Alle sollten aufhören, Helfershelfer bei der Verfolgung von Falun Gong zu sein

13. August 2016 | Von Yiyan

(Minghui.org) Ungefähr zu dieser Zeit vor 17 Jahren begann die Kommunistische Partei Chinas mit ihrer unerhörten Kampagne gegen Praktizierende der spirituellen Disziplin Falun Gong, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht basiert.

Seit damals wurden unzählige Bürger verhaftet, gefoltert oder sogar um ihrer Organe willen getötet – und das nur wegen ihres Glaubens. Viele Menschen, die nicht Falun Gong praktizieren, waren feindselig gegenüber den Praktizierenden eingestellt, weil die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ständig Propaganda gegen die Praktik machte.

Diese unbarmherzige Verfolgung konnte die Bemühungen der Falun Gong-Praktizierenden nie eindämmen. Sie haben ständig publik gemacht, zu was die KPCh ihren Bürgern gegenüber fähig ist.

Viele Nicht-Praktizierende bewundern mittlerweile den Mut und die Entschlossenheit der Praktizierenden, über Jahre hinweg so zu agieren. Einige haben sogar öffentlich auf der Minghui-Website Erklärungen abgegeben, dass sie alles Negative, was sie in der Vergangenheit jemals über Falun Gong und die Falun Gong-Praktizierenden gesagt haben, für null und nichtig erklären. Sie haben versprochen, aufzuhören, Helfershelfer der Verfolgung zu sein. Sie sind entschlossen, für Falun Gong einzutreten.

Es folgt die Erklärung eines Mannes namens Guo Fengfa, dessen Frau Falun Gong praktiziert.

„Ich bin 81 Jahre alt. Meine Frau fing 1996 an, Falun Gong zu praktizieren. Bald hörte sie mit dem Rauchen auf und ihr chronischer Husten ging weg. Am meisten gefiel mir, dass sie aufhörte, eine dominante und schlecht gelaunte Ehefrau zu sein. Ich konnte Falun Gong nicht genug danken, dass ich dadurch eine viel bessere Ehe bekam.

Die Verfolgung, die drei Jahre später anfing, versetzte mich jedoch in Angst, weil ich nicht wollte, dass meine Familie wegen des Glaubens meiner Frau hineingezogen würde. Ich tat alles Mögliche, um sie dazu zu bringen, mit dem Praktizieren von Falun Gong aufzuhören. Ich beschimpfte sogar Falun Gong und dessen Gründer, weil sie meine Familie in Schwierigkeiten gebracht hatten.

Meine Frau aber schwankte nie in ihrem Glauben. Im Laufe der Jahre kam ich schließlich zu der Einsicht, dass sie nichts Falsches gemacht hatte, da sie nur ihr verfassungsmäßiges Recht auf Glaubensfreiheit ausübte. Falun Gong hat meine Frau nur gelehrt, eine gute Ehefrau zu sein. Ich hätte niemals etwas Schlechtes über Falun Gong und dessen Gründer sagen dürfen. Ich erkläre hiermit öffentlich alles, was ich in der Vergangenheit über diese Praktik gesagt habe, für null und nichtig.

Falun Gong ist gut! Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind gut!“

Guo Fengfas Erklärung erinnerte mich an die vielen Menschen, die immer noch von der KPCh getäuscht sind oder noch nicht den Mut aufbrachten, auch nur ein faires Wort über Falun Gong zu sagen.

Ich hoffe aufrichtig, dass auch sie bald erkennen, dass Falun Gong-Praktizierende nie wegen ihres Glaubens hätten verfolgt werden dürfen. Ich meine, dass die Verfolgung eher enden wird, wenn sie aufhören, der Verfolgung Vorschub zu leisten und sich stattdessen für das Recht auf Glaubensfreiheit ihrer Mitbürger einsetzen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/8/8/158172.html

Chinesische Version vorhanden
一份声明 见证良知经历的曲折

Rubrik: Offenes Meinungsforum

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Halten sich die Richter in China mit harten Verurteilungen zurück?

13. April 2016 | Von Ta Shan

(Minghui.org) Die Artikel auf der chinesischen Minghui-Website lassen Anzeichen dafür erkennen, dass zunehmend mehr Rechtsfachleute in China ihre Einstellung Falun Gong gegenüber geändert haben. Sie folgen nicht mehr streng den Befehlen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) in Bezug auf die Verfolgung der Falun Gong-Praktizierenden.

Nachfolgend sind mehrere Beispiele aufgeführt.

Fall für eine neue Verhandlung wieder eröffnet

Tianjin: Die Falun Gong-Praktizierenden Zhou Xiangyang und Li Shanshan wurden vor Gericht gestellt und im Volksgericht des Bezirks Dongli verurteilt. Ihre Anwälte und Familien erstatteten gegen den Richter Anzeige, weil er in der Verhandlung gegen rechtliche Verfahrensweisen verstoßen hatte. Das Gericht beschloss danach eine neue Verhandlung.

So etwas wäre in der Vergangenheit normalerweise nicht möglich gewesen. Laut Analytikern könnte es zwei Gründe für diese neue Verhandlung geben: 1) Der Richter hat Angst, wegen seines Verstoßes gegen rechtliche Regularien zur Verantwortung gezogen zu werden. 2) Diejenigen, die an der ersten Verhandlung beteiligt waren, versuchen nun zu zeigen, dass sie dem Rechtsstaatsprinzip folgen. Sie versuchen, für den vorhergehenden Rechtsverstoß nicht zur Verantwortung gezogen werden zu können, sobald die Verfolgung von Falun Gong endet und die Täter vor Gericht gebracht werden.

Staatsanwaltschaft gibt eingereichten Fall zurück

Autonome Region Ningxia: Die Falun Gong-Praktizierenden Gao Jianping, Wei Ningju und Wu Jinlan waren am 10. November 2015 von Beamten der Staatssicherheitsabteilung des Bezirks Litong in der Stadt Wuzhong festgenommen worden. Der Grund für ihre Festnahme war, dass sie gegen Jiang Zemin Strafanzeige eingereicht hatten. Jiang, der ehemalige Chef der KPCh, hatte 1999 die brutale Verfolgung von Falun Gong angeordnet. Der Fall wurde zur Staatsanwaltschaft geschickt, doch ging er zwei Mal an die Staatssicherheitsabteilung zurück.

Staatsanwalt: „Ich hoffe, der Fall wird nachsichtig behandelt“

Provinz Hebei: Im Fall des Falun Gong-Praktizierenden Zhang Jinsheng kam es im Gericht Hengshui des Landkreises Gucheng zu einer zweiten Verhandlung. Die Anklage lautete wie üblich nach Paragraph 300 des chinesischen StGB: „Verwendung einer Kultorganisation, um den Gesetzesvollzugs zu unterminieren.“ Der Verteidiger focht die Anklage an und wies darauf hin, dass Herr Zhang von der Polizei gefoltert worden war.

Der Staatsanwalt holte die CD über Falun Gong, die Herr Zhang verteilt hatte, als „Beweis“ hervor. Herr Zhang verlangte, sie im Gericht abzuspielen, der Richter stimmte zu. Der Staatsanwalt wollte das nicht zulassen, musste jedoch dem Befehl des Richters folgen. Die CD beinhaltete u. a. Informationen wie „Bringt Jiang vor Gericht“, „Weltweite Verhandlung gegen Jiang Zemin“, ein Brief an Qu Hongjun und einen Artikel mit dem Titel „Die Parteikultur auflösen“.

Zhangs Anwalt argumentierte, dass der Inhalt der CD beweise, dass Herr Zhang nicht schuldig sei, irgendwelche kriminellen Aktivitäten begangen zu haben. Er zeige nur die Barmherzigkeit der Falun Gong-Praktizierenden für das chinesische Volk.

Als der Richter den Staatsanwalt fragte, ob er noch etwas hinzuzufügen habe, erwiderte der Staatsanwalt: „Ich habe nichts hinzuzufügen. Ich hoffe, der Fall wird nachsichtig behandelt!“

Richter hält Urteil nicht aufrecht

Provinz Jiangsu: Die Anhörung der Falun Gong-Praktizierenden Cai Suping fand am 25. März 2016 das dritte Mal im Gericht des Industrieparks von Suzhou statt. Ihr Anwalt argumentierte, dass sie unschuldig sei. Der Richter verkündete schließlich das Urteil: 8 Monate Gefängnis. Am 7. April benachrichtigte er Frau Cais Mann, er solle sie nach Hause holen.

Gericht weigert sich, gegen Praktizierenden zu verhandeln

Provinz Shanxi: Eine Praktizierende wurde vor Kurzem freigelassen, nachdem Beamte des lokalen Gerichts sich geweigert hatten, ihr den Prozess zu machen.

Frau Li Meiling ist Falun Gong-Praktizierende aus der Stadt Houma. Sie wurde am 25. September 2015 festgenommen, während sie Informationsmaterialien über die Verfolgung verteilte. Die lokale Staatsanwaltschaft gab am 30. Oktober einen offiziellen Haftbefehl heraus und leitete ihren Fall an das lokale Gericht weiter.

Das Gericht lehnte jedoch eine Anklage gegen Frau Li ab. Auch das örtliche Justizamt war nicht interessiert, sich daran zu beteiligen.

Die Polizei hatte keine andere Wahl, als Frau Li eine rückwirkende sechs Monate lange Haft zu bescheinigen, und ließ sie am 25. März 2016 frei.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/4/10/156222.html

Chinesische Version vorhanden
各级官员都在撒手 终止迫害已成趋势

Rubrik: Offenes Meinungsforum

Inszenierte Selbstverbrennung: Ein Feuer machen und ‚einen Film drehen‘

4. April 2016 | Von einer Falun Gong-Praktizierenden

(Minghui.org) Die inszenierte Selbstverbrennung vom 23. Januar 2001 auf dem Platz des Himmlischen Friedens zeigt die Unsittlichkeit und Bösartigkeit des chinesischen Regimes wohl am deutlichsten. Unter all der Propaganda, die von der Kommunistischen Partei (KPCh) in China ausgestrahlt wird, um die Öffentlichkeit zum Hass gegen Falun Gong anzustacheln, wurden durch diese Aktion besonders viele Chinesen getäuscht und waren seitdem gegenüber der friedlichen Gruppe von Meditierenden feindselig gestimmt.

Im Folgenden veröffentlichen wir einen Brief, der kürzlich an die Minghui-Website geschickt wurde. Darin ist die Aussage eines Soldaten aufgeführt, der bei dem Vorfall als Zeuge dabei war.

***

Im Jahr 2007 wurde ich in einer Haftanstalt festgehalten, weil ich Falun Gong praktizierte. In derselben Zelle war ein Mädchen inhaftiert. Als wir uns kennenlernten, erzählte ich ihr, dass ich Falun Gong praktizieren würde.

„Wir meditieren, um unseren Geist und unseren Körper zu erhöhen“, sagte ich zu ihr. „Und es ist nicht so, wie es die Regierung darstellt. Die Kommunistische Partei hat viel Hasspropaganda veröffentlicht, um Falun Gong zu beschmutzen. Die sogenannte ‚inszenierte Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens‘ ist ein Beispiel dafür.“

„Ich weiß. Dieser Vorfall war von der Regierung inszeniert“, sagte sie sofort.

„Wirklich? Hast du das schon von jemandem erfahren?“, wollte ich wissen.

„Naja“, begann sie zu erzählen, „mein Freund war damals Soldat in Peking. Als er mich während des Chinesischen Neujahrs besuchte, schauten wir uns diesen Bericht im Fernsehen an. Er sagte mir, dass ich das nicht glauben solle, was da veröffentlicht wurde, weil es eine Lüge sei.“

Sie fuhr fort. Am Tag vor dem 23. Januar 2001 sei ihrem Freund und anderen Soldaten gesagt worden, dass sie am nächsten Tag einen Einsatz am Platz des Himmlischen Friedens hätten.

„Während wir im Einsatz waren“, habe er gesagt, „kamen dort mehrere Autos an. Die Leute stürmten heraus, zündeten ein Feuer an und löschten es wieder. Es war so, als würden sie einen Film drehen.“

Als die Soldaten die Kameras erblickten, dachten sie, dass diese Leute Aufnahmen für ein Fernsehprogramm machen würden. Sie verstanden es nicht so ganz, bis sie die Szenen im Fernsehen sahen.

Er habe gesagt: „Wir waren mit den Szenen in dem Programm sehr vertraut – außer dass jetzt plötzlich manche als Falun Gong-Praktizierende bezeichnet wurden.“

Andere Insassen in der Zelle waren schockiert, als sie das hörten. Wir unterhielten uns darüber eine längere Zeit und anschließend waren die meisten von ihnen damit einverstanden, aus der Kommunistischen Partei auszutreten.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/4/3/156139.html

Chinesische Version vorhanden
“先点火,又灭火,以为拍电影”

Rubrik: Offenes Meinungsforum

Die KP Chinas hat Angst vor den Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht”

21. Januar 2016 | Von Ming De

(Minghui.org) Falun Gongs Grundlagen liegen in den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Seit die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Falun Gong-Praktizierende verfolgt, hat das Regime vor diesen Prinzipien Angst und befiehlt seinen Sicherheitskräften, diejenigen einzusperren, die in der Öffentlichkeit für sie einstehen.

Zwangsarbeitslager, weil er die drei Zeichen nicht von einer Hauswand entfernen wollte

Herr Wen Yujie in Jieshou in der Provinz Anhui hat sehr vom Praktizieren von Falun Gong profitiert. Im Jahr 1997 wollte er, dass noch mehr Menschen davon profitieren. Er beschloss, die drei chinesischen Zeichen „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ an der Hauswand des fünfstöckigen Gebäudes anzubringen, in dem er wohnte. Es war die Wand, die von der Hauptstraße gesehen werden konnte. Er sprach mit dem stellvertretenden Bürgermeister Zhang, der für das Bauen in der Stadt Jieshou zuständig war. Zhang fand die Idee gut und stimmte dem Vorschlag in einer Versammlung am gleichen Nachmittag zu.

Drei große Zeichen „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht” wurden in goldener Farbe und 15 Meter groß sorgfältig in die Wand eingelassen. Sie fielen ins Auge und konnten bereits von Weitem gesehen werden. Viele Passanten freuten sich, diese Zeichen zu sehen.

Als die KPCh im Jahr 1999 die Verfolgung von Falun Gong einleitete, begannen auch die Regierungsbeamten der Stadt Jieshou mit der Verfolgung. Sie schickte Polizisten zu Herrn Wen, die ihn zwingen sollten, die Zeichen zu übermalen. Wen erklärte gütig, wie er persönlich vom Praktizieren von Falun Gong profitiert hatte, aber es nutzte nichts.

In den Jahren zwischen 1999 bis 2005 wurde sein Zuhause acht Mal durchsucht. Er wurde vier Mal festgenommen und zwei Jahre in einem Zwangsarbeitslager interniert. Dort schlug man ihn brutal. Seine Frau, Wu Cuiying, wurde ebenfalls zwei Jahre in einem Zwangsarbeitslager eingesperrt. Um weiterer Verfolgung zu entgehen, musste Herr Wen seinem Zuhause fernbleiben.

Vier Jahre eingesperrt, weil er Schülern Neujahrskarten mit den drei Zeichen gab

Herr Ma Qingping ist Kunstlehrer in Puyang, Provinz Henan. Er stellte im Jahr 2009 vor den Winterferien 200 Grußkarten her, die er an seine Schüler verteilte. Auf den Karten waren die drei Zeichen „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ aufgedruckt.

Der Schulrektor meldete ihn der Polizei und befahl mehreren Schülern, als Zeuge zu fungieren, um Herrn Ma zu verleumden. Der Rektor half der Polizei auch, über 170 Schüler dazu zu zwingen, die Grußkarten ihres Lehrers wieder abzugeben.

Über 50 Schüler weigerten sich, die Karten auszuhändigen und unterstützten ihren Lehrer. Dessen ungeachtet wurde Herr Ma unrechtmäßig zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.

Rektor einer Grundschule druckt die drei Zeichen – wird dafür gefoltert und stirbt

Herr Nian Shaotang starb im Alter von 76 Jahren an den Folgen von Folterungen. Er war der Rektor der Grundschule Tiakang der Gemeinde Yuanyingjie im Landkreis Bin in der Provinz Heilongjiang.

Am Morgen des 7. November 2000 betraten Polizisten seine Wohnung. Sie behaupteten, dass sie Befehl erhalten hätten, ihn und seine Familie zu überwachen. Die Beamten bemerkten einige Blätter Papier auf dem Tisch, auf denen die drei Zeichen „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ aufgedruckt waren.

Sie brachten Herrn Nian und seinen Sohn Nian Jingsheng zur Haftanstalt Nr. 2 im Landkreis Bin. Nian Jingsheng wurde ein Jahr im Zwangsarbeitslager Changlinzi eingesperrt. Rektor Nian wurde 57 Tage lang eingesperrt und so lange gefoltert, bis er beinahe gelähmt war. Danach ließ man ihn frei.

Die Ortspolizei belästigte den Rektor in der Folgezeit viele Male und schüchterte ihn und seine Familie ein. Er wurde zwei weitere Male festgenommen und 86 Tage eingesperrt. Aufgrund der körperlichen und seelischen Folter und ständigen Polizeischikane verschlimmerte sich sein Gesundheitszustand zusehends.

Am 1. Juli 2005 starb er, während sein Sohn im Zwangsarbeitslager Sanshui in der Provinz Guangdong eingesperrt war. Zehn Monate später starb auch die Frau des Rektors.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/1/13/154788.html

Chinesische Version vorhanden
中共如此惧怕“真、善、忍”三个字

Rubrik: Offenes Meinungsforum

Li Dongsheng, ehemaliger Leiter des Büros 610, angeklagt!

31. August 2015 | Von He Yu

(Minghui.org) Die Oberste Volksstaatsanwaltschaft Chinas gab am 21. August bekannt, dass der ehemalige Leiter des Büros 610, Li Dongsheng, wegen Bestechung angeklagt worden sei.

Obwohl er mehrere Titel innehatte, machten die chinesischen Medien seine Position im Büro 610 bekannt, und das, nachdem er im Dezember 2013 abgesetzt worden war. Das Büro 610 ist eine geheim operierende Organisation, die zur Verfolgung von Falun Gong ins Leben gerufen wurde.

Li wurde bei der Gründung des Büros 610 im Jahr 1999 zu dessen stellvertretendem Leiter ernannt. Außerdem war er der stellvertretende Leiter des Chinesischen Zentralfernsehens CCTV. In dieser Position war er für die landesweite Propagandakampagne gegen Falun Gong verantwortlich, die die Unterstützung der Öffentlichkeit für die Unterdrückung hervorbringen sollte. Als Liu Jing im Oktober 2009 in den Ruhestand trat, wurde Li von Zhou Yongkang als stellvertretender Minister für öffentliche Sicherheit eingesetzt und war seitdem für das Büro 610 verantwortlich.

Als Schlüsselfigur einer Organisation, die die landesweite Unterdrückung von Falun Gong steuert, schrieb Li eine Erfolgsgeschichte, indem er Hasspropaganda und Gewalt gegen unschuldige Praktizierende schürte. [1]

Durch die Regierung gesteuerte Verleumdungskampagne

Auch wenn Jiang Zemin im Jahr 1999 anordnete, dass Falun Gong verboten werden sollte, so war es doch die landesweite Propagandakampagne, die die Öffentlichkeit gegen die friedlichen Praktizierenden aufbrachte.

Li wies CCTV an, jeden Tag sieben Stunden lang diffamierende Sendungen auszustrahlen. Diese Sendungen griffen in gefälschten Videos den Gründer von Falun Gong, Herrn Li Hongzhi, an und behaupteten, dass die Praktizierenden töten oder Selbstmord begehen würden.

Ein Beispiel ist Focus, eine beliebte Sendung von CCTV zur Hauptsendezeit, die über aktuelle Ereignisse berichtet. Einem Bericht von 2013 der Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (WOIPFG) zufolge strahlte Focus zwischen dem 21. Juli 1999 und Ende 2005 102 gegen Falun Gong gerichtete Sendungen aus. Laut diesem Bericht gab es alleine zwischen Juli und Dezember 1999 39 gegen Falun Gong gerichtete Sendungen.

Ein weiteres Beispiel sind die Nachrichten von CCTV, die täglich um 19:00 Uhr ausgestrahlt werden und als Basisnachrichtensendung angesehen werden. Sie sind die Hauptnachrichtenquelle der Chinesen, egal ob sie auf dem Land oder in der Stadt leben. Li verlängerte die Sendung von 30 auf 45 Minuten, um so sicherzustellen, dass ausreichend Inhalte gegen Falun Gong in die Nachrichten eingebettet werden konnten.

Diese diffamierenden Berichte wurden von der Xinhua Nachrichtenagentur aufgegriffen und an Zeitungen und Radiostationen weiter gegeben, zudem wurden sie durch China News Service (CNS), Hong Kong China News Agency (CNA) und die diplomatischen Institutionen Chinas ins Ausland verbreitet.

Die zweite Welle der Diffamierung

Lis Bemühungen waren sehr effektiv darin, die öffentliche Meinung zu ändern. Im Juli 2000 wurde er zum stellvertretenden Leiter der State Administration of Radio Film and Television Chinas befördert.

In der Zwischenzeit hatte die Verfolgung an Schwung verloren. Die Brutalität, die viele Praktizierende für ihren Glauben ertragen mussten, ließ viele Menschen über die Legitimität der Unterdrückung nachdenken.

Unter Anweisung von Ze Qinghong, dem Leiter der Organisationsabteilung (1999-2002), und Luo Gan, dem Sekretär des Komitees für Politik und Recht (1998-2007), inszenierte Li den „Selbstverbrennungsvorfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens“. Damit verschaffte er der Propaganda eine neue Qualität. [2]

Der Vorfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens wurde durch die Washington Post und zahlreiche andere Organisationen im Ausland schnell als Fälschung identifiziert. Das Ereignis wurde außerdem zum Thema der Preis gekrönten Dokumentation False Fire [3].

Innerhalb Chinas verbreitete sich die Fälschung jedoch schnell – mit katastrophalen Folgen. Da die inszenierte Selbstverbrennung am Tag vor dem chinesischen Neujahrsfest stattfand und ein 12 Jahre altes Mädchen und ihre Mutter beteiligt waren, wurde die Fernsehsendung von einem großen Publikum gesehen. Der Report wurde von Zeitungen und dem Fernsehen verbreitet und sogar in Schulbücher aufgenommen. Die Sympathie, welche die Menschen für Falun Gong-Praktizierende empfanden, verwandelte sich in Wut und Hass.

Die beliebte Sendung „Focus“ von CCTV wirkte als Katalysator, um den Hass gegen Falun Gong-Praktizierende anzuheizen. Alleine im Jahr 2001 gab es 39 gegen Falun Gong gerichtete Sendungen.

Während mehrere Millionen Falun Gong-Praktizierende für ihren Glauben leiden mussten, wurde Li Dongsheng im Mai 2002 zum stellvertretenden Minister des Propagandaministeriums befördert. Während seine Macht wuchs, wurde seine Propagandakampagne durch Gewalt und Folter weiter intensiviert. [1]

Die Verfolgung geht weiter

Die Gewalt, die den Falun Gong-Praktizierenden während der 16 Jahre der Unterdrückung angetan wurde, ist atemberaubend, sie geht über Festnahmen, Inhaftierungen, Folter, Einweisung in psychiatrische Kliniken bis hin zum sexuellen Missbrauch, Zwangsarbeit und Organraub an Lebenden.

Lis Absturz und Anklage kommt nicht zufällig; viele hochrangige Beamte, die Falun Gong aktiv verfolgt haben, teilen ein ähnliches Schicksal, so zum Beispiel Bo Xilai, Zhou Yongkang und Xu Caihou.

Rob Anders, Mitglied des kanadischen Parlaments, sagte, das Justizsystem werde sich schließlich „gegen die Menschen stellen, die in Bezug auf Falun Gong am korruptesten, tyrannischsten und repressivsten waren“. Diejenigen, die am stärksten in die Verfolgung von Falun Gong involviert seien, hätten „die Grenzen des Anstands am weitesten überschritten“.

Dann erklärte er weiter: „Sie haben nicht einfach nur Geld genommen. Die haben Würde, Integrität und Traditionen zerstört – sie haben all das getan. Sie haben unglaubliche Menschenrechtsverstöße begangen.“ Seiner Ansicht nach, würden die Täter zur Verantwortung gezogen werden, sobald das kommunistische Regime anfange zusammenzubrechen.

Chris Smith, Kongressabgeordneter in den USA, langjähriges Mitglied des Komitees für Außenpolitik und Vorsitzender von dessen Unterkomitees für internationale Menschenrechte und Organisationen sagte, dass er die Welle von Strafanzeigen der Chinesen gegen Jiang Zemin unterstütze.

Während der Kongressanhörung am 25. Juni 2015 sagte er: „Der Mut und die Tapferkeit der Chinesen, die diese Strafanzeigen stellen, die herauskommen und sich für Demokratie und die Verantwortlichkeit der Partei und Regierung einsetzten ist sehr inspirierend, denn viele von ihnen … werden auf die eine oder andere Art bestraft und sind dennoch standhaft.“

„Die westliche Welt, die freie Welt überall auf der Erde, sollte das Rückgrat haben, jeden Tag der Woche, 24 Stunden am Tag zu sagen: ‚Wir stehen euch bei und wir stehen den Unterdrückten bei’“, fügte Smith hinzu.

[1] http://de.minghui.org/html/articles/2014/1/6/76870.html
[2] http://de.minghui.org/cc/88/
[3] http://de.minghui.org/html/pages/falsefire/

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/8/29/152297.html

Chinesische Version vorhanden
恶报临头 李东生被公诉

Rubrik: Böses wird mit Bösem vergolten

Strafanzeige zu erheben, lässt den Schmerz, sein Zuhause verlassen zu müssen, wieder aufleben

7. August 2015 | Von Ming De

(Minghui.org) In dem Moment, als ich die Strafanzeige gegen den chinesischen Ex-Diktator Jiang Zemin unterschrieb, blitzte eine Szene in meinen Gedanken auf.

Eine Wand teilte die menschliche Welt und die Hölle erschien. Ich stand in der dunklen Zelle, in der ich jede Nacht stand. Erneut schaute ich auf die Welt außerhalb des Fensters und stellte mir den Verkehr und die Neonlichter vor. Wie sehr wünschte ich mir, Flügel zu haben um hinauszufliegen und nur einen kurzen Moment die Luft frei zu genießen.

Diese Erinnerung stammte aus einer Zeit meines Lebens, in der ich gezwungen war, mein Zuhause zu verlassen, um einer weiteren Verfolgung zu entgehen. Jede Nacht stand ich in einem schäbigen Raum allein neben dem Fenster. Auf den dunklen Nachthimmel blickend versuchte ich mich auf die Freude der körperlichen Freiheit zu konzentrieren. Ich wollte meine Gedanken nicht herumwandern lassen, weil ich sonst dem Schmerz, meine Familie nicht sehen zu können, nachgeben würde. Die besondere kleine Freiheit, die ich besaß, dämmte die Wellen der Traurigkeit, rasche Ströme, die mich jederzeit überkamen und mich verzehrten.

Ja, ich bin einer der über 100.000 Anzeigeerstatter, die Jiang Zemin beim Obersten Gericht in China angezeigt haben. Ich bin ein Falun Gong-Praktizierender, dessen Leben durch die von Jiang im Juli 1999 in Gang gesetzte Verfolgung auf den Kopf gestellt wurde. Jiang war damals Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas.

Meine schmerzvolle Erfahrung hat mir die Bedeutung von körperlicher und geistiger Freiheit für einen Menschen gezeigt. Sie hat mir geholfen zu verstehen, wieso die Verfolgung ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist. Jiang übernahm die Kontrolle über die Ressourcen des Landes und unterzog die Praktizierenden ungerechten Inhaftierungen, Folterungen und der Gehirnwäsche. Die Brutalität umfasst auch das Töten von inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden wegen ihrer Organe.

Wenn ich die Fälle der anderen Falun Gong-Praktizierenden auf der Minghui-Website lese, sehe ich, dass jeder einzelne Bericht mit persönlichen Erfahrungen wie meiner beladen ist.

Jede Anzeige beinhaltet normalerweise nur einige Tausend Schriftzeichen, doch diese Schriftzeichen sind getränkt mit Schmerz: Familien wurden auseinander gerissen, Familienangehörige starben, Kinder verloren die Liebe und den Schutz ihrer Eltern, betagte Eltern sehnen sich danach, ihre Söhne und Töchter wiederzusehen, Seelen wurden in Gehirnwäsche-Einrichtungen gequält und werden das auch in dieser Sekunde…

Als ich Anzeige erhob, fühlte ich eine beispiellose Leichtigkeit. Ich habe meinen Namen in meinem Leben schon unzählige Male geschrieben, aber nie habe ich diese Ernsthaftigkeit und Bedeutsamkeit gespürt. Deshalb kamen einige Erinnerungen in mir hoch, als ob sie an der Spitze meines Stiftes sitzen würden – mit jedem Strich schrieb ich meine eigene Geschichte.

16 Jahre Leiden und Schwierigkeiten im friedlichen Widerstand gegen die Verfolgung haben sich in den Schriftzeichen verkörpert. Und diese Geschichte wird hier bleiben. Ich weiß das.

Ich schreibe die Strafanzeige, um Jiang für seine Verbrechen verantwortlich zu machen. Doch es geht noch um mehr, als ihn vor ein Gericht zu stellen. Es geht darum Stellung zu beziehen und Teil der Bemühungen zu sein, die Ungerechtigkeiten, die in diesen Jahren passiert sind, zu berichtigen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass am Tage der Verhandlung von Jiang das Ausmaß des Leidens der Praktizierenden und die Brutalität der Verfolgung vollständig aufgedeckt werden wird. Es wird klar werden, dass die Bemühungen, sich friedlich zu widersetzen und die Verfolgung zu beenden nicht nur ein Konflikt zwischen zwei Gruppen sind, sondern ein Kampf zwischen dem Aufrichtigen und dem Bösen. Praktizierende mit ihrer Gutherzigkeit und ihrer Ausdauer haben sich an das Gewissen der Menschen gewandt.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/8/2/151860.html

Chinesische Version vorhanden
在诉江状上署名的那一刻

Rubrik: Offenes Meinungsforum

Das Ende des Ex-Diktators Jiang Zemin ist nah

20. Juli 2015 | Von Zi Hua

(Minghui.org) An Chinas Obersten Gerichtshöfen, dem Obersten Volksgericht und der Obersten Volksstaatsanwaltschaft in Peking, wurden bis zum 4. Juli 2015 über 34.000 Strafanzeigen gegen den ehemaligen Diktator Jiang Zemin eingereicht.

Diktator Jiang, ehemaliger Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), setzte die Verfolgung von Falun Gong in Gang, welche Tausende unschuldige Leben forderte und Millionen Familie auseinander riss.

Falun Gong-Praktizierende in und außerhalb Chinas und ihre Familienangehörigen streben nach Gerechtigkeit und Wiedergutmachung des Schadens, der durch die Verfolgung angerichtet wurde. Sie haben Jiang als den Hauptverantwortlichen der seit 16 Jahren andauernden Verfolgung in China ermittelt.

Einige von Jiangs Günstlingen sind bereits auf karmische Vergeltung gestoßen, einem traditionellen asiatischen Begriff von: was man sät, erntet man. Hochrangige Beamte wie der ehemalige Zar der Staatssicherheit Zhou Yongkang, der ehemalige General Xu Caihou, das ehemalige Mitglied des ständigen Ausschusses des Politbüros Bo Xilai und der ehemalige Leiter des Büros 610 Li Dongsheng sind einer nach dem anderen entmachtet worden.

Obwohl die offizielle Anklage „Korruption“ lautet, vermuten viele Chinesen, dass sie für ihre Verbrechen bezahlen, die sie bei der Verfolgung von Falun Gong begangen haben. All diese Protegés von Jiang kamen an die Macht, weil sie seiner Verfolgungspolitik genau folgten. Dafür wurden sie mit Macht und Korruptionsmöglichkeiten ausgestattet.

Da die gegenwärtige chinesische „Antikorruptionskampagne“ ihren Höhepunkt erreicht, ist das Ende von Jiang nahe.

Jiang und die historische Figur Qin Hui

Jiang hat einen Vorgänger in der Geschichte. Eine historische chinesische Figur gleicht Jiang und seinen Kumpanen. Sein Name ist Qin Hui. Er verleumdete und tötete den General Yue Fei, der während der südlichen Song Dynastie mitgeholfen hatte, Schlachten zu gewinnen und dass China Land von Invasoren im Norden zurück erhielt. Qin ist in der Geschichte allseits bekannt geworden und wird oft zitiert, wenn man auf heutige schlechte Menschen verweist.

Warum tat Qin das? Er machte es für finanziellen Gewinn und für seine Familie. Doch sein Ziel erreichte er nicht. Im Gegenteil, seine falschen Taten ruinierten ihn und seine Familie. Sein Ruf war so schlecht, dass niemand wagte zu erwähnen, sein Nachkomme zu sein.

Aus demselben Grund zwang Jiang staatlichen Organen seinen persönlichen Willen auf. Er forderte, dass sie seine Verfolgungspolitik gegen Falun Gong-Praktizierende von „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ ausführten. Auch sah er den Gesetzesvollzugsbehörden. jegliche Gesetzesverstöße beim Umgang mit Praktizierenden nach. Wenn beispielsweise ein Praktizierender zu Tode geprügelt wird, gilt das als Selbstmord.

Dennoch folgten einige Menschen wegen der Vorteile für ihre Karriere und wegen des finanziellen Gewinns solch einer brutalen Politik und absoluten Verletzung von Menschenrechten. Sie werden vielleicht wie Qin enden, der alles verlor und Kummer über seine Nachfahren brachte.

Die Anzeigen gegen Jiang Zemin sind ein notwendiger Schritt um ihn seiner gerechten Strafe zuzuführen. Doch es ist auch eine Warnung für jene, die weiterhin seiner Verfolgungspolitik folgen.

Beendet die Verbrechen jetzt und macht alle Verbrechen, die ihr gegen Falun Gong begangen habt, wieder gut bevor sich das Fenster für eine solche Gelegenheit schließt.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/9/151468.html

Chinesische Version vorhanden
诉江大潮 宣告江泽民末日已到

Rubrik: Offenes Meinungsforum