Resolution verurteilt den Organraub in China – verabschiedet vom United States House Committee on Foreign Affairs

21. März 2016

(Minghui.org) Das United States House Committee on Foreign Affairs [1] hat am 13. März 2016 die Resolution 343 verabschiedet. Darin wird das chinesische Regime aufgerufen, den staatlich geförderten Organraub an Falun Gong-Praktizierenden sofort zu beenden und mit den Ermittlern dieser Verbrechen zu kooperieren. Derzeit hat die Resolution 166 parteiübergreifende Mitsponsoren.

Bei der Anhörung am Mittwoch sagte Chris Smith, Kongressabgeordneter der Republikaner von New Jersey: „Ich bin überzeugt, dass diese Resolution ein wichtiger Schritt ist, ein Maß an Verantwortlichkeit und Transparenz in etwas zu bringen, das vielleicht das größte Verbrechen des 21. Jahrhunderts darstellt: das 17-jährige Bestreben, Falun Gong in China auszulöschen.“

In diesem Jahr sind neue Beweise aufgetaucht, die direkt von chinesischen medizinischen Datenbanken und Websites von Krankenhäusern stammen. Sie zeigen zweifelsfrei, dass das Ausmaß der Organtransplantationen in der Volksrepublik China weit entfernt von dem ist, was zuvor vereinbart wurde. Mit der begrenzten Anzahl an Todeskandidaten und extrem niedrigen freiwilligen Spendern könnte die Anzahl an Falun Gong-Praktizierenden und Gefangenen aus Gewissensgründen, die wegen ihrer Organe getötet werden, viel höher liegen als ursprünglich vermutet.

Dana Rohrabacher, Kongressabgeordneter der Republikaner Kalifornien, verwies bei der Anhörung auf die detaillierten Untersuchungen von David Kilgour, David Matas und Ethan Gutmann. Er schätzte, dass zwischen 45.000 und 65.000 Falun Gong-Praktizierende getötet wurden, deren Organe dann gegen Gewinn verkauft werden. „Ich habe solche Berichte gelesen und sie sind erschreckend“, sagte Rohrabacher. „Jene Schätzungen sind jetzt – laut in Kürze erscheinenden Bericht dieser drei Ermittler – vielleicht noch viel höher.“

Eliot Engel, Kongressabgeordneter der Demokraten von New York, beschrieb den Organhandel in China als „etwas aus einer Horrorgeschichte“. Außerdem meinte er, dass „eine unfreiwillige Organentnahme eine grobe Verletzung der Menschenrechte darstellt. Und als ob diese schreckliche Misshandlung nicht schon genug sei, hören wir von Opfern, die wegen ihrer religiösen Überzeugung zum Ziel wurden und dass chinesische Gefängnisse durch den Organraub Gewinne erzielen.“ „Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Verbrechen weiterhin begangen werden“, erklärte Ileana Ros-Lehtinen, Kongressabgeordnete der Republikaner in Florida. Sie ist gemeinsam mit Gerry Connolly, Kongressabgeordneter der Demokraten von Virginia, Initiatorin der Resolution 343.

Ros-Lehtinen sagte: „Mit dieser Resolution können wir an das chinesische Regime, an die Ärzte-Gemeinschaft der USA und an unser Außenministerium eine Botschaft schicken, nämlich, dass wir den Organraub in China verurteilen. Wir wissen, dass es ihn noch gibt und dass wir mehr unternehmen müssen, um ein sofortiges Ende zu erwirken.“


[1] Das United States House Committee on Foreign Affairs ist ein ständiger Ausschuss des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten. Der Ausschuss befasst sich mit Gesetzesentwürfen und Untersuchungen, die mit den internationalen Beziehungen der Vereinigten Staaten in Verbindung stehen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/3/19/155969.html

Chinesische Version vorhanden
美国众议院外交委员会通过决议案谴责中共活摘器官

Rubrik: Weltweite Unterstützung

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