Jiang Deting stirbt neun Tage nach der Entlassung aus der Haft

29. August 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Liaoning

(Minghui.org) Der Falun Gong-Praktizierende Jiang Deting wurde am 28. Juni 2016 festgenommen und inhaftiert. Er stammte aus dem Kreis Liaoyang in der Provinz Liaoning. Am 7. Juli wurde seine Haft zur medizinischen Behandlung auf Kaution ausgesetzt. Er starb noch am selben Abend. (siehe: http://en.minghui.org/html/articles/2016/7/12/157786.html )

Seine Familie hat den Verdacht, dass er gefoltert wurde, weil er sich in der Haft unerklärliche Verletzungen auf dem Rücken zugezogen hatte. Möglicherweise hatte er dabei auch innere Verletzungen davongetragen.

Am Tag nach seinem Tod suchten mehrere Polizisten seine Angehörigen auf mit der Forderung, zur Wache mitzukommen, um Jiangs Fall abschließen zu können.

Seine Frau war nicht da, da sie seit November 2015 zu 18 Monaten Haftstrafe verurteilt worden war, nachdem sie Strafanzeige gegen das frühere chinesische Staatsoberhaupt Jiang Zemin erstattet hatte. Der Grund: Sie und ihr Mann waren seit Jiangs Befehl 1999, Falun Gong auszulöschen, der Verfolgung ausgesetzt gewesen, weil sie ihren Glauben an Falun Gong nicht aufgaben. Seine Frau wurde im November 2015 festgenommen und zu 18 Monaten Haft verurteilt.

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Jiang Deting nach seiner Entlassung aus der Haft

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Verletzungen auf Jiang Detings Rücken

Im Arbeitslager verfolgt

Jiang Deting wohnte im Dorf Junfang in der Gemeinde Xiaobeihe.

Im Mai 2001 nahm man ihn wegen des Praktizierens von Falun Gong fest und brachte ihn in das Zwangsarbeitslager Shizuizi. Dort musste er eineinhalb Jahre Zwangsarbeit verrichten. Im November 2002 wurde er entlassen.

Jiang, ein schmaler Mann, der unter 50 Kilo wog, wurde gezwungen, Zementsäcke etliche Stockwerke hinauf und hinunter zu tragen. Einmal musste er über 20 Säcke Zement auf seinem Rücken bis in den 4. Stock tragen. Durch die Reibung der Säcke auf seiner Haut fing sein Hals zu bluten an.

Beamte aus dem Dorf und der Großgemeindeverwaltung schikanierten Jiang auch noch nach seiner Entlassung. Auf diese Weise wollten sie ihn dazu bringen, doch noch Falun Gong aufzugeben.

Im August 2006 kamen Polizisten der Wache Xiaobeihe in seine Wohnung, um ihn in eine Gehirnwäsche-Einrichtung zu bringen. Jiang konnte entkommen, war jedoch gezwungen, seinem Zuhause fernzubleiben, um einer weiteren Verfolgung zu entgehen. Sein zwei Hektar großer landwirtschaftlicher Betrieb blieb unbewirtschaftet.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/8/22/158378.html

Chinesische Version vorhanden
辽宁辽阳县姜德亭生前遭受的迫害(图)

Rubrik: Todesfälle

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