Lehrerin aus Shandong wegen ihres Glaubens erneut festgenommen

25. Oktober 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Shandong

(Minghui.org) Eine Fremdsprachen-Lehrerin aus der Stadt Weifang wurde am 2. Februar 2016 verhaftet, weil sie Informationen über Falun Gong veröffentlichte. Falun Gong ist eine spirituelle Disziplin, die vom kommunistischen Regime in China verfolgt wird.

Es ist unklar, ob Yu Chunying zum Zeitpunkt dieses Berichts schon entlassen wurde.

Dieser jüngsten Festnahme Yus waren zwei frühere Verhaftungen wegen ihres Glaubens vorausgegangen.

Das erste Mal war sie am 18. Juli 2002 verhaftet worden. Die Polizei hatte zunächst bei ihr angerufen, um festzustellen, ob sie auch zuhause war. Zwei Stunden später – gegen Mitternacht – suchten sie sie in ihrer Wohnung auf und brachen ein. Zwei Polizisten drückten ihren Ehemann auf das Sofa, während die restlichen Polizisten das Haus durchsuchten. Ihre Nichte, ein junges Mädchen, das auf Besuch bei ihnen war, war so verängstigt, dass sie nicht aufhörte zu weinen.

Bevor die Polizei ins Haus gelangte, sprang Yu aus dem zweiten Stock der Wohnung. Dabei erlitt sie Risse an der Wirbelsäule. Sogar heute noch hat sie ständig Rückenschmerzen.

Um einer Festnahme zu entgehen, musste sie außerdem ständig ihren Aufenthaltsort wechseln.

Am 18. März 2011 wurde Yu erneut festgenommen und in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht. Sie wurde den ganzen Tag lang verhört und man entzog ihr den Schlaf. Sie war so erschöpft, dass sie einmal während eines Verhörs zu Boden fiel und das Bewusstsein verlor.

Erst elf Tage später wurde sie entlassen, als bei ihr Herzrasen festgestellt wurde. Die Gehirnwäsche-Einrichtung zwang ihre Familie zur Zahlung von 20.000 Yuan (ca. 2.700 €)[1].

Ein paar Tage später wiesen die örtlichen Behörden ihre Schule an, sie in die Gehirnwäsche-Einrichtung zurückzuschicken. Sie floh von zuhause und der Leiter der Gehirnwäsche-Einrichtung schikanierte stattdessen ihren Ehemann.

In der Zeit, in der Yu wegen ihres Glaubens nicht in Haft war, war sie ständigen Schikanen von ihrer Schule und den örtlichen Behörden ausgesetzt. Entweder riefen sie an oder jemand erschien an ihrer Haustür und übte Druck auf sie aus, dass sie ihren Glauben aufgeben solle. Viele Male wurde auch ihr Gehalt einbehalten.


[1] Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters beträgt in den Städten Chinas monatlich umgerechnet etwa 300,- €

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/9/10/158630.html

Chinesische Version vorhanden
山东潍坊市外语教师于春英遭受的迫害

Rubrik: Augenzeugenberichte

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