der „Sippenhaft“-Richtlinie der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) auch Angst, impliziert zu werden. Ich dachte sogar darüber nach, meine Verbindungen mit ihr abzubrechen. Darauf kam ich, weil die Regierung und andere schlechte Menschen mich unter Druck gesetzt hatten und ich meinte, es nicht länger ertragen zu können.

Nach über einem Jahr voller Schmerz und Leid litt meine Tochter unter akutem Unterleibskrebs und Flüssigkeit in ihrer Leber. Der Krebs wucherte innerhalb von drei Tagen dramatisch, ihr Bauch blähte sich auf. Sie wurde sehr dünn und wartete zu Hause auf den Tod.

Einige Praktizierende ermutigten meine Tochter, fleißig Falun Dafa zu praktizieren und sagten, dass das Dafa sie behüten werde. Auch mein Schwiegersohn war nicht so streng wie zuvor. Als sie die Übungen praktizierte, machte ihr Magen Geräusche. Anschließend hatte sie mehr als 10 Mal am Tag Durchfall. Ich geschwollener Unterleib schrumpfte langsam.

Zwei Wochen später rief mich meine Tochter an und sagte, dass sie sich erholt habe. Ich konnte meinen Ohren kaum glauben. Ich fragte: „Ist das ein Märchen?“ Meine Tochter bestätigte, dass es wahr wäre und sie zwei Schalen Reis essen könne. Zum ersten Mal konnten mein Mann und ich anfangen, Falun Dafa mit ganzem Herzen zu akzeptieren. Danach akzeptierten wir gern, was sie uns über das Dafa erzählte.

Dafa rettete mein Leben

Ich litt jahrzehntelang unter Arthritis, einer Herzkrankheit und Gicht. Wenn das Wetter wechselte, tat mein ganzer Körper weh, so dass ich am liebsten gestorben wäre. Meine Tochter riet mir, „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht ist gut“ zu rezitieren. Dafür würde ich von Falun Dafa beschützt werden, erklärte sie.

Ich folgte ihren Anweisungen und rezitierte es eine Zeitlang. Meine Schmerzen verschwanden. Ich bin Falun Dafa und dem Gründer des Dafa wirklich dankbar.

Eine weitere peinliche Sache ist, dass mein rechter großer Zeh Anfang dieses Jahres anschwoll und voller Eiter war. Der Arzt sagte, dass ich sterben würde, wenn es schlimmer werden würde. Mein Sohn hörte sich um und erfuhr, dass ein Schuldirektor, der dasselbe gehabt hatte, ins Krankenhaus der Stadt gegangen sei und in sieben Monate über 30.000 Yuan (ca. 4.270 Euro) ausgegeben hatte. Es habe drei Jahre gedauert, bis er wieder laufen konnte.

Ich war alt und hatte kein Geld. Ich konnte nur zu Hause bleiben und auf den Tod warten.

Meine Tochter hörte meine Geschichte und brachte mir einen MP3-Player mit den Falun Dafa-Vorträgen. Sie sagte mir, dass ich jeden Tag eine Stunde lange die Sätze rezitieren solle. Ich dachte, dass ich es einfach probieren könnte.

So rezitierte ich jeden Nachmittag eine Stunde lang aufrichtig. Ich hörte mir immer, wenn ich Zeit hatte, die Falun Dafa-Vorträge an. Einen Monat später erholte sich mein Fuß. Ich bin dem Dafa unendlich dankbar, dass es mein Leben gerettet hat.

Jetzt fühle ich mich wie der glücklichste Mensch auf der Welt. Ich habe nicht umsonst gelebt, denn ich bin Falun Dafa begegnet.

* Anmerkung der Redaktion: Das durchschnittliche Einkommen eines städtischen Arbeiters in China beträgt ca. 2.000 RNB = ca. 300 EUR.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/12/8/153999.html

Chinesische Version vorhanden
刻骨铭心的记忆

Rubrik: Menschen erkennen die Wahrheit

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