San Francisco: Passanten beeindruckt von den Falun Gong-Übungen

30. Oktober 2016 | Von den Minghui-Korrespondenten Shu Jing, Rong Fa und Mu Wenqing

(Minghui.org) Am 22. Oktober trafen sich über 2.000 Praktizierende auf 50 Parks und Touristenmagneten verteilt zu gemeinsamen Falun Gong-Übungen, um die Passanten mit der Kultivierungsschule Falun Gong bekannt zu machen. Dieser Übungsweg bringt den Menschen eine starke Verbesserung für Körper und Geist. Am Tag zuvor hatten die Praktizierenden mit einer großen Parade durch die Straßen von San Francisco die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Verfolgung von Falun Gong in China gelenkt.

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San Francisco: Falun Gong-Praktizierende machen gemeinsam die Übungen.

Sich gegen die Verfolgung in China stellen

Beeindruckt von den friedlichen Menschen, die die Falun Gong-Übungen auf der Post Street machten, blieben der Geschäftsmann Sergio Franco und seine Frau stehen, um sich näher zu informieren. Franco hatte bereits von Falun Gong gehört und wusste, dass es in China massiv unterdrückt wird. Ohne zu zögern, unterschrieb er zur Unterstützung die ausliegende Petition für ein Ende der Verfolgung.

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Sergio Franco und seine Frau

Erika Judd ist Anwältin aus Boise in Idaho. Sie nahm sich einiges an Informationsmaterial zum Lesen mit und kam 20 Minuten später zurück, um mit den Praktizierenden zu sprechen. Sie stellte sich vehement gegen den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China und unterschrieb bereitwillig eine Petition zur Beendigung dieser Verbrechen in Chinas Arbeitslagern und Krankenhäusern.

Ein chinesischer Tourist sagte, dass er nur diesen einen Tag seiner Reise in Amerika verbracht habe. Er sei froh, die Praktizierenden getroffen zu haben. Dann unterschrieb er die Petition zur Unterstützung von Falun Gong.

Die Situation ist schlimmer, als ich gedacht habe

Dilma Dorer, eine Krankenschwester, wusste von den Menschenrechtsverletzungen in China, war aber erstaunt über den Organraub. „Die Situation ist schlimmer, als ich gedacht habe“, merkte sie an. Sie unterschrieb einen Brief, der die Regierungsstellen und Menschenrechtsorganisationen aufruft, der Verbrechen in China Beachtung zu schenken.

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Die Krankenschwester Dilma Dorer unterschreibt einen Brief zur Unterstützung von Falun Gong.

Beim Fisherman`s Wharf hörten der Softwareentwickler Chad und die Gesundheitsberaterin Louise zum ersten Mal von Falun Gong. „Es ist kaum vorstellbar, dass unschuldige Menschen verhaftet und eingesperrt werden können, weil sie meditieren“, sagte Chad. Ein Praktizierender erklärte ihnen, dass die chinesischen Kommunisten auch in früheren politischen Kampagnen ihr eigenes Volk misshandelt hätten. Beide wollten sich weiter darüber informieren.

Entspannung und Erleuchtung

Travis Brokaw sah die Praktizierenden auf seinem Weg zur Arbeit. „Jeder schien so ruhig zu sein, mit einem starken inneren Frieden in dieser geschäftigen und lauten Stadt – ich war sehr berührt.“ Er spürte eine Energie, die ihm half, seine Aufmerksamkeit darauf zu konzentrieren und sich zu entspannen.

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Travis Brokaw sieht den inneren Frieden der Falun Gong-Praktizierenden.

Travis hat vor vielen Jahren bereits zu meditieren versucht, deshalb wollte er Falun Gong ausprobieren. „Alles an diesem Kultivierungsweg scheint erfrischend und interessant zu sein“, sagte er.

Matthew ist Abfindungsberater und an diesem Tag feierte seine kleine Tochter ihren Geburtstag. Er kannte Falun Gong schon seit längerer Zeit. Aber als er den Übungen der Praktizierenden zusah, gewann er eine neue erleuchtende Sichtweise zu dem Übungsweg. Er bedankte sich für die Information und meinte, er werde es weiterverfolgen.

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Matthew ist an Falun Gong interessiert.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/10/29/159730.html

Chinesische Version vorhanden
旧金山“真相之花”获各族裔支持(图)

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

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„Falun Gong-Praktizierende sind mutig“

29. Oktober 2016 | Von den Minghui-Korrespondenten De Xiang und Shu Hui in San Francisco, USA

(Minghui.org) Über 4.000 Falun Gong-Praktizierende aus der ganzen Welt veranstalteten am 22. Oktober 2016 in San Francisco eine spektakuläre Parade.

Mit diesem Umzug wollten sie die großartigen gesundheitlichen Vorteile von Falun Gong (auch als Falun Dafa bekannt) für Körper und Geist demonstrieren und auf die derzeitige Verfolgung dieses Kultivierungsweges in China aufmerksam machen. Die Lehre von Falun Gong mit ihren kosmischen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht leitet die Praktizierenden in ihrem Alltag an.

Während die Zuschauer sichtlich Freude an der Parade hatten, waren sie bekümmert, als sie erfuhren, wie schrecklich die Verfolgung in China ist. Einige Zuschauer und Touristen aus China entschieden sich sogar, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und ihren Unterorganisationen auszutreten, als sie herausfanden, wie die Praktizierenden in China bis heute unter der Verfolgung leiden.

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San Francisco, 22. Oktober 2016: 4.000 Praktizierende aus der ganzen Welt veranstalten eine Parade, um die Wohltaten und Vorteile von Falun Gong darzustellen und die Verfolgung in China ins Bewusstsein zu rücken.

Li aus der Provinz Heilongjiang sagte, dass er das Zhuan Falun, das Hauptwerk von Falun Gong, gelesen habe. Als er und seine Familie die Parade sahen, erkannten sie, dass Falun Gong ganz anders ist, als es von der negativen Propaganda in China dargestellt wird. Lis Sohn entschied sich noch an Ort und Stelle, aus der KPCh und ihren Unterorganisationen auszutreten.

Tang war sehr beeindruckt von dem Umzug. „Das Energiefeld ist so stark. Das ist das erste Mal, dass ich eine Parade mit so vielen Menschen gesehen habe. Jeder scheint gut gelaunt zu sein”, sagte sie.

Jin, der feststellte, dass alle Praktizierenden aus verschiedenen Ländern kamen, sagte: „Ich habe jede Parade der Falun Gong-Praktizierenden gesehen und weiß, dass viele westliche Menschen es lernen. Falun Gong ist eine gute Praktik., jeder Praktizierende, den ich kenne, ist gütig.“

Jin, der die Neun Kommentare über die kommunistische Partei, eine redaktionelle Serie der Zeitung The Epoch Times, gelesen hatte, fand sie sehr gut geschrieben. „Ich gebe Exemplare davon meinen Freunden aus China, damit sie sie nach Hause mitnehmen und weitergeben können. Alle sollten das lesen, damit sie wissen, wie die KPCh wirklich ist“, sagte er.

Er hatte auch etwas zu sagen zum staatlich geförderten Organraub an Gefangenen aus Gewissensgründen in China, von denen die Falun Gong-Praktizierenden die größte Gruppe ausmachen. „Menschen zu töten und von ihren Organen Gewinn zu machen – das ist niedriger als niedrig. Jiang Zemin ist dafür verantwortlich“, erklärte er. Jiang Zemin ist ein früheres Staatsoberhaupt Chinas. Er hatte die Verfolgung von Falun Gong vor 17 Jahren befohlen und durchgesetzt.

„Sie sind sehr mutig“, sagte ein älterer Herr über die vielen Praktizierenden in der Parade. In den 1940er Jahren wurde seine Mutter in einem Kampf während einer der politischen Kampagnen der KPCh getötet, weil sie Landbesitzerin war. Er war damals ungefähr sechs Jahre alt und entkam später mit seinen beiden jüngeren Geschwistern nach Hongkong. „Ich wünschte, ich hätte den Mut, der Kommunistischen Partei die Stirn zu bieten – so wie die Falun Gong-Praktizierenden“, sagte er. Er wünschte den Praktizierenden das Beste.

Als die Parade an einem Restaurant vorbeizog, wies ein Angestellter auf eine Papierlotusblume, die in seinem Restaurantfenster hing. Er fragte, ob die Praktizierenden ihm noch eine Lotusblume gegen könnten. Die im Fenster hatte er bei der Parade im vergangenen Jahr bekommen. Der Restaurantbesitzer und alle Angestellten waren große Unterstützer des Einsatzes der Praktizierenden gegen die Verfolgung.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/10/26/159692.html

Chinesische Version vorhanden
旧金山华人 法轮功学员很有勇气(图)

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

San Francisco: Großartige Formation von Schriftzeichen vor dem Rathaus

27. Oktober 2016 | Von den Minghui-Korrespondenten Hua Qing und De Xiang

(Minghui.org) Am 23. Oktober 2016 versammelten sich Hunderte Falun Dafa-Praktizierende vor dem Rathaus in San Francisco, wo sie ein Falun-Emblem und andere damit verbundene Zeichen formierten. Diese Aktion fand im Zusammenhang mit der jährlichen Falun Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch im Westen der USA statt, die am 24. Oktober stattfand.

Herr Li Hongzhi hat Falun Dafa im Mai 1992 eingeführt, mittlerweile wird es in mehr als 100 Ländern praktiziert. Das Emblem besteht aus einem großen Swastika-Symbol (卍) in der Mitte, umgeben von vier kleinen Swastika-Symbolen und vier Taiji-Symbolen. Die Prinzipien von Falun Dafa sind Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht.

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Falun Dafa-Praktizierende formieren sich am 23. Oktober 2016 vor dem Rathaus in San Francisco zu chinesischen Schriftzeichen.

Wir brauchen mehr Aktionen wie diese

Beeindruckt von der Veranstaltung näherte sich eine Touristengruppe aus Deutschland dem Platz und sprach mit den Praktizierenden. Einer unter ihnen, ein pensionierter Ingenieur aus Nürnberg, sagte, dass ihm die Meditation gefalle, weil sie friedlich sei und Energie gebe. Er machte viele Fotos von der Veranstaltung und war erschüttert, als er von dem Organraub hörte, den das kommunistische Regime in China an lebenden Falun Dafa-Praktizierenden begeht.

„Wir brauchen mehr Aktionen wie diese, weil wir die Menschen informieren müssen, was wirklich in China los ist“, meinte er.

So ging es auch vier College-Studenten, die San Francisco besuchten. Sie waren sehr erstaunt, als sie hörten, wie Falun Dafa-Praktizierende in China wegen ihrer Überzeugung misshandelt werden. Mustafa sagte: „Diese [Verfolgung] ist schrecklich. Wie kann ein Mensch andere wegen ihrer Organe töten?“ Ein anderer Student meinte, es sei eine grundlegende Menschlichkeit, dass die Menschen einander respektieren.

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Ein Praktizierender erklärt Passanten, was Falun Dafa ist und wie die Praktizierenden in China verfolgt werden.

Herr und Frau Bozena, beide Immigranten aus der Tschechischen Republik, fanden die Aktion der Praktizierenden wichtig. „Es gefällt mir, weil es großartig aussieht“, sagte Frau Bozena, die in einem Opernhaus in der Nähe des Rathauses arbeitet.

Herr Bozena ergänzte, dass er das kommunistische Regime aus eigener Erfahrung gut kenne. E hoffe, dass die Verbrechen bald aufhören mögen.

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Herr und Frau Bozena meinen, dass die Menschenrechtsverletzungen gegen Falun Dafa-Praktizierende in China aufhören müssen.

Chinesischer Immigrant: „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind universelle Werte“

Hu Jinwei aus China freute sich, die Zeichenformierung sehen zu können. „Ich habe in China von Falun Dafa gehört und ich weiß, dass die Unterdrückung sehr schlecht ist. Es ist schrecklich, dass Dinge wie der erzwungene Organraub in der heutigen Gesellschaft passieren können.“

Hu sagte, dass er die Praktizierenden unterstützen wolle. Das chinesische kommunistische Regime sei verloren, meinte er, weil es im Laufe der Geschichte zu viel Schlechtes begangen habe, die dem chinesischen Volk geschadet hätten. „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind traditionelle Werte. Das chinesische kommunistische Regime zerstört das Wesen der chinesischen Tradition und Kultur.“

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Hu Jinwei, Immigrant aus China, sagt, dass das kommunistische Regime Chinas die chinesische Kultur zerstöre, indem es Falun Dafa unterdrücke.

Wegen der Hasspropaganda, die das kommunistische Regime in China verbreitet hat, um Menschen zu täuschen, ermutigte Hu die Chinesen, unabhängig zu denken. Er sagte: „Als ich in China war, konnte ich die Internet-Blockade mit einer Software überwinden. Ich hoffe, dass viele Menschen dasselbe tun werden, das heißt, Zugang zu unzensierten Informationen zu bekommen, bevor man zu einer Schlussfolgerung kommt.

Schließlich müssen wir uns als Menschen klar darüber sein, was in dieser Welt gut und was schlecht ist.“

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/10/25/159683.html

Chinesische Version vorhanden
旧金山市政厅前排出“法轮图形”

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen


Das Swastika – ein altes und universelles Symbol

Todesmeldung, Provinz Sichuan: Falun Gong-Praktizierender stirbt im Gefängnis

26. Oktober 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Sichuan

(Minghui.org) Ein Bewohner des Bezirks Xingwen, der wegen seines Glaubens eingesperrt war, ist nach über vier Jahren Misshandlungen gestorben. Die Behörden ließen seinen Leichnam am nächsten Tag ohne Zustimmung seiner Familie verbrennen.

Huang Shunkun war am 23. August 2012 verhaftet worden, weil er Falun Gong nicht aufgeben wollte. Falun Gong ist ein Kultivierungsweg, der vom kommunistischen Regime in China verfolgt wird. Am 7. Mai 2013 verurteilte man Huang zu zehn Jahren Haft und brachte ihn in das Gefängnis Leshan.

Das Gefängnis nahm ihn jedoch aufgrund der langen Haftstrafe nicht auf. Deshalb brachten ihn die Polizisten zurück zum örtlichen Untersuchungsgefängnis, wo er einer ständigen Misshandlung unterlag. Er musste stundenlang Treppen hinauf und hinunter steigen. Später schaffte es die Polizei, ihn im Gefängnis Aba unterzubringen, wo er weiterhin misshandelt wurde. Huang starb am 30. September 2016.

Huangs Familienangehörige hatte ihn zum letzten Mal vor Gericht gesehen; das war am 31. Januar 2013 gewesen, als er verurteilt wurde. Seither waren ihnen alle Besuche untersagt.

Das Gefängnis informierte Huangs Familie erst einen Tag nach seinem Tod, kurz bevor sein Leichnam verbrannt wurde. Seine Angehörigen bekamen fünf Minuten um den Leichnam zu sehen. Bevor sie seine Asche bekamen, mussten sie für die Einäscherung bezahlen.

Früherer Bericht:
Provinz Sichuan: Pensionierte Falun Gong-Praktizierende unter fingierten Anklagen zu Gefängnis verurteilt
http://www.dde.clearharmony.net/articles/a113179-Provinz-Sichuan-Pensionierte-Falun-Gong-Praktizierende-unter-fingierten-Anklagen-zu-Gefangnis-verurteilt.html

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/10/25/159671.html

Chinesische Version vorhanden
冤判十年 四川宜宾市黄顺坤被迫害致死

Rubrik: Todesfälle

Lehrerin aus Shandong wegen ihres Glaubens erneut festgenommen

25. Oktober 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Shandong

(Minghui.org) Eine Fremdsprachen-Lehrerin aus der Stadt Weifang wurde am 2. Februar 2016 verhaftet, weil sie Informationen über Falun Gong veröffentlichte. Falun Gong ist eine spirituelle Disziplin, die vom kommunistischen Regime in China verfolgt wird.

Es ist unklar, ob Yu Chunying zum Zeitpunkt dieses Berichts schon entlassen wurde.

Dieser jüngsten Festnahme Yus waren zwei frühere Verhaftungen wegen ihres Glaubens vorausgegangen.

Das erste Mal war sie am 18. Juli 2002 verhaftet worden. Die Polizei hatte zunächst bei ihr angerufen, um festzustellen, ob sie auch zuhause war. Zwei Stunden später – gegen Mitternacht – suchten sie sie in ihrer Wohnung auf und brachen ein. Zwei Polizisten drückten ihren Ehemann auf das Sofa, während die restlichen Polizisten das Haus durchsuchten. Ihre Nichte, ein junges Mädchen, das auf Besuch bei ihnen war, war so verängstigt, dass sie nicht aufhörte zu weinen.

Bevor die Polizei ins Haus gelangte, sprang Yu aus dem zweiten Stock der Wohnung. Dabei erlitt sie Risse an der Wirbelsäule. Sogar heute noch hat sie ständig Rückenschmerzen.

Um einer Festnahme zu entgehen, musste sie außerdem ständig ihren Aufenthaltsort wechseln.

Am 18. März 2011 wurde Yu erneut festgenommen und in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht. Sie wurde den ganzen Tag lang verhört und man entzog ihr den Schlaf. Sie war so erschöpft, dass sie einmal während eines Verhörs zu Boden fiel und das Bewusstsein verlor.

Erst elf Tage später wurde sie entlassen, als bei ihr Herzrasen festgestellt wurde. Die Gehirnwäsche-Einrichtung zwang ihre Familie zur Zahlung von 20.000 Yuan (ca. 2.700 €)[1].

Ein paar Tage später wiesen die örtlichen Behörden ihre Schule an, sie in die Gehirnwäsche-Einrichtung zurückzuschicken. Sie floh von zuhause und der Leiter der Gehirnwäsche-Einrichtung schikanierte stattdessen ihren Ehemann.

In der Zeit, in der Yu wegen ihres Glaubens nicht in Haft war, war sie ständigen Schikanen von ihrer Schule und den örtlichen Behörden ausgesetzt. Entweder riefen sie an oder jemand erschien an ihrer Haustür und übte Druck auf sie aus, dass sie ihren Glauben aufgeben solle. Viele Male wurde auch ihr Gehalt einbehalten.


[1] Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters beträgt in den Städten Chinas monatlich umgerechnet etwa 300,- €

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/9/10/158630.html

Chinesische Version vorhanden
山东潍坊市外语教师于春英遭受的迫害

Rubrik: Augenzeugenberichte

Praktizierender festgenommen, weil er ein Transparent über Falun Gong aufgehängt hat

24. Oktober 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Gansu, China

(Minghui.org) Der Falun Gong-Praktizierende Zhou Wei aus der Stadt Lanzhou wurde am 19. September 2016 verhaftet, weil er ein Transparent über die Verfolgung von Falun Gong aufgehängt hatte. Die Staatssicherheit Chengguan gab seinen Fall an die Staatsanwaltschaft des Bezirks Chengguan weiter, um die Verhaftung bewilligen zu lassen.

Zhou und Yang Xuegui, ein anderer Praktizierender, hatten das Transparent am 14. September an die Straßenüberführung Donggang gehängt. Dabei wurden sie von einer Überwachungskamera gefilmt. Daraufhin kam die Polizei und nahm sie fest. Yang wurde verhaftet, Zhou konnte fliehen.

Um Zhou zu finden, überwachte die Polizei seine Wohnung und folgte seiner nicht-praktizierenden Frau. Zhou kehrte am Abend des 18. September nachhause zurück. Beamte in Zivilkleidung warteten die ganze Nacht vor dem Haus.

Als Zhou und seine Frau am nächsten Tag um 6:35 Uhr zur Arbeit gingen, wurden sie von der Polizei festgenommen und zur Staatssicherheit Chengguan gebracht. Am späten Abend ließen sie seine Frau wieder frei.

Die Polizisten durchsuchten ihre Wohnung und beschlagnahmten rechtswidrig Falun Gong-Bücher und einen Computer.

Zhou wird im Untersuchungsgefängnis Xiguoyuan (auch Untersuchungsgefängnis Nr. 3 Lanzhou genannt) festgehalten.

Ehefrau schikaniert

Mehrere Tage später kam die Polizei zu Zhous Wohnung und befahl seiner Frau, seinen Laptop herauszugeben. Sie behaupteten, eine Verbindung zwischen seinem Computer und einem Laptop gefunden zu haben, als sie seinen beschlagnahmten Computer überprüft hatten. Die Beamten drohten damit, die Wohnung auf den Kopf zu stellen, wenn sie nicht gehorchte. Um ein Eindringen zu verhindern, gab sie den Laptop heraus.

Später rief ein Polizist Zhous Frau an und erklärte ihr, dass sie mit ihr sprechen wollten. Sie ging mit ihren Bruder zur Staatssicherheit.

Der Beamte Zhao zeigte ihr einen Stapel mit sogenannten Beweisen. Zuoberst lagen einige Fotos.

Er erklärte, dass sich ihr Mann weigere, sich zu fügen, und er wolle von ihr, dass sie den Beweis unterschreibt. Wenn sie unterschreiben würde, bekäme Zhou nur eine geringe Strafe und wenn nicht, müsste er mit einer langen Strafe rechnen, so der Beamte.

Die Frau weigerte sich: „Ich kann nicht sehen, was auf den Fotos ist. Ich kann nichts unterschreiben, was ich nicht erkenne.“

Als die Polizei später noch einmal versuchte, sie dazu zu bringen, die Dokumente zu unterschreiben, weigerte sie sich wieder.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/10/22/159639.html

Chinesische Version vorhanden
兰州市法轮功学员周巍被警察绑架抄家

Rubrik: Augenzeugenberichte

Provinz Heilongjiang: Verfolgung von Falun Gong in Landwirtschaftsbetrieben

23. Oktober 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Heilongjiang in China

(Minghui.org) Die Provinz Heilongjiang gehört zu den Gebieten in China, in denen die Verfolgung von Falun Gong besonders stark ist.

Heilongjiang hat ein Amt für Landgewinnung mit neun landwirtschaftlichen Abteilungen, die mit über 100 Landwirtschaftsbetrieben über die gesamte Provinz verteilt sind. Sie sind nicht den Stadtverwaltungen unterstellt, sondern werden direkt der Provinzbehörde geleitet. Jeder Landwirtschaftsbetrieb hat seine eigene Abteilung der kommunistischen Partei und ein eigenes Komitee für Politik und Recht.

Die Parteifunktionäre in diesen landwirtschaftlichen Abteilungen beteiligen sich seit 1999 aktiv an der Verfolgung von Falun Gong. Praktizierende in diesem Zuständigkeitsbereich waren rechtswidriger Haft, Folter, Gehirnwäsche, Zwangsarbeit, Gefängnishaft, Hausdurchsuchung, Erpressung und Kündigung ihres Arbeitsplatzes ausgesetzt.

Dieser Bericht dokumentiert einen Teil der Verfolgungen, die in Bezug auf die zwölf Landwirtschaftsbetriebe im Bereich der Abteilung Hongxinglong des Amts für Landgewinnung Heilongjiang gemeldet wurden.

Gefängnishaft

Bestätigt wurde, dass seit 1999 27 Falun Gong-Praktizierende von Gerichten im Bereich der Abteilung Hongxinglong zu Gefängnisstrafen mit einer durchschnittlichen Haftzeit von 4,4 Jahren verurteilt wurden.

Tabelle 1: Auflistung der Falun Gong-Praktizierenden, die im Bereich der Abteilung Hongxinglong des Amts für Landgewinnung Heilongjiang rechtswidrig verurteilt wurden

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Prügel, Folterungen während Verhör

Berichte über Folterungen in Polizeiwachen und Untersuchungsgefängnissen nach der Festnahme der Falun Gong-Praktizierenden sind ganz alltäglich.

Chen Jian wurde am 22. Mai 2008 festgenommen und im Untersuchungsgefängnis Hongxinglong eingesperrt. Während des Verhörs am nächsten Tag schlugen die Polizisten wiederholt auf seinen Kopf ein, so dass er sieben lose Zähne und Nasenbluten davontrug.

Chen erstattete Anzeige und zog sein Geständnis zurück, das unter der Folter von ihm erpresst worden war. Xu Lianbin, der stellvertretende Leiter des Untersuchungsgefängnisses, wies die Polizisten an, Chens Hände 37 Tage lang hinter seinem Rücken in Handschellen zu legen. Nicht einmal zum Schlafen wurden ihm die Handschellen abgenommen. Xu sagte zu ihm: „Euch Falun Gong-Praktizierenden gestehen wir niemals Menschenrechte zu.“

Chen wurde später zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.

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Folterzeichnung: Hände hinter dem Rücken mit Handschellen gefesselt

Yu Yon erlitt dieselbe Folter, wobei zusätzliche Fußfesseln mit einem Gewicht von ca. 30 Kilo an seinen Beinen festgemacht waren. Die Polizisten drohten ihm damit, ihm die Fußfesseln ein Jahr lang nicht abzunehmen, wenn er beim Verhör nicht kooperieren würde.

Eine Woche lang wurden die Hände und Füße der 64-jährigen Tian Guomin im Untersuchungsgefängnis Hongxinglong zusammengekettet. Die Polizisten machten die Fesseln erst los, als ihre Familie kam und ihre Freilassung forderte. Nach der Folter konnte Frau Tian nicht gehen.


Folterzeichnung: Hände und Füße festgebunden

Qi Shuangyuan wurde im Untersuchungsgefängnis Hongxinglong festgehalten, wo die Wärter den Häftlingen befahlen, ihn zu verprügeln. Als er sich weigerte, sich an die Regularien des Untersuchungsgefängnisses zu halten, fesselten sie seine Hände mit Handschellen auf seinen Rücken und befestigten 30 Kilogramm schwere Fußfesseln an seinen Füßen. Da er nichts essen konnte, führten sie eine Zwangsernährung durch und ließen den Ernährungsschlauch in seinem Magen.

15 Tage lang ließen die Wärter diese Handschellen an ihm und führten die Zwangsernährung durch. Während seiner Haftzeit wiederholten sie dieselbe Prozedur dreimal. Infolge der Folter bekam Qi Krämpfe. Der stellvertretende Leiter des Untersuchungsgefängnisses sagte, dass „er ihnen Schwierigkeiten bereiten“ würde.

Unrechtmäßige Inhaftierung

Einigen Praktizierenden wurden während ihrer Haft keine Besuche von Familienangehörigen und nicht einmal von ihrem Anwalt erlaubt.

Chen Yan, 54, wurde am 14. September 2016 festgenommen, weil er im Landwirtschaftsbetrieb Shuangyashan Flyer über Falun Gong verteilt hatte. Die Polizei sperrte ihn in das Untersuchungsgefängnis Hongxinglong und durchsuchte am nächsten Tag seine Wohnung, ohne seiner Familie etwas über seinen Verbleib mitzuteilen.

Chens Vater erfuhr erst von der Verhaftung seines Sohnes, als er am 22. September zur Polizeibehörde ging.

Am nächsten Tag ging Chens Anwalt zum Untersuchungsgefängnis und wollte seinen Mandanten sehen. Die Wärter teilten ihm mit, dass sie nie Besuche für Falun Gong-Praktizierende zulassen würden.

Der Anwalt begab sich zur Staatsanwaltschaft, um Anzeige zu erstatten. Er wurde jedoch von den Angestellten aus der Tür geschoben. Dann ging er zurück ins Untersuchungsgefängnis und schickte an den Leiter des Untersuchungsgefängnisses einen Antrag auf Erlaubnis für ein Treffen. Der Leiter nahm den ganzen Nachmittag lang den Hörer seines Telefons nicht ab.

Chens Familie tappt immer noch im Dunkeln in Bezug auf die derzeitige Situation ihres Angehörigen. Drei Wochen sind mittlerweile [1] nach seiner Festnahme vergangen.

Vor dieser jüngsten Festnahme war Chen zweimal in ein Zwangsarbeitslager und einmal in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht worden. Seine Frau ließ sich unter dem ungeheuren Stress der Verfolgung von ihm scheiden. Seinem alten Vater geht es gesundheitlich sehr schlecht und er sehnt sich nach der Rückkehr seines Sohnes.


[1] Zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Berichts

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/10/13/159522.html

Chinesische Version vorhanden
黑龙江农垦总局红兴隆分局诬陷27位好人入狱

Rubrik: Dokumentation und Analysen